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Olgino Kolonie

 

 


Die Kolonie lag etwa 90 km im N von Prachjadnaja. В 20 км к сев.-вост. от с. Степное. Die Tochterkolonie von Tempelhof lag mitten in der Steppe. Das Land wurde von der Mutterkolonie dem Fürsten Orbeljanow abgekauft. Die Wasserversorgung konnte nur über Brunnen gesichert werden. Die Brunnen mussten bis in eine Tiefe zwischen 65-70 Meter gegraben werden. Die Ansiedlung war an einige Bedingungen geknüpft. Jeder Bauer war verpflichtet 2 Desjatinen Weingarten, 2 Desjatinen Wald, 1 Desjatine Obstgarten und 0,5 Desjatinen Gemüsegarten anzulegen. Der auf diese Weise entstehende Wald lag an einem Ende des Dorfes. Während die Bauernhöfe an der das Dorf durchziehenden Hauptstraße lagen, befanden sich die Gebäude der Handwerker in den sogenannten Anwohnerstraßen an den Enden des Dorfes. Neben Getreide wurde hier auch Wein angebaut. Im Ort gab es eine Böttcherei, einen Weinkeller und eine Schmiede. 1926 gab es eine 5- klassige Schule und einen Konsumverein/-laden (FRAM) im Ort. Die Schule wurde 1928 zu einer 7-klassige erweitert. 1928 wurde der Ort „entkulakisiert“. Das Dorf war Sowjetsitz. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Stawropol.

 

 

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Ausschnit aus der Karte Terskij Okrug 1928. Kolonien Suworowka, Trakehn (Konesawod), Kalantarowka, Olgino und Tempelhof. (russisch). Mennonitische Orte von Viktor Petkau hervorgehoben.
   
Karte Nord-Kaukasus 1928-1934. Mit Suworowka, Trakhen und Olgino Kolonien. Mennonitische Orte von Viktor Petkau hervorgehoben. (russisch)
   
Karte "Ставропольский край 1958". Mit Kuban, Suworowka, Tempelhof, Trakehn und Olgino Kolonien. (russisch) mennonitische Orte von Viktor Petkau hervorgehoben.
   
Карта Ставропольской губернии 1909. Mit Olgino und Kolontarowka Kolonien. (russisch) mennonitische Orte von Viktor Petkau hervorgehoben.
   
   

 

Bilder und Fotos Olgino Kolonie.

Wirre Jahre in Olgino, Nordkaukasus. Wieland Rempel. In Zeitschrift "Heimatbuch der Deutschen aus Rußland". Seit 1956. Herausgegeben von der Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland e.V. Stuttgart. 1997. S. 65-71.

Deutsche Siedlungen im Nordkaukasus. Historiker über die Rolle der Deutschen in der Geschichte Russlands. Walter Lange. Lage. 2013.

Die deutschen Kolonien im Nordkaukasus Von A. M…. ..r. Heimatbuch 1961.

Buch: Damals am Kaukasus Erzählbuch über Entstehung, Blütezeit und Untergang der deutschen Tempelsiedlungen im Nordkaukasus-Gebiet Mit einer Zeittafel, zahlreichen Plänen und Skizzen sowie biographischen Notizen zu den 38 Verfassern der Erzählbeiträge. Tempelgesellschaft in Deutschland Stuttgart. 1990. 312 S.

Olgino Kolonie im Buch: Friesen, Rudy P. and Edith Elisabeth Friesen. Building on the past: Mennonite architecture, landscape and settlements in Russia/Ukraine. Winnipeg: Raduga Publications, 2004. Updates. S. 79 (englisch) und dasselbe Buch: Фрiзен, Рудi. Менонiтська архiтектура. Вiд минулого до прийдешнього. ТОВ "Виробничий будинок ММД", г. Мелитополь. 2010 г. S. 65 (ukrainisch).

Olgino Kolonie in Google My Maps. Von Andreas Tissen und Viktor Petkau.

Romanofka, Russia. Aus mennonitischen Kreisen; Europa; Süd- Russland; Klassen, Abraham. In der "Mennonitische Rundschau" vom 5 April, 1893; S. 1:5.

Romanowka, Russia. Aus Mennonitischen Kreisen; Russland; Schellenberg, Anna u. Bernhard. In der "Mennonitische Rundschau" vom 9 April, 1902; S. 4:3.

Miropol - Friedensfeld, Krahn, Bernhard Nachrichten aus Russland. In der "Mennonitische Rundschau" vom 3 Mai 1922 - 7.

 

Die Tempelgemeinde. Friedensstimme, Nr. 34 23. August 1908, S. 540 - 541.

Romanowka. Fri.. Friedensstimme, Nr. 39 27. September 1908, S. 622 - 623.

   
Zuletzt geändert am 7 Oktober 2019