Home

Chortitza Kolonie

Molotschna Kolonie

Dörfer in Russland

Bücherregal

Karten

Bilder und Fotos

Namen und Listen

Sitemap

 

Bilder und Fotos Verwaltung, Schulzen, Oberschulzen, Gebietsschreiber, Vorsitzende

   
   
   
 

Diese Bilder und Fotos wurden uns 2010 von Anatolij Prosorow-Reger, Ehemann von der verstorbener Schriftstellerin Adina Reger übergeben. Einige diese Fotos erschienen in ihrem Buch "Diese Steine" aber in schwarz-weiss, einige (aus Chortitza Kolonie) hat sie mir schon 2002-03 zur Verfügung gestellt, und sind auf dieser Seite zu sehen. Der größte Teil wurde aber noch nicht veröffentlicht. Helene Bergen hat den Text abgeschrieben und die Bilder für das Web vorbereitet.

Später wurden hier auch Bilder aus anderen Quellen hinzugefügt. Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Ort erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (0/132)

   
    25 Juli, 2019tr>
   

P64522. Das "Chortitzer Gebietsamt", das administrative Zentrum der Chortitzer Wolostj und damit maßgebende Stelle in allen bürgerlichen Angelegenheiten für die Gesamte Altkolonie und ihre Tochterkolonien. [39]; [752 1938 S. 24a]

   

P64506. Die Delegierten der Schumanower Flüchtlinsgruppe von 317 Personen mit ihren chinesischen und Japanischen führern und Helfer. Oben rechts der Führer der Delegierten (Chinese). Unten links der chinesischer Führer, der die Gruppe (56 Schlitten) am 17. Dezember 1930 über die Grenze brachte. Der zweite von rechts unten ein japaner, der bei der Erlangung des Visums behilflich war. Unten rechts ein chinesischer Konditor, der bei der Brotversorgung mithalf. Foto aufgenommen in Helampo, Sachaljan. [39]; [752 1936 S. 212a]

   
P64569. Massengrab in Blumenort, Molotschna. Am 27.10.1919 wurde im Dorf stationierte Soldaten der Roten Armee von Banditen überfallen und einige erschossen. Als am nächsten Tag Verstärkung kam, wurden 8 unschuldige Dorfbewohner verhaftet und beschuldigt den Überfall organisiert zu haben. Es waren: Lehrer und Prediger
Peter J. Schmidt, Prediger Jakob D. Sudermann, Daniel D. Sudermann, Senior und Junior Johann Wall, Schulze Abram Regier, seine Söhne Peter (16 J.) und Jakob (18 J.). In den Keller, in dem alle eingesperrt waren, wurden erst Handgranaten eingeworfen und danach wurden die Überlebende mit einem Säbel getötet. Als nächste wurden erschossen: Abram J. Fast von Schönbrunn (Schönfeld (Brazol) oder Krim Kolonie), Gerhard G. Neufeld, Jakob J. Epp, Jakob Schmidt, Kornelius Wall, Nikolai Teichröb und Abram G. Wiens. [35]; [50 S. 249]
   
P64591. Hermann Riesen (21.12.1882-?) (#1146081) geb. in Grotsfeld, Alt Samara, Prediger der Mennoniten Gemeinde in Alt-Samara. Frau Auguste Cornelius Hamm (1888-1936) (#1146079). Nach 1917 wurde er Mitglied des Allrussischen Landwirtschaftlichen Vereins, mit dem Hauptsitz in Moskau. Die Aufgabe des Vereins war den Wirtschaftlichen Wiederaufbau in den Kolonien in die Wege zu leiten. Später
half er Mennoniten nach Kanada auszuwandern. 1929 wollte er auswandern, wurde in Moskau verhaftet, kam aber frei und zog nach Wladiwostok. Als er zurück nach Neu-Hoffnung, Alt Samara kam, wurde er wieder verhaftet und nach Sibirien verbannt. Seine Frau Auguste Hamm folgte ihm in die Verbannung. Im Sowchos „Wernoej Putj“, Nahe Omsk, bekam er eine gute Stelle. Seine Frau starb in der Verbannung am 5.03.1948 im Alter von 60 Jahren. Das Foto wurde am 20.07.1947 aufgenommen. [14]; [35]; [50 S. 97]
   
P64590. Abram Kornelius Neustädter und Familie, Friedensfeld, Borosenko Kolonie. (12.12.1864 - 1945) (#285844) geb. in Einlage, Chortitza. Er heiratete Maria Schellenberg. Sie wohnten 15 Jahre in Einlage, wo Abram viele Jahre als Buchhalter und später als Geschäftsführer in der Fabrik von Johann Friesen gearbeitet hat. Die Fabrik stellte Landwirtschaftliche Maschinen her. Er war viele Jahre Dirigent des
Gemeindechors der M.B.G. in Einlage. 1898 zog die Familie weg. Er war an verschiedenen Orten Geschäftsführer in Dampfmühlen. 1915 zog er für 14 Jahren nach Friedensfeld, Nikopol, wo er leitender Prediger der M.B.G. 1918/1919 haben Räuber der Familie alles weggenommen. 1929 beim Versuch auszuwandern, wurde die Familie in ein Viehwagen eingeladen und zurück in die Heimat gebracht. Die Häuser waren von den benachbarten Russen ausgeplündert. Am 25.02.1930 wurde seine Familie für 5 J. in die Verbannung nach Sibirien geschickt. Nach 5 J. kam die Familie zurück. 1943 musste Abram mit 81 Jahren seine Heimat verlassen. Er ist in Warthegau gestorben. [14]; [35]; [50 S. 100]
   

P64589. Predigerkurs in Millerowo 1912. Von l. n. r.:

1. Johann Paul (Pauls?), Burwalde.

2. Leiter des Predigerkursus, Lehrer und Prediger Johann Penner, Millerowo.

3. Abram Klaas Quiring (21.07.1879 - 20.04.1933) (#313420) geb. in Adelsheim, Jasykowo. Nach der Schule hat er mehrere Jahre Privatunterricht erhalten. Er heiratete Maria Reimer. Sie hatten 7 Kinder. Er besaß eine Wirtschaft und Ziegelei. 1908 wurde er in der M.B. zu Nikolaipol zum Prediger gewählt. Dafür hat er noch die Bibelkurse in Millerowo im Donezkgebiet besucht. 1923 wurde er zum Leiter der M.B. zu Nikolaipol gewählt, bis er im März 1931 in die Verbannung geschickt wurde. Seine Familie musste ihm folgen. Am 25.04.1933 starb Abram Quiring des Hungertodes. Familie lebte 1906-25 in Adelsheim, Yazykovo.

4. Dietrich Wiebe, Burwalde. Dietrich Nikolai Wiebe (8.11.1879 - 22.09.1942) (#510291) geb. in Altonau, Sagradowka. Nach der Heirat zog er nach Hochfeld, Jasykowo. Hier wurde er von der Bürgergemeinde zu einem Prediger-Bibelkurs nach Milerowo geschickt, wo er mit Abram Quiring und Br. Pauls bei Prediger und Lehrer Joh. Penner am Unterricht teilnahm. 1913 zog die Familie nach Chortitza, Sibirien. Er wurde vom Ältesten Hübert zum Prediger ordiniert und wirkte 10 Jahre als Prediger, Seelsorger und Waisenvater. Dann zog er weiter südlich in die Slawgorod Gegend, wo er in Halbstadt für seine 9-Köpfige Familie ein Haus erwarb. 1926 wurde er Stimmrechtlos. Als er 1928 nach Moskau, mit der Absicht nach Kanada auszuwandern fuhr, wurde er zurück geschickt. Statt Sibirien fuhr er nach Nikolaifeld, Saporoschje (wahrscheinlich Jasykowo Kolonie), wo 1938 verhaftet und verschleppt wurde. Sein Schicksal ist unbekannt. Heirat 1905 in Alexanderheim (Wiesenfeld oder St. Sajzewo Kolonie), South Russia. Lebte nach 1905 in Hochfeld, Jasykowo; 1912 in Burwalde, Chortitza; 1913 in Chortitza, Omsk; danach in Halbstadt, Barnaul Kolonie; 1918 in Chortitza Kolonie; 1928 in Zlatopol, Altayskiy Kray. [14]; [35]; [50 S. 110, 216]

   
P64585. Peter Jacob Neufeld (1892-1939) (#952298) geb. auf dem Landgut Ebenfeld, bei Guljajpole. 1904 trat er in die Realschule in Berdjansk ein. Während der Revolution, musste er sich von der Machnobande retten und ließ sich in Blumenort, Molotschna nieder. Hier heiratete er Anna Dick (?-?) (#neu) und hatte eine Begegnung mit dem Banditenführer Machno. Peter hat sich in verschiedenen Ämtern nützlich gemacht. Er
unterrichtete in der Abendschule für Analphabeten, arbeitete im Sekretariat, war angestellt als Schreiber im „Verbande der Bürger holändischer Herkunft“ in Ohrloff, Molotschna. Im Juni 1931 wurde Peter verhaftet und mit Familie nach Tscheljabinsk geschickt, später nach Solikamsk und Krasnaja Wischera. Wegen seiner Tüchtigkeit wurde Hauptbuchführer. 1937-1938 wurde Peter von seiner Frau getrennt. Nach ca. einem Jahr ist er schwer erkrankt und gestorben. [14]; [35]; [50 S. 139]
   
P65081. Peter Jacob Neufeld (1892 - 1939) (952298) geb. auf dem Gut Ebenfeld, bei Guljajpole, in Berdjansk, wahrscheinlich im Ersatzdienst. Während der Revolution, musste er sich von der Machnobande retten und ließ sich in Blumenort, Molotschna nieder. Arbeitete im Sekretariat, war angestellt als Schreiber im „Verbande der Bürger holändischer Herkunft“ in Ohrloff, Molotschna. Im Juni 1931 wurde Peter verhaftet und mit Familie nach Tscheljabinsk geschickt, später nach Solikamsk und Krasnaja
Wischera. Wegen seiner Tüchtigkeit wurde Hauptbuchführer. 1937-1938 wurde Peter von seiner Frau getrennt. Nach ca. einem Jahr ist er schwer erkrankt und gestorben. [14]; [23]; [35]
   
P64584. Heinrich Peter Hildebrand (1.03.1897 - 3.06.1981) (#435794) geb. in Chortitza, Chortitza. Im Jahre 1925-1930 war er in England und hilf bei der Aussiedlung der Mennoniten nach Kanada und Deutschland. Zweimal war er in Kanada, aber wurde wegen Trachomanarben zurückgehalten. Von 1930 bis 1939 half er in Berlin bei der Beförderung von Paketen nach Russland. 1941 wurde er als Dolmetscher von der
Wehrmacht eingesetzt. 1943 wurde er als Kriegsgefangener nach Stalingrad und Moskau genommen. 1950 kam er frei, dann aber zum Tode verurteilt und später zu 25 Jahren Gefangenschaft. Als er freikam, ist er über Ulm nach Paraguay ausgewandert. Das Foto mit seiner Frau Anna Abram Fast (1914-2005) (#435795) geb. in Tiege, Molotschna und Sohn Alfred Heinrich Hildebrand (1935-) (#435796), entstand bei seiner Ankunft in Asuncion, Paraguay. [14]; [35]; [50 S. 142]
   
P64573. Dietrich Nikolai Wiebe (8.11.1879 - 22.09.1942) (#510291) geb. in Altonau, Sagradowka, wo er die Dorfschule beendet hat. Später übernahm er für seinen verheirateten älteren Bruder Nikolaus den Forstdienst (4 Jahre). Nach der Heirat zog er nach Hochfeld, Jasykowo. Hier wurde er von der Bürgergemeinde zu einem Prediger-Bibelkurs nach Milerowo geschickt, wo er mit Abram Quiring und Br. Pauls bei Prediger und Lehrer Johann Penner am Unterricht teilnahm. 1913 zog die Familie nach
Chortitza, Sibirien. Er wurde vom Ältesten Hübert zum Prediger ordiniert und wirkte 10 Jahre als Prediger, Seelsorger und Waisenvater. Dann zog er weiter südlich in die Slawgorod Gegend, wo er in Halbstadt für seine 9-Köpfige Familie ein Haus erwarb. 1926 wurde er Stimmrechtlos. Als er 1928 nach Moskau, mit der Absicht nach Kanada auszuwandern fuhr, wurde er zurück geschickt. Statt Sibirien fuhr er nach Nikolaifeld, Saporoschje (wahrscheinlich Jasykowo Kolonie), wo 1938 verhaftet und verschleppt wurde. Sein Schicksal ist unbekannt. Heirat 1905 in Alexanderheim (Wiesenfeld oder St. Sajzewo Kolonie), South Russia. Lebte nach 1905 in Hochfeld, Jasykowo; 1912 in Burwalde, Chortitza; 1913 in Chortitza, Omsk; danach in Halbstadt, Barnaul Kolonie; 1918 in Chortitza Kolonie; 1928 in Zlatopol, Altayskiy Kray. [14]; [35]; [50 S. 216]
   
P64571. Franz Daniel Peters (18.09.1843 - 5.11.1919) (#266891) geb. in Petersdorf, Jasykowo. Er besaß 2000 Desjatin Land. Er war in den 90er Jahren in Nikolaipoler Wolost 6 Jahren Oberschulze. Danach wurde er Nachfolger von Isaak Dyck aus Rosental für 6 Jahre Prediger in der Mennonitischen Försterei. Mehrere Jahre war er Mitglied im Landschaftsrat in Jekaterinoslaw. Am 5.11.1919 wurde sein Haus von Machnobande überfallen, die mit Säbeln in Stücke zerhackt haben. Am 18.11.1991 wurde sein ältester
Sohn Daniel und sein großsohn Franz Unrau (22 Jahre) in Nikolaipol ermordet. Sein jüngster Sohn Kornelius wurde vor der Tür erschossen. Lebte 1864-88 in Petersdorf, Yazykovo. [14]; [35]; [50 S. 231]
   
Foto 4. Franz Daniel Peters (18.09.1843 - 5.11.1919) (#266891) geb. in Petersdorf, Jasykowo. Er besaß 2000 Desjatin Land. Er war in den 90er Jahren in Nikolaipoler Wolost 6 Jahren Oberschulze. Danach wurde er Nachfolger von Isaak Dyck aus Rosental für 6 Jahre Prediger in der Mennonitischen Försterei. Mehrere Jahre war er Mitglied im Landschaftsrat in Jekaterinoslaw. Am 5.11.1919 wurde sein Haus von Machnobande überfallen, die mit Säbeln in Stücke zerhackt haben. Am 18.11.1991 wurde sein ältester

Sohn Daniel und sein großsohn Franz Unrau (22 Jahre) in Nikolaipol ermordet. Sein jüngster Sohn Kornelius wurde vor der Tür erschossen. Lebte 1864-88 in Petersdorf, Yazykovo. [14]; [35]; [13 S. 125];

   
P8662. Franz Daniel Peters (18.09.1843 - 5.11.1919) (#266891) geb. in Petersdorf, Jasykowo. Er besaß 2000 Desjatin Land. Er war in den 90er Jahren in Nikolaipoler Wolost 6 Jahren Oberschulze. Danach wurde er Nachfolger von Isaak Dyck aus Rosental für 6 Jahre Prediger in der Mennonitischen Försterei. Mehrere Jahre war er Mitglied im Landschaftsrat in Jekaterinoslaw. Am 5.11.1919 wurde sein Haus von Machnobande überfallen, die mit Säbeln in Stücke zerhackt haben. Am 18.11.1991 wurde sein ältester

Sohn Daniel und sein großsohn Franz Unrau (22 Jahre) in Nikolaipol ermordet. Sein jüngster Sohn Kornelius wurde vor der Tür erschossen. Lebte 1864-88 in Petersdorf, Yazykovo. [14]; [35]; [48 S. 54];

   
P64570. Johann Johann Peters (30.11.1864 - 5.11.1919) (#266892) geb. in Petersdorf, Jasykowo mit Frau Aganetha, geborene auch Peters (6.09.1866 - 15.09.1932) (#595095). Er war Christ, was der nicht viel von seinem Christentum sprach, aber versuchte es auszuleben, nach den Worten des Apostels: „Wandelt im Licht“. Er hatte ein warmes
Herz und war Mitglied im Verwaltungsrat von der Nervenheilanstalt „Bethania“. Im Januar 1919 begannen die brutalen Überfälle auf Petersdorf. Die schwer bewaffnete Machno Banditen haben alles mitgenommen, was sie für wertvoll hielten. Viele Menschen aus dem Dorf, wurden schwer misshandelt und ermordet. Als Johann eins von seinen letzten Pferden den Banditen übergab, wurde er ohne Grund erschossen. Im Dezember 1919 wurden alle Bewohner von Petersdorf gezwungen das Dorf zu verlassen. Im Frühjahr 1920 haben die Russen aus der Umgebung die Häuser abgebaut und mitgenommen. Das war das Ende von dem schönen Mennonitischen Dorf – Petersdorf. Seine Frau starb 1932 in der Verbannung am Ural. Familie lebte 1864-1919 in Petersdorf, Yazykovo. [14]; [35]; [50 S. 237]
   

P64562. Vorne links Prediger Abram Heinrich Unruh (5.04.1878 - 15.01.1961) (#213418) geb. in Temir Bulat, Krim. Abram und Katharina zogen 1903 nach Barwenkowo, wo er als Lehrer tätig war. 1924 schafte die Familie nach Kanada auszuwandern, wo Abram eine Bibelschule gründete. 1945 Umzug nach Winnipeg, MB.

Hinten links seine Frau Katharina Franz Toews (1876-1963) (#213419) geb. in Klippenfeld, Molotschna. Familie lebte 1903, 1910, 1917 in Barvenkovo, Kharkov; 1920 in Karassan, Crimea; in Tschongraw, Crimea. Heirat 1900 in Menlertschik, Crimea.

Vorne rechts Gerhard Peter Fröse (26.07.1867 - 29.06.1955) (#110620). Mit 26 Jahren zog er von Andreasfeld nach Barmenkowo und gründete mit Brüder Peter und A. Lepp eine Dampfmühle. Nach 10 Jahren konnten sie eine noch viel größere Dampfmühle bauen. Da sich hier sehr viele Mennonitische Familien niederließen, wurde ein großes Versammlungshaus gebaut. In dieser Zeit zog Lehrer und Prediger Abram Unruh dazu und wurde Lehrer in der Schule. Bruder Gerhard Fröse war lange Zeit Kassierer der M.B. Konferenz für russische und bulgarische Mission. 1909 wurden Gerhard Fröse und Abram Unruh verhaftet, kamen aber nach 20 Tagen frei. Nach vielen Schikanen, konnte Gerhard Fröse 1929 nach Kanada flüchten.

Hinten rechts seine Frau Annna Johann (geb. Penner) (1870-1958) (#110628) geb. in Adelsheim, Yazykovo. Familie lebte 1892-93 in Andreasfeld, Ekaterinoslav; 1895-1913 in Barvenkovo; 1921 in Tchongrav, Krim. [14]; [35]; [50 S. 357]

   
P64557. Vertreter der Russland-Mennoniten: Peter Fr. Fröse, Benjamin H. Unruh und C. F. Klassen.

Peter Franz Froese (31.01.1892 - 23.09.1957) (#1026001) geb. in Memrik. Er besuchte die Dorfschule, bevor er in die Ohrloff Zentralschule ging. Nach seinem Abschluss begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. 1914 wurde er zum Sanitätsdienst eingezogen, wo er Bibelstunden für die Arbeiter durchführte. 1917 zog Peter nach Moskau. Dort gründeten sie eine mennonitische Vereinigung namens Mennobschestvo. Nach der Teilnahme am Allgemeinen Mennonitischen Kongress 1917 trat er dem United Council of Religious Brotherhoods and Groups bei, der bei den Prozessen gegen junge Männer half, die den Militärdienst abgelehnt hatten. Als 1921 das Allrussische Hilfskomitee organisiert wurde, wurde Peter als Mitglied des Komitees gewählt und diente ihm, bis die Tscheka die Organisation auflöste, die meisten Mitglieder verhaftete und ins Gefängnis brachte. Als die Hungersnot nach Russland kam, engagierte er sich für die Einwanderung von Mennoniten nach Nordamerika und half ihnen, Reisegenehmigungen für Russland und die Ukraine zu erhalten. Peter war Mitglied des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV), für den er später zum Vorsitzenden gewählt wurde. Am 15. Oktober 1929 wurde Froese verhaftet und ins Gefängnis Lubjanka gebracht. Er eine 10-jährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. Am 15. Oktober 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen. Er zog nach Jegorowik. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet eroberte, wurde Peter nach Deutschland geschickt und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder.

Benjamin H. Unruh (4.09.1881 - 12.05.1959) (#133597) geb. in Philippstal, Krim. Er besuchte die Orloffer Zentralschule in der Molotschna. Er erwarb das Lehrerexamen an der russischen Mittelschule in Simferopol und 1899 das russische Staatsexamen in Charkow. Von 1900 bis 1907 besuchte er zwei Hochschulen in Basel, Schweiz, studierte an der Universität und in den frühen Jahren besuchte er parallel dazu ein Predigerseminar. Nach Russland zurückgekehrt, unterrichtete er an der Halbstadt Kommerzschule die Fächer Deutsch und Religion. In dieser Zeit schrieb er eine Bibelkunde für die mennonitischen Schulen in Russland. Aufgrund der sich verschlechternden Bedingungen in Russland durch den atheistischen Kommunismus, wurde Unruh 1920 von den Russlandmennoniten als Mitglied einer Studienkommission ausgewählt, die nach Möglichkeiten einer Auswanderung in andere Länder suchten. Seine Aufgabe führte ihn nach Nordamerika und Westeuropa, wo er sich 1920 dann in Deutschland in Karlsruhe niederließ. 1937 bekam er von der Universität Heidelberg die Ehrendoktorwürde in Theologie. Lange Jahre war er Lektor für russische Sprache und Literatur an der Technischen Hochschule Karlsruhe. Von Beginn seiner Zeit in Deutschland an half er als Kommissar des Canadian Mennonite Board of Colonization und später für das Mennonitische Zentralkomitee Mennoniten aus Russland bei der Auswanderung nach Kanada und Paraguay. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sich unermüdlich für die vielen russlanddeutschen Flüchtlinge ein. Er war Mitglied in zahlreichen Organisationen, die die Rechte der Russlanddeutschen vertraten, darunter auch „Brüder in Not“ und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, wo er als Gründungsmitglied in den Beirat gewählt wurde.

Cornelius F. Klassen (3.08.1894 - 8.05.1954) (#414023) geb. in Dolinsk, Neu Samara. Er besuchte die Dorfschule in Donskoi, Neu-Samara, wo seine Familie ab 1900 lebte. Von 1907 bis 1910 besuchte C. F. Klassen die mennonitische Zentralschule in Karassan auf der Krim. Im Sommer 1911 ließ er sich in der Mennoniten-Brüdergemeinde in Lugowsk taufen. 1912 nahm er eine Stellung im Büro der Otto Deutz Co. in Moskau an. 1913–1914 studierte Klassen in Sankt Petersburg und arbeitete dann ein Jahr lang als Privatlehrer. Statt wie er es wünschte Medizin zu studieren, wurde er 1915 in den Forsteidienst einberufen, wo er bis 1917 seinen Dienst verrichtete. Er war aktives Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde in Kanada ab 1928, war eine führende Persönlichkeit der mennonitischen Hungerhilfe und der mennonitischen Auswanderung und Kolonisierung in Russland, Kanada und Europa. 1945–1954 war er der Direktor der Abteilung für Flüchtlinge und Ansiedler in dem Mennoniten Central Komitee (MCC) in Europa für die Flüchtlinge aus Russland und Danzig. [14]; [Wikipedia]; [35]; [50 S. 410, 415]

   
P64556. Peter Franz Froese (31.01.1892 - 23.09.1957) (#1026001) geb. in Memrik. Er besuchte die Dorfschule, bevor er in die Ohrloff Zentralschule ging. Nach seinem Abschluss begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. 1914 wurde er zum Sanitätsdienst eingezogen, wo er Bibelstunden für die Arbeiter durchführte. 1917 zog Peter nach Moskau. Dort gründeten sie eine mennonitische Vereinigung namens
Mennobschestvo. Nach der Teilnahme am Allgemeinen Mennonitischen Kongress 1917 trat er dem United Council of Religious Brotherhoods and Groups bei, der bei den Prozessen gegen junge Männer half, die den Militärdienst abgelehnt hatten. Als 1921 das Allrussische Hilfskomitee organisiert wurde, wurde Peter als Mitglied des Komitees gewählt und diente ihm, bis die Tscheka die Organisation auflöste, die meisten Mitglieder verhaftete und ins Gefängnis brachte. Als die Hungersnot nach Russland kam, engagierte er sich für die Einwanderung von Mennoniten nach Nordamerika und half ihnen, Reisegenehmigungen für Russland und die Ukraine zu erhalten. Peter war Mitglied des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV), für den er später zum Vorsitzenden gewählt wurde. Am 15. Oktober 1929 wurde Froese verhaftet und ins Gefängnis Lubjanka gebracht. Er eine 10-jährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. Am 15. Oktober 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen. Er zog nach Jegorowik. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet eroberte, wurde Peter nach Deutschland geschickt und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. [14]; [35]; [50 S. 417]
   
P64555. Cornelius Franz Klassen (3.08.1894 - 8.05.1954) (#414023) geb. in Dolinsk, Neu Samara. Er besuchte die Dorfschule in Donskoi, Neu-Samara, wo seine Familie ab 1900 lebte. Von 1907 bis 1910 besuchte C. F. Klassen die mennonitische Zentralschule in Karassan auf der Krim. Im Sommer 1911 ließ er sich in der Mennoniten-Brüdergemeinde in Lugowsk taufen. 1912 nahm er eine Stellung im Büro der Otto Deutz Co. in Moskau an. 1913–1914 studierte Klassen in Sankt
Petersburg und arbeitete dann ein Jahr lang als Privatlehrer. Statt wie er es wünschte Medizin zu studieren, wurde er 1915 in den Forsteidienst einberufen, wo er bis 1917 seinen Dienst verrichtete. Er war aktives Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde in Kanada ab 1928, war eine führende Persönlichkeit der mennonitischen Hungerhilfe und der mennonitischen Auswanderung und Kolonisierung in Russland, Kanada und Europa. 1945–1954 war er der Direktor der Abteilung für Flüchtlinge und Ansiedler in dem Mennoniten Central Komitee (MCC) in Europa für die Flüchtlinge aus Russland und Danzig. Lebte 1927 in Moskau. [14]; [35]; [50 S. 415]
   
P64553. Vertreter der Russland-Mennoniten Benjamin Benjamin Janz (25.09.1877 - 16.10.1964) (#209027) geb. in Konteniusfeld, Molotschna. Janz wurde Schullehrer in Tiege. 1909 wurde er zum Prediger ordiniert. Im Jahr 1920 wurde er Vorsitzende der Vereinigung der Nachkommen der niederländischen Linie, die prominentesten Mennoniten Organisation in der Sowjetunion. Während der Hungersnot von 1921, verhandelte Benjamin mit amerikanischen Hilfsorganisationen. Zusätzlich setzte er sich
für die Freilassung der verhafteten Mennoniten ein. Ab 1922 begann er die Verhandlungen mit der sowjetischen Regierung, um die Auswanderung von Mennoniten nach Kanada zu ermöglichen. Im Jahr 1923 verließen, Dank seinen Bemühungen, 3000 Mennoniten die Sowjetunion. Im Jahr 1924 waren es 5048 Personen. Er blieb in der Sowjetunion, als Sprecher der Mennoniten, bis März 1926. Als er erfuhr, dass er verhaftet werden sollte, gelang ihm die Auswanderung nach Kanada. 1927 kaufte er Ackerland in Couldale, Alberta , wo er Prediger wurde. Janz arbeitete als Mitglied der kanadischen Mennonite Board of Colonization. Lebte 1907-08 in Sparrau, Molotschna; 1909-20 in Tiege, Molotschna. [14]; [Wikipedia]; [35]; [50 S. 410]
   
P64552. Orie O. Müller, M.C.C. Exekutvsekretär (von 1935-1958) des mennonitischen Zentralkomitees in U.S.A. kam nach Russland und traf Vorkehrungen für Hilfsmaßnahmen. Als er zurückkehrte, organisierte er Hilfsaktionen unter den russischen Flüchtlingen, die in diese Stadt strömten. Seine Kirchenarbeit konzentrierte sich auf Welthilfe, Missionen und Bildung. In der Kirche wurde sein Einfluss im umfangreichen Programm der mennonitischen Hilfe und der Umsiedlung von Flüchtlingen, im zivilen
öffentlichen Dienst, in der Organisation und dem Wachstum der mennonitischen Wirtschaftsentwicklungspartner (MEDA), in der Organisation des Menno Travel Service und der mennonitischen gegenseitigen Hilfe sowie in zahlreichen anderen mennonitischen und zwischenkirchlichen Anliegen spürbar. [Wikipedia]; [35]; [50 S. 415]
   

P64551. Peter und Frieda Dück, M.C.C. Mitarbeiter, die die Flüchtlinge auf dem Schiffe nach Paraguay, Süd- Amerika begleiteten. Peter Dück (4.12.1914 - 4.01.2010) (#414049) geb. in Lysanderhoeh, Am Trakt. Elfrieda Franz Klassen (1917-2004) (#414050) geb. in Donskoye, Neu Samara. Er war leitender Mitarbeiter des Mennonite Central Committee (USA), Direktor des MCC-Büros für Europa von 1957 bis 1967 in

Frankfurt/M., Deutschland. Er emigrierte mit der Familie 1927 nach Saskatchewan, Kanada. Am 26. Oktober 1947 wurde er zum Prediger in seiner Heimatgemeinde Tiefengrund Mennonite Church ordiniert. 1949 wurde er von Königin Juliane der Niederlande zum Ritter geschlagen, womit seine Verdienste in der Hilfswerksarbeit gewürdigt wurden. 1974 wurde ihm die Würde eines Ehrendoktors von der University of Waterloo, Ont., als einem bewunderten Redner verliehen, der für seine Hilfsbereitschaft gegenüber leidenden Menschen und als leidenschaftlicher Anwalt des Friedens bekannt war. Peter Dyck war Prediger in der Unified Church, Sudbury, Ontario (1940-1941), in der Eden Mennonite Church, Moundridge, Kansas (1940- 1947) und in Kingview Mennonite Church, Scottdale, Pennsylania (1983-1985). In der Arbeit für das →Mennonite Central CommiVee (MCC) diente er der Kirche mehr als 35 Jahre. Er hat tausenden von Flüchtlingen aus Russland, Polen und Preußen jetzt in Holland, Westdeutschland und Dänemark geholfen auszuwandern. Das MCC arbeitete hart daran, eine große Anzahl von Flüchtlingen in den USA und Kanada unterzubringen. Peter und Elfrieda waren Schlüsselfiguren beim Zustandekommen dieser „Flucht“ und begleiteten selbst 5.616 Flüchtlinge auf vier Seereisen zwischen 1947 und 1948 nach Südamerika. Peter koordinierte auch die kirchlichen Beziehungen unter den Mennoniten zwischen Ost und West. Peter organisierte eine Reihe von Reisen, die zu Mennoniten in der Sowjetunion Brücken bauen und später auch deren Abgesandten Reisen in den Westen ermöglichen sollten. Peter Dyck war wohl die bekannteste Gestalt des 20. Jahrhunderts unter den Mennoniten und verkörperte auf einmalige Weise die reiche und leidenschaftliche Geschichte dieses gewaltsamen Zeitalters. In seinen theologischen Überlegungen betonte er das Dienen als sein leitendes Motiv. Dienen „im Namen Christi“ war für Peter Dyck „Leben für andere“ und ein „Zeugnis vom Gott der Liebe und des Friedens“. [14]; [MennLex V]; [35]; [50 S. 415]
   
P64664. Gerhard Julius Plett (30.06.1860-01.04.1933) (#385892) geb. in Pordenau, Molotschna. Seine Fortbildung nach der Dorfschule hat er in der Abendschule bei Lehrer Johann Dörksen gemacht. Einige Jahre war er Dorflehrer in Sparrau und Gnadenfeld, Molotschna. Nach dem Tod seiner ersten Frau, siedelte er nach Hierschau, Molotschna, wo er eine Kleinwirtschaft „Tongrube“ erwarb. Lange Zeit, bis 1904 war er Bezirksrichter in Gnadenfelder Wollost. Dann widmete er sich der Predigertätigkeit.
Schon 1899 wurde er zum Prediger der Margenauer Mennoniten Gemende gewählt. Als Ältester Peter Friesen 1907 starb, wurde er 1908 von Ältesten Heinrich Koop, Alexanderkrone, als Ältester dieser Gemeinde ordiniert. Später übernahm er die Gemeinen zu Landskrone und zu Alexanderwohl. Er hat 2000 Seelen getauft. 1919 wurde er von den Roten verhaftet. Nach dieser Zeit hat sich sein Gesundheitszustand nicht mehr erholt und musste 1928 sein Amt als Ältester aufgeben. Am 17.02.1930 wurde er enteignet. Seit dem war er bis zu seinem Tod auf der Flucht. Gerhard Plett starb in Friedensdorf, Molotschna. Lebte 1883-85 in Sparrau, Molotschna; 1888 in Waldheim, Molotschna; 1891-1911 in Hierschau, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 214]
   
P64691. Johann Johann Wieler (22.11.1839 - 30.07.1889) (#494489) geb. als Sohn des Lehrers Johann Wieler in Chortitza. Er lernte gründlich die russische Sprache, was damals ungewöhnlich war. 1860 trat er in die M. B. G. ein. Prediger, 1886 wurde Johann der erste Vorsitzende des Bundes der russischen Baptisten. Aus Angst um sein Leben musste er sich auf dem Anwesen von Johann Thielmann verstecken und floh später nach Hamburg und Bukarest. Er erhielt vorübergehendes Asyl in Berlin, zog
dann in eine Baptistengemeinde in Tulscha, Rumänien, wo er nach einem Unfall starb. [14]; [35]; [49 S. 29]
   
P64643. David Jakob Dick (29.06.1860-18.10.1919, laut Grandma am 29.06.1861 geb.) (#65177) und Frau Katharina, geb. Schmidt (15.11.1860-16.10.1919) (#65169). Er hat in drei Jahren die Zentralschule in Gnadenfeld absolviert und wurde Mitglied der M.G. bei Halbstadt. Am 21.10.1887 heiratete er Katharina Schmidt und wohnten in Steinbach bis 1894. Dann zogen sie auf ihr Erbgut Apanlee, wo sie bis zum Ende in großem
Wohlstand lebten. Er war ein leidenschaftlicher Landwirt. Er züchtigte erstklassiges Zuchtvieh, das er aus dem Ausland kaufte. In seinem Haus versammelten sich Prediger und andere Dienstboten, manchmal bis 40-50 Personen. Die kamen aus der eigen Mitte, Deutschland, Schweiz, England und Ostseeprovinzen. David war der Gründer und Initiator des ersten mennonitischen christlichen Traktatvereins und bis 1914 der Vorsitzender des Vereins. Von 1904-1910 war er Präsident über alle mennonitischen Forsteien in Russland. Auch auf dem Gebiet Schulwesen hat er hervorragendes geleistet. Er war Vorsitzender des Schulvereins. 1918-1919 wurde er verhaftet. Weil er so beliebt war, haben russische Nachbarn mit 7000 Unterschriften und er wurde entlassen. Am 16.10.1919 kamen schwer bewaffnete Männer ins Haus und raubten alles aus und erschossen David und Katharina. [14]; [35]; [49 S. 369]
   
P64642. Isaak Gerhad Dyck (9.12.1847 - 24.08.1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza. Er war viele Jahre Ältester der M.G. zu Chortitza. Nach der Heirat zog er nach Großfürstenland, wo er in Michelsburg 3 J. Lehrer war. 1876 wurde er ins Predigtamt berufen. 1882 wurde er für 6 J. als Prediger-Dekonom auf die Anadolsche Forsterei berufen. Dann kamm er nach 15 Jahren zurück nach Rosental. 1906 wurde er zum Ältesten gewählt und hat hier 33 Jahre gedient. Er war Präsident des Komitees zur
Unterhaltung aller Forstkommandos und Präsident des Chortitzer Zentralschulkommitees. Mehrmals wurde er in die Deputation gewählt, die in Petersburg bei der Regierung Angelegenheiten regelten. Wärend des ersten Krieges erlebte er schwere Zeiten. [14]; [35]; [49 S. 380]
   
P64681. Aron Peter Toews (28.01.1887-28.07.1938) (#224988) geb. in Fürstenau, Molotschna. Sein Vater war Peter war Prediger der Schönseer Mennoniten Gemeinde. Nach dem Absolvieren der Zentralschule, besuchte er die zweijährigen Pädagogischen Klassen in Neu-Halbstadt und wurde Lehrer in Nikopoler Kreis bis 1914. Dann diente er als Sanitäter auf dem Sanitätszug 194. 1917 nahm er regen Anteil an der „Neuschöpfung und Reorganisation einer besserer Welt“. Er heiratete Maria, Tochter von David
Sudermann. 1923 wurde er Mitarbeiter der AMRA (American Mennonite Relif Association). Danach hat er als Buchhalter gearbeitet. 1925 wurde er von der Chortitza Mennoniten Gemeinde zum Prediger gewählt und ordiniert. 1934 wurde er verhaftet und nicht mehr zurückgekommen. Ein Neustädter aus Chortitza hat in der Verbannung ein Zettel aus einem Transportwagen geworfen: „Prediger Aron Töws war mit uns. Wir werden alle weitergeschickt. Niemand weiß wohin.“ [14]; [35]; [ 49 S. 79]
   
P64680. David Johann Klassen (9.05.1855-1932) (#12418 ) geb. in Liebenau, Molotschna. Sein Vater Johann Klassen war einer der hervorragensten Mitbegründer der Mennoniten Bürgergemeinde ca. 1860 an der Molotschna. Er gründete mit einem Freund eine berühmte Baumschule und Gärtnerei. Er war Absolvent der Halbstädter Zentralschule und erwarb ein Hauslehrerdiplom. Er beherrschte gut die Russische Sprache und sprach fehlerfrei Deutsch. Er wurde Lehrer an der höheren Schule in
Wohldemfürst, wo er 24 J. (bis 1902) Leiter der Schule war. Zeitlang war er auch Oberschulze der Kolonie und Prediger der Mennnoniten Bürgergemeinde. 1906 wurde er Lehrer der deutschen Sprache der Zentralschule und den Pädagogischen Klassen in Halbstadt. Er hat sich stark gegen die Russifizierungsbestrebungen der russischen Obrigkeit eingesetzt, mit großem Erfolg. Er wurde als Bevollmächtigter aller Mennoniten in Kasernenangelegenheiten gewählt. In den 20er J. wurde er als schädlich gestempelt, verhaftet und lange im Gefängnis gehalten. Aus dem Gefängnis kam er als kranker, gebrochener Mann und starb bald drauf im Alter von 77 J. [14]; [35]; [49 S. 86]
   
P64679. Johann Martens (7.06.1875-1938) (#371259) geb. in Einlage, Chortitza. Nach der Dorfschule besuchte er die Chortitzer Zentralschule und ein Pädagogischen Kurs. Er erwarb ein Lehrerzeugnis für Elementarschulen und war 13 Jahre Lehrer in Fürstenland. Ab ca. 1905 war er Ältester in Kronsweide. 1917 wurde er als Prediger gewählt. Da er in der Zeit in Chortitzer Wolost Oberschulze war, nahm er das Amt nicht gleich an. 1924 wurde er als Ältester der Schönwieser Gemeinde gewählt. Von 1930- 1936 war er in der
Verbannung. 1938 wurde er wieder verhaftet und kam nicht mehr zurück. Johann und seine Frau Katharina hatten 14 Kinder, von denen 6 im Kindesalter starben. [14]; [35]; [49 S. 97]
   

P64696. Lepps Russland mit Nummern.

1. Unbekannt.

2. Heinrich Peter Lepp (1847-1910) (#299719) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1877-84 in Rosenbach, Fürstenland, dann in Olgafeld, Fürstenland und dann nach New York, Ignatjewo.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

5. Dietrich Aron Lepp (1857-1939) (#227336) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Sohn von Aron Lepp (1827-1911). Lebte 1879-88 in Schoenhorst, Chortitza; 1890-93 in Olgafeld, Fuerstenland; 1893-1904 in Deyevka, Orenburg. Information von Ken Petkau, Walheim, Saskatchewan.

6. Kornelius? Peter Lepp (1864-) (#526490), Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1888 in Georgsthal, Fuerstenland.

7. Jacob Peter Lepp (1849-1917) (#526480) geb. in Osterwick, Chortitza, gest. in Dobrovka, Orenburg. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1870-88 in Georgsthal, Fuerstenland; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

Vorne sitzend von l. n. r.:

8. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

9. Peter Peter Lepp (1826-1912) (#313688), mein Ururgrossvater. 1870 Oberschulze in Fürstenland Kolonie. Lebte 1847-60 in Osterwick, Chortitza.

10. Aron Peter Lepp (1827-1911) (#228110) geb. in Einlage, Chortitza, gest. in Dolinovka, Orenburg. Bruder von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1857-73 in Schoenhorst, Chortitza; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

11. Isaak Gerhard Dyck (1849-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, gest. in Chortitza, Chortitza. Enger Freund von Peter Lepp. 1876-1896 Prediger in Fürstenland Kolonie. Später, seit 25 April 1896 bis 1929 Ältester in Chortitza Kolonie. Lebte 1875-93 in Rosenthal, Chortitza.

12. Gerhard Abram Thiessen (1856-1915) (#313773) gest. in Georgsthal, Fuerstenland. Vater von Agatha Thiessen, Frau von Heinrich Lepp. Lebte 1877-81, 1884-88, 1891-94 in Georgsthal, Fuerstenland; 1882, 1889 in Osterwick, Chortitza.

13. Unbekannt.

Andreas Petkau, Deutschland, hat dasselbe Foto mit einigen Namen auf der Rückseite. Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   

P64697. Dasselbe Foto wie P64696. Lepp Russland ohne Nummern. Hintere Reihe stehend von l. n. r.:

1. Unbekannt.

2. Heinrich Peter Lepp (1847-1910) (#299719) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1877-84 in Rosenbach, Fürstenland, dann in Olgafeld, Fürstenland und dann nach New York, Ignatjewo.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

5. Dietrich Aron Lepp (1857-1939) (#227336) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Sohn von Aron Lepp (1827-1911). Lebte 1879-88 in Schoenhorst, Chortitza; 1890-93 in Olgafeld, Fuerstenland; 1893-1904 in Deyevka, Orenburg. Information von Ken Petkau, Walheim, Saskatchewan.

6. Kornelius? Peter Lepp (1864-) (#526490), Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1888 in Georgsthal, Fuerstenland.

7. Jacob Peter Lepp (1849-1917) (#526480) geb. in Osterwick, Chortitza, gest. in Dobrovka, Orenburg. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1870-88 in Georgsthal, Fuerstenland; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

Vorne sitzend von l. n. r.:

8. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

9. Peter Peter Lepp (1826-1912) (#313688), mein Ururgrossvater. 1870 Oberschulze in Fürstenland Kolonie. Lebte 1847-60 in Osterwick, Chortitza.

10. Aron Peter Lepp (1827-1911) (#228110) geb. in Einlage, Chortitza, gest. in Dolinovka, Orenburg. Bruder von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1857-73 in Schoenhorst, Chortitza; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

11. Isaak Gerhard Dyck (1849-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, gest. in Chortitza, Chortitza. Enger Freund von Peter Lepp. 1876-1896 Prediger in Fürstenland Kolonie. Später, seit 25 April 1896 bis 1929 Ältester in Chortitza Kolonie. Lebte 1875-93 in Rosenthal, Chortitza.

12. Gerhard Abram Thiessen (1856-1915) (#313773) gest. in Georgsthal, Fuerstenland. Vater von Agatha Thiessen, Frau von Heinrich Lepp. Lebte 1877-81, 1884-88, 1891-94 in Georgsthal, Fuerstenland; 1882, 1889 in Osterwick, Chortitza.

13. Unbekannt.

Andreas Petkau, Deutschland, hat dasselbe Foto mit einigen Namen auf der Rückseite. Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   
P64993. Bernhard Abram Harder (25.03.1832-01.10.1884) (#37422) geb. in Halbstadt, Molotschna, gest. in Muntau. 1860 zum Prediger der Kirche Orloff-Halbstadt gewählt. Herausragender Prediger, Lehrer und Dichter. m Jahr 1872 beendete er seine Lehrtätigkeit und verbrachte 3 Jahre als reisender Evangelist. Von 1879 bis 1880 Sekretär des Gebietsamtes in Halbstadt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64992. Prediger Bernhard Harders Denkmal auf dem Neuhalbtädter Kirchhof. Bernhard Abram Harder (25.03.1832-01.10.1884) (#37422) geb. in Halbstadt, Molotschna, gest. in Muntau. 1860 zum Prediger der Kirche Orloff-Halbstadt gewählt. Herausragender Prediger, Lehrer und Dichter. m Jahr 1872 beendete er seine Lehrtätigkeit und verbrachte 3 Jahre als reisender Evangelist. Von 1879 bis 1880 Sekretär des Gebietsamtes in Halbstadt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64999. Des Deputierten Bartsch Grabmal in der Kolonie Rosental bei Chortitza. Johann Jacob Bartsch (1757-1821) (#12624) gestorben in Rosenthal, Chortitza. [14]; [35]; [95 S. 72]
   
P64998. Des Deputierten Höppner Grabmal auf der Insel Chortitza. Jakob Jacob Höppner (1748-1826) (#174689) gest. auf der Insel Chortitza, Chortitza. [14]; [35]; [95 S. 73]
   
P64988. Johann Johann Cornies (1789-1848) (#44146) gest. in Ohrloff, Molotschna, Gründer von Gut Juschanlee. Vorsitzender des Landwirschatlichen Vereins. [14]; [35]; [95 S. 162]
   
P64984. Johann Johann Cornies (1789-1848) (#44146) Grabmal in Ohrloff, Molotschna, Gründer von Gut Juschanlee. Vorsitzender des Landwirschatlichen Vereins. [14]; [35]; [95 S. 163]
   
P64987. Heinrich Heese (1787-1868) (#199356), gestorben in Einlage, Chortitza. Lehrer, kam als Lutheraner von Preussen nach Chortitza, aber schloss sich der Mennonitengemeinde an. Gebietschreiber Chortitza Kolonie 1822. Gründer 1842 der Zentralschule in Chortitza, 1846 von Johann Cornies entlassen. Lebte 1815-1818 in Einlage, Chortitza; 1828 in Jekaterinoslaw; 1829-1833 in Ohroff, Molotschna; 1842-1846 in Chortitza, Chortitza. [14]; [35]; [95 S. 162]
   
P64985. Philipp Philipp Wiebe (1816-1870) (#53874) Gut Juschanlee, Kampenhausen und Orloff, Molotschna. Schwiegersohn von Johann Cornies. Vorsitzender des Landwirschatlichen Vereins. [14]; [35]; [95 S. 162]
   

P64976. Johann Johann Wieler (1839-1889) (#494489) aus Chortitza, Chortitza. Prediger der MB, Missionär unter den Russen (was verboten war), 1886 der erste Vorsitzende der Vereinigung von russischen Baptisten, musste aus Russland fliehen, gestorben in Rumänien. Lebte 1877 in Friedensfeld, Borozenko, 1879, 1882 in Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 236]

   

P64961. Herman Abram Bergmann (1850-1919) (#311360). Mitglied der 3. Reichsduma in die er seit 1906 bis zur Revolution immer wieder gewählt wurde. H. Bergmann war Gutsbesitzer in Bergmannstal, Ekaterinoslav und kam 1919 auf der Flucht um, ebenso mehrere seiner Söhne und Verwandten. Lebte 1874 auf dem Gut Solonoye, Yazykovo; 1879, 1884 auf dem Gut Bergmannstal, Ekaterinoslav; 1901, 1919 auf dem Gut Rosenhof-Brodsky, Taurida. [14]; [35]; [95 S. 521]

   
P64960. David Johann Klaassen, Bevollmächtiger der Mennonitengemeiden Russlands in
Forsteidienstangelegenheiten und der Molotschnaer für Schulsachen. Wahrscheinlich David Johann Classen (1855 - 1932) (#12418), geb. in Liebenau, Molotschna, gest in Wohldemfuerst, Kuban. Prediger. [35]; [95 S. 521]
   

P64953. Abram Görz. Ältester der Mennoniten Gemeinde Orloff-Neikirch, Molotschna. Vertreter des Kirchenkonvents in Molotschna Mennoniten-Schulrat. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [35]; [95 S. 544]

   
P64923. Abram Görz. Ältester der Mennoniten Gemeinde Orloff-Neikirch, Molotschna. Vertreter des Kirchenkonvents in Molotschna Mennoniten-Schulrat. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [35]; [95 S. 646]
   
P64952. H. J. Braun. Bevollmächtigter Prediger der Mennoniten Gemeinde Rückenau, Molotschna. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [35]; [95 S. 544]
   
P64951. David Heinrich Epp (1861-1934) (#127002), Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888). Prediger der Chortitzer Mennoniten Gemeinde in Ekaterinoslaw. Redakteur des „Botschafter“. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [14]; [35]; [95 S. 544]
   
P64910. David Heinrich Epp (1861-1934) (#127002), Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888). Prediger der Chortitzer Mennoniten Gemeinde in Ekaterinoslaw. Redakteur des „Botschafter“. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [14]; [35]; [95 S. 673]
   
P64924. Andreas Jakob Voth (1824-1885) (#450856) geb. in Preussen. Lehrer, Vorsitzender des Molotschna Mennoniten Schulrats 1871-1883. Lebte 1835 in Gnadenfeld, Molotschna; in Pastwa, Molotschna; 1858 in Waldheim, Molotschna; 1870 in Schoenbrunn, Crimea. [35]; [95 S. 646]
   
P64922. Johann Karl Klatt (#643017) (1842-1918). Präsident des Molotschna Mennoniten Schulrats. Gutbesitzer von Werigino, Alt-Taschtschenak Region. Seine Frau Justina Johann Klatt (geb. Cornies) (#643018) (1846-1919) war die Ekelin von Johann Cornies. [14]; [35]; [95 S. 646]
   
P64921. Peter Heinrich Heese (1852-1911) (#197243) aus Ekaterinoslav, Absolvent der Zentralschule in Chortitza. Universität/Technische Schule von Moskau 2 Semester. 1877-1878 lehrte er in der Zentralschule Gnadenfeld, Molotschna, dann Mathematik an der Ohrloff Vereinsschule, Mitglied des Präsidiums des Molotschnaer Schulrates 1889-1896. Gestorben auf dem Gut Tatschenak, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 646]
   

P64909. Gebietsamt (Wolostverwaltung) in Chortitza, Chortitza. [35]; [95 S. 674]

   

P64908. Gebietsamt (Wolostverwaltung) in Halbstadt, Molotschna (Hofseite). [35]; [95 S. 674]

   

P64907. Gebietsamt (Wolostverwaltung) in Welikoknjashesk (Wohldemfürst), Kuban. [35]; [95 S. 674]

   

P64906. Altes mennonitisches Ökonomiegebäude in Süd-Russland in Juschanlee, Molotschna. [35]; [95 S. 675]

   

P64905. Modernes (um 1910) mennonitisches Ökonomiegebäude in Süd-Russland in Steinbach, Molotschna. [35]; [95 S. 675]

   
P64870. Aron Peter Lepp (1827-1913) (#110584). Ältester der Einlager Mennoniten Gemeinde 1876-1903. Früher Dorfaufseher in Kamenka und Islutschistoje, Judenplan. [14]; [35]; [95 S. 722]
   

P64860. Peter Martin Friesen (1849-1914) (#274299) geb. in Sparrau, Molotschna; gest. in Tiege, Molotschna. Studierte in der Schweiz 2-3 Jahre, dann Moskau und Odessa. Lehrer und Leiter der Halbstädter Zentralschule 1873-1886. Autor von "Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Russland. 1911. Halbstadt". Mitglied der KfK. Familie lebte 1875, 1885 in Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 776]

   
Foto 68. Peter Peter Schroeder, (1866-1942) (#207861) Gutbesitzer und Duma-Abgeordnete, letzter Volksvertreter für die Mennoniten in der Krim bis 1917. Foto 1900. [54 S. 268]; [14]
   
Foto 41. Krimer Landwirtschaftlicher Verein. Gegründet 1920 von J. Langemann und J. Unruh, erster Vorsitzender Heinrich Martins. [54 S. 176]
   
Foto 40. Johann Dietrich Janzen (1874-1948) (#766701) geb. in Gnadenfeld, Molotschna, Lehrer Karaßaner Zentralschule und Mädchenschule, Vorsitzender des Schulvereins. Gründete eine Buchhandlung und etwas später ein Holz- und Eisengeschäft in Karassan. [54 S. 159]; [14]
   
P65063. Das Gebietsamt in Bergthal, in den 1860er Jahren erbaut. Es hatte ein Sitzungszimmer, in dem der Oberschulze und seine 15 Ratsmitglieder ihre Beratungen abhielten, und ein Büro und Privatresidenz für das Sekretariat. Die Bergthaler prahlten nicht mit ihrem finanziellen Fortschritt, aber die gut konstruierten und modernen öffentlichen Gebäude sprechen für sich selbst. [81 S. 335]; [712 Nr. 11 S. 5]
   
P65052. Das "Siegel der Mennoniten-Gemeinde in Bergthal" in Russland. Dieser Abdruck befand sich auf einem Dokument, das vom Ältesten David Stoesz am 7. Februar 1889 unterschrieben und versiegelt wurde. [81 S. 343]
   

P65285. Шмидт Пётр Даниэлевич (1789-1856) (#60249). Сын Шмидта Даниэля (1759-1821) (#46537) и Борн Марии (1756-1841) (#65154). Иммигрировал вместе с отцом в 1809 году из Вестфалии, спасаясь от войск Наполеона, в Рюккенау. Был владельцем фермерского хозяйства, крупный землевладелец. Пётр женат на Винс Анне Клаасовне (1796-1870) (#47060), Анна дочь первого Oberschulze Молочанского округа. Основал высшую школу в имении Винсов – Штейнбахе.

При Петре имение посещал император Александр I, которого Штейнбах восхитил. В семье было 13 детей. Он дедушка Марии Иоганновны Шрёдер (1864-1903) (#642983). Умер Пётр в своём имении в 1856 году. Lebte in Rückenau, Molotschna; 1821-1835 in Alexanderthal, Molotschna; auf dem Gut Steinbach; 1859 in Berdjansk. Er heiratete die Tochter des Gründers des Gutes Steinbach Klaas Klaas Wiens (1768-1820) (#47057) und übernahm ein Teil des Gutes. Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Vereins und später Mitglied des Molotschnaer Mennonitischen Schulvereins. Gründer der Steinbacher Privatschule (Fortbildungsschule). Diese Schule galt als "hohe" Schule, weil da russischer und allgemein besserer Elementarunterricht von besser gebildeten Lehrern gegeben wurde. Hier lernten sogar Kinder russischer Edelleute und andere auswärtige nicht-mennonitische Schüler. In seinem Haus wurde eine Reisegesellschaft während eines Gewittergusses in seinem Haus untergebracht. Später stellte sich heraus, daß einer der Gäste Zar Alexander I. gewesen war, der sich später mit einer Schenkung von 500 Desjatinen Land und einer Verpachtung von 11.000 Desjatinen Land und Bargeld erkenntlich zeigte. Wahrscheinlich das älteste Foto (oder Zeichnung) von einem Russlandmennoniten. [14]; [154]; [400]

   
P65241. Завод металлических изделий и чугунно медно-литейный механический завод в Екатеринославе, Езау и Гезе. Metallurgische Fabrik Esau Johann Jakob (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna, studierte in Riga. und Heese Heinrich Heinrich (1846-1903) (#197240). 1896 (1901?) verkauft an die Belgische AG, Esau blieb aber Leiter der Fabrik (1899), wahrscheinlich bis 1904, 1905-1909
Bürgemeister in Jekaterinoslaw. Aus dem Buch "Памятная книжка и Адрес-Календарь Екатеринославской губернии на 1894 год". Под редакцией Я. Г. Голобова. Екатеринослав. 1894. [14]; [39]; [670]
   
P8352. Dorfgemeinde von Lysanderhöh, Am Trakt Kolonie. Diese Aufnahme wurde gemacht anlässlich des Jubiläums der 25 jährigen Lehrtätigkeit von Bruder Franz Bartsch im Dorfe Lysanderhöh. Fr. Bartsch ist der Autor der Broschure "Unser Auszug nach Mittelasien. 1. ist Prediger Hermann Neufeld. 2. Prediger Jakob Bergman. 3.

Prediger P. Bergman. 4. Der nach dem Tode von Ältester Johann Quiring gewählte Ältester Peter Wiens. 5. Lehrer Franz Bartsch. 6. Johann A. Bergman, Oberschulze der Ansiedlung von 1884 bis 1896. 7. Jak. D. Froese, Vorsitzer des L-W. Vereins von ungefähr 1912 bis zur Revolution 1918 als der Verein liquidiert wurde."

Hintere Reihe von l. n. r.:
1. Julius Peter Wiens (02.06.1885 Lysanderhöh - 04.03.1932 in Karaganda) (#1253850).                
2. Johannes Johan Dyck (16.04.1885 Lysanderhöh - 11.04.1948 Kanada) (#168774), Autor des  Buches „Am Trakt“.
3. Cornelius Peter Wiens (05.04.1882 Lysanderhöh - 18.07.1938 erschossen in Saratow) (#1254331).
4. Jakob Jakob Wiebe (27.01.1887 Lysanderhöh, Am Trakt - 04.01.1967 Beatrice, Nebraska USA) (#6796).
5. Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806).
6. Gustav Aron Töws (? - 1925) (#1240616).
7. Peter Peter Bergmann (03.10.1878 - 1935) (#1157847), Prediger.
8. Heinrich Johann Töws (07.12.1887 -) (#1254556).
9. Johannes Kornelius Fröse.
10. Wilhelm Franz Bartsch.

 Mittlere Reihe:
11. Johannes Dietrich Töws (13.03.1857 - 1935) (#1146237).
12. Jakob ???    Zangen.
13. Peter Peter Wiens (1880 Lysanderhöh - 1920 Lysanderhöh) (#1254447).
14. David David Fröse (07.02.1869 - 1921) (#1253837).
15. Abram Joh. Bergmann (02.11.1873 Hohendorf, Am Trakt - 07.04.1932 Karaganda) (#1254603).
16. Abram Peter Bergmann (13.10.1877 - 19.09.1961 Karaganda) (#1157799).
17. Gerhard Fieguth (14.03.1867 - 1930) (#19142).
18. Franz Abram Dyck.
19. Robert Franz Bartsch
20. Jakob Janzen.

Vordere Reihe:
21. Herrmann Peter Neufeld, Prediger .
22. Jakob Abram Bergmann (03.11.1852 - 01.08.1927) (#1157804), Prediger.
23. Peter Abram Bergmann (21.01.1850 - 1934) ( #1254616).
24. Peter Peter Wiens (16.02.1853 W. Preußen - 31.03.1931 Lysandarhöh) (#1253826).
25. Franz Bartsch, Autor der Broschure "Unser Auszug nach Mittelasien".
26. Johann Abram Bergmann (30.07.1844 - 01.04.1836 Lysanderhöh, Am Trakt) (#991212), Oberschultze der Ansiedlung von 1884 bis 1896.
27. Kornelius David Fröse (13.05.1868 - 01.04.1929) (#454720).
28. Jakob David Fröse (14.05.1870 - 24.08.1931) (#464093). Vorsitzer des Landwirtschaflichen Vereins von ungefähr 1912 bis zur Revolution 1918 als der Verein liquidiert wurde.
29. Aron Dietrich Töws (21.01.1863 - ?) (#1253828). [14]; [36]; [48 S. 134]

   
P8087. D. D. Epp, Prediger-Ökonom auf Razin. [48 S. 175]
   
P8104. Abram Klassen, Ökonom auf Gross Anadol 1910-1912. [48 S. 172]
   
P8134. Prediger Dück, Ökonom auf Neu-Berdjansk. [48 S. 169]
   
P8146. Prediger Johann Bückert, Ökonom auf Neu-Berdjansk 1918. [48 S. 167]
   
P8098. Wohnung des Prediger-Ökonomen auf Schwarzwald. [48 S. 173]
   
P8144. Vorne rechts: Förster Sawitskij auf Alt-Berdjansk. [48 S. 167]
   

P8139. David Johann Klaassen, Bevollmächtiger der Mennonitengemeiden Russlands in
Forsteidienstangelegenheiten 1910 und der Molotschnaer für Schulsachen. [48 S. 168]

P8123. Förster Sedorow auf Schwarzwald. [48 S. 170]
   
P8120. Einer der Präsidenten in Forsteiangelegenheiten. [48 S. 170]
   
P8137. Rekruten in Guljajpole 1913. Mitte: Oberschulze H. Wiens und die Schreiber D. Dick und H. Enns. [48 S. 168]
   
P8171. P. B. Epp, Oberschulze in Slawgorod. [48 S. 162]
   

P8174. Gründer und Oberschulze (1910-14) der Barnauler Ansiedlung Jakob Abram Reimer (1843-1917) (#712960) geb. in Margenau, Molotschna, gest. in Schoensee, Slavgorod. Vorher 18 Jahre (1878-1896) Oberschulze in Sagradowka Kolonie. Wurde 1910 von Minister Peter Stolypin als "mennonitischer Moses" bezeichnet. Lebte 1873-83 in Neu Schoensee, Sagradovka. [14]; [48 S. 162]

   
P8178. Andreas Siebert, Wolostrichter in Kleefeld, Slawgorod. [48 S. 162]
   
P8177. P. J. Wiebe, Vorsitzender des Schulrates in Orloff, Slawgorod. [48 S. 162]
   
P8183. Deutsche Abgeordnete der Sibirischen Duma. Sitzend, von links: F. F. Fröse, P. Renner, G. Schwarz. Stehend: H. H. Boldt, P. J. Boldt. [48 S. 161]
   
P8271. Das Gebäude der Kiptschakskaer Wolost in Achmirowo, zu der die Ansiedlung Orenburg gehörte. Interessant, auf diesem Foto nicht nur die Menschen, sogar die Gänse im Vordergrund als Statisten dienen. [48 S. 146]
   
P8289. Vertreterversammlung des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Verbandes vom 27. bis 30. Juni 1924 in Dawlekanowo. Stehend, oben, hintere Reihe von links: Kornelius K. Matthies, Pleschanowo, Neu samara; Jak. J. Penner, Am Trakt;

Daniel J. Löwen, Dawlekanowo; Jakob K. Reimer, Kuban; Heinrich K. Dück, Slawgorod; Jakob K. Fast, Dawlekanowo; Karl H. Friedrichsen, Dawlekanowo.

Zweite Reihe von hinten: Peter B. Epp, Sibirien; Peter P. Cornelsen, Orenburg; Peter J. Wiens, Pawlodar; Jakob J. Töws, Dawlekanowo; Johann W. Ewert, Alt Samara; Peter J. Klaassen; Heinrich J. Wiens, Pawlodar.

Dritte Reihe: Bartels; Franz F. Görz, Pawlodar; Alvin Miller, USA; Franz F. Isaak, Moskau; Jakob J. Koop, Omsk; Nikolai J. Schmidt, Olgino, Kaukasus; Franz K. Thiessen, Dawlekanowo; Peter F. Fröse, Moskau; Johann J. Dück, Am Trakt; Johann J. Enns, Dawlekanowo.

Vierte Reihe: Kornelius P. Dück; Dietrich D. Bergmann, Orenburg; Peter A. Wittenberg, Pleschanowo; Maria J. Friesen, Dawlekanowo; Kornelia F. Isaak, Moskau; Heinrich H. Martins, Krim; Woldemar J. Friesen, Kuban; Aron A. Rempel, Omsk. [48 S. 143]

   
P8353. Vorstand der Köppental-Orloffer Mennonitengemeinde, Am Trakt Kolonie 1920. Sitzend, von l. n. r.: 1. Johann Bergmann (30 Jul. 1844, Preussen - 4 Jan. 1936, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#991212). Prediger und Oberschulze der Kolonie Am Trakt. Auf der Webseite Am Trakt. 2. Sein Bruder Jakob Bergmann (4 Nov. 1852 Preussen - 8 Jan 1927 Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#1157804). Prediger. Auf der Webseite Am Trakt.

3. Peter Wiens (16 Feb. 1853, Marienau, Gross Werder, Preussen - 31 März 1931, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#1253826). Prediger, ab 1912 Ältester der Gemeinde als Nachfolger von Johann Quiring. Ausserdem Heilpraktiker und Homöopath. Prediger. Webseite Familien Quiring.

4. Kornelius Nickel. Prediger, wurde zum Ältesten als Nachfolger von Peter Wiens gewählt. Daten nicht vorhanden.

Mitte, von l. n. r.: 1. Julius Siebert (09 März 1887, Ostenfeld, Am Trakt, Russland - 1943 in der Trudarmee, Gebiet Tscheljabinsk), (#1015425). Prediger. Auf der Webseite Am Trakt.

2. Peter Dyck, Lehrer.

3. Franz Quiring (18 Aug.1892, Köppental, Am Trakt, Russland-28 Okt.1944, in der Trudarmee), zwei mal in GRANDMA (#665080) und (#1032881). Sohn von Johann Quiring P8354. War Lehrer und Prediger. Mehr auf der Webseite Familien Quiring.

4. Johannes Töws (06 Okt. 1869, Fresenheim, Am Trakt, Russland-01 Sept. 1937 in Haft, Sibirien), zwei mal in GRANDMA (#1254793) und (#1014885). Prediger.

5. Jakob Penner, nichts bekannt, auch auf P66467 zusehen.

Hinten, von l. n. r.:

1. Kornelius Fröse (13 Mai 1868, Orloff, GW, Westpreussen-01 Apr. 1929, Hawarden, Saskatchewan, Kanada), (#454720). Diakon, ist mit seiner Familie 1927 nach Kanada ausgewandert. Auf der Webseite Am Trakt.

2. Johannes Penner (13 Dez. 1892, Ostenfeld, Am Trakt, Russland-22 Sept. 1976, Karaganda, Kasachstan, UdSSR), (#1254919). Prediger Am Trakt und in Karaganda. Einer der Gründer der dortigen Kirchengemeinde. Wurde wegen seiner Tätigkeit verhaftet. Auf der Webseite Am Trakt.

3. Jakob Schmidt, nichts bekannt.

4. Johann Quiring, Diakon und Wolostschreiber. Genau weis ich es nicht, aber es könnte auch ein Sohn von von Johann Quiring P8354  sein: (05 Mai 1876, Köppental, Am Trakt, Russland-1935). [14]; [36]; [48 S. 134]; [386]

   
P8376. Sitzung der Vertreter des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins in Alexandertal auf Alt Samara. Hintere Reihe, oben von l. n. r.: 1. Sudermann, Vertreter von Turkestan. 2. Peter Pätkau, Orenburg. 3. Aron Rempel, Omsk. 4. Driediger, Alt Samara. 5. Heinrich Dück, Sibirien. 6. Cornelius Siemens, Dawlekanowo. 7. Peter B. Epp, Sibirien.
Zweite.Reihe von obenvon l. n. r.: 1. Agronom vom Ort, Russe. 2. Bückert, Arkadak. 3. Hermann Riesen, Alt Samara. 4. Isaak mennonitische Vertreter in Moskau. 5. Peter F. Fröse mennonitische Vertreter in Moskau. 6. C. F. Klassen, mennonitische Vertreter in Moskau. Dritte Reihe von l. n. r.: 1. Heinrich Friesen, Sibirien. 2. Alvin Miller, AMR-Vertreter. 3. Reimer, Kuban. 4. Johann Leonhard Penner (02.12.1889 Fresenheim, Am Trakt - 15.02.1942 Gebiet Archangelsk, UdSSR) (#1196380), langjähriger Vorsitzender des Rayonsowjets Am Trakt. Vierte Reihe von l. n. r.: 1. ?. 2. ?. 3. Bergmann, Orenburg. 4. Franz Thiessen. 5. ?. 6. Ewert, Alt Samara. 7. Heinrich Töws, Alt Samara. Vorne von l. n. r.: 1. Daniel Löwen, Dawlekanowo. 2. ?. 3. Peter Wittenberg. 4. ?. [48 S. 130]
Information von Alexander Wiens von 1.09.2018 . Nach meiner Meinung sitzt in der mittleren Reihe zwischen Alvin Miller und Johannes Leonhard Penner (vom Foto P8364) Johannes Johannes Dyck (16 Apr. 1885, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland - 11 Apr. 1948, Rosthern, Saskatchewan, Kanada), (#168774), Gründer und Vorsitzender des landwirtschaftlichen Vereins 1920-1921. Am Trakt Kolonie. Autor des Buches „Am Trakt“ (vom Foto P8362). Er hatte sich mit Miller von der MCC in Moskau getroffen um Hilfe für die hungernde Bevölkerung an der Wolga zu organisieren. Ganz unten rechts (der vierter) Johannes Johann Thiessen (1884 - 18.05.1935) (von Fotos P7442, P7441), wohnte 1888, 1912 in Köppental, Am Trakt. [14]; [36]
   
P8440. Kornelius Töws, Besitzer des Gutes Ebenfeld, Mitglied der Semskaja Uprawa in Melitopol und Bankdirektor. [48 S. 119]
   
P8372. Söhne von David und Louise Fröse. Von links: David Fröse (07 Feb.1869, Orloff, GW, Westpreussen - 1921), (#1253837); Heinrich Fröse (28 Aug.1876, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland - 1938), (#1254480); Jakob Fräse (14 Mai.1870, Orloff, GW, Westpreußen - 24 Aug.1931, Karaganda, Kasachstan, UdSSR), (#464093), Oberschulze der Köppentaler Wolost, Am Trakt, Leiter des landwirtschaftlichen Vereins bis 1918; Kornelius Fröse (13 Mai 1868, Orloff, GW, Westpreussen - 1 Apr. 1929,
Hawarden, Saskatchewan, Kanada), (#454720) auch auf P8353 zu sehen. Mehr über die Familie Fröse gibt es auf der Webseite Am Trakt. Auf Foto P7740 die gleichen Personen in einer anderen Sitzordnung. [14]; [36]; [48 S. 132]; [386]
   
P8359. Johann D. Dyck, 18 Jahre (bis 1884) Oberschulze in Am Trakt Kolonie. Johannes Dyck (05 Dez. 1826, Poppau, GW, Westpreussen - 11 Nov 1898, Fresenheim, Am Trakt, Russland), (#132332). War in seinen jungen Jahren für ca. 10 Jahre  in die USA gegangen um Gold zu finden. 1859 heiratete er Helene Janzen in Westpreußen und ist mit ihr nach Russland (Am Trakt) ausgewandert. Er selbst wollte eigentlich eher zurück in die USA auswandern. Als Oberschulze der Kolonie war er Vorgänger von Johann Bergmann (P8353). Lebte 1860-68, 1898 in Fresenheim, Am Trakt. [14]; [36]; [48 S. 133]
   
P8360. Sein Sohn Johannes Johann Dyck (links), Schulze in Lysanderhöh, Am Trakt Kolonie. Familie Johannes Dyck (06 Apr. 1860, Fresenheim, Am Trakt, Russland - 31 Okt. 1920, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#132334). Sohn von P8359. Hof 39 auf dem Dorfplan Lysanderhöh. Seine Frau Elisabeth geb. Fröse (28 Dez. 1858, Beiershorst, Groß Werder, Westpreußen - 25 Okt. 1908, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#132339). In de Mitte ihr Sohn Johannes (16 Apr. 1885, Lysanderhöh, Am Trakt,
Russland - 11 Apr. 1948, Rosthern, Saskatchewan, Kanada), (#168774). Bei dem Vater steht Tochter Anna (04 Aug. 1899, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland - 21 Nov. 1942, Tadshikistan, UdSSR), (#665095). Sitzt Tochter Elise (10 Mai 1896, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland - 16 Feb. 1971, Niagara-on-the-Lake, Ontario, Kanada),  (#173329), verheiratet mit Johann P. Isaak (P8367). [14]; [36]; [48 S. 133]
   
P8362. Johannes Johannes Dyck (16 Apr. 1885, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland -  11 Apr. 1948, Rosthern, Saskatchewan, Kanada), (#168774). Gründer und Vorsitzender des landwirtschaftlichen Vereins 1920-1921. Am Trakt Kolonie. Autor des Buches „Am Trakt“. Lebte 1885-1923 in Lysanderhoeh, Am Trakt. [14]; [36]; [48 S. 133]
   
P8364. Johann Leonhard Penner (02.12.1889 Fresenheim, Am Trakt - 15.02.1942 Gebiet Archangelsk, UdSSR) (#1196380), langjähriger Vorsitzender des Rayonsowjets Am Trakt. [14]; [36]; [48 S. 133]
   
P8350. Hof von Dietrich Johann Thiessen (1863-1922) (#neu) und Katharina Epp (1866-1922) (#neu) in Köppental, Am Trakt. Dietrich Thiessen war Oberschulze in Am Trakt Kolonie. Auf Fotos P7454 und P7453 sind Dietrich Thiessen und seine Frau. [14]; [36]; [48 S. 135]
   
P8232. Heinrich Fröse, langjähriger Oberschulze (“Vorsteher”) von Orenburg und Frau Elisabeth in Djejewka, Orenburg Kolonie. [48 S. 151]
   
P8576. Abram Driedger und Familie 1891, erster Oberschulze der Ansiedlung Schönfeld. [48 S. 100]
   

P7190. Johannes Kludt (1837-1907) (#530980), Gebietsschreiber in Gnadenfeld Molotschna und Lehrer. Rückseite vom Foto P7190. [14]; [47]

P7188. Johannes Kludt (1837-1907) (#530980), Gebietsschreiber in Gnadenfeld Molotschna. [14]; [47]
   
P7740. Söhne von David und Louise Fröse. Von l. n. r. stehend: 1. Jakob Fröse (14.05.1870 - 24.08.1931) (#464093), war bis 1918 Vorsitzende vom landwirtschaftlichem Verein. Wurde enteignet und mit vielen anderen Familien nach Karaganda verschleppt. Dort starb er kurz nach der Ankunft. 2. Heinrich Fröse (28.08.1876 - 1938) (#1254480). Sitzend: 1. Cornelius Fröse (13.05.1868 - 01.04.1929) (#454720). 2. David Fröse (07.02.1869 - 1921) (#1253837). Lebten alle ab 1872 in Lysanderhöh, Am Trakt. [36]
   
P7605. Johannes Abraham Bergmann (30.07.1844 - 01.04.1936 Lysanderhöh, Am Trakt) (#991212) mit seiner erster Ehefrau  Emilie Franz Isaak (ca. 1846 Prangenau, G. Werder, Preußen - 10.03.1897 Lysanderhöh, Am Trakt) (#173350), ein besseres Bild von ihr P9763 ist hier. In dieser Ehe wurden 12 Kinder geboren, von denen nur 3 erwachsen wurden. Familie wohnte in Hohendorf, nach dem ihr Haus abgebrant war, siedelte die Familie nach Lysanderhöh. Johannes war Prediger an der Orloffer Kirche und 12 Jahre (1884-1896) Oberschulze der Ansiedlung Am Trakt. Die älteste Tochter Catharina Bild P7670. Stempel Kulygin, Saratow. [36]
   
P7598. Johannes Abraham Bergmann (30.07.1844 - 01.04.1836 Lysanderhöh, Am Trakt) (#991212) mit seiner zweiter Ehefrau  Agnes Heinrich Penner (15.11.1869 - 22.06.1922) (#1253827). Familie wohnte in Hohendorf, Am Trakt, nach dem ihr Haus abgebrant war, siedelte die Familie nach Lysanderhöh. Johannes war Prediger an der Orloffer Kirche und 12 Jahre (1884-1896) Oberschulze der Ansiedlung Am Trakt. [36]
   
P7597. Johannes Abraham Bergmann (30.07.1844 - 01.04.1836 Lysanderhöh, Am Trakt) (#991212) mit seiner zweiter Ehefrau Agnes Heinrich Penner (15.11.1869 - 22.06.1922) (#1253827) und fünf ältesten Kindern von zwölf. Von l. n. r.: 1. Agnes (10.03.1904 - 29.10.1942). 2. Peter (06.12.1901 - 10.11.1914). 3. Heinrich (17.07.1899 - 25.10.1938), verh. Maria Jakob Neufeld  (05.11.1902 - 22.07.1985). 4. Jakob (06.01.1901 - 28.11.1943). 5. Emilie (21.01.1903 - 05.02.1975). Familie wohnte
in Hohendorf, Am Trakt, nach dem ihr Haus abgebrant war, siedelte die Familie nach Lysanderhöh, Am Trakt. Johannes war Prediger an der Orloffer Kirche und 12 Jahre (1884-1896) Oberschulze der Ansiedlung Am Trakt. [36]
   
P7521. Johannes Abraham Bergmann (30.07.1844 - 01.04.1936 Lysanderhöh, Am Trakt) (#991212). Familie wohnte in Hohendorf, nach dem ihr Haus abgebrant war, siedelte die Familie nach Lysanderhöh. Johannes war Prediger an der Orloffer Kirche, Am Trakt Kolonie und 12 Jahre (1884-1896) Oberschulze der Ansiedlung. [36]
   
P7509. Dieses Foto ist aus dem Netz mit der Unterschrift "Diese Aufnahme wurde gemacht anlässlich des Jubiläums der 25 jährigen Lehrtätigkeit von Br. Franz Bartsch im Dorfe Lysanderhöh. Fr. Bartsch ist der Autor der Broschure "Unser Auszug nach Mittelasien." 1. ist Pred. Herm. Neufeld 2. Pr. Jak. Bergman. 3. Pr. P. Bergman. 4. Der

nach dem Tode von Ält. Joh. Quiring gewählte Älste Peter Wiens. 5. Lehrer Franz Bartsch. 6. Joh. A. Bergman, Oberschultze der Ansiedlung von 1884 bis 1896. 7. Jak. D. Froese, Vorsitzer des L-W. Vereins von ungefähr 1912 bis zur Revolution 1918 als der Verein liquidiert wurde."

Hintere Reihe von l. n. r.:
1. Julius Peter Wiens (02.06.1885 Lysanderhöh - 04.03.1932 in Karaganda) (#1253850).                
2. Johannes Johan Dyck (16.04.1885 Lysanderhöh - 11.04.1948 Kanada) (#168774), Autor des  Buches „Am Trakt“.
3. Cornelius Peter Wiens (05.04.1882 Lysanderhöh - 18.07.1938 erschossen in Saratow) (#1254331).
4. Jakob Jakob Wiebe (27.01.1887 Lysanderhöh, Am Trakt - 04.01.1967 Beatrice, Nebraska USA) (#6796).
5. Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806).
6. Gustav Aron Töws (? - 1925) (#1240616).
7. Peter Peter Bergmann (03.10.1878 - 1935) (#1157847), Prediger.
8. Heinrich Johann Töws (07.12.1887 -) (#1254556).
9. Johannes Kornelius Fröse.
10. Wilhelm Franz Bartsch.

 Mittlere Reihe:
11. Johannes Dietrich Töws (13.03.1857 - 1935) (#1146237).
12. Jakob ???    Zangen.
13. Peter Peter Wiens (1880 Lysanderhöh - 1920 Lysanderhöh) (#1254447).
14. David David Fröse (07.02.1869 - 1921) (#1253837).
15. Abram Joh. Bergmann (02.11.1873 Hohendorf, Am Trakt - 07.04.1932 Karaganda) (#1254603).
16. Abram Peter Bergmann (13.10.1877 - 19.09.1961 Karaganda) (#1157799).
17. Gerhard Fieguth (14.03.1867 - 1930) (#19142).
18. Franz Abram Dyck.
19. Robert Franz Bartsch
20. Jakob Janzen.

Vordere Reihe:
21. Herrmann Peter Neufeld, Prediger .
22. Jakob Abram Bergmann (03.11.1852 - 01.08.1927) (#1157804), Prediger.
23. Peter Abram Bergmann (21.01.1850 - 1934) ( #1254616).
24. Peter Peter Wiens (16.02.1853 W. Preußen - 31.03.1931 Lysandarhöh) (#1253826).
25. Franz Bartsch, Autor der Broschure "Unser Auszug nach Mittelasien".
26. Johann Abram Bergmann (30.07.1844 - 01.04.1836 Lysanderhöh, Am Trakt) (#991212), Oberschultze der Ansiedlung von 1884 bis 1896.
27. Kornelius David Fröse (13.05.1868 - 01.04.1929) (#454720).
28. Jakob David Fröse (14.05.1870 - 24.08.1931) (#464093). Vorsitzer des Landwirtschaflichen Vereins von ungefähr 1912 bis zur Revolution 1918 als der Verein liquidiert wurde.
29. Aron Dietrich Töws (21.01.1863 - ?) (#1253828). [36]

   
P7386. Schulkinder aus Ostenfeld 3. Klasse 1941. Hinten Lehrerin Frau Schell (ihr Mann war der Leiter der 7-Klassenschule in Ostenfeld in den 30er Jahren). Hintere Reihe von l. n. r.: 1. Johannes Jakob Neufeld (*1930) (#1254436). 2. Bruno Andres. 3. Luisa Siebert. 4. Helene Johannes Neufeld. 5. Dejbus Kati. 6. Lida Eirich. 7. Donzlaf.
Mittlere Reihe von l. n. r.: 1. Unbekannt. 2. Jakob Albrecht. 3. Schneider. 4. Helene Klassen. 5. Unbekannt. 6. Ella Penner (ihr Vater war Vorsitzende in Medemtal). 7. Helene Pauls. Vorne von l. n. r.: 1. Anna Wall. 2. Hermann Johannes Fast. 3. Unbekannt. [36]
   
P9777. Johann Heinrich Janzen (1837-1901) (#465487) geb. in Schoenwiese, Chortitza. War Mühlbesitzer, Händler, Immobilienbesitzer, 25 Jahre lang Stadtshaupt in der Stadt Orekhov. [11 S. 149]; [13 S. 100]; [14]
   
P9446. All-Russischer Mennonitischer Landwirtschaftsverein in Alexandertal, Alt-Samara. In der dritten Reihe, links, der Dritte, ist Alvin Miller, aus Amerika; in der vierten Reihe: 5) Peter Froese, 6) C. F. Klassen. [11 S. 229]; [13 S. 174]
Emaill von Alexander Wiens (Email): Ich vermute, dass auf diesem Foto ganz unten rechts Johannes Johann Thiessen (1884-18.05.1935) zu sehen ist. Dieser ist auch auf Fotos P7441 - P7444 auf "Bilder und Fotos "Am Trakt" Kolonie von Alexander Wiens" vorhanden. [36]
   
P9671. Franz Thiessen (1881-1950) (#405883) geb. in Rueckenau, Molotschna, Lehrer an der Zentralschule, Mitglied von AMLV in Davlekanowo, Ufa, Arbeiter im Mennozentrum in Moskau, zuletzt Lehrer und Prediger der M.B.G. in Kanada. Lebte 1902-11 in Rueckenau, Molotschna; 1914-24 in Davlekanovo, Ufa. [11 S. 61]; [13 S. 48]; [14]
   
P9668. Heinrich Klassen (1900-1969) (#480317) aus Donskaja, Neu-Samara und Frau Kaethe (1906-1998) (405887) geb. in Rueckenau, Molotschna, Tochter von Franz Thiessen (1881-1950) (#405883), Prediger, Lehrer an der Zentralschule, Mitglied von AMLV in Davlekanowo, Ufa. [11 S. 61]; [13 S. 48]; [14]
   
Здание волостного управления с. Гнаденфельд. Wolostverwaltungsgebäude in Gnadenfeld, Molotschna. [71]
   
Здание волостного управления. Gebäude des Gebietsamtes, Molotschna. [71]
   
Иоганн Корнис (1789-1848). Рисунок Тобиаса Фота. 1825 г. Johann Cornies (1789-1848) (#44146) lebte in Ohrloff, Molotschna. Zeichnung von Tobias Voth 1925. [71]
   
Надгробный камень на могиле Иоганна Корниса. Denkmal auf dem Grab von Johann Cornies (1789-1848) (#44146) lebte in Ohrloff, Molotschna. [71]
   
PW0108. Verwaltungsgebäude der Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen Abram Jakob Koop in Schönwiese, Chortitza kolonie. Завод земледельческих машин Копа. Контора завода Копа. Еще в 1863 в непосредственно прилегающей к Александровску меннонитской колонии Шенвизе открылась мастерская А.Я. Копа по производству соломорезок. К 1910 г. она превратилась в завод сельскохозяйственного машиностроения с годовым оборотом в 1,5 млн.рублей. Снимок сделан в 1911 году. Здание не сохранилось. Foto 1911. [18]
   
P9750. Johann Isaak Klassen (1863-1919) (#425435) geb. in Burwalde, Chortitza, und Frau Helena (geb. Enns) (1865-1944) (#197790) aus Nikolaipol, Jasykowo. Viele Jahre Oberschulze der Ansiedlung. Wurde ermordet. [11 S. 162]; [14]
   

P67464. Julius Julius Siemens (1961-1935) (#694265) geb. in Schönwiese, Chortitza, Oberschulze in Schönwiese, Chortitza. Lebte 1892-95, 1905 in Schönwiese, Chortitza. [23]

   
P67463. Julius Julius Siemens (1836-1917) (#196732) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza. Oberschulze in Schönwiese, Chortitza. Lebte 1860-66, 1870-80 in Schönwiese, Chortitza; 1868 in Schoensee, Molotschna. [23]
   
P67461. Goldenen Hochzeit von Julius Julius Siemens (1836-1917) (#196732) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza und  seiner Frau Anna (geb. Eitzen) (1840-1920) (#132776) geb. in Berdjansk im Sommer 1909. Im Hintergrund sein Haus in Schönwiese. Es existieren mehrere Fotos von dieser Hochzeit, aber dieses ist deswegen sehr interessant, weil nicht nur Familienmitglieder abgebildet sind. Ich vermute, dass können auch die

Nachbahr sein. Seine 5 Söhne stehen in der letzte Reihe (von rechts 1., 3., 4., von links 1., und in der Mitte der größter). Sein ältersten Sohn Julius Siemens (der auch Oberschulze war, (1961-1935) (#694265) ist dritter von rechts (в кепке). Zweiter von rechts  ist ein Nachbahr Kornelius  Kornelius Janzen (1872--1920) (#508108), der Bruder meiner Ur-Großmutter Anna Siemens (geb. Janzen) (1870-1965) (#515489). [23]

   

Fünf Brüder Siemens. Hinten stehen von l. n. r.: 1. Mühlbesitzer Jacob Siemens  (4.08.1868  - 8.06.1945) (#515490) geb. (laut Grandma) in Schoensee, Molotschna. Lebte in Schönwiese, Chortitza; 1895 aud dem Sofievka Chutor, South Russia; 1897, 1906 in Nikolayevka, Ignatyevo; 1909-13, 1924 auf der Station Gussarowka, Barvenkovo, bei Nikopol. 2. Abraham Siemens  (31.03:1870-) (#694269). Sitzend in der Mitte Julius Julius Siemens (1961-1935) (#694265) geb. in Schönwiese, Chortitza,

Oberschulze in Schönwiese, Chortitza. Lebte 1892-95, 1905 in Schönwiese, Chortitza. Welcher von den anderen beiden Peter Siemens und welcher Johann Siemens ist unbekannt. Lehrer Peter Siemens  (13.06.1866  - 28.03.1930) (#515911), lebte 1886-90 in Schoeneberg, Chortitza; 1892 in Nikolayevka, Ignatyevo; 1903 in Nikolayevka, Orenburg. Johann Siemens  (7.10.1863  - 1946) (#694266), lebte 1895 in Nikolayevka, Ignatyevo; 1901 in Ignatyevka, Ignatyevo. [23]
   
P8657. Die Verwaltung des Kolchos in Neuendorf, Chortitza Kolonie 1935. [48 S. 54]
   
P8909. Sitzung der Halbstädter Wolostverwaltung und der Dorfschulzen im Februar 1913. Erste Reihe, von links: P. Löwen, Ladekop, Molotschna; P. Friesen, Blumstein, Molotschna; P. Epp, Petershagen, Molotschna; J. Harder, Neu Halbstadt, Molotschna; A.
Voth, Muntau, Molotschna; Alt. H. Unruh, Muntau, Molotschna; Nikanowitsch, Semskij Natschalnik; D. Dick, Oberschulze; W. W. Schmidt, Beisitzer, Muntau; D. Klassen, Präsident in Forsteiangelegenheiten; H. Fast, Neu Halbstadt; J. Rempel, Tiegenhagen, Molotschna; J. Riediger, Blumstein, Molotschna. [48 S. 70]
   
P8907. Peter Neufeld und Frau, Oberschulze der Halbstädter Wolost 1886-1894. [48 S. 70]
   
Heinrich und Anna Willms mit Sohn Kornelius um 1868. Willms und Sohn waren lange Schulzen in Tiege, Molotschna Kolonie. [48 S. 84]
   
P8764. Hof von Johannes Wiebe in Orloff, Molotschna Kolonie. Links die ehemalige Kanzlei von Johann Cornies. [48 S. 84]
   
P8908. Peter Schröder (1866-1942) (#207861) gest. in Chortitza Kolonie. Gutbesitzer und Abgeordneter in der Duma in Moskau. [48 S. 70]; [14]
   
P8897. Peter Heinrich Heese (1852-1911) (#197243) aus Ekaterinoslav, Absolvent der Zentralschule in Chortitza. Universität/Technische Schule von Moskau 2 Semester. 1877-1878 lehrte er in der Zentralschule Gnadenfeld, dann Mathematik an der Ohrloff Vereinsschule, Mitglied des Präsidiums des Molotschnaer Schulrates 1889-1896. Gestorben auf dem Gut Tatschenak, Molotschna. [48 S. 71]; [14]
   
P8817. Franz Franz Wall (1882-) (#109267) und Anna (geb. Ediger) geb. in Prangenau, Molotschna, Hauseltern des Muntauer Krankenhauses. Seit 1906 Leiter des Krankenhauses. [48 S. 79]; [14]
   

P8929. Bernhard Harder (1832-1884) (#37422) geb in Halbstadt, Molotschna; gest. in Muntau, Molotschna. Prediger seit 1860, Lehrer, Dichter, Buchautor. Seit 1872 verbrachte 3 Jahre als reisender Evangelist. 1879-1880 diente er als Sekretär des Gebietsamtes in Halbstadt. Lebte 1868 in Halbstadt, Molotschna; 1875 in Muntau, Molotschna. [48 S. 68]; [14]

   

Foto 112. Unbekannt. Angeblich sollte es eine Familie Klassen sein, die eine zeitlang in Moskau lebte und hat anderen Familien bei der Auswanderung geholfen. Auf der Rückseite ein Stempel "Яковъ Генриховичъ ...енъ? (Левенъ?)". Rückseite. Einer von meinen Lieblingsfotos - ich weiß nicht wer die menschen sind oder waren, es ist so gut aufgenommen (EK). [45]

Email von Andreas Tissen (Email) am 22.03.2018: Geschwister Klassen aus Donskoj, Neu Samara. Am Tisch sitzt Cornelius F. Klassen aus Donskoj, Neu Samara, aufgenommen ca. 1910. Cornelius Franz Klassen (22 Jul 1894, Dolinsk, Neu Samara, Russia - 8 May 1954, Gronau, Nordrhein-Westfalen, Germany) (#414023) ist in Donskoj aufgewachsen und studierte 1913-1914 Erziehungswissenschaften in St. Petersburg. In den Jahren 1921 bis 1923 war er aktiv beim AMR (American Mennonite Relief = Amerikanisch-Mennonitisches Hilfswerk) tätig. Danach war er 1923 an der Gründung des AMLV ( Allrussischer Mennonitischer Landwirtschaftlicher Verein ) beteiligt, dessen Vizepräsident er wurde. Im Rahmen seiner Arbeit beim AMLV in Moskau hat er zwischen 1923 und 1928 vielen bei der Ausreise nach Kanada geholfen. Während dieser Arbeit lebte er zeitweise in Moskau. Seine größte Leistung war seine Arbeit als europäischer Abgesandter für Flüchtlingshilfe und Umsiedlung des MCC (Mennonite Central Commetteein) Europa von Dezember 1945 bis zu seinem Tod 1954.
GAMEO: Klassen, Cornelius Franz

Biographie: Cornelius F. Klassen.
   
P9723. Peter Franz Froese (1892-1957) (#1026001), als er aus der Verbannung kam. Peter Froese, jahrelang einer der Vertreter der Mennoniten vor der Sowjet-Regierung, musste später ins Gefängnis und in die Verbannung. Dort brachte er viele schwere Jahre zu. Während des Krieges entkam er nach Deutschland. Aufgewachsen in Memrik, begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium

wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Als die Hungersnot (1921) nach Russland kam, antworteten die Mennoniten in Nordamerika, in dem sie Hilfe schickten. Peter war einer der Koordinatoren der Hilfe auf russischer Seite. Mit Cornelius F. Klassen war er daran beteiligt, Mennoniten bei der Einwanderung nach Nordamerika zu helfen. Wären dieser Zeit lebte er in Moskau. In der Zwischenzeit half Peter bei der Organisation des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Später wurde er zum Vorsitzenden dieses Vereins gewählt. 1929 wurde Froese verhaftet und in das Lubjanka-Gefängnis gebracht. Er erhielt eine zehnjährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen, durfte aber nur für kurze Zeit nach Hause zurückkehren. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet überrannte, kam Peter nach Deutschland und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. Dort fand er schließlich seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit wieder. GAMEO: Froese, Peter. [11 S. 174]; [13 S. 123]; [14]; [67]

   
P9722. Peter Franz Froese (1892-1957) (#1026001) nach dem er sich in Deutschland erholt hatte. Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg. Vorsitzender des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Aufgewachsen in Memrik, lebte in Moskau, 10 Jahre Verannung. [11 S. 174]; [13 S. 123]; [14]; [67]
   
P9726. Links Cornelius Franz Klassen und rechts, Peter Froese, in Moskau 1924. Cornelius Franz Klassen (22 Jul 1894, Dolinsk, Neu Samara, Russia - 8 May 1954, Gronau, Nordrhein-Westfalen, Germany) (#414023). In Donskoj, Neu Samara aufgewachsen, studierte er 1913-1914 Erziehungswissenschaften in St. Petersburg. In den Jahren 1921 bis 1923 war er aktiv beim AMR (American Mennonite Relief = Amerikanisch-Mennonitisches Hilfswerk) tätig. Danach war er 1923 an der

Gründung des AMLV ( Allrussischer Mennonitischer Landwirtschaftlicher Verein ) beteiligt, dessen Vizepräsident er wurde. Im Rahmen seiner Arbeit beim AMLV in Moskau hat er zwischen 1923 und 1928 vielen bei der Ausreise nach Kanada geholfen. Während dieser Arbeit lebte er zeitweise in Moskau. Seine größte Leistung war seine Arbeit als europäischer Abgesandter für Flüchtlingshilfe und Umsiedlung des MCC (Mennonite Central Commettee) in Europa von Dezember 1945 bis zu seinem Tod 1954.

Peter Fröse (31 Jan 1892, Russia - 23 Sep 1957, Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany) (#1026001)
Aufgewachsen in Memrik, begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Als die Hungersnot (1921) nach Russland kam, antworteten die Mennoniten in Nordamerika, indem sie Hilfe schickten. Peter war einer der Koordinatoren der Hilfe auf russischer Seite. Mit Cornelius F. Klassen war er daran beteiligt, Mennoniten bei der Einwanderung nach Nordamerika zu helfen. Wären dieser Zeit lebte er in Moskau. In der Zwischenzeit half Peter bei der Organisation des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Später wurde er zum Vorsitzenden dieses Vereins gewählt.
1929 wurde Froese verhaftet und in das Lubjanka-Gefängnis gebracht. Er erhielt eine zehnjährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen, durfte aber nur für kurze Zeit nach Hause zurückkehren. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet überrannte, kam Peter nach Deutschland und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. Dort fand er schließlich seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit wieder. [11 S. 173]; [13 S. 122] ; [14]; [67]

   

P66119. Angestellte der Kreditgenossenschaft in Nikolaipol, Aulie Ata, Turkestan 1928. [48 S. 155]; [67]

   
P66033. Peter Jakob Thiessen (1852-1918) (#353450) Schulze und 1896-1899 Oberschulze in Chortitza Kolonie. Einer der Gründer der Mädchenschule in Chortitza, später Bankpräsident. Lebte 1883-1918 in Chortitza, Chortitza. [14]; [376]
   
P8600. Jakob Pätkau (1895-1947) (#435577), Ältester der Mennonitengemeinde in Memrik. Seit 1914 Lehrer in Schoenhorst, Chortitza Kolonie, seit 1917 Lehrer in Memrik. hier wurde er 1921 zum Prediger gewählt und 1922 als Ältester der Kalinower Mennonitengemeinde ordiniert. Mitglied der KsK wirkte an der Zeitung "Unser Blatt". [14]; [48 S. 98]
   
P8561. Dorfrat, Sparkasse und Post in Zentral, Gouv. Woronesh. [48 S. 102]
   
P8496. Heinrich David Martens, viele Jahre Vorsitzender der Dorfräte in Wohldemfürst und Alexanderfeld, Nord-Kaukasus. [48 S. 113]
   
P8596. Konsul Heinrich Ediger in Berdjansk. [48 S. 98]
   
       
       
   
Quellen:
1. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger Weissenthurm, Deutschland.
     

11. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 2nd rev. edition in 1977.

13. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.

14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2016. Beschreibung.

18. Bilder und Fotos Russlandmennoniten im Web.

23. Fotos und Informationen von Rita Dick (Webseite), alle ihre Berichte.

35.  Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

36. Fotos und Informationen von Alexander Wiens aus Minden, alle seine Fotos.

39. Berichte, Karten, Dokumente und Fotos von Viktor Petkau, alle seine Berichte.

45. Fotos über Leninpoler von Elena Klassen aus Petershagen.

47. Fotos und Informationen von Artur Thiessen aus Oberhonnefeld, sein Bericht.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

50. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Band 2. Der grosse Leidensweg. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. North Clearbrook. 1954.

54. Die Krim war unsere Heimat. Durksen Martin. Winnipeg, Manitoba, Selbstverlag, 1977.

67. Berichte, Fotos und Informationen von Andreas Tissen, alle seine Berichte.

71. Fotos und Dokumente von Nikolaj und Alla Krylow, Universität Melitopol, alle ihre Berichte.

81. Diese Steine, die Russlandmennoniten. Adina Reger und Delbert Plett. Manitoba. 2001. Auf der "D. F. Plett Historical Research Foundation".

95. Buch "Die Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Rußland (1798- 1910) im Rahmen der mennonitischen Gesamtgeschichte. Peter M. Friesen. Halbstadt, Odessa. 1911." Teil 1a, Seiten 1-393. Teil 1b, Seiten 394-776. Teil 2, Mennoniten in Nord-Amerika. Seiten 1-160. (gotisch)

154. Die Molotschna Ansiedlung. Entstehung, Entwicklung und Untergang. Heinrich Görz. Steinbach, 1950-51.

376. Fotos und Informationen von Oleg Volter (Email) aus der Ukraine.

400. Berichte, Fotos und Informationen von Roman Klassin, alle seine Berichte.

414. Fotos und Informationen von Charlotte McCrae, alle ihre Berichte.

670. Памятная книжка и адрес-календарь Екатеринославской губернии 1860-1916 годы. Издание Екатеринославского Губернского статистического комитета. Werbung (1895), (1900), (1910), (1911), (1912), (1915), (1916), (1917). (russisch) von Viktor Petkau.

712. Zeitschrift "Preservings". Gründer und Herausgeber Delbert Plett. 1993-2014. Manitoba. Englisch. Ausgaben 1993-2014 kann man als .pdf- Datei von "Preservings Archive" runterladen.

752. Zeitschrift "Mennonitische Warte". Herausgegeben von A. B. Dyck. 1935-1938. Winnipeg. Canada. (gotisch)

       
 
Zuletzt geändert
     
am 25 Juli, 2019