Orte in den Mennoniten in Russland bis 1943 lebten
 

von Willi Vogt


Ortsseiten, oder geplanter Aufbau von Karten und Ortsseiten auf dieser Webseite.

 

2001 erstellte Tim Janzen seine Compilation of Mennonite Villages in Russia, mit 585 Orten, die wir auch hier auf unserer Webseite verwendet haben [26].  Auch Hermann Schirmacher hat in seiner „Liste mennonitische  Orte in der Welt“ änliche Daten [37]. Aber wenn wir uns z. B. mit „Grandma“ oder „EWZ“ beschäftigen, sehen wir, dass in dieser Liste viele Orte fehlen, in den Mennoniten in relativ grossen Zahlen geboren sind oder gelebt haben. Dies hat wahrscheinlich mehrere Gründe.

Erstens. In Tim Janzens Liste sind nur Orte aufgelistet, die von Mennoniten gegründet wurden oder später vollständig übernommen (z. B. gekauft) wurden. Guts (Chutors) wurden hier in der Regel nicht erfasst. Aber eine Trennung (nach Einwohnerzahl) zwischen einen Gut und einem Dorf ist oft schwierig. Ein Gut kann verschiedene Grosse haben und manchmal zu einem Ort wachsen wie z. B. Petersdorf in Jasykowo oder Susannowo in Orenburg. In Susannowo sind zum Beispiel in der „Grandma 5“ 484 Personen geboren, das sind mehr als in den meisten Orten in Molotschna Kolonie. Anderseits waren einige Orte (besonders an der Krym) sehr klein (manche nur 4-5 Höfe).

Zweitens. Mennoniten, besonders in späteren Jahren, lebten nicht nur in eigenen „mennonitischen“ Orten, sie haben sich auch oft in Nachbardörfern angesiedelt, oder in Orten wo sie ein Betrieb oder Handel gegründet haben.

Drittens. Mennoniten lebten auch in den Städten.

Viertens. Viele Orte haben mehrere Ortsnamen (russischen, deutschen) auch mit der Zeit wurden manchmal Orte umbenannt. Deswegen konnte es sein, es handelt sich um ein Ort den wir kennen, nur wissen wir nicht, dass dieser Ort auch so genannt wurde.

Fünftens. In Tim Janzens Liste wurde die englische Schreibweise verwendet, die sich unter Umständen ziemlich von der deutschen unterscheidet. Z. B. Umlaute ä – ae, ö – oe und ü – ue; j – y; das russusche „ч“ wird deutsch als „tsch“ und englisch als „tch“; das russische „з“ deutsch „s“ englisch „z“ usw.

 

Das Ziel dieser Arbeit ist eine Ortsliste erstellen und die oben erwähnte Punkte einbeziehen. Zu diesem Thema sind in der letzter Zeit einige Arbeiten erschienen z. B.: Buch von U. Mertens „Handbuch Russland-Deutsche“ (2001) [4], Buch „Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энциклопедический словарь“ В.Ф. Дизендорф. Москва, 2006 [11] und „Liste auf der Seite Schuk“ [1]. Diese befassen sich mit deutschen Orten in Russland, zu den auch die mennonitische Orte gehörten und ergänzen sich. Die meisten Informationen über deutsche Orte in Russland bis zum Krieg (1941) wurden von dem Karl Stumpp Sonderkomando 1941-42 gesammelt, die als „Stummp Erhebungen 1941-42“ (zu den auch „Stumpp Dorfberichte 1941-42“ und Karten gehören) bekannt sind, diese wurden in allen 3 Quellen auch mehr oder weniger benutzt.  Ich habe bewusst erstmal nichtmennonitische Quellen ausgesucht, damit wir einen Blick, sozusagen von der Seite, bekommen.

 

Dabei kommt in dieser Liste wieder ein altes terminologisches Problem zum Vorschein. In den russischen Dokumenten und Karten wurden alle Orte in den Deutsche oder Mennoniten lebten als Kolonie  (колония) bezeichnet, im Vergleich zu Dorf (село) wo z. B. Ukrainer oder Russen lebten. Aber auch eine Gruppe von Dörfer mit einer Verwaltung wurden als Kolonie Bezeichnet, z. B. Chortitza Kolonie (18 Dörfer) oder Molotschna Kolonie (56 Dörfer) usw. Um diese 2 Begriffe auseinander zu halten, hat sich in der mennonitischer Literatur mehr oder weniger durchgesetzt, dass eine Gruppe von Siedlungen mit einer Verwaltung als Kolonie bezeichnet wird, und die einzelne Siedlungen als Dorf oder Ort. Da hier erstmal nichtmennonitische Quellen benutzt wurden, wird hier oft wieder  ein einzelner Ort als Kolonie bezeichnet, was zu Verwirrung fürt.

 

 

 

 

Zu jedem Ort wurden 12 Absätze angelegt:

 

Ortsname: einer von den verbreiteten Ortsnamen.
Weitere Ortsnamen: alternative Ortsnamen (verschieden Schreibweisen, auch russisch, Kolchosen, Jahr).
Kolonie (menn.): nach Tim Janzens Liste und Grandma-Datenbank.
Mutterkolonie: Kolonie (Land) aus dem die Gründer gekommen sind.
Admin. Zuordnung:
vor 1917, nach 1917, oft auf russisch um den genauen Wortlauf zu behalten.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: Karte, auf der die Lage dieses Ortes verzeichnet ist.  [30 C1] bedeutet - der Ort ist auf Stumpp-Karte „Die deutschen Siedlungen auf der Halbinsel Krim“ im Feld C1 verzeichnet.

Landfläche: in Dessjatin oder Hektar (Jahr)
Einwohnerzahl: Einwohnerzahl (Jahr) die sich manchmal wiedersprechen, es ist oft nicht klar sind es alle Einwohner, oder nur Deutsche, oder nur Mennoniten.
Konfession: verbreitete Konfessionen im Ort (in Klammen Zentrum des Kirchspiels)
Zusatzinformationen: Weitere Informationen, manchmal auf russisch. Es sind meistens Zitaten aus unten genannten Quellen, die einerseits, besonders bei gut bekannten mennonitischen Orten, nicht immer korrekt sind.  Auf der anderer Seite, bei weniger bekannten und unbekannten Orten, sehr hilfreich sein können bei der Zuordnung. Mit der Zeit ist es geplant diese zu löschen oder korrigieren.

Quellen:

 

Und 6  weitere, wenn vorhanden:

 

Dorfplan: Link zum Dorfplan oder Quelle, wo sich dieser befindet.

Industrie und Handel: Zahl der Betriebe (Einträge) in [103] (Stand Dezember 2012) und eine kurze Auswahl davon.

Grandma 7: Zahl der Mennoniten, die in diesem Ort geboren und in der "Grandma 7" CD beschrieben sind. Die genaue Bezeichnung dieses Ortes an dieser Stelle ermöglicht das Finden (mit "Wort suchen. Beliebiges Feld.") von diesen Personen in der "Grandma 7" CD.

Fotos: Link zu Bilden und Fotos im Internet

Buch: Publikation, die diesen Ort mehr oder weniger ausführlich beschreibt.

Ortsnummer: D0677. Jedem Ort ist geplant "D" mit einer 4-stellige Nummer zuordnen. Die Idee dahinter ist, die Ortsnummer soll jeden Ort eindeutig identifizieren, so wie es die Grandmanummer für  jede Person tut. Ob es Sinn macht, wird sich mit der Zeit zeigen. Für die verbreitesten 585 Orte aus Tim Janzens Liste, hat dies villeicht nicht die grösste Bedeutung, aber für die über 1.000 andere aus dieser Liste und vielleicht auch bei den ca. 2.000 Guts in Russland, die hier noch überhaupt nicht eingetragen sind. Nach der Ortsnummer ist manchmal ein Link zu einer "Ortsseite". Hier ist geplannt weitere Informationen zu diesem Ort vorstellen.

 

 

Zu den ersten 2 Absätzen Ortsname: und Weitere Ortsnamen:. Wie ich oben schon erwähnt habe, haben viele Orte mehrere Ortsnamen.  Und welcher davon der Hauptortsname ist und ganz oben stehen soll, hat sich oft geändert, und sollte man hier nicht so ernst nehmen. Vor 1915 war es vielleicht ein Namen, nach 1915  ein anderer, für russische Dokumente wurden wahrschenlich russische Namen verwendet, und für deutsche Dokumente (EWZ) vielleicht eher deutsche. Manche Ortsnamen sind auch in bedeutenden Quellen, ganz falsch geschrieben,  auch diese fehlerhafte Schreibweise habe ich hier aufgelistet, um zu wissen, das dieser Ort auch so genannt wurde.

 

Zum Absatz Gründungsjahr: Der Prozess vom Aussuchen von geeigneten Land, bis zum Kauf und Besiedelung dauerte nicht selten Jahre. Deswegen ist hier eine Zeitspanne nich immer ein Fehler. An erster Stelle steht (meiner Meinung nach) meistens das wahrshcheinlichste Jahr.

 

Zum Absatz Konfession:. Grundsatzlich sind alle hier aufgelistete Orte in einer der Quellen als mennonitisch bezeichnet, oder das da auch Mennoniten lebten angegeben. Ob dies immer stimmt muss mann noch herausfinden. Aber auch hier ist eine genaue Bezeichnung der Konfession  des Ortes mindestens nicht eindeutig. Nehmen wir als Beispiel Chortiza am Dnepr. Einen anderen Ort der mehr „mennonitisch“ war als Chortitza gab es wahrscheinlich nicht. Aber 1941, als Stumpp seine „Erhebungen“ machte, auf die sich alle beziehen, waren in Chortitza 14.092 Einwohner, davon 11.507 (82%) Ukrainer und Russen, und nur 2.178 (15%) Deutsche, wieviel davon genau Mennoniten waren ist nicht bekannt, 402 (3%) Juden. Statistisch gesehen war Chortitza 1941 russisch-ortodoxisch, in dem auch einige  Mennoniten, Lutheraner, Katholiken  und Juden lebten. Es wird bei Stumpp aber als mennonitisch bezeichet. Andere Orte (besonders an der Krym) hatten nicht soviel „Glück“. Auf der Stumpp Karte von der Krym [29] sind 37 Orte als mennonitisch bezeichnet, in Tim Janzens Liste sind es 91. Die Besonderheit von Krym war nicht nur, dass da viele kleine Ortschaften entstanden waren, sie waren auch konfessionel sehr gemischt. Deswegen stand auch Stumpp oft vor dem Problem, welche Konfession sol er angeben, wen im Ort von allem ein bischen ist. Für uns ist hier aber nur wichtig - lebten hier auch Mennoniten oder nicht.

 

Momentan (Stand 4.03.2017) sind hier 1.731 Einträge. Ich will nicht behaupten, dass hier soviel Orte und Guts sind. Einige Orte sind hier doppelt oder sogar mehrfach aufgelistet, z. B. unter verschiedenen Namen und wir nicht wissen, dass es sich um denseben Ort handelt, oder unter gleichen Namen aber mit Infomationen die sich widersprechen, und die es noch zu prüfen gilt. Machchmal gibt es mehrere Orte die als Kandidaten in Frage kommen. Es gibt hier bestimmt Einträge in dem 2 verschiedene Orte als einer aufgelistet wurde, und die man es noch trennen muss. Mennonitische Quellen wurden hier nur zum Teil erfasst, auch Guts (Chutors) in den Mennoniten lebten, fehlen zum grossten Teil noch.

 

Orte, die von Mennoniten gegründet wurden, oder später vollständig übernommen (z. B. gekauft)  sind mit hellgrünen Hintergrund markiert. Guts, (Chutors, Vorwerke) sind mit gelbgrauen Hintergrund markiert.

 

Ich bedanke mich für die Hilfe bei Viktor Petkau, für die Quellen und der Zuordnung zu Karten und Regionen. Im April 2016 machte Margarete Pasytsch (MP) zahlreiche Korrekturen und Erweiterungen zu Orten in der Barnaul Region.

 

 

 



 
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Ortsname: ? (ubekannt)
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0528
Kolonie (menn.): Bugulma
Mutterkolonie: Alexandertal
Admin. Zuordnung:
Samara
Gründungsjahr: 1910
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]

 

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Ortsname: ? (ubekannt)
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0736
Kolonie (menn.): Savitaya, Amur
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Amurgebiet
Gründungsjahr: 1927
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]

 

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Ortsname: ? (ubekannt)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Ebenfeld
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Andreyev Wolostj, Alexandrovsk Ujesd, Gouvernement Ekaterinoslav.
Gründungsjahr: 1898
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: 1898 wurden 3 Dörfer, Ebenfeld Kolonie in Andreyev, Alexandrovsk, Ekaterinoslav von Chortitza Kolonie gegründet, Ortsnamen unbekannt. Im Jahre 1926 gab es 187 Menschen in drei Dörfer (Ebenfeld, Grünfeld und ?) mit einer gesamten Landfläche von 2.100 Desjatinen.

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: ?
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Schoenfeld
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [186]

 

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Ortsname: ?
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Schoenfeld
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [186]

 

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Ortsname: ?
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Schoenfeld
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [186]

 

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Ortsname: Abdulino
Weitere Ortsnamen: Абдулино
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
North Orenburg
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:
Quellen: [107]

 

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Ortsname: Abrampolski II (Gut)
Weitere Ortsnamen: Abrampolsk II, Абрампольский II
Kolonie (menn.):

Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung: Baschkirien/Gebiet Ufa/Wolost Dawlekanowo.  до 1917 – Уфимская губ., Белебеевский у., Давлекановская/Казангуловская вол.; в сов. период – Башкирская АССР, Давлекановский р-н.
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage: [33 E2]
Landfläche:
Einwohnerzahl 35 (1902), 33 (1917), 180 (1920), 111, 33 (1925), 33 (1926)
Konfession mennonitisch
Zusatzinformationen: Abrampolski I nebenan war lütherisch, in dem aber auch Mennoniten wohnten, und Tschistopolj menn. Die Kolonie lag etwa 80 km im SW von Ufa. Sie gehörte zu den Siedlungen, die 1894 auf ehemaligen Weideland (10.000 Desjatinen) nomadisierender Baschkiren angelegt wurde. Das Land wurde von den Siedlern gekauft. Neben Getreide- und Gemüseanbau wurde auch Viehzucht betrieben. Wasser- und Dampfmühlenindustrie im Siedlungsgebiet. Mitte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Kolonisten aus. 1926 gab es im Ort eine 4-klassige Schule und eine Lesehalle.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 27]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Abramsfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Don Region
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 5 Mennoniten, die in Abramsfeld, Don Region geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Ackerman
Weitere Ortsnamen: Акерман, Akkerman
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Molotschna
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [46]; [177]; [193]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 14 Mennoniten, die in Ackerman, Molotschna geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Lag zwischen Altonau und Juschanlee ausserhalb der Molotschna Kolonie, von Johann Cornies benutzt um Nogaier seshaft zu machen.
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Adamovka
Weitere Ortsnamen: Адамовка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Volhynia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Adamovka, Volhynia geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Adamowsk
Weitere Ortsnamen: Адамовск
Kolonie (menn.):

Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung: Baschkirien/Gebiet Ufa; Orenburg/ Uran (Djejewka)
Gründungsjahr: um 1894
Topografische Lage: [33 E4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Sie gehörte zu den in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts von Mennoniten gegründeten Dörfern bei Orenburg. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4];

 

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Ortsname: Adeitschik
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 182]; [4];

 

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Ortsname: Adelsheim Nr. 3
Weitere Ortsnamen: Adelsheim, Dolinowka, Долиновка; Nr. 3, К-з Долиновский, Dolinovka (2004).

Ortsnummer: D0639. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Jasykowo (Yazykovo)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Chortitza.  до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Хортицкий колон. окр.; Николайпольская (Николайфельдская) вол.; в сов. период –  Запорожская/ Днепропетровская обл., Хортицкий нем. р-н.
Gründungsjahr: 1869
Topografische Lage: [27 D5]; [43]; [64]

Dorfplan: Adelsheim.
Landfläche: 2.946 Desj. 1962 дес. (1914; 37 двор.); 1.950/2.122 Deßj.;.
Einwohnerzahl: 296 (1871), 226 (1885), 307 (1897), 255 (1908), 253 (1911), 243 (1912), 280/240 менн. (1913), 297 (1917), 337/331 нем. (1923), 331 (1926), 393 (1930), 337 (1937), 425/421 нем. (1941), 412/409 нем. 243 (1912), 340 (1914), 424 (1918), 334 (1919), 664 (1926), 664 (1926); 331 (1926), 421 (=1940), 409 (1942, davon 38 Fam. ohne Oberhaupt)
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 8 Betriebe. Dampfmühle Wiebe Peter Bernhard, Ziegelfabrik Siemens A. und Quiring Abram Klaas, Ziegelfabrik Friesen Johann Johann … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 340 Mennoniten, die in Adelsheim, Yazykovo geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im NW von Saporoshje. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Chortitza. Zahl der deutschen Einwohner: 1918: 326; 1926: 351; 1929: 372; 1933: 393; 1936: 337; 1941: 421 in 100 Familien. Das Land wurde von einem Adligen gekauft, deshalb auch der Koloniename Adelsheim. Die Siedler sprachen einen plattsdeutscher Dialekt. Im Ort gab es eine 4-klassige Schule. Bis 1938 war Deutsch Unterrichtssprache, danach Russisch. Elektrischer Strom war vorhanden. 1918 wurden 2.129 ha von 37 Wirtschaften bearbeitet (je 48 Desj.). Nach der Kollektivierung wurden 842 ha gemeinsam bewirtschaftet, hinzu kamen 49,4 ha Hofland. Auf 0,5 ha wurde Obst, auf 12,6 ha Gemüse und auf 4,2 ha Wein angebaut. Auf 0,5 ha waren Maulbeerbäume gepflanzt. Im Ort gab es 1942 eine Ziegelei, eine Schrotmühle, eine Schmiede und eine Tischlerei. Убиты махновскими бандами 4 чел. (1919), в 1929-41 депортированы 32 чел. В 1923 эмигрировали 13 чел.

Fotos: Adelsheim.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 232]; [3]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

Buch: Jasykowo; ein Mennonitisches Siedlungsschicksal am Dnjepr: Gruendnung - Bluete - Untergang. Loewen (Löwen), Julius: Winnipeg, Manitoba: Selbstverlag, 1967. 120 S. 2. Aufl. 1995.

 

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Ortsname: Adjum Ambett
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Adjum Ambett, Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Konnte Adshi-Mambet sein.
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Adrian Ch.
Weitere Ortsnamen: Adrian Chutor, Adrian Gut.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Omsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [143]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Auf der Karte mennonitische Siedlungen in der Omsker Gegend, Sibirien [143] wurde der Ort Adrian Ch. als mennonitisch bezeichnet. Lag N von Omsk am Fluss Irtysch.
Quellen: [143]

 

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Ortsname: Adschi-Mambet
Weitere Ortsnamen: Adshi-Mambet; Adschambet; Adshambet, Adshembet, Adesembet, Dshamitschi, Friedenstein, Japundsha, Japuntschi, Yapuntchi, Achubet, Аджамбет, Аджабет.

Ortsnummer: D0040
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Taurien/Rayon Simferopol.  до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Бютеньская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./ Симферопольский (Подгородне-Петровский) р-н.
Gründungsjahr: 1897
Topografische Lage: [29 D3]; [56]; [140]
Landfläche: 2.200 Desj. (Pachtland).
Einwohnerzahl: 80 (1913), 25 (1918), 139 (1915), 121 (1926); 126/126 нем. (1926), 159 (1936).
Konfession: evangelisch /mennonitisch seit 1900

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 28 Mennoniten, die in Adschi-Mambet, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 50 km im N von Simferopol. War von lutherischen Kolonisten angesiedelt worden. 1900 von Mennoniten gepachtet, nach 6 Jahren gekauft. Schule, Lehrer Isbrand Koop und Johann Duerksen, beide aus der Molotschna.  Prediger Kornelius Warkentin, nach seinem Tod Heinrich Wedel. 1926 gab es eine 4-klassige Schule im Ort.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 182]; [4]; [11]; [26]; [110 S. 33]; [112]

 

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Ortsname: Adshcau-Kat.
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Adshcau-Kat., Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Agodsha
Weitere Ortsnamen: Агоджа
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ujesd Jewpatorija
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle Dyck.  [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Agrachan
Weitere Ortsnamen: Agrachan Bachmut, Аграхан, Agrakahn, Agrochan, Agrachan Nr. 16.

Ortsnummer: D0425
Kolonie (menn.): Terek
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Rayon Chasaw-Jurt.  до 1917 – Терская обл., Хасав-Юртовский окр., Кази-Юртовская вол.
Gründungsjahr: 1901
Topografische Lage: [30 M4]
Landfläche: 1.400 Desj.
Einwohnerzahl: 200 (1918)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 75 km im NO von Chassaw-Jurt. Auf Grund der schlechten äußeren Bedingungen wurde die Kolonie nie im geplanten Umfang besiedelt.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 155]; [4 S. 213]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Aibar
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 14 November, 1906 ist ein Ort Aibar, Krim in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]

 

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Ortsname: Aigun
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage: [95]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: menn.
Zusatzinformationen: Auf der Karte Siedlungen am Amur“ [95] ist ein Ort Aigun als mennonitisch bezeichnet.

Quellen:

 

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Ortsname: Akdschar
Weitere Ortsnamen: Akdshar
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Rayon Taschkent
Gründungsjahr: 1911
Topografische Lage: [31 D4]
Landfläche: 1.944 Desj.
Einwohnerzahl: 580 (1928)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 200 km im SW von Dschambul. Die Kolonisten kamen aus dem Wolgagebiet und gehörten zu den Mennoniten, die sich nach der Aufhebung der Privilegien für die Russlanddeutschen einer religiösen Bewegung anschlossen, die das Nahen des Antichristen voraussagte und die die Losung „Weiter nach Osten“ vertrat. Mit Erlaubnis des damaligen Zaren Alexander II. zogen 1880 insgesamt 400 Mennoniten aus dem Wolgagebiet und aus der Molotschna über Uralsk, Aktjubinsk, Aralsk und Turkestan nach Taschkent. Dort traf der Zug 1881 ein. Ein Teil der Mennoniten zog unter der Losung „Auf nach Samarkand“ weiter. Der größere Teil blieb aber in der Umgebung von Taschkent und gründete 1882 die Kolonien Köppental, Nikolaipol, Gnadental und Gnadenfeld. Die vier Siedlungen bestanden insgesamt aus 95 Höfen auf 2.013 Desj. Land. Zu den vier genannten Siedlungen kamen in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts noch Orlowskoje und Konstantinowka hinzu. Die Gründung der Kolonie Akdschar im Jahre 1911 bildete den Abschluss. Die klimatischen Bedingungen im Siedlungsgebiet (extrem heiße Sommer) und die Bodenqualität forderten für eine ertragreiche Landwirtschaft regelmäßige Bewässerung und Düngung. Die Viehwirtschaft, insbesondere die Milchwirtschaft war dagegen ergiebiger. Für diese Produkte boten auch die nahen Städte einen günstigen Absatzmarkt.
Quellen: [1]; [2 1964, S. 15, 87]; [4]

 

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Ortsname: Akkerman
Weitere Ortsnamen: Акерман
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Bessarabia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 10 Mennoniten, die in Akkerman, Bessarabia im Zeitraum 1859-1939 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]

 

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Ortsname: Akmanaj
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kreis Feodosija, Tauria
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Lager für landwirschaftliche maschinen G. (russ.) G. (russ.) Rempel. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Ak-Metschet
Weitere Ortsnamen: Ak-Metschetj, Ak Metchet, Ак-Мечеть, Меннонитов поселок.

Ortsnummer: D0228
Kolonie (menn.): Ak-Mechet
Mutterkolonie: Am Trakt
Admin. Zuordnung:
Usbekistan/Rayon bei Chiwa.  до 1917 – Хивинское ханство, в сов. период – Узбекская ССР, Хорезмская обл., Янги-Арыкский (Багатский)/Ханкинский р-н.
Gründungsjahr: 1884/1882
Topografische Lage: [31 D4]; [69]; [70]

Dorfplan: Ak Metchet.
Landfläche: 60 га.
Einwohnerzahl: 140 (1899), 112 (1902), 155 (1906), 137 (1911), 143 (1913), 150 (1914), 152/200
(1926); 174/174 нем. (1926), 200 (1928), 280 (1929).

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 10 Mennoniten, die in Ak Metchet, Khiva, Turkestan geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 420 km im NW von Buchara. Der Koloniename bedeutet übersetzt „Weiße Moschee/Kirche“. Von den 27 Gründerfamilien kamen 25 aus dem Wolgagebiet und 2 aus der Molotschna. Ihren ersten, ihnen vom Gouverneur in Taschkent und dem Khan von Chiwa zugewiesenen Siedlungsort, mussten die Kolonisten wegen ständiger Überfälle nach zwei Jahren verlassen. Ihnen wurde ein neuer Ansiedlungsplatz zugewiesen, den sie am 04.05. 1884 in Besitz nahmen. Jede Familie erhielt 5 ha Land zugeteilt. Wegen des Landmangels wurden Handwerksarbeiten unterschiedlichster Art Verdienstmöglichkeit genutzt. In den ersten Jahren verließen zahlreiche Familien die Kolonie. Ein Teil siedelten in die USA über, andere zogen in das Talas-Tal. 1928 hatte sie 200 mennonitische Einwohner. Am 25.04.1935 wurden die Einwohner des Ortes nach Kata-Kurgan (Tadschikistan)an der afghanischen Grenze zwangsumgesiedelt. Hintergrund war die Weigerung der Dorfbevölkerung, im Ort einen Kolchos zu gründen. Die Kolonie wurde vor allem durch die kunstvollen Erzeugnisse der Etiumacher bekannt. 1925 beschwerte sich eine Abordnung erfolgreich bei Kalinin gegen die Übergriffe der örtl. Behörden; 1935 (1937) wurde das gesamte Dorf verbannt und gründete daraufhin Neu-Ak-Metschetj; в неск. км к зап. от Душанбе.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 15 f, S. 87]; [4]; [11]; [12 S. 136]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Aktasch
Weitere Ortsnamen: Aktasch Nr. 17.

Ortsnummer: D0426
Kolonie (menn.): Terek
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung: Rayon Chasow-Jurt.  до 1917 – Терская обл., Хасав-Юртовский окр., Кази-Юртовская вол.
Gründungsjahr: 1903
Topografische Lage: [30 M4]
Landfläche: 400 Desj.
Einwohnerzahl: 60 (1918)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 70 km im NO von Chasaw-Jurt. Die schlechten Bedingungen
verhinderten die vollständige Besiedlung.
Quellen: [1];  [2 1961; S. 155]; [4]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Ak-Tatschi
Weitere Ortsnamen: Aktatschi-Busau, Busav-Atkachi
.

Ortsnummer: D0040
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Krim/ Simferopol, Eupatoria, Taurida
Gründungsjahr: 1886
Topografische Lage: [56]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 52 Mennoniten, die in Aktatschi-Busau, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: 40 km im SW von Simferopol.

Quellen: [4]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Aktjubinsk (Stadt)
Weitere Ortsnamen: Актюбинск bis 1999, Aktiubinsk, Актобе ab 1999.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Turgaj
Gründungsjahr: 1869
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betriebe. Handel Landwirschaftliche Maschinen und Geräte Ewert F. K. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 88 Mennoniten, die in Aktiubinsk, Aqtöbe, Kazakhstan geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]; [112]

 

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Ortsname: Aktube
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Terek
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Aktube, Terek geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Akula
Weitere Ortsnamen: Акула.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [186]

 

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Ortsname: Alatai
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Alatai, Crimea, South Russia im Zeitraum 1865-87 geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Alatsch (Gut)
Weitere Ortsnamen: Алач, Alatschi, Корниса, Cornies.

Ortsnummer: D0042
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Dzhankoy, Taurida, до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Ак-Шеихская вол.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 44 (1915).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Alatsch, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: К юго-вост. от Джанкоя. Peter und Maria Cornies aus Schirin, Krim 4.000 Dess. Peter war ein Neffe von Johann Cornies.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [ 112]; [157]; [186]

 

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Ortsname: Alekseewka
Weitere Ortsnamen: Алексеевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Michajlowsk. wol., Pavlogradskij Ujesd
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Holzverarbeitungsfabrik Neufeld Iwan Johann (Junior). [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Aleksejewka
Weitere Ortsnamen: Алексеевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nowosofijewskoj wol. Jekaterinoslaw
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle Sudermann David Johann. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Alexanderdorf
Weitere Ortsnamen: Alexanderfeld
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nordkaukasus
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 H3]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Alexanderdorf, Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 80 km im NW von Prochladnaja.

Quellen: [112]

 

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Ortsname: Alexanderfeld

Weitere Ortsnamen: Alexandergrad, Alexandrograd.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Don/ Donezk/ Andrejew/Dibrowka / Janisol?,
Gründungsjahr: 1870
Topografische Lage: [28 A6]
Landfläche: 1.807 Deßj.;
Einwohnerzahl: 294(1905), 290(1911), 290 (1912), 366 (1918), 284 (1919), 366 (1926)

Konfession: ev. (Ludwigstal)/men.,
Zusatzinformationen: Planer-Tochterkolonie; Post: Gawrilowka und Malo-Michailowka.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Alexanderfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Region Terek
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [18]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: menn.
Zusatzinformationen: Auf der Karte “Die deutschen Mennoniten-Kolonien in Russland“ [18] sind 3 Orte Gnadenfeld, Alexanderfeld und Gnadenthal in der Region Terek als mennonitisch bezeichnet. Diese Orte liegen aber ca. 250 km W. von der Terek-Siedlung und ca. 100 km SW von der Stawropoler Siedlung.

Quellen: [18]

 

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Ortsname: Alexanderfeld
Weitere Ortsnamen: Alexandrodar, Unterdorf, Унтердорф, Александрфельд, К-зЛенинфельд“.

Ortsnummer: D0133
Kolonie (menn.): Kuban
Mutterkolonie: Chortitza und Molotschna
Admin. Zuordnung:
Kaukasus/ Armawir/ Newinnomyski; Kaukasus/ Pjatigorsk (Tempelhof). Rayon Newinnomyskaja, до 1917 – Кубанская обл., Баталпашинский отд., Великокняжеская вол.; в сов. периодОрджоникидзевский край, Либкнехтовский (Невинномысский) р-н.
Gründungsjahr: 1864/1863-66
Topografische Lage: [18]; [30 F3]; [57]; [58]; [83]
Landfläche: 1.965/ 2.000 Desj. (1911)
Einwohnerzahl: 734 (1894), 761/704 нем. (1897), 950 (1912), 938 (1917), 464 (1918), 756 (1926), 1.223 (1926), 1096/970 нем. (1926).

Konfession: mennonitisch/MBG

Industrie und Handel: 12 Betriebe. Dampfmühle Brüder Goerz (Goerzen) (Jakob und Heinrich) und Dekker P.; Wassermühle Goerz Johann Heinrich, Mühle Goerz Jakob Johann, Windmühle Stobbe, Hollandische Mühle Friesen. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 191 Mennoniten, die in Alexanderfeld, Kuban geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 45 km im SW von Woroshilowsk (Stawropol). Основатели – 67 сем. из молочанской кол. Гнаденталь. Sie ist das Unterdorf zu Wohldemfürst (das auf einer Anhöhe lag), wenige km nördöstl. von Pjatigorsk. Beide Siedlungen wurden als „Menno-Siedlungen“ bezeichnet. Von der einheimischen Bevölkerung wurde sie „Kolonka“ genannt. Ihren russischen Namen erhielt die Kolonie auf Drängen der russischen Behörden zu Ehren des Zaren Alexander II. Im Ort gab es 1915 eine 7-klassige Schule. In der Kolonie gab es eine Wassermühle. 1902 wurde eine Dampfmühle gebaut. Кузнечные, слесарные, колесные, бондарные, стекольные заведения, кирп. з-д, чугунолит. и мех. з-д с.-х. орудий Я.Л. Герцена, сыроварня, маслобойни, пар. мельница Я. и Г. Герценов и П. Деккера (1902).

Quellen: [1]; [2 1961, S. 155]; [4]; [10 S. 156]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Alexanderfeld
Weitere Ortsnamen: Alexandrowka, Nr. 1, Александровка (1916); Александерфельд (1896), Novo Alexandrovka (2004).

Ortsnummer: D0198. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Sagradowka (Sagradovka)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gebiet Nikolajew/Rayon Kronau.  до 1917 – Херсонская губ., Херсонский у., Орлофская (Кочубеевская) вол.; в сов. период – Николаевская/Днепропетровская обл., Владимировский/им. Фрица Геккерта (Высокопольский, Кронауский, Петровский) нем./Больше-Александровский р-н.
Gründungsjahr: 1872
Topografische Lage: [35 J4]; [68]; [194]; [196]; [197]; [198]
Landfläche: 1.317 Deßj./ 1.430 ha (1918); 1.440 ha (1918)
Einwohnerzahl: 265 (1887), дворов 40, жит. 312 (155 м. 157 ж.) (1896); 239 (1905), 259 (1906), 259 (1910), 202 (1911), 249 (1912), 220 (1913), 207/260 (1914), дворов 43, жит. 225 (93 м. 132 ж.)  (1916), 260 (1918), 207 (1919), 431/368 (1926), 550/509 deutsche in 124 Familien. (1941), 572/555 нем. (1942; 69 нем. сем. или 50% без главы семьи).

Konfession: mennonitisch (Nikolajfeld & Orloff)

Industrie und Handel: 6 Betriebe. Dampfmühle Gossen Jakob, Dampfmühle Boldt Heinrich, Mechanische Mühle Koehn Johann, Kleinhandel Bernhard Friesen … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 178 Mennoniten, die in Alexanderfeld, Sagradovka und 3 Mennoniten, die in Alexandrovka, Sagradovka geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 35 km im SW von Kronau. В 95 км к сев.-вост. от Херсона. церковно-приходская школа, уч-ся 63 (39 м. 24 дев.) (1896); уeздный город 110 верст; волость 14 верст; ст. ж. д. Ново-Полтавка 40 верст; земская почтовая станция Шестерня 25 верст; пароходная пристань Малыя Гирлы 80 верст. Sie gehörte zu den insgesamt 28 Siedlungen (17 menn/11 ev. bzw. kath.), die auf den 21.276 Desj. entstanden, die 1871 für 500.000 Rubel von Molotschnaer Kolonien vom Fürsten Kotschubei für Landlose gekauft wurden. Мех. мельница И. Кена (1880), пар. мельница. 1941 gab es im Ort eine 5-klassige Schule, die 6. und 7. Klasse konnte in der Schule in Neu-Schönsee besucht werden. In den Familien wurde Deutsch mit Danziger Dialekt gesprochen. Elektrischer Strom war im Ort vorhanden. 1918 bewirtschafteten 40 Höfe 1.430 ha Land. 1942 besaß jeder Hof 0, 75 ha Hofland. Fast jeder Hof hatte einen Trinkwasserbrunnen. Auf 22 ha wurde Obst und auf 3 ha Wein angebaut. Gemüse wurde nur für den häuslichen Bedarf produziert. Im Ort gab es eine Mühle, die von einem Gasgenerator angetrieben wurde. Außerdem gab es noch eine Ölmühle mit Naphtamotor; eine Schmiede und eine Tischlerei. Schlechte Wege im und um den Ort. 1919 wurden 10 Einwohner von den Machno-Banden ermordet. Während der Hungersnot 1921/22 kamen 2 Einwohner ums Leben. Der Hungernot 1933/34 fielen 13 Einwohner zum Opfer. Zwischen 1929 und 1941 wurden 49 Einwohner (darunter 47 Männer) verhaftet und verbannt. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Nikolaifeld und Orloff. 0 Pers. 1919 durch Machno-Bande ermordet; Умерли от голода 2 чел. (1921-22), 13 чел. (1932-33); в 1929-41 депортированы 49 (47 Männer) чел. Жит. выселены в Вартегау в октябре 1943.

Fotos: Alexanderfeld.
Quellen: [1];
 [2 1958, S. 192]; [3]; [4]; [11]; [99]; [109]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Alexanderfeld
Weitere Ortsnamen: Kutyuki, Kutjuki.

Ortsnummer: D0044
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Perekop, Taurida; Dzhankoy, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [56]; [140]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Alexanderfeld, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Heinrich Vogt (1881-1968) (#533032) zog 1908 nach Kutjuki, lebte da bis mindestens 1923, 1930 nach Paraguy.

Quellen: [26]; [37]; [110 S. 126]; [112]

 

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Ortsname: Alexanderfeld
Weitere Ortsnamen: Александерфельд (bis 1915), Grischkowka, Grishkovka, Griskovka, Grieschevka, Гришковка (по имени участка) (ab 1915), К-зы им. Тельмана (1931), им. Молотова (1950), им. Ленина (1957), „Степной“.

Ortsnummer: D0481. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Okrug Slawgorod.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Хортицкая/ Орловская вол.; в сов. период – Алтайский край, Славгородский/Немецкий р-н (в наст. время – Немецкий нац. р-н).
Gründungsjahr: 1907/09
Topografische Lage: [32 K3]; [89]; [128]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 225 (1911), 349 (1926), 299 (1926), 341 (1928?; 60 Höfe), 299 (1928), 1.376 (1980; 378 Höfe), 1.568 (1987; 423 Höfe), 1653 (1989), 1640 (1991), 1557 (1995; 87% нем.), 1540 (2006).
Konfession: MK Markowka / MB Grischkowka / Baptisten ab Anfang 1950.

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Walzenmühle Heinrich Wiens; Laden Heinrich Wiens. [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 93 Mennoniten, die in Alexanderfeld, Barnaul, 20 Mennoniten, die in Grischkovka, Altai und 6 Mennoniten, die in Grishkovka, Altayskiy Kray geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 16 km im N von Slawgorod. Sofort in den ersten Jahren wurde in Alexanderfeld eine Schule gebaut. Es wurden die Fächer: Deutsch, Russisch, Mathe, Religion und Singen unterrichtet.  http://ekaterinovka-club.narod.ru/  Ca. 1911 wurde in Alexanderfeld ein Gebetshaus der MB gebaut.  Im Ort gab es eine Dampfmühle, der Besitzer war Heinrich Wiens, die auch von den Siedlern der umliegenden Dörfer genutzt wurde. 1918 wurde im Dorf eine Zentralschule eröffnet, zuerst im Haus von Lehrer A. Löwen, das Haus von H. Wiens wurde hergerichtet und so fand der Unterricht da statt. H. Wiens bezahlte auch das Schulgeld für die unvermögende Schüler, insgesamt waren es etwas mehr als 10 Schüler. Nach Weihnachten 1922 starb der Mühlenbesitzer, die Mühle wurde Staatseigentum und die Schule geschlossen. 1926 war der Ort Sowjetsitz und Alphabetisierungspunkt. Saatgut-Kolchos, Viehzucht-Kolchos, Es gab eine 4-klassige Schule und eine Lesehalle. In den 1937/1938 Jahren wurden 14 Personen verhaftet, 7 davon erschossen. Из Гришковки и соседних сел в январе 1942 года было мобилизовано около 50 девушек и женщин. Они были размещены в бараки лагеря НКВД за колючей проволокой в городе Молотове (Пермь), использовались для работы на оборонном предприятии. А. Варкентин «Гришковка и окрестности» Im Winter 1943 – 1944 starben in Alexanderfeld, Markowka und Chortiza vor Hunger mehr als 60 Personen. In Alexanderfeld gibt es ein Denkmal für die Opfer politischer Repressionen.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]; [7 S. 22]; [11]; [26]; [112]; [218]; [219]; [220]; [221]; [223]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 3. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005. 4. Шеленберг И.И. Преображенная Гришковка. Манускрипт. 1988.

 

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Ortsname: Alexanderfeld
Weitere Ortsnamen: Александерфельд, Александроград
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Екатеринославская губ., Мариупольский у., Андреевская вол.; в сов. период – Сталинская/Донецкая обл., Больше-Янисольский р-н.
Gründungsjahr: 1870
Topografische Lage::
Landfläche: 1807 дес.
Einwohnerzahl:: 275 (1897), 294 (1905), 290 (1911), 284 (1919), 347/330 нем. (1926).

Konfession:: Лют.-менн
Zusatzinformationen:: В 90 км к зап. от Сталино. Основатели из мариупольских колоний. Лют. приход Людвигсталь.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Alexanderheim
Weitere Ortsnamen: Александргейм (bis 1915), Kruglenkoje, Кругленький, Кругленькое (по имени участка) (ab 1915), К-з "Москва" (1931).
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Barnaul, Sibirien.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Ново-Романовская волость. Округ Славгород, в сов. периодАлтайский край, Славгородский/Немецкий р-н, Маленский с/с.
Gründungsjahr: 1908/1907
Topografische Lage: [32 L3]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 238 (1911), 309 (1926), 189 (43 Höfe), 240 (1928).
Konfession: luth. kath.
Zusatzinformationen: Luth. Dorf. У с. Дегтярка, к сев.-вост. от Славгорода. Основатели из Поволжья. К-з "Москва" (1931). Жит. переселены в с. Дегтярка.

Quellen: [37]; [145]; [207 S. 178]; [218]; [218]

 

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Ortsname: Alexanderheim
Weitere Ortsnamen: Александрогейм (1909).

Ortsnummer: D0254
Kolonie (menn.): St. Sajzewo (Memrik)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk, Pawlograd.
Gründungsjahr: 1889
Topografische Lage: [25 F4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Alexanderheim, Memrik geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 15 km im NO von Sinelnikowo. Sie ist in der Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 187]; [4]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Alexanderheim
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Alexanderheim, Wiesenfeld geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 8 Mennoniten, die in Alexanderheim, Wiesenfeld im Zeitraum 1890-1923 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Alexanderhof
Weitere Ortsnamen: Alexanderdorf, Alexandrowka (1943), Alexandrovka, Galitsinovka (2004), Jelenowka Nr. 17, Александергоф, Aлександровка (1917, 1923, 1941),  Галициновка (2013),  Александердорф.

Ortsnummer: D0243. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Memrik
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gebiet Stalino/Rayon Selidowo.  до 1917 – Екатеринославская губ., Бахмутский у., Селидовская/ Голицыновская вол.; в сов. периодДонецкая губерния, Юзовский округ, Селидовский район (1923). Сталинская/ Донецкая обл., Селидовский/Сталинский р-н.
Gründungsjahr: 1885/1888
Topografische Lage: [18]; [28 B5]; [71]; [72]; [165]; [182]; [183]; [184]; [185]; [190]; [199]
Landfläche:
1.802 Desj. 1100 Des. (nutzlich) 37 Halbwirten-Ort (30 Des.) (1912?). 1000,5 Des. (1923).
Einwohnerzahl: 401 (1908), 170 (1913), 311 (1914), 311 (1918), 63 хозяйств 333 (1923), 118/434/407 нем. (1926), 240 (1941).
Konfession: mennonitisch (Memrik)

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Dampfmühle Dyck Peter Peter. Mühle Boldt H. (Gründer), geerbt Siemens G. (russ.). [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 16 Mennoniten, die in Alexanderhof, Ekaterinoslav, 6 Mennoniten, die in Alexanderdorf, Russia und 24 Mennoniten, die in Alexandrovka, Memrik geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 30 km im NW von Stalino. Es handelte sich um eine „Halbwirtschaftsdorf“, jedem Hof wurden 30 Desjatinen Land zugewiesen, aus Molotschna. У помещика Карпова купили 2434 десятины и у помещика Котляревского - 9565 десятин земли, по цене 50 рублей за десятину. За 11.999 десятин земли было уплачено 600000 рублей. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Memrik.

Fotos: Alexanderhof.
Quellen: [1];  [2 1959, S. 150]; [4]; [11]; [26]; [112]; [123]; [124]; [186]

Buch: 1. "Die Memriker Ansiedlung. Zum 25-jährigen Bestehen derselben im Herbst 1910". D. H. Epp. Berdjansk. 1910 (deutsch, gotisch). 2. Goerz (Görz), Heinrich: Memrik, eine Mennonitische Kolonie in Russland. Rosthern, Sask.: Echo Verlag, Buch 10, 1954.

 

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Ortsname: Alexanderkron
Weitere Ortsnamen: Alexanderkrone, Александеркрон (bis 1915), Kussak, Kusak, Kusek, Kussaka, Кусак (по имени участка) (ab 1915), К-зы „Красное знамя“ "Роте Фане" (1931),  им. Булганина (seit 1950), им. Энгельса (seit 1957).

Ortsnummer: D0477. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Okrug Slawgorod/Rayon Slawgorod, до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Хортицкая/ Орловская вол.;
Gründungsjahr: 1908
Topografische Lage: [32 K3]; [89]; [128]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 201 (1911), 296/298 (1926), 298 (1928?; 54 Höfe), 1.276 (1980; 323 Höfe), 1.589 (1987; 386

Höfe), 1613 (1989), 1728 (1991), 1861 (2006).

Konfession: MK Kleefeld / MB Alexanderkrone / Baptisten ab Anfang 1950.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 40 Mennoniten, die in Alexanderkrone, Barnaul und 40 Mennoniten, die in Kusek, Altai geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 28 km im NNO von Slawgorod. In Alexanderkrone wurden die Gottesdienste der MK Gemeinde in der Schule durchgeführt. (И. Шеленберг «Кусак»). 1926 war der Ort Sowjetsitz und Aphabetieiserungspunkt. Es gab eine 4-klassige Schule und eine Lesehalle. Летопись колхоза имени Энгельса складывается из истории четырех мелких колхозов: "Роте Фане" в Кусаке, "Юнгштурм" в Желтеньком, "Новая деревня" в Самсоновке и имени Максима Горького в Белгородке, которые организовались в начале 30-х годов. Кусак, Желтенькое и Самсоновка объединились в 1950 году в колхоз имени Булганина. In den 1937/1938 Jahren wurden 20 Personen verhaftet, 10 davon erschossen.1942 wurden 11 junge Frauen aus Alexanderkrone ins Arbeitslager nach Kansk (Gebiet Krasnojarsk) geschickt.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]; [11]; [26]; [112]; [145]; [218]; [219]; [220]; [221]; [225]

Buch: 1. Шеленберг И. И. Село Кусак раньше и теперь. Манускрипт. Барнаул. 1987. 2. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 3. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 4. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Alexanderkron
Weitere Ortsnamen: Krukoff
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/Nowo-Nikolajewka (Schönfeld-Rosenhof),
Gründungsjahr: 1875/ 1855?,
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: men./ ev.,

Zusatzinformationen: Gründerfam. aus Chortitza u. Molotschna.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Alexanderkron
Weitere Ortsnamen: Александеркрон, Вербовка; Крюков
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Екатеринославская губ., Александровский у., Заливнянская вол.; в сов. период – Запорожская/Днепропетровская обл., Ново-Николаевский р-н.
Gründungsjahr: 1882
Topografische Lage:
Landfläche: 750 дес.
Einwohnerzahl: 57 (1904), 70 (1911), 80 (1918), 171 (1926).

Konfession: Лют.-менн
Zusatzinformationen: В 75 км к вост. от Запорожья. Назв. по молочанской кол. Александркроне. Основатели из хортицких и молочанских колоний. Лют. приходы Пришиб и Фриденфельд.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Alexanderkrone Nr. 17
Weitere Ortsnamen: Lugowka, Луговка (1916, 2004); Nr. 17, Александркроне, Александеркронэ (1896), Lugovka (2004).

Ortsnummer: D0214. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Sagradowka (Sagradovka)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gebiet Nikolajew, Rayon Kronau, до 1917 – Херсонская губ., Херсонский у., Орлофская (Кочубеевская) вол.; в сов. период – Николаевская/Днепропетровская обл., Больше- Александровский/им. Фрица Геккерта (Высокопольский, Кронауский, Петровский) нем. р-н.
Gründungsjahr: 1883
Topografische Lage: [35 J4]; [68]; [194]; [196]; [197]; [198]
Landfläche: 656 Des.; 671 га (1918).
Einwohnerzahl: 133 (1887), дворов 19; жит. 137 (70 м. 67 ж.) (1896), 124 (1905), 107 (1910), 116 (1911), 110 (1912), 103 (1912), 129 (1912), 103/112(1914), дворов 20, жит. 121 (53 м. 68 ж.)  (1916), 169(1918), 169 (1919), 164 (1926); 175 (1926), 201/187 нем. (1941), 171/161 нем. (1942; 13 нем. сем. или 36% без главы семьи).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Motormühle Rogalsky, Windmühle Dyck Peter. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 72 Mennoniten, die in Alexanderkrone, Sagradovka geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im W von Kronau, die Bahnstation Belaja Kreniza war 19 km entfernt, В 105 км к сев.-вост. от Херсона. Церковно-приходская школа, уч-ся 28 (14 м. 14 дев.) (1896); уeздный город 100 верст; волость 13 верст; земская почтовая станция Шестерня 20 верст; ст. ж. д. Ново-Полтавка 40 верст; пароходная пристань Малыя Гирлы 75 верст. Sie gehörte zu den insgesamt 28 Siedlungen, die auf den 21.276 Desj. entstanden, die von Molotschnaer Kolonien vom Fürsten Kotschubei für Landlose gekauft wurden. Die Kolonie wurdeauf dem Gut Sagradowka gegründet. Zahl der deutschen Einwohner: 1910:107, 1914:112; 1919:169; 1926:164, 1941:187 in 41 Familien. Im Ort gab es 1942 eine 4-klassige Schule mit zwei Lehrern, die 35 Schüler unterrichteten. Eine 7-klassige Schule konnte in Tiege besucht werden. Unterrichtssprache war bis 1938 Deutsch, danach Russisch. In den Familien wurde Deutsch mit Danziger Dialekt gesprochen. Im Ort gab es eine Bibliothek. Ein Wanderkino kam regelmäßig ins Dorf. Es gab keinen elektrischen Strom. 1918 wurden 671 ha von 19 Höfen bewirtschaftet. 1942 gab es 28 Höfe. Im Ort gab es drei Trinkwasserbrunnen. Auf 5 ha wurde Obst angebaut, auf 4,5 ha waren Maulbeeren für die Seidenraupenzucht angepflanzt. Im Ort gab es eine Schmiede und eine Werkstube. Es gab nur Feldwege. Die Dorfstraße war ungepflastert. Der Hungersnot von 1933/34 fielen 8 Einwohner zum Opfer. Zwischen 1929 und 1941 wurde 5 Einwohner (nur Männer) verhaftet und verbannt. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Altonau. Умерли от голода 0 Pers. (1921/ 22) 8 чел. (1932-33), в 1929-41 депортированы 5 муж.

Fotos: Alexanderkrone.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 192]; [3]; [4]; [6, S. 24]; [11]; [26]; [99]; [109]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Alexanderkrone
Weitere Ortsnamen: Mirolubowka, Mirolyubovka, Миролюбовка, Александркрон, Alexanderkron, К-зы им. Чкалова (1928), „Память Ленина“ (1930).

Ortsnummer: D0372
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Акмолинская обл., Омский у.; в сов. период – Омская обл., Москаленский/ Исиль-Кульский р-н (в наст. время – Москаленский р-н).
Gründungsjahr: 1906
Topografische Lage: [85]; [143]; [144 S. 3]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 230/230 нем. (1920), 236 (1926), 639 (1989).

Konfession: Менн.- бапт.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 34 Mennoniten, die in Alexanderkrone, Omsk und 94 Mennoniten, die in Mirolyubovka, Omskaya Oblast geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: В 20 км к юго-зап. от ж.-д. ст. Москаленки.

Quellen: [4]; [26]; [112]

Buch: Гамм Егор К. Миролюбовка – наша родина: воспоминания и размышления потомка меннонитов. Augsburg : Weber. 2007, 341 С.

 

 

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Ortsname: Alexanderkrone
Weitere Ortsnamen: Molotschnoye, Grushevka (2004), Александркрон  (1888), Александркроне, Александровское, Aleksandrowskoje (1915-45), Aleksandrowka (ab 1945), К-зыДружба“, „Примерное“ (1928).

Ortsnummer: D0646. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Molotschna
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung
: Gebiet Saporoshje до 1917 – Таврическая губ., Бердянский у., Молочанский менн. окр.; Гальбштадтская (Молочанская) вол.; в сов. период –Запорожская/ Днепропетровская обл., Ново-Васильевский/ Ротфронтовский (Вальдгеймский) нем./Молочанский (Гальбштадтский, Пришибско-Молочанский) нем./Больше-Токмакский р-н.
Gründungsjahr: 1857
Topografische Lage: [27 F9]; [45]; [46]; [177]; [193]

Dorfplan: Alexanderkrone 1914; [101 S. 16] 1914
Landfläche: 2.887 Desj. (1859; 40 Häuser); 2600 дес. (1857; 40 двор.), 2926 дес. (1914; 95 двор.)
Einwohnerzahl: 220 (1858), 220 (1859), 332 (1860), 361 (1864), 48 двор. 357 (1888), 497 (1896), 580/491 нем. (1897), 488 (1905), 528 (1911), 531 (1911), 56 Wirtsch. 531 (1911), 525 (1912), 550 (1913), 525 (1914), 835 (1915), 405 (1915), 525 (1918), 405 (1919), 663/626 нем. (1923), 664 (1926), 617/560 нем. (1926), 524 (1939).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 11 Betriebe. Dampfmühle "Wiens Isaak Peter und К°". (Aktiengesellschaft), Dampfmühle Gesellschaft "Wiens Isaak Peter und К°", Ziegel- und Dachziegelfabrik "Dyck G. (russ.) G. (russ.) und К°", Lebensmittelgeschäft Neufeld Gerhard Jakob …  [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 408 Mennoniten, die in Alexanderkrone, Molotschna geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 40 km im NO von Melitopol und 24 km im SO von Halbstadt.
1905 wurde im Ort eine Zentralschule gegründet. 1912 gab es daneben noch eine 4-klassige Schule, an
der ein Lehrer 52 Schüler unterrichtete sowie ein Bethaus. Die Gemeinde war eine Filiale von Margenau.
Zu ihr gehörten die Gemeinden Kleefeld, Lichtfelde, Neukirch, Prangenau und Steinfeld. 1926 gab es im
Ort einen Konsumverein/-laden und eine 4-klassige Schule.

Fotos: Alexanderkrone
Quellen: [1];  [2 1957, S. 232]; [4 S. 216]; [11]; [26]; [112]; [121]; [127]; [149]

 

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Ortsname: Alexanderkrone
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Omsk/Rayon Gorskoje
Gründungsjahr: 1902
Topografische Lage: [32 C2]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 70 km im N von Poltawka. Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen
gegründet.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]

 

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Ortsname: Alexanderpol
Weitere Ortsnamen: Alexandropol, Александрополь (1923).

Ortsnummer: D0252
Kolonie (menn.): St. Sajzewo (Memrik)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gebiet Stalino, Bachmut, Ekaterinoslav,  до 1917 – Екатеринославская губ., Бахмутский у., Сантуриновская вол.; в сов. период – Донецкая губерния, Бахмутский округ, Железнянский район (1923). Сталинская/Донецкая обл., Дзержинский/ Горловский/ Железнянский р-н.
Gründungsjahr: 1888
Topografische Lage: [28 C4]; [75]
Landfläche: 425 Desj. 913,25 Des. (1923).
Einwohnerzahl: 100? (1905), 150? (1911), 150? (1914), 164 (1918), 81 хозяйств 388 (1923), 425/ 426 (1926), 471/463 нем. (1926).

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 63 Mennoniten, die in Alexanderpol, Memrik geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 50 km im NNW von Stalino. 1926 war der Ort Alphabetisierungspunkt und es gab eine 4-klassige Schule. In der "Grandma 5" CD sind 17 Mennoniten, die in Alexanderpol, Memrik, geboren sind, beschrieben.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [37]; [38]; [112]; [124]; [186]

 

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Ortsname: Alexanderstadt
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In den EWZ-Daten (1943-45) sind 16 Mennoniten, die in Alexanderstadt im Zeitraum 1884-1943 geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [39]

 

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Ortsname: Alexanderstrasse
Weitere Ortsnamen: Александерштрассе, Ново-Александровка; Ней-Александровка, К-зы „Крестьянин“ (1929), „Память Ленина“ (1930).
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Акмолинская обл., Омский у., Москаленская вол.; в сов. период и в наст. время – Омская обл.,
Москаленский р-н.
Gründungsjahr: 1906
Topografische Lage: [144 S. 3]
Landfläche: 2360 дес. (1916)
Einwohnerzahl: 234/234 нем. (1920), 180 (1926), 264 (1989).
Konfession: Менн.-лют.
Zusatzinformationen: В 18 км к юго-зап. от ж.-д. ст. Москаленки.

Quellen: [11]

 

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Ortsname: Alexandertal
Weitere Ortsnamen: Alexanderthal, Alexandrodar, Александродар.

Ortsnummer: D0014
Kolonie (menn.): Alt-Samara (Alexandertal)
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung:
Gouv. Samara/Rayon Melekes.  до 1917 – Самарская губ., Самарский у., Меннонитский колон. окр. (центр); Александртальская (Александродарская) вол.; в сов. период – Куйбышевская (Самарская) обл., Кошкинский р-н.
Gründungsjahr: 1859
Topografische Lage: [18]; [33 A2]; [49]; [50]
Landfläche 1720 дес. (1863; 25 сем.)
Einwohnerzahl: 142 (1881), 255 (1881), 205 (1889), 365 (1900), 365 (1897), 194 (1910), 255 (1913), 301 (1926), 417/417 нем. (1926), 1419 (1930).
Konfession: mennonitisch/z. T. lutherisch umd katholisch

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Handlung Heinrich Isaak; Handlung David Wichert; Kaeferei Gebrüder Bergen. [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 38 Mennoniten, die in Alexanderthal, Alt Samara geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im SO von Alexandrowka. Sie war das Zentrum der letzten in Russland angesiedelten ausländischen Kolonisten, dem Kolonistengebiet „Alt-Samara“. Die Kolonisten kamen aus Westpreußen. Sie wurde in der Zeit von 1859 bis 1863 gegründet. Insgesamt siedelten sich hier 46 mennonitische und 8 lutherische Familien aus Danzig-Westpreußen an, dazu kam eine katholische Familie. Die Kolonisten mussten vor ihrer Ansiedlung 350 Silberrubel als Pfand hinterlegen, die sie am Ende der Reise zurückerhielten. Das Land (je Wirtschaft 65 Desjatinen) mussten die Siedler für 12 Rubel pro Desjatine kaufen. Die Schuld war innerhalb von 20 Jahren zu begleichen. Neben der Religionsfreiheit und der Selbstverwaltung wurden ihnen die Befreiung vom Militärdienst für 20 Jahre zugestanden. Danach war ein Wehrgeld in Höhe von 300 Silberrubel für jeden Wehrdienstpflichtigen zu zahlen. Die Mennoniten sollten als Musterwirte für die russische Landwirtschaft wirken. Neben dem Weizenanbau waren die Milchwirtschaft sowie die Vieh- und Pferdezucht die wirtschaftlichen Grundlagen. 1890 existierten eine Molkerei und eine Käserei. Die Zahl der Käsereien stieg auf vier an. Anfangs gab es zwei Windmühlen, 1900 gab es eine Motormühle, 1914 gab es bereits sechs Mühlenbesitzer. Für die relativ großen Flächen wurden bald Maschinen zur Bearbeitung eingeführt. In Alexandertal gab es 1906 einen eigenen Maschinenhandel, der das gesamte umliegende Gebiet versorgte. 1913 wurden durch diese Einrichtung 250 Binder, 200 andere Mähmaschinen, 150 Sämaschinen, 200 Zentrifugen, 100 Dreschmaschinen und 1.000 Pflüge verkauft. Zu einer zuletzt sechsstufigen Dorfschule kam eine dreistufige Zentralschule, die Schreiber und Lehrer ausbildete. 1910 besuchte Ministerpräsident Stolypin die Kolonie und empfahl sie als Vorbild. Durch den Bau der Bahnlinie Simbirsk-Ufa (1900) wurde der wirtschaftliche Aufschwung der Kolonie weiter gefördert. Das Siedlungsgebiet Alt-Samara wurde wegen akuter Landnot in Danzig-Westpreußen durch die dort lebenden Mennoniten Mitte des 19. Jahrhunderts erschlossen. Die ersten Kolonien im Gouv. Samara wurden 1854 am sogenannten „Salztrakt“ die ersten Kolonien gegründet. In der zweiten Etappe wurden ab 1859 ein etwa 120 km im N von Samara liegendes Gebiet besiedelt. Es umfasste etwa zunächst 10.000 Desj. Land. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden weitere 10.000 Desj. Land gekauft. Jedes der gegründeten Dörfer hatte 25 Hofstellen mit 65 Desj. Land. Neben dem Ackerbau spielte die Vieh- und Pferdezucht im Siedlungsgebiet eine große Rolle. Neben den Mennonitenkolonie entstanden im Siedlungsgebiet auch evangelische Gemeinden. Die Siedler kamen zumeist aus Polen und flohen vor der Polnischen Revolution (1863). Oft waren es Handwerker oder Arbeiter, die wenig Erfahrung mit der Landwirtschaft besaßen und sich diese erst aneignen mussten. In diesen Kolonien wurden den einzelnen Höfen nur 40 Desj. Land zugeteilt. Сыроварня, мельницы (1890). Zentrum des zw. 01.09.1859-70 gegr. Menn.bezirks, zur Gemeinde gehören 884 Pers. (1913, aus 182 Fam.); gegr. von SwM-Dt. (Westpr.) unter dem Einfluß von Claas Epp; 1880 Zentralschule gegr.; 1913 lebten dort 41 men., 5 brü., 8 luth., 1 kath. Fam.; Kooperative „Pacharj", Торг. домГардер, Вибе и Ко“.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 24]; [4]; [11]; [14 S. 294]; [17 S. 39, 98]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Alexandertal
Weitere Ortsnamen: Alexanderthal, Alexandrovka, Alexandrowka, Александровка; Nr. 5, Alexeyevka (2004).

Ortsnummer: D0141. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Fürstenland (Fuerstenland)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung: Gebiet Saporoshje/Rayon Saporoshje.  до 1917 – Таврическая губ., Мелитопольский у., Рогачикская вол.; в сов. период – Запорожская/Днепропетровская обл., Верхне-Рогачикский р-н.
Gründungsjahr: 1867/68
Topografische Lage: [27 C8]; [59]; [97]; [164]

Dorfplan: Alexandertal 1923-26.
Landfläche: 880 Desj.
Einwohnerzahl: 270 dt. (1911), 108 (1915), 272 (1918), 272 (1919), 205/201 нем. (1926).

Konfession: mennonitisch (Chortitza)

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 172 Mennoniten, die in Alexanderthal, Fuerstenland geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im SW von Kamenka. etwa 50 km im SW von Nikopol; Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Chortitza.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Alexandertal
Weitere Ortsnamen: Alexanderthal, Александрталь  (1888), Zarewo-Alexandrowka, Zarjowo-Alexandrowo (1915-45), Царево-Александрово (1915-16), St. Saporoshje, Александрово; Alexandrovka (2004), Alexandrowka (ab 1945).

Ortsnummer: D0647. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Molotschna
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung
: Gebiet Saporoshje.  до 1917 – Таврическая губ., Бердянский у., Молочанский менн. окр.; Гнаденфельдская (Богдановская) вол.; в сов. период – Запорожская/Днепропетровская обл., Черниговский/ Ротфронтовский (Вальдгеймский) нем./Молочанский (Гальбштадтский, Пришибско-Молочанский) нем. р-н.
Gründungsjahr: 1820/1829
Topografische Lage: [27 G9]; [45]; [46]; [177]; [193]

Dorfplan: Alexanderthal 1917; [101 S. 16] 1914; Alexanderthal 1920-30;
Landfläche: 1.435 Deßj. (1859; 54 Häuser)/1.695 Deßj./21 Höfe auf 1.365 Deßj. und 10

landlose Fam. (1857); 1.695 Desj. 1365 дес. (1857; 21 двор и 10 беззем. сем.), 1747 дес. (1914; 51 двор)
Einwohnerzahl: 238 (1838), 307 (1855; 35 Fam. auf 21 Höfen), 307(1856), 341 (1858), 341 (1859), 362 (1860), 382 (1864), 48 двор. 262 (1888), 309 (1896), 378 (1905), 40 Wirtsch. 393 (1911), 319 (1911), 400 (1913), 402 (1914), 365 (1915), 370 (1915), 402 (1918), 370(1919), 368/ 502(1926), 394/363 нем. (1926), 502 (1926), 389 (1939).
Konfession: mennonitisch (Pordenau)/z. T. lutherisch

Industrie und Handel: 13 Betriebe. Dampfmühle Neufeld Ja. Ja., Mechanische- und Gusseisenfabrik Heidebrecht I. (russ.) und Dyck I. (russ.), Mühle I. (russ) Schmidt, Dampfmühle Gossen F. I. (russ.) … [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 543 Mennoniten, die in Alexanderthal, Molotschna geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 57 km im NO von Melitopol. У р. Чукрак, в 40 км к юго-вост. от Молочанска. Менн. община Порденау. Часть жит. – лютеране. 16 (1820; aus Graudenz und Stuhm/ Preußen) + 4 (1821/22; aus Preußen) Gründerfam.; am Bach Tschukrak, südl. davon ein guter Steinbruch; im Osten Sämerei und Baumschule des Stephan Kerber (1848); 1912 gab es im Ort neben einer Zentralschule noch eine 4-klassige Schule, an der 2 Lehrer 60 Schüler unterrichteten. Die Gemeinde besaß ein Bethaus. плодопитомник С. Кербера (1848), каменоломня, мастерская с.-х. машин Дика и Ко, торг. лавка Винсов.

Fotos: Alexanderthal

Quellen: [4]; [11]; [26]; [112]; [121]; [127]; [149]; [186]

 

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Ortsname: Alexandertal
Weitere Ortsnamen: Alexanderthal,
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Stalino
Gründungsjahr: 1872
Topografische Lage: [28 D8]
Landfläche: 300 Desj.
Einwohnerzahl: 36 (1914), 37 (1919), 102 (1941)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 50 km im NO von Mariupol. Die Gemeinde gehörte zum
Kirchspiel Rosenfeld.
Quellen: [1];  [2 1959, S. 150]

 

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Ortsname: Alexanderwohl
Weitere Ortsnamen: Svetloye (ab 1945, 2004), Swetloje, Blagoslawennoje (1915-45), Благословенное (1915-16), Александрволь  (1888)

Ortsnummer: D0648. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Molotschna
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Molotschansk.  до 1917 – Таврическая губ., Бердянский у., Молочанский менн. окр.; Гальбштадтская (Молочанская) вол.; в сов. период – Запорожская/ Днепропетровская обл., Черниговский/Ротфронтовский (Вальдгеймский) нем./Молочанский (Гальбштадтский, Пришибско-Молочанский) нем. р-н.
Gründungsjahr: 1821
Topografische Lage: [18]; [27 F9]; [45]; [46]; [177]; [193]

Dorfplan: Skizze Alexanderwohl 1874;  Alexanderwohl 1920;

[101 S. 18] 1874; [101 S. 19] 1920
Landfläche: 2.240 Deßj. (1859; 48 Häuser)/ 2.295 Deßj./ 30 Höfe auf 1.950 Deßj. und 7 landlose Fam. (1857); 2354 дес. (1914; 82 двора).
Einwohnerzahl: 292 (1838), 382 (1856), 401 (1858), 401 (1859), 402 (1860), 373 (1864), 335 (1886), 61 двор. 367 (1888), 495 (1895), 495 (1896), 495 (1905), 542 (1911), 52 Wirtsch. 604 (1911), 630 (1913), 625 (1914), 542 (1915), 395 (1915), 625 (1918), 395 (1919), 498/480 нем. (1923), 502 (1926), 469/459 нем. (1926), 521 (1939).

Konfession: mennonitisch (Alexanderwohl)

Industrie und Handel: 8 Betriebe. Dampfmühle Schmidt Johann David, Windmühle De Fehr Peter, Lebensmittelgeschäft Fast Gerhard, Holzwarenhandel Martens P. F. … [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 829 Mennoniten, die in Alexanderwohl, Molotschna geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 21 km im SO von Halbstadt. 22 Gründerfam. (1823: 29; 1824: 30) aus Marienwerder/Westpreußen; Молельн. дом (1865). 1912 gab es im Ort eine Kirche und eine 4-klassige Schule, an der ein Lehrer 47 Schüler unterrichtete.

Fotos: Alexanderwohl
Quellen: [1];  [2 1957, S. 232]; [4]; [11]; [26]; [112]; [121]; [127]; [149]; [186]

Buch: 1. Kopien vom "Kirchen Buch der Gemeinde zu Alexanderwohl". 2. Church book of the Alexanderwohl Mennonite Church: in the Molotschna Colony of South Russia. Verlag Mennonite Immigrant Historical Foundation, 1987. (englisch)

 

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Ortsname: Alexandronewsk
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Mariupolskij Ujesd. Bergthal
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Dampfmühle Peters A. und Pauls Heinrich; Dampfmühle Brüder Dyck (Gerhard Peter und Peter Peter). [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Alexandro-Newskij
Weitere Ortsnamen: Александро-Невский
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin.
Zuordnung: до 1917 – Томская губ., Каинский/Барнаульский у., Купинская вол.; в сов. период – Алтайский край, Андреевский р-н; в наст. время – Новосибирская обл., Баганский р-н.
Gründungsjahr: 1907
Topografische Lage: [32 J2]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 517 (1911), 549 (1926), 281 (1996).
Konfession: deutsche Baptisten.
Zusatzinformationen: В 140 км к сев.-зап. от Славгорода. Deutsche Baptisten, hatten regen Kontakt mit den Mennoniten der Slawgoroder Siedlung. In der Zeitschrift „Der Familienfreund“ gibt es Berichte darüber. Школа (1913). С.-х. кредит. тов-во, сельсовет (1926).

Quellen: [11]; [218]

 

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Ortsname: Alexandropol
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Dnjepropetrowsk,
Gründungsjahr: 1888
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 164 (1919)

Konfession: men.?,
Zusatzinformationen: [4]

Quellen:

 

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Ortsname: Alexandrowa
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nowopokrowskaja Wolostj, Ujesd Jekaterinoslaw
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Mühle Heinrichs Peter und Julius; Windmühle Peters Kornelius; Ziegelfabrik Peters Kornelius. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Nr. 6, Alexandrovka.

Ortsnummer: D0415
Kolonie (menn.): Terek
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Rayon Chasaw-Jurt, до 1917 – Терская обл., Хасав-Юртовский окр., Кази-Юртовская вол.
Gründungsjahr: 1901
Topografische Lage: [30 M4]
Landfläche: 1.920 Deßj; 13 Hofe, 1950 Des. davon 610 Des. nutzlich (1914);
Einwohnerzahl: 14 Fam. (1913), 109 (1914), 120 (1918)
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Alexandrovka, Terek geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 65 km im NO von Chassaw-Jurt. aus Halbstadt; in

geschlossenem dt. Siedlungsgebiet; 1913 wg. der widrigen Verhältnisse von 24 Höfen nur noch die Hälfte besiedelt.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 155]; [4]; [11]; [26]; [102]; [112]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Jekaterinoslaw, Alexandrowsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [18]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: menn.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Alexandrovka, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Auf der Karte “Die deutschen Mennoniten-Kolonien in Russland“ [18] sind 2 Orte Wasiljewka und Alexandrowka (30-40 km NO von Alexandrowsk neben Rosenhof ) als mennonitisch bezeichnet.

Quellen: [112]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Alexandrovka, Alexandrowka.
Kolonie (menn.): Pissarew
Mutterkolonie: Sagradowka
Admin. Zuordnung:
Kherson. Nikolajew/ Berislaw (Trubetzkoje), до 1917 – Херсонская губ., Херсонский у., Казацкая вол.; в сов. периодНиколаевская обл., Бериславский р-н. 1922 - Бериславская вол., Херсонский уезд, Одесская губерния.
Gründungsjahr: 1903, 1906 aufgegeben
Topografische Lage: [233]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: 1902 wurde von Sagradowka Kolonie vom Gutsbesitzer Pißarew 75 km südlich von Sagradowka auf Pachtland Alexandrowka und Werowka gegründet (neben Trubezkoje Kolonie). Aber 1906 verkaufte Pißarew das Land für einen hohen Preis, und die Orte wurden verlassen. Einige zogen zurück nach Sagradowka, andere gingen auf das Pachtland von Durilow und Kanzerew.
Quellen: [14 B3 S. 247]


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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Alexanderovka, Alexandrovka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Orenburg
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 15 Mennoniten, die in Alexandrovka, Orenburg geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 22 Mennoniten, die in Alexanderovka, Orenburg im Zeitraum 1866-1989 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Alexandrovka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Davlekanovo
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 31 Januar, 1900 ist ein Ort Alexandrowka, Davlekanovo in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]; [186]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Alexandrowke.

Ortsnummer: D0367
Kolonie (menn.): Friesenov
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk/Rayon Ljubinsk, до 1917 – Акмолинская обл., Омский у., Никольская вол; в сов. период – Омская обл., Марьяновский/Любинский р-н (в наст. время – Марьяновский р-н).
Gründungsjahr: 1893/1907
Topografische Lage: [32 D1]; [32 D2]; [85]; [143]; [144 S. 4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 50 (1920), 141 (1926), 50 (1928), 236 (1989; 65% нем.).
Konfession: mennonitisch-lütherisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 135 Mennoniten, die in Alexandrovka, Asiatic Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 30 km im NWW von Omsk am Ufer des Steppensees Kosch Kul. Sie wurde von Wolgadeutschen 1893 gegründet, Mennoniten zogen wahrscheinlich ab 1907 zu. 1934 wurde das Bethaus demontiert und bei der Bahnstation Moskalenkoje als Handelshaus wieder aufgebaut.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]; [7 S. 403]; [11]; [26]; [107]; [112]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Alexandrowsk, Александерфельд, Alexanderfeld; Nr. 6
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Rayon Jeisk.  до 1917 – Кубанская обл., Ейский отд., Александровская вол.; в сов. период – Краснодарский край, Ейский р-н.
Gründungsjahr: 1869/1851
Topografische Lage: [30 C1]
Landfläche: 1.920 Desj.
Einwohnerzahl: 351 (1882), 396 (1894), 317 (1904), 583 (1911), 739 (1917), 582 (1918), 250 (1919), 802/439/383 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch (Taganrog)
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 65 km im NW von Kuschtschewskaja an der Ostküste des Asowschen Meeres. 1926 war der Ort Sowjetsitz und es gab eine 4-klassige Schule sowie eine Lesehalle.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 155]; [4]; [11]; [107]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Kusmitzki, Кузьмицкий; Нейланд, Neuland, Kumitzky, Kusmitski, Kusnitzki.

Ortsnummer: D0186
Kolonie (menn.): Kuzmitsky (Alexandrovka)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung
: Gebiet Dnjepropetrowsk, Schtschorsk; до 1917 – Екатеринославская губ.,
Верхнеднепровский у., Александровская вол.; в сов. период – Днепропетровская обл., Пятихатский/ Саксаганский р-н.
Gründungsjahr: 1870/1890
Topografische Lage: [18]; [25 B4]; [65]

Dorfplan: Alexandrowka 1922.
Landfläche: 1.300 Desj. 1.800 Deßj.; (Pachtland).
Einwohnerzahl: 200 (1911), 200 (1912), 200(1918), 220 (1925), 329 (1941), 329 (1942).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 61 Mennoniten, die in Kusmitzky, Ekaterinoslav und 17 Mennoniten, die in Neuland Colony, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: 1890 pachteten mennonitische Siedler aus dem Raum Chortitza von einem russischen Adligen Kusmitzki etwa 1300 Desjatinen Land, um die Tochterkolonie A. zu gründen. В 105 км к зап. от Днепропетровска Von den 33 Familien из Schönhorst/ Chortitza und Pluejew; waren 26 Vollwirtschaften mit je 50 Desjatinen und 7 Halbwirtschaften. Hauptsächlich wurden Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Welschkorn (Mais) angebaut. Viehzucht wurde nur zum eigenen Bedarf betrieben. Im Dorf wurde eine Schule erbaut, in der auch der Gottesdienst stattfand. 1914 gab es im Ort zwei Windmühlen (Besitzer Mauch). Vor der Kollektivierung gab es im Dorf 20 Dreschmaschinen und 12 Selbstbinder. Fast jede Wirtschaft besaß eine Mähmaschine. 1930 wurde die Kollektivierung durchgeführt (Kolchos „Neuland“). In diese wurde auch das unmittelbar angrenzende russische Dorf eingegliedert. Anfang der 30er Jahre wurde aus der Volksschule eine unvollständige Mittelschule (7 Klassen) mit 6 Lehrern. 1938 wurden 14 Männer verhaftet und kamen nicht wieder. Nach der Besetzung durch die Wehrmacht wurden 1942 die Siedler aus A. nach Grünfeld und Steinfeld (etwa 35 km entfernt) umgesiedelt, um die Deutschen dort zu konzentrieren. Aus diesen Orten wurde die ukrainische Bevölkerung nach A. geschickt. Im Oktober 1943 flohen die Siedler vor der Roten Armee nach Wartegau. 1958 lebten in der Bundesrepublik, in Kanada und den USA 132 Einwohner aus A., die übrigen waren im Zuge der Repatriierung wieder in die Sowjetunion gebracht worden. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Chortitza. В 1938 репрессировано 14 чел. 15 мая 1942 жит. выселены в кол. Гринфельд и Штейнфельд, в окт. 1943 – в Вартегау. In den EWZ-Daten (1943-45) sind 91 Mennoniten, die in Neuland geboren sind, aufgelistet.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 80 f, 187]; [4]; [11]; [26]; [39]; [112]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Александровка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Акмолинская обл., Петропавловский у.; в сов. период – Северо-Казахстанская обл., Полудинский/Трудовой р-н.
Gründungsjahr: 1906
Topografische Lage: [32 A3]; [144 S. 1]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 180 (1925).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 135 Mennoniten, die in Alexandrovka, Asiatic Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: К вост. от Петропавловска.

Quellen: [4]; [11]; [112]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Александровка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Wolostj Halbstadt, Berdjanskogo Ujesda.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Mühle De Fehr P. I. (russ.); Manufaktur- und Galanteriehandel Wall Jakob Isaak. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Александровка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Jekaterinoslaw, District Galizinowka
Gründungsjahr: 1888
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:
Quellen: [107]

 

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Ortsname: Alexandrowka
Weitere Ortsnamen: Участок Nr. 2, Александровка, Alexandrowskij (1911), Скляровский, К-зы им. М. Гельца (1931), им. Ленина (1950).

Ortsnummer: D0452. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Okrug Slawgorod//RayonSnamenka, до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Орловская вол.; в сов. период – Алтайский край, Хабарский/Знаменский/Немецкий р-н.
Gründungsjahr: 1907
Topografische Lage: [32 L3]; [89]; [90]; [128]
Landfläche 1695 дес. (1924).
Einwohnerzahl: 208 (1911), 289 (1926), 281 (1926), 289 (1928?; 46 Höfe), 281 (1928), 359 (1980 94 Fam ), 372 (1987; 95 Fam.), 314 (1989), 296 (1991), 302 (2006).

Konfession: MK Grünfeld / MB Alexandrowka / Baptisten ab Anfang 1950.

Industrie und Handel: 4 Betriebe. Dampfmühle Jakob Martens; Schrottmühle Heinrich Braun und Abram Thiessen; Mühle David Block ... [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 23 Mennoniten, die in Alexandrovka, Barnaul und 135 Mennoniten, die in Alexandrovka, Asiatic Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 45 km im NO von Slawgorod. In Alexandrowka wurde ein Gebetshaus der MB gebaut. Aus Alexandrowka stammt Tina Hübert, eine blinde Missionarin, die von 1923 bis 1930 unter Ostjaken im Hohen Norden arbeitete. Пар. мельница Я. Мартенса, паровая мельница еще работала в конце 1990х годов. Agro-Kooperativkolchos, Viehzucht-Kolchos, Saatgut-Kolchos. In den 1937/1938 Jahren wurden 33 Personen verhaftet, 19 davon erschossen.   In den 1990ger Jahren wanderten alle Deutschen aus Alexandrowka nach Deutschland aus, es gibt keine Deutsche mehr im Dorf.

Quellen: [1]; [2 1964, S. 87]; [4]; [11]; [26]; [107]; [112]; [218]; [219]; [220]; [221]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 3. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Alexandrowsk (Stadt)
Weitere Ortsnamen: Zaporoshje, Zaporozhye, Александровск (bis 1921), Запорожье (ab 1921).

Ortsnummer: D0563
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Jekaterinoslav
Gründungsjahr: 1806, aber Menn. lebten da seit 1860
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 55.300 (1926)
Konfession: russ. ort.

Industrie und Handel: 23 Betriebe. Hermann Niebuhr, Gerhard Krahn, Wilhelm Janzen, Victor Janzen und Bernard Klassen hatten 5 Mühlen (1895), Stoffabrik Abraham Harder, Ziegelei und Molkerei J. Janzen,  Lager für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte Hiebert Kornelius … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 34 Mennoniten, die in Alexandrovsk, South Russia und 115 Mennoniten, die in Zaporozhye, Ukraine geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die menn. Einwohner kammen aus Schoenwiese und Chortitza. Seit 1911 gehört Schoenwiese zur Stadt Alexandrowsk. In der "Grandma 5" CD sind 14 Mennoniten, die in der Stadt (oder Region) Alexandrowsk  und 91 die in Zaporozhye geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [104]; [111 S. 82-83]; [112]

 

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Ortsname: Alexeifeld
Weitere Ortsnamen: Алексейфельд (bis 1915), Polewoje, Polevoe, Полевое (ab 1915), К-зы „Труд“ (1931),  им. Тельмана (seit 1950).

Ortsnummer: D0466. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Okrug Slawgorod/Rayon Snamenka.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Орловская вол.; в сов. период – Алтайский край, Хабарский/Знаменский/Немецкий р-н (в наст. время – Немецкий нац. р-н).
Gründungsjahr: 1909
Topografische Lage: [32 L3]; [89]; [128]

Dorfplan: Polewoje 1940 und Polewoje 1960.
Landfläche:
Einwohnerzahl: 119 (1911), 163 (1926), 131 (1928), 1148 (1980), 1776 (1989), 1667 (1991), 1551 (1995; 28% нем.), 1408 (2006).
Konfession: MK Reinfeld / MB Schöntal / Baptisten ab Anfang 1950.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 79 Mennoniten, die in Alexeifeld, Barnaul und 114 Mennoniten, die in Polevoy, Altayskiy Kray geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 70 km im NO von Slawgorod. В 1950 году Полевое, Чертеж, Угловое и Дягилевка объеденены в колхоз имени Тельмана. In den 1937/1938 Jahren wurden 20 Personen verhaftet, 11 davon erschossen. In Alexeifeld gibt es ein sehr gutes Museum mit vielen Ausstellungsstücken und Informationen zur Geschichte der Russlanddeutschen. Djagilowka war ein mennonitisches Dorf, das in den 1950er oder 1960er nach Alexeifeld übersiedelt wurde.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [11]; [26]; [112]; [145]; [218]; [219]; [220]; [221]

Buch: 1. Шеленберг И.И. Прошлое и настоящее колхоза имени Тельмана, Немецкого района, Алтайского края. Манускрипт. 1981. 2. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 3. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 4. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Alexeifeld
Weitere Ortsnamen: Алексейфельд, Мазурская; Мазурщина.

Ortsnummer: D0250
Kolonie (menn.): Alexeifeld
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Херсонская губ., Херсонский у., Михайловская вол.
Gründungsjahr: ca. 1886
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 68 (1916).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Alexeifeld, Kherson geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: К юго-вост. от Кривого Рога. Основатели из молочанских колоний.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Alexeyevka, Алексеевка, Nr. 2, К-з им. Тельмана.

Ortsnummer: D0502. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul (Tschajatschi)
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Okrug Slawgorod/ Rayon Blagoweschtschenka. до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Подсосновская/Леньковская  вол.; в сов. период и в наст. время – Алтайский край, Благовещенский р-н.
Gründungsjahr: 1911, 1929 verlassen.
Topografische Lage: [32 M3]; [91]; [131]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 35 (1926), 44 (1926), 35(1928?; 9 Höfe) 44 (1928)
Konfession: MK Tschajatschi / MB Tschajatschi.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 110 km im O von Slawgorod. Das Dorf existiert seit 1929 nicht mehr als deutsches Dorf. 1965 zogen auch die Russen in andere Dörfer.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [107]; [218]; [219]; [220]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch).

 

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Ortsname: Alexejewka (Gut)
Weitere Ortsnamen: Alexeyevka Chutor, Алексеевка хутор.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Certomlyk, Ekaterinoslaw
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 1 Mennonit, die in Alexeyevka Chutor, Certomlyk, Ekaterinoslaw geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Alexeyevka, Alekseyevka, Алексеевка

Ortsnummer: D0387
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Omsk,
Gründungsjahr: 1902?,
Topografische Lage: [143]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: gegr. von SwM-Dt. zw. Omsk und Petropawlowsk.

Quellen: [4]; [26]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Alexeyevka, Zarya (2004), Щербиновский; Смирнова, Смирновка (1928), Nr. 7, Алексеевка (1917, 1923, 1943).

Ortsnummer: D0269
Kolonie (menn.): Ignatjewo  (Ignatyevo)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Gebiet Stalino/Wolost Santurinowka.  до 1917 – Екатеринославская губ., Бахмутский у., Железнянская/Сантуриновская/Архангельская вол.; в сов. период – Донецкая губерния, Бахмутский округ, Железнянский район (1923). Сталинская/Донецкая обл., Дзержинский/Горловский/Железнянский р-н.
Gründungsjahr: 1889/1890
Topografische Lage: [28 C4]; [75]; [156]; [165]; [182]; [183]; [185]
Landfläche: 540 Desj. 564,6 Des. (1923).
Einwohnerzahl: 76 (1911), 76 (1914), 76 (1918), 19 хозяйств 108 (1923), 118/129/127 нем. (1926)
Konfession: mennonitisch (Chortitza)

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 13 Mennoniten, die in Alexeyevka, Ignatyevo geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 45 km im N von Stalino. Sie und andere Kolonien wurden auf den 15.000 Desjatinen Land gegründet, das von Mutterkolonien im Gebiet Chortitza für Landlose vom Gutsbesitzer Ignatjew gekauft wurde. Neben New-York als Zentrum dieses Siedlungsgebietes entstanden die Kolonien Leonidowka, Jekaterinowka, Romanowka, Nikolajewka und Ignatjewka. In der Kolonie dominierte der Weinanbau. 1926 gab es im Ort einen Kindergarten und eine 4- klassige Schule. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Chortitza.
Quellen: [1];  [2 1959, S. 150]; [4]; [11]; [107]; [112]; [124]; [186]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Alexeyevka, Алексеевка.

Ortsnummer: D0366
Kolonie (menn.): Friesenov
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk/Rayon Ljubinsk.  до 1917 – Акмолинская обл., Омский у.; в сов. период – Омская обл., Марьяновский/Любинский р-н (в наст. время – Марьяновский р-н).
Gründungsjahr: 1900
Topografische Lage: [32 D1]; [85]; [144 S. 4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 120/120 нем. (1920), 115 (1926), 122 (1926), 122 (1928), 318 (1989; 68% нем.).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 14 Mennoniten, die in Alexeyevka, Omsk geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 100 km im NW von Omsk.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Алексеевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Omsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 C2]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 95 km im NO von Omsk.

Quellen: [1]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Алексеевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk/Rayon Krestinsk.  до 1917 – Тобольская губ., Тюкалинский у.; в сов. период – Омская обл., Крестинский р-н.
Gründungsjahr: 1913
Topografische Lage: [32 G2]; [87]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 11 (1926), 42 (1926), 11 (1928)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 130 km im SOO von Omsk.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Алексеевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Smijewskij Ujesd, Charkow
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Dampfmühle Dyck A. und Je. (russ); Dampfmühle Dyck Abraham und Hermann Wilhelm. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Alexejewka
Weitere Ortsnamen: Алексеевка.

Ortsnummer: D0756. Ortsseite.

Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Сыр-Дарьинская обл., Аулиеатинский у.
Gründungsjahr: 1907
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 30 (1907), 160 (1910).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 5 Mennoniten, die in Alexeyevka, Kyrgyzstan geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: На лев. берегу р. Чу, к вост. от Аулие-Аты. Назв. в честь наследника престола Алексея Николаевича. Основатели из николайпольских колоний.

Quellen: [11]; [112]

 

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Ortsname: Algasy-Konrat (Gut)
Weitere Ortsnamen: Algase-Konrat, Olgase-Kamrat, Алгазыонрат.

Ortsnummer: D0043
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Александровская вол.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [140]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 27 (1915).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Algase-Konrat, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: К юго-зап. от Джанкоя.

Quellen: [11]; [112]

 

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Ortsname: Alibai (Gut)
Weitere Ortsnamen: Алибай, A lab ay.
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Alibai war ein Chutor, wo nur zwei Gutsbesitzer wohnten, ein Mennonit und ein Lutheraner. Er lag nur 3-4 Werst von Ogus-Tobe entfernt.

Quellen: [110 S. 68]; [186]

 

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Ortsname: Alibaj Bakuf
Weitere Ortsnamen: Алибай Вакуф, Ali-Bai
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Таврическая губ., Феодосийский у., Владиславская вол.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [140]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 103 (1915).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: К сев. от Феодосии. 3-4 Werst östlich von Ogus-Tobe.

Quellen: [4]; [11]; [37]

 

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Ortsname: Alissowka
Weitere Ortsnamen: Alisowka, Aliessowa, Alisowo, Aliessovo, Aliessowo, Alisowoje, Алисово, К-зы „Счастливый путь“, им. К. Цеткин (1932), „Большевик“ (1948), им. Горького (1958), им. Маленкова (1950).

Ortsnummer: D0333
Kolonie (menn.): Orenburg
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Baschkirien/Gebiet Ufa.  до 1917 – Оренбургская губ., Оренбургский у., Кипчакская/ Абрамовская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Переволоцкий/ Новосергиевский/ Кичкасский нем./ Покровский р-н; в наст. время – Оренбургская обл., Переволоцкий р-н.
Gründungsjahr: 1894/1895
Topografische Lage: [18]; [33 E4]; [81]
Landfläche: 1680 Dess. (1920).
Einwohnerzahl: 126 (1900), 89 (1903), 21 Fam. (1913), 312 (1917), 214 (1920), 193 (26 Höfe) (1920), 208/175 (1926), 180 (1930), 191 (45 Höfe) (1931), 226 (67 Höfe) (1976).

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 91 Mennoniten, die in Aliessovo, Orenburg geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 65 km im NW von Orenburg. Sie gehörte zu den zwischen 1894 und 1903 von Mennoniten gegründeten „Orenburger Dörfern“. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil. 40 Mann am 20. März 1942 in die Trudarmee einberufen. Am 12. November 1942 wurden 20 Frauen und Mädchen in die Trudarmee einberufen.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]; [112]

 

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Ortsname: Alt Messer
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saratov
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Alt Messer, Saratov geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Alt-Danzig
Weitere Ortsnamen: Danzig, Alt Danzig.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gouv. Cherson/Kreis Elisabetgrad
Gründungsjahr: 1787
Topografische Lage: [35 G0]
Landfläche: 1.635 Desj. 1605 дес. (1857; 26 двор. и 15 беззем. сем.).
Einwohnerzahl: 227 (1818), 315 (1825), 478 (1858), 463 (1859), 504 (1887), 284 (1896), 350 (1918), 310 (1912), 350 (1919),   393 (1924).
Konfession: luth./baptist./menn.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 49 Mennoniten, die in Alt Danzig, Kherson geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 15 km im SW von Kirowograd. Die Ansiedler, die die Kolonie in der Nähe von Jelisawetgrad gründeten kamen aus der Umgebung von Danzig. Ursprünglich waren 29 Familien aus dem Bezirk Danzig an der Gründung beteiligt. Durch Todesfälle und Abzug reduzierte sich die Zahl der Familien bis auf 19 Familien. 1803 kamen 10 neue Familien aus Hinterpommern (Kreis Bitau) in die Kolonie. 1825 bestand Danzig aus 58 Wirtschaften, davon 53 Landwirte und 5 Handwerker. Es gab ein Bethaus und eine 4-klassige Schule sowie 3 Windmühlen. Mit Neu-Danzig Ausgangspunkt der rußlanddt. Baptisten (= am 12.01.1844 „erstand unter uns eine Erweckung"?); бапт. община (1864), конференция баптистов и братск. меннонитов (1870). Место рожд. бапт. деятеля И.Е. Прицкау (1842-1924). In der "Grandma 5" CD sind 47 Mennoniten, die in Alt Danzig, Kherson geboren sind, beschrieben.
Quellen: [1];  [4, S. 263]; [16 11/1953, S. 2]: [11]; [38]; [112]

 

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Ortsname: Altenau
Weitere Ortsnamen: Альтенау
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kasachstan, Oblastj Pawlodar/Rayon Muskedul, Wolodarsk,
Gründungsjahr: 1906
Topografische Lage: [32 J4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch (Musdy-Kul?),
Zusatzinformationen: gegr. Von SwM-Dt. Die Kolonie lag etwa 50 km im SWW von Slawgorod.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]

 

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Ortsname: Altengi
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [186]

 

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Ortsname: Alt-Nassau
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Molotschna, Prischib
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 F9]; [177]; [193]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 5 Mennoniten, die in Alt-Nassau, Molotschna geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Alt-Nassau lag an der Grenze zu Molotschna, nicht weit von Muntau.
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Altonau
Weitere Ortsnamen: Altenau, Altona, Kirow, Prigoje, Prigorje, Альтонау (1896), Пригорье (1916, 2004); Альтенау (1910), Nr. 9, Prigorye (2004).

Ortsnummer: D0206. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Sagradowka (Sagradovka)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Херсонская губ., Херсонский у., Орлофская (Кочубеевская) вол.; в сов. период – Николаевская/Днепропетровская обл., Больше-Александровский/им. Фрица Геккерта (Кронауский, Высокопольский, Петровский) нем. р-н.
Gründungsjahr: 1873
Topografische Lage: [35 J3]; [68]; [194]; [196]; [197]; [198]
Landfläche: 1.277 Deßj./1.346 ha (1918);
Einwohnerzahl: 151 (1885), дворов 36; жит. 207 (115 м. 92 ж.) (1896), 201 (1905), 265 (1906), 215 (1910), 143 (1911), 180(1913), 149/215 (1914), дворов 39, жит. 236 (112 м. 124 ж.)  (1916), 253 (1918), 253 (1919), 388 (1925), 388/ 535(1926), 623/602 нем. (1941), 520/520 нем. (1942; 112 нем. сем. или 85% без главы семьи), 587(1941-43),.
Konfession: menn. (Orloff)

Industrie und Handel: 12 Betriebe. Handel mit landwirtschaftliche Maschinen Regier Kornelius, Windmühle Gossen Johann, Holzhandel Franz Adrian, Kleinhandel Peter Wiebe … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Altonau, Nikolayev, 22 Mennoniten, die in Altonau, Russia und 6 Mennoniten, die in Prigorje, Kherson geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: В 105 км к сев.-вост. от Херсона. Цер.-прих. шк., уч-ся 25 (18 м. 7 д.) (1896); лавка; уeздный город 124 в:; волость 4 в; земская почтовая станция Шестерня 8 верст; ст. ж. д. Ново-Полтавка 53 верст; пароходная пристань Малыя Гирлы 66 верст. Gründer aus Altonau/ Molotschna; anfänglich lag das Dorf am Flußufer, wegen Überschwemmungen aber 1876/77 auf einer Anhöhe neu aufgebaut. В 1900 выехали на Алтай 95 жит. verhungert: 0 Pers. (1921/22), 12 (1932/ 33); verbannt von 1929-42: 46 (41 Männer); 1 Pers. 1919 durch Machno-Bande ermordet.

Fotos: Altonau.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [99]; [109]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Altonau
Weitere Ortsnamen: Альтонау, Altenau, Chervonoye, Travnyeve (2004), Trawnewoje (2001), Altona, Halbstadt, Progerke, Ukrakowka (1915-45), Украковка (1915-16), Альтенау (1888), Altenau, Гальбштадт, Nr. 9, К-з Альтонауское (1928), Rote Fahne.

Ortsnummer: D0649. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Molotschna
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Molotschansk.  до 1917 – Таврическая губ., Бердянский у., Молочанский менн. окр.; Гальбштадтская (Молочанская) вол.; в сов. периодЗапорожская/ Днепропетровская обл., Мелитопольский (Кизиярский)/Молочанский (Гальбштадтский, Пришибско-Молочанский) нем./Больше-Токмакский р-н.
Gründungsjahr: 1804
Topografische Lage: [27 E9]; [45]; [46]; [177]; [193]

Dorfplan: Altonau 1940; Altona; [11 S. 20] vor 1918; Altonau Süden; Altonau Mitte; Altonau Norden.
Landfläche: 1.789 Desj. 1430 дес. (1857; 22 двора и 20 беззем. сем.), 1.646 Deßj. (1859; 51 Häuser); 1715 дес. (1914; 87 двор.).
Einwohnerzahl: 21 Fam. (48m + 61w) 109 (1816), 116 (1818), 249 (1838), 387 (1855; 58 Fam. auf 22 Höfen), 387 (1856), 416 (1859), 481 (1860), 428 (1864), 558 (1886), 61 двор. 351 (1888), 736 (1896), 529/401 нем. (1897), 647 (1905), 46 Wirtsch. 749 (1911), 800 (1912), 803 (1914), 760 (1915), 831 (1915), 803 (1918), 831 (1919), 567/531 нем. (1923), 535/564/525 нем. (1926), 458 (1939).
Konfession: mennonitisch (Petershagen)

Industrie und Handel: 21 Betriebe. Ziegel- und Dachziegelfabrik Enns Jakob, Mühle und Mehlhandlung Peter Janzen, Manufaktur- und Galanteriehandel Mathies Abram Abram, Parfümeriefabrik (Seifenfabrik) Regier Johann ... [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 430 Mennoniten, die in Altonau, Molotschna geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im SW von Halbstadt. Die Gründerfamilien kamen alle aus Danzig. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Petershagen. Verband der Bürger holländ. Herkunft, der Name soll sich herleiten von alto - allzu und nah (gemeint ist: zu den gefürchteten Nogaiern); 1912 gab es ein Bethaus und eine 4-klassige Schule, an der zwei Lehrer 62 Schüler unterrichteten. Убиты махновскими бандами 11 чел. (1919).

Fotos: Altonau
Quellen: [1];  [2 1957, S. 232]; [4]; [11]; [26]; [112]; [121]; [127]; [149]; [167]; [186]

 

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Ortsname: Anadol (Forstei)
Weitere Ortsnamen: Anadol Forestry Camp, Veliko Anadol Forestry Camp, Veliko-Anadol, Weliko-Anadol,
Велико Анадол.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Anadol Forestry Camp, Russia und 3, die in Veliko Anadol Forestry Camp, Russia geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Ananjewka
Weitere Ortsnamen: Ananyevka, К-з „Динамо“, с-з „Ананьевский“.

Ortsnummer: D0510. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul (Pashnya)
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Okrug Slawgorod/Rayon Kljutschi.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Златополинская вол.; в сов. период – Алтайский край, Кулундинский (Ново-Киевский)/Ключевский р-н (в наст. время – Кулундинский р-н).
Gründungsjahr: 1912
Topografische Lage: [32 L4]; [91]; [134]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 164 (1926), 156 (1926), 156 (1928), 857/848 нем. (1988 250 Höfe), 750 (2006).
Konfession: MK Paschnja / MB Paschnja / Baptisten ab Anfang 1950.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 87 Mennoniten, die in Ananyevka, Altayskiy Kray geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 80 km im SO von Slawgorod am Kutschuk-See. In Ananjewka wurde die Schule 1914 gebaut, bis dahin fand der Unterricht in Privathäusern statt. 1913 wurde in Ananjewka ein Gebetshaus der MB gebaut. Wegen schlechten Bodens ziemlich verarmt (=1926). In den 1937/1938 Jahren wurden 17 Personen verhaftet, 10 davon erschossen. 1942 wurden in Ananjewka 21 Frauen, deren Männer 1937/ 1938 verhaftet waren, in die Trudarmee mobilisiert, die Kinder blieben allein zurück,sie wurden in Kinderheime untergebracht. (Zeitung „Rote Fahne“ 1989)  In den 1990ger Jahren bekam die kleine Baptistengemeinde von der Dorfverwaltung ein altes Gebäude (котельня) geschenkt als Entschädigung für die Jahre der Glaubensverfolgung. Die Gemeinde hat das Haus renoviert und zum Bethaus umgebaut.

Quellen: [1]; [2 1964, S. 87]; [4]; [11]; [9 S. 122]; [112]; [218]; [219]; [220]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch).

 

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Ortsname: Anastasjewka
Weitere Ortsnamen: Анастасьевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kas/ Pawlodar/Perwomaisk,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 J4];
Landfläche:
Einwohnerzahl: 92 (1926)

Konfession: men.?,
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Andraewka
Weitere Ortsnamen: Andraevka.

Ortsnummer: D0045
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 9 Mennoniten, die in Andraevka, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Andreasfeld
Weitere Ortsnamen: Andrejewka, Andrepol, Andropol, Андреполь; Andreyevka (2004), Андреевка (2004).

Ortsnummer: D0146. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Markusland; Jakowlewo (Yakovlevo)
Mutterkolonie: erst Molotschna, dann Chortitza.
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Wolost Chortitza.  до 1917 – Екатеринославская губ., Александровский у., Натальевская вол.
Gründungsjahr: 1864/1870
Topografische Lage: [18]; [27 E6]; [60]; [151]; [152]

Dorfplan: Andresfeld 1920-30 und Andreasfeld 1871.
Landfläche: 925 Desj.
Einwohnerzahl: 48 (1897), 17 (1902), 60 (1913), 49 (1914), 49 (1918), 108 (1919),.
Konfession: mennonitisch (Einlage)

Industrie und Handel: 6 Betriebe. Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen Jacob Johann Neufeld; Windmühle Heinrich Johann Kasper und Peter Kornelius Froese; Buchhandlung Johann Epp und Abraham Unger; Olmühle Jakob Peters ... [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 110 Mennoniten, die in Andreasfeld, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 10 km im N von Saporoshje. 864 von der "Kleiner Gemeide" geründet, zogen aber ab 1866 nach Borosenko Kolonie. Die Wirtschaften wurden von Mitglieder der "Brüdergemeinde" aus Chortitza Kolonie gekauft. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Einlage.
Fotos: Andreasfeld.

Quellen: [1];  [2 1957, S. 232]; [4]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Andrejewka (Gut)
Weitere Ortsnamen: Андреевка, Andreyevka Estate.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Тотанайская (Эйгенфельдская) вол.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 9 (1915).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Andreyevka Estate, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: К юго-вост. от Джанкоя.

Quellen: [11]; [112]

 

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Ortsname: Andrejewka
Weitere Ortsnamen: Andreyevka, Андреевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Samara, Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Andreyevka, Samara, Russia im Zeitraum 1903-05 geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Andrejewka
Weitere Ortsnamen: Андреевка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Omsk/ Odessa?,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 E2]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 65 km im S von Omsk.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4];

 

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Ortsname: Andrejewskij
Weitere Ortsnamen: Андреевский, Andrejewsk.
Kolonie (menn.): Orenburg
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Baschkirien.  до 1917 – Оренбургская губ., Оренбургский у., Васильевская вол.; в сов. периодОренбургская (Чкаловская) обл., Беляевский/Буртинский р-н; в наст. времяОренбургская обл., Беляевский р-н.
Gründungsjahr: 1894/1903
Topografische Lage: [33 E4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 72 (1926), 89 (1930).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 75 km im NNW von Orenburg. Sie gehörte zu den Kolonien, die zwischen 1907 und 1911 westlich von Aktjubinsk von Russlanddeutschen gegründet wurden. Jede männliche Person erhielt 15 Desjatinen Land. Erst nach 5 Jahren musste das Land in Raten bezahlt werden. Die Siedler stammten aus dem Schwarzmeer- und Wolgagebiet. a d. Molotschnaer Gebiet.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 26]; [4]; [11]; [107]

 

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Ortsname: Andres Chutor
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Odessa
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [36 D3]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 10 km im SW von Domanewka. Das Vorwerk ist in der Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1956, S. 182]

 

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Ortsname: Annafeld

Weitere Ortsnamen: Anafeld,  existiert nicht mehr (2004).

Ortsnummer: D0159
Kolonie (menn.): Borosenko (Borozenko)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Ekaterinoslav
Gründungsjahr: 1865-67
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 7 Mennoniten, die in Annafeld, Borozenko geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [37]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Annenfeld
Weitere Ortsnamen: Annafeld

Ortsnummer: D0047
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Feodosia, Taurida
Gründungsjahr: 1860/1860er
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Bei Bruderfeld.

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Annenfeld
Weitere Ortsnamen: Анненфельд, Анновка (2004), Чуча, Эльгеры-Чуча, Кучук-Чуча, Чуча немецкая.

Ortsnummer: D0046
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Ак-Шеихская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Колайский/Джанкойский р-н.
Gründungsjahr: 1863
Topografische Lage: [55]; [56]; [140]
Landfläche: 2198 дес.
Einwohnerzahl: 54 (1864), 250 (1911), 311 (1915), 229/212 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mühle Peter Peter Dyck. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 52 Mennoniten, die in Annenfeld, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: В 30 км к юго-вост. от Джанкоя. Основатели – первые меннониты в Крыму (в 1874-75 выехали в Америку, земля куплена бердянскими колонистами). Еванг. община Шенбрун.

Quellen: [11]; [26]; [112]; [186]  

 

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Ortsname: Annenskoje
Weitere Ortsnamen: Anenskoje, Annenskoye,  Annenskoj, Анненское, Анненская (1926), К-з „Ток“. 1956 verlassen.

Ortsnummer: D0287
Kolonie (menn.): Neu Samara (Pleshanovo)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gouv. Samara/Gebiet Busuluk.  до 1917 – Самарская губ., Бузулукский у., Юмуран-Табынская вол.; в сов. периодОренбургская (Чкаловская) обл., Люксембургский/Сорочинский р-н.
Gründungsjahr: 1890/1908, 1956 verlassen.
Topografische Lage: [33 D2]; [77]; [205]; [206]

Dorfplan:  Annenskoje.
Landfläche: 2025 Acker (1892); 750 Desj. (1917).
Einwohnerzahl: 93 (15 Wirtschaften) (1892), 42 (1910), 93 (1917), 93 (192215 Fam.), 87/93/100/100 нем. (1926), 112 (1930).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Annenskoye, Neu Samara geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Das kleinste Dorf der Ansiedlung. Es bestand aus 15 Wirtschaften und 750 Desjatinen. Zur Zeit der Kollektivierung bestand das Dorf aus 29 Bauernwirtschaften. Im Jahre 1908 kamen 17 Familien aus der Ukraine nach Annenskoj. 1930 wurde, wie auch in den anderen Dörfern die Kollektivierung durchgeführt. Annenskoj wurde der neugegründeten Kolchose "Tock", deren erster Vorsitzender Kornelius Wiens war, zugewiesen. Neun Monate nach Kriegsanfang, am 20. März 1942 wurden 19 Männer im Alter von 16 bis 55 Jahren für die Trudarmee (Arbeitsdienst) mobilisiert. Am 06.November erfolgte dann die zweite Mobilisierung von der alle übriggebliebenen Männer ab 15 Jahren betroffen waren; am 12. November folgten alle Frauen von 16 bis 50 Jahren. Sie wurden nach Orsk in die Trudarmee gebracht. Жит. переселены в с. Плешаново.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]; [112]; [203]

Buch: Neu Samara am Tock (1890-2003). Eine mennonitische Ansiedlung in Russland östlich der Wolga. Brucks, J. H., Hooge H., Hrsg.: Warendorf. 2003.

 

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Ortsname: Annintal
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Toganrog?, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 14 Mennoniten, die in Annintal Toganrog, South Russia im Zeitraum 1863-1903 geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Annowka
Weitere Ortsnamen: Анновка Немецкая, Анновка (2004), Anofka.
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien/Rayon Dshankoj.  до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Александровская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Тельманский (Курман-Кемельчийский) нем./ Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Джанкойский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29 D2]; [56]; [110 S. 255]; [140]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 171 (1915), 242(1926), 251/243 нем. (1926), 239 (1931), 192 (1936).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mühle mit Gas-Generator Dyck Abram Johann. [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 30 Mennoniten, die in Annovka, Crimea geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im SW von Dshankoj. Pachtkolonie auf Anton Lustig-Erben seinem Land. Peter Janzen, aus dem 7 km entfernten Schöntal, gründete mit armen Glieder der MB Gemeinde dieses Dorf, baute hier eine Dampfmühle und verkaufte sie später an Peter Dueck. Prediger Kornelius Boschmann. 1926 gab es im Ort eine 4-klassige Schule.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 183]; [4]; [11]; [110 S. 31, 255]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Antoniendorf
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Wolhynien
Gründungsjahr: 1790
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Antonowka
Weitere Ortsnamen: Антоновка, Круглик.

Ortsnummer: D0590
Kolonie (menn.): Karolswalde
Mutterkolonie: Culm-Gaudenz, Preussen
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Волынская губ., Новоградволынский/Острожский у., Жолобенская вол.; в сов. период – Каменец-Подольская/Винницкая обл., Шепетовский/Судилковский р-н.
Gründungsjahr: 1804/1801-12
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 43 (1906), 12 (1910).
Konfession: Лют.-менн.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 294 Mennoniten, die in Antonovka, Volhynia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: В 40 км к юго-зап. от Новограда-Волынского. Основатели – прусск. меннониты, в 1874 выехали в Америку. Лют. приходы Житомир и Новоград-Волынский, менн. община Карлсвальде.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Apanlee (Gut)
Weitere Ortsnamen: Апанлее
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Molotschna
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 23 Mennoniten, die in Apanlee, Molotschna geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 18 Mennoniten, die in Apanlee, Molotschna im Zeitraum 1888-1919 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Apostolowo
Weitere Ortsnamen: Apostolovo, Апостолово.

Ortsnummer: D0253
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Kherson
Gründungsjahr: späte 1880er.
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]

 

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Ortsname: Apostolowo
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: 1942: Generalbezirk: Dnjepropetrowsk. Rayon: Apostolowo. Kreisgebiet: Kriwoj Rog.
Gründungsjahr: 1780
Topografische Lage: [35 J4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 15 Deutsche, 8.865 Ukrainer (1941); 117 Deutsche, 8.978 Ukrainer (1942).
Konfession: ortodox./lütherisch/mennonitisch
Zusatzinformationen: Im Familienverzeichnis des Dorfes Ebenfeld von K. Stumpp 1942 sind 6 Ehen aufgelistet. 1942: Post Apostolowo, Bahnhof Apostolowo.
Quellen: [243]

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Ortsname: Apuchtin
Weitere Ortsnamen: Apukhtin, Апухтин.

Ortsnummer: D0184
Kolonie (menn.): Puchtin, Schoenfeld-Brazol
Mutterkolonie: Molotschna und Chortitza
Admin. Zuordnung:
Alexandrovsk, Ekaterinoslav
Gründungsjahr: Ca. 1862
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 44 Mennoniten, die in Apuchtin, Schoenfeld geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [112]

 

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Ortsname: Arartschick
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Arartschick lag über der Bahn, südlich von Borongar, mit schönen Obstgarten am Flusse Salgier. Die Bürger wirtschafteten recht gut. Schule, Prediger Peter Ediger. Konnte Atartschik, Aderchik/Apartschick sein.

Quellen: [110 S. 33]

 

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Ortsname: Arewal (Gut)
Weitere Ortsnamen: Ariwal, Arrival, Arival, Ареваль, Эриваль.

Ortsnummer: D0347
Kolonie (menn.): Suworowka  (Suvorovka)
Mutterkolonie: Sagradovka, Kuban, Molotschna
Admin. Zuordnung
: Rayon Mindowsk.  до 1917 – Ставропольская губ., Александровский (Пятигорский) у.,
Канглынская вол.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Минераловодский р-н.
Gründungsjahr: Nach 1899/1894/1914
Topografische Lage: [18]; [30 G3]; [82]; [83]; [175]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 82 (1920), 77/72 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 55 km im SSW von Alexandrowskoje.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 155]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Arkadak (Stadt)
Weitere Ortsnamen: Аркадак, Arkadak-Station.
Kolonie (menn.): Saratow
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Саратовская губ., Балашовский у., Аркадакская вол.; в сов. периодСаратовская обл., Аркадакский р-н.
Gründungsjahr: 1721
Topografische Lage: [18]; [92]; [170]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Fabrik (Werkstatt) für landwirtschaftliche Maschinen Peter Peter Rempel. 4 Betriebe. Landmaschinenfabrik, Dampfmühle, Ölpresse, Ziegelei. [103]
Zusatzinformationen: Bei Arkadak handelt es sich um eine russische Stadt etwa 180 km im W von Saratow. In ihrem unmittelbaren östlichen Umland entstanden 1910 7 mennonitische Kolonien. Sie wurden auf dem Land gegründet, dass Nähe 1910 von Mennoniten aus Chortitza vom Fürsten Wjasemskij gekauft wurde (über 9.000 Desjatinen, bereits 1913 wurden weitere 4.500 Desjatinen erworben). Das Land wurde an Landlose und ihre Familien verteilt. Jede erhielt 50 Desjatinen. In der neuen Kolonie gab es zunächst 24 bis 27 Wohnstellen. Die neuen Kolonien entwickelten sich in wirtschaftlicher Hinsicht gut. Ackerbau (Getreide, Kartoffeln), Obstanbau und Viehzucht (Pferdeund Rinderzucht) sind zu erwähnen. Das Getreide wurde in Arkadak verkauft und die Kartoffeln an die dortige Spiritusfabrik geliefert. Neben einer Ziegelei entstand eine Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen sowie eine Dampf- und eine Ölmühle. Nach dem 1. Weltkrieg litten die Kolonisten unter Bandenkriegen, die erst 1920 ein Ende fanden. Dies, die Konfiszierung des Landes – jede Familie erhielt anschließend nur noch 3 Desjatinen pro Person - und die Hungersnot 1921 führten dazu, dass 1925 340 Bewohner nach Kanada auswanderten. 1929 versuchten Ausreisewillige erneut, das Land zu verlassen. Sie zogen nach Moskau, wo bereits zahlreiche Russlanddeutsche ihre Ausreise forderten. Sie hatten aber keinen Erfolg. 1937 kam es im Zuge der landesweiten Säuberungswelle zu Deportationen bzw. Verbannung in den hohen Norden. Am 28.08.1941 wurden die verbliebenen Kolonisten zusammen mit den Wolgadeutschen deportiert. Ein teil von ihnen kam in das Altai-
Gebiet, andere in den Hohen Norden. Zur Zeit des 1. WK hatten sich hier 16 Fam. niedergelassen; sie betreiben: Landmaschinenfabrik, Dampfmühle, Ölpresse, Ziegelei usw.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 29]; [4]; [104]

 

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Ortsname: Arkaschin (Gut)
Weitere Ortsnamen: Arkadija, Аркадия, Аркашин.

Ortsnummer: D0048
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Таврическая губ., Феодосийский у., Андреевская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Сейтлерский/Феодосийский (Старо-Крымский) р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 7 (1915), 21/21 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: К сев.-зап. от Феодосии.

Quellen: [11]; [186]

 

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Ortsname: Armavir
Weitere Ortsnamen: Армавир
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kuban
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [18];
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Armavir, Kuban geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Stadt?. In der "Grandma 5" CD sind 6 Mennoniten, die in Armavir, Kuban im Zeitraum 1882-1925 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Artatasch (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
bei St. Sokologornoye, Tauria, Melitopol
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Schrotmühle und Ziegelei auf dem Gut Kornelius Toews (1904), später Sohn Jakob Kornelius Toews. [103]
Zusatzinformationen: Gut Kornelius Toews (1904), später Sohn Jakob Kornelius Toews.
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Asanovo
Weitere Ortsnamen: Osanovo.

Ortsnummer: D0373
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Omsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [85]; [144 S. 1]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Asanovo, Petropavlovsk, Omsk geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [112]

 

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Ortsname: Asayak
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]; [37]

 

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Ortsname: Aschaja
Weitere Ortsnamen: Aschaya
Ortsnummer: D0049

Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Simferopol, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Aschasa
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim, Simferopol, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]; [37]

 

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Ortsname: Assanowo
Weitere Ortsnamen: Asanowo Chutor
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Oblastj Akmolinsk, Rayon Trudowja.  до 1917 – Акмолинская обл., Петропавловский у.; в сов. период – Северо-Казахстанская обл., Бишкульский/ Петропавловский/Ворошиловский/Трудовой р-н (в наст. время – Кызылжарский р-н).
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 A2]; [143]
Landfläche: (Pachtland).
Einwohnerzahl: 180 (1925), 180 (1928)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 20 km im O von Petropawlowsk.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [11]

 

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Ortsname: Atartschik
Weitere Ortsnamen: Otartschik, Ottartschik, Adartschik, Aderchik, Adertschik, Apartschick, Отарчик, Атарчик.

Ortsnummer: D0050
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Simferopol, Taurida; до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Бютеньская вол.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 55, 23, 20 (1915).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Adertschik, Crimea und 5 Mennoniten, die in Ottartschik, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: К сев. от Симферополя.

Quellen: [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Atschain
Weitere Ortsnamen: Atschair, Atschairka, Ачаирка.

Ortsnummer: D0388
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk/Rayon Jelansk. в сов. период – Омская обл., Нижнеомский/ Еланский р-н (в наст. время – Нижнеомский р-н).
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 F1]; [143]; [144 S. 7]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 30 (1925), 30 (1926), 30 (1928)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 130 km im NO von Omsk. Sie wurde von Wolgadeutschen gegründet und war 1926 Sowjetsitz.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [4]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Augustobe
Weitere Ortsnamen: Augustube
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In den EWZ-Daten (1943-45) sind 11 Mennoniten, die in Augustobe, Krym im Zeitraum 1882-1939 geboren sind, beschrieben. Evangelische MB.

Quellen: [39]; [110 S. 88]

 

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Ortsname: Aulie Ata (Stadt)
Weitere Ortsnamen: Aulije-Ata (bis 1936), Mirsojan (1936-38), Dschambul (1938-1997), Taras, Тараз (seit 1997),
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kasachstan, Gebiet Dschambul
Gründungsjahr: Ende 18. Jahrhundert
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 4 Betriebe. Handel mit landwirtschaftliche Maschinen und Geräte und Wagen Harder I. (russ.) I. (russ.); Mühle Gesellschaft "Губнер (Huebner?) Я. und Wolter G."; Mühle Ott K.; Mühle Яйен (Janzen?) П. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 45 Mennoniten, die in der Stadt oder Gegend Aulie Ata geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Kreisstadt der Kolonie Aulie-Ata, mit Köppental (Romanowka), Gnadental (Andreewka), Gnadenfeld (Wladimirowka) und  Nikolaipol später unter dem Namen Leninpol vereinigt.
Quellen: [103]; [112]

 

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Ortsname: Aus-Keneges
Weitere Ortsnamen: Keneges, Keneges-Chutor, Ауз-Кенегез, Эзау, Esau; Кенегез, Aus-Kenegeja.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Ак-Шеихская вол.
Gründungsjahr: 1872
Topografische Lage: [29 E2]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 42 (1915).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle Esau Agnes. [103]
Zusatzinformationen: В 20 км к юго-вост. от Джанкоя.

Quellen: [4]; [11]

 

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Ortsname: Bachmut (Stadt)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
?
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: ? Betriebe. Gusseisen- und Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen Gesellschaft "D. D. Rempel und Kurke"; Lager für landwirtschaftliche Maschinen Dietrich David Rempel; Mühle Brüder Redekop.  [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 22 Mennoniten, die in Bachmut, Memrik geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]; [112]

 

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Ortsname: Bachschill
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0051
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Moloschna
Admin. Zuordnung:
Taurida, Krim
Gründungsjahr: vor 1862
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Bahndorf
Weitere Ortsnamen: Orlow, Бандорф (1917), Orlov, Orlowo (seit 1894), Orloff, Orlovka (2004), Orlowka (1943), Орловка (1923, 1941, 2004), Орлово.

Ortsnummer: D0248. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Memrik
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gebiet Stalino.  до 1917 – Екатеринославская губ., Бахмутский у., Голицыновская
вол.; в сов. период – Донецкая губерния, Юзовский округ, Селидовский район (1923). Сталинская обл., Селидовский/Сталинский р-н.
Gründungsjahr: 1885/1888
Topografische Lage: [18]; [28 B5]; [71]; [72]; [156]; [165]; [182]; [183]; [184]; [185]; [199]

Dorfplan: Bahndorf 1941
Landfläche: 1.875 Desj. 840 Desj. (nutzlich) 28 Halbwirten-Ort (30 Des.) (1912?). 809 Des. (1923).
Einwohnerzahl: 189 (1911), 189 (1914), 345 (1918), 49 хозяйств 262 (1923), 251/238 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Dampfmühle Schroeder D. und Riediger P., Motormühle …  [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 15 Mennoniten, die in Bahndorf, Memrik und 24 Mennoniten, die in Orlov, Memrik geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 40 km im NW von Stalino, etwa 3 km von der Bahn-, Post- und
Telegrafenstation Schelannaja entfernt. А восточнее - поместье меннонита Генриха Яковлевича Зудермана.  Es handelte sich hier um ein „Halbwirtschaftsdorf“, jedem Hof wurden 30 Desj. Land zugeteilt. Neben der Landwirtschaft und dem Obstanbau (Äpfel) wurde Viehzucht (Deutsche rote Kuh) betrieben. Im Ort gab es eine einklassige Schule. In den Familien wurde Plattdeutsch gesprochen. Bei einem Überfall durch die Machno-Bande wurden 1919 sechs Einwohner getötet. Vom Mai bis November 1937 wurden 24 Männer verhaftet. Ein Teil von ihnen wurde hingerichtet, andere wurden verbannt. Die Kolonie gehörte zu der insgesamt 10 Dörfer umfassenden „Memriker Ansiedlung“. Dieses Siedlungebiet wurde von Mennoniten aus der Molotschna gegründet. У помещика Карпова купили 2434 десятины и у помещика Котляревского - 9565 десятин земли, по цене 50 рублей за десятину. За 11.999 десятин земли было уплачено 600000 рублей.  Land, auf dem sich insgesamt 221 Familien mit 1.378 Personen niederließen. Es entstanden die Kolonien Alexanderhof (Alexandrowka), Bajndorf (Orlowka), Ebental (Nikolajewka), Karpowka, Kotljarewka, Marienort (Kalinowo), Memrik, Michelsheim (Michailowka), Nordheim (Marinowka) und Waldeck (Ljessowka). В 1887 г. в селе построили школу. За первые 25 лет учителя менялись часто. За это время поменялось 9 преподавателей. Только учителя Шмидт и Розенфельд проработали в селе длительное время. Место рожд. проф. Г. Классена (род. 1918). Dampfmühle [72].

Fotos: Bahndorf.
Quellen: [1];  [2 1959, S. 150]; [4]; [11]; [22 S. 100]; [26]; [72]; [107]; [112]; [123]; [124]; [186]

Buch: 1. "Die Memriker Ansiedlung. Zum 25-jährigen Bestehen derselben im Herbst 1910". D. H. Epp. Berdjansk. 1910 (deutsch, gotisch). 2. Goerz (Görz), Heinrich: Memrik, eine Mennonitische Kolonie in Russland. Rosthern, Sask.: Echo Verlag, Buch 10, 1954.

 

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Ortsname: Bakschaj
Weitere Ortsnamen: Бакшай.

Ortsnummer: D0052
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Бютеньская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Симферопольский (Подгородне-Петровский) р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 67 (1915), 50 (1918), 128/54 нем. (1926).
Konfession: Кат.-менн.
Zusatzinformationen: К сев.-зап. от Симферополя. Кат. приход Розенталь.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [186]

 

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Ortsname: Balabanowfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Don Region
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Balabanowfeld, Don Region geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Balzer
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Volga Region
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 12 Mennoniten, die in Balzer, Volga Region geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 10 Mennoniten, die in Balzer, Volga Region im Zeitraum 1817-1941 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Bantyschewo (Station)
Weitere Ortsnamen: Banteschewo
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Charkow
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Dampfmühle "Epp und Co."; Mühle "Lepp und Co."; Mühle Lehn. [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Bantyschewo geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Kolonie Naumenko, westlich von St. Gussarowka, bei Prelestnoje.
Quellen: [103]; [112]

 

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Ortsname: Barak
Weitere Ortsnamen: Berak, Барак.

Ortsnummer: D0053
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Krim/ Feodosia/ Itschki/Wladislawka, до 1917 – Таврическая губ., Феодосийский у., Владиславская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Кировский (Ислам-Терекский)/Феодосийский (Старо-Крымский) р-н.
Gründungsjahr: 1862/ 82
Topografische Lage: [29 F4]; [140]
Landfläche: 5015 дес.
Einwohnerzahl: 35 (1904), 62 (1911), 68 (1914), 77 (1915), 62 (1918), 315(1926), 299/204 нем. (1926).
Konfession: men./ ev. (Zürichtal),
Zusatzinformationen: 20 km nördl. von Feodosia; В 25 км к сев.-зап. от Феодосии. Лют. приход Цюрихталь.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [186]

 

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Ortsname: Bartel Ch.
Weitere Ortsnamen: Bartel Chutor, Bartel Gut.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Omsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [143]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Auf der Karte mennonitische Siedlungen in der Omsker Gegend, Sibirien [143] wurde der Ort Bartel Ch. als mennonitisch bezeichnet. Lag SO von Omsk am Fluss Irtysch.
Quellen:

 

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Ortsname: Barwenkowo (Stadt)

Weitere Ortsnamen: Barwenskoje, Barvenskoye, Barvenkovo, Barwenkowo (1943).

Ortsnummer: D0274
Kolonie (menn.): Naumenko (Petrovka)
Mutterkolonie: Chortitza und Molotschna
Admin. Zuordnung:
Charkow/Barwenkowo/ Isjum (Naumenko),
Gründungsjahr: ?, aber Menn. lebten da seit ca. 1890
Topografische Lage: [18]; [76]; [156]; [165]; [183]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 199 (1926)

Konfession: russ. ort./men.-brü.,

Industrie und Handel: 22 Betriebe. Dampfmühle Heinrich Heinrich Epp; Dampfmühle der Brüder Peter Peter und Gerhard Peter Froese; Fabrik der Gesellschaft "Klassen, Froese und Dyck"; Dampfmühle Johann Gerhard Klassen; Lepp, Jakob Badekur-Niederlassung; Dampfmühle und Ölpresse Froese Jakob Kornelius. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 61 Mennoniten, die in Barvenkovo, Kharkov geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Einwohner kammen aus der Kolonie Naumenko (Petrovka).

Quellen: [4]; [26]; [37]; [112]

 

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Ortsname: Baschlytscha
Weitere Ortsnamen: Baschlitscha, Buslitscha, Bosletchie, Buslachik, Bek-Baschlytscha, Башлыча (1901), Мартенс А.П.; Martens, Шредера, Schroder, Marianovka (2004), Marjanivke (2004).

Ortsnummer: D0054
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Krim/Dshankoj/ Kurman-Kemeltschi/ Totonai, до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Тотанайская (Эйгенфельдская) вол.; в сов. периодКрымская АССР, Тельманский (Курман-
Кемельчийский) нем./Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Джанкойский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29 D3]; [56]; [110 S. 255]; [140]
Landfläche: 1200 дес.; 2.401 дес. 2.231 саж. (gehörte 1901 Peter Schroeders Erben).
Einwohnerzahl: 210 (1911), 120(1914), 170 (1915), 120 (1918), 170(1919), 170 (1926), 176(1926), 211/209 нем. (1926), 208 (1936).
Konfession: men. (Karasan)

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 42 Mennoniten, die in Baschlytscha, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 30 km im S von Dshankoj. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Karassan. Pachtkolonie auf Peter Heinrich Schroeder (1838-1896) (#207857) seinem Land, 3 Dörfer Beckbuslatschi, Buslitscha und Morre. Gekauft 1868. 1926 gab es im Ort eine 4-klassige Schule.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 183]; [4]; [11]; [26]; [110 S. 31, 264]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Basul
Weitere Ortsnamen: Busul.

Ortsnummer: D0055
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Eupatoria, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Batalpasch
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kuban
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: ? Betriebe. Mühle Berg Peter Jakob; Werkstadt und Wagenbau "Müller F. G. (russ.) und Sohn"; Guseisenfabrik Thiessen Bernhard Kornelius. [103]
Zusatzinformationen: Bei Wohldemfuerst (Welikoknjashesk).
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Beck-Bulatschi
Weitere Ortsnamen: Beckbuslatschi, Bek-Bulatshi, Bek-Bulat, Beckbusletchie, Bekbulatschi, Бек-Булатчи (1901).

Ortsnummer: D0056
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym
Gründungsjahr: späte 1860er
Topografische Lage: [29 D3]; [110 S. 255]
Landfläche: 1.373 дес. 2.378 саж. (gehörte 1901 Peter Schroeders Erben).
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch/ev

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 23 Mennoniten, die in Bek-Bulatshi, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Pachtkolonie auf Peter Heinrich Schroeder (1838-1896) (#207857) seinem Land, 3 Dörfer Beckbuslatschi, Buslitscha und Morre. Gekauft 1868.

Quellen: [110 S. 31, 264]; [112]; [157]; [186]

 

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Ortsname: Beckel (Gut)
Weitere Ortsnamen: Beckera-Chutor, Бекеля, Бекера, Becker
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Тобольская губ., Тюкалинский у., Бородинская/Кулачинская вол.; в сов период – Омская обл., Бородинский р-н.
Gründungsjahr: 1902
Topografische Lage:
Landfläche: 250 дес. (1918).
Einwohnerzahl: 26 (1920), 26 (1926).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Becker Chutor, Omsk geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: У с. Трусовка, к сев.-вост. от Омска. Основатели из Причерноморья.

Quellen: [4]; [11]; [112]

 

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Ortsname: Becker (Gut)
Weitere Ortsnamen: Беккерский, Бекерхутор, Becker-Chutor, Beckers Chutor.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Акмолинская обл., Омский у.; в сов. периодОмская обл., Исиль-Кульский р-н.
Gründungsjahr: 1907
Topografische Lage: [143]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 85 (1920), 114 (1926).
Konfession: Лют.-менн.

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mühle. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Becker Chutor, Omsk geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: У с. Евсюки, к сев.-вост. от ж.-д. ст. Исиль-Куль. Назв. по фамилии основателя Беккера. Мельница. In der "Grandma 5" CD sind 6 Mennoniten, die in Becker Chutor, Omsk geboren sind, beschrieben.

Quellen: [11]; [38]; [112]

Buch: Эпп Петр. Не исчезли по милости Господа. Waldheim-Аполлоновка 1911-2011. Samenkorn. С. 896

 

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Ortsname: Beideck
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
?
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 29 September, 1909 ist ein Ort Beideck in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]

 

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Ortsname: Bek-Bulatschi
Weitere Ortsnamen: Bek-Bolattschi, Bek-Bulat, Бек-Болатчи, Шредера В.П.;Schroder; Бек-Булачи
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien/Rayon Kurman-Kemeltschi, до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Тотанайская (Эйгенфельдская) вол.; в сов. периодКрымская АССР, Тельманский (Курман-
Кемельчийский) нем./Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Джанкойский р-н
Gründungsjahr: 1880
Topografische Lage: [29 D3]
Landfläche: 1.000 Desj. (Pachtland)
Einwohnerzahl: 187 (1915), 10 (1918), 199 (1926), 198/198 нем. (1926), 247 (1936).

Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mühle Fast Johann Isaak. [103]
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 30 km im S von Dshanskoj. Die Gemeinde gehörte zum
Kirchspiel Karassan. 1926 gab es im Ort eine 4-klassige Schule. В 35 км к югу от Джанкоя. Менн. община Карасан.
Quellen: [1];  [2 1960,
S. 183]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Belenjkoje
Weitere Ortsnamen: Belenkoye
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Zaporiz'ka, Ukraine
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Belenkoye, Zaporiz'ka, Ukraine geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Belo-Beresowka
Weitere Ortsnamen: Belo-Berezowo, Belo Beryesovka, Beryesovka.

Ortsnummer: D0534
Kolonie (menn.): Shumanovka, Amur
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Amur/ Blagoweschtschensk/Schumanowka,
Gründungsjahr: 1927/1928
Topografische Lage: [95]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: 70 km südl. von Blag. an der chin. Grenze.

Quellen: [4]; [26]

 

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Ortsname: Belowesch
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Grunau, Ekaterinoslav
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 22 Mennoniten, die in Belowesch, Grunau, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 19 Mennoniten, die in Belowesch, Grunau, Ekaterinoslav im Zeitraum 1802-1922 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Berberowo (Gut)
Weitere Ortsnamen: Берберово, Berbera-Chutor, Stahnadorf, Штансдорф, Stahnsdorf; Бербера, Berber, Барберово
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Херсонская губ., Тираспольский у., Гофнунгстальская (Цебриковская)/ Горьевская вол.; в сов. период – Одесская обл., Цебриковский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 45 (1896), 69 (1906), 73 (1916), 137 (1926), 281 (1943).
Konfession: Менн.-лют.
Zusatzinformationen: В 15 км к юго-вост. от с. Цебриково.

Quellen: [4]; [11]

 

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Ortsname: Berdichev
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Volhynia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Berdichev, Volhynia geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Berdjansk (Stadt)
Weitere Ortsnamen: Berdyansk, Бердянск.

Ortsnummer: D0715.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Berdjansk
Gründungsjahr: 1841, aber Menn. lebten da seit ?
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: russ. ort.

Industrie und Handel: 56 Betriebe. Seil- (Spagat-) Fabrik Wiens Dietrich Heinrich und Janzen H. (Aktiengesellschaft/Handelshaus), Asow-Schwarzmeer mechanische Fabrik Janzen H. Ja. und Gorochow G. M., Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen Krieger Johann Johann, Krachmalfabrik Willms Jakob Abram, Handelshaus, Druckerei Ediger Heinrich Abram … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 306 Mennoniten, die in der Stadt oder Gegend Berdyansk, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die menn. Einwohner kammen aus Molotschna. In der "Grandma 5" CD sind 210 Mennoniten, die in der Stadt (oder Region) Berdyansk geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [104]; [112]

 

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Ortsname: Beresowka (Gut)
Weitere Ortsnamen: Berosovka Chutor
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ufa, Davlekanovo
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Berosovka Chutor, Ufa, Davlekanovo geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Beresowka (Gut)
Weitere Ortsnamen: Beryesovka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Omsk/Rayon Moskalenki.  до 1917 – Акмолинская обл., Омский у.; в сов. период – Омская обл., Москаленский р-н.
Gründungsjahr: 1910/1902?,
Topografische Lage: [32 C1]; [144 S. 4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 26 (1926), 8 (1926), 8 (1928)
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 15 Mennoniten, die in Beryesovka, Omsk geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: gegr. von SwM-Dt.; Die Kolonie lag etwa 65 km im O von Alexandrowka.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]; [4]; [11]; [112]

 

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Ortsname: Beresowka (Gut)
Weitere Ortsnamen: Березовка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Томская губ., Каинский у., Татарская вол.; в сов. период – Новосибирская обл., Татарский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 F2]; [144 S. 9]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 49 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Менн. хутор на собств. земле. У с. Неудачино, к юго-зап. от ж.-д. ст. Татарская. Семеноводч. и племенное тов-во, маслоартель (1926).

Quellen: [11]; [218]

 

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Ortsname: Beresowka
Weitere Ortsnamen: Beresowskoje
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kasachstan, Oblastj Semipalatinsk/Rayon Pawlodar
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 J4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 138 (1928)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 100 km im W von Slawgorod. Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen gegründet.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]

 

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Ortsname: Beresowka
Weitere Ortsnamen: Beryesovka, Birkenfeld, Udrak, Биркенфельд; Удрак.

Ortsnummer: D0302
Kolonie (menn.): Ufa (Davlekanovo)
Mutterkolonie: Molotschna und Samara
Admin. Zuordnung
: Kanton Belebej.  до 1917 – Уфимская губ., Белебеевский у., Давлекановская вол.; в сов. период и в наст. время – Башкирская АССР (Республика Башкортостан), Давлекановский р-н.
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage: [33 E2]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 170 (1917), 351 (1920), 170 (1926)
Konfession: mennonitisch/MBG

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 24 Mennoniten, die in Beryesovka, Ufa geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 75 km im SW von Ufa. Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen
gegründet. Im Ort gab es 1926 eine 4-klassige Schule.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 27, 88]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Beresowka
Weitere Ortsnamen: Dolgij, Berezovka, Beryesovka, Березовка.

Ortsnummer: D0453. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Okrug Slawgorod/Rayon Snamenka, (DNR Halbstadt).  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Орловская вол.; в сов. периодАлтайский край, Знаменский/Немецкий р-н.
Gründungsjahr: 1908
Topografische Lage: [32 L3]; [128]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 60 (1926), 66(1926), 60(1928; 14 Höfe), 66 (1928)
Konfession: MK Reinfeld / MB Schöntal.

Zusatzinformationen: Viehzucht-Kolchos, Saatgut-Kolchos (1926). In den 1937/1938 Jahren wurden 9 Personen verhaftet, 6 davon erschossen.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [218]; [219]; [220]; [221]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 3. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Beresowskij (Gut)
Weitere Ortsnamen: Березовский, Beresowka, Berjosowka.

Ortsnummer: D0374
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: в сов. период – Омская обл., Исиль-Кульский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 C1]; [143]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 42/42 нем. (1920), 28 (1925), 28 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Viehzucht-Kolchos, Saatgut-Kolchos (1926); У с. Евсюки, к сев.- вост. от ж.-д. ст. Исиль-Куль.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [107]

 

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Ortsname: Beresowskoje
Weitere Ortsnamen: Березовское, Beresowka, Berjesewka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Kas/Pawlodar/ Perwomaisk, до 1917 – Семипалатинская обл., Павлодарский у.; в сов. период – Павлодарская обл., Лозовский р-н.
Gründungsjahr: 1906
Topografische Lage: [32 J4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 138 (1925), 138 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: К сев.-вост. от Павлодара. 85 km nördl. von Pawlodar; Основатели из Причерноморья.

Quellen: [4]; [11]

 

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Ortsname: Bereza
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0597
Kolonie (menn.): Volhynia
Mutterkolonie: unbekannt
Admin. Zuordnung:
Volhynia
Gründungsjahr: 1806-23
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]

 

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Ortsname: Bergfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Bergfeld, South Russia im Zeitraum 1895-1902 geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Bergmannstal (Gut)
Weitere Ortsnamen:

Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ekaterinoslav, Ekaterinoslav, Nowopokrowsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 6 Betriebe.  Dampfmühle Hermann Bergmann, Ziegelfabrik Bergmann Abram Abram, Ziegelfabrik Wiebe und Giesbrecht … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 21 Mennoniten, die in Bergmannstal, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 15 Mennoniten, die in Bergmannstal, Ekaterinoslav, Ekaterinoslav im Zeitraum 1874-1907 geboren sind, beschrieben. Abram Bergmann kaufte bei Solenoye 1862 4.436 Dess. Land, 1908 waren es 15.156 Dess.

Quellen: [38]; [112]; [186 S. 600]

 

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Ortsname: Bergtal
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/ Nowo-Nikolajewka (Schönfeld-Rosenhof),
Gründungsjahr: 1855/1875
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Gründerfam. aus Chortitza u. Molotschna.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Bergtal
Weitere Ortsnamen: Bodai, Bodni, Bodnja, Petro-Pawlowka, Bodnya, Bodena, Respublica (1991), Respublika (2004), Петропавловка; Бодни, Республиканское, Nr. 1.

Ortsnummer: D0026
Kolonie (menn.): Bergthal
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung
: Gebiet Saporoshje.  до 1917 – Екатеринославская губ., Мариупольский/ Александровский у., Мариупольский менн. окр. (центр); Петропавловская (Бергтальская) вол.; в сов. период – Сталинская/ Запорожская/Днепропетровская обл., Володарский (Старо-Никольский/ Республиканский/ Петропавловский)/ Люксембургский нем. р-н.
Gründungsjahr: 1836/1826/1837
Topografische Lage: [27 I8]; [51]; [52]; [53]

Dorfplan: Skizze Bergtal 1848.
Landfläche: 2.144 Desj. (1959). 2080 дес. (1857; 32 двора и 9 беззем. сем.), 2140 дес.
Einwohnerzahl: 428/399 (1859), 257 (1885), 503/430 нем. (1897), 375 (1905), 439 (1908), 465 (1910), 465 (1912), 623 (1919).
Konfession: mennonitisch/katholisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 15 Mennoniten, die in Bergthal, Bergthal, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 175 km im SO von Saporoshje. Sie wurde von 29 Gründerfamilien
aus dem Gebiet Chortitza gegründet. 1848 gab es im Ort 32 Landwirte und 14 Kleinhäuslerfamilien. 1875 wurde die Kolonie von der Planer Kolonie aus den Mitteln der Schäferei-Kasse erworben. Die Gemeinde gehörte zum Dekanat Eichwald. 1882 wurde die Pfarrei Bergtal gegründet. Zur Pfarrei gehörten die Filialen Grünfeld, Neu-Jamburg und Kaltschik. Um 1919 gehörten ihr 1.526 Eingepfarrte an. Das noch von den Mennoniten errichtete Bethaus wurde für die katholischen Gottesdienste eingerichtet.

Quellen: [4 S. 241]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Bergtal
Weitere Ortsnamen: Rotfront.

Ortsnummer: D0230. Ortsseite.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kirgistan/ Tschu-Tal,
Gründungsjahr: 1927-28/1927/1925?
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 800 Mennoniten (1983), 830 (1997; davon 30% Dt.)

Konfession: bap./ men.,

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 83 Mennoniten, die in Bergthal, Kyrgyzstan und 31 Mennoniten, die in Rot-Front, Kyrgyzstan geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Gründerfam. Aus Wodnoje und Bogoslowskoje; Tochterkolonie Leninpols; 1931 in Kolchose „Thälmann" umgewandelt; 25 km von Tokmok (3 km neben Grüntal) und 60 km östl. von Bischkek; wirtschaftliches Musterdorf; ein großer Teil der strenggläubigen Bewohner strebte selbst in den 90er Jahren keine Ausreise in das „gottlose" Deutschland an.

Quellen: [4]; [112]

Buch: Suckau, Werner. Unsere Heimat war "Bergtal" im Tschu-Tal. Geschichte unserer Vorfahren. Entstehung und Leben des Dorfes. Das Gemeindeleben (Grünfeld, Jurjewka und Bergtal). Zeugnisse der Bergtaler. Waldbröl. 2009. 314 S.

 

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Ortsname: Bergtal
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Omsk/Rayon Sosnowka
Gründungsjahr: 1927
Topografische Lage: [31 E4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Zusatzinformationen: Sie lag in unmittelbarer Nachbarschaft zu Grünfeld, etwa 10 km im S von Frunse. Ihr Name leitete sich von den geographischen Verhältnissen ab. In 3 km Entfernung befanden sich die Ausläufer einer Gebirgskette. Im Ort gab eine Schmiede und eine Tischlerei. 1930 wurde der bau eines Schulgebäudes abgeschlossen. Bis dahin fand der Unterricht in einem angemieteten Zimmer statt. 1938 wurden 28 Männer unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet.
Quellen: [1];  [12 S. 173]

 

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Ortsname: Bergthal Estate (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Schoenfeld, Süd-Russland
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 22 Mennoniten, die in Bergthal Estate, Schoenfeld geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 21 Mennoniten, die in Bergthal Estate, Schoenfeld im Zeitraum 1880-1917 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Bergthal
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Maruipol
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Windmühle Hermann Wiens (1852). [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Besabotowka
Weitere Ortsnamen: Bessabotowka, Besabbotovka, Беззаботовка
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Gebiet Stalino/Rayon Barwenkowo.  до 1917 – Харьковская губ., Изюмский у., Михайловская вол.; в сов. период – Сталинская/Донецкая обл., Александровский р-н.
Gründungsjahr: 1888/89
Topografische Lage: [28 B2]
Landfläche: 1.780 Desj. + 280 Desj.
Einwohnerzahl: 300 (1912), 331/319 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch/z. T. lutherisch/Baptisten/MBG

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Besabbotovka, Kharkov geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 15 km im S der Bahn-und Poststation Barwenkowo. Sie wurde von 22 Familien aus verschiedenen Mutterkolonien (Michailowka, Naßstassowka, Sawelowstal, aus der Molotschna, Tschernoglas, Friedensfeld, Bergtal, Marienpol, Chortitza, Pawlowka) auf vom Gutsbesitzer Proper gekauften 1.500 Desj. Land gegründet. Wenige Jahre später wurden durch zehn nachziehende Familien weitere 280 Desj. von einem benachtbarten Gutsbesitzer hinzugekauft. Im Dorf wurde das Plattdeutsch der Elbinger-Danziger Gegend gesprochen. Die Anlage des Dorfes erfolgte nach einem festgelegten Plan, dem Gemeindespruch. Hier war unter anderem festgelegt, dass die nach Westen verlaufende Dorfstraße 30 Meter breit sein sollte. Jedes Hofgrundstück musste 25 Faden (45 Meter) breit und 80 Faden (144 Meter) lang sein. Die Hofgebäude mussten 7 Faden (12,6 Meter) von der Straße entfernt errichtet werden. B. war ursprünglich eine baptistische Gemeinde, der sich Mennoniten angeschlossen hatten. 1889 wurde der Bau einer Kapelle abgeschlossen. Vor 1914 wanderten alle 12 Mennonitenfamilien in die Vereinigten Staaten aus. An ihre Stelle traten evangelische Siedler. 1915 wurde die männliche Bevölkerung (zwischen 15 und 65 Jahren) mit deutscher Staatsangehörigkeit auf Anweisung des Gouverneurs im Gebiet Ufa interniert. Ein Teil der Frauen zog ihren Familienangehörigen nach, so dass letztendlich etwa die Hälfte der Bevölkerung das Dorf verließ. In die leerstehenden Häuser aus Wolhynien ausgewiesene deutsche Familien einquartiert. Nach 1918 zogen mehrere Familien mit den abziehenden deutschen Truppen nach Deutschland. Das Dorf besaß Gebäude aus gebrannten Ziegeln und von Beginn an eine Schule mit einem Lehrer. Die Baptistengemeinde errichtete 1899 eine Kapelle. Die ursprünglichen 22 Bauerhöfe verfügten zum größten Teil über 50 Desj. Land, einige aber auch über 100 Desj. An Getreide wurde Winterweizen und Roggen angebaut, daneben noch Mais, Kürbisse, Kartoffel, Melonen und Sonnenblumen. Vieh- und Milchwirtschaft spielten eine untergeordnete Rolle. Die Milch wurde in der Regel im eigenen Haushalt verbraucht, Butter dagegen wurde auf dem Wochenmarkt in Barwenkowo verkauft. Es gab eine Schmiede, eine Schneiderei, eine Gerberei, eine Schreinerei, einen Malermeister und 2 Windmühlen sowie eine Motormühle. Nach der Revolution 1917 wurde das Land entsprechend der Kopfzahl neu aufgeteilt (pro Kopf 1,5 ha). 1930 wurde ein Kolchos gebildet und eine Maschinen-Traktoren-Station eingerichtet. Die Kapelle wurde in den dreißiger Jahren in einen Kindergarten umgewandelt. B. wurde im Mai 1942 während der Kämpfe im Raum Charkow völlig vernichtet, die Bevölkerung verstreut. В 1915 депортированы мужчины от 15 до 65 лет, в селе поселены депортированные волынские немцы.
Quellen: [1];  [2 1959,
S. 150]; [4 S. 243]; [4]; [11]; [112]

 

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Ortsname: Bescharan
Weitere Ortsnamen: Бешаран, Динцер, Dinzer (obere Bescharan); Бешеран, Ивановка, Васильевка.

Ortsnummer: D0057
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Таврическая губ., Симферопольский у., Табулдинская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Симферопольский (Подгородне-Петровский) р-н.
Gründungsjahr: 1897 lüth./1909 menn.
Topografische Lage: [110 S. 255]; [140]
Landfläche: 1130 дес.
Einwohnerzahl: 60 (1911), 89 (1915), 26 (1925).
Konfession: Лют.-менн.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 13 Mennoniten, die in Bescharan, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: У р. Зуя, в 25 км к сев.-вост. от Симферополя. Im Jahre 1909 kam der "Mittlere Bescharan" in mennonitischen Besitz. Jakob Janzen, und sein Schwager, Johann Toews, kauften das Gut Bescharan von Mayer, Scholl und Pritzkau, etwa 960 Desjatinen (es gab 3 Bescharane: den Oberen, Mittleren, und Unteren). Johann Toews starb 1909. Seine Frau, Justina heiratete später einen Jakob Thiessen.  Im Jahre 1910 kam noch Peter Dick, (auch Schwager) hinzu, und drei Pächter, David Unruh, Gerhard Neufeld, und Johann Rosbach. Peter Dick und Jakob Thiessen und die Pächterfamilien verließen Bescharan im Jahr 1915 und eine Familie Abram Neufeld kam dahin. Südlich, etwa 4 km, war das Gut von Abram Klassen, einem Teilhaber der Firma Gebr. Klassen, Melitopol. Auch in westlicher Richtung waren mennonitische Nachbarn, 5 km ab, wohnten Johann Wiebes und Kornelius Willms.

Quellen: [4]; [11]; [26] [110 S. 34]; [112]; [186]   

 

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Ortsname: Beschaul
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Beschaul, Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Besentschuk
Weitere Ortsnamen: Bezencuk, Pesotschnoje, Bezentschuk
Kolonie (menn.): Samara (Neu u. Alt)
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gouv. Samara/Rayon Melekes, (Alt-Samara/Alexandertal),
Gründungsjahr: 1897
Topografische Lage: [33 A2]
Landfläche: 2.000 ha
Einwohnerzahl: 150 (1912), 75 (1926)
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Lager landwirtschaftlicher Maschinen Heinrich Nikkei. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 15 Mennoniten, die in Bezenchuk, Samara und 15 Mennoniten, die in Bezenchuk Colony geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Zwischen Samara und Sesran. Sie wurde im Siedlungsgebietes „Alt-Samara“ von 15 Familien auf Pachtland zwischen 1859 - 1863 gegründet. Die Pacht war relativ günstig, da es kein Oberflächenwasser gab und bisherige Besiedlungsversuche gescheitert waren. Die Kolonisten gruben Tiefbrunnen und erreichten in 20 Meter gutes Wasser. In der Nähe der Kolonie befand sich die landwirtschaftliche Versuchsstation Besentschuk, mit der die Kolonisten erfolgreich und eng zusammenarbeiteten. Daher setzte sich auch für die Kolonie nicht der eigentliche Name Pesotschnoje (Sandland) durch, sondern die Kolonie wurde nach der Versuchsstation benannt. Bereits 1910 hatte die Siedlung eine eigene Schule. 1914 bearbeiteten die Kolonisten etwa 3.000 ha Pachtland. Die Siedlung hatte 1912 etwa 150 und 1926 75 Einwohner mennonitischer Konfession. Das Siedlungsgebiet Alt-Samara wurde wegen akuter Landnot in Danzig-Westpreußen durch die dort lebenden Mennoniten Mitte des 19. Jahrhunderts erschlossen. Die ersten Kolonien im Gouv. Samara wurden 1854 am sogenannten „Salztrakt“ die ersten Kolonien gegründet. In der zweiten Etappe wurden ab 1859 ein etwa 120 km im N von Samara liegendes Gebiet besiedelt. Es umfasste etwa zunächst 10.000 Desj. Land. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden weitere 10.000 Desj. Land gekauft. Jedes der gegründeten Dörfer hatte 25 Hofstellen mit 65 Desj. Land. Neben dem Ackerbau spielte die Vieh- und Pferdezucht im Siedlungsgebiet eine große Rolle. Neben den Mennonitenkolonie entstanden im Siedlungsgebiet auch evangelische Gemeinden. Die Siedler kamen zumeist aus Polen und flohen vor der Polnischen Revolution (1863). Oft waren es Handwerker oder Arbeiter, die wenig Erfahrung mit der Landwirtschaft besaßen und sich diese erst aneignen mussten. In diesen Kolonien wurden den einzelnen Höfen nur 40 Desj. Land zugeteilt. Während des Bürgerkrieges gingen eine Reihe von Kolonien unter.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 24]; [4]; [112]

 

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Ortsname: Besowka
Weitere Ortsnamen: Bjesowka, Besovka, Biesowka, Biessowka, Бисовка, Бесовка.

Ortsnummer: D0298
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: Alt Samara
Admin. Zuordnung
: Gouv. Samara/Rayon Melekes.  до 1917 – Самарская губ., Самарский у., Александртальская (Александродарская) вол.; в сов. период – Куйбышевская (Самарская) обл., Кошкинский р-н.
Gründungsjahr: 1892/1890
Topografische Lage: [33 A2]
Landfläche: 1.500 ha
Einwohnerzahl: 35 (1915), 35 (1925), 35 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Sie gehörte zum Siedlungsgebiet Alt-Samara. Dieses Gebiet wurde wegen akuter Landnot in Danzig-Westpreußen durch die dort lebenden Mennoniten Mitte des 19. Jahrhunderts erschlossen. Die ersten Kolonien im Gouv. Samara wurden 1854 am sogenannten „Salztrakt“ die ersten Kolonien gegründet. In der zweiten Etappe wurden ab 1859 ein etwa 120 km im N von Samara liegendes Gebiet besiedelt. Es umfasste etwa zunächst 10.000 Desj. Land. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden weitere 10.000 Desj. Land gekauft. Jedes der gegründeten Dörfer hatte 25 Hofstellen mit 65 Desj. Land. Neben dem Ackerbau spielte die Vieh- und Pferdezucht im Siedlungsgebiet eine große Rolle. Neben den Mennonitenkolonie entstanden im Siedlungsgebiet auch evangelische Gemeinden. Die Siedler kamen zumeist aus Polen und flohen vor der Polnischen Revolution (1863). Oft waren es Handwerker oder Arbeiter, die wenig Erfahrung mit der Landwirtschaft besaßen und sich diese erst aneignen mussten. In diesen Kolonien wurden den einzelnen Höfen nur 40 Desj. Land zugeteilt.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 24]; [4]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Bespalzewo
Weitere Ortsnamen: Bespalsevo
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kharkov, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Bespalsevo, Kharkov, South Russia im Zeitraum 1928-36 geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Bethania
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ekaterinoslav
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 7 Mennoniten, die in Bethania, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Bethanien
Weitere Ortsnamen: Bethanien Nr. 4, Konstantinowka, Константиновская
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Rayon Gorlotschewodsk.  до 1917 – Терская обл., Пятигорский (Георгиевский) окр.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Минераловодский/Горячеводский/Пятигорский р-н.
Gründungsjahr: 1852/1836
Topografische Lage: [30 H3]
Landfläche: 1.200 Desj. 2706 дес. (1889), 3180 дес.
Einwohnerzahl: 310 (1874), 472 (1883), 767 (1889), 885/628 нем. (1897), 990 (1905), 1442 (1914), 1000 (1918), 1339/1308 нем. (1926), 1.244 (1926)
Konfession: mennonitisch (Pjatigorsk)/lütherisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 5 km im O von Pjatigorsk. Sie wurde von Wolgadeutschen gegründet. 1926 gab es im Ort, der Sowjetsitz geworden war, eine 4-klassige Schule, eine Lesehalle und einen Konsumverein/-laden. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Pjatigorsk.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 155]; [4 S. 243]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Bijuk-Busau
Weitere Ortsnamen: Bijuk-Busaw, Biyuk-Busau, Busau.

Ortsnummer: D0058
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien/Rayon Jewpatorija, Kokej.  до 1917 – Таврическая губ., Евпаторийский у., Коджамбакская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Фрайдорфский/Евпаторийский р-н.
Gründungsjahr: 1888/1885
Topografische Lage: [29 C3]; [56]; [140]
Landfläche: 1.000 Desj.
Einwohnerzahl: 269 (1915), 40 (1918), 269 (1919), 221 (1926), 246/198 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 126 Mennoniten, die in Biyuk-Busau, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 50 km im NNO von Jewpatorija. Gemendezentum für Aktatschi-Busau, Montonaj, Sabantschi und Toksaba. Prediger: Abram Harder, alte Prediger Rempel und junger Prediger Peter Friedrichsen. Ältester Heinrich Martins, nach seinem frühen Tod Peter Friedrichsen. 1926 lebten im Ort, der Sowjetsitz geworden war, 198 deutsche Einwohner mennonitischer  Konfession. Es gab eine 4-klassige Schule und einen Konsumverein/-laden.
Quellen: [1];  [4, S. 244]; [4]; [11]; [37]; [110 S. 31]; [112]; [186]  

 

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Ortsname: Bijuk-Kaban
Weitere Ortsnamen: Kaban, Bijuk-Kabanj, Биюк-Кабан немецкий, с 1940 Первомайское; Кабан-Биюк.

Ortsnummer: D0059
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien/Rayon Jewpatorija.  до 1917 – Таврическая губ., Евпаторийский у., Кокейская вол.; в сов. периодКрымская АССР, Фрайдорфский/Евпаторийский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29 C3]; [56]; [140]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 118 (1915), 50/49 нем. (1926), 55 (1926)
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Biyuk-Kaban, Crimea und 59 Mennoniten, die in Kaban, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa. 50 km im NNO von Jewpatorija. Sie war Sowjetsitz.

Quellen: [2 1960, S. 183]; [4]; [11]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Birkenfeld
Weitere Ortsnamen: Berjesowka, Udrak
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Baschkirien/Gebiet Ufa/Wolost Udrak
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage: [33 E2]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 170 (1926)
Konfession: men.-brü.,
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen gegründet. Im Dorf gab es vor der Revolution eine Armenschule. 1926 gab es eine 4-klassige Schule. Die Kolonie lag in der Nähe von Dawlekanowo. Sie gehörte zu den Siedlungen, die 1894 auf ehemaligen Weideland (10.000 Desjatinen) nomadisierender Baschkiren angelegt wurde. Das Land wurde von den Siedlern gekauft. Neben Getreide- und Gemüseanbau wurde auch Viehzucht betrieben. Wasser- und Dampfmühlenindustrie im Siedlungsgebiet. Armenschule (Leiter: Jakob J. Martens); Mitte der 20 Jahre des 20. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Kolonisten aus.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 27]; [4];

 

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Ortsname: Blagodatnoje (Gut)
Weitere Ortsnamen: Schachlackoje, Blagodatskoje, Благодатское, Средне-Благодатный
Kolonie (menn.): Pleschanowo/ Neu-Samara
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Самарская губ., Бузулукский у., Юмуран-Табынская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Люксембургский/Сорочинский р-н.
Gründungsjahr: 1890
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 30 (1910), 22 (1926), 83 (1926), 74 (1930),
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Sie gehörte zu den zwischen 1894 und 1903 von Mennoniten gegründeten „Orenburger Dörfern“. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Blagoweschtschenka
Weitere Ortsnamen: Blagoveshchensk
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Rayon Slawgorod
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 L4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 347 (1926)
Konfession:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 17 Mennoniten, die in Blagoveshchenka, Altayskiy Kray geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 80 km im SOO von Slawgorod. Die Gljaden Dörfer gehörten zum Rayon Blagoweschtschenka. Благовещенкапоселок городского типа. Основана в 1908 году. Статус посёлка городского типа с 1961 года. Население русское. Die Deutschen zogen nach Blagoweschtschenka erst in den 1950ger Jahren wegen der Arbeit. In Blagoweschtschenka war erst ab Anfang 1950 eine Baptistengemeinde, eine Mennonitengemeinde gab es dort nie (MP).
Quellen: [1];  [2 1964, S. 87]; [107]; [112]; [218]

 

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Ortsname: Blisnetzy (Station)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Pavlogradskij Ujesd
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Mühle der "Blisnezower Gesellschaft";  (Heese W.); Dampfmühle Gesellschaft "Heese und К°". [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Blisnetze, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]; [112]

 

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Ortsname: Blisnetzy
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Charkow
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [28 A2]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 4 Betriebe. Dampfmühle Jakob Krahn; Mühle Neufeld; Mühle Heese und Gedekop (Redekopp?); Mühle "Heinrichs und Ko". Heinrichs, Wiebe und Benjamin Redekopp. [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Blisnetze, South Russia geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Bei Naumenko.
Quellen: [103]; [112]

 

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Ortsname: Blumenau
Weitere Ortsnamen:  existiert nicht mehr (2004).

Ortsnummer: D0150
Kolonie (menn.): Jakowlewo (Yakovlevo)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Alexandrovsk, Ekaterinoslav
Gründungsjahr: 1870, nach 1885 aufgelöst.
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Blumenau, Ekaterinoslav und 12 Mennoniten, die in Blumenau, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der Nähe von Andreasfeld von der Brüdergemeinde aus der Molotschna Colony. Wurde als Dorf nach 1885 aufgelöst.

Quellen: [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Blumenfeld

Weitere Ortsnamen: Цветаполь (1928)

Kolonie (menn.): Suworowka  (Suvorovka)
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kaukasus/ Pjatigorsk, Rayon Gorlatschewodsk, Gorjatschewodsk. Терский Округ (1928)

Gründungsjahr:

Topografische Lage: [30 G3]; [83]; [175]

Landfläche:

Einwohnerzahl: 67 (1926)

Konfession: mennonitisch

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 45 km im S von Alexandrowskoje, wenige km nördl. von Р.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 155]; [4]; [107]

 

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Ortsname: Blumenfeld (Gut)

Weitere Ortsnamen: Цветополь; Блюмфельд, Blumfeld
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Ставропольская губ., Александровский (Пятигорский) у., Канглынская вол.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Минераловодский р-н.
Gründungsjahr: 1915
Topografische Lage: [18]; [30 H3]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 53 (1920), 47/47 нем. (1926), 38 (1926)

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Blumenfeld Estate, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:. В 10 км к сев. от Мин. Вод.

Quellen: [4]; [11]: [112]

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/Gulajpolj
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 7G]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: zw. Grünauer Kolonien und Nowo-Nikolajewka.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/ Nowo-Nikolajewka
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 12(1859)

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Dawlekanowo Gegend.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [186]

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen: Blumenfeld, Nr. 1, Kisletschewataja, Kislitschevataya, Kislitschewatoje, Kisli-Tschunate, Rotendorf, Кисличеватая.

Ortsnummer: D0188

Kolonie (menn.): Nepluyevka (Seifertsland)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk/ Rayon Nikopol. Tschortomlek Volost.  до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Чертомлыкская вол.; в сов. периодДнепропетровская обл., Чкаловский (Ново-Николаевский)/ Никопольский/ Шолоховский р-н.
Gründungsjahr: 1870
Topografische Lage: [18]; [25 C7]; [62]; [66]
Landfläche: 2.180 ha (1914), 1.217 ha (1942), 1.500/2.000 Deßj.;
Einwohnerzahl: 220 (1911), 250 (1914), 300 (1918), 250 (1918), 300 (1919), 232 (1925), 287/227 нем. (1941), 287/238 нем. (1942; 35 нем. сем. или 52% без главы семьи).
Konfession: mennonitisch/evangelisch/katholisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 142 Mennoniten, die in Blumenfeld, Nepluyevka geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 15 km im NW von Nikopol. Zahl der deutschen Einwohner: 1914:230; 1926:245; 1930:225; 1933:245; 1936:258; 1941:227 in 64 Familien. Daneben lebten in diesem Jahr noch 60 Ukrainer in 16 Familien im Ort. Im Jahr 1870 pachtete die Chortitzaer Mutterkolonie vom russischem Edelmann Naplujew etwa 8.000 Desj. Land und gründete darauf 5 Pachtdörfer: Steinau, Blumenfeld, Hamburg, Neubergtal und Hoffnungsort. Hoffnungsort bestand bis 1914. Da dort viele Deutsche wohnten, wurde die deutsche Bevölkerung deportiert und Ukrainern angesiedelt. Er trägt heute den Namen Dolgenka. Hamburg und Neubergtal wurden 1889 aufgegeben, die Einwohnern waren nicht in der Lage das Land zu kaufen. Sie zogen in andere russlanddeutsche Kolonien. Die Einwohner der Dörfer gehörten alle der mennonitischen Konfession an. In Blumenfeld gab es eine 4-klassige Grundschule. In der Kolonie gab es eine Kinderkrippe und einen Kindergarten. Es gab keinen elektrischer Strom im Ort, da noch nicht elektrifiziert. 1914 bewirtschafteten 40 Höfe je 50 Desj. auf 2.180 ha Pachtland. Der Kolchos umfasste 1.217 ha Anbaufläche und 47 ha Hofland (je Hof 0,5 ha). Im Ort gab es 13 ha Obstgarten und 5 ha Weinberge. Es gab eine Windmühle, eine Schmiede und eine Werkstatt im Dorf. Während der Hungersnöte 1921/22 und 1933/34 gab es im Ort keine Opfer. 1932 wurden 2 Familien im Zuge der Entkulakisierung enteignet. Sie wurden aber nicht verbannt, sondern zogen in ein anderes Dorf. 1937 wurden 29 Männer aus dem Ort verhaftet und verbannt. Im Mai 1938 wurden weitere 8 Männer verhaftet. Von diesen kamen 4 im März 1939 in das Dorf zurück. Den Verhafteten warf man die Planung von Sabotageakten vor. Unmittelbar nach Ausbruch des Krieges mit Deutschland wurden 4 Männer der Sabotage beschuldigt und verhaftet. Am 16. August 1941 wurde der Befehl erteilt, alle Männer des Ortes zu verhaften. Diese konnten sich aber durch Flucht retten.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 233]; [2 1958, S. 187]; [3]; [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen: Sagornoje, Загорянье, Sagoryanskoye, Загорная.

Ortsnummer: D0175
Kolonie (menn.): Schoenfeld-Brazol
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gebiet Saporoshje.  до 1917 – Екатеринославская губ., Александровский у., Шенфельдская (Краснопольская) вол.
Gründungsjahr: 1843/1846/1848
Topografische Lage: [27 G7]; [63]
Landfläche: 6611 дес. 5.100 Deßj.;
Einwohnerzahl: 12 (1859), 72 (1885), 133 (1897), 333 (1908), 337 (1911), 100(1914), 395 (1918).
Konfession: mennonitisch (Schönfeld)

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Ziegelfabrik Janzen Abram, Windmühle, zwei Ziegeleien. [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 77 Mennoniten, die in Blumenfeld, Schoenfeld geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 90 km im OSO von Saporoshje.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

Buch: Töws, Gerhard: Schönfeld. Werde- und Opfergang einer deutscher Siedlung in der Ukraine. Winnipeg, Manitoba Rundschau Publ. House 1939. 103 S.

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen: Zwetnopolje, Цветнополье; Николаевка, Ново-Николаевка, зем. участок Ченкур-Беит, Чентур-Байт, К-зы „1-е Цветнополье“, им. Ворошилова, им. Ленина.

Ortsnummer: D0389
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk/Rayon Sosnowka.  до 1917 – Акмолинская обл., Омский у., Александровская вол.; в сов. период – Омская обл., Одесский/Азовский/Шербакульский (Борисовский)/ Ново-Омский/ Сосновский р-н (в наст. время – Азовский нем. нац. р-н).
Gründungsjahr: 1905
Topografische Lage: [32 D2]; [87]
Landfläche: 3930 дес. (1909), 4035 дес. (1916).
Einwohnerzahl: 528 (1909), 746 (1920), 667
(1926), 606 (1926), 1636 (1939), 1923 (1989; 71% нем.), 1908 (2006),
Konfession: mennonitisch/z. T. lutherisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 55 km im SSW von Omsk. Sie wurde von Wolgadeutschen gegründet. Das Dorf war Sowjetsitz und es gab hier 1926 eine 4-klassige Schule, eine Lesehalle und einen Konsumverein/-laden. В 1991-98 выехали в Германию 990 чел.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]; [4 S. 246]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kazakhstan
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 11 Mennoniten, die in Blumenfeld, Kazakhstan geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 11 Mennoniten, die in Blumenfeld, Kazakhstan im Zeitraum 1909-1929 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Blumenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Jekaterinoslaw, District Krutoje
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:
Quellen: [107]

 

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Ortsname: Blumengart
Weitere Ortsnamen: Blumgart, Blumenpark, Nr. 5, Kapustjanka, Kapustyanka, Капустянка, Блюмгарт, Blumgart, К-з „Рекорд“ (1929),  existiert nicht mehr (2004).

Ortsnummer: D0634. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Chortitza
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung:
Region Dnjepropetrowsk/ Gebiet Saporoshje.  до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Хортицкий колон. окр.; Хортицкая вол.; в сов. период – Запорожская/ Днепропетровская обл., Хортицкий нем. р-н.
Gründungsjahr: 1824, 1943 verlassen.
Topografische Lage: [27 E6]; [43]; [44]; [45]; [46]

Dorfplan: Blumengart 1943; Skizze Blumengart 1867.
Landfläche: 914 Deßj. (1859; 40 Häuser), 910 дес. (1857; 14 двор. и 4 беззем. семьи), 900 дес. (1914; 22 двора), 911 Deßj.;
Einwohnerzahl: 174 (1856), 193 (1858), 193/197 (1859), 172 (1885), 180 (1897), 240 (1905), 235 (1908), 240 (1911), 189 (1914), 213 (1914), 193 (1917), 189(1918), 146 (1919), 187/187 нем. (1923), 192/211 (1926), 282/273 нем. (1941), 256/256 нем. (1942; 21 нем. сем. или 34% без главы семьи).
Konfession: mennonitisch (Chortitza)
Industrie und Handel: 1 Betrieb. Windmühle Abram Schellenberg. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 563 Mennoniten, die in Blumengart, Chortitza geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 15 km im S von Saporoshje. Zahl der deutschen Einwohner: 1917:204, 1919 (218), 1924 (220), 1930 (260), 1937 (270), 1942 (256). Blumengart wurde auf von der Regierung vom Gutsbesitzer Miklaschewskij gekauftem Land von 14 Familien gegründet, die aus Chortitzaer Kolonien stammten. Im Ort gab es eine 7klassige Volksschule. Neben der Schule gab es im Ort noch einen Kindergarten und ein Kirchenlokal, das in einem Privathaus eingerichtet worden war. Elektrischer Strom war vorhanden. Das nächstliegende Krankenhaus befand sich im 15 km entfernten Chortitza, die Hebamme wohnte im benachtbarten Nieder-Chortitza, das nächstliegende Entbindungsheim befand sich im 12 km entfernten Osterwick. 1918 wurden 992 ha von 14 Höfen bewirtschaftet. 16 Höfe von 32,5-65 Deßj.(1918); Daneben gab es im Ort drei landlose Anwohner. Der Kolchos umfasste 765 ha Land und 22 ha Hofland (je 0,5 ha pro Hof). Auf 9 ha wurde Obst, auf 19 ha Gemüse und auf 3 ha Wein angebaut. Es gab 13 Brunnen, von denen die meisten Trinkwasser lieferten. Im Dorf standen 4 Ziegelhäuser, 9 Holzhäuser und 29 Lehmhäuser. Es gab eine Schrotmühle, eine Schmiede und eine Tischlerei. Die Straßen waren ungepflastert. Bei einem Überfall durch die Machno-Bande kamen 1918 drei Einwohner (1 Mann, 2 Jugendliche) ums Leben. 1930 wurden vier Familien (3 Männer, 2 Frauen, 11 Jugendliche) im Zuge der Entkulakisierung verbannt. Zwei Familien wurde später die Rückehr in den Ort gestattet, aber nur eine Familie machte davon Gebrauch. 1937 wurden 7 Einwohner (6 Männer, 1 Frau) verhaftet. 1938 wurden weitere 14 Männer verhaftet. Am 16. August 1941 wurde die Bevölkerung des Dorfes aufgefordert den Ort zu verlassen. Diesem Befehl konnten sich die Einwohner zunächst widersetzen. Unter Androhung von Gewalt mussten sie dann aber am 17. August in Richtung Dnjepr marschieren. In den Wirren des Rückzuges gelang es den Dorfbewohnern ihren Marsch so zu verzögern, dass sie von der Front überholt wurden. Am 19. August kehrten sie in den Ort zurück. Убиты махновскими бандами 3 чел. (1919), в 1929-41 депортированы 44 чел.

Fotos: Blumengart

Quellen: [3]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Blumenheim (Gut)
Weitere Ortsnamen: Blumenheim Estate
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 18 Mennoniten, die in Blumenheim Estate, South Russia geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Blumenheim
Weitere Ortsnamen: Werbowskoje, Werbowskaja, Вербовское, Verbovskoye, Блюменхайн, Blumenhain, Блюменталь, Blumental, Danilovka (2004).

Ortsnummer: D0174
Kolonie (menn.): Schoenfeld-Brazol
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Jekaterinowka; Gebiet Saporoshje.  до 1917 – Екатеринославская губ., Александровский у., Шенфельдская (Краснопольская) вол.; в сов. период – Запорожская/ Днепропетровская обл., Ново- Николаевский/ Покровский р-н.
Gründungsjahr: 1875-79/1869/1868
Topografische Lage: [27 G6]; [63]
Landfläche: 2.150 Desj. 3360 дес.
Einwohnerzahl: 50 (1859), 12 (1885), 82 (1897), 133 (1908), 80 (1911), 40 (1914), 83 (1914), 40 (1918), 135 (1919) 122 (1925),
Konfession: mennonitisch (Schönfeld)

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Ziegelfabrik Regehr Jakob. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 31 Mennoniten, die in Blumenheim, Schoenfeld geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 85 km im O von Saporoshje. Gründerfam. aus Molotschna.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [37]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Blumenheim
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje
Gründungsjahr: 1869
Topografische Lage: [27 G7]; [63]
Landfläche: 2.150 Desj.
Einwohnerzahl: 80 (1911), 40 (1914), 135 (1919)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 85 km im OSO von Saporoshje und etwa 5 km im O des Bahnhofs Guljai Pole an der Bahnlinie Berdjansk-Tschaplino.

Quellen: [11]

 

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Ortsname: Blumenhof (Gut)
Weitere Ortsnamen: Beckers Chutor, Цветодвор; Беккера, Beckers-Chutor, Бирнс, Birns
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Rayon Minwodsk.  до 1917 – Ставропольская губ., Александровский (Пятигорский) у., Канглынская вол.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Минераловодский р-н.
Gründungsjahr: 1899
Topografische Lage: [18]; [30 G3]; [83]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 30 (1909), 71 (1920), 78/72 нем. (1926), 70 (1926)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 55 km im SSW von Alexandroskoje. Im Ort gab es 1926
eine 4-klassige Schule.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 155]; [4 S. 247]; [11]

 

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Ortsname: Blumenhof (Gut)
Weitere Ortsnamen: Blumenhof Estate
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Chortitza, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Blumenhof Estate, Chortitza geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Blumenhof
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0353
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Bulochovsk Wolostj, Pavlograd, Ekaterinoslav
Gründungsjahr: vor 1898
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Blumenhof, Alexandrovsk, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [112]

 

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Ortsname: Blumenhof
Weitere Ortsnamen: Alexandrowka, Aleksandrowka, Alexandrovka (2004), Александровка 1-я; Борзенково.

Ortsnummer: D0160
Kolonie (menn.): Borosenko (Borozenko)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk/Rayon Nikopol.  до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Николайтальская (Ново-Софиевская) вол.; в сов. период – Днепропетровская обл., Сталиндорфский (Фризендорфский)/Шолоховский р-н.
Gründungsjahr: 1865/1866/1867
Topografische Lage: [25 C7]; [62]
Landfläche: 775 Desj. 745 дес.
Einwohnerzahl: 70 (1885), 40 (1897), 68 (1908), 64 (1911), 64 (1914), 106 (1918), 106(1919), 96 (1925), 46 (1941).
Konfession: evangelisch/mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mechanische Mühle Wiebe Johann. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 53 Mennoniten, die in Blumenhof, Borozenko geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 60 km im SO von Dnjepropetrowsk. bei Nowo-Nikolajewka. Die Siedler kamen aus dem Halbstadt-Prischiber Gebiet. In den Familien wurde ein plattdeutscher Dialekt gesprochen. Elektrischer Strom war vorhanden. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Kronau.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 187]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Blumenhof
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Schoenfeld, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 26 Mennoniten, die in Blumenhof, Schoenfeld geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Blumenhof
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Stavropol
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Blumenhof, Stavropol geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Blumenort
Weitere Ortsnamen: Swetlowka, Светловка (1916, 2004), Nr. 7, Блюмендорф, Blumendorf, Блюменорт (1896), Svetlovka (2004).

Ortsnummer: D0204. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Sagradowka (Sagradovka)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gebiet Nikolajew/Rayon Kronau.  до 1917 – Херсонская губ., Херсонский у., Орлофская (Кочубеевская) вол.; в сов. период – Николаевская/Днепропетровская обл., Больше-Александровский/Кронауский (им. Фрица Геккерта, Высокопольский, Петровский) нем. р-н.
Gründungsjahr: 1873
Topografische Lage: [35 J3/J-4]; [68]; [194]; [196]; [197]; [198]
Landfläche: 1.346 ha (1918), 1.277 Deßj./1.236 ha (im Kollektiv)
Einwohnerzahl: 172 (1887), дворов 19; жит. 195 (108 м. 87 ж.) (1896), 157 (1905), 201 (1906), 256 (1911), 297 (1912), 224 (1914), дворов 37, жит. 218 (89 м. 129 ж.)  (1916), 263 (1918), 224 (1918), 263 (1919), 382 (1926), 266/326 (1926), 318/308 нем. (1941), 284/276
нем. (1942; 39 нем. сем. или 63% без главы семьи).
Konfession: mennonitisch (Nikolajfeld & Orloff)

Industrie und Handel: 7 Betriebe. Fabrik für landwirtschaftliche Geräte Siemens, Ölpresse Siemens Ja. Ja., Lager und Werkstatt Epp und Siemens … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 145 Mennoniten, die in Blumenort, Sagradovka geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 30 km im W von Kronau. Церковно-приходская школа, уч-ся 26 (16 м. 10 д) (1896); лавка; уeздный город 108 верст; волость 4 верст; земская почтовая станция Шестерня 11 верст; ст. ж.д. Ново-Полтавка 52 верст; пароходная пристань Малыя Гирлы 60 верст. Sie gehörte zu den insgesamt 28 Siedlungen (17 menn/11 ev. bzw. kath.), die auf den 21.276 Desj. entstanden, die von Molotschnaer Kolonien vom Fürsten Kotschubei für Landlose gekauft wurden. Die Kolonie wurde auf dem ehemaligen Gut Sagradowka gegründet. Zahl der deutsche Einwohner: 1905:157; 1910:217; 1921:256; 1914:220; 1919:269; 1926:266; 1941:308 in 69 Familien. Daneben wohnten noch 10 Ukrainer in 3 Familien im Ort. Im Ort gab es 1930 eine 1klassige Schule. 1941 gab es eine 4-Klassen-Grundschule. Die Schüler der 5.-7. Klasse mussten ins 3 km entfernte Tiege in die dortige Schule gehen. Bis 1938 war Deutsch Unterrichtssprache, danach Russisch. Im Alltag wurde Deutsch mit Danziger Dialekt gesprochen. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Nikolaifeld. Die Gebäude, in denen das Kollektivistenheim und die Lesehalle untergebracht waren, wurden den früheren Eigentümern nach dem Einmarsch der Wehrmacht zurückgegeben. Im Ort gab es keinen elektrischer Strom. 1918 bewirtschafteten 14 Höfe 1.346 ha Land. Durch den Kolchos wurden 1.236 ha bewirtschaftet. Jeder der 49 Höfe besaß 0,6 ha Hofland. Im Dorf führten nur 2 Brunnen Trinkwasser. Auf 11,8 ha wurde Obst angebaut. 2 ha waren mit Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht bepflanzt. Im Dorf gab es eine Schmiede und eine Werkstatt. Während der Hungersnot 1921/1922 kamen 5 Einwohner ums Leben. Die Hungersnot 1932/1933 kostete 10 Einwohner das Leben. Zwischen 1929 und 1941 wurden 21 Personen (19 Männer) verbannt. 1931 wurde das Dorf „entkulakisiert“ und ein Kolchos gegründet. verhungert: 5 Pers. (1921/22), 10(1932/ 33); verbannt von 1929-42: 21 (19 Männer); 0 Pers. 1919 durch Machno-Bande ermordet; 39 Fam. (63 %) ohne Oberhaupt (1942).

Fotos: Blumenort.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 192]; [2 1957, S. 233]; [3]; [4]; [6, S. 24; [11]; [26]; [99]; [109]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Blumenort
Weitere Ortsnamen: Umansdorf, К-з „Сигнал“ (1931).

Ortsnummer: D0543
Kolonie (menn.): Shumanovka, Amur
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Amur-Ussurigebiet/bei Blagoweschtschensk, Usman. в сов. период – Хабаровский край, Амурская обл., Тамбовский р-н.
Gründungsjahr: 1927
Topografische Lage: [95]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 202 (1929), 132 (1941).
Konfession: mennonitisch/MBG

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 11 Mennoniten, die in Blumenort, Amur Region geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie ist geographisch nicht mehr eindeutig nachweisbar. 100 km im SO von

Blag. an der chin. Grenze. Жит. депортированы 15/16.11.1941.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 17]; [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Blumenort
Weitere Ortsnamen: Volnaye, Orlovo (2004), Pritotschnoje (1915-45), Приточное, Блюменорт (1888), К-з „Блюменортское“ (1928).

Ortsnummer: D0650. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Molotschna
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Molotschansk (Halbstadt).  до 1917 – Таврическая губ., Бердянский у., Молочанский менн. окр.; Гальбштадтская (Молочанская) вол.; в сов. период – Запорожская/Днепропетровская обл., Мелитопольский (Кизиярский)/Молочанский (Гальбштадтский, Пришибско-Молочанский) нем./Больше-Токмакский р-н.
Gründungsjahr: 1805
Topografische Lage: [27 F9]; [45]; [46]; [177]; [193]

Dorfplan: [101 S. 21] 1805; [101 S. 22] 1914; [101 S. 23] 1930
Landfläche: 1.451 Deßj. (1859; 43 Häuser)/1.616 Deßj./20 Höfe auf 1.300 Deßj. und 16 landlose Fam. (1857); 1760 дес. (1914; 70 двор.).
Einwohnerzahl: 95 (1805), 21 Fam. (59m + 81w) 140 (1816), 149 (1818), 210 (1838), 280 (1855; 48 Fam. Auf 20 Höfen), 280 (1856), 277 (1858), 277 (1859), 288 (1860), 310 (1864), 301 (1864), 408 (1886), 45 двор. 268 (1888), 570 (1896), 474 (1905), 566 (1911), 34 Wirtsch. 596 (1911), 627 (1912), 627 (1914), 568 (1915), 624 (1915), 224 (1918), 239 (1919), 325/274 нем. (1923), 339/265 нем. (1926), 482 (1926), 404 (1939).
Konfession: mennonitisch (Ohrloff)

Industrie und Handel: 10 Betriebe. Mühle mit Kerosinmotor Enns G. (russ.) A.,  Eisenhandlung Gerhard Dick, Manufaktur- und Lebensmittelgeschäft Klassen Gerhard Abram, Polsterung und Malerei K. Warkentin … [103]
Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 365 Mennoniten, die in Blumenort, Molotschna geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 40 km im N von Melitopol. Die 20 Gründerfamilien kamen aus dem Marienburger, Marienwerder und aus Elbinger Gebiet. 1912 gab es im Ort ein Bethaus und eine Volksschule, an der ein Lehrer 37 Schüler unterrichtete. 1926 gab es eine 7klassige Schule. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Ohrloff.

Fotos: Blumenort
Quellen: [1];  [2 1957, S. 233]; [4 S. 247]; [11]; [26]; [112]; [121]; [127]; [149]; [167]; [186]

 

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Ortsname: Blumenort
Weitere Ortsnamen: Блюменорт (bis 1915), Podsnjeshnoje, Podsneznoe, Подснежное (ab 1915), К-зыКрестьянин“ (1931), им. Кагановича, им. 22 партсъезда.

Ortsnummer: D0465. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Okrug Slawgorod/Rayon Snamenka.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Орловская вол.; в сов. периодАлтайский край, Знаменский/Немецкий р-н.
Gründungsjahr: 1908
Topografische Lage: [32 K3/L-3]; [89]; [128]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 173 (1911), 229 (1926), 252 (1926), 229 (1928?; 37 Höfe), 252 (1928)
Konfession: MK Kleefeld / MB Gnadenheim.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 27 Mennoniten, die in Blumenort, Barnaul geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 50 km im NNO von Slawgorod. Erloschen, Жит. переселены в с. Редкая Дубрава. In Blumenort wurde sofort im ersten Jahr eine Schule gebaut. In den 1937/1938 Jahren wurden 15 Personen verhaftet, 8 davon erschossen. Da wo früher das Dorf war steht eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ansiedlung.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]; [4]; [11]; [26]; [112]; [145]; [208]; [218]; [219]; [220]; [221]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 3. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Blumental (Gut)
Weitere Ortsnamen: Gut Dick
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Alexandrowsk Uezd, Michailo-Lukashevo volost
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Dampfmühle Abraham Dick (1867-1904) (#neu), nach 1904 sein Schwiegersohn Bernhard Fast auf seinem Gut; Lebensmittelhandel und Handel mit Manufakturwaren Dyck Abram Peter. [103]
Zusatzinformationen: Nicht weit von Sofievka und Tiegenhof.
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Blumental (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Michajlowskoj Wolosti, Ujesd Alexandrowsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle Dyck Abram Heinrich. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Blumental
Weitere Ortsnamen: Blumental Estate
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/ Nowo-Nikolajewka (Schönfeld-Rosenhof),
Gründungsjahr: 1855-75
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 7 Mennoniten, die in Blumental Estate, Schoenfeld, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Gründerfam. aus Chortitza u. Molotschna. In den EWZ-Daten (1943-45) sind 37 Mennoniten, die in Blumental, Saporoshje geboren sind, beschrieben.

Quellen: [4]; [39]; [112]

 

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Ortsname: Blumental
Weitere Ortsnamen: Rosowka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Rostow; Dongebiet
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [34 C6]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 141 (1918)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 65 km im SW von Rostow. Die Gemeinde gehörte zum
Kirchspiel Taganrog.
Quellen: [1];  [2 1959, S. 144)

 

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Ortsname: Blumental
Weitere Ortsnamen: Блюменталь (bis 1915), Malenkoje, Маленькое (по имени участка) (ab 1915).
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Barnaul, Sibirien.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Ново-Романовская волость. Okrug Slawgorod, Округ Славгород, в сов. период – Алтайский край, Славгородский/Немецкий р-н,  Malenskij s/s.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: luth. / kath.
Zusatzinformationen: In der "Liste der ausgewanderten nach Paraquay" sind 5 Mennoniten, die in Blumental, Slavgorod geboren sind, aufgelistet. Blumental war kein Mennonitendorf, auf der Karte Heimatbuch 1964 ist die Reihenfolge der luth. / kathl. Dörfer rechts neben Schönwiese anders, ais auf der Karte des NDR im Buch von A. Fast.

Quellen: [37]; [40]; [145]; [207 S. 178]; [218]

 

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Ortsname: Blumental
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Orenburg
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Беляевский/ Буртинский р-н; в наст. время – Оренбургская обл., Беляевский р-н.
Gründungsjahr: 1860
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 195 (1920), 167 (1926), 185 (1930).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Sie gehörte zu den zwischen 1894 und 1903 von Mennoniten gegründeten „Orenburger Dörfern“. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Blumstein
Weitere Ortsnamen: Blumenstein, Блюмштейн (1888), Kamenskoje (ab 1945), Kamenskoye (2004), Tatjanino (1915-45), Татьянино; Блюменштейн, Nr. 7

Ortsnummer: D0651. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Molotschna
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung
: Gebiet Saporoshje.  до 1917 – Таврическая губ., Бердянский у., Молочанский менн. окр.; Гальбштадтская (Молочанская) вол.; в сов. период – Запорожская/Днепропетровская обл., Мелитопольский (Кизиярский)/Молочанский (Гальбштадтский, Пришибско-Молочанский) нем./Больше-Токмакский р-н.
Gründungsjahr: 1804
Topografische Lage: [27 E9/F-9]; [45]; [46]; [177]; [193]

Dorfplan: Blumstein 1810.

[101 S. 24] 1810; [101 S. 25] 1933
Landfläche: 1.555 Deßj. (1859; 70 Häuser)/ 2.026 Deßj./ 21 Höfe auf 1.365 Deßj. und 15 landlose Fam. (1857); 1559 дес. (1914; 72 двора).
Einwohnerzahl: 26 Fam. (86m + 78w) 164 (1816), 164 (1818), 294 (1838), 504 (1855; 71 Fam. auf 21 Höfen), 504 (1856), 501 (1858), 501 (1859), 513 (1860), 518 (1864), 550 (1886), 72 двор. 362 (1888), 590 (1896), 531/441 нем. (1897), 510 (1905), 606 (1911), 39 Wirtsch. 477 (1911), 488 (1914), 609 (1915), 625 (1919), 625 (1915), 488 (1918), 510/498 нем. (1923), 482 (1926), 478/464 нем. (1926), 544 (1939).
Konfession: mennonitisch (Petershagen)

Industrie und Handel: 14 Betriebe. Dampfmühle Fast Anna Franz, Schmiede-Werkstatt Gossen Heinrich J., Blaufärberei Fast Kornelius Martin, Windmühle Loewen Wilhelm … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 522 Mennoniten, die in Blumstein, Molotschna, 7 Mennoniten, die in Blumenstein, Ekaterinoslav und 10 Mennoniten, die in Kamenskoe, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 20 km im SW von Halbstadt. Die 21 Gründerfamilien kamen aus dem Marienburger (8), dem Elbinger (7) und dem Tiegenhofer (6) Bezirk. Am 04.09.1817 brannte 2/3 des Dorfes nieder. 1912 gab es im Ort ein Bethaus und eine Volksschule, an der zwei Lehrer 69 Schüler unterrichteten. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Petershagen. Умерли от голода 2 чел. (1932-33). In der "Grandma 5" CD sind 10 Mennoniten, die in Blumenstein, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.

Fotos: Blumstein
Quellen: [1];  [2 1957, S. 233]; [4 S. 248); [4]; [11]; [26]; [38]; [112]; [121]; [127]; [149]; [167]; [186]

 

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Ortsname: Bobrowyi kut
Weitere Ortsnamen: Bobrowikut
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Region Cherson/Gebiet Nikolajew, Berislaw (Seidemenucha),
Gründungsjahr: 1806
Topografische Lage: [35 H5]
Landfläche: 9.748 Deßj. (1859; 192 Häuser);

Einwohnerzahl: 1.906 (1858), 200 (1905=), 260 (1914)
Konfession: jüd./ ev. (Alt-Schwedendorf)/ men.,
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 70 km im O von Nikolajew am Fluss Inguletz. Es handelte
sich bis 1923 um eine ehemals jüdische Siedlung, in der auch deutsche Bauern wirtschafteten. auf den Gütern von Falz-Fein; bis 1923 jüdische Ackerbaukolonie mit deutschen Musterwirten.
Quellen: [1];  [4];

 

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Ortsname: Bodanowka
Weitere Ortsnamen: Bogdanowka.

Ortsnummer: D0555
Kolonie (menn.): Savitaya, Amur
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Amur/Blagoweschtschensk/ Muchino,
Gründungsjahr: 1927/1928?
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 5 Mennoniten, die in Bogdanovka, Amur Region geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Boganyenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Dongebiet
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Boganyenfeld, Don River geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 6 Mennoniten, die in Boganyenfeld, Dongebiet im Zeitraum 1871-1879 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Bogdanowka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Orenburg
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
an der mittleren Wolga
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [33]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Sie gehörte zu den zwischen 1894 und 1903 von Mennoniten gegründeten „Orenburger Dörfern“. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4];

 

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Ortsname: Bogodarewka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Dnjepropetrowsk/Saporoshje,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 607 (1859; 10 Häuser)

Konfession: jüd.// men.?/ ev.?,
Zusatzinformationen: jüdische Ackerbaukolonie, in der auch einige dt. Musterwirte lebten.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Bogodarowka (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kriworoshskoj wol.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Futtermühle Friesen Johann; Maschinenbau und Metallverarbeitungs-Werkstatt; Tischlerei. [103]
Zusatzinformationen: Gut von Friesen Johann.
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Bogodarowka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Golizinowskoj wol., Memrik
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Ziegelfabrik Schroeder Jakob Peter. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Bogomasow
Weitere Ortsnamen: Bogomasowo, Богомазово (1926), Токское (seit 1968), Tokskoje.

Ortsnummer: D0277
Kolonie (menn.): Neu Samara (Pleshanovo)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Samara/Gebiet Busuluk.  до 1917 – Самарская губ., Бузулукский у., Юмуран-Табынская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Красногвардейский/ Люксембургский/ Сорочинский р-н; в наст. время – Оренбургская обл., Красногвардейский р-н.
Gründungsjahr: 1890
Topografische Lage: [33 D4]; [77]; [204]; [205]; [206]

Dorfplan: Bogomasowo 1896.
Landfläche: 3672 Acker (1892); 1.360 Desj. (1917).
Einwohnerzahl: 284 (34 Wirtschaften) (1892), 230 (1897), 196 (1910), 200 (1915), 284 (1917), 284 (1922; 65 Fam.), 212 (1926), 284 (1926), 288/282 нем. (1926), 302 (1930).

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 111 Mennoniten, die in Bogomasov, Neu Samara und 2 Mennoniten, die in Tokskoje, Orenburg geboren sind, beschrieben.

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 100 km im S von Pokrowka. Sie wurde von Siedlern aus dem Molotschnaer Gebiet 1890 gegründet. Sie lag am so genannten großen Weg, der sich an der Westseite der Ansiedlung entlang zog am Fluss Tok. Im Norden befand sich das Land der Baschkieren. 1926 hatte sie 284 Einwohner mennonitischer Konfession In diesem Jahr bestand die Kolonie aus 36 Wirtschaften. Neben einer Schule gab es im Ort zwei Geschäfte für Haushaltswaren. Die Kolonie gehörte zum Siedlungsgebiet „Neu-Samara“ oder „Pleschanowo“. In diesem Gebiet wurde 1890 von Mennoniten aus Molotschnaer Kolonien Land vom Gutsbesitzer Pleschanow (22.000 Desjatinen) gekauft. Auf dem Land wurden insgesamt 22 Kolonien (Dörfer und Chutore) gegründet. Insgesamt lebten in diesen Siedlungen 1926 3.290 deutsche Einwohner.

Quellen: [1]; [2 1964, S. 25]; [4]; [11]; [13]; [26]; [112]; [203]

Buch: Neu Samara am Tock (1890-2003). Eine mennonitische Ansiedlung in Russland östlich der Wolga. Brucks, J. H., Hooge H., Hrsg.: Warendorf. 2003.

 

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Ortsname: Bogoslowka
Weitere Ortsnamen: Bogoslowskoje.

Ortsnummer: D0229. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Ak-Mechet
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [112]

Buch: Suckau, Werner. Unsere Heimat war "Bergtal" im Tschu-Tal. Geschichte unserer Vorfahren. Entstehung und Leben des Dorfes. Das Gemeindeleben (Grünfeld, Jurjewka und Bergtal). Zeugnisse der Bergtaler. Waldbröl. 2009. 314 S.

 

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Ortsname: Bogoslowka
Weitere Ortsnamen: Богословка.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Pavlodar
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Baptisten.
Zusatzinformationen: Die Mennoniten aus den 50-ger Dörfern hatten regen Kontakt mit der Baptistengemeinde. Anfang der 1920ger Jahre kauften Mennoniten im Dorf eine Mühle, ein Mennonitenleher unterrichtete die Kinder. Der Dirigent Ditrich Kröcker aus den 50-ger Dörfern führte 1919 in der Baptistengemeinde Dirigentenkurse durch und organisierte einen Chor.  In der Zeitschrift „Baptist“ gibt es mehrere Berichte über die Dirigentenkurse und das die Mennoniten aus der Slawgoroder Siedlung daran beteiligt waren, aber auch die deutschen Baptisten. In der "Flüchtlingstransports 1930 nach Paraguay" sind 5 Mennoniten, die in Bogoslowka, Pavlodar geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [40]; [209]; [218]

 

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Ortsname: Bogunowo (Gut)
Weitere Ortsnamen: Bogunowka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Omsk/Rayon Moskalenki.  до 1917 – Акмолинская обл., Омский у.; в сов. период – Омская обл., Москаленский р-н.
Gründungsjahr: 1902/1906
Topografische Lage: [32 C2]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 58/58 нем. (1920), 94/90 (1926), 90 (1928),
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 50 km im NW von Poltawka.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Boljschaja Jukala (Gut)
Weitere Ortsnamen: Bolisch-Jukalka-Chutor, Большая Юкала, Болиш Юкала, Болиш Якала
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Уфимская губ., Белебеевский у., Казангуловская вол.; в сов. период – Башкирская АССР, Давлекановский р-н.
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 252 (1902), 39 (1920), 60 (1925), 60 (1926).
Konfession: men., zus. mit Jurmakey- u. Schmotino-Ch.:
Zusatzinformationen: К юго-зап. от Уфы.

Quellen: [4]; [11]

 

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Ortsname: Bondarnoje (Gut)
Weitere Ortsnamen: Bondarnoje Chutor
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
bei Antjoniowsk, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Bondarnoje Chutor at Antjoniowsk, South Russia geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Bondarnoje
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Bachmut
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Bondarnoje, Bachmut geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Boragan
Weitere Ortsnamen: Barangan, Buragan, Baragan, Baragon, Бараган. Бараган немецкий.

Ortsnummer: D0060
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien/Rayon Simferopol, Suja (Tabuldi).  до 1917 – Таврическая губ., Симферопольский у., Табулдинская вол.; в сов. периодКрымская АССР, Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Симферопольский (Подгородне-Петровский) р-н.
Gründungsjahr: 1860/1878/1881
Topografische Lage: [18]; [29 D3]; [110 S. 255]; [140]
Landfläche: 1.000 Desj.
Einwohnerzahl: 222 (1915), 75 (1916), 75 (1918), 142 (1926), 156/130 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch/evangelisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 34 Mennoniten, die in Boragan, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 60 km im NO von Simferopol. Unter der ersten Ansiedler 1878 waren Bruder Peter und Jakob Enns mit Geschwister. Jakob Enns starb in Buragan, seine Frau und die zwei seine Schwestern wanderten in den Jahren 1890 nach Amerika aus, Peter Enns blieb. Es gab im Ort eine Holländische Mühle, Laden, Blas-Orchester. Lehrer: Johann Fast, später Missionar; Peter Klassen, (auch Prediger); Karl Friedrichsen. Prediger Jakob Enns und Johann Tjart. 1901 kaufte Gutsbesitzer Rapp, von Feodosia, eine Reihe des Dorfes ab, die andere Reihe wurde 1904 verkauft, seitdem lebten da Lutheraner und Katholiken. 1926 hatte sie 130 deutsche Einwohner evangelischer Konfession. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Neusatz. Es gab im Ort eine 4-klassige Schule. Der Weinanbau wurde hier im größeren Maßstab betrieben.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 183]; [4]; [11]; [26]; [37]; [110 S. 93-95]; [112]; [186]  

 

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Ortsname: Borangar
Weitere Ortsnamen: Borongar, Taschly-Konrat, Ташлы-Конрат.

Ortsnummer: D0061
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Taurien/Rayon Simferopol.  до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Бютеньская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Тельманский (Курман-Кемельчийский) нем./Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Симферопольский (Подгородне-Петровский) р-н.
Gründungsjahr: 1861
Topografische Lage: [29 D3]; [56]; [110 S. 255]; [140]
Landfläche: Pachtland
Einwohnerzahl: 59 (1904), 167 (1915), 59 (1918), 154 (1926), 178/168 нем. (1926), 223 (1936).
Konfession: mennonitisch/lütherisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 35 Mennoniten, die in Borangar, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 60 km im N von Simferopol. Es sind zwei verschiedene Dörfer: B. (men.) =5 km südl. von T.-K. (ev.) - beide an der Bahnlinie. Das Land in Borongar war teilweise steinig, doch dessen ungeachtet litt dort niemand Not. Prediger P. Wiens und Heinrich Delesky. Lehrer: 1920-23  J. J. Unger aus Waldheim, Molotschna, früher 1917-19 Lehrer in Kiptschak. Taschly-Konrat ein ehemaliges Tatarendorf, das von Kolonisten aus Belowesch aufgekauft wurde. Die Kolonie wurde wahrscheinlich auf Pachtland gegründet. 1926 gab es im Ort eine 4-klassige Schule.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 183]; [4]; [11]; [26]; [110 S. 33, 260]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Borasch
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Borasch, Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Borissopol
Weitere Ortsnamen: Borisopol, Krestanskoje, Krestajonskoe, Krestjanskij, Krestyanskij, Krestyanskiy,  Nr. 2, Крестьянский, Борисополь, Крестьянское,  Крестьянское Село.

Ortsnummer: D0519
Kolonie (menn.): Arkadak
Mutterkolonie: Chortitza

Admin. Zuordnung:.  до 1917 – Саратовская губ., Балашовский у., Аркадакская вол.; в сов. период – Саратовская обл., Аркадакский р-н.
Gründungsjahr: 1910
Topografische Lage: [92]; [170] 
Landfläche:
Einwohnerzahl: 118 (1911), 165 (1926), 146 (1926),
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 22 Mennoniten, die in Borissopol, Arkadak und 7 Mennoniten, die in Krestajonskoe, Saratov geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 5 km im SO von Arkadak bzw. etwa 180 km im W von Saratow, am linken Ufer des Flusses Arkadak. Mennoniten aus Chortitza kauften 1910 Land (9.414 Desj. für 1.619.208 Rubel.) vom Fürsten Wjasemskij und gründeten bei Arkadak (westl. Saratow) insgesamt 7 Dörfer. Jede Familie bekam 50 Desj. Land. Jedes Dorf bekamm eine Nummer von eins bis sieben. Außer der Nummer hatte jedes Dorf einen Namen, benannt nach den Namen der Kinder des Fürsten. Borissopol wurde nach 1917 in Krestjanskij umbenannt. Крестьянский wurde in den 1950en Jahren verlassen.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [112]; [186]; [231]

 

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Ortsname: Borissowo
Weitere Ortsnamen: Drushkowka?
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Santurinowskoj wol.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [165]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Holzlager Kasdorf I. (russ.) D. [103]
Zusatzinformationen: Drushkowka lag nord-westlich von Borissowo Kolonie.
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Borlak
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ujesd Perekop
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Ziegel- und Dachziegelfabrik Buller Ja. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Borodin
Weitere Ortsnamen: Бородинка, Borodinsk, С-з Nr. 156.

Ortsnummer: D0390
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk.  до 1917 – Тобольская губ., Тюкалинский у., Бородинская/Кулачинская вол.; в сов. период – Омская обл., Омский/Горьковский (Иконниковский)/Кормиловский/Бородинский р-н (в наст. время – Омский р-н).
Gründungsjahr: 1891
Topografische Lage: [32 E1]; [87]; [143]; [144 S. 5]
Landfläche: 1576 дес. (1918).
Einwohnerzahl: 200 (1920), 171 (1926), 8 (1926).
Konfession: mennonitisch/MBG/ ev./
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 50 km im NO von Omsk. gem. Samen und Viehzuchtgenossenschaft Trussowka;
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]; [4]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Borowej
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In den EWZ-Daten (1943-45) sind 10 Mennoniten, die in Borowej im Zeitraum 1897-1939 geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [39]

 

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Ortsname: Boshedarowka
Weitere Ortsnamen: Bozhedarovka, Schtschorsk, Schjorsk (1941), Щорск (1941),
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ekaterinoslav, Werchnedneprowskogo Ujesda, в сов. период – Днепропетровская обл., Щорский (Божедаровский) р-н. 1942: Generalbezirk: Dnjepropetrowsk. Rayon: Boshedarowka. Kreisgebiet: Werchnednjeprowsk.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [25 C4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 91 (1941).
Konfession: gemischt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle Reimer Peter Jakob. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Bozhedarovka, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 6 Mennoniten, die in Bozhedarovka, Ekaterinoslav im Zeitraum 1897-1914 geboren sind, beschrieben. Im Familienverzeichnis des Dorfes Boshedarowka 1942 sind 6 Ehen beschrieben. Im Familienverzeichnis des Dorfes Ebenfeld von K. Stumpp 1942 sind 6 Ehen aufgelistet. 1942: Post Boshedarowka, Bahnhof Boshedarowka.

Quellen: [38]; [112]; [243]

 

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Ortsname: Boshedarowka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nowomosk. Rajon
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In den EWZ-Daten (1943-45) sind ? Mennoniten, die in Boshedarowka, Nowomosk. im Zeitraum 1883-1918 geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [39]

 

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Ortsname: Brazol
Weitere Ortsnamen: Zalivnoye (2004).
Kolonie (menn.): Schoenfeld-Brazol
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Schoenfeld-Brazol
Gründungsjahr: 1868
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Fabrik für Mühlenzubehör; Gießerei, die Pflüge hergestellte; Windmühle (Holländer) J. Dyck. [103]
Zusatzinformationen: Erste Siedlung der Schönfeld-Kolonie, 15 Familien kauften 5.324 Desjatinen Land von D. N. Brazol für 25 Silber Rubel pro Dessiatine. Das Land wurde als eine Reihe von Guts angesiedelt und nicht als ein Dorf. Das Land wurde in schmale Streifen unterteilt (ca. 10 km.) entlang dem Gorkaya Fluss, als Brazol Reihe bekannt. Eine Windmühle kam mit dem Kauf des Grundstücks und ein anderer wurde gebaut, später (J. Dick). Die Siedlung hatte auch eine Fabrik, Mühlen und eine Gießerei, die Pflüge hergestellt produziert. Gerhard Peters kauften 12 Desjatinen von Land und eröffnete ein Geschäft in der Ortschaft Zalivnoye.
Quellen: [103]; [186]

 

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Ortsname: Bruderfeld
Weitere Ortsnamen: Брудерфельд, Каратубель, Кара-Тобель.

Ortsnummer: D0062
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Ак-Шеихская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Колайский/Джанкойский р-н.
Gründungsjahr: 1861
Topografische Lage: [140]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 78 (1864), 41 (1915), 40 (1918).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 28 Mennoniten, die in Bruderfeld, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: В 40 км к юго-вост. от Джанкоя. Лют. приход Гохгейм.

Quellen: [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Brunnenthal
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Volga Region
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 5 Mennoniten, die in Brunnenthal, Volga geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]; [157]

 

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Ortsname: Brunnwald
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Don Region
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Brunnwald, Don Region geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Bubschik
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0063
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna

Admin. Zuordnung: Eupatoria, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Buchawa
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie: Kaplanbeck, Am Trakt
Admin. Zuordnung:
Samara
Gründungsjahr: 1882
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [37]

 

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Ortsname: Buguruslan
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
North Orenburg
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Buguruslan, Orenburg geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:
Quellen: [107]; [112]

 

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Ortsname: Buhr-Chutor
Weitere Ortsnamen: Burr-Chutor
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Stalino, Don/ Donezk,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [28 D8]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 65 km im NO von Mariupol. Das Vorwerk ist in der Sowjetzeit (nach 1918) erloschen.
Quellen: [1];  [2 1959, S. 150]; [4]; [107]

 

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Ortsname: Bujuk-Onlar
Weitere Ortsnamen: Bisuk-Onlar, Biyuk-Onlar, Onlar, Биюк-Онлар, Онлар, К-з „Восход“ (1929),
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Бютеньская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Симферопольский (Подгородне- Петровский)/ Сарабузский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche: (Pachtland)
Einwohnerzahl: 108 (1904), 232 (1915), 839/120 нем. (1926), 825 (1931
Konfession: ev. (Neusatz), /менн.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Biyuk-Onlar, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: (в сов. период – рус.-укр.-нем. поселок). В 40 км к сев. от Симферополя. Лют. приход Нейзац. Пар. мельница Г. Киблера (1909).

Quellen: [4]; [11]; [37]; [112]

 

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Ortsname: Bulajewo
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Omsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 B2]; [144 S. 2]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 80 km im O von Petropawlowsk.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]; [37]

 

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Ortsname: Burnak
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0064
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien, Krim/ Eupatoria
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29]; [140]
Landfläche: Pachtland
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 12 Mennoniten, die in Burnak, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 184]; [4]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Burnasch (Gut)
Weitere Ortsnamen: Burnash

Ortsnummer: D0065
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Taurien, Krim/ Eupatoria.  до 1917 – Таврическая губ., Симферопольский у., Подгородне-Петровская вол.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29]
Landfläche: (Pachtland).
Einwohnerzahl: 11 (1915).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 184]; [4]; [11]; [26]; [186]

 

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Ortsname: Burtschi
Weitere Ortsnamen: Burshi, Burtsche
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Gouv. Taurien/Rayon Dshankoj.  до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Бютеньская вол.; в сов. период – Крымская АССР,
Лариндорфский/Фрайдорфский/Симферопольский (Подгородне-Петровский)/Джанкойский р-н.
Gründungsjahr: 1861
Topografische Lage: [29 D3]; [140]
Landfläche: (Pachtland).
Einwohnerzahl: 35 (1904), 32 (1915), 20 (1918), 77/27 нем. (1926). 21 (1926),
Konfession: mennonitisch/lütherisch, ev. (Byten & Neusatz)
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 70 km NNW von Simferopol. Die Kolonie wurde von Mennoniten aus Belowesh auf dem Gelände eines zuvor aufgekauften Tatarendorfes gegründet. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Byten. Der Ort war 1926 Sowjetsitz.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 184]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Burwalde
Weitere Ortsnamen: Babuchka, Baburka (2004), Burwald, Nr. 4, Baerwalde, Бабурка (2004), Barburka, Buburka, К-з „Шнитер“ (1929).

Ortsnummer: D0628. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Chortitza
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Chortitza.  до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Хортицкий колон. окр.; Хортицкая вол.; в сов. период – Запорожская/ Днепропетровская обл., Хортицкий нем. р-н.
Gründungsjahr: 1803, 1943 verlassen.
Topografische Lage: [27 E6]; [43]; [44]; [45]; [46]

Dorfplan: Burwalde; Skizze Burwalde 1942
Landfläche: 1.947 Deßj. (1859; 65 Häuser); 1755 дес. (1857; 27 двор. и 25 беззем. сем.), 2083 дес. (1914; 75 двор.), 2.449 Deßj.;
Einwohnerzahl: 33 Fam. (105m + 90w) 195 (1816), 195 (1818), 513(1856), 518 (1858), 530 (1859), 518 (1859), 489 (1885), 466 (1897), 456 (1905), 471 (1908), 424 (1911), 320 (1912), 400 (1913), 433 (1914), 514 (1917), 433 (1918), 379 (1919), 79 (1919), 3 485/470 нем. (1923), 524/492 нем. (1926), 492 (1926), 269 (1942), 575/525 нем. (1930), 320 (=1940), 683/320 нем. (1941), 600/269 нем. (1942; 34 нем. сем. или 49% без главы семьи).
Konfession: mennonitisch (Chortitza)

Industrie und Handel: 6 Betriebe. Windmühle Hildebrandt Dietrich, Ziegelfabrik Klassen, Windmühle Kornelius Paethkau …  [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 1.170 Mennoniten, die in Burwalde, Chortitza geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 10 km im SW von Saporoshje. Gebirgige Lage in der Mündung des

Chortitzathals; Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Chortitza. 1912 gab es im Ort ein Bethaus und eine 4-klassige Schule, an der ein Lehrer 49 Schüler unterrichtete. Zahl der deutschen Einwohner: 1914:490; 1918:536; 1921: 467; 1928: 412; 1936: 320; 1941 320 in 72 Familien. 1803 wurden Nieder-Chortitza und Burwalde vom Oberschulzen Peter Siemens gegründet. Burwalde wurde von 27 Familien besiedelt. 1919 wurden 11 Höfe von Mitgliedern der Machnobande restlos niedergebrannt. Im Ort gab es eine vierklassige Anfangsschule, einen Klub mit Kinoraum und eine Bibliothek, die im Sommer 1941 von ungarischen Truppen geplündert wurde. Elektrischer Strom war vorhanden. 1918 wurden 1.897 ha von 82 Höfen bewirtschafte. Zum Kolchos gehörten 1.032 ha Ackerland und 19 ha Hofland (0,35 ha pro Hof). Die Brunnen führten salpeterhaltiges Wasser, das Waschwasser wurde dem Dnjepr entnommen. Im Ort gab es eine elektrische Getreidemühle für den eigenen Bedarf; eine Schmiede und eine Tischlerei. Die Straßen wurden bei Hochwasser regelmäßig überflutet, es gab deshalb aufgeschütteter Bürgersteige. Убиты махновскими бандами 7 чел. (1919), умерли от голода 4 чел. (1933-34), в 1929-41 депортированы 80 чел.

Fotos: Burwalde
Quellen: [1];
 [2 1957, S. 233]; [3]; [4]; [11]; [26]; [37]; [112]; [167]; [186]

 

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Ortsname: Busaw-Aktatschi
Weitere Ortsnamen: Achtatschi-Busau,
Busau Ak-Tatschi, Ак-Tatschi-Busaw, Бузав-Актачи, Этингербрунн, Ettingerbrunn; Бузав, Актачи, Актачи-Бузав, Ахтачи-Бузау
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim/ Eupatoria/ Kokej, до 1917 – Таврическая губ., Евпаторийский у., Коджамбакская вол.; в сов. периодКрымская АССР, Фрайдорфский/Евпаторийский р-н.
Gründungsjahr: 1888
Topografische Lage: [18]; [29 C3]; [140]
Landfläche: 1.200 Desj. 1350 дес. (5 двор.).
Einwohnerzahl: 42 (1913), 148 (1915), 50 (1918), 148(1919), 72(1926), 71/58 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 7 Mennoniten, die in Busau, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: 40 km im NO von Eupatoria (nahe den Saki-Mineralquellen).

Quellen: [4]; [11]; [112]

 

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Ortsname: Busino (Rasjesd)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
?
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 15 Mai, 1907 ist ein Ort Rasjesd Busino in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]

 

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Ortsname: Busul
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 12 Mennoniten, die in Busul, Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Bytschek (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Perelestenskaja Wolostj, Ujesd Isjum
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mühle Peters Peter Jakob. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Chaldejewka
Weitere Ortsnamen: Kaldejewka, Холдеевка, Холодаевка, Калдеевка, К-зФортшритт“.

Ortsnummer: D0391
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk/Rayon Borodinowsk, (Trussowka).  до 1917 – Тобольская губ., Тюкалинский у.,
Бородинская/Кулачинская вол.; в сов. период – Омская обл., Омский/Кормиловский/Бородинский р-н (в
наст. время – Омский р-н).
Gründungsjahr: 1904/1910
Topografische Lage: [32 E1]; [87]; [143]; [144 S. 5]
Landfläche: 650 дес. (1918).
Einwohnerzahl: 62 (1920), 54(1926), 79 (1926), 54 (1928), 311 (1989; 74% нем.).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 40 km NO von Omsk. Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen
gegründet. Samen- und Viehzuchtgenossenschaft Trussowka.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 88]; [4]; [11]; [26]

Buch:Chaldeej. Die Geschichte meines Dorfes. Mennonit aus Chaldjejewka. Unruh Samuel. 2000. 325 S. 

 

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Ortsname: Charkow (Stadt)
Weitere Ortsnamen: Charkov, Kharkov, Ха́рьков.

Ortsnummer: D0576
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Charkow
Gründungsjahr: 1654
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 417.000 (1926)
Konfession: russ. ort.

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Vertretter Daimler-Autos Braun, Epp & Albrecht; Lager der Fabrik "Lepp und Wallmann".; Apotheke? Dyck Heinrich Jakob. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 12 Mennoniten, die in Charkow und 28 Mennoniten, die in Kharkov, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die menn. Einwohner kammen aus ?. In der "Grandma 5" CD sind 25 Mennoniten, die in der Stadt (oder Region) Charkow geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [104]; [112]

 

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Ortsname: Chartsch
Weitere Ortsnamen: Kartsch, Khartch, Charsch, Харч, Lwow Nr. 1, Колония Nr. 2, Львов Nr. 1.

Ortsnummer: D0411
Kolonie (menn.): Terek

Mutterkolonie: Molotschna
Admin.
Zuordnung: Rayon Baba-Jurt/Chassaw-Jurt.  до 1917 – Терская обл., Хасав-Юртовский окр., Кази-Юртовская вол.; в сов. период – Дагестанская АССР, Бабаюртовский р-н.
Gründungsjahr: 1901
Topografische Lage: [30 M4]
Landfläche: 1.200 Desj.; 15 Hofe 1204 Des. davon 350 Des. удобной (1914);
Einwohnerzahl: 115 (1914), 120 (1918), 32/30 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Laden Bochman D. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 12 Mennoniten, die in Chartsch, Terek geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 55 km im NO von Chassaw-Jurt. Die schwierigen Siedlungsbedingungen führten dazu, dass 1913 nur noch die Hälfte der ursprümglich 30 Höfe besetzt war. Мин. шк., артез. колод. и молитвенный дом (1914).

Quellen: [1]; [2 1961 S. 155]; [4 S. 258]; [11]; [26]; [102]; [112]

 

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Ortsname: Chasanaj
Weitere Ortsnamen: Хасанай, Дик, Dyck; Хасанай-Дик
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Терская обл., Хасав-Юртовский окр.; в сов.
период – Дагестанская АССР, Бабаюртовский р-н.
Gründungsjahr: 1901
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 150 (1905), 72, 139, 106 (1914), 168/41 нем. (1926).
Konfession: Менн.-лют.
Zusatzinformationen: В 50 км к сев. от Хасав-Юрта. Основатели – Хасай (кумык) и Дик.

Quellen: [11]

 

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Ortsname: Chasaw-Jurt
Weitere Ortsnamen: Chasov-Jurt
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Terskaja oblastj
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle mit Walzen "Wiens, Dyck und Co". [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Chasov-Jurt, Terek und 4 Mennoniten, die in Khasavyurt, Terek geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]; [112]

 

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Ortsname: Chasjain
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Baschkirien/ Ufa/ Belebej/Dawlekanowo,
Gründungsjahr: 1894?,
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 39 (1926)

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [1]

 

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Ortsname: Cherson (Stadt)
Weitere Ortsnamen: Kherson, Херсон.

Ortsnummer: D0577
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr: 1778
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 58.000 (1926)
Konfession: russ. ort.

Industrie und Handel: 10 Betriebe. Dampfmühle Thiessen Jakob Jakob, Dampfmühle Neufeld Franz Abram, Elperin Ju., Neufeld F. Mehlhandel Thiessen Johann Jakob, Gastronomie-Handel Klassen Peter Peter … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 51 Mennoniten, die in Kherson, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die menn. Einwohner kammen aus Sagradovka. In der "Grandma 5" CD sind 23 Mennoniten, die in der Stadt (oder Region) Kherson geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [104]; [112]

 

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Ortsname: Chibendovka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Sibirien
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Chibendovka, Asiatic Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 8 Mennoniten, die in Chibendovka, Sibirien im Zeitraum 1900-1908 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Chiva
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie: Kaplanbeck, Am Trakt
Admin. Zuordnung:
Samara
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [37]

 

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Ortsname: Cholodajewka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Omsk/ Borodinsk
Gründungsjahr: 1902=?,
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 62 (1926)

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: gegr. von SwM-Dt.;

Quellen: [1]

 

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Ortsname: Chonuk
Weitere Ortsnamen: Chonuk Reihe.
Kolonie (menn.): Schoenfeld-Brazol
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr: 1869, 1918-19 zerstört.
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Aus Molotschna Kolonie von Chonuk, einem russischen Adligen gekauft. Lag entlang des Solyonaya Flusses, es war ähnlich wie die "Brazol Reihe" und lag südlich davon. Auch ähnlich wie Brazol, als eine Reihe von Guts angesiedelt als  "Chonuk Reihe" bekannt. Ein Schulgebäude wurde im Jahr 1892 am östlichen Ende der Siedlung errichtet. Die meisten der Gebäude wurden während des Bürgerkrieges zerstört.
Quellen: [186]

 

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Ortsname: Choroscheje
Weitere Ortsnamen: Khoroschoye, Choroschij, Хорошее Nr.87, К-зы им. Тельмана, „Нейланд“.

Ortsnummer: D0494. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul (Saratov) (70er - 80er Dörfer)?
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Slawgorod/ S. (Tabuny/ 70-80'er Dörfer), до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Славгородская вол.; в сов. периодАлтайский край, Табунский/Кулундинский (Ново-Киевский)/ Славгородский р-н (в наст. времяТабунский р-н).
Gründungsjahr: 1912

Topografische Lage: [32 L4]; [91]; [130]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 474 (1926), 365 (1926), 474 (1928), 460/458 нем. (1980; 112 Höfe), 437/435 нем. (1987; 113 Höfe), 307 (2006).
Konfession: MK Choroscheje / MB Saratow / Baptisten seit Anfang 1950.

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mühle mit Dampfmaschine oder Nafta-motor Goerzen. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 207 Mennoniten, die in Choroscheje, Slavgorod geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 40 km im SOO von Slawgorod. In Choroscheje wurde ein kleines Gebetshaus der MB gebaut.  In den 1930ger Jahren enteignet und als Lagerraum genutzt. 1924 zogen 11 Familien ins Amurgebiet, einige kamen Ende der 1920ger Jahre wieder zurück. In den 1937/1938 Jahren wurden 40 Personen verhaftet, 29 davon erschossen. In der Dorfbibliothek gibt es viele Informationen über die Geschichte des Dorfes. Aus Choroscheje mussten 33 Frauen in die Trudarmee, 10 davon starben.

Quellen: [1]; [2 1964, S. 88]; [4 S. 259]; [9 S. 122]; [11]; [26]; [112]; [218]; [219]; [220]; [221]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 3. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Chortitza
Weitere Ortsnamen: Chortitz, Nr. 1, Khortitza, Обер-Хортица, Высшая Хортица, К-зыКолонист“, „Красный факел“, „Объединение“, „Першого травня“, „Согласие“ (1928-29), Verkhnyaya Khortitsa (2004), Верхняя Хортица (2004).

Ortsnummer: D0617. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Chortitza
Mutterkolonie: Preussen
Admin. Zuordnung
: Gebiet Saporoshje.  до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Хортицкий колон. окр.; Хортицкая вол.; в сов. период – Запорожская/Днепропетровская обл., Хортицкий нем. р-н.
Gründungsjahr: 1789, 1943 verlassen.
Topografische Lage: [27 E6]; [43]; [44]; [45]; [46]

Dorfplan: Chortitza 1940; Chortitza 1915.
Landfläche: 2.580 Desj. 2535 дес. (1857; 39 двор. и 42 беззем. семьи), 2.993 Deßj. (1859; 83 Häuser), 3007 дес. (1914; 120 двор.).
Einwohnerzahl: 60 Fam. (185m + 177w) 362 (1816), 362 (1818), 694 (1856), 767 (1858), 777 (1859), 767 (1859), 977 (1885), 2.046/1134 нем. (1897), 2105 (1905), 3.010 (1905; davon 700 Luth.?), 1434 (1911), 1.594 (1912), 2861 (1914), 1.594(1914), 1.594 (1918), 808 (1919), 1.031/981 нем. (1923), 2.580 (1926), 899 (1926), 2.178 (1940), 14.092/2.178 нем. (1941), 8205/2022 нем. (1942; 368 нем. сем. или 66% без главы семьи; davon 265 Fam. ohne Oberhaupt).
Konfession: mennonitisch (Chortitza)

Industrie und Handel: 81 Betriebe. Fabrik „Lepp und Wallmann“, Fabrik Koop Abram Jakob, Fabrik „Hildebrands und Pries“, Dampfmühlen Hermann Abram Niebuhr, Dampfmühle Niebuhr Jakob Abram, Dampfmühle Fast Peter Heinrich, Dampfmühle Heinrichs Peter Julius, Holzverarbetungsfabrik Dyck Johann Martin, Lebensmittelgeschäft Kampen Julius Peter, Bank Niebuhr und Co. … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 1.409 Mennoniten, die in Chortitza, Chortitza geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag 10 km im W von Saporoshje. Zah der deutschen Einwohner: 1911: 2.861, 1926: 2.900, 1930 :2.600; 1933: 2.100, 1936: 2.215; 1941: 2.178, 1942: 2.022. Außerdem lebten im Ort noch 6.180 Ukrainer (1941 waren es noch 11.507) und 402 Juden im Ort. insgesamt 14.092 Einwohner. Ch. ist die älteste deutsche Kolonie in der Schwarzmeerregion. Im Ort gab es zwei 4-klassige Grundschulen und seit 1842 eine Zentralschule.Neben der Zentralschule gab es seit 1895 eine Mädchenschule. 1890 wurde die Zentralschule durch ein Gebäude zur Lehrerausbildung erweitert. 1899 Neubau der Zentralschule, Neben den Schulen gab es ein Päd.-Technikum bzw. eine Päd.- Fachschule. Es gab ein Kino mit 170 Sitzplätzen, das in der ehemaligen Kirche untergebracht worden war. Ab 1941 wurde das Gebäude wieder als Bethaus genutzt. Elektrischer Strom war vorhanden (220 Volt). Für die medizinische Versorgung gab es ein Krankenhaus mit 35 Betten. Hier waren ein Arzt, vier Hebammen, drei Arzthelfer und zehn Krankenschwestern tätig. Das Krankenhaus versorgte auch die umliegenden Dörfer des ganzen Rayons. Neben dem Krankenhaus gab es auch eine Apotheke. 1918 bewirtschafteten 74 Vollwirtschaften zusammen mit Rosental (jetzt eingemeindet) 5.212 ha. Neben diesen Wirtschaften gab es noch 200 Landlose. Durch den Kolchos wurden 3.150 ha bearbeitet. Die Wasserversorgung für die Fabriken erfolgte durch eine Wasserleitung. Die Höfe besaßen Brunnen. Im Ort wurde auf 111,5 ha Obst, auf 111,% ha Gemüse, auf 48 ha Wein, auf 8,2 ha Himbeeren und auf 3 ha Stachelbeeren angebaut. Im Ort gab es zwei Fabriken: a) die ehem. landwirtschftl. Fabrik Koops mit 270 Arbeitern, die Traktorenteile herstellten und b) eine Eisengießerei, ehemals Lepp u. Wallmann mit 250 Arbeitern. In der Maschinen und Traktorenstation waren 50 Arbeiter beschäftigt. Daneben gab es noch vier Schmieden und drei Stellmachereien mit insgesamt 52 Arbeitern. In der Böttcherei waren 15 Arbeiter und in der Walzmühle 11 Arbeiter tätig. Außerdem gab es noch eine Genossenschaftsmühle,einen Getreidestützpunkt am Bahnhof und zwei stillgelegte Ziegeleien. Die Hauptstraße Dnjepropetrowsk-Saporoschje war innerhalb des Ortes mit Kopfsteinpflaster gepflastert. In Ch. Ist in den Hungerjahren 1921/22 und 1933/34 niemand verhungert. Ermordet wurden im Bürgerkrieg 13 Einwohner. Verbannt wurden von 1929 bis Kriegsausbruch 327 deutsche Einwohner verbannt. Zwischen 1929 und 1936 wurden 47 Personen (8 Frauen und 39 Männer) verbannt. Ihren Höhepunkt erreichte diese Entwicklung in den Jahren 1937 und1938. In diesen zwei Jahren wurden 265 Einwohner (5 Frauen und 260 Männer) verhaftet. Nach Kriegsausbruch wurden noch einmal 193 Personen (55 Männer, 59 Frauen und 79 Jugendliche) verschleppt. Bereits 1792 wurde eine Armenkasse sowie ein Waisenamt geschaffen. Anfang der 90er Jahre des 18. Jahrhunderts wurde eine Brandkasse gegründet.

Fotos: Chortitza
Quellen: [1];  [2 1957, S. 233]; [3]; [4 S. 260]; [11]; [19 S. 108]; [26]; [112]; [167]; [186]

Buch: 1. Kroeker, N. J.: Erste mennoniten-Doerfer Russlands (Chortitza/Rosenthal), 1789-1943. D.W. Friesen, Cloverdale, BC 1981. 292 S. 2. Die ehemaligen Schueler der Chortitzer Zentralschule in Canada. Epp, Dietrich H. 1944. 41 S. 3. Redekopp, J. D.: Das Chortitzer Lehrerseminar. Asuncion, Volendam. Paraguay. Selbstverlag 1987. 42 S. 4. Winter, Henry H.: Ein Hirte der Bedrängten. Heinrich Winter, der letzte Älteste von Chortitza, Wheatley, Ontario 1988. 5. Fast, Gerhard: Das Ende von Chortitzsa. St. Catharines, Ontario: Selbstverlag, 1973. 151 S.

 

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Ortsname: Chortitza
Weitere Ortsnamen: Nr. 1, К-зы „Ротер Октобер“, "Roter Oktober",  „Эпоха“ (1932), им. Жданова (1948).

Ortsnummer: D0318
Kolonie (menn.): Orenburg (Deyevka)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung
: Orenburg/ Uran (Djejewka), до 1917 – Оренбургская губ., Оренбургский у., Кипчакская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Александровский/ Шарлыкский/ Белозерский/ Кичкасский нем./ Покровский р-н; в наст. время – Оренбургская обл., Александровский р-н.
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage: [33 E4]; [81]

Dorfplan: Chortitza 1990.
Landfläche: 1.583 дес., 1.520 Dess. (1920).
Einwohnerzahl: 261 (1900), 272 (1903), 499 (1917), 337 (1920), 351 (38 Höfe) (1920), 310 (1926), 305 (1926), 326 (1930), 348 (76 Höfe) (1931), 952 (218 Höfe) (1976).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 332 Mennoniten, die in Chortitza, Orenburg geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 105 km im NW von Orenburg. 1926 gab es im Ort eine 4- klassige Schule. Die Kolonie gehörte zu den in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts von Mennoniten gegründeten Dörfern bei Orenburg. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 26]; [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Chortitza
Weitere Ortsnamen: К-зыЛандман“ (1931), им. Тельмана (1950).

Ortsnummer: D0392
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Oblatj Omsk/Rayon Jelansk.  до 1917 – Тобольская губ., Тюкалинский у., Еланская вол.; в сов. период – Омская обл., Нижнеомский/Горьковский (Иконниковский)/Еланский р-н (в наст. время – Нижнеомский р-н).
Gründungsjahr: 1902/1914
Topografische Lage: [32 F1]; [87]; [143]; [144 S. 7]
Landfläche: 3658 дес. (1910).
Einwohnerzahl: 197 (1920), 135 (1926), 140 (1926), 140 (1928), 1373 (1989; 49% нем.).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 140 km im NO von Omsk. 1926 war der Ort Sowjetsitz.

Quellen: [4]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Chortiza
Weitere Ortsnamen: Chortica, Chortitza, Хортица (bis 1915), Перекрестное (по имени участка) (ab 1915), К-зыВерный путь“ (1929), им. Молотова (1950), им. Ленина (1957).

Ortsnummer: D0480. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Okrug Slawgorod.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Хортицкая/Орловская вол.; в сов. период – Алтайский край, Славгородский/Немецкий р-н.
Gründungsjahr: 1909, 1969 umgesiedelt.
Topografische Lage: [32 K3]; [89]; [128]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 209 (1911), 348 (1924), 310 (1926), 296/298 (1926), 310 (1928; 60 Höfe), 298 (1928)
Konfession: MK Markowka / MB Grischkowka.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 16 Mennoniten, die in Chortitza, Barnaul geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 35 km im N von Slawgorod. In Chortiza wurde 1912 eine Schule gebaut. Ca. 1913 wurde in Chortiza ein Gebetshaus gebaut (FS 42 / 1914). 1926 war der Ort Sowjetsitz und es gab eine 4-klassige Schule. In den 1937/1938 Jahren wurden 22 Personen verhaftet, 8 davon erschossen. В 1969 жит. переселены в с. Гришковка.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 233]; [4 S. 260]; [4]; [11]; [26]; [112]; [145]; [210]; [218]; [219]; [220]; [221]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 3. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Chumaki
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ekaterinoslav
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Chumaki, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Chutor Dick
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk/
Rayon PawloPawlograd
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [25 F5]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk ist geographisch nicht mehr eindeutig nachweisbar.. Es ist in der
Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 187)

 

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Ortsname: Chutor Fast
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 E6]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 15 km im O von Saporoshje. Es ist zur Sowjetzeit erloschen.

Quellen:

 

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Ortsname: Chutor Keneges
Weitere Ortsnamen: Keneges

Ortsnummer: D0086
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien; Dzhankoy, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29 E2]; [56]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 20 km im O von Dshankoi.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 186]; [26]; [186]

 

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Ortsname: Chutor na Toku
Weitere Ortsnamen: Toku, Хутор на Току
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Samara/ Busuluk/ Luxemburg (Pleschanowo/ Neu- Samara), до 1917 – Самарская губ., Бузулукский у., Юмуран-Табынская вол.; в сов. периодОренбургская (Чкаловская) обл., Люксембургский/ Сорочинский р-н.
Gründungsjahr: 1890
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 8 (1926), 35 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: У с. Плешаново, к вост. от Бузулука. Назв. по р. Ток.

Quellen: [4]; [11]

 

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Ortsname: Chutor Neuteich
Weitere Ortsnamen: Schroeder, Trudowoje (2013)
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche: 3.000 Desj.
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Neuteich Chutor, Taurida und 5 Mennoniten, die in Neuteich, Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Das Vorwerk ist in der Sowjetzeit erloschen. Neben Schoenteich, in den 1930er Jahren NKWD Lager.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 241]; [4]; [112]

 

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Ortsname: Chutor Nr. 20
Weitere Ortsnamen: Хутор Nr. 20 (Льва Толстого)
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Славгородская вол.; в сов. период – Алтайский край, Славгородский р-н.
Gründungsjahr: 1915
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 7 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Возле Славгорода. Ich habe bis jetzt in keinen Quellen einen Hinweis zu diesem Chutor gefunden (MP)

Quellen: [11]; [218]

 

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Ortsname: Chutor Reimer
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/ Petrowka
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 D11]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 30 km im SW von Akimowka. 50 km im SW von Melitopol; Es ist in der Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 242]; [4];

 

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Ortsname: Chutor Rempel
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nordkaukasus,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 J3]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 40 km im N von Prochladnaja.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 160]

 

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Ortsname: Chutor Schoenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 D10]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 30 km im WNW von Melitopol.

Quellen:

 

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Ortsname: Chutor Schroeder
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk
Gründungsjahr: 1900
Topografische Lage: [25 C4]
Landfläche: 1.200 Desj.
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 40 km im O von Pjatichatka. Es ist in der Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 190]

 

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Ortsname: Chutor Toews
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Petrowka
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 D11]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 50 km im NO von Nowo Troizkoje. Es ist zur Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 245)

 

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Ortsname: Chutor Toews
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Petrowka
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 D12]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 40 km im O von Nowo Troizkoje. Es ist zur Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 245)

 

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Ortsname: Chutor Wallmann
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje/Rayon Nikolaifeld, Jasykowo (Nikolajfeld),
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 D5]; [43]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im NW von Saporoshje. Das Vorwerk ist in der Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1957, S. 246]; [4];

 

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Ortsname: Chutor
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Slawgorod/ Blagoweschtschenka,
Gründungsjahr: 1912
Topografische Lage: [32 M4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch (Tschajatschij),
Zusatzinformationen: 110 km östl. von Slawgorod. Nicht weit von Nikolajewka, ungefähr 2-3 km links von der Straße, die nach Petropawlowka führt, gab es eine kleine Siedlung (= „хутор“), die wahrscheinlich kurz vor Nikolajewka entstand. Gemäß Erzählungen der Erstsiedler lebten dort fünf Familien: Peter Brauer, Heinrich Foth, Heinrich Peters, Gisbrecht und Henrichs, wobei über die letzten beiden nichts in Erfahrung gebracht werden konnte.

Brauer Peter hatte mit seinem Schwager Foth Heinrich, der mit Peters Schwester Sara Brauer verheiratet war, in der Siedlung eine große Dampfmühle gebaut. Sie hatten einige Arbeiter, für die neben der Mühle Unterkünfte gebaut wurden, wo diese im Sommer lebten. Zu der Zeit des Ersten Weltkrieges wurde das Leben in der Siedlung aufgrund der Diebstähle und Räubereien, die zu dieser vorrevolutionären Zeit sich häuften, nicht ungefährlich. So zogen zum Jahr 1917 die Bewohner der Siedlung ins Dorf um und ließen sich am Dorfesrand nieder, näher zu ihren Wirtschaften und Ackern. Brauer hatte im Dorf noch einen Laden.

Die Häuser im Chutor wurde abgerissen, die Höfe zugewachsen, aber die Sputen sin noch heute zu sehen. Man kann jetzt noch erkennen, wie die Häuser standen.

Quellen: [4]; [211]; [218]

 

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Ortsname: Cunau
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Orenburg
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 17 Juli, 1907 ist ein Ort Cunau, Ohrenburg in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]

 

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Ortsname: Danilowka
Weitere Ortsnamen: Danilowskaja, Danilofka, Danilovka, Marianovka (2004), Marjanivke (2004).

Ortsnummer: D0066
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Taurien/Rayon Kurman-Kemeltschi.  до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Александровская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Тельманский (Курман-Кемельчийский) нем./ Биюк-Онларский (Октябрьский) нем./Джанкойский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [29 D3]; [56]; [110 S. 255]; [140]
Landfläche: (Pachtland).
Einwohnerzahl: 98 (1915), 130 (1918), 98 (1919), 146 (1926), 186/177 нем. (1926), 253 (1936).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 57 Mennoniten, die in Danilovka, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 75 km im NNO von Simferopol. 30 km südl. von Dshankoj (an der

Bahnlinie); Pachtkolonie auf Anton Daniil Lustig sein Land. Davon auch die Namen Danilowka und Lustigstal. Der Ort war 1926 Sowjetsitz und es gab eine 4-klassige Schule.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 184]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Davidsfeld (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Klassen
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Taurida Uezd, Jerlitzkoye region, bei Kherson
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle David Abraham Klassen. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 12 Mennoniten, die in Davidsfeld, Taurida geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 7 Mennoniten, die in Davidsfeld, Taurida im Zeitraum 1862-1898 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Dawlekanowo
Weitere Ortsnamen: Davlekanovo.

Ortsnummer: D0305
Kolonie (menn.): Ufa (Davlekanovo)
Mutterkolonie: Molotschna und Samara
Admin. Zuordnung
: Baschkirien/Gebiet Ufa.  до 1917 – Уфимская губ., Белебеевский у., Давлекановская/ Казангуловская вол.; в сов. период и в наст. время – Башкирская АССР (Респ. Башкортостан), Давлекановский р-н. Рус.-тат.-башк.- нем. село (в сов. период – поселок).
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage: [18]; [33 E2]; [79]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 582 нем. (1905), 3283/525 нем. (1917), 8180/686 нем. (1926), 617 (1926).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 26 Betriebe. Dawlekanower Mehlgesellschaft; Walzenmühle der Mehlgesellschaft "Brüder Loewen und A. Harder". Maschinenfabrik Abram Heinrich Willms; Buch-, Schreibwaren- und Samenhandel A. P. Friesen. Postkartenverlag; Lager für landwirschaftliche Maschinen und Bank Koop Jakob Jakob ... [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 150 Mennoniten, die in Davlekanovo, Ufa geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Siedlung lag etwa 80 km im SW von Ufa, in der Nähe von Dawlekanowo. Im Ort gab es 1926 eine 4-klassige Grundschule und eine bis zur 9. Klasse weiterführende Schule. Sie gehörte zu den Siedlungen, die 1894 auf ehemaligem Weideland (10.000 Desjatinen) nomadisierender Baschkiren angelegt wurde. Das Land wurde von den Siedlern gekauft. Neben Getreide- und Gemüseanbau wurde auch Viehzucht betrieben. Wasser- und Dampfmühlenindustrie im Siedlungsgebiet. Mitte der 20 Jahre des 20. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Kolonisten aus. Zentrum des in der Zwischenkriegszeit gegründeten „DNR Dawlekanowo"; Samenzuchtgenossenschaft „Vorwärts".

Quellen: [1]; [2 1964, S. 27]; [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Dederer (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Oblastj Omsk/Rayon Ljubinsk.  до 1917 – Тобольская губ., Тюкалинский у.; в сов. период – Омская обл., Любинский р-н.
Gründungsjahr: 1910/1902?
Topografische Lage: [32 D1]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 13/13 нем. (1920), 17 (1926), 13 (1926), 13 (1928)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 75 km im NWW von Omsk. gegr. von SwM-Dt. zw. Omsk und

Petropawlowsk;

Quellen: [1]; [2 1964, S. 88]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Dejewka
Weitere Ortsnamen: Djejewka, Deyevka, Shdanowk, Shdanowka (ab 1945), Nr. 5, К-зы „Ударник“ (1931), „Прогресс“ (1950), Сырзавод (1928).

Ortsnummer: D0322
Kolonie (menn.): Orenburg (Deyevka)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Оренбургская губ., Оренбургский у., Кипчакская вол.; в сов. период –
Оренбургская (Чкаловская) обл., Белозерский/Александровский/Кичкасский нем./Покровский р-н.
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage: [18]; [33 E4]; [81]

Dorfplan: Shdanowka 1989
Landfläche: 1.766 дес., 1.390 Dess. (1920).
Einwohnerzahl: 218 (1900), 255 (1903), 500 (1917), 335 (1920), 334 (40 Höfe) (1920), 319 (1926), 333 (1926), 327
(1930), 305 (66 Höfe) (1931), 1.300 (340 Höfe) (1976).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle  Abram Neufeld. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 514 Mennoniten, die in Deyevka, Orenburg geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 85 km im NW von Orenburg. 1900 wurde die Mennonitengemeinde Dejewka selbständig. 1913/14 eine Kirche gebaut. 1926 war der Ort Sowjetsitz und es gab eine 4-klassige Schule. Sie gehörte zu den in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts von Mennoniten gegründeten Dörfern bei Orenburg. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Ab 1945 wurde Dejewka und Romanowka ein Dorf Shdanowka.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 26]; [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Demesch
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Demesch, Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Dentzer
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/ Molotschna,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche: 3.000 Deßj. (1848);
Einwohnerzahl:

Konfession: men.?,
Zusatzinformationen: schon vor 1841 von einem Molotschnaer Kolonisten selbsterworbene Länderei.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Deresowo
Weitere Ortsnamen: Katharinenfeld, Dinkels-Chutor?, Neu-Johannestal?
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Charkow/ Barwenkowo/Isjum,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [28 A2]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 160 km im S von Charkow.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 191]; [2 1959, S. 155]; [4];

 

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Ortsname: Dergatschi
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Samara
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 17 Oktober, 1906 ist ein Ort Dergatschi, Samara in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]

 

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Ortsname: Deridopel
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
?
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 21 Januar, 1903 ist ein Ort Deridopel in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]

 

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Ortsname: Derksen (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Taurida Uezd, Molotschna, Kuruschan
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Doerksen hatte wahrscheinlich auch eine Ziegelei auf seinem Gut. [103]
Zusatzinformationen: bei Kuruschan
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Deutsch (Gut)
Weitere Ortsnamen: Deutsch-Chutor, Дейч
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Kaukasus/ Donskoj/ Jeisk,в сов. период – Краснодарский край, Ейский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 6 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: К юго-зап. от Ейска.

Quellen: [4]; [11]; [107]

 

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Ortsname: Deutsch Ischun
Weitere Ortsnamen: Deutsch-Ishun, Nemezkij-Ischun, Ischun Nemeckij
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gouv. Taurien/Rayon Dshankoi, Krim/ Dshankoj/ Kurman-Kemeltschi,
Gründungsjahr: 1880
Topografische Lage: [29 D2]; [56]; [140]
Landfläche: 530 Desj.
Einwohnerzahl: 51 (1911), 51 (1914), 51 (1918), 129 (1919), 162 (1926)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 30 km im SW von Dshankoi. 1926 war der Ort Sowjetsitz.

Quellen: [1]; [2 1960, S. 184]; [4];

 

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Ortsname: Deutschendorf
Weitere Ortsnamen: Iwanowka, Karl Liebknecht, Ивановка; Карл Либкнехт
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: Gebiet Nikolajew/Rayon Kronau. в сов. период –Николаевская/Днепропетровская обл., Больше-Александровский/Кронауский (им. Фрица Геккерта, Высокопольский, Петровский) нем. р-н.
Gründungsjahr: 1928
Topografische Lage: [35 J4]
Landfläche: 2.192 ha (после коллективизации).
Einwohnerzahl: 545/537 нем. (1942; 84 нем. сем. или 56% без главы семьи).
Konfession: katholisch/mennonitisch/lütherisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 11 km im SW von Kronau. Die katholische Gemeinde gehörte zur Pfarrei Kronau. Bis 1938 war Deutsch Unterrichtssprache, danach war es Russisch und Ukrainisch. Die meisten Einwohner sprachen in ihrer Mundart platt und schwäbisch; teilweise auch ukrainisch. Eine Deutsche Volksschule wurde erst 1942 organisiert. 4 Lehrer mit 104 Schülern in 2 Schulgebäuden. Es war kein elektrischer Strom vorhanden. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen wurden die im Ort lebenden jüdischen Einwohner deportiert. An ihrer Stelle wurden Deutsche aus Deutschendorf (Rayon Beresnigowatnaja), Alexanderfeld (Rayon Nowo-Woronzewo), Archangelsk und Hanowka (Nikolajewer Gebiet) angesiedelt. 1942 gab es im Ort 167 Wirtschaftshöfe, jeder Hof beaß durchschnittlich 30 ha Land. Fast auf jedem Hof war ein Brunnen (6-12 m tief). Auf 24,5 ha wurde Gemüse, auf 7,3 ha Wein und auf 9,5 ha Obst angebaut. Im Ort gab es eine Molkerei. Außer Getreide wurden noch Sonnenblumen und Hirse angebaut. Bei einem Überfall durch die Machno-Bande kamen 1919 zwei Einwohner ums Leben. Während der Hungersnot 1921/22 kamen 7 Einwohner (2 Männer, 3 Frauen, 2 Jugendliche)ums Leben. 1933/ 34 verhungerten 13 Dorfbewohner (6 Männer, 1 Frau, 6 Jugendliche). Zwischen 1929 und 1939 wurden 24 Einwohner (23 Männer, 1 Frau) verhaftet und verbannt. Allein 1937/38 wurden 17 Männer verhaftet. Nach dem Ausbruch des Krieges wurden 97 Einwohner (87 Männer, 6 Frauen, 4 Jugendliche) verschleppt. Von ihnen konnten 61 (54 Männer, 5 Frauen, 2 Jugendliche) fliehen und ins Dorf zurückkehren. verhungert: 7 Pers. (1921/22), 13 (1932/33); verbannt von 1929-42: 26 (25 Männer); 2 Pers. 1919 durch Machno-Bande ermordet. Im Familienverzeichnis des Dorfes Ebenfeld von K. Stumpp 1942 sind 165 Ehen aufgelistet.
Quellen: [1];  [2 1958; S. 193]; [4 S. 266]; [3]; [4]; [6 S. 24]; [11]; [243]

 

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Ortsname: Dewjatewizowka
Weitere Ortsnamen: Dewjaterikawka; Djewjaterikowo, Devyaterikovka, Dewjatiwirowo, Dewjatorikow, Девятириковка, Dewjatirikowka, Девятериковский, Валерино.

Ortsnummer: D0393
Kolonie (menn.): unbekannt
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung
: Omsk/ Borodinsk/ Trussowka, до 1917 – Тобольская губ., Тюкалинский у., Бородинская/ Кулачинская вол.; в сов. период – Омская обл., Омский/Кормиловский/Бородинский р-н (в наст. время – Омский р-н).
Gründungsjahr: 1902/1907
Topografische Lage: [32 E1]; [87]; [143]; [144 S. 5]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 77 (1912), 145 (1920), 28/128 (1926), 145 (1926)
Konfession: mennonitisch/MBG
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 35 km im NO von Omsk. Samen und Viehzuchtgenossenschaft

Trussowka; Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen gegründet.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 89]; [4]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Dick (Gut)
Weitere Ortsnamen: Dick-Chutor
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Omsk, Rayon Ljubinsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 39 (1926)
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 89]; [4];

 

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Ortsname: Dick (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Alexandrovsk Uezd,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Dampfmühle Abraham Abraham Dick auf seinem Gut. [103]
Zusatzinformationen: Bei Sofiewka, bei Skelewataja
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Dick (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Nicht weit von Tschongraw an der Burultscha hatten Dicks ein schönes Gut mit einem netten Wald, Hier war auch ein Kreideberg, auf welchem viele Feuersteine zu finden waren. Die Kreide brauchte man zum Färben der Häuser.

Quellen: [110 S. 86]

 

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Ortsname: Dick Chutor
Weitere Ortsnamen: хутор Дик (1914);
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Теркская область, Хасав-Юртовский округ (1914); Terek-Gebiet;
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche: 1 Hofe 650 Des. davon 650 Des. удобной (1914);
Einwohnerzahl: 4 (1914);
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [102]; [107]

 

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Ortsname: Dick
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Das Vorwerk ist geographisch nicht mehr eindeutig nachweisbar. Es ist in der Sowjetzeit erloschen.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 187)

 

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Ortsname: Dick
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Saporoshje
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [27 D10]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 45 km im W von Melitopol.

Quellen:

 

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Ortsname: Dick-Chutor
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kaukasus/ Daghestan/Chassaw-Jurt,
Gründungsjahr: nach 1920
Topografische Lage: [30 L4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 100(1926)

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: nach 1920 gegründet.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Dick-Chutor
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/ Melitopol(Eugenfeld),
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: nach 1918 erloschen.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Dick-Chutor,
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Dnjepropetrowsk/Pawlograd,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: nach 1918 Erloschen.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Dietel
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Dietel, South Russia im Zeitraum 1859-93  geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Dmitriewsk
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Orenburg
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Orenburg/ Uran (Djejewka)
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [33 E5]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Wahrscheinlich erloschen. Sie gehörte zu den in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts von Mennoniten gegründeten Dörfern bei Orenburg. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4];

 

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Ortsname: Dmitrowka
Weitere Ortsnamen: Nr. 3, Dmitrovka, Krasnojesselo, Krassnoyesselo, Krassnoje selo, Красный, Дмитровка, Krasnoje,  Красное, Красное Село.

Ortsnummer: D0520
Kolonie (menn.): Arkadak

Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:. Saratow/ Balaschowo (Arkadak), до 1917 – Саратовская губ., Балашовский у., Аркадакская вол.; в сов. периодСаратовская обл., Аркадакский р-н.
Gründungsjahr: 1910
Topografische Lage: [92]; [170]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 85 (1911), 179 (1926), 223 (1926).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 21 Mennoniten, die in Dmitrovka, Arkadak geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 3 km im O von Arkadak bzw. etwa 180 km im W von Saratow. Mennoniten aus Chortitza kauften 1910 Land (9.414 Desj. für 1.619.208 Rubel.) vom Fürsten Wjasemskij und gründeten bei Arkadak (westl. Saratow) insgesamt 7 Dörfer. Jede Familie bekam 50 Desj. Land. Jedes Dorf bekamm eine Nummer von eins bis sieben. Außer der Nummer hatte jedes Dorf einen Namen, benannt nach den Namen der Kinder des Fürsten. Weizenanbau, Obstanbau, Pferde- und Rinderzucht; Maschinenfabrik für landwirtschaftliche Geräte. Dampf- und Ölmühle, Ziegelei; (für alle 7 Dörfer). Dmitrowka wurde nach 1917 in Krasnoje umbenannt. Krasnoje wurde in den 1950en Jahren verlassen.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 30]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]; [231]

 

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Ortsname: Dobrinkaja
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nikolajew/ Cherson/Bobrinez,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 1.435 (1859)

Konfession: jüd.// men.?/ ev.?,
Zusatzinformationen: jüdische Ackerbaukolonie mit einigen dt. Musterwirten; 156 Häuser (1859).

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Dobrowka
Weitere Ortsnamen: Дубровка, Nr. 11, К-зы „Рот Фронт“ (1932), „Большевик“ (1958), им. Горького, им.
Маленкова (1950), Einigkeit.

Ortsnummer: D0328
Kolonie (menn.): Orenburg (Deyevka)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Оренбургская губ., Оренбургский у., Кипчакская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Новосергиевский/Переволоцкий/Кичкасский
нем./Покровский р-н.
Gründungsjahr: 1902/1901
Topografische Lage: [33 E4]; [81]
Landfläche: 1.497 дес., 1.885 Dess. (1920).
Einwohnerzahl: 209 (1903), 388 (1917), 284 (1920), 301 (42 Höfe) (1920), 236 (1926), 286 (1926), 280 (1930) 267 (49 Höfe) (1931).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 253 Mennoniten, die in Dobrovka, Orenburg geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 70 km im NW von Orenburg. 1926 gab es im Ort eine 4- klassige Schule. Die Kolonie gehörte zu den in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts von Mennoniten gegründeten Dörfern bei Orenburg. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil. 32 Mann am 20. März 1942 in die Trudarmee einberufen. Am 12. November 1942 wurden mehr als 20 Frauen und Mädchen in die Trudarmee einberufen. Nach dem Krieg ist Dobrowka mit Stepanowka zusammengewachsen. Место рожд. историка М.Я. Нейфельда (род. 1921).
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]; [26]; [112]

 

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Ortsname: Dolgino
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Orenburg
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In der "Flüchtlingstransports 1930 nach Paraguay" sind 7 Mennoniten, die in Dolgino, Orenburg geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [40]

 

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Ortsname: Dolinowka

Weitere Ortsnamen: Долиновка, Долино-Чернявка, Dolino-Tschernjawka (diese zwei Dörfer sind zusammen gewachsen).

Ortsnummer: D0498. Ortsseite.

Kolonie (menn.): Barnaul (Swistunowo)

Mutterkolonie:

Admin. Zuordnung: Oblastj Slawgorod/Rayon Lenki, Slawgorod/ Lenki,

Gründungsjahr: 1911,

Topografische Lage: [32 M3]; [91]

Landfläche:

Einwohnerzahl: 156 (1928)

Konfession: MK Swistunowo / MB Swistunowo

Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 110 km im NOO (ist Svistunovo) von Slawgorod. Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen gegründet. In den 1937/1938 Jahren wurden aus den beiden Dörfern Dolinowka und Tschernjawka 82 Personen verhaftet, 50 davon erschossen.

Quelle: [1]; [2 1964, S. 89]; [4]; [38]; [218]; [219]; [220]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch).

 

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Ortsname: Dolinowka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Don/ Donezk,
Gründungsjahr: 1930
Topografische Lage: [28 B5]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]; [107]

 

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Ortsname: Dolinowka
Weitere Ortsnamen: Dolinovka (2004), Dolinowka (1941, 1943),
Долиновка (2004).

Ortsnummer: D0249. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Memrik
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gebiet Stalino.  до 1917 – Екатеринославская губ., Бахмутский у., Голицыновская вол.; в сов. период – Сталинская/Донецкая обл., Селидовский/Сталинский р-н.
Gründungsjahr: 1922/1885
Topografische Lage: [28 B5]; [165]; [183]; [184]; [199]
Landfläche:

Einwohnerzahl: 75/75 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 30 km im NW von Stalino, aus Molotschna.
Quellen: [1];  [2 1959, S. 150]; [4]; [11]; [26]; [186]

Buch: Goerz (Görz), Heinrich: Memrik, eine Mennonitische Kolonie in Russland. Rosthern, Sask.: Echo Verlag, Buch 10, 1954.

 

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Ortsname: Dolinowka
Weitere Ortsnamen: Nr. 1, Долинка, Долинка-Чернавка, К-з им. К. Либкнехта.
Ortsnummer: D0496. Ortsseite.

Kolonie (menn.): Barnaul (Bas Agatsch)

Mutterkolonie: gemischt
Admin.
Zuordnung: Okrug Slawgorod / Rayon Slawgorod. До 1917 – Томская губ., Барнаульский у., в сов. период – Алтайский край, Ореховский / Бурлинский р-он.

Gründungsjahr: 1912
Topografische Lage: [32 M3]; [91]; [131]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 249 (1925), 249 (1926), 249 (1928).

Konfession: MK Markowka / MB Grischkowka.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Dolinovka, Svistunovo, Slavgorod geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Gegr. von SwM-Dt. 70 km östl. von Slawgorod; Saatgut- Kolchos, Viehzucht-Kolchos, landwirt. Artel (1926). 1913 wurde im Ort eine Schule errichtet. У с. Чернавка, к сев.-зап. от Славгорода. В Долиновке и Суворовке менониты были специалистами на все руки: помимо овцеводства, коневодства и зерноводства они занимались в различных перерабатывающих отраслях: в деревнях был пивоварный и маслозаводы...

Жители этих двух сел эмигрировали в полном составе после революции (еще до коллективизации) в США? Канаду? Василий Иванович Бомм вспоминает, что в его детство от этих деревень оставались только развалины черных, построенных из дерна домов и как по линеечке посаженные аллеи тополей...       

Quellen: [1];  [2 1964, S. 89]; [4]; [7 S. 144]; [11]; [26]; [37]; [112]; [212]; [218]; [219]; [220]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch).

 

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Ortsname: Dolinowka
Weitere Ortsnamen: Nr. 9, Dolinovka, К-зы им. Коминтерна (1932), им. Калинина (1958), им. Тельмана (1950).

Ortsnummer: D0326
Kolonie (menn.): Orenburg (Deyevka)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Оренбургская губ., Оренбургский у., Кипчакская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Переволоцкий/Новосергиевский/Кичкасский нем./Покровский р-н; в наст. время – Оренбургская обл., Переволоцкий р-н.
Gründungsjahr: 1901/1902/1900
Topografische Lage: [33 E4]; [81]
Landfläche: 2.817 дес., 1.844 Dess. (1920).
Einwohnerzahl: 165 (1903), 380 (1917), 283 (1920), 309 (38 Höfe) (1920), 219 (1926), 304 (1926), 261 (1930), 216 (48 Höfe) (1931), 270 (1976), 217 (68 Höfe) (1976).

Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Wassermühle. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 204 Mennoniten, die in Dolinovka, Orenburg geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 75 km im NNW von Orenburg. 1926 war der Ort Sowjetsitz und es gab eine 4-klassige Schule. Die Kolonie gehörte zu den in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts von Mennoniten gegründeten Dörfern bei Orenburg. 1892/93 erwarben Kommissionen aus Chortitza und der Molotschna vom Gutsbesitzer Djejew 25.000 Desjatinen Land. Später wurden weitere 24.000 Desj. dazu gekauft. In Abhängigkeit von der Qualität des Bodens wurden jedem Hof zwischen 40 und 60 Desj. Land zugeteilt. Ein Teil der neuen Siedler kapitulierte vor den schwierigen Bedingungen (Missernten, schlechte Absatzmöglichkeiten, Pferdediebstahl durch Baschkiren). Sie zogen entweder in die Heimatkolonien zurück oder in die Kulundasteppe bei Slawgorod. Ihr Widerstand gegen die Kollektivierung 1928/29 kulminierte 1929 im Zug zahlreicher Kolonisten nach Moskau, wo sie ihre Ausreise durchsetzen wollten. Dies gelang aber nur einem kleinen Teil. 28 Männer wurden am 20. März 1942 in die Trudarmee einberufen. Am 12. November 1942 wurden 32 Frauen und Mädchen in die Trudarmee einberufen. Seit 1958 gehörte Dolinowka zum Kolchos „Kalinin“. Место рожд. менн. историка К. Фаста (род. 1921).
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]; [26]; [112]

Buch: Rempel Jakob W.: Dolinowka. Zur Geschichte eines deutschen Dorfes in Russland. Mecklenhaim. 1994. 87 S.

 

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Ortsname: Dolinowka
Weitere Ortsnamen: Долиновка.

Ortsnummer: D0559
Kolonie (menn.): Trakehn (Konesawod)
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Nord-Kaukasus, heute Gebiet Stawropol
Gründungsjahr: 1927
Topografische Lage: [83]
Landfläche: 2.400 Ha (1928)
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: 1927 wurde vom Staat im Nord-Kaukasus (heute Gebiet Stawropol) vier deutsche Dorfe gegründet; Kasbek, Dolinowka,  Ussilije und Neu- Hoffnung (Nowaja-Nadjeschda), mit der Aufgabe, für die Armee gute Reitpferde zu züchten. Jedes dieser Dörfer sollte aus 20 Höfen bestehen, mit 60 ha Land pro Hof. Hinzu kamen noch 1200 ha für den Bedarf der Pferdezucht.

Quellen: [42]

 

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Ortsname: Dolinsk
Weitere Ortsnamen: Dolinskaja, Dolienskoje, Долинское, Долинск (1926), К-зы „Гофнунг“, им. Димитрова.

Ortsnummer: D0284
Kolonie (menn.): Neu Samara (Pleshanovo)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Samara/Gebiet Busuluk.  до 1917 – Самарская губ., Бузулукский у., Юмуран-Табынская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Красногвардейский/ Люксембургский/Сорочинский р-н; в наст. время – Оренбургская обл., Красногвардейский р-н.
Gründungsjahr: 1890
Topografische Lage: [18]; [33 D4]; [77]; [204]; [205]; [206]

Dorfplan: Dolinsk1920-30.
Landfläche: 4800 Acker (1892); 1.360 /1800 Desj. ? 1780 дес. (1917).
Einwohnerzahl: 220 (44 Wirtschaften) (1892), 213 (1897), 234 (1910), 220 (1917), 298 (1917), 226 (1919), 298 (1922; 65 Fam.), 260 (1926),

302/295 нем. (1926), 298 (1926), 305 (1930), 482 (1970), 466 (1990).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Mühle N. Enns; Laden Johann Dick. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 130 Mennoniten, die in Dolinsk, Neu Samara geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 105 km im S von Pokrowka. Sie gehörte zum Siedlungsgebiet Neu-Samara oder Pleschanowo. 1890 erwarben Mennoniten aus der Molotschna vom Gutsbesitzer Pleschanow 22.000 Desjatinen Land. Im 200 km östlich von Samara gelegenen Siedlungsgebiet wurden 14 Kolonien gegründet. Hinzu kamen noch einige Einzelhöfe (Chutor). 1926 betrug die Gesamtzahl der in diesen Gemeinden lebenden Deutschen 3.290. In der "Flüchtlingstransports 1930 nach Paraguay" sind 5 Mennoniten, die in Dolienskoje, Orenburg geboren sind, aufgelistet.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]; [13]; [40]; [112]; [203]

Buch: Neu Samara am Tock (1890-2003). Eine mennonitische Ansiedlung in Russland östlich der Wolga. Brucks, J. H., Hooge H., Hrsg.: Warendorf. 2003.

 

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Ortsname: Dolinskoje
Weitere Ortsnamen: Гнаденфельд, Gnadenfeld; Гнаденрейх, Gnadenreich, зем. участок Конур-Тюбе, К-зы „Немецкий труд“, „Ландман“, с-з „Гигант“ (1930), к-з им. Тельмана.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Oblastj Akmolinsk/Rayon Promyschlennaja.  до 1917 – Акмолинская обл., Акмолинский у., Долинская вол.; в сов. период – Карагандинская обл., Тельманский (Карагандинский)/ Промышленный р-н.
Gründungsjahr: 1908/1903
Topografische Lage: [31 E3]
Landfläche: 15303 дес. (1916).
Einwohnerzahl: 1634 (1909), 1759 (1920), 2466 (1921), 1869 (1925), 1.869 (1926), 2054 (1928).
Konfession: mennonitisch/lütherisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 40 km im SSW von Karaganda. Sie wurde von Wolgadeutschen
gegründet. 1926 gab es im Ort eine 4-klassige Schule und einen Konsumverein/-laden.

Quellen: [2 1964, S. 89]; [4]; [11]

 

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Ortsname: Dominskoje
Weitere Ortsnamen: Dominskoye
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Orenburg, Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Dominskoye, Orenburg, Russia im Zeitraum 1919-28 geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Dominskoje
Weitere Ortsnamen: Домники, Domenka, Доменка, Dominka, Dolinovka Ebental, Эбенталь, Домнинское, Domniskoye, Доминское, зем. участок Музды-Куль, зем. участок Мускатул, Мускедул, К-зИскра“, с-зСосновский“.

Ortsnummer: D0445
Kolonie (menn.): Pavlodar (Mosde-Kul)
Mutterkolonie: gemischt

Admin. Zuordnung:.  до 1917 – Семипалатинская обл., Павлодарский у., Вознесенская вол.; в сов. период – Павлодарская обл., Щербактинский (Цюрупинский/Володарский) р-н (в наст. время – Шарбактинский р-н).
Gründungsjahr: 1907
Topografische Lage: [32 J4]; [88]; [135]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 256/259 (1926), 271/271 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch (Musdy-Kul?)

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 85 Mennoniten, die in Dominskoye, Pavlodar,  12 Mennoniten, die in Ebental, Pavlodar und 8 Mennoniten, die in Dominka, Pavlodar geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 60 km im SW von Slawgorod. Sie wurde von Schwarzmeerdeutschen gegründet. Russische Namen Sabrowka wurde nach dem Landvermesser Saborow benannt. Friedensfeld nach seine Frau Sofija und andere nach Seine 2 Toechter Domna und Raja ergeben.

Quellen: [4]; [11]; [26]; [37]; [112]

 

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Ortsname: Donskoje
Weitere Ortsnamen: Donskaja, Donskoye, Донской, Донская (1912, 1926), Donskoj (1908); К-з им. Р. Люксембург.

Ortsnummer: D0285
Kolonie (menn.): Neu Samara (Pleshanovo)
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Samara/ Gebiet Busuluk.  до 1917 – Самарская губ., Бузулукский у., Юмуран-Табынская вол.; в сов. период – Оренбургская (Чкаловская) обл., Красногвардейский/ Люксембургский/ Сорочинский р-н; в наст. время – Оренбургская обл., Красногвардейский р-н.
Gründungsjahr: 1890
Topografische Lage: [33 D4]; [77]; [204]; [205]; [206]

Dorfplan: Donskoj 1892.
Landfläche: 4860 Acker (1892); 1.800 Desj. (1917).
Einwohnerzahl: 298 (45 Wirtschaften) (1892), 253 (1897), 235 (1910), 284 (1917), 298 (1917), 284 (1922; 58 Fam.), 228 (1926), 305/282 нем. (1926), 263 (1930), 2.428 (1989).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Maschinenlager Jakob Wittenberg; Laden Franz Klassen. [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 331 Mennoniten, die in Donskoye, Neu Samara geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 100 km im S von Pokrowka.Sie gehörte zum Siedlungsgebiet Neu-Samara oder Pleschanowo. 1890 erwarben Mennoniten aus der Molotschna vom Gutsbesitzer Pleschanow 22.000 Desjatinen Land. Im 200 km östlich von Samara gelegenen Siedlungsgebiet wurden 14 Kolonien gegründet. Hinzu kamen noch einige Einzelhöfe (Chutore). 1926 betrug die Gesamtzahl der in diesen Gemeinden lebenden Deutschen 3.290.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 25]; [4]; [11]; [13]; [26]; [112]; [203]

Buch: Neu Samara am Tock (1890-2003). Eine mennonitische Ansiedlung in Russland östlich der Wolga. Brucks, J. H., Hooge H., Hrsg.: Warendorf. 2003.

 

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Ortsname: Dosidorf
Weitere Ortsnamen: Dostdorf, Dossidorf, Zabara.

Ortsnummer: D0598
Kolonie (menn.): Volhynia
Mutterkolonie: unbekannt
Admin. Zuordnung:
Wolhynien-Ukr./Jarun?,
Gründungsjahr: 1806-23/1837
Topografische Lage: #b5?;
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: im SW von Zwiahel?; zus. mit Waldheim von 12 Schweizer Menn. gegr.; 1861 gründeten einige Neumannowka-Kutosowka; 1874 wanderten die anderen nach Süd-Dakota aus.

Quellen: [4]; [26]

 

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Ortsname: Dovanovka
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 7 Mennoniten, die in Dovanovka, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 7 Mennoniten, die in Dovanovka, Krym im Zeitraum 1885-1890 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Dragunskaja (St.)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Omsk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [143]; [144 S. 4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Muhle des Gutbesitzers Jakob Kornelius Unger bei St. Dragunskaya, Omsk. [103]
Zusatzinformationen: bei St. Dragunskaya, Omsk. Gutbesitzer Jakob Kornelius Unger (Frau Anna) kaufte 1911 Dummlers Gut (Petachnoye).
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Drews Chutor
Weitere Ortsnamen: Дружковское
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kaukasus/ Daghestan/Terek,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 L4]
Landfläche: Pachtland
Einwohnerzahl:
Konfession: men./ ev,
Zusatzinformationen: Das Vorwerk lag etwa 50 km im N von Chassaw-Jurt. Es wurde von Mennoniten aus Lwow I und II gegründet. Kleine Pachtgemeinde (Knodel, Reich, Fries, Hahnemann und Kraus); Es ist 1918 erloschen.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 156]; [4];

 

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Ortsname: Dridger Chutor
Weitere Ortsnamen: хутор Дридгера (1914);
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Теркская область, Хасав-Юртовский округ (1914); Terek-Gebiet;
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche: 1 Hofe 100 Des. davon 100 Des. удобной (1914);
Einwohnerzahl: 2 (1914);
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [102];

 

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Ortsname: Druschkowka
Weitere Ortsnamen: Druschkovka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Donetsk, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 9 Mennoniten, die in Druschkovka, Donetsk geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 9 Mennoniten, die in Druschkovka, Donetsk im Zeitraum 1910-1985 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Drushkowka
Weitere Ortsnamen: Дружковка, Drushkowsk?.
Kolonie (menn.):

Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kas/ Pawlodar/Wolodarsk,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [32 K4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 269 (1926).

Konfession: russische Baptisten.
Zusatzinformationen: 50 km westl. von Slawgorod. Ein Russendorf mit einer Baptistengemeinde, die regen Kontakt mit den Mennoniten der Slawgoroder und Pawlodarer Siedlung hatte.

Quellen: [1]; [4]; [218]

 

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Ortsname: Dsanbore
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0067
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Dzhankoy, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Dsangrau
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Simpferopol
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In der "Flüchtlingstransports 1930 nach Paraguay" sind 2 Mennoniten, die in Dsangrau, Simpferopol geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [40]

 

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Ortsname: Dscharkui
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krim.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [186]

 

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Ortsname: Dschenkai
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym, Ukraine
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Konnte Dshankoj sein (WV).

Quellen: [37]

 

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Ortsname: Dselair
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0069
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Feodosia, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Dshaga-Baschi
Weitere Ortsnamen: Джага-Баши
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym, Ujesd Perekop.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [140]
Landfläche: 1.519 дес. 2.324 саж. (gehörte 1901 Peter Schroeders Erben).
Einwohnerzahl:
Konfession:
Zusatzinformationen: Pachtkolonie auf Peter Heinrich Schroeder (1838-1896) (#207857) seinem Land. Dörfer Beckbuslatschi, Buslitscha und Morre pachteten Mennoniten, ob in Dshaga-Baschi auch Mennoniten lebten ist nicht bekannt. 1868 gekauft alles zusammen 12.487 Dessjatin Land (in der Krym und Molotschna) und das Gut Novo-Nikoljsk, beim verschuldeten Gutsbesitzer Lew Nikolajewitsch. 1901 erbten dieses Land seine Kinder.

Quellen: [110 S. 264

 

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Ortsname: Dshaga-Scheich-Eli
Weitere Ortsnamen: Dshara-Schech-Eli, Schichel, Schech-Eli, Kuru-Dshaga-Scheich-Eli, Kuru-Djaga-Scheich, Dshaga-Schejch-Eli, Dshaga-Scheich-Eli?, Dzchaga-Shekh-Eli, Scheich Elli, Schleich Elli, Schich-Elie.

Ortsnummer: D0070
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Krim/ Simferopol/Feodosia/ Tabuldi,
Gründungsjahr: 1886/1888
Topografische Lage: [29 D3]; [56]; [110 S. 255]; [140]
Landfläche: 1.117 Desj.
Einwohnerzahl: 95 (1911), 60 (1913), 60 (1914),60 (1918), 77 (1926)
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 1 Betrieb. Mühle mit Gas-Generator Wiebe Philipp Jakob. [103]
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 60 km im NO von Simferopol. zw. Dshankoj u. Simferopol, neben Buragan. Schech-Eli hatten 4 Familien gegründet, deren Kinder die Buraganer Schule besuchten. Doch alle zogen weg, und Philipp Wiebe, ein Mitbegründer, kaufte allen ab. Im Jahre 1920 wurde er und sein Sohn auf ihrem Gute umgebracht. 1926 lebten in dem Dorf 54 deutsche Einwohner.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 184]; [4]; [26]; [37]; [110 S. 94]; [186]

 

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Ortsname: Dshangran-Chutor
Weitere Ortsnamen: Dschangara, Dschangran, Karaul-Dschangara.

Ortsnummer: D0068
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Krym; Perekop, Taurida
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 13 Mennoniten, die in Dschangara, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]; [26]; [107]; [112]; [157]; [186]

 

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Ortsname: Dshangras
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Simpferopol
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In der "Flüchtlingstransports 1930 nach Paraguay" sind 2 Mennoniten, die in Dshangras, Simpferopol geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [40]

 

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Ortsname: Dshankoj (Station)
Weitere Ortsnamen: Джанкой
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Ujesd Perekop, Eisenbahn Losowo-Sewastopol.
Gründungsjahr: vor 1784
Topografische Lage: [29 D2]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Dampfmühle Werner Albert; Lager der Fabrik "Lepp und Wallmann". [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Dshatscha-Scheich-Eli
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Tubultinskaja Wolostj, Ujesd Simferopol
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Mühle Bartel Wilhelm Wilhelm; Motormühle Bartel Wilhelm Johann. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Dshaw-Borju (Gut)
Weitere Ortsnamen: Джавбурю, Dshawburju
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Krym, Ujesd Perekop.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [140]
Landfläche: 513 дес. 852 саж. (gehörte 1901 Peter Schroeders Erben).
Einwohnerzahl:
Konfession:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Dschaw-Borju, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Pachtkolonie auf Peter Heinrich Schroeder (1838-1896) (#207857) seinem Land. 1868 gekauft alles zusammen 12.487 Dessjatin Land (in der Krym und Molotschna) und das Gut Novo-Nikoljsk, beim verschuldeten Gutsbesitzer Lew Nikolajewitsch. 1901 erbten dieses Land seine Kinder. Gut Dshaw-Borju  gehörte Jakob Martens (1868-1942) (#276820) und Albertina geb. Schroeder (1875-1958) (#207864).

Quellen: [110 S. 264]; [112]

 

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Ortsname: Dshurtschi
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Crimea, Krym
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Dshurtschi, Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Dubno
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Volhynia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Dubno, Volhynia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 6 Mennoniten, die in Dubno, Volhynia im Zeitraum 1834-1871 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Durillowo
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
?
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: In der Zeitung "Mennonitische Rundschau" vom 23 September 1925 ist ein Ort Durillowo in Russland erwähnt, in dem Mennoniten lebten.
Quellen: [157]

 

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Ortsname: Dyck (Gut)
Weitere Ortsnamen: Dieck Chutor, Аджиева Б.
Kolonie (menn.):
Admin. Zuordnung:.  до 1917 – Терская обл., Хасав-Юртовский окр.; в сов. период – Дагестанская АССР, Бабаюртовский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 L4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 20 (1914), 100 (1925).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 55 km im NNO von Chassaw-Jurt. Die Gründerfamilien kamen
aus Chartsch. Die Kolonie lag an einem fischreichen See.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 156]; [4 S. 274]; [11]

 

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Ortsname: Dyck (Gut)
Weitere Ortsnamen: Дик
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Терская обл., Хасав-Юртовский окр.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 3 (1914).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [11]

 

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Ortsname: Dyck (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Baschkirien, Gebiet Ufa/ Wolost Dawlekanowo.  до 1917 – Уфимская губ., Белебеевский у., Альшеевская вол.
Gründungsjahr: 1894
Topografische Lage: [33 E2]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 13 (1905).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 85 km im SW von Ufa.

Quellen: [4]; [11]

 

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Ortsname: Dyck
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kaukasus/ Donskoj/ Jeisk,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 C1]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: men.?,
Zusatzinformationen: an der Ostküste des Asowschen Meeres.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Dyck
Weitere Ortsnamen: Дик, Согласие
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Акмолинская обл., Омский у.; в сов. период – Омская обл., Любинский р-н.
Gründungsjahr: 1912
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 59/59 нем. (1920), 52 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: У с. Усовка, к югу от ж.-д. ст. Любинская.

Quellen: [11]

 

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Ortsname: Dyck
Weitere Ortsnamen: Дика
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Томская губ., Каинский у., Татарская вол.; в сов. период – Новосибирская обл., Татарский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 21 (1926).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: У с. Неудачино, к юго-зап. от ж.-д. ст. Татарская.

Quellen: [11]

 

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Ortsname: Dyck
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nordkaukasus, Rayon Jeisk
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 C1]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 90 km im W von Kuschtschewskaja unweit der Ostküste
des Asowschen Meeres.
Quellen: [1];  [2 1961, S. 156]

 

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Ortsname: Dyck-Chutor
Weitere Ortsnamen: Chasanai-Dick, Dick-Chutor, Dieck-Chutor
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kaukasus/Daghestan/ Terek,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 L4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Gründerfam. aus Lwow I und II; in der Nähe lag ein fischreicher schöner See; Ch.-D. hieß es wg. des kumykischen Gründers Chasai und des dt. Gründers Dick.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Dyck-Chutor
Weitere Ortsnamen: Dieck-Chutor
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kaukasus/Daghestan/ Terek,
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 L4]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Gründerfam. aus Lwow I und II.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Dzhai-Bari
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:

Gründungsjahr:
Topografische Lage: Crimea, Krym
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Dzhai-Bari, Crimea geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Ebenberg
Weitere Ortsnamen: Эбенберг, Осокоровка, existiert nicht mehr (2004).

Ortsnummer: D0153
Kolonie (menn.): Jakowlewo (Yakovlevo)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
до 1917 – Екатеринославская губ., Александровский у., Натальевская вол.
Gründungsjahr: vor 1898
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 129 (1919).
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 5 Mennoniten, die in Ebenberg, Yakovlevo und 13 Mennoniten, die in Ebenberg, Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: К вост. от Александровска. Основатели из хортицких колоний.

Quellen: [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Ebenezer
Weitere Ortsnamen:

Ortsnummer: D0226
Kolonie (menn.): Ak-Mechet
Mutterkolonie: Kaplanbeck, Am Trakt
Admin. Zuordnung:
Bukhara, Turkestan
Gründungsjahr: 1881
Topografische Lage: [69]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]

 

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Ortsname: Ebenfeld

Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.): Ebenfeld
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Andreyev Wolostj, Alexandrovsk Ujesd, Gouvernement Ekaterinoslav.
Gründungsjahr: 1898
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 4 Mennoniten, die in Ebenfeld, Andreasfeld, South Russia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: 1898 wurden 3 Dörfer, Ebenfeld Kolonie in Andreyev, Alexandrovsk, Ekaterinoslav von Chortitza Kolonie gegründet, Ortsnamen unbekannt, eins davon wahrscheinlich Ebenfeld. Im Jahre 1926 gab es 187 Menschen in drei Dörfer (einschließlich Grünfeld) mit einer gesamten Landfläche von 2.100 Desjatinen.

Quellen: [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Ebenfeld (Gut)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gubernia Ekaterinoslav, District Alexandrovsk, St. Gulyaipole,
Gründungsjahr: 1898
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 3 Betriebe. Mühle, Schmiede, Tischlerei Neufeld J. P. auf seinem Gut. [103]
Zusatzinformationen: 40-50 werst von Schoenfeld. Gutbesitzer Neufeld J. P. Gut gegründet 1898.
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Ebenfeld Nr. 2
Weitere Ortsnamen: Эбенфельд (bis 1915), Rownopolja, Rovnopol, Rownopolje, Ровнополь; Равнопольское (ab 1915), Участок Nr. 2, К-зы им. Блюхера (1931), им. К. Маркса.

Ortsnummer: D0468. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Barnaul
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Okrug Slawgorod/Rayon Snamenka.  до 1917 – Томская губ., Барнаульский у., Орловская вол.; в сов. периодАлтайский край, Знаменский/Немецкий р-н.
Gründungsjahr: 1907
Topografische Lage: [32 L3]; [89]; [90]; [128]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 210 (1911), 301 (1926), 301 (1928?; 56 Höfe).
Konfession: MK Kleefeld / MB Gnadenheim.

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 32 Mennoniten, die in Ebenfeld, Barnaul und 7 Mennoniten, die in Ebenfeld, Slavgorod, Altai geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 35 km im NO von Slawgorod. Die Gründerfamilien kamen aus Südrussland und aus dem Wolgagebiet. Der Ort war 1926 Alphabetisierungspunkt. Es gab eine 4-klassige Schule. In den 1937/1938 Jahren wurden 7 Personen verhaftet, 5 davon erschossen. Жит. переселены в с. Редкая Дубрава.
Quellen: [1];  [2 1964, S. 89]; [4]; [11]; [26]; [112]; [145]; [218]; [219]; [220]; [221]

Buch: 1. In den Steppen Sibiriens. Fast, Gerhard. Rosthern, SK: J. Heese, 1957. 2. Книга "В степях Сибири". Гергард Фаст. Ростгерн, Канада, 1956. Перевод на русский язык Ирина Гейнце. Германия, 2013. (russisch). 3. Эмиграционное движение немцев сибири (1928 - 1930 гг.). Документы и материалы. А. А. Фаст. Барнаул. 2005.

 

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Ortsname: Ebenfeld Nr. 4
Weitere Ortsnamen: Brusilowo
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Nikolajew/Rayon Kronau
Gründungsjahr: 1869
Topografische Lage: [35 K3]
Landfläche: 2.056 ha (1918), 1.085 ha (im Kollektiv)
Einwohnerzahl: 221 (1904), 199 (1911), 202 (1912), 263 (1918), 367 (1941)
Konfession: menn./evangelisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 10 km im O von Kronau. Sie gehörte zu den insgesamt 28 Siedlungen (17 menn./11 ev. bzw. kath.), die auf den 21.276 Desj. entstanden, die von Molotschnaer Kolonien vom Fürsten Kotschubei für Landlose gekauft wurden. Das neue Siedlungsgebiet lag links und rechts vom Fluss Inguletz. 1912 gab es eine 4-klassige Schule, an der ein Lehrer 40 Schüler unterrichtete. Während der Hungersnot 1921/22 kamen 19 Einwohner ums Leben, der Hungersnot von 1933/34 fielen 5 Bewohner zum Opfer. Zwischen 1929 und 1941 wurden 31 Personen (29 Männer) verbannt. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Kronau.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 192; [6 S. 24)

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen: Lekkert.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung: 1942: Generalbezirk: Dnjepropetrowsk. Rayon: Schirokoje. Kreisgebiet: Schirokoje.
Gründungsjahr: 1921
Topografische Lage: [25 B6]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 266 (1942).
Konfession: lütherisch/mennonitisch
Zusatzinformationen: Im Familienverzeichnis des Dorfes Ebenfeld von K. Stumpp 1942 sind 3 Ehen aufgelistet. 1942: Post Alexandrowka, Bahnhof Raduschnaja.
Quellen: [243]


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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen:  existiert nicht mehr (2004).

Ortsnummer: D0151
Kolonie (menn.): Jakowlewo (Yakovlevo)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Alexandrovsk, Ekaterinoslav
Gründungsjahr: 1870
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Lag bei Andreasfeld, wahrscheinlich zusammen mit Blumenau nach 1885 aufgelöst.

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen: Ebenfeld-Kolontarowka
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung
: до 1917 – Ставропольская губ., Святокрестовский (Прасковейский)/ Новогригорьевский у., Стародубская вол.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Воронцово- Александровский/Архангельский р-н.
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [30 J3]

Dorfplan: Ebenfeld-Kolontarowka 1941.
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: lag in der Nachbarschaft mit Hoffnungsfeld, Kolontarowka am Fluss Kuma, Stawropol,

Quellen: [163]

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen: Jagodnoje, Yagidnoye, Ulyanovka (2004), Ягодное.

Ortsnummer: D0164
Kolonie (menn.): Borosenko (Borozenko)
Mutterkolonie: unbekannt
Admin. Zuordnung:
Dnjepropetrowsk/Nikopol/ Borsenko/ Nowosofiewka/Andrejewka, о 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Николайтальская (Ново-Софиевская) вол.
Gründungsjahr: 1865
Topografische Lage: [25 C6]; [62]
Landfläche: 1.287 Desj.
Einwohnerzahl: 43 (1897), 57 (1908), 54 (1911), 54 (1918), 75 (1919),
Konfession: mennonitisch (Chortitza)

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 17 Mennoniten, die in Ebenfeld, Borozenko geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 55 km im SO von Kriwoj Rog. bei Nowo-Nikolajewka; Die Kolonie ist in der Sowjetzeit erloschen. Уничтожено махновской бандой 4.12.1919, жители убиты.
Quellen: [1];  [2 1958, S. 187]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen: Kurt-Itschki, Kurt Itchiki, Kurt Itschki, Курт-Ички.

Ortsnummer: D0071
Kolonie (menn.): Krym
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gouv. Taurien/Rayon Bohemka.  до 1917 – Таврическая губ., Перекопский у., Богемская вол.; в сов. период – Крымская АССР, Джанкойский р-н.
Gründungsjahr: 1870er/1880
Topografische Lage: [29 D1]; [56]; [140]
Landfläche: 602 Desj.
Einwohnerzahl: 55 (1911), 55(1914), 88 (1915), 55 (1918), 60 (1919), 172/170 нем. (1926), 191 (1926).
Konfession: mennonitisch (Dshurmen)/lütherisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 39 Mennoniten, die in Ebenfeld, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 65 km im N von Simferopol. 18 km von Dshankoj, nahe Schottenruh; Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Djurmen. Johann (1833-1907) (#102272) und Bernhard Wall kauften sich 630 Desjatinen Land, pachteten noch etwas hinzu und gründeten so das Dorf Ebenfeld. Land war an einer Seite ziemlich salpetrig, die andere Seite gut. 1926 war der Ort Sowjetsitz und es gab eine 4-klassige Schule. Etwa 13 Familien (63 Personen) sind damals ausgewandert, über Moskau, 20 Familien (92 Personen) mußten zurückbleiben.
Quellen: [1];  [2 1960, S. 184]; [4]; [11]; [26]; [110 S. 29, 36, 124]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen: Osomoje.

Ortsnummer: D0535
Kolonie (menn.): Shumanovka, Amur
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung: Amur/Blagoweschtschensk/ Schumanowka,
Gründungsjahr: 1927
Topografische Lage: [31 Beikarte]; [95]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 110 km im SO von Blagoweschtschensk in der Nähe der Grenze zu China. Sie gehörte zu den Orten, die im Zuge der 1927 der vom Volkskommissariat für Landwirtschaft geplanten Besiedlung Sibiriens entstanden. Vorgesehen war die Ansiedlung von insgesamt 150.000 Personen. Im für den Getreideanbau besonders geeigneten Amurgebiet sollten 51.000 Siedler ihre neue Heimat finden. Wie bereits bei der 1907 unter der Regierung Stolypin angestrebten Besiedlung Sibiriens wurden den Siedlern eine Reihe von Privilegien in Aussicht gestellt. Als Starthilfe sollte jede Familie 400 Rubel erhalten, für den Transport von Vieh und landwirtschaftlichen Geräten wurde ein günstiger Eisenbahntarif gewährt, jedem Umsiedler standen 15 Desj. Land zu. Außerdem wurde ihnen für 3 Jahre die Befreiung vom Militärdienst und von Steuern zugesichert. Nachdem Delegationen das vorgesehene Siedlungsgebiet besucht hatten, fuhren die ersten 260 Siedler im Frühjahr aus der Kulundasteppe 1926 ab. Sie erreichten am 12 April 1926 Blagoweschtschensk. Ihnen folgten weitere Transporte aus Slawgorod, der Ukraine und Orenburg. Sie alle hofften, im Siedlungsgebiet der aus den Hungerjahren 1924/25 resultierenden Not zu entkommen. Im Zuge der Besiedlung wurden am linken Ufer des Amur in drei Gruppen 17 Siedlungen gegründet. Es handelte sich dabei um die sogenannten Umansdörfer Blumenort, Eichenfeld, Memrik und Silberfeld sowie um die Kolonie Berjesowka, Ebenfeld, Gnadenfeld, Grünfeld, Halbstadt, Kleefeld, New York, Orechow, Osernoje, Pribreshnoje, Reinfeld, Rosental, Schönsee und Schumanowka. Der gesamte Landbesitz der deutschen Siedler wird auf etwa 500.00 ha geschätzt. Nach der Überwindung der Anfangsschwierigkeiten (Rodungsarbeiten, primitive Wohnverhältnisse, ungünstige Absatzmöglichkeiten für Getreide, da zum Teil sehr lange Transportwege bzw. fehlende Anbindung an die Eisenbahn) stellten sich bald erste wirtschaftliche Erfolge ein. Die Hoffnung vieler Siedler, in ihrer neuen Heimat den Entwicklungen zu entgehen, die in ihrer alten Heimat eingesetzt hatten, wurde aber enttäuscht. Auch in den Siedlungsgebieten begann Ende der 20er Jahre die Kollektivierung und der private Getreidehandel wurde eingeschränkt. Als Reaktion auf diese Maßnahmen reisten 1929 tausende Siedler aus Sibirien nach Moskau, in der Hoffnung, von dort ins Ausland ausreisen zu können. Dies gelang aber nur einem Teil, die Zurückgebliebenen wurde in die Heimatgebiete zurückgebracht, wo sie zumeist Restriktionen ausgeliefert waren. Ein zweiter Versuch, sich durch eine Ausreise der Entwicklung in der Sowjetunion zu entziehen, schlug 1930 fehl. Es blieb nur die Flucht ins Ausland. Diesen Weg wählten die Siedler aus Pribreshnoje und Schumanowka.

Quellen: [2 1964; S. 17]; [4]; [26]

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen: Эбенфельд, Rovnapol, Rovnopol, Ровнополье, К-зДоброволец“.

Ortsnummer: D0427
Kolonie (menn.): Rovnopol
Mutterkolonie: Rosenort, Sagradovka, Memrik
Admin. Zuordnung:
Natalinskaya, Novo-Osensk, Samara.  до 1917 – Самарская губ., Новоузенский у.; в сов. периодСаратовская обл., Озинский р-н.
Gründungsjahr: 1903
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl: 145 (1925).
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: К сев.-вост. от с. Озинки. Основатели из Самарской губ. Von 81 mennonitischen Familien aus der Molotschna Kolonie gegründet, 2.550 Desjatinen Land für 204.000 Rubel erworben. 21 Familien erhielten je 50 Desjatinen und 60 erhalten je 25 Desjatinen. Das Land, wie es sich herausstelte, war von schlechter Qualität und einige Siedler es bald verließen.

Quellen: [11]; [26]; [37]; [186]

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie: Rosenort, Sagradovka
Admin. Zuordnung:
Dongebiet
Gründungsjahr: 1903
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [37]

 

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Ortsname: Ebenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Orenburg
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: In der "Flüchtlingstransports 1930 nach Paraguay " sind 8 Mennoniten, die in Ebenfeld, Orenburg geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [40]

 

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Ortsname: Ebental
Weitere Ortsnamen: Ebenthal, Эбенталь (1917), Nikolajewka (ab 1894, 1943), Nikolayevka (2004), Николаевка (1941, 2004), колхоз Петровский (1939).

Ortsnummer: D0247. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Memrik
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung
: Gebiet Stalino.  до 1917 – Екатеринославская губ., Бахмутский у., Голицыновская вол.; в сов. период – Донецкая губерния, Юзовский округ, Селидовский район (1923). Сталинская/Донецкая обл., Селидовский/Сталинский р-н.
Gründungsjahr: 1885/1888
Topografische Lage: [28 B5]; [71]; [72]; [156]; [165]; [182]; [183]; [184]; [185]; [199]

Dorfplan: Ebental
Landfläche: 960 Desj. 900 Des. (nutzlich) 30 Halbwirten-Ort (30 Des.) (1912?). 760,71 Des. (1923).
Einwohnerzahl: 209 (1911), 209 (1914), 209 (1912), 209 (1918), 285 (1919), 57 хозяйств 332 (1923), 353/320 нем. (1926).
Konfession: mennonitisch

Industrie und Handel: 5 Betriebe. Dampfmühle Neufeld Jakob Johann, Nikolajewer Mehlgesellschaft, Holzverarbeitungswerkstatt Neufeld Jakob Johann … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 57 Mennoniten, die in Ebenthal, Memrik und 9 Mennoniten, die in Nikolayevka, Memrik geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 40 km im NW von Stalino. Es handelte sich um ein „Halbwirtschaftsdorf“, jeder Hof erhielt 30 Desj. Land zugeteilt. 1922 wurde ein 8-klassige Mittelschule im Ort gegründet. 1938 wurden alle deutschen Lehrer der Schule und fast die gesamte Kolchosleitung verhaftet. Die Kolonie gehörte zu der insgesamt 10 Dörfer umfassenden „Memriker Ansiedlung“. Dieses Siedlungebiet wurde von Mennoniten aus der Molotschna gegründet. У помещика Карпова купили 2.434 десятины и у помещика Котляревского - 9.565 десятин земли, по цене 50 рублей за десятину. За 11.999 десятин земли было уплачено 600.000 рублей. Auf dem sich insgesamt 221
Familien mit 1.378 Personen niederließen. Es entstanden die Kolonien Alexanderhof (Alexandrowka), Bandorf (Orlowka), Ebental (Nikolajewka), Karpowka, Kotljarewka, Marienort (Kalinowo), Memrik, Michelsheim (Michailowka), Nordheim (Marinowka) und Waldeck (Ljessowka).

Fotos: Ebenthal.

Quellen: [2 1959, S. 150]; [2 1992/94, S. 100]; [4]; [8 S. 36]; [11]; [26]; [112]; [123]; [124]; [186]

Buch: 1. "Die Memriker Ansiedlung. Zum 25-jährigen Bestehen derselben im Herbst 1910". D. H. Epp. Berdjansk. 1910 (deutsch, gotisch). 2. Goerz (Görz), Heinrich: Memrik, eine Mennonitische Kolonie in Russland. Rosthern, Sask.: Echo Verlag, Buch 10, 1954.

 

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Ortsname: Ebenthal
Weitere Ortsnamen: Nr. 33, Primernaja, Примерная (1928), Ебенталь (1928).
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Caucasus Region. до 1917 – Ставропольская губ., Святокрестовский (Прасковейский)/ Александровский (Пятигорский) у., Ольгинская вол.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Степновский (Соломенский)/ Воронцово-Александровский р-н.
Gründungsjahr: ca. 1923
Topografische Lage: [116]; [30 J3]; [175]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 8 Mennoniten, die in Ebenthal, Caucasus Region geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Laut [230] sind in den Anfangsjahren der sowjetischen Regierung (ca. 1923)  im Nord-Kaukasus von den deutschen Flüchtlingen neue Dörfer entstanden. Das Dorf Ebental hatte die Nr. 33, Schönfeld Nr. 34, Rosenfeld Nr. 35, Friedental Nr. 32, die Nr. 36 war ein russisches Dorf, und weiter kamen Lutheraner-Dörfer. Es gab 1926 in Ebental ein Chor, 1927-28 sind  viele Mennoniten weggezogen. Nach 1933 gab es in Ebental eine Grundschule, ab der 5. Klasse lernten die Kinder in Karlsfeld im Internat. Lag bei Olgino und Karlsfeld.
Quellen: [112]; [230]

 

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Ortsname: Schönfeld
Weitere Ortsnamen: Nr. 34,  Шенфельд (1928).
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Caucasus Region. до 1917 – Ставропольская губ., Святокрестовский (Прасковейский)/ Александровский (Пятигорский) у., Ольгинская вол.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Степновский (Соломенский)/ Воронцово-Александровский р-н.
Gründungsjahr: ca. 1923
Topografische Lage: [30 J3]; [175]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Laut [230] sind in den Anfangsjahren der sowjetischen Regierung (ca. 1923)  im Nord-Kaukasus von den deutschen Flüchtlingen neue Dörfer entstanden. Das Dorf Ebental hatte die Nr. 33, Schönfeld Nr. 34, Rosenfeld Nr. 35, Friedental Nr. 32, die Nr. 36 war ein russisches Dorf, und weiter kamen Lutheraner-Dörfer. Es gab 1926 in Ebental ein Chor, 1927-28 sind  viele Mennoniten weggezogen. Nach 1933 gab es in Ebental eine Grundschule, ab der 5. Klasse lernten die Kinder in Karlsfeld im Internat. Lag bei Olgino und Karlsfeld.
Quellen: [230]

 

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Ortsname: Rosenfeld
Weitere Ortsnamen: Nr. 34.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Caucasus Region. до 1917 – Ставропольская губ., Святокрестовский (Прасковейский)/ Александровский (Пятигорский) у., Ольгинская вол.; в сов. период – Орджоникидзевский край, Степновский (Соломенский)/ Воронцово-Александровский р-н.
Gründungsjahr: ca. 1923
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen: Laut [230] sind in den Anfangsjahren der sowjetischen Regierung (ca. 1923)  im Nord-Kaukasus von den deutschen Flüchtlingen neue Dörfer entstanden. Das Dorf Ebental hatte die Nr. 33, Schönfeld Nr. 34, Rosenfeld Nr. 35, Friedental Nr. 32, die Nr. 36 war ein russisches Dorf, und weiter kamen Lutheraner-Dörfer. Es gab 1926 in Ebental ein Chor, 1927-28 sind  viele Mennoniten weggezogen. Nach 1933 gab es in Ebental eine Grundschule, ab der 5. Klasse lernten die Kinder in Karlsfeld im Internat. Lag bei Olgino und Karlsfeld. Viktor Petkau meint das dieses Rosenfeld und Reinfeld [30 J3]; [175] deselbe Ort ist
Quellen: [230]

 

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Ortsname: Eckwald
Weitere Ortsnamen: Etjwall
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/Kujbeschewo,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Edenberg
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Schlachtin
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Edenberg, Schlachtin geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Edwardsdorf
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Volhynia
Gründungsjahr:
Topografische Lage: [96]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 78 Mennoniten, die in Edwardsdorf, Volhynia geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In der "Grandma 5" CD sind 77 Mennoniten, die in Edwardsdorf, Volhynia im Zeitraum 1809-1905 geboren sind, beschrieben.

Quellen: [38]; [112]

 

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Ortsname: Effenger
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Nikolajew?/ Berislaw(Seidemenucha)?,
Gründungsjahr: 1809
Topografische Lage:
Landfläche: 5.232 Deßj. (1859; 102 Häuser);
Einwohnerzahl: 850 (1858)

Konfession: jüd.// men.?,
Zusatzinformationen: jüdische Ackerbaukolonie; hier lebten vermutlich auch einige Menn. Als Musterwirte.

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Eichenfeld (Neu-)
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Saporoshje/ Jasykowo (Nikolajfeld),
Gründungsjahr: 1920
Topografische Lage: [27 D5]
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 3 Mennoniten, die in Neu Eichenfeld, Ukraine geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 35 km im NW von Saporoshje, etwa 10 km nordwestlich von der 1919 erloschenen Kolonie Eichfeld Nr. 4. Liegt 10 km im SO vom anderen E.; Ende der 20'er Jahre neu aufgebaut, nachdem das alte Eichenfeld durch einen Überfall der Machno-Bande erloschen war.

Quellen: [4]; [112]

 

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Ortsname: Eichenfeld Nr. 4
Weitere Ortsnamen: Dubowka, Nr. 4, Дубовка, Dubivka, Novopetrovka (2004).

Ortsnummer: D0638. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Jasykowo (Yazykovo)
Mutterkolonie: Chortitza
Admin. Zuordnung:
Gouv. Jekaterinoslaw/Gebiet Saporoshje, ), до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Хортицкий колон. окр.; Николайпольская (Николайфельдская) вол.; в сов. периодЗапорожская/Днепропетровская обл., Хортицкий нем. р-н.
Gründungsjahr: 1869
Topografische Lage: [27 E5]; [43]; [64]

Dorfplan: Eichenfeld 1919
Landfläche: 1.874/1.884 Desj, 1903 дес. (1883), 2163 дес. (1914; 38 двор.).
Einwohnerzahl: 235 (1911), 235 (1912), 307 (1913), 310 (1914), 310 (1918), 306 (1919), 110 (1871), 217 (1885), 331 (1897), 231 (1908), 235 (1911), 310 (1914), 261 (1917), 310 (1918), 306 (1919), 79 (1930).
Konfession: mennonitisch (Chortitza)

Industrie und Handel: 9 Betriebe. Ziegelfabrik Ketler Heinrich Johann, Ziegelfabrik Quiring A., Mühle Warkentin Daniel Johann … [103]

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 322 Mennoniten, die in Eichenfeld, Yazykovo geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 25 km im N von Saporoshje. Менн. общины Хортица, Николайполь. Sie ist 1919 nach einem Überfall durch die Machnobande erloschen. In der Nacht vom 26. zum 27. Oktober 1919 wurden insgesamt 86 Einwohner (81 Männer und 4 Frauen) ermordet. Von der männlichen Bevölkerung über 16 Jahre überlebten nur zwei ältere Männer den Überfall.

Fotos: Eichenfeld.
Quellen: [1];  [4, S. 276]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

Buch: Toews, Heinrich: Eichenfeld - Dubowka: ein Tatsachenbericht aus die Tragoedie die Deutschtums in die Ukraine. Karlsruhe: Schneider Heinr. Verlag, 1938. 48 S.

 

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Ortsname: Eichenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Don/ Rostow/ Millerowo,
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [4]

 

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Ortsname: Eichenfeld
Weitere Ortsnamen: К-з им. Тельмана (1931).

Ortsnummer: D0545
Kolonie (menn.): Usman, Amur
Mutterkolonie: gemischt
Admin. Zuordnung:
Amur/ Blagoweschtschensk/Usman, в сов. период – Хабаровский край, Амурская обл., Тамбовский р-н
Gründungsjahr: 1927
Topografische Lage: [95]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 146 (1928), 61 (1941).
Konfession: mennonitisch/MBG
Zusatzinformationen: Менн. община Блюменорт. Жит. депортированы 15/16.11.1941. Die Kolonie lag etwa 70 km im SO von Blagoweschtschensk in der Nähe der chinesischen Grenze. Sie gehörte zu den Umansdörfern und damit zu den Orten, die im Zuge der 1927 der vom Volkskommissariat für Landwirtschaft geplanten Besiedlung Sibiriens entstanden. Vorgesehen war die Ansiedlung von insgesamt 150.000 Personen. Im für den Getreideanbau besonders geeigneten Amurgebiet sollten 51.000 Siedler ihre neue Heimat finden. Wie bereits bei der 1907 unter der Regierung Stolypin angestrebten Besiedlung Sibiriens wurden den Siedlern eine Reihe von Privilegien in Aussicht gestellt. Als Starthilfe sollte jede Familie 400 Rubel erhalten, für den Transport von Vieh und landwirtschaftlichen Geräten wurde ein günstiger Eisenbahntarif gewährt, jedem Umsiedler standen 15 Desj. Land zu. Außerdem wurde ihnen für 3 Jahre die Befreiung vom Militärdienst und von Steuern zugesichert. Nachdem Delegationen das vorgesehene Siedlungsgebiet besucht hatten, fuhren die ersten 260 Siedler im Frühjahr aus der Kulundasteppe 1926 ab. Sie erreichten am 12 April 1926 Blagoweschtschensk. Ihnen folgten weitere Transporte aus Slawgorod, der Ukraine und Orenburg. Sie alle hofften, im Siedlungsgebiet der aus den Hungerjahren 1924/25 resultierenden Not zu entkommen. Im Zuge der Besiedlung wurden am linken Ufer des Amur in drei Gruppen 17 Siedlungen gegründet. Es handelte sich dabei um die sogenannten Umansdörfer Blumenort, Eichenfeld, Memrik und Silberfeld sowie um die Kolonie Berjesowka, Ebenfeld, Gnadenfeld, Grünfeld, Halbstadt, Kleefeld, New York, Orechow, Osernoje, Pribreshnoje, Reinfeld, Rosental, Schönsee und Schumanowka. Der gesamte Landbesitz der deutschen Siedler wird auf etwa 500.00 ha geschätzt. Nach der Überwindung der Anfangsschwierigkeiten (Rodungsarbeiten, primitive Wohnverhältnisse, ungünstige Absatzmöglichkeiten für Getreide, da zum Teil sehr lange Transportwege bzw. fehlende Anbindung an die Eisenbahn) stellten sich bald erste wirtschaftliche Erfolge ein. Die Hoffnung vieler Siedler, in ihrer neuen Heimat den Entwicklungen zu entgehen, die in ihrer alten Heimat eingesetzt hatten, wurde aber enttäuscht. Auch in den Siedlungsgebieten begann Ende der 20er Jahre die Kollektivierung und der private Getreidehandel wurde eingeschränkt. Als Reaktion auf diese Maßnahmen reisten 1929 tausende Siedler aus Sibirien nach Moskau, in der Hoffnung, von dort ins Ausland ausreisen zu können. Dies gelang aber nur einem Teil, die Zurückgebliebenen wurde in die Heimatgebiete zurückgebracht, wo sie zumeist Restriktionen ausgeliefert waren. Ein zweiter Versuch, sich durch eine Ausreise der Entwicklung in der Sowjetunion zu entziehen, schlug 1930 fehl. Es blieb nur die Flucht ins Ausland. Diesen Weg wählten die Siedler aus Pribreshnoje und Schumanowka.
Quellen: [1];  [2 1964; S. 17]; [4]; [11]; [26]

 

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Ortsname: Eichenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Pavlograd, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 7 Mennoniten, die in Eichenfeld, Pavlograd, South Russia geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Eichenfeld, Neu-
Weitere Ortsnamen: Eichenfeld Nr. 2, Ней-Эйхенфельд, Neu-Eichenfeld, К-з Эйзенпферд, Novopetrovka (2004).

Ortsnummer: D0645. Ortsseite.
Kolonie (menn.): Jasykowo (Yazykovo)
Mutterkolonie: Yazykovo
Admin. Zuordnung
: в сов. период – Запорожская/Днепропетровская обл., Хортицкий нем. р-н.
Gründungsjahr: nach 1919, 1922.
Topografische Lage: [43]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen: Neu-Eichenfeld wurde nach 1919 nach der Zerstörung durch die Machnobande an einem anderem Platz neu angelegt.

Fotos: Eichenfeld.

Quellen: [11]; [26]; [186]

Buch: Jasykowo; ein Mennonitisches Siedlungsschicksal am Dnjepr: Gruendnung - Bluete - Untergang. Loewen (Löwen), Julius: Winnipeg, Manitoba: Selbstverlag, 1967. 120 S. 2. Aufl. 1995.

 

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Ortsname: Eichengrund
Weitere Ortsnamen: Petrovka, Eigengrund, existiert nicht mehr (2004)

Ortsnummer: D0165
Kolonie (menn.): Borosenko (Borozenko)
Mutterkolonie: unbekannt
Admin. Zuordnung:
Ekaterinoslav
Gründungsjahr: 1866
Topografische Lage: [62]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch
Zusatzinformationen:

Quellen: [26]; [186]

 

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Ortsname: Eichental
Weitere Ortsnamen: Eichenthal.

Ortsnummer: D0176
Kolonie (menn.): Schoenfeld-Brazol
Mutterkolonie: Molotschna
Admin. Zuordnung:
Alexandrovsk, Ekaterinoslav; Saporoshje/ Nowo-Nikolajewka (Schönfeld),
Gründungsjahr: 1879/1875-79
Topografische Lage: [27 G6]; [63]
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Eichenthal, Schoenfeld geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 90 km im O von Saporoshje. Gründerfam. aus Molotschna

Quellen: [1]; [4, S. 277]; [4]; [11]; [26]; [112]; [186]

 

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Ortsname: Eichwald
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Kuibyshewo, Saporoshje. Ekaterinoslav
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 5 Mennoniten, die in Eichwald, Ekaterinoslav geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: In den EWZ-Daten (1943-45) sind 18 Mennoniten, die in Eichwald, Kuibyshewo, Saporoshje im Zeitraum 1872-1942 geboren sind, aufgelistet.

Quellen: [39]; [112]

 

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Ortsname: Eigenfeld
Weitere Ortsnamen: Eigenfeld (Suworowo)
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Chersoner Gouvernement
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:
Konfession: Unbekannt

Industrie und Handel: 2 Betriebe. Dampfmühle (mit Walzen); Handel mit landwirtschaftliche Maschinen Boldt Jakob Jakob. [103]
Zusatzinformationen:
Quellen: [103]

 

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Ortsname: Eigenfeld
Weitere Ortsnamen:
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Caucasus, South Russia
Gründungsjahr:
Topografische Lage:
Landfläche:
Einwohnerzahl:

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Eigenfeld, Caucasus, South Russia geboren sind, beschrieben.
Konfession: unbekannt
Zusatzinformationen:
Quellen: [112]

 

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Ortsname: Eigengrund
Weitere Ortsnamen: Petrowka, Шараповка; Эйгенгрунд-Шараповка, Петровка, Марьин Дар
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk/ Rayon Nikopol.  до 1917 – Екатеринославская губ., Екатеринославский у., Николайтальская (Ново-Софиевская) вол.; в сов. периодДнепропетровская обл., Сталиндорфский (Фризендорфский)/Шолоховский р-н.
Gründungsjahr: 1866
Topografische Lage: [25 C6]
Landfläche: 2.043 Desj.
Einwohnerzahl: 276 (1885), 476/401 нем. (1897), 404 (1904), 394 (1911), 394 (1918), 577 (1919), 451 (1925), 447/414 нем. (1941), 425/383 нем. (1942; 54 нем. сем. или 56% без главы семьи).
Konfession: evangelisch/mennonitisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie lag etwa 55 km im O von Kriwoj Rog. Zahl der deutschen Einwohner 1941: 414 Personen in 89 Familien (196 deutsche Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.). Daneben lebten noch 33 Ukrainer in 7 Familien. Eigengrund wurde als Tochterkolonie der Molotschnaer Mennoniten auf Land (2.040 Desj.), das aus den Erträgen der Schäferei vom Gutsbesitzer Lomakowsky gekauft wurde, gegründet. Auf dem Gelände des alten Gutes am linken Ufer des Baseluk siedelten sich 34 Bauern an, denen jeweils 60 Desj. zugeteilt wurden. Bereits kurz nach der Gründung wurde eine Schule erbaut, in der auch die Gottesdienste abgehalten wurden. 1911 wurde dann eine Kirche gebaut. Bis 1927 gab es im Ort eine 4-klassige Dorfschule. Diese wurde dann in eine 7-klassige nichtvollständige Mittelschule umgewandelt. Ab 1932 gab es eine 10-klassige Mittelschule. Bis 1918 war Russisch Unterrichtssprache, nur Religion wurde in deutscher Sprache unterrichtet. Deutsch wurde als Fach gelehrt. Zwischen 1918 und 1938 war Deutsch Unterrichtssprache, Russisch wurde im Sprachunterricht vermittelt. Ab 1938 war Ukrainisch Unterrichtssprache, Deutsch und Russisch nur im Sprachunterricht. Ab Einmarsch der Wehrmacht 1941 war Deutsch wieder Unterrichtssprache. 1942 gab es 2 Lehrer mit 64 Schülern. In den Familien wurde ein schwäbischer Dialekt gesprochen. Elektrischer Strom war vorhanden. Es gab einen Arzt und eine Hebamme im Ort, die auch die Einwohner der umliegenden Dörfer betreuten. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Kronau, der Selsowjet war in Neu-Hochstädt. 1918 wurden 2.223 ha von 52 Höfen bewirtschaftet. Im Kolchos waren es dann 1.189 ha und 47 ha Hofland (je Hof 0,45 ha). Auf 15 ha wurde Obst, auf 19 ha Gemüse und auf 1 ha Wein angebaut