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Bilder und Fotos Mennonten in Russland, die studiert haben

 

Mennoniten in Russland an Hochschulen und Universitäten.

 

 

Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Thema erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (0/117)

 

 

   

P64373. Ingenieur-Diplom von Johann Jakob Esau aus dem Jahre 1885 (Рижский политехнический институт) altrussisch. Johann Jakob Esau (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna; Realschule Jekaterinoslaw, 1880-85 das Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт). 1887-90 Ingenieur bei "Lepp und Walmann" in Chortitza. Der erste russland-mennonitische Ingenieur, Besitzer einer Stahlgiesserei 1890/1894-1896 dann verkauft blieb aber Direktor 1896-1901 in Jekaterinoslaw. 1901-05 im Stadtrat und 1905-10, und 1918 Bürgemeister in Ekaterinoslav. [764]

   
P64371. Ingenieur-Diplom von Johann Jakob Esau aus dem Jahre 1885 (Рижский политехнический институт) deutsch. Johann Jakob Esau (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna; Realschule Jekaterinoslaw, 1880-85 das Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт). 1887-90 Ingenieur bei "Lepp und Walmann" in Chortitza. Der erste russland-mennonitische Ingenieur, Besitzer einer Stahlgiesserei 1890/1894-1896 dann verkauft blieb aber Direktor 1896-1901 in Jekaterinoslaw. 1901-05 im Stadtrat und 1905-10, und 1918 Bürgemeister in Ekaterinoslav. [764]
   
P64372. Johann Jakob Esau (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna; Realschule Jekaterinoslaw, 1880-85 das Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт). 1887-90 Ingenieur bei "Lepp und Walmann" in Chortitza. Der erste russland-mennonitische Ingenieur, Besitzer einer Stahlgiesserei 1890/1894-1896 dann verkauft blieb aber Direktor 1896-1901 in Jekaterinoslaw. 1901-05 im Stadtrat und 1905-10, und 1918 Bürgemeister in Ekaterinoslav. [385]; [540]; [764]
   
P64370. Johann Jakob Esau (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna; Realschule Jekaterinoslaw, 1880-85 das Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт). 1887-90 Ingenieur bei "Lepp und Walmann" in Chortitza. Der erste russland-mennonitische Ingenieur, Besitzer einer Stahlgiesserei 1890/1894-1896 dann verkauft blieb aber Direktor 1896-1901 in Jekaterinoslaw. 1901-05 im Stadtrat und 1905-10, und 1918 Bürgemeister in Ekaterinoslav. [385]; [540]; [764]
   
P64369. Johann Jakob Esau (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna; Realschule Jekaterinoslaw, 1880-85 das Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт). 1887-90 Ingenieur bei "Lepp und Walmann" in Chortitza. Der erste russland-mennonitische Ingenieur, Besitzer einer Stahlgiesserei 1890/1894-1896 dann verkauft blieb aber Direktor 1896-1901 in Jekaterinoslaw. 1901-05 im Stadtrat und 1905-10, und 1918 Bürgemeister in Ekaterinoslav. [385]; [540]; [764]
   
P64368. Johann Jakob Esau (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna; Realschule Jekaterinoslaw, 1880-85 das Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт). 1887-90 Ingenieur bei "Lepp und Walmann" in Chortitza. Der erste russland-mennonitische Ingenieur, Besitzer einer Stahlgiesserei 1890/1894-1896 dann verkauft blieb aber Direktor 1896-1901 in Jekaterinoslaw. 1901-05 im Stadtrat und 1905-10, und 1918 Bürgemeister in Ekaterinoslav. [385]; [540]; [764]
   

P64367. Diplom von Heese, Peter Heinrich (1878-1947) (#199450) aus Ekaterinoslav; beendete 1902 Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт, коммерческое отделение). [764]

   
P64366. Diplom von Peter Peter Regier (20.08.1881-) (#neu) beendete 1903 Institut für Technologie in Riga (Рижский политехнический институт, коммерческое отделение). [764]
   
P64374. Kornelius Gerhard Schellenberg (1896-1942) (#77743) geb. in Karassan, Krim, Heirat in Neuhoffnung, Caucasus, 1941 verhaftet. Von 1913 bis 1916 Феодосийское городское реальное училище. 1916-17 Student in Рижский политехнический институт, сельскохозяйственное отделение. [764]
   

P64377. Penner David Dietrich (29.05.1893-) (#neu) geb. in Jagidnoje, Wolostj Nowosofijewka, Jekaterinoslaw Gouvernement. Später lebte die Familie in Olgino, Wolostj Nowosofijewka (wahrscheinlich Schöndorf (Olgino), Borosenko Kolonie). Sohn von Dietrich Dietrich Penner (#neu) und Susanna (geb. Löwen) (#neu). Von 1910 bis 1914 Никопольское коммерческое училище. 1914-15 (матрикул) in Киевский коммерческий институт. 1916 Student in Рижский политехнический институт. [764]

   

P64498. Abram Abram Neufeld (1862-1909) (#69183) geb. in Fuerstenau, Molotschna. Stidierte drei Jahre lang die Universität in Odessa und zwei Jähre die Universität von Berlin. Kam 1890 in die Zentralschule in Chortitza, letete diese 1892-1905. Gründer und Leiter der Realschule in Berdjansk (1905-1909). Neufeld publizierte neun Arbeiten in Deutschland über das russische Bildungswesen und Erziehung in Russland. Im "Mennonitisches Jahrbuch 1909". Berdjansk. 1910. S. 128a. [14]; [39]; [752 1936 S. 152a]

   
P64597. Arzt Erich Tavonius (3.10.1872 - 29.04.1927) (#1026002) geb. in Presbaj, Krasnodar. Foto vom 20.09.1926. Erichs Vater war ein schwedischer Arzt, der in einem russischen Militäraußenposten arbeitete, und seine Mutter stammte ursprünglich aus Dorpat (heute Tartu) bei Königsberg in Ostpreußen. Erich besuchte die Schule in Gluchow und dann in Dorpat. Nach Abschluss erhielt Erich ein Stipendium von 100 Rubel pro Jahr für den Besuch der Universität Dorpat, wo er Medizin studierte.
Erich absolvierte die Universität 1895 mit höchster Auszeichnung und arbeitete erstmal in einem Krankenhaus in Krementschug, Provinz Poltawa. 1900 wurde er Leiter des Muntau-Krankenhauses. Er blieb dort 27 Jahre lang und führte die meisten Operationen selbst durch. Er engagierte sich in verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen, und obwohl er wahrscheinlich nie einer mennonitischen Gemeinde beitrat, sondern eine der deutschen Kirchen in Prischib besuchte, war er tief in das Leben der Mennoniten in der Gemeinschaft eingebunden. Erich Tavonius war ein engagierter Arzt, der es trotz vieler persönlicher und gesundheitlicher Probleme schaffte, einen bedeutenden Einfluss auf viele Menschen auszuüben. Seine Arbeit im Muntau-Krankenhaus und seine Fürsprache für die Mennoniten der Molotschna haben das Leben vieler Menschen verbessert. Er starb an einer Blutvergiftung. [14]; [Wikipedia]; [35]; [50 S. 37]
   
P64596. Doktor Gerhard Jakob Neufeld (?-1945) (#1034830) war von 1924 bis 1938 Arzt in Dawlekanowo, Ufa. Er hat die Mennonitische Kommerzschule in Halbstadt beendet und studierte 2 Jahre in Moskau, im Kommerzinstitut. Von 1918 bis 1923 besuchte er in Simferopol, Krim Taurien, die Universität, wo er sein Doktor Examen machte. Er heiratete Margarehta Dick (?-1966) (#1034829) von Neu-Halbstadt, die Tochter des Zentralschullehrers und später Bankdirektors David Dick (#1034825). Sie hatten
4 Kinder. 1938 wurde Gerhard verhaftet und in die Verbannung geschickt. Sein Schicksal ist unbekannt. [14]; [35]; [50 S. 37]
   
P64595. Studenten der Medizin der Krymmer Universitat in Simferopol 1919. Hinten stehend von l. n. r.: 1. Herman Neufeld, Samara. 2. Agatha Rempel, Gnadenfeld (Molotschna oder Sagradowka Kolonie). 3. Hans Straus, Spat, Krim. Vorne sitzend von l. n. r.: 1. Nikolai Jakob Neufeld (1897-1977) (405674) aus Dawlekanowo, Ufa;
studierte auch an der Universität von Saratov. 1946? Chirurg in Winnipeg, Canada. Bruder von Gerhard Jakob Neufeld. 2. Mariechen Rempel, Gnadenfeld, Agathas Schwester. 3. Anna Wilhelm Martins (1898-1985) (#495115) vom Gut Montanai, bei Eupatoria, Krim. War 1925 Ärztin in "Bethania". 4. Gerhard Jakob Neufeld (?-1945) (#1034830) studierte davor 2 Jahre in Moskau, im Kommerzinstitut, von 1924 bis 1938 Arzt in Dawlekanowo, Ufa. Bruder von Nikolai Jakob Neufeld. [14]; [35]; [91 S. 76]
   
P64557. Vertreter der Russland-Mennoniten: Peter Fr. Fröse, Benjamin H. Unruh und C. F. Klassen.

Peter Franz Froese (31.01.1892 - 23.09.1957) (#1026001) geb. in Memrik. Er besuchte die Dorfschule, bevor er in die Ohrloff Zentralschule ging. Nach seinem Abschluss begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. 1914 wurde er zum Sanitätsdienst eingezogen, wo er Bibelstunden für die Arbeiter durchführte. 1917 zog Peter nach Moskau. Dort gründeten sie eine mennonitische Vereinigung namens Mennobschestvo. Nach der Teilnahme am Allgemeinen Mennonitischen Kongress 1917 trat er dem United Council of Religious Brotherhoods and Groups bei, der bei den Prozessen gegen junge Männer half, die den Militärdienst abgelehnt hatten. Als 1921 das Allrussische Hilfskomitee organisiert wurde, wurde Peter als Mitglied des Komitees gewählt und diente ihm, bis die Tscheka die Organisation auflöste, die meisten Mitglieder verhaftete und ins Gefängnis brachte. Als die Hungersnot nach Russland kam, engagierte er sich für die Einwanderung von Mennoniten nach Nordamerika und half ihnen, Reisegenehmigungen für Russland und die Ukraine zu erhalten. Peter war Mitglied des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV), für den er später zum Vorsitzenden gewählt wurde. Am 15. Oktober 1929 wurde Froese verhaftet und ins Gefängnis Lubjanka gebracht. Er eine 10-jährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. Am 15. Oktober 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen. Er zog nach Jegorowik. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet eroberte, wurde Peter nach Deutschland geschickt und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder.

Benjamin H. Unruh (4.09.1881 - 12.05.1959) (#133597) geb. in Philippstal, Krim. Er besuchte die Orloffer Zentralschule in der Molotschna. Er erwarb das Lehrerexamen an der russischen Mittelschule in Simferopol und 1899 das russische Staatsexamen in Charkow. Von 1900 bis 1907 besuchte er zwei Hochschulen in Basel, Schweiz, studierte an der Universität und in den frühen Jahren besuchte er parallel dazu ein Predigerseminar. Nach Russland zurückgekehrt, unterrichtete er an der Halbstadt Kommerzschule die Fächer Deutsch und Religion. In dieser Zeit schrieb er eine Bibelkunde für die mennonitischen Schulen in Russland. Aufgrund der sich verschlechternden Bedingungen in Russland durch den atheistischen Kommunismus, wurde Unruh 1920 von den Russlandmennoniten als Mitglied einer Studienkommission ausgewählt, die nach Möglichkeiten einer Auswanderung in andere Länder suchten. Seine Aufgabe führte ihn nach Nordamerika und Westeuropa, wo er sich 1920 dann in Deutschland in Karlsruhe niederließ. 1937 bekam er von der Universität Heidelberg die Ehrendoktorwürde in Theologie. Lange Jahre war er Lektor für russische Sprache und Literatur an der Technischen Hochschule Karlsruhe. Von Beginn seiner Zeit in Deutschland an half er als Kommissar des Canadian Mennonite Board of Colonization und später für das Mennonitische Zentralkomitee Mennoniten aus Russland bei der Auswanderung nach Kanada und Paraguay. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sich unermüdlich für die vielen russlanddeutschen Flüchtlinge ein. Er war Mitglied in zahlreichen Organisationen, die die Rechte der Russlanddeutschen vertraten, darunter auch „Brüder in Not“ und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, wo er als Gründungsmitglied in den Beirat gewählt wurde.

Cornelius F. Klassen (3.08.1894 - 8.05.1954) (#414023) geb. in Dolinsk, Neu Samara. Er besuchte die Dorfschule in Donskoi, Neu-Samara, wo seine Familie ab 1900 lebte. Von 1907 bis 1910 besuchte C. F. Klassen die mennonitische Zentralschule in Karassan auf der Krim. Im Sommer 1911 ließ er sich in der Mennoniten-Brüdergemeinde in Lugowsk taufen. 1912 nahm er eine Stellung im Büro der Otto Deutz Co. in Moskau an. 1913–1914 studierte Klassen in Sankt Petersburg und arbeitete dann ein Jahr lang als Privatlehrer. Statt wie er es wünschte Medizin zu studieren, wurde er 1915 in den Forsteidienst einberufen, wo er bis 1917 seinen Dienst verrichtete. Er war aktives Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde in Kanada ab 1928, war eine führende Persönlichkeit der mennonitischen Hungerhilfe und der mennonitischen Auswanderung und Kolonisierung in Russland, Kanada und Europa. 1945–1954 war er der Direktor der Abteilung für Flüchtlinge und Ansiedler in dem Mennoniten Central Komitee (MCC) in Europa für die Flüchtlinge aus Russland und Danzig. [14]; [Wikipedia]; [35]; [50 S. 410, 415]

   
P64556. Peter Franz Froese (31.01.1892 - 23.09.1957) (#1026001) geb. in Memrik. Er besuchte die Dorfschule, bevor er in die Ohrloff Zentralschule ging. Nach seinem Abschluss begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. 1914 wurde er zum Sanitätsdienst eingezogen, wo er Bibelstunden für die Arbeiter durchführte. 1917 zog Peter nach Moskau. Dort gründeten sie eine mennonitische Vereinigung namens
Mennobschestvo. Nach der Teilnahme am Allgemeinen Mennonitischen Kongress 1917 trat er dem United Council of Religious Brotherhoods and Groups bei, der bei den Prozessen gegen junge Männer half, die den Militärdienst abgelehnt hatten. Als 1921 das Allrussische Hilfskomitee organisiert wurde, wurde Peter als Mitglied des Komitees gewählt und diente ihm, bis die Tscheka die Organisation auflöste, die meisten Mitglieder verhaftete und ins Gefängnis brachte. Als die Hungersnot nach Russland kam, engagierte er sich für die Einwanderung von Mennoniten nach Nordamerika und half ihnen, Reisegenehmigungen für Russland und die Ukraine zu erhalten. Peter war Mitglied des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV), für den er später zum Vorsitzenden gewählt wurde. Am 15. Oktober 1929 wurde Froese verhaftet und ins Gefängnis Lubjanka gebracht. Er eine 10-jährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. Am 15. Oktober 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen. Er zog nach Jegorowik. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet eroberte, wurde Peter nach Deutschland geschickt und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. [14]; [35]; [50 S. 417]
   
P64555. Cornelius Franz Klassen (3.08.1894 - 8.05.1954) (#414023) geb. in Dolinsk, Neu Samara. Er besuchte die Dorfschule in Donskoi, Neu-Samara, wo seine Familie ab 1900 lebte. Von 1907 bis 1910 besuchte C. F. Klassen die mennonitische Zentralschule in Karassan auf der Krim. Im Sommer 1911 ließ er sich in der Mennoniten-Brüdergemeinde in Lugowsk taufen. 1912 nahm er eine Stellung im Büro der Otto Deutz Co. in Moskau an. 1913–1914 studierte Klassen in Sankt
Petersburg und arbeitete dann ein Jahr lang als Privatlehrer. Statt wie er es wünschte Medizin zu studieren, wurde er 1915 in den Forsteidienst einberufen, wo er bis 1917 seinen Dienst verrichtete. Er war aktives Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde in Kanada ab 1928, war eine führende Persönlichkeit der mennonitischen Hungerhilfe und der mennonitischen Auswanderung und Kolonisierung in Russland, Kanada und Europa. 1945–1954 war er der Direktor der Abteilung für Flüchtlinge und Ansiedler in dem Mennoniten Central Komitee (MCC) in Europa für die Flüchtlinge aus Russland und Danzig. Lebte 1927 in Moskau. [14]; [35]; [50 S. 415]
   
P64672. Karl Jakob Friedrichsen (1879-) (#518737) geb. in Saribasch, Krim. Er hatte Zentralschulbildung und war Absolvent von der Predigerschule in St. Grischona in der Schweiz. Später wurde er Leiter und Lehrer der Karassaner Zentralschule. Seine Heimatgemeinde war die Men. Gemeinde Busan-Aktalschi, früher Ettingerbrun in der Krim. Von 1913 bis 1922 war er Religionslehrer in Dawlekanowo, Ufa an der Zentralschule zusammen mit Lehrer Fr. G. Tießen, Gerhard Gäde und Kornelius
Neufeld. 1922 gründete er in Dawlekanowo eine Bibelschule. Weil die Regierung ihm das Leben schwehr gemacht hat, zog er 1935 nach Alexandrowsk, Saporoschje. Er wurde schwer krank und starb vor 1941. Lebte 1901 in Boragan, Krim; 1904 in Aktatschi-Busau, Krim; 1907-14 in Karassan, Krim; 1916 in Dawlekanowo, Ufa. [14]; [35]; [49 S. 164]
   
P64676. Jakob Jakob Dick (1890 - 26.10.1919) (#225752) geb. auf dem Gut Telentschi, Krim. Nach Beendigung der Zentralschule besuchte er in Ilmenau in Deutschland ein Technikum. Hier wurde er Mitglied „Christlicher Verein junger Männer“. Später Ingenieur in Berlin, wo er die Leitung Abteilung Ingenieure übernahm. Im August 1914 kehrte er nach Russland zurück und trat freiwillig den Sanitärdienst in Moskau an. Er bekam den Vertraungsposten als Gehilfe des Leitenden der mennonitischen Sanitäter
Abteilung. Mit großem Jubel begrüßte er 1917 die Religionsfreiheit. Nach dem Krieg beschloss er mit seinen Getreuen die Soldaten in ihre Dörfer zu folgen. Dazu bekamen sie 5 Zelte vom Roten Kreuz. Mit 26 Brüdern und Schwestern begann die Arbeit. Sie hielten Versammlungen, übten die Seelenpflege, Predigten und teilten Medizin aus. In einem Dorf Eichenfeld wurden die Zeltmissionare von Machno Männern überfallen und zusammen mit 80 Personen im Alter 15-75 Jahren hingerichtet. Das Verbrechen ist vermutlich am 26 Oktober 1919 geschehen (siehe Seite 138) [14]; [35]; [49 S. 130]
   
P64670. Von l. n. r.: 1. Martin Thielmann (25 Feb 1871 - Jan.1923) (#798683). Er hat in Berlin die Bibelschule beendet und wurde in Aulie-Ata, Turkistan von einer Englischen Missionsgesellschaft angestellt für eine Missionsarbeit. Er war ein guter Sänger. Mehrere Jahre war er Lehrer in Petrowka (Borosenko, Naumenko-Petrowka oder Orenburg Kolonie).

2. David Wölk wurde entweder Ende 1870, oder 1871 geboren (#neu). Er hat in Sofijewka, Ekat. Gub., Aganetha , die Tochter des Lehrers in Fischau, Aron Warkentin geheiratet. Er trat in ein Ladengeschäft ein. Später hat er in Deutschland bei Berlin in der Allianz Bibelschule studiert. Nach der Rückkehr wurde er Prediger und bekannt als sehr begabter Kanzelredner. 1918-1919 musste die Familie aus Sofiewka flüchten und wurden in Spat, Krim aufgenommen. Später hat er in seinem Geburtstort eine Erbschaft gemacht, die er käuflich erwerben durfte und zogen nach Molotschna. Weil man ihn verhaften wollte, flüchtete er nach Jukowo, wo er in großer Armut gelebt hat. David Wölk muss etwas später als 1940 gestorben sein.

3. Cornelius (Julius?) Kliewer stammt aus Wymischle, Polen. Er hat die Allianz-Bibelschule bei Berlin
besucht und kam dann ins östliche Russland. Da hat er als Prediger gearbeitet. Bis 1929 arbeitete er
in Mittelasien bei Taschkent unter den russischen Gemeinden. Er wurde verbannt. Mehr ist von ihm
nicht bekannt. [35]; [49 S. 168]

   
P64666. Abram Aaron Klassen (1870-1943) (#267246) geb. in Gnadenfeld, wo er die Zentralschule besucht hat. Abram hat in Barmen, Deutschland die Missionsschule absolviert. Er war zeitlang Lehrer und wurde 1910 Prediger der Gnadenfelder Filialen in der Krim: Ogus-Tobe und Sarona. Hier war er Mitglied des Schulrats. Seine Frau war eine geborene Rempel aus Gnadenfeld oder Ogus-Tobe. Aus der Krim ging er nach Halbstadt und arbeitete als Religion und Deutschlehrer an den „Pädagogischen
Klassen“. Gleichzeitig diente er als Prediger an der Mennoniten Gemeinde Neu-Halbstadt. Er wurde Nachfolger von Ältesten Heinrich Unruh in Muntau. Als die Kommunisten die geistliche Arbeit unmöglich machten, zog er nach Melitopol. Er wurde trotz seines schwerkranken Zustands verhaftet und verbannt in den Norden, zusammen mit seiner Frau. 1943, auf dem Weg in die Verbannung ist Abram in einem Viehwagon gestorben. [14]; [35]; [49 S. 205]
   
P64663. Isaak Pöttker (#neu) stammt aus Wernersdorf, Molotschna. Er bildete in seinem Heimatsdorf einen Sängerchor. Um seine Ausbildung zu vervollständigen, ging er ins Ausland und besuchte in Berlin die Bibelschule. In England besuchte er einen medizinischen Kurs. Später hat er nebenbei als Homöopathiearzt gearbeitet. Er heiratete Luise Wolf (#neu). Isaak hat hauptsächlich in Mennonitischen Dörfern an der Molotschna und in umliegenden Russendörfern gearbeitet. 1928 war er den ganzen Winter in
Petersburg in der russischen Bibelschule. Wie auch andere Prediger wurde er gezwungen in den Kaukasus zu fliehen. Hier lebte er im Mennonitischen Dorf Kalantarowka. Er wurde verhaftet und nach langer Untersuchungshaft zum Tode verurteilt. Nach dem seine Frau einen Antrag auf Begnadiegung gestellt hat, wurde das Todesurteil auf 10 Jahre Verbannung nach Sibirien geändert, wo er als Zahnarzt arbeiten dürfte. Über sein späteres Schicksal ist nichts bekannt. [35]; [49 S. 220]
   

P64653. Von l. n. r.: 1. Peter Köhn. 2. Ältester Kornelius Abraham Wiens (1866-1944) (#373011). 3. Jakob W. Reimer, 4. Daniel Fast. Peter David Köhn (1.01.1866 - 11.02.1933) (#109977) geb. in Waldheim, Molotschna. Nach seiner Rückkehr aus der Schweiz, heiratete er Agnes, die Tochter des Predigers Isaak Koop. 1900-1907 war er

Prediger der M.B. in Mariental, Alt-Samara. 1907 ging er zurück nach Waldheim, wo er jahrelang als Reiseprediger der M.B. gearbeitet hat. 1920 wurde ihm ein Bein abgenommen. Ca. 1925 gründete er eine Bibelschule auf der Ansiedlung Orenburg. Als Kultusdiener musste er im Kaukasus Unterkunft suchen und ist dort als Heimatsloser und Geächteter in Kuban gestorben. [14]; [35]; [49 S. 290]
   
P64690. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883 - 1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko. Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Er erhielt finanzielle Unterstützung von Johann Thiessen, Mühlenbesitzer in Jekaterinoslaw, für ein Studium in Basel Schweiz 1906-1912. Er wurde 1929 ins Exil geschickt. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. In dem Buch Diese Steine, S. 476-478, wird vermutet, dass er 1941
erschoßen wurde. Laut Saskatchewan Mennonite Historian p18, ist er 1941 in Orel, Russland, hingerichtet worden. Der mennonitische Historiker Sep 2007 p12 sagt, dass er am 11. September 1941 im Alter von 58 Jahren gestorben ist. Walter Sawatzky sagt, dass es einen Nachkriegsbericht gibt, in dem es heißt, Jakob war unter 5 Leichen, die bei Orel erschossen wurden, als die deutsche Front vorrückte. [14]; [35]; [49 S. 31]
   
P64689. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883-1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko in Verbannung am 22 November 1933.Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Er erhielt finanzielle Unterstützung von Johann Thiessen, Mühlenbesitzer in Jekaterinoslaw, für ein Studium in Basel Schweiz 1906-1912. Er wurde 1929 ins Exil geschickt. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. In dem Buch Diese Steine,

S. 476-478, wird vermutet, dass er 1941 erschoßen wurde. Laut Saskatchewan Mennonite Historian p18, ist er 1941 in Orel, Russland, hingerichtet worden. Der mennonitische Historiker Sep 2007 p12 sagt, dass er am 11. September 1941 im Alter von 58 Jahren gestorben ist. Walter Sawatzky sagt, dass es einen Nachkriegsbericht gibt, in dem es heißt, Jakob war unter 5 Leichen, die bei Orel erschossen wurden, als die deutsche Front vorrückte. [14]; [35]; [49 S. 32]

   
P64682. Alexander Ediger (17.03.1883-?) (#209012) geb. in Berdjansk. Er hatte in Petersburg, Berlin und Wien studiert. 1923 wurde er in der Schönseer Gemeinde aus der Krim zum Prediger gewählt. Er war 1923 Lehrer in Schoensee und Herausgeber von "Unser Blatt". Am 19. April 1925 wurde er in Schoensee zum Ältesten gewählt. 1929 in Melitopol verhaftet inhaftiert und dann freigelassen. Am 12. April 1932 wurde er erneut verhaftet und nach Charkow und später nach Lugansk, Stalino, Region Donbas
geschickt. 1935 wurde er wieder einmal mit seiner Frau verhaftet. Alexander wurde für 7 Jahre ins Gefängnis geschickt, seine Frau für 5 Jahre. Sie wurden 1938 getrennt. Seine Frau wurde 1940 freigelassen. Er kam aus dem Gefängnis nicht zurück. Alexander und Katharina hatten 3 Kinder, von denen 1 Kind früher als sein Vater starb. [14]; [35]; [49 S. 73]
   

P64677. Kornelius Peter Bergmann (25.02.1872 - 17.12.1937) (#479082) geb. in Ladekopp, Molotschna mit Frau Ida Staschau (1880-) (#682636) und Tochter. Sein Vater war Prediger Peter Bergmann in Ladekopp. Er besuchte die Zentralschule in Orloff und Pädagogischen Klassen in Neu-Halbstadt. Er war Lehrer in Neuhof uns später in Schönau, Molotschna. Er besuchte 3 Jahre das Lehrerinstitut in Petersburg und wurde Lehrer der deutschen Sprache in der Zentralschule und an den Pädagogischen Klassen in

Neu-Halbstadt, Molotschna. Nach 10 Jahren, studierte er an der Universität in Jena (Deutschland) Pilosophie. Nach einem Zusammenbruch, konnte er 15 Jahre keine öffentliche Arbeit machen. In dieser Zeit hat er in Russland christliche Traktate und Testamente in 35 Sprachen vorbereitet und fing an Lehrerkonferenzen mitzuarbeiten. Er war ein begnadeter Schriftsteller. Er schrieb über Tierschutz, besonder viel über die Vogelwelt. 1917 predigt er unter den russischen „Evangelischen Christen“ in Melitopol, wofür er ins Gefängnis eingesperrt wurde. Er starb in der Verbannung. [14]; [35]; [49 S. 110]
   
P64671. Peter David Nickel (29.01.1884-? ) (#325566) geb. in Steinfeld, Molotschna. Sein Vater war Lehrer in der Dorfschule, später Ältester in Rudnerweider Gemeinde. 1891 zog die Familie nach Großweide. Er besuchte die Zentralschule in Gnadenfeld und die Pädagogischen Klassen in Halbstadt. Er arbeitete 2 J. auf dem Gut Jerlißki, bei Cherson als Lehrer. Von 1905-1906 besuchte er 3 J. das Petersburger Lehrerinstitut. In dieser Zeit hat er sein Glauben bewahrt, während viele Mitstudenten ihren Glauben
verloren haben. 1909 übernahm er eine Lehrstelle an der Zentralschule zu Spat, Krim. Nach dem Krieg übernahm er eine Lehrstelle an der Zentralschule in Ohrloff, Molotschna. 1917 wurde er als Prediger gewählt. 1926 wurde er von der Lichtenauer Mennoniten Gemeinde zum Ältesten gewählt und im selben Jahr von seinem Vater ordiniert. Nach 5 Jahren dienst, musste er 1928 nach Memrik flüchten und wohnte in Waldeck und Kalinowo. Am 14.04.1932 wurde er verhaftet. Am 19.04.1934 wurde er entlassen und kam zu seiner Familie nach Stalino. Im April 1938 wurde er mit seinem Sohn Viktor verhaftet. Er kam nicht mehr zurück. [14]; [35]; [49 S. 165]
   
P64670. Von l. n. r.: 1. Martin Thielmann (25 Feb 1871 - Jan.1923) (#798683). Er hat in Berlin die Bibelschule beendet und wurde in Aulie-Ata, Turkistan von einer Englischen Missionsgesellschaft angestellt für eine Missionsarbeit. Er war ein guter Sänger. Mehrere Jahre war er Lehrer in Petrowka (Borosenko, Naumenko-Petrowka oder Orenburg Kolonie).

2. David Wölk wurde entweder Ende 1870, oder 1871 geboren (#neu). Er hat in Sofijewka, Ekat. Gub., Aganetha , die Tochter des Lehrers in Fischau, Aron Warkentin geheiratet. Er trat in ein Ladegeschäft ein. Später hat er in Deutschland bei Berlin in der Allianz Bibelschule studiert. Nach der Rückkehr wurde er Prediger und bekannt als sehr begabter Kanzelredner. 1918-1919 musste die Familie aus Sofiewka flüchten und wurden in Spat, Krim aufgenommen. Später hat er in seinem Geburtstort eine Erbschaft gemacht, die er käuflich erwerben durfte und zogen nach Molotschna. Weil man ihn verhaften wollte, flüchtete er nach Jukowo, wo er in großer Armut gelebt hat. David Wölk muss etwas später als 1940 gestorben sein.

3. Cornelius (Julius?) Kliewer stammt aus Wymischle, Polen. Er hat die Allianz-Bibelschule bei Berlin
besucht und kam dann ins östliche Russland. Da hat er als Prediger gearbeitet. Bis 1929 arbeitete er
in Mittelasien bei Taschkent unter den russischen Gemeinden. Er wurde verbannt. Mehr ist von ihm
nicht bekannt. [35]; [49 S. 168]

   
P64669. Heinrich Heinrich Dirks (18.02.1872-1939, laut Grandma geboren am 6.06.1872) (#63029) in Sumatra, Ost-Indien auf der Missionsstation Pakanten. 1881 kehrte die Familie zurück nach Europa. Zuerst nach Holland und dann nach Gnadenfeld. Heinrich besuchte die Zentralschule. Seine theologische Ausbildung erhielt er in der Missionsanstalt zu Varmen. 1890 trat er als Zögling in die Missionsanstalt ein. Seinen Staatsdienst leistete er als Lehrer ab. 1893-1894 war er Lehrer in der Dorfschule in
Ogus-Tobe, Krim. Von 1895-1905 war er Religion und Deutschlehre an der neuerbauten Zentralschule in Neu-Schönsee, Sagradowka. 1895 hatte ihn die Gnadenfelder Mennoniten Gemeinde zum Prediger gewählt. Im selben Jahr wurde er von seinem Vater, Ältesten H. Dirks, ordiniert. 1905 wurde er auf Wunsch der Gemeinde Gehilfe bei seinem Vater, der als Ältester und Missionsreiseprediger tätig war. Sein Vater starb am 18.02.1915. Mit 43 Jahren musste Heinrich 1915 zum Staatsdienst antreten. 1929 wurde er enteignet. Am 10.061938 wurde er verhaftet und in den Norden geschickt. Im Frühling 1939 ist er an im Lager schwer erkrankt und gestorben. [14]; [35]; [49 S. 172]
   
P64665. Kornelius Kornelius Martens (18.11.1880-) (#1067367) geb. in Wernersdorf, Molotschna. Er besuchte die Zentralschule und später die Pädagogischen Kurse in Halbstadt und arbeitete als Lehrer in Samara, Donbecken, Alexanderpol (wahrscheinlich St. Sajzewo Kolonie). 1911 siedelte die Familie nach Petersburg um, wo er in der Buchhandlung „Raduga“ tätig war. Er beendete sein Hochschulstudium wurde 1915 Direktor der Gnadenfelder Zentralschule. 1922 wurde er aus dem Lehrerpersonal
ausgeschlossen und die Familie zog nach Großweide. 1931 erhielt er in Stalino am Medezinischen Institut die Stelle eines Pädagogen für Lateinische und Deutsche Sprache. 1937 wurde er verhaftet. Sein Schiksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 207]
   

P64659. Familie Heinrich Heinrich Funk (29.12.1880-?) (#490514) geb. in Neuenburg, Chortitza. Mutter Susanna Gerhard Rempel (?-1931) (#693236) gest. in New York, Ignatyevo. Kinder: 1. Herta Heinrich Funk (?-1974) (#1335178). 2. Else Heinrich Funk (1913-1937) (#1335189). 3. Heinrich Heinrich Funk (1921-) (#1335192). Heinrich Heinrich Funk besuchte nach der Dorfschule mit seinem Zwillingsbruder die

Zentralschule in Chortitza. Nach der Beendigung der Zentralschule ging Peter Funk nach Ekaterinoslaw, um Rechtsanwalt zu werden. Heinrich ging ins Ausland, um Theologie zu studieren. Er studierte im theologischen Institut in Basel, Schweiz. Als er zurückkam, übernahm er eine Stelle als leitender Lehrer in der Schule zu Schönhorst. Danach hat er 20 Jahre als Religion und Deutschlehrer in der Zentralschule in New York, Ignatyevo gearbeitet. Bald wurde er als Prediger gewählt. 1914 musste er zum Staatsdienst. Nach dem Dienst wurde er oft verhaftet, saß tagelang im Gefängnis. Dann übernahm er von Abram Unruh das Amt des Ältesten. Am 4.11.1929 wollte er mit seiner Familie auswandern, aber kurz bevor er in den Zug stieg, wurde er verhaftet. Er wurde für 8 Jahre in den Norden verbannt. Nach 7,5 Jahren wurde er entlassen. Da es kein Zuhause mehr gab, machte er sich auf den Weg nach Mittelasien zu seiner Tochter. Da bekam er eine Anstellung als Lehrer. 1940 wurde er als alter gebrechlicher Mann wieder verbannt. Sein Schicksal ist unbekannt. Familie lebte in New York, Ignatyevo. [14]; [35]; [49 S. 250]
   
P64658. Johann Bargen studierte in Neukirchen, Kreis Wörs, Deutschland. Nach seiner Heimkunft wurde er zum Prediger gewählt. 1932 wurde er zum vierten Mal verhaftet. Es ging von Kronau nach Ekaterinoslaw. Er ist nicht wiedergekehrt. Der Rest der Familie von 4 Personen, einschließlich die Mutter, soll nach Paraguay ausgewandert sein. Evtl. ist es (#471684) 1875, Orloff, Sagradovka. [14]; [35]; [49 S. 258]
   
P64647. Heinrich Dietrich Neufeld (20.01.1884 - 29.11.1919) (#406064) geb. in Orloff, Sagradovka. Nach der Schule besuchte er die Zentralschule in Neu-Schönsee. Später besuchte er den Pädagogischen Kursus in Neu-Halbstadt, Molotschna. Er arbeitete 2 J. in Reinfeld und dann in Altonau. 1906 studierte er in Basel, Schweiz in der Predigerschule. 1910 arbeitete er in der Handelsschule in Alexanderkrone. 1914 wurde er in der Nikolaifelder Kirche zum Prediger ordiniert. Am 29.11.1919 wurde die Schule,
in der er sich befand, von Banditen überfallen und alle die sich in der Schule befanden, grausam getötet. [14]; [35]; [49 S. 329]
   
P64921. Peter Heinrich Heese (1852-1911) (#197243) aus Ekaterinoslav, Absolvent der Zentralschule in Chortitza. Universität/Technische Schule von Moskau 2 Semester. 1877-1878 lehrte er in der Zentralschule Gnadenfeld, Molotschna, dann Mathematik an der Ohrloff Vereinsschule, Mitglied des Präsidiums des Molotschnaer Schulrates 1889-1896. Gestorben auf dem Gut Tatschenak, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 646]
   

P64860. Peter Martin Friesen (1849-1914) (#274299) geb. in Sparrau, Molotschna; gest. in Tiege, Molotschna. Studierte in der Schweiz 2-3 Jahre, dann Moskau und Odessa. Lehrer und Leiter der Halbstädter Zentralschule 1873-1886. Autor von "Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Russland. 1911. Halbstadt". Mitglied der KfK. Familie lebte 1875, 1885 in Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 776]

   
P64934. Abram Abram Neufeld (15.03.1862-9.01.1909) (#63183) geb. in Fürstenau, Molotschna. Studierte drei Jahre lang die Universität in Odessa und zwei Jähre die Universität von Berlin. Lehrer der Chortitzer Zentralschule (1890-1905). Gründer und Direktor der Realschule in Berdjansk 1905-1909. [14]; [35]; [95 S. 618]
   
P65232. Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. Im "Christlichen Familienkalender" 1910. A. Kroeker. Halbstadt. [14]; [39]; [545]
   
P65241. Завод металлических изделий и чугунно медно-литейный механический завод в Екатеринославе, Езау и Гезе. Metallurgische Fabrik Esau Johann Jakob (1859-1940) (#405443) geb. in Halbstadt, Molotschna, studierte in Riga. und Heese Heinrich Heinrich (1846-1903) (#197240). 1896 (1901?) verkauft an die Belgische AG, Esau blieb aber Leiter der Fabrik (1899), wahrscheinlich bis 1904, 1905-1909
Bürgemeister in Jekaterinoslaw. Aus dem Buch "Памятная книжка и Адрес-Календарь Екатеринославской губернии на 1894 год". Под редакцией Я. Г. Голобова. Екатеринослав. 1894. [14]; [39]; [670]
   
P65289. Фабрика А. А. Унгер, Кичкас. Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. [39]
   
P65291. Инженер А. К. Тиссен, Александрвск. Устройство электрического освещения и передачи силы. Ingenieur A. K. Thiessen in Alexandrowsk. Bau elektrischer Licht- und Kraftanlagen. [39]
   

P65917. Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert. Календарь сельского хозяина на 1914 год. П. П. Сойкин. Санкт-Петербург. 1914. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. [14]; [39]; [73]

   

P8188. Arzt Johann Isaak und Frau Maria Verich in Omsk. Isaak, Johann Johann (1884-1956) (#164049) geb. in Tiege, Molotschna; Studium Militärakademie von Petersburg, 1910 Abschluss als Augenarzt. Oberarzt in Alexandrabad, Chortitza. Seit 1914 Arzt in Omsk, dann in der Weissen Armee, seit

1923 in Charbin, China und seit 1952 in Los-Angeles, USA. [14]; [50 S. 38]; [92 S. 279]; [383 S. 75]; [108 S. 367]; [48 S. 160]
   
P8774. Ärzte und Schwestern am Orloffer Krankenhaus, Molotschna Kolonie. Von links: 1. Dr. Pinkus. 2. Dr. J. Isaak. Wahrscheinlich Isaak, Johann Johann (1884-1956) (#164049) geb. in Tiege, Molotschna; Studium Militärakademie von Petersburg, 1910 Abschluss als Augenarzt. Oberarzt in Alexandrabad, Chortitza. Seit 1914 Arzt in Omsk,
dann in der Weissen Armee, seit 1923 in Charbin, China und seit 1952 in Los-Angeles, USA. 3. H. Günther. [14]; [48 S. 83]; [50 S. 38]; [92 S. 279]; [383 S. 75]; [108 S. 367]
   
P8361. Heinrich Matthies (#neu) und Frau Erna, er Professor für Mathematik in Saratow, seine Frau war Lehrerin der deutschen Literatur. Matthies wurde 1943 nach Sibirien verbannt. [48 S. 133]
   
P66769.Von l. n. r.: 1. David Petkau (#790603) (1920-1995), studierte 1939-1941 in Charkow Landwirtschaft, 1956-61 Polytechnischen Institut in Taschkent, Bauingenieur, wurde mit einen Orden ausgezeichnet. 2. Margarete Petkau (#790297) (1918-2016), studierte 1935-1940 Medizin in Odessa, arbeitete in Kirgisien als Kinderarzt. 3. Johann Petkau (#789937) (1923-1941) erschossen. Kondratjewka, Borissowo Hof Kn01. [14]; [39]; [365 S. 78]
 


P66614. Begräbnis der Frau von Peter Heinrich Dyck. Von l. n. r.: 1. Heinrich Dyck (#neu) (1898-1937) (Hof Kn03). 2. Margaretha Dyck (?-?) (#neu). 3. Johann (Hans) Dyck (#neu) (1901 - 02.01.1938). 4. Vater Peter Heinrich Dyck (#453416) (1870 Kronsgarten, Chortitza - 11.02.1933 Kuschba, Ural Region). Im Sarge seine Frau Name unbekannt (#neu) (?-?). Studierte in Basel. Kondratjewka, Borissowo, Hof Kn34. [14]; [39]; [365 S. 208]
   

P66615. Familie des Ältesten Isaak Dyck in Rosenthal, Chortitza. 1. Isaak Gerhard Dyck (1847-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza. 2. Mutter Margaretha Hamm (1850-1931) (#150302). 3. Heinrich Dyck (1886-1897) (#150293) und seine Frau 4. Katharina Koop (1892-1919) (#150292). 5. Prediger Gerhard Dyck (1874-1954)

(#458516) und seine Frau 6. Maria Heinrichs (1876-1933) (#452715) geb. in Alexandrovsk (Schönwiese, Chortitza). 7. Peter Dyck (1876-1940) (#392568) und seine zweite Frau 8. Maria Epp (?-1943) (#708162). 9. Lehrer und Prediger Franz Franz Epp (1884-1977) (#656189-) geb. in Chortitza, Chortitza, lebte in Kondratjewka, Borissowo Hof Kn47 und seine Frau 10. Agatha Epp (geb. Dyck) (1883-1948) (#684607). 11. Peter Heinrich Dyck (1870-) (#453416) geb. in Kronsgarten, Chortitza, studierte in Basel, und seine Frau 12. Maria Dyck (geb. Dyck) (1875-1944) (#708161). Lebten in Kondratjewka, Borissowo Hof Kn47. 13. Tochter von Isaak Dyck. Familie lebte 1875-86 in Rosenthal, Chortitza. [14]; [39]; [48 S. 39]; [365 S. 208]
   
P66666. Johann Johann Kirsch (#509222) (1889-1914). Studium in Petersburg als Lehrer, arbeitete nach dem Studium 1 Jahr in Chortitza, erkrankte an Tuberkulose und starb 1914. Lebte in Kondratjewka, Borissowo, Hof Kn24. [14]; [39]; [365 S. 176]
   
P66667. Johann Johann Kirsch (#509222) (1889-1914) in Jalta, Krim (der 4. von links). Studium in Petersburg als Lehrer, arbeitete nach dem Studium 1 Jahr in Chortitza, erkrankte an Tuberkulose und starb 1914. Lebte in Kondratjewka, Borissowo, Hof Kn24. [14]; [39]
   
P66668. Johann Johann Kirsch (#509222) (1889-1914) in Jalta, Krim. Studium in Petersburg als Lehrer, arbeitete nach dem Studium 1 Jahr in Chortitza, erkrankte an Tuberkulose und starb 1914. Lebte in Kondratjewka, Borissowo, Hof Kn24. [14]; [39]
   
P66057. Gerhard und Peter Plett, Studenten an der Hochschule in Engels Lehramt am 8.02.1937. Nach Abschluß arbeiteten sie als Lehrer in Orlowo, Barnaul Kolonie. [72]
   
P7584. Prediger Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806) mit seiner erster Ehefrau Käthe Neufeld (#1254517). Familie wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. Stempel Gluschenko, Saratow. [36]
   
P7583. Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806) mit seiner dritter Ehefrau Anna Cornelius Andres (18.02.1887 Marienburg, G. Werder, Preußen - 14.02.1933 Karaganda) (#1254616).  Familie wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. [36]
   
P7582. Prediger Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806) im Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg. Wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. [36]
   
P7579. Familie Julius Peter Bergmann und Anna Andres alle in Lysanderhöh geboren. Hinten von l. n. r.: 1. Sohn aus der 1.Ehe Peter (1909 - 08.11.1938 erschossen in Leninpol, Kirgisien) (#1254864), er war ab 1930 Lehrer in Leninpol, Mittelasien. 2. Hans (11.04.1915 - 31.01.2005 Deutschland). Vorne von l. n. r.: 1. Katharina
(07.03.1917 - 03.11.1931 Karaganda) (#1254509). 2. Paul (17.03.1920 - 12.11.2007) (#1254472). 3. Vater Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806). 4. Maria (24.08.1926 - 01.01.1932 Karaganda) (#1254442). 5. Kornej (04.05.1924 - 17.04.2008) (#1254784). 6. Mutter Anna Cornelius Andres (18.02.1887 Marienburg, G. Werder, Preußen - 14.02.1933 Karaganda) (#1254616). 7. Lilli (Elisabeth) (24.09.1918 - 01.05.2011) (#1254445). 8. Anna (Annusch) (31.10.1921-) (#1254494). Familie wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. [36]
   
P7888. Postkarte von Johannes P. Andres an Julius Peter Bergmann (1880-1965) (#1157806) vom 7.12.1912 Alianz-Bibelschule in Berlin. Julius Peter Bergmann war Prediger und Mühlenbesitzer in Lysanderhöh, Am Trakt. Rückseite. Als PDF. [29]
   
P7887. Rückseite von der Postkarte P7888 von Johannes P. Andres an Julius Peter Bergmann (1880-1965) (#1157806) vom 7.12.1912 Alianz-Bibelschule in Berlin. Julius Peter Bergmann war Prediger und Mühlenbesitzer in Lysanderhöh, Am Trakt. Als PDF. [29]
   
P67025. Меннонитский миссионер. Аулие-Атинский уезд. [109]
Auf dem Kamel sitzt Missionar Hermann Janzen (1866-1959) (#387919) geb in Hahnsau, Am Trakt Kolonie. Autor des Buches: Im wilden Turkestan. Ein Leben unter Moslems. Hermann Jantzen. 3. Auflage, Gießen, 1997. "Als 18-jähriger Junge kam er im Treck mit seinen Eltern zu Fuß von der Wolga nach Taschkent. Die Höhen und Tiefen der Auswanderung nach Turkestan, Buchara und Chiwa hatte er selbst erlebt, so auch die Geschichte mit Claas Epp in Ak Metschet..." aus Mennoniten in Mittelasien

von Robert Friesen, Seite 132. Zusammen mit seinen Eltern siedelten sie sich erst in Lausan und dann in Ak-Metschet an. Während dieser Zeit (1883) wurde Hermann Jantzen vom Chan in Chiwa, (heute Usbekistan) zum Hofdolmetscher bestellt, lebte aber weiter bei seinen Eltern in Ak-Metschet. Doch blieb er nicht lange, sondern übersiedelte 1890 samt seiner Familie in das Talas-Tal. Hier gründete er mit anderen Familien das Dorf Orloff. Dort bekam er aufgrund seiner vielfältigen Sprachkenntnisse eine Anstellung als Förster, später Oberförster. 1911-1912 studierte er an der Allianz-Bibelschule in Berlin Theologie und wurde Missionar in Turkestan. 1923 gelang ihm die flucht nach Deutschland. Später siedelte er sich Holland an. [67]

GAMEO (englisch): Janzen, Herman

Wikipedia: Hemann Janzen

   

P66126. Bernhard B(a)ergen (24 Mar 1884, Friedensdorf, Molotschna, South Russia - 1937, Russland) (#175572). Er ist in Pleschanowo, Neu Samara aufgewachsen und lebte nach der Hochzeit auf dem Chutor Blagodatnajaj, bei Neu Samara (Gut von seinem Schwiegervater Nikolaj Thiessen). Er ging 1912 zur Berliner Allianzbibelschule um Theologie zu studieren und war seit 1928 Gemeindevorsteher der Mennoniten Brüdergemeinde in Lugowsk, Neu Samara. 1929 wurde er nach Solowki verbannt.

Nach einigen Jahren wurde er freigelassen, dann wiederum verbannt und ist seit 1937 verschollen. Foto von Johann Funk aus Warendorf. [67]; [14]

Weitere Informationen über ihn findet man in „Neu Samara am Tock, Jakob H. Brucks und Heinrich P. Hooge“. Seite 109 - 110.

Seine Verbannung wird hier beschrieben: Brief aus Neu Samara in der "Mennonitische Rundschau" vom 16 April 1930, Seite 8.

   

P66127. Bernhard B(a)ergen (24 Mar 1884, Friedensdorf, Molotschna, South Russia - 1937, Russland) (#175572). Hier in der Verbannung in Sibirien. Er ist in Pleschanowo, Neu Samara aufgewachsen und lebte nach der Hochzeit auf dem Chutor Blagodatnajaj, bei Neu Samara (Gut von seinem Schwiegervater Nikolaj Thiessen). Er ging 1912 zur

Berliner Allianzbibelschule um Theologie zu studieren und war seit 1928 Gemeindevorsteher der Mennoniten Brüdergemeinde in Lugowsk, Neu Samara. 1929 wurde er nach Solowki verbannt. Nach einigen Jahren wurde er freigelassen, dann wiederum verbannt und ist seit 1937 verschollen. Foto von Johann Funk aus Warendorf. [67]; [14]

Weitere Informationen über ihn findet man in „Neu Samara am Tock, Jakob H. Brucks und Heinrich P. Hooge“. Seite 109 - 110.

Seine Verbannung wird hier beschrieben: Brief aus Neu Samara in der "Mennonitische Rundschau" vom 16 April 1930, Seite 8.

   

P66128. Anna geb. Thiessen (6 Jan 1892, Neu Samara Colony, Russia - Feb 1934, Neu Samara Colony, Russia) (#142799) und Bernhard B(a)ergen (24 Mar 1884, Friedensdorf, Molotschna, South Russia - 1937, Russland) (#175572). Bernhard ist in Pleschanowo, Neu Samara aufgewachsen. Nach der Hochzeit lebten sie auf dem Chutor

Blagodatnajaj, bei Neu Samara (Gut von Annas Vater, Nikolaj Thiessen). Berhard ging 1912 zur Berliner Allianzbibelschule um Th29 September, 2019 Mennoniten Brüdergemeinde in Lugowsk, Neu Samara. 1929 wurde er nach Solowki verbannt. Nach einigen Jahren wurde er freigelassen, dann wiederum verbannt und ist seit 1937 verschollen. Foto von Johann Funk aus Warendorf. [67]; [14]

Weitere Informationen über ihn findet man in „Neu Samara am Tock, Jakob H. Brucks und Heinrich P. Hooge“. Seite 109 - 110.

Seine Verbannung wird hier beschrieben: Brief aus Neu Samara in der "Mennonitische Rundschau" vom 16 April 1930, Seite 8.

   
P9275. Abraham Neufeld (1862-1909) (#69183) geb. in Fuerstenau, Molotschna. Stidierte drei Jahre lang die Universität in Odessa und zwei Jähre die Universität von Berlin. Kam 1890 in die Zentralschule in Chortitza, letete diese 1892-1905. Gründer und Leiter der Realschule in Berdjansk (1905-1909). Neufeld publizierte neun Arbeiten in Deutschland über das russische Bildungswesen und Erziehung in Russland. Im "Mennonitisches Jahrbuch 1909". Berdjansk. 1910. S. 128a. [117 1909 S. 128a]
   
P9274. Das Grabdenkmal Abraham Neufeld (1862-1909) (#69183) geb. in Fuerstenau, Molotschna. Direktor der Zentralschule in Chortitza und der Berdjansker Realschule. Von Freunden errichtet. Im "Mennonitisches Jahrbuch 1909". Berdjansk. 1910. S. 130a. [117 1909 S. 130a]
   
P9276. Dasselbe Grabdenkmal Abraham Neufeld (1862-1909) (#69183) geb. in Fuerstenau, Molotschna. Direktor der Zentralschule in Chortitza und der Berdjansker Realschule, in Berdjansk 2015. Foto zugeschickt von Professor Igor Lyman aus Berdjansk. [3]; [4]
   
P9718. Abgangszeugnis von Jacob Gerhard Evert (30.09.1884 - 5.11.1970) (#58389) aus Wohldemfuerst, Kuban, dass er an der Universität Basel vom 8.12.1910 bis zum Schlusse des S. J. (Studienjahres) 1912 philologie studiert hat. Preussische Staatsangehörigkeit (wieso? Sein Opa Wilhelm Ewert (#52701) soll schon 1835 nach Russland gekommen sein). Aus dem Archiv Samara, von Willi Janzen. [17]
   

P9717. Abgangszeugnis von Jacob Ewert aus Marienwerder, Preussen dass er an der Universität Zurich vom 22.10.1912 bis zum Schlusse des Wintersemesters 1912-13 philologie studiert hat. Willi Janzen meint dass es sich hier auch um Jacob Gerhard Evert (30.09.1884 - 5.11.1970) (#58389) aus Wohldemfuerst, Kuban handelt. Mindestens ist dieses Dokument auch aus dem Archiv Samara zusammen mit den 2 oberen, von Willi Janzen. [17]

   
Neufeld Gerhard Jakob - #neu, aus Halbstadt. Studierte 2 Jahre im Kommerzinstitut in Moskau, 1918-23 Universität in Simferopol, Krym. 1924-38 Arzt in Dawlekanovo. Heiratete Margaretha Dyck, Tochter des Zentralschullehrers und Bankdirektor in Neu-Halbstadt David Dyck. Sein Bruder N. J. Neufeld war 1946? Chirurg in Winnipeg, Canada. [13 S. 182]; [49 S. 42]
   
Ediger Alexander 1892- (#209012) aus Berdjansk (nach anderen Angaben aus Liebenau, Molotschna) mit Frau Katharina Dyck (1896-1998) geb. in Telentschi, Krim und Kind (wahrscheinlich Kaethe (1922-) (#209014) geb. in Okretsch, Krim)). Lehrer und seit 19 April 1925 Ältester in Schoensee, Molotschna. Studierte an den Universitäten von Petersburg, Berlin und Wien. Redakteur von "Unser Blatt". Teilnehmer der allgemeinen mennonitischen Bundes-Konferenz in Moskau 1925. [14]; [49 S. 73]
   
Jakob Jakob Dyck (7.12.1890-1919) (#225752) aus der Krym. Studium (1911-14) als Ingenieur in Ilmenau, Deutschland. Heiratete 1916 in Halbstadt, Molotschna. Zweiter Vorsitzender vom "Roten Kreuz" in Moskau wärend des 1. Weltkrieges, Prediger, Gründer und Leiter der Zeltmission 1918-23 in Russland. Wärend des Massakers in Eichenfeld, Jasykowo ermordet. [14]; [49 S. 130]
   
Prediger Thielmann Martin mit David Woelk und Kornelius Kliever. Thielmann Martin (1871-1923) (#798683) aus Aulie-Ata, Turkestan, Lehrer und Prediger. Beendete die Biebelschule in Berlin. Ca. 1899 Lehrer in Petrovka, Naumenko (Petrovka). Woelk David (1870-) (#neu) geboren in Fischau, Molotschna. Studierte in der Alianz-
Biebelschule in Berlin. Ladenbesitzer in Sofijewka. Seine Frau war eine Anganetha Aron Warkentin wahrscheinlich Tochter von Aron Warkentin (#741813). Kliewer Kornelius (oder Julius) geboren in Polen. Studierte in der Alianz-Biebelschule in Berlin. War später Prediger in Mitelasien bei Taschkent. [14]
   
Dirks Heinrich (1872-1938) (#63029) geboren in Sumatra. Theologische Seminar Barmen (1890-1893). Prediger in Gnadenfeld, Molotschna, Sohn des Ältesten und Missionär Dirks Heinrich (1842-1915) (#52279). [14]; [49 S. 172]
   
Nickel Peter (1884-) (#325566) aus Steinfeld, Molotschna. Lehrerinstitut in Petersburg (1906-1909). Lehrer der Zentralschule in Spat, Krym und Orloff, Molotschna. Seit 1926 Ältester der Lichtenauer Mennonitengemeinde. Mietglied des Mennonitenverbandes (?) 1938 verbannt. [49 S. 165]; [14]
   
Funk Heinrich (1880-) (#490514) geb. in Neuenburg, Chortitza mit Frau Susanna Rempel (?-1931) (#693236) und Kinder. Heinrich hat in Basel, Schweiz Theologie studiert, Lehrer in der Zentralschule New-York, Ignatjevo, Prediger und später ca. 1929 Ältester. Schreiber der Allgemeiner Konferenz 1911 und Teilnehmer der All-
Ukrainischen Bundekonferenz in Melitopol, Taurien. 5-9 Oktober 1926. [14]; [49 S. 251]
   
Bargen Johann. Um Missionär zu werden, studierte in Neukirchen, Kreis Mörs, Deutschland. Prediger der Brüdergemeinde in Sagradovka. 1932 verbannt. Prediger in Alt-Samara (1905-1907) und Waldheim, Molotschna (ab 1907). [49 S. 257]
   
V. l. n. r. Prediger Koehn Peter, Ältester Kornelius Wiens, Jakob Reimer und Daniel Fast. Koehn Peter (1866-1933) (#109977) aus Waldheim, Molotschna. Ging 1897 in die Pilgermissionsanstalt St. Chrischona bei Basel, Schweiz und hat dort 2 Jahre Theologie studiert. Prediger in Alt-Samara (1905-1907) und Waldheim, Molotschna (ab 1907). [14]; [49 S. 290]
   
P7088. ЕДІГЕР Абрам Петрович, 1894 р. народження, м. Молочанськ Токмацького р-ну, проживав у смт Пришиб Михайлівського р-ну Запорізької області, німець, освіта вища. Викладач Пришибського зоотехнікуму. Заарештований 25 листопада 1933 року. Звинувачення: учасник контрреволюційної організації. Судовою "трійкою" при колегії ДПУ УСРР 26 лютого 1934 року засуджений до 10 років позбавлення волі. Реабілітований у 1990 році. [55]
   
P7024. ЗУДЕРМАН Петро Генріхович, 1913 p. народження, с. Хортиця Алтайського краю (так у кр. справі), німець, освіта незакінчена вища. Проживав у с. Мінстерберг (нині с. Прилуківка) Мелітопольського р-ну Запорізької області. Вчитель Мінстербергської неповної середньої школи. Заарештований 3 вересня 1941 року. Звинувачення: соціально небезпечний елемент. Особливою нарадою при НКВС СРСР 15 липня 1942 року засуджений до 5 років позбавлення волі. Помер 31 серпня 1945 року в Івдельтаборі НКВС СРСР Свердловської області. Реабілітований у 1989 році. ДАЗО. – Ф. Р. – 5747. – Оп. 3. – Спр. 9484. [55]
   
P7010. ТЕЙХРЕБ Корній Іванович, 1913 р. народження, с. Якантуш Красноперекопського р-ну АР Крим, німець, освіта вища. Проживав у с. Новооленівка Запорізького р-ну Запорізької області. Учитель Новооленівської НСШ. Заарештований 21 липня 1941 року. Звинувачення: підозра в проведенні контрреволюційної діяльності. Особливою нарадою при НКВС СРСР 2 травня 1942 року засуджений до 8 років позбавлення волі. Реабілітований у 1957 році. ДАЗО. – Ф. Р. – 5747. – Оп. 3. – Спр. 11066. [55]
   
P67967. Jakob Jakob Janz (16.10.1897-8.07.1968) (#neu), studierte Lehrer, Parteimitglied, 1933 Instruktor Kraiispolkoma in Rostow-na-Donu. 1939 verhaftet. Bruder von David Jakob Janz (7.11.1895-22.03.1938) (#neu) Foto P67968. Einige Informationen zu Brüder David Jakob Janz (1895-1938) und Jakob Jakob Janz (1897-1968). [72]
   
Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert, eigenes Patent. In Путеводитель и каталог Южно-Русской Областной Выставки в г. Екатеринослав 1910. Составил Д. Овчинников. Екатеринослав. 1910. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester der MBG. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. [73]; [14]
   

Die Lehrer des Chortitzer Lehrerseminars und ihre Familien im Hungerjahr 1922. Sitzend von l. n. r.: 1. Frau M. Fröse und ihr Söhnchen Heinrich. 2. Agnes Epp (geb. Klassen) (1883-1964) (#150375) geb. in Rosenthal, Chortitza und "Putti" Agnes Epp (1921-1987) (#156647). 3. Frl. Anna David Sudermann (1892-1982) (#199466).

4. Malwine Epp (geb. Thiessen) (1880-1942) (#127007) geb. in Cherson. Frau und rechte Hand von Dietrich Epp (1875-1955) bei all seinen Tätigkeiten.

Stehend von l. n. r.: 1. Hans H. 2. Heinrich Epp. 3. Dietrich Epp (1875-1955) (#127005) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, Studium in Petersburger Lehrerinstitut, Lehrer und Leiter der Chortitzer Zentralschule (1895-1923), Chorleiter des Maennerchors „Concordia", Gründer und Leiter 1902-1914 der Chortitzer Öffentlicher Bibliothek, Herausgeber der Zeitung „Der Bote". 4. Heinrich Fröse. 5. Heinrich Epp (1873-1938) (#153276) geb. in Chortitza, Chortitza, studierte in Moskau. [85]; [14]

   
Familie Abraham Fröse: Hintere Reihe von l. n. r.: 1. Johann Fröse (1871-1919) (#343284). Lehrer in Zentralschule in Chortitza, seine Kinder haben auch dort unterrichtet. 2. Wahrscheinlich Diedrich Paetkau (1864-1926) (#382075) geb. in Novo Podolsk, Judenplan. 3. Maria Fröse (1882-1970) (#381941). 4. Jakob Fröse (1876-1939)

(#381938) Lehrer in Chortitza, in den Memriker Dörfern, in Schöneberg und in Kronsweide, Chortitza. 5. Agatha Fröse (1884-1973) (#381942). 6. Abram Fröse (1873-1943) (#381936), Studium an der Universität von Jena, Deutschland. Leitete seit 1914 die Zentralschule in Nikolaipol, Jasykowo), lebte 1912 in Nikolaifeld, Jasykowo; 1922 in Kronsweide, Chortitza. 7. Johann Hildebrand (1873-) (#382254).

Mittlere Reihe von l. n. r.: 1. Maria Fröse (geb. Klassen) (1873-1955) (#343277) geb. in Chortitza, Chortitza. 2. Katharina Fröse (verh. Pätkau) (1869-1934) (#381934). 3. Anna Fröse (geb. Klassen) (1847-1919) (#173488) geb. in Rosenthal, Chortitza. 4. Abram Fröse (1843-1912) (#173487) geb. in Neuhorst, Chortitza. 5. Lena Fröse (geb. Janzen) (1871-) geb. in Einlage, Chortitza. 6. Anna Fröse (verh. Hildebrand) (1878-) (#381939).

Vorne von l. n. r.: 1. Peter Fröse (1887-1968) (#381943) . In den zwanziger Jahren zusammen mit den Schwestern Maria und Agatha nach Kanada ausgewandert. 2. Heinrich Fröse (1893-) (#381945). Agronom, hat als Gebietsagronom gearbeitet. 3. Liegend – Gerhard Fröse (1880-) (#381940) war Lehrer in der Krim im Ort Spat. 4. Helene Fröse (1887-1956) (#381944).

Familie lebte 1869 in Rosenthal, Chortitza; 1876-93 in Neu Chortitza, Baratov. Foto ca 1898-1900. [85]; [14]

   
Foto 1. Mennonitische Studenten in Petersburg 1895.
   
Foto 2. Mennonitische Studenten in Petersburg 1910. Stehend, von links: Derksen, Gerhard Solomon (2.09.1887-) aus Gruenfeld (2.35), H. H. Ediger (2.05 oder 7.09), G. G. Rempel (6.20)?, Schierling (7.128), Peter Jakob Klassen (1888-1977) (#797559) (4.02), G. G. Sawatzky (7.126). Mitte: A. J. Wiebe (7.136), P. P. Sawatzky
(7.127), H. J. Penner (2.27), Theodor Block (1885-?) (#791030) (2.73). Vorne: Nikolai. P. Ediger (6.86), H. Block (7.114), A. Neufeld (7.123).
   
Foto 3. Studenten in Petersburg 1914. Stehend, von links: Isaak I. Regehr (7.124), H. Wall (7.134), F. Harder (7.117). Sitzend: W. Rempel (7.125), H. J. Epp (4.12), J. Warkentin (7.135).
   
Foto 4. Mennonitische Studenten in Charkow 1914. Von links: J. Adrian (7.137), W. Voth (7.139), J. Epp (7.138), J. L. Testa, J. Wichert, Johann Martin Janzen (1885-) #581344 (2.38) , lebte 1911-12 in Barvenkovo, Kharkov; 1917-18 in Alexandrovskoye (Herzenberg, Alexandrovka); 1924-34 in Orlovo (Bahndorf), Memrik.
   
Foto 5. Mennonitische Studenten in Petersburg. Photo 1914. Von links: H. J. Epp (4.12) Landwirtschaft; A. J. Sudermann (7.131), Hauslehrer; K. T. Klassen (7.120), Universität; Isaak I. Regehr (7.124), Polytechnikum; J. J. Dyck (7.115), Universität; H. Wall (7.134) Taubstummenkursus.
   
Foto 6. Mennonitische Studenten in Leningrad (nach 1917 oder sogar nach 1924). Von links: Jakob Klassen (7.119), Koehn (7.121), Martens (7.122), Unger (7.133) und Janzen (7.118).
   
Foto 7. Russlandsmennonitische Studenten, die in Deutschland und der Schweiz studierten. Ca. 1925. V. l. n. r. stehend: Peter Epp, Abr. Fast, ?, Jakob Rempel (1883-1941), ?, ?, ?, Neufeld Dietrich (Nevall oder Navall) (1886-1951) (2.24), ?, ?, ?; vorne sitzend: ?, ?, Lena Epp, ?. Dr. Viktor Krieger meint dieses konnte aus dem Jahre 1911 stammen.
   
Foto 7a. Dasselbe Foto in besserer Qualität. Russlandsmennonitische Studenten, die in Deutschland und der Schweiz studierten. Ca. 1925. V. l. n. r. stehend: Peter Epp, Abr. Fast, ?, Jakob Rempel (1883-1941), ?, ?, ?, Neufeld Dietrich (Nevall oder Navall) (1886-1951) (2.24), ?, ?, ?; vorne sitzend: ?, ?, Lena Epp, ?.
   
P64595. Studenten der Medizin der Krymmer Universitat in Simferopol 1919. Hinten stehend von l. n. r.: 1. Herman Neufeld, Samara. 2. Agatha Rempel, Gnadenfeld. 3. Hans Straus, Spat. Vorne sitzend von l. n. r.: 1. N. J. Neufeld, Dawlekanowo, Ufa. 2. Mariechen Rempel, Gnadenfeld, Agathas Schwester. 3. Martins, Anna Wilhelm
(1898-1985) (#495115) aus Gut Montanai, bei Eupatoria, Krim. War 1925 Ärztin in "Bethania". 4. Gerhard Jakob Neufeld (?-1945) (#1034830) Ufa, Bruder von N. J. Neufeld. Von 1924 bis 1938 Arzt in Dowlekanowo, Ufa. [14]; [35]; [91 S. 76]
   
Foto 9. Studenten der Medizinischen Hochschule in Omsk. Ca. 1938. V.l.n.r. sitzend: Hans Wilms, Peter P. Isaak, Abram P. Isaak, Hans (Johann) Epp (05.07.1914-12.07.1994) (#738278) Studium 1935-40, stehend: Abram Regier, Jakob Epp (1915-1981) (#586536) Studium 1939 beendet, Hans Hübert. [92 Band 3, S. 91]
   
Foto 10. Studenten auf dem Lehrerseminar in Simferopol, 1924. Lehrer Hans Durksen (mit x gezeichnet) (1902-1937) (#794896) Lehrer in Tapalowka, Busau, mit der dunklen Bluse Sergej Scharkow (Minlertschik, Krym), mit der weißen Mütze Lehrer Schäfer (Spat, Krym). [54 S. 148]
   
Foto 11. Absolventen Historiker des Odessaer Deutschen Pädagogischen Instituts 1937. 2. Reihe von unten von l. n. r.: 3. Giesbrecht H. 3. Reihe: 4. Klippenstein, 5. Krüger. 6. Goertzen, David Johann (1915-1937). 8. Klassen H. 4. Reihe: 1. Loewen. 4. Sudermann. 8. Proforg Klippenstein. (veilleicht auch andere, schlecht lesbar). Volk auf dem Weg, 1996, Nr. 3, S. 41. [93]
   
Foto 12. Lehrer und Schüler der Freien Evangelischen Predigerschule, Basel, Schweiz,
ca. 1908. Erste Reihe, letzte rechts: Peter G. Epp, letzte Reihe: fünfter von links: A. B. Enns, und ganz rechts: Johann P. Klassen. Intellectual Developments ong the Mennonites of Russia: 1880-1917 Harry Loewen, The University of Winnipeg. Journal of Mennonite Studies Vol. 8, 1990. S. 95.
   
Foto 13. Peter Peter Rempel (1885-1944) (#772308) aus Nieder-Chortitza (steht links) als Student (seit 1909) der Ingenieurschule (Technikum) Mittweida im Kreis seiner Kommilitonen. Beendete die Ingenieurschule 1911, zog mit seinem Vater nach Arkadak, wo er eine mechanische Werkstatt gründete, 1938 verhaftet, 1944 im Lager gestorben.
Foto 1911. Vom Schulmeister zum Nobelpreisträger: Geistige und intellektuelle Bestrebungen unter der deutschen Minderheit, in: Heimatbuch der Deutschen aus Russland 2014, Stuttgart 2014, S. 71-132.
   
Foto 14. Ingenieur Johann Rempel (6.89) mit seinem Traktor in der Fabrik in Millerowo 1912. Rempel, Johann Gerhard (1778-1957) (#163301), Ingenieur in der "Martens, DeFehr und Dyck Maschinenfabrik" in Millerowo, studierte in Deutschland. Sohn des Fabrikbesitzers Gerhard Rempel aus Rosental. Entwickelte 1912 einen sehr
fortschrittlichen Traktor, der weiter entwickelt war als der von K. Thiessen 1915 oder der erster sowjetischen Traktor von Leonhard Unger 1922. Über den ersten sowjetischen Traktor "Saporoshez". [94 S. 23]
   
Jakob Martens Prediger und Lehrer in Davlekanovo. Foto1902. Sohn eines Predigers, beendete die Predigerschule in Basel, wurde Reiseprediger, Gründer der Armenschule in Beresowka, bei Dawlekanowo. [99]
   
P8740. Abram P. Fast (vorne, rechts), Blumenort, Molotschna Kolonie, bei der Ausbildung als Zahnarzt in Berlin 1909. [48 S. 86]
   
P8778. Arzte und Krankenschwestern am Orloffer Krankenhaus. Mitte, sitzend, von links: Dr. Heinrichs, Dr. Peter Dyck. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 82]; [14]
   

P8630. Familie des Mühlenbesitzers Gerhard Rempel (1860-1920) (#693214) erste Ehe mit Margaretha (geb. Dyck) (1862-) (#693225) in Neu York, Ignatjewo Kolonie anlässlich der Verlobung von Heinrich Funk (rechts) mit Sonja (Susanna) Rempel (?-1931) (#693236). Prediger Heinrich Funk (1880-1964) (#490514) geb. in Neuenburg, Chortitza. Hat in Basel, Schweiz Theologie studiert, Lehrer in der Zentralschule

New-York, Ignatjevo und später Ältester. Die zweite Tochter aus der erster Ehe war Margaretha (1887-1958) (#534998) geb. in Alexanderthal, South Russia, (Molotschna oder Fürstenland Kolonie) verheiratet mit Peter Klassen (1897-1977) geb. in Ekaterinovka, Ignatyevo. Gerhard Rempel hatte aus der zweiter Ehe (Frau unbekannt) 2 Söhne. [48 S. 57]; [14]
   
P8915. Ältester der Mennonitengemeinde Alexander Ediger (1893-) (#209012) geb. in Berdjansk und Katharina Dyck (1896-1998) (#209013) geb. in Telentschi, Krim. Er ist in der Verbannung gestorben. Studierte in Petersburg, Berlin, and Wien. Prediger seit 1922 in Berdyansk. Herausgeber von "Unser Blatt." Ältester seit 19 April 1925 in Schoensee, Molotschna. Familie lebte 1922 in Okretsch, Krim; 1926 in Schoensee, Molotschna. [48 S. 69]; [14]
   
P8897. Peter Heese, Mitglied des Präsidiums des Molotschnaer Schulrates 1889-1896. Peter Heese (1852-1911) (#197243) aus Ekaterinoslav, Absolvent der Zentralschule in Chortitza. Universität/Technische Schule von Moskau 2 Semester. 1877-1878 lehrte er in der Zentralschule Gnadenfeld, dann Mathematik an der Ohrloff Vereinsschule, gest. auf dem Gut Tatschenak, Molotschna. [48 S. 71]; [14]
   
P8816. Dr. Peter Dyck, Assistenzarzt von Dr. Tavonius. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 79]; [14]
   
P8815. Dr. Erich Tavonius (1872-1927) (#1026002), Chefarzt des Muntauer Krankenhauses. [48 S. 79]; [14]
   

P8959. Peter M. Friesen und Gattin Susanna Fast (1854-) (#510696). Verfasser von „Altevangelische Mennonitische Bruderschaft in Russland." (1849-1914) (#274299) geb. in Sparrau, Molotschna; gest. in Tiege. Studierte in der Schweiz 2-3 Jahre, dann Moskau und Odessa. Lehrer an der Zentralschule in Halbstadt 1880-1886. Historiker. Autor von "Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Russland. 1911.

Halbstadt". Mitglied der KfK. Familie lebte 1875, 1885 in Halbstadt, Molotschna. [48 S. 65]; [14]
   
P8780. Dr. Peter Dyck und Familie am Orloffer Krankenhaus, Molotschna Kolonie. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 82]; [14]
   
P8778. Arzte und Krankenschwestern am Orloffer Krankenhaus. Mitte, sitzend, von links: Dr. Heinrichs, Dr. Peter Dyck. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 82]; [14]
   

P66377. П. Я. Нибур. Peter Jakob Niebuhr (1879-1934) (#174848) Ingenieur und Leiter in der Fabrik seines Vaters in Olgafeld und später in New-York. Альбом 30-ти летнего юбилея заводов Я. Г. Нибура в колонии Ольгафельд и Нью-Йорк. Seite 4. (altrussisch). [14]; [19]

   
P66298. Lehrer Heinrich Funk (1880-1964) (#450517) geb. in Neuenburg, Chortitza und Susanna Rempel (?-1931) (#693236), Hochzeit am 8 Juni 1908. Ignatjewo Kolonie. Studierte auf dem theologiscnen Seminar in Basel. Prediger und Ältester New-York, Ignatjewo Kolonie. [250 S. 375]
   

P66336. Vier Schwiegersöhne der Familie Ungers: 1. Jakob? Funk. 2. Peter Peter Dyck (1893-) (#153315) geb. in New-York, Ignatyevo. 3. Ingenieur Peter Heinrich Riediger (1891-1979) (#199416) geb. in Nikolaifeld, Yazykovo. Familie lebte 1923 in Bachmut, Memrik. 4. Peter Peter Janzen (1888-) (#917476), Bankier. Laut Grandma war es nicht

Jakob Funk sondern Gerhard Heinrich Funk (1888-) (#506991) geb. in Neuenburg, Chortitza. Familie lebte 1919-21 in Chortitza, Chortitza. [14]; [250 S. 365]
   

P66332. Ingenieur (engineer) Peter Heinrich Riediger (1891-1979) (#199416) geb. in Nikolaifeld, Yazykovo. Familie lebte 1923 in Bachmut, Memrik. [14]; [250 S. 366]

   
P9723. Peter Franz Froese (1892-1957) (#1026001), als er aus der Verbannung kam. Peter Froese, jahrelang einer der Vertreter der Mennoniten vor der Sowjet-Regierung, musste später ins Gefängnis und in die Verbannung. Dort brachte er viele schwere Jahre zu. Während des Krieges entkam er nach Deutschland. Aufgewachsen in Memrik, begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium

wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Als die Hungersnot (1921) nach Russland kam, antworteten die Mennoniten in Nordamerika, in dem sie Hilfe schickten. Peter war einer der Koordinatoren der Hilfe auf russischer Seite. Mit Cornelius F. Klassen war er daran beteiligt, Mennoniten bei der Einwanderung nach Nordamerika zu helfen. Wären dieser Zeit lebte er in Moskau. In der Zwischenzeit half Peter bei der Organisation des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Später wurde er zum Vorsitzenden dieses Vereins gewählt. 1929 wurde Froese verhaftet und in das Lubjanka-Gefängnis gebracht. Er erhielt eine zehnjährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen, durfte aber nur für kurze Zeit nach Hause zurückkehren. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet überrannte, kam Peter nach Deutschland und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. Dort fand er schließlich seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit wieder. GAMEO: Froese, Peter. [11 S. 174]; [13 S. 123]; [14]; [67]

   
P9722. Peter Franz Froese (1892-1957) (#1026001) nach dem er sich in Deutschland erholt hatte. Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg. Vorsitzender des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Aufgewachsen in Memrik, lebte in Moskau, 10 Jahre Verannung. [11 S. 174]; [13 S. 123]; [14]; [67]
   
P9726. Links Cornelius Franz Klassen und rechts, Peter Froese, in Moskau 1924. Cornelius Franz Klassen (22 Jul 1894, Dolinsk, Neu Samara, Russia - 8 May 1954, Gronau, Nordrhein-Westfalen, Germany) (#414023). In Donskoj, Neu Samara aufgewachsen, studierte er 1913-1914 Erziehungswissenschaften in St. Petersburg. In den Jahren 1921 bis 1923 war er aktiv beim AMR (American Mennonite Relief = Amerikanisch-Mennonitisches Hilfswerk) tätig. Danach war er 1923 an der

Gründung des AMLV ( Allrussischer Mennonitischer Landwirtschaftlicher Verein ) beteiligt, dessen Vizepräsident er wurde. Im Rahmen seiner Arbeit beim AMLV in Moskau hat er zwischen 1923 und 1928 vielen bei der Ausreise nach Kanada geholfen. Während dieser Arbeit lebte er zeitweise in Moskau. Seine größte Leistung war seine Arbeit als europäischer Abgesandter für Flüchtlingshilfe und Umsiedlung des MCC (Mennonite Central Commettee) in Europa von Dezember 1945 bis zu seinem Tod 1954.

Peter Fröse (31 Jan 1892, Russia - 23 Sep 1957, Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany) (#1026001)
Aufgewachsen in Memrik, begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Als die Hungersnot (1921) nach Russland kam, antworteten die Mennoniten in Nordamerika, indem sie Hilfe schickten. Peter war einer der Koordinatoren der Hilfe auf russischer Seite. Mit Cornelius F. Klassen war er daran beteiligt, Mennoniten bei der Einwanderung nach Nordamerika zu helfen. Wären dieser Zeit lebte er in Moskau. In der Zwischenzeit half Peter bei der Organisation des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Später wurde er zum Vorsitzenden dieses Vereins gewählt.
1929 wurde Froese verhaftet und in das Lubjanka-Gefängnis gebracht. Er erhielt eine zehnjährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen, durfte aber nur für kurze Zeit nach Hause zurückkehren. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet überrannte, kam Peter nach Deutschland und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. Dort fand er schließlich seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit wieder. [11 S. 173]; [13 S. 122] ; [14]; [67]

   

P66115. Mennoniten aus Aulie Ata Kolonie, Turkestan lernen Kirgisisch. Von links:
1. Missionar Martin Tielmann (25. Feb. 1871, Nikolaidorf, Molotschna, Südrussland - 29. Jan. 1923 Shymkent, Turkestan) (#798683). Er war 1906 an der Allianz-Bibelschule in Berlin Berlin; 1907-1908 an der Bibelschule in London.

2. Frau von Martin Tielmann (25. Feb. 1871, Nikolaidorf, Molotschna, Südrussland - 29. Jan. 1923 Shymkent, Turkestan) (#798683).
3. Achmed, ein zum Christentum bekehrter Mohammedaner.
4. Der Mullah, islamischen Religionsgelehrter.
5. Heinrich P.  Janzen (3 Feb 1882, Hohendorf, Am Trakt, Russia - 19 May 1949, Rio de Janeiro, Guanabara, Brazil) (#531436), Landwirt in Köppental, Aulie Ata, Turkestan.
6. Gerhard Regehr (9 Apr 1882, Tashkent, Turkestan - 4 Sep 1937, Aulie Ata Kolonie, Russia) (#529858), Prediger der Mennoniten Gemeinde Köppental, Aulie Ata, Turkestan. Regehr baute 1909 auf seinem Hof auf eigene Kosten ein Missionskrankenhaus mit Wohnung für den Arzt. [48 S. 155]; [67]; [14]
   
   
Quellen:
1. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger.
 

4. Fotos und Informationen von Professor Igor Lyman aus Berdjansk.

13. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.

14. Grandma 7 CD-ROM. CMHS Fresno, USA. 2012. Beschreibung.

17. Fotos und Information von Willi Janzen, alle seine Berichte.

19. Dokumente, Fotos und Informationen von Alexander Panjko aus Nowgorodskoje, Ukraine, alle seine Berichte.

29. Fotos und Informationen von Tamara Born, alle ihre Fotos.

35.  Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

36. Fotos und Informationen von Alexander Wiens aus Minden, alle seine Fotos.

39. Berichte, Karten, Dokumente und Fotos von Viktor Petkau, alle seine Berichte.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

50. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Band 2. Der grosse Leidensweg. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. North Clearbrook. 1954.

54. Die Krim war unsere Heimat. Durksen Martin. Winnipeg, Manitoba, Selbstverlag, 1977.

55. "Verbannte Mennoniten im Gebiet Saporoshje in ukrainischen Publikationen" (ukrainisch) von Viktor Petkau.

67. Berichte, Fotos und Informationen von Andreas Tissen, alle seine Berichte.

72. Berichte, Karten und Dokumente von Nikolai Rempel, alle seine Berichte.

73. Werbung. Mennonitische Industrie und Handel in russischen Publikationen.

85. Fotos und Informationen von Heinrich Schroeder, Berlin, alle seine Berichte.

91. Die Mennonitische Ansiedlung bei Ufa am Uralgebirge, 1894-1938. Hein, Gerhard (Hrsg.): Bad Bergzabern /Winnipeg, Man., 1975.

92. Gedenke des ganzen Weges ... . Johann Epp. Band 1. Lage. 1998. Band 2. Lage. 1999. Band 3.  Bielefeld. 2005.

93. Dokumente und Bilder von Viktoria Kipka, alle ihre Berichte.

94. Rempel, Peter Gerhard. Forever Summer, Forever Sunday: Peter Gerhard Rempel's Photographs of Mennonites in Russia, 1890-1917. St. Jacobs, ON: Sand Hill Books, 1981.

95. Buch "Die Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Rußland (1798- 1910) im Rahmen der mennonitischen Gesamtgeschichte. Peter M. Friesen. Halbstadt, Odessa. 1911." Teil 1a, Seiten 1-393. Teil 1b, Seiten 394-776. Teil 2, Mennoniten in Nord-Amerika. Seiten 1-160. (gotisch)

99. Fotos und Information von von Edward Krahn aus Canada, alle seine Berichte.

109. В колониях меннонитов: Ам-Тракт и Аулие-Ата. (russisch)

117. Zeitschrift "Mennonitisches Jahrbuch". Herausgeber (1903-1910) Heinrich Dirks und (1911-1913) David Epp. Druck von H. Lenzmann in Groß-Tokmak und H. Ediger in Berdjansk. Erschienen 1903-1913.

250. Erinnerungen aus Ignatjewo im Lichte Geschichtlicher Wandlungen. Hamm, Oscar H.: Saskatoon, Sask.: 1980.

365. Kondratjewka. Geschichte des Dorfes und das Schicksal seiner Bewohner. Gesammelt, zusammengefasst und aufgestellt von Viktor Petkau. Samennkorn. Steinhagen. 2018.

385. N. J. Klassen "Mennonite Intelligentsia in Russia" in Mennonite Life. April, 1969, S. 51-60.

540. Zeitung "Der Bote" 1924-2008. Gründer und Herausgeber Dietrich Epp.

545. Zeitschrift "Christlicher Familienkalender". Herausgeber Abram J. Kröker in Halbstadt, später in Odessa. Erschienen 1897?-1915, und 1918-1920.

670. Памятная книжка и адрес-календарь Екатеринославской губернии 1860-1916 годы. Издание Екатеринославского Губернского статистического комитета. Werbung (1895), (1900), (1910), (1911), (1912), (1915), (1916), (1917). (russisch) von Viktor Petkau.

752. Zeitschrift "Mennonitische Warte". Herausgegeben von A. B. Dyck. 1935-1938. Winnipeg. Canada. (gotisch)

764. Mennoniten, die in Riga (Рижский политехнический институт) studierten. (russisch) von Viktor Petkau.

   
Zuletzt geändert am 29 September, 2019