Neu-Chortitza, Baratov (Sofievka) Kolonie 1936-42
Klicken Sie auf den Hof, der Sie interessiert, um auf die Familienseiten zu gelangen.

 

Dieser Dorfplan wurde 1996 von Gerhard Winter (1927-) aus Wolfsburg (früher vom Hof 11) erstellt und 2009-10 von Anna Klassen (1921-) aus Neuwied (früher vom Hof 53) erweitert und die, ihr bekannte Familien, beschrieben.

Das Dorf Neu-Chortitza (russisch Nowaja Chortitza, Verknedneprovsk, Ekaterinoslav) wurde im Jahre 1872 von Chortitza Kolonie gegründet. Am Anfang 36 Wirtschaften mit je 50 Desjatin. 1926 hatte das Dorf 390 Einwohner
auf 1.902 Desjatin Land. Jakob Petkau war leitender Prediger seit der Gründung bis 1910, dann Ältester bis 1919. Prediger in Neu-Chortiza waren Gerhard Enns (seit 1870) und Anton Sudermann (seit 1870). Nach Jakob Petkau wurde Prediger und Lehrer Rempel Jakob Aron 1883-1941 (#349212) zum Ältesten, der bis zu seiner Verhaftung im Jahre 1929 in diesem Amt blieb. Von 1929-1930, bis zur Entkulakisierung, war Peter Funk Prediger. Während der deutschen Besatzung war Jakob Friesen Prediger.

Als "Kulaken" sind in den 1930er Jahren acht Familien aus dem Dorf vertrieben worden. In der Zeit von 1936 bis 1939 waren 36 Personen von der NKWD verschleppt worden, von denen drei wieder zurückkehrten. 15 Personen sind 1944-1945 als deutsche Soldaten gefallen. Im russischen Soldatendienst wurden drei Personen vermißt. (Aus "Diese Steine" S. 467)

 

Bilder und Fotos Neu-Chortitza, Baratow (Sofijewka) Kolonie.

Originalzeichnung des Dorfplanes Neu-Chortitza von Gerhard Winter (1996).

Liste von Personen aus Neu-Chortitza in Familienlisten der Orenburger Kolonie 1923.

Familienverzeichnis des Dorfes Neu-Chortitza, Baratov Kolonie aus dem Dorfbericht von K. Stumpp 1942.

Familienverzeichnis des Dorfes Neu-Chortitza, Baratow im Dorfbericht von K. Stumpp 1942 mit Geburtsjahr. (129 Ehen)

Personen aus Neu Chortitza in den Akten der Einwanderungszentrale (EWZ) 1943-45. (von Elli Wise)

Personen aus Neu-Chortitza in den Akten der Einwanderungszentrale (EWZ) 1943-45. (von Elli Wise)

Prediger in Baratov, Schlachtin, Judenplan und Kusmitsky.

 

Weitere Informationen:

1. In der "Grandma 5" CD sind 194 Personen, die in Neu-Chortitza geboren sind, meistens mit Vorfahren und Nachkommen, beschrieben.

2. Buch: Diese Steine, die Russlandmennoniten. A. Reger, D. Plett. 2001. Manitoba. S. 467 (runterladen)

3. Buch: Against the Wind: The Story of four Mennonites Villages. John Friesen, 1994. Winnipeg (englisch)

4. Buch: Ein langer Weg in die Freiheit, Jakob J. Martens, 2000. Filadelphia, Paraguay.

 
HOME | CHORTITZA | KOLONIE | NAMEN |
 
Zuletzt geändert am 7 Oktober 2011.
Samuel Dorn Jakob Braun, Heinrich Enns Viktor Eiteneier Jakob Federau Abram und Jakob Mandtler Aaron Mandtler, Abram und Johann Koop Theophiel Schmidt,  Gerhard Warkentin Kolchos, frueher P. Penner Isaak Reimer, dann Kolchos . Johann Heidebrecht Peter Regier, Abram Riediger, Klub Abraham Riediger Peter Giesbrecht Alexander Nikolas Ln01. Peter und David Penner Willi Eiteneier, frueher Bankier J. Giesbrecht Vorsitzender, Frau Hartwig Johann Klassen Peter Warkentin Butterfabrik Hermann Hamm, frueher Maties Abram Braun. Herm. Hamm, Korneliu Bergen Jakob Penner, frueher Serik Bernhard Bergen, Opoka Laden, frueher Redekop, Kornelius Bergen Schuster Nikolai Dyck Kindergarten Motja Wiens Heinrich Elteneier Heinrich Koop Kornei Janzen, Anna Unger (geb. Janzen) Hans Enns, Sophia Twetzig Heinrich Penner Maria Bulau Komandej Rudolph Deel, Alexander Deel Peter Bergen, Huge Gerhard Bergen, Agatha Bergen Hans Bergen Putzmuehlenfabrik 2000 ein Bethaus Lena Schultz Franz Warkentin Jakob Penner Jakob Kornelsen Glebow Rudolph Milchert, Sarjadny Penner Otto Posen Fedja Istomin Karl Hesse