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Die "GRANDMA 5" CD

  "Grandma 5" installieren.
  Grandma und Ihre Daten, Beispiele.
  Suchen in der "Grandma 5".
  Zahl der Geborene in Russland in der "Grandma 5" nach Regione und Orte verteilt.
  Orte und Regione in Russland mit den meisten Geborenen die in "Grandma 5" eingetragen sind.
  Zahl der Geborene in der "Grandma 5" nach Jahren und Laender verteilt.
  Die Verbreitung von mennonitischen Namen in der "Grandma 5".
   
    Ab 9 September 2009 ist die neue "Grandma 6" CD verfuegbar, mit 1.107.275 Personen.
     
    Die GRANDMA Datenbank ist eine genealogische Datenbank fuer plattdeutsche Mennoniten dessen Vorfahren urspruenglich aus Westpreussen nach Russland kamen und heute in vielen Teilen der Welt zerstreut sind. GRANDMA steht fuer "Genealogical Registry and Database of Mennonite Ancestry." Diese Datenbank ist eine Zusammenstellung von genealogischer Information von vielen Mennonitischen Familienforschern. Diese Daten von einzelne Forscher werden zu einer grossen Datenbank zusammengrfuehrt. Das GRANDMA Projekt wird von einem Komitee organisiert unter dem Dach der "California Mennonite Historical Society" in Fresno, Californien, USA, Originalseite (englisch).
    In der "Grandma" CD sind die sogenannte "plattdeutsche" (Low German) Mennoniten, dessen Vorfahren aus West-Preussen und Russland stammen, erfasst. Zum groessten Teil sind es die, die von 1789 bis ca. 1870 aus West-Preussen nach Russland kammen, und sich von da in vielen Teilen der Welt verbreiteten. Es gibt aber auch ein Teil von Mennoniten die sich direkt von Preussen nach Nord-Amerika bewegten, so zusagen "an Russland vorbei".
    Im September 1996 kam die erste Grandma-CD mit 135.482 Personen heraus. Sie wurde von Ahnenforscher aus den USA zusammengestelt. Unter Nr. 1 ist Alan Peters (1939-) aufgelistet, das heisst an seine Daten wurden Daten von anderen Forschern angenaengt. In die Grandma 2 (1997) flossen auch Daten von Ahnenforscher aus Canada ein, von Judith Rempel, Calgary (34.186 Namen), Richard Thiessen, Winnipeg (29.380 Namen) und Dennis Friesen, Altona (42.456 Namen) und anderen.
    Alle bis heute erschienene CDs und deren Inhalt ist hier als Tabelle dargestellt
     
   
GRANDMA CDs
Version
Erschienen
Personen
Familien
Orte
Quellen
Zusatzmaterial
Grandma 1
September 1996
135.482
-
-
-
Kirchenbuch von Rosenort, Preussen
Grandma 2
1997
267.864
75.296
-
-
Scanns von russischen Zensusaufzeichnungen im B. H. Unruh's Buch.
Grandma 3
Mai 2000
401.268
117.881
9.989
895
Scanns vom "Buch der Mitglieder der mennonitischen Kirche in Tragheimerweide und Orlofferfelde, Preussen."
Grandma 4
Dezember 2002
672.293
205.463
15.484
2.015

1. Scanns vom "Buch der Mitglieder der mennonitischen Kirche in Tiegenhagen, Preussen." 91 Seiten.

2. Protokolle von Schiffspassagierlisten von Mennoniten, die 1872-1913 aus Russland in die USA auswanderten.

Grandma 4.1
August 2003
713.132
218.913
16.467
2.186
Grandma 4.23
März 2006
813.831
252.671
19.144
3.882
Grandma 5
Dezember 2006
941.465
292.406
21.058
4.641
Protokolle von Schiffspassagierlisten von Mennoniten, die 1872-1913 aus Russland in die USA auswanderten.
Grandma 6
September 2009
1.107.275
349.522
24.144
5.889
kein Zusatzmaterial.
GRANDMA-Online (keine CD, nur im Internet vorhanden)
Grandma-Online 6.07
Juli 2011
1.193.206
      Seit August 2011 auch Fotos eingeben und anschauen möglich.
     
  Wenn wir diese Zahlen grafisch dargestellen (ohne GRANDMA 6 und GRANDMA-Online) dann sieht es so aus.
     
   
   
Bild 1. Zahl der Personen, Familien, Quellen und Orten in den Grandma-CDs.
     
    In 10 Jahren ist nicht nur die Zahl der erfassten Personen gestiegen, sondern auch die Qualitaet und die Information ueber einzelne Personen wie die Zahl der Orte und benutzte Quellen deutlich zeigt.
    Leute, die den GRANDMA-Projekt in den Weg leiteten, haben Anfang der 1990-er Jahre erkannt, dass eine gesammte Datenbank aller Russlandmennoniten die Ahnenforschung auf eine neue Stufe hervorhebt. Es ist ein ganz anderes Niveau. Dass Zusammenlegen aller Datenbanken von einzelnen Ahnenforscher ergibt nicht nur eine Summe, es ist ein Quantensprung bei der Qualitaet und beim effektiven Arbeiten. Doppelte Arbeit wird praktisch ausgeschlossen, Grenzgebiete verschwinden. Informationen die frueher nicht zu deinem Gebiet gehoerten, wurden zur Seite geschoben, jetzt sieht mann gleich ob diese Daten bekannt sind oder nicht, und kann sie selbst verwenden oder an andere Forscher weitergeben.
Grandma CD ist mit 2 Programmen ausgestatet "Brother's Keeper" und "Legacy". "Legacy" gibt es nur in englischer Sprache und ist deswegen fuer uns uninteressant.
   

Bei der Installation von der Grandma CD gibt es hin und wieder Probleme, ein Grund dafuer ist das es die Anleitung nur englischer Sprache gibt. Ein andere Fehler dabei ist, dass man die Datenbank oeffnen versucht, was in jeder anderer Anwendung auch logisch ist. Aber die Grandma-Datenbank ist so gross, dass das einlesen aus einer Gedcom-Datei mehrere Stunden dauern wird. Deswegen haben sich die Entwickler von "Brother's Keeper" noch einen anderen Weg einfallen lassen. Auf der CD wurde ein Backup, eine Sicherheitskopie abgelegt, und jetzt muss man in "Datei" auf "Daten wieder herstellen" klicken. Diese Prozedur dauert 1-2 Minuten. Fuer die, die trozdem bei der Installation Probleme hatten, habe ich nochmal eine Schritt fuer Schritt Anleitung fuer die Installation der aktuellen "Grandma 5 CD" aufgefuehrt.

    Die "Grandma 5" CD kostet 35$ ungefaehr so viel wie ein Buch. Ein Klassiker unter den Buecher, das sich mit mennonitischen Ahnenforschung beschaeftigt, ist Hermann Thiessens Buch "Bartholomaeus Tiessen: 350 Jahre Familientradition" (1986), in diesem Buch sind, wenn ich mich richtig erinnere um die 2.600 Nachkommen von Bartolomeus Thiessen (1633-1704) auf 596 Seiten beschrieben. Nehmen wir an ein Buch kann 3.000 Personen erfassen, dann braucht mann um alle Nachkommen in der Grandma beschreiben um die 300 Buecher. Aber in diesen 300 Buecher soll sich keine Person wiederholen.
    Betrachten wir aber mal einen Stammbaum (Bild 2) mit 6 Generationen. Ich habe hier jede Generation auf eine gerade Linie platziert, und um die Breite vom Bild in Grenzen zu halten, die oberen Generationen verkleinert dargestellt.
     
   
     
   
Bild 2. Ein Stammbaum mit 6 Generationen
     
    Jeder von uns hat 2 Eltern, 4 Grosseltern, 8 Urgrosseltern, in der vierten Generation sind es schon 16 Vorfahren, in der fuenften - 32, in der sechsten - 64 und in der siebten Generation hat jeder von uns 128 Vorfahren (auf dem Bild nicht gezeichnet) und so weiter. Ich war ein wenig ueberascht ueber diese grosse Zahl von unseren Vorfahren. Also habe ich in der siebten Generation 128 Vorfahren (wieso wir uns auf die siebte Generation konzentrieren, betrachten wir unten noch mal genauer). Das heisst aber auch, dass mein Name bei 128 Personen als Nachkomme erscheinen wird. Aber auch jeder anderer von uns, aus meiner Generation, hat 128 Vorfahren und wird natuerlich auch bei allen diesen Personen als Nachkomme erscheinen.
    Fazit: Informationen, die sich in der "Grandma" befinden konnte man in 300 Buecher beschreiben nur mit der Bedingung, keine Person soll sich widerholen. Der obere Beispiel zeigt aber dass dies unmoeglich ist, Personen werden sich immer wiederholen, wenn wir die Verbindung zwischen Eltern, Kinder und Ehepartnern nachvollziehen wollen. Um genau zu sein, mussen wir von jeder Familie die nach Russland eingewandert ist und Kinder hatte ein Buch mit Nachkommen erstellen. Nur dann sind alle Verbindungen abgedeckt. Das sind 423 Familien in Chortitza, 968 in Molotschna und 218 in Samara insgesamt 1609 minus die, die keine Kinder hatten.
    Da wurde es aber noch ein Problem geben. Hier die Zahl der Nachkommen in der "Grandma 5" von 3 Bekannten Einwanderern aus Chortitza Kolonie: die Deputierten Johann Bartsch (1757-1821) und Jakob Hoeppner (1748-1826) und einer der ersten Diakone Dyck Peter (1749-1808).
     
   
Zahl der Nachkommen in der "Grandma 5" von einigen Personen
Person
eigene Nachkommen
Gatten von Nachkommen
Zusammen
Johann Bartsch 1757-1821 (#12624) Deputierte, aus Rosental
22.971
7.890
30.861
Jakob Hoeppner 1748-1826 (#1746899) Deputierte, von Insel Chortiza
39.428
14.659
54.087
Dyck Peter 1749-1808 (#266403) Diakon 1791, aus Neuendorf
37.600
14.323
51.923
Tiessen Bartholomeus 1633-1704 (#21519)
19.331
7.639
26.970
     
    Wir sehen, das die die Zahl der Nachkommen fuer diese Personen in der "Grandma 5", die Zahl 3.000 fuer ein Buch, um 10-15 mal ueberschreitet. Und dies sind keine Ausnamen. Um eine Nachkommenschaft fuer diese Familien zu beschreiben wurde man dann auch 10-15 Baender benoetigen. Auch der oben erwaente Bartholomeus Tiessen (1633-1704) mit 26.970 Nachkommen, ist hier um das zehnfache hoeher als im Buch, obwohl hier nur das Teil von seiner Nachkommenschaft erfasst ist, das nach Russland auswanderte.
    Bis jetzt haben wir nur die Nachkommenschaft betrachtet, so zusagen von oben nach unten. Wenn uns jetzt aber der Stammbaum interessiert, von unten nach oben, dann taugen diese Buecher fast nichts. Dann brauchen wir Bucher mit Stammbaeume und wieder in der Zahl der Familien die es heute mit Kindern gibt. Diese Zahl ist mir unbekannt, aber mit 60.000-80.000 nur in Deutschland sind wir wahrscheinlich von der realen Zahl nicht weit entfernt. Da ein Stammbaum (nur 2 Eltern) immer kleiner ist als eine Nachkommenliste (4-8 Kinder pro Generation) konnte man mehrere Stammbaeume in ein Buch packen.
     
   
Fazit: Um alle Informationen aus der Grandma in Buecher zu beschreiben, wurde man mehrere tausend Buecher brauchen.
     
    Stellen wir uns vor wir haben alle diese Buecher, jetzt will ich mal sehen mit wem meinem Opa seine Geschwister verheiratet sind, und dessen Stammbaum und Nackommen. Dann wird es kompliziert, das Problem ist das Buch zu finden, wo diese Information ist. Oder ich wurde gerne wissen ob David Epp, Autor von "Die Chortizaer Mennoniten" irgendwie mit meinen Epps verwandt ist? Das ist auch nicht einfach.
    In der Grandma sind so zusagen alle diese "Buecher" drin. Man kann sich in der Datenbank frei bewegen nach oben, quer, nach unten und von jeder Person ein Stammbaum, Nachkommenliste oder sogar ein Buch erstellen.
    Wieso ist das mit Buechern komplizierter als mit dem Computer? Im Buch kann man Ahnenforschungsinformationen nur in einer Ebene (oder Flaeche, oder Schicht) darstellen. Zum Beispiel in einer Nachkommenschaft, alle Kinder, Enkel, Urenkel, Ururenkel u.s.w mit Ehepartnern von einer Person. Mann kan zwar sagen das die Ehefrau vom Enkel eine Tochter von dem und dem ist, das macht diese Ebene ein bischen breiter, aber es bleibt eine Ebene. Wenn wir jetzt ein Stammbaum von dieser Frau sehen wollen, muessen wir in eine andere Ebene, die unter einen Winkel zur unserer Ebene steht. Dasselbe gielt fuer jede andere Person.
    Wieso braucht mann tausende Buecher und nur eine CD? Erstmal passen auf eine CD 50-100 Buecher ohne Bilder. Zweitens, wie wir oben gesehen haben muss man in Buecher Daten immer wieder widerholen (allein in der Nachkommenschaft jeder Namen 128 mal und beim Stammbaum noch mehr). In einer Datenbank kommt jede Person nur einmal vor und ist mit Eltern, Kinder und Ehepartnern verbunden und der Computer errechnet dan die Daten, die sie brauchen: Stammbaum, Nachkommenschaft, Verwandschaftsgrad, Ahnenspitzen und einiges mehr.
    Ich bin 1958 geboren und meine fuenfte Generation ist im Durchschnitt 1806 geboren, die sechste - 1775, die siebte -1734. Zur Zeit der Einwanderung nach Russland 1789 war meine sechste Generation im Durchschnitt 14 Jahre alt, also noch Kinder. Die eigentliche Einwanderer waren ihre Eltern (7. Generation) und Grosseltern (8. Generation) und da haben wir schon 256 Vorfahren.
    Wir wissen dass im Jahre 1789 228 Familien aus Preussen nach Chortitza kamen, 1793-1796 noch 118 Famlien und nach 1803 noch etliche, insgesamt 423 Familien. (nach Molotschna 968 Familien, und nach Samara 218). Soweit mir bekannt ist stammen alle meine Vorfahren aus Chortitza Kolonie. Es waere interessant herauszufinden, wie gross der Anteil von meinen Vorfahren unter der ersten Einwanderer war.
    Wir haben 256 Personen in der 8. Generation plus 128 Personen in der 7. Generation ergibt 384 Personen oder 192 Familien. Von 423 Familien, die nach Chortitza eingewandert sind, sind ca. 192 Familien meine Vorfahren, fast die haelfte.
     
   
Von 423 Familien, die nach Chortitza eingewandert sind, sind ca. 192 Familien meine Vorfahren, fast die haelfte. Fuer unsere Kinder sind es 384 Familien.
     
    Diese Zahlen sind fuer jeden von uns gueltig, auch wenn sie sich, je nach dem ob Sie und Ihre Vorfahren das erste oder das letzte Kind in der Familie waren, ein wenig in die eine oder andere Richtung verschieben. Und wenn Ihre Vorfahren nicht aus Chortitza stammen, dann sind sie (oder ein Teil davon) aus Molotschna oder Samara, aber der Prinzip bleibt. Wenn wir jetzt noch eine Generation zurueckblicken, (z. B. aus der Sicht unserer Kinder) und annehnen dass alle Vorfahren aus Chortitza Kolonie stammen, sind es 384 Familien, und fuer unsere Enkel sind es 768 Familien. Aber 768 sind viel mehr als 423, die ueberhaupt eingewandert sind, irgendwas stimmt hier doch nicht. In Wirklichkeit wurden fuer diesen Enkel viele Vorfahren doppelt und mehrfach vorkommen. Der Grund dafuer ist dass Cousins manchmal miteinander geheiratet haben, Grosscousins oefter und Grossgrosscousins noch oefter, da sie oft nicht mal als Verwandschaft angesehen wurden. Weil Leute seit Generationen in einem Ort lebten und Heiraten mit anderen Konfessionen nicht geduldet wurden, ist der Teil von doppelten Vorfahren bei uns hoeher als im Durchschnitt. Zum Beispiel kommen in meinem Stambaum von 202 Personen 19 doppelt vor, es sind in Wirklichkeit nur 183 Personen, und dann sinkt auch die Zahl der Familien von meinen Vorfahren unter den ersten Einwandern von 192 auf 190 (von den 9 doppelten Familien lebten 2 waerend und nach der Einwanderung, 7 vor).
  Dieses Bild 3 soll Informationen, die Sie selbst von Ihren Ahnen herausgefunden haben, darstellen. Es kann bei Ihnen ein bischen anders
     
   
   
Bild 3. Ein Stammbaum, den, meiner Meinung nach, die meisten von uns ohne grossen Aufwand herausfinden koennen.
     
    aussehen, anders verteilt, ein bischen weniger oder ein bischen mehr, dass spielt erstmals keine Rolle. Soviel Informationen herauszufinden ist realistisch, ungefaehr so sahen meine Daten aus, bevor ich einen Einblick in die "Grandma" bekommen habe. Es ist einleuchtend, wennn sie weniger Information ueber ihre Vorfahren herausgefunden haben als hier, werden die Chancen, dass man Informationen ueber sie in der Grandma findet, schlechter. Und umgekehrt, je mehr Informationen sie haben, je mehr finden sie in der Grandma.
    Als erstes will man natuerlich wissen, ob Informationen ueber unsere Vorfahren in der "Grandma" erhalten sind. Dazu betrachten wir einige Beispiele wie ihre Daten mit diesem Stammbaum in der Grandma aussehen konnten. In Suchen in Grandma sind Beispiele und Tipps wie mann die Datenbank durchsucht.
     
    Das Programm "Brother's Keeper" ist in der Grandma 5 CD auch in deutsch vorhanden, in frueheren Versionen von Grandma gab es nur die englische Version. Auf der Seite http://www.bkwin.net/version6.htm (englisch) ist eine Auswall von aktuellen "Brother's Keeper" als Trial Version die man runterladen kann:
    http://www.bkwin.net/bksetupE.EXE - englisch 10 MB
    http://www.bkwin.net/bksetup6.EXE - viele Sprachen (auch Deutsch) 20 MB
    http://www.bkwin.net/bkupdtG.EXE - deutsches Modul fuer die englische Versionen 6.0; 6.1 und 6.2. 7 MB
    Die kostenlose Trial-Version von "Brother's Keeper" reicht fuer die erste Zeit, zum arbeiten mit "Grandma 5", voellig aus.
    In einem anderem Programm fuer Ahnenforschung - "PAF" gibt es eine Funktion "alle Verwandte auswaehlen" dabei waehlt es alle Verwandte und Verschwaegerte aus. Um herauszufinden wiviel Personen in der "Grandma 5" verwandt sind fuehrte ich diese Funktion durch. Nach einer Stunde suchen das Resultat: 894.740 Personen, von 941.465 Personen insgesamt sind es 95%. Jeder, der mit Grandma gearbeitet hat, weiss aber wiviel Verbindungen zu Kinder, Eltern und Ehepartnern noch fehlen. Wenn diese Verbindungen zum grossten Teil hergestellt sind, werden sich diese 95% bestimmt noch erhoehen. Daraus kommen wir zum Schluss, den ich so eigentlich garnicht erwartet habe:
     
   
Alle Russlandmennoniten sind verwandt oder verschwaegert, und das wahrscheinlich merfach.
     
    Aeusser der CD- Version gibt es auch eine Online-Version von der Grandma, hier sind dieselben Daten, aber im Internet, diese werden im Vergleich zur CD-ROM Ausgabe staendig aktualisiert. Die aktuelle Version 6.07: Stand Juli 2011, hat 1.193.206 Namen. Fuer 20$ hat man Zugriff auf die Seite fuer 2 Jahre. Hier sind Daten fuer noch lebende Personen ausgeblendet und die erweiterte Suche eingeschraenkt. Seit August 2011 auch Fotos eingeben und anschauen möglich.
     
    Jeder von uns hat Informationen die in der Grandma noch nicht vorhanden sind. Diese Information sollte mann an den Archivar am Zentrum fuer M. B. Studien in Fresno Kevin Enns-Rempel (Email: kennsrem@fresno.edu) schicken.Wenn es nicht viel ist - als Text in Email, groessere Information als Teildatensatz in "Brother's Keeper" oder als Gedcom-Datei. Es geht auch als Brief ueber die regelmaessige Post unter der Adresse "USA, California Mennonite Historical Society, 4824 E. Butler, Fresno CA 93727". Jemand am Zentrum fuer M. B. Studien in Fresno (normalerweise Jane Friesen und manchmal Alan Peters oder Kevin Enns-Rempel) fuegt diese Information der Fresno Version der Grandma hinzu.
    Jay Hubert (E-Mail: j-hubert@sbcglobal.net) ist fuer dass verschmelzen von grossen Gedcom-Dateien, grossen Aenderungen oder
Korrekturen in der Grandma verantwortlich. Alle 6 bis 12 Monate erstellt Jay eine "Teilungsdatei", die diese neue Information enthaelt, fuegt sie der Hauptversion zu und erhoeht die Version der Grandma seit der letzten Version. Diese neue Version wird an Kevin Enns-Rempel und andere fuehrende Ahnenforscher (Tim Janzen, Glenn Penner u. a..) geschickt und wird in der Grandma-Online veroeffentlicht. Fuehrende Ahnenforscher schicken ihre Daten direkt zu Jay Hubert.
    Wenn sie einen Fehler in der Grandma entdeckt haben schicken Sie Jay Hubert eine Email mit folgenden Daten: die Grandma Nummer fuer die Person oder Gruppe von Personen die vom Fehler betroffen sind, welche Information Ihrer Meinung nach fehlerhaft ist, die richtige Information und Quelle aus der diese Information entnommen wurde. Jay prueft die Information und traegt entsprechende Korrekturen in die Grandma ein. Wenn er denkt das diese Informationen strittig sind, dann holt er Leute wie Alan Peters, Glenn Penner oder Tim Janzen zur Rat.
    Ken Ratzlaff (ken@theRatzlaffs.net) ist bei Problemen in Grandma-Online der Ansprechspartner.
     
    Hier die 20 verbreitesten Familiennamen in der Grandma 5 CD. Die Referenznummer 049 umfasst alle Dycks, Duecks und Dicks, in 075 sind
     
   
     
    Friesens und von Riesens erfasst, u. s. w. Wie mann sieht ist Dyck, (Dueck Dick) der verbreiteste Familienname und kommt 28.429 mal vor. Dass an zweter Stelle der Name Friesen (28.126) steht, ist fuer mich schon eine Ueberaschung. Die groesste Ueberaschung fuer mich in dieser Liste ist aber der Name Schmidt (12.646) auf Platz 11. Dieses Diagramm zeigt, meiner Meinung nach, grob die Rangliste von Familiennamen unter den Mennoniten in Russland nach ihrer Verbreitung. Zusammen mit der Grandma werden auch diese Zahlen steigen, aber die Randordnung wird sich nicht wesentlich aendern. Im ganzen kammen unter den Mennoniten in Russland ca. 270 Familiennamen vor, mehr dazu ist hier.
    Hier die 20 verbreitesten Vornamen in der Grandma 5 CD. Auch hier sind es Referenznummern, die verschiedene Schreibweisen von einem
     
   
     
    Vorname zusamentraegt, z. B. jo - ist Johann, Johannes, Hans, Iwan, John u. s. w.
     
    Am einfachsten ist es die "Grandma CD" in Weierhof zu bestellen, an den Leiter der Forschungsstelle, Gary J. Waltner, eine Email: mennoforsch@t-online.de schreiben.
     
     
Zuletzt geaendert
     
am 9 August 2011