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Bilder und Fotos Prediger, Diakone und Taufgruppen

Teil 1

 

Zum Teil 2.

 

  Bilder und Fotos Kirchen und Bethäuser der Mennoniten in Russland. In Zusammenarbeit mit Andreas Tissen.
 

Prediger und Diakone in Chortitza Kolonie und deren Tochterkolonien.

  Kirchen und Prediger in Chortitza Kolonie.
   
 

Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Thema erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (2/395 Fotos)

       
   
   
P64598. Teilnehmer der All-Ukrainischer Konferenz der Mennonitengemeinden in der UdSSR in Melitopol am 5.- 9. Oktober 1926. Es war die letzte allgemeine Konferenz in Russland. Davor wurde jedes Jahr an verschiedenen Plätzen eine Konferenz abgehalten. Ab Oktober 1926 wurde jegliche christliche Arbeit untersagt und alle Kirchendiener als

Staatsfeinde erklärt, stimm- und rechtlos gemacht. Man brachte sie in Gefängnisse, schickte sie in Verbannung und beraubte sie.

1. Johann G. Janzen, Prediger KG. Memrik.
2. Reimer, David Pet., Prediger. BG. Elisabethtal, Mol.
3. Janzen, Johann Mart., Ältester BG. Bahndorf, Memrik. (10.03.1885-12.03.1942) (#581344).
4. Martens, Heinrich Jak., KG. Grünfeld, Altk.
5. Martens, Prediger KG. Mariental, Molotschna.
6. Franß, Heinrich, Ält. KG. Landskrone, Mol.
7. Petkau, Jak. Jak., Ält. KG. Kalinowo, Memrik.
8. Martens, Kornel. Korn., Prediger BG. Großweide, Mol.
9. Dick, Aron, Prediger KG. Margenau, Mol.
10. Ediger, Alexander Heinr., Ält. KG. Schönsee Mol.
11. Rempel, Jakob Aron, Ält. KG. Grünfeld, Mol.
12. Nickel, Peter David, Ält. KG. Orloff, Mol. Evtl. #325599, Evtl. Sohn von 74. # 325567
13. Töws, Johann Joh., Prediger BG. Igntjewka Ansiedl.
14. Andres, Jakob, Lehrer Rosental, Chort.
15. Klassen, David, Pred. Wohldemführt K.
16. Wiens, Bernhard, Pet.? Pred. KG. Gnadental, Mol.
17. Friedrichsen, Karl H., Dawlekanowo.
18. Enns, Heinrich Jak., Pred. BG. Alexandertal, Mol.
19. Penner, Peter, Ält. AG. Lichtfeld, Mol.
20. Martens, Abram, Ält. BG. Pleschanow Neu-S.
21. Löwen, Kornel. Wm., Pred. KG. Blumstein, Mol.
22. …… ….. …..
23. Epp, Johann Joh., Pred. BG. Ekaterinowka, Ign.
24. Abrams, Jakob, Pred. BG. Franstal, Mol.
25. Wiens, Jakob, …. BG. Milerowo.
26. Willms, Gerhard Heinr., Pred. KG. Hamburg, Mol.
27. …. …. ….
28. Jsaak, Peter Philipp, Dir. BG. Friefeld, Kriworog.
29. Günther, Peter.
30. …. …. ….
31. …. …. ….
32. Koop, Abram Paul ? BG. Friedensfeld, Sag.
33. Dick, Ältester KG. Gnadenfeld, Mol.
34. Schellenberg, … … Kalinowo, Memrik.
35. …. …. ….
36. Dick, Heinrich Pet., Pred. BG. Gnadenheim, Mol.
37. Epp, David Heinr., Pred. KG. Lichtenau, Mol.
38. Wiebe, Dietrich, …. …. Orloff, Sagr.
39. Friesen, Abram Heinr., Pred. BG. Altenau, Sagr.
40. …. …. …..
41. Janzen, Peter, Ält. KG. Friedensruh, Mol.
42. Epp, Peter, Pred. KG. Petershagen, Mol.
43. Fast, …. …. KG. Runderweide, Mol.
44. Pauls, Heinrich, Pred. BG. Nr. 2, Ignatjewka.
45. Martens, Joh. ? Ält. KG. Einlage, Altkol.
46. Pauls, Peter Pet., Pred. BG. Nikolaipol, Turk.
47. …. …. ….
48. Rempel, Jakob Dav., Pred. BG. Kanzerowka, 3 Orbg.
49. Lorenz, Johann, Pred. KG. Neu-Schönsee, S.
50. Neufeld, Peter, Ält. KG. Alt-Chortitza.
51. Pennr, Heinrich, Pred. KG. Alt-Chortitza.
52. Friesen, Heinrich Abr., Pred. Kg. Schönau, Mol.
53. Stobbe, Johenn …. …. …. BG. Hierschau, Mol.
54. Wiebe, Nikolai Dav., Pred. AG. Lichtenau, Mol. Par.
55. Klassen, Abram, Ält. KG. Halbstadt, Mol.
56. Bäcker, Heinrich, Pred. BG. Prangenau, Mol.
57. Pankratz, Oirig. KG. Ruderweide, Mol.
58. Janzen, Jakob Ar. Ält. AG. Halbstadt Nr. 4, Sagr.
59. Siemens, Jakob, Miss. KG. Spat, Krim.
60. Wiebe, Jakob, …. …. …. AG. Kadagai, Krim.
61. …. …. ….
62. …. …. ….
63. Wiens, David Joh., BG. Steinfeld, Sagr.
64. Dickmann, Mart. Pet., Pred. KG. Tiege, Sagr.
65. …. …. ….
66. Berg, Abram, Pred. KG. Neukirch, Mol.
67. Wiebe, Johann Phil., Pred. KG. Mentlertschik, Krim.
68. Koop, David Dav., Pred. KG. Ohrloff, Mol.
69. Berg, Abram Gerh., Pred. KG. Neukirch, Mol.
70. Neufeld, Johann, Pred. BG. Wassiljewka, Kamenka.
71. Wiebe, Jakob, …. Nr. 1. Jekaterinowka, Ign.
72. …. …. ….
73. Janz, Jakob, Pred. KG. Fabrikerwiese, Mol.
74. Nickel, Abram Dav., Ält. KG. Großweide, Mol. Evtl. # 325567, Evtl. Vater von 12. #325599
75. Janzen, Nikolai, …. …. KG. Neukirch, Mol.
76. …. …. ….
77. …. …. ….
78. Schmidt, Heinrich Joh., Pred. KG. Lichtenau, Mol.
79. Unruh, Heinrich, …. ….. KG. Großweide, Mol.
80. Siemens, Daniel Jak., Pred. BG. Ebental, Memrik.
81. …. …. ….
82. Görz, Johann.
83. …. …. ….
84. Dick, Gerhard, Pred. AG. Gnadenheim, Mol.
85. Dück, Peter, Pred. KG. Kondratjewka, Boriss.
86. …. …. ….
87. …. …. ….
88. Rempel, Johann Joh., …. KG. Einlage, Alt-Kol.
89. Quiring, Pred. KG. ….. Trakt.
90. Unruh, David, Pred. KG. Kleefeld, Mol.
91. …. …. ….
92. Funk, Heinrich A. Ält. KG. Nr. 4, New-York, Ign.
93. …. …. ….
94. Dick, Jakob Jak., Pred. KG. Nikolaifeld, Sagr.
95. Nickel, Ält. KG. Schönau, Sagr.
96. Voth, Heinrich Pet., Ält.KG. Schönau, Sagr. Evtl. #134625
97. Heidebrecht …. KG. Tiegerweide, Mol.

98.

3.829 x 2.781 Pixel. Foto von Waldemar Daiker. [50 S. 33]

   
P64594. Abram Jakob Kröker (11.12.1863 - 21.11.1944) (#97818) hat sich durch Selbststudium weitergebildet. Er ist in Rosenort, Molotschna geboren und später nach Krim gegangen, wo er mit Jakob Kröker christliche Literatur verfasst, gedruckt und verbreitet hat. Prediger seit 1891. Herausgeber von "Christlichen Familienkalender" und "Friedensstimme", Mitglied der Verlagsgeselschaft "Raduga". Durch seine kritischen Äußerungen gegen die Kommunistischen Regimes, war er oft auf der Flucht.
Nach großen Abenteuer konnte er nach Kanada auswandern, wo er als Schriftsteller und Buchhändler gearbeitet hat. Seine Büchern: „Fehovah hilft“, „Meine Flucht“, „Unsere Brüder in Not“, „Bilder aus Sowjet-Russland“ und andere. Lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim; 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [50 S. 55]
   

P64593. David Heinrich Epp (18.05.1861 - 19.10.1934) (#127002) war viele Jahre Lehrer und Prediger. Er ist in der Alt-Kolonie geboren. Autor des ersten Buches über unsere Geschichte in Russland: "Die Chortitzer Mennoniten: Versuch einer Darstellung des Entwicklungsganges derselben. Epp, David Heinrich. Rosenthal bei Chortitz. Odessa. 1889." Er war der Herausgeber des Mennonitischen Wochenblattes "Der Botschafter" 1905-1914. Er zog nach Berdjansk am Asowschen Meer. Später kam er

zurück nach Chortitza, wo er Ältester wurde. Er wurde wiederholt von den Kommunisten verhört und schikaniert. Schließlich zog er wieder nach Berdjansk, wo er auch gestorben ist. Er war der Halbbruder von Heirich Epp (1873-1942) (#153276), Leiter der Chortitzer Zentralschule und Dietrich Epp (1875-1955) (#127005), Lehrer in der Chortitzer Zentralschule und spater Gründer der Zeitung "Der Bote". Ausser dem "Botschafter" schrieb David Epp auch für die "Mennonitische Jahrbücher" und die letzte Ausgabe 1913 kamm sogar unter seiner Redaktion raus. Am bekantesten sind seine Werke: "Die Chortitzer Mennoniten" 1888, "Johann Cornies, Zuege aus seinem Leben und Wirken" 1909, "Die Memriker Ansiedlung" 1910. Der "Botschafter", wie auch die "Mennonitische Jahrbuecher", wurde 1914 von der russischen Regierung verboten. In den Jahren 1927-1934 war er Ältester in Chortitza Kolonie, in dieser Zeit lebte er in Rosental, Chortitza. [14]; [35]; [50 S. 55]; [90]; [405]; [546]
   
P64591. Hermann Riesen (21.12.1882-?) (#1146081) geb. in Grotsfeld, Alt Samara, Prediger der Mennoniten Gemeinde in Alt-Samara. Frau Auguste Cornelius Hamm (1888-1936) (#1146079). Nach 1917 wurde er Mitglied des Allrussischen Landwirtschaftlichen Vereins, mit dem Hauptsitz in Moskau. Die Aufgabe des Vereins war den Wirtschaftlichen Wiederaufbau in den Kolonien in die Wege zu leiten. Später
half er Mennoniten nach Kanada auszuwandern. 1929 wollte er auswandern, wurde in Moskau verhaftet, kam aber frei und zog nach Wladiwostok. Als er zurück nach Neu-Hoffnung, Alt Samara kam, wurde er wieder verhaftet und nach Sibirien verbannt. Seine Frau Auguste Hamm folgte ihm in die Verbannung. Im Sowchos „Wernoej Putj“, Nahe Omsk, bekam er eine gute Stelle. Seine Frau starb in der Verbannung am 5.03.1948 im Alter von 60 Jahren. Das Foto wurde am 20.07.1947 aufgenommen. [14]; [35]; [50 S. 97]
   
P64590. Abram Kornelius Neustädter und Familie, Friedensfeld, Borosenko Kolonie. (12.12.1864 - 1945) (#285844) geb. in Einlage, Chortitza. Er heiratete Maria Schellenberg. Sie wohnten 15 Jahre in Einlage, wo Abram viele Jahre als Buchhalter und später als Geschäftsführer in der Fabrik von Johann Friesen gearbeitet hat. Die Fabrik stellte Landwirtschaftliche Maschinen her. Er war viele Jahre Dirigent des
Gemeindechors der M.B.G. in Einlage. 1898 zog die Familie weg. Er war an verschiedenen Orten Geschäftsführer in Dampfmühlen. 1915 zog er für 14 Jahren nach Friedensfeld, Nikopol, wo er leitender Prediger der M.B.G. 1918/1919 haben Räuber der Familie alles weggenommen. 1929 beim Versuch auszuwandern, wurde die Familie in ein Viehwagen eingeladen und zurück in die Heimat gebracht. Die Häuser waren von den benachbarten Russen ausgeplündert. Am 25.02.1930 wurde seine Familie für 5 J. in die Verbannung nach Sibirien geschickt. Nach 5 J. kam die Familie zurück. 1943 musste Abram mit 81 Jahren seine Heimat verlassen. Er ist in Warthegau gestorben. [14]; [35]; [50 S. 100]
   

P64589. Predigerkurs in Millerowo 1912. Von l. n. r.:

1. Johann Paul (Pauls?), Burwalde.

2. Leiter des Predigerkursus, Lehrer und Prediger Johann Penner, Millerowo.

3. Abram Klaas Quiring (21.07.1879 - 20.04.1933) (#313420) geb. in Adelsheim, Jasykowo. Nach der Schule hat er mehrere Jahre Privatunterricht erhalten. Er heiratete Maria Reimer. Sie hatten 7 Kinder. Er besaß eine Wirtschaft und Ziegelei. 1908 wurde er in der M.B. zu Nikolaipol zum Prediger gewählt. Dafür hat er noch die Bibelkurse in Millerowo im Donezkgebiet besucht. 1923 wurde er zum Leiter der M.B. zu Nikolaipol gewählt, bis er im März 1931 in die Verbannung geschickt wurde. Seine Familie musste ihm folgen. Am 25.04.1933 starb Abram Quiring des Hungertodes. Familie lebte 1906-25 in Adelsheim, Yazykovo.

4. Dietrich Wiebe, Burwalde. Dietrich Nikolai Wiebe (8.11.1879 - 22.09.1942) (#510291) geb. in Altonau, Sagradowka. Nach der Heirat zog er nach Hochfeld, Jasykowo. Hier wurde er von der Bürgergemeinde zu einem Prediger-Bibelkurs nach Milerowo geschickt, wo er mit Abram Quiring und Br. Pauls bei Prediger und Lehrer Joh. Penner am Unterricht teilnahm. 1913 zog die Familie nach Chortitza, Sibirien. Er wurde vom Ältesten Hübert zum Prediger ordiniert und wirkte 10 Jahre als Prediger, Seelsorger und Waisenvater. Dann zog er weiter südlich in die Slawgorod Gegend, wo er in Halbstadt für seine 9-Köpfige Familie ein Haus erwarb. 1926 wurde er Stimmrechtlos. Als er 1928 nach Moskau, mit der Absicht nach Kanada auszuwandern fuhr, wurde er zurück geschickt. Statt Sibirien fuhr er nach Nikolaifeld, Saporoschje (wahrscheinlich Jasykowo Kolonie), wo 1938 verhaftet und verschleppt wurde. Sein Schicksal ist unbekannt. Heirat 1905 in Alexanderheim (Wiesenfeld oder St. Sajzewo Kolonie), South Russia. Lebte nach 1905 in Hochfeld, Jasykowo; 1912 in Burwalde, Chortitza; 1913 in Chortitza, Omsk; danach in Halbstadt, Barnaul Kolonie; 1918 in Chortitza Kolonie; 1928 in Zlatopol, Altayskiy Kray. [14]; [35]; [50 S. 110, 216]

   
P64588. Martin Martin Hamm (1.02.1869 - 1.12.1919) (#217088) geb. auf dem Gut Meerfeld, Cherson mit Frau Helena Kornelius (geb. Penner) (1871-1938) (#217005) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Weil sein Vater früh starb, konnte er nicht eine Lehrerausbildung machen. Nach 1908 zog er mit seiner Familie nach Schöndorf,
Sagradowka, wo er sich der Evang. Menn. Bürgergemeinde anschloss. Seine Gemeinde hat ihn zum Prediger gewählt und auch ordiniert. Seine Arbeit fand auch in anderen Dörfern und Kolonien statt. Auch machte er Missionsreisen in die Alt-Kolonie, Kuban und Suworowka. Gerne besuchte er Glaubenskonferenzen an der Molotschna. Am 1.12.1919 hatte die Machnobande sein Dorf Schönau überfallen und ihn mit vielen anderen mit einem Säbel getötet. Familie lebte 1895-1909 in Blumenhof, Borozenko; 1916-19 in Schoenau, Sagradovka. [14]; [35]; [50 S. 114]
   
P64587. Johannes J. Töws (6.10.1869 - 1937) (#1254793) geb. in Fresenheim, Am Trakt und Maria Peters (?-?) (#1254443). Sein Vater J. J. Töws war Landwirt und Prediger der Menn. Gemeinde. Johannes hatte nur eine Schulausbildung. 1893 wurde er von seiner Gemeinde zum Prediger gewählt und blieb es auch bis zu seiner Verbannung im Jahre 1936. Am 2ten Feiertag 1936 wurde er verhaftet und nach Engels gebracht, von dort
ging es in die Verbannung in den Norden. Nach langen Leiden ist er im Alter von 75 Jahren in der Verbannung gestorben. Familie lebte 1893, 1904 in Fresenheim, Am Trakt. [14]; [35]; [50 S. 117]
   
P64582. Abram Abram Konrad (6.06.1898 - 27.12.1943) (#109368) geb. in Alexanderkrone, Molotschna. Nach der Schule absolvierte er die Handelsschule. 1918 wurde er in Katalanowka in der M.B.G aufgenommen und getauft. Hier wurde er als Mitarbeiter am Worte Gottes gewählt. Sein Vater Abram Jakob (#109363) wurde 1918, bei einem geplanten Überfall erschossen. Die Familie und er selbst, haben den Überfall überlebt. 1922 heiratete er Eva Johann Epp (1902-1989) (#109433). 1925 zog er nach
Fürstental, Suworowka. Hier wurde er zum Prediger ordiniert und als Leiter der Gemeinde gewählt. 1929 fuhr er nach Moskau, um die Papiere für die Auswanderung zu besorgen. Als er zurück kam um die Familie für die Auswanderung zu holen, wurde er an der Bahnstation verhaftet. Er wurde für drei Jahre in die Verbannung auf eine Insel bei Murmansk geschickt, wo ihm die Zehen an den Füßen abgefroren waren. Seine Familie durfte zu ihm kommen. 1933 wurde er entlassen und die Familie ist wieder in den Süden gefahren, wo sie in Neu-Hoffnung, auf der Ansiedlung Konesawod, im Nord Kaukasus im Kolchos aufgenommen wurden. 1937 wurde Abram wieder verhaftet. Wie er ums Leben gekommen ist, ist nicht bekannt. Familie lebte 1923-35 in Kalantarovka, Caucasus. [14]; [35]; [50 S. 146]
   
P64577. Bernhard Johann Fast (29.07.1857 - 16.10.1917) (#491686) geb. in Halbstadt, Molotschna. Er lebte später in der Ansiedlung Terek, Nordkaukasus, wo das Gebirgsvolk, die Mohammedaner, versucht haben 1917 die zugezogene Russen und Deutsche durch Überfälle aus Kaukasus zu vertreiben. Als es zu einer Versammlung der Christen und Mohammedaner kam, fuhr Bernhard auch zu diesem Treffen nach Chassaw-Jurt. Von diesem Treffen ist er nicht zurückgekommen. Er wurde zusammen
mit seinen Begleitern mit Dolchen erstochen. Sie wurden auf dem Kirchhof des Dorfes Nr. 7 beerdigt. Bernhard war 27 Jahren Lehrer, 10 Jahre Prediger und 5 Jahre Prediger-Ökonom auf der Förstei Asow gewesen. Lebte 1889-96 in Franzthal, Molotschna. [14]; [35]; [50 S. 190]
   
P64576. Tobias Martin Voth (1.01.1864 - Mai 1932) (#209187) geb. in Polen. Seine Eltern zogen nach Konteniusfeld, wo er seine Kinder und Jugendjahre verbrachte. Mit 21-22 Jahren schließt er sich in Sparau, wo er als Tischler gearbeitet hatte, der Bürgergemeinde an. 1889 heiratete er und wird bald in den Predigerdienst berufen und als Prediger und Seelsorger gedient. 1909 zog die Familie nach Lugowsk, Neu-Samara, wo er eine große Mühle baute. Er war Gründer des Schulvereins in der Zentralschule
von Neu-Samara. Er hatte ein Herz für Mission und war ein guter Konferenzarbeiter. 1917 wurde er als Vertrauensmann für die Hilfsstationen aus Amerika eingesetzt. Nach dem Tod seiner Frau, zog er 1921 nach Donskaja, Neu-Samara. 1930 wurde er verhaftet und in die Verbannung in den Norden geschickt. Laut Grandma ist er am 13.01.1865 geboren. Lebte 1895, 1904 in Gruenberg, South Russia; 1897 in Blumenfeld, Schoenfeld; seit 1909 in Lugowsk, Neu-Samara. [14]; [35]; [50 S. 202]
   
P64573. Dietrich Nikolai Wiebe (8.11.1879 - 22.09.1942) (#510291) geb. in Altonau, Sagradowka, wo er die Dorfschule beendet hat. Später übernahm er für seinen verheirateten älteren Bruder Nikolaus den Forstdienst (4 Jahre). Nach der Heirat zog er nach Hochfeld, Jasykowo. Hier wurde er von der Bürgergemeinde zu einem Prediger-Bibelkurs nach Milerowo geschickt, wo er mit Abram Quiring und Br. Pauls bei Prediger und Lehrer Johann Penner am Unterricht teilnahm. 1913 zog die Familie nach
Chortitza, Sibirien. Er wurde vom Ältesten Hübert zum Prediger ordiniert und wirkte 10 Jahre als Prediger, Seelsorger und Waisenvater. Dann zog er weiter südlich in die Slawgorod Gegend, wo er in Halbstadt für seine 9-Köpfige Familie ein Haus erwarb. 1926 wurde er Stimmrechtlos. Als er 1928 nach Moskau, mit der Absicht nach Kanada auszuwandern fuhr, wurde er zurück geschickt. Statt Sibirien fuhr er nach Nikolaifeld, Saporoschje (wahrscheinlich Jasykowo Kolonie), wo 1938 verhaftet und verschleppt wurde. Sein Schicksal ist unbekannt. Heirat 1905 in Alexanderheim (Wiesenfeld oder St. Sajzewo Kolonie), South Russia. Lebte nach 1905 in Hochfeld, Jasykowo; 1912 in Burwalde, Chortitza; 1913 in Chortitza, Omsk; danach in Halbstadt, Barnaul Kolonie; 1918 in Chortitza Kolonie; 1928 in Zlatopol, Altayskiy Kray. [14]; [35]; [50 S. 216]
   
P64571. Franz Daniel Peters (18.09.1843 - 5.11.1919) (#266891) geb. in Petersdorf, Jasykowo. Er besaß 2000 Desjatin Land. Er war in den 90er Jahren in Nikolaipoler Wolost 6 Jahren Oberschulze. Danach wurde er Nachfolger von Isaak Dyck aus Rosental für 6 Jahre Prediger in der Mennonitischen Försterei. Mehrere Jahre war er Mitglied im Landschaftsrat in Jekaterinoslaw. Am 5.11.1919 wurde sein Haus von Machnobande überfallen, die mit Säbeln in Stücke zerhackt haben. Am 18.11.1991 wurde sein ältester
Sohn Daniel und sein großsohn Franz Unrau (22 Jahre) in Nikolaipol ermordet. Sein jüngster Sohn Kornelius wurde vor der Tür erschossen. Lebte 1864-88 in Petersdorf, Yazykovo. [14]; [35]; [50 S. 231]
   
Foto 4. Franz Daniel Peters (18.09.1843 - 5.11.1919) (#266891) geb. in Petersdorf, Jasykowo. Er besaß 2000 Desjatin Land. Er war in den 90er Jahren in Nikolaipoler Wolost 6 Jahren Oberschulze. Danach wurde er Nachfolger von Isaak Dyck aus Rosental für 6 Jahre Prediger in der Mennonitischen Försterei. Mehrere Jahre war er Mitglied im Landschaftsrat in Jekaterinoslaw. Am 5.11.1919 wurde sein Haus von Machnobande überfallen, die mit Säbeln in Stücke zerhackt haben. Am 18.11.1991 wurde sein ältester

Sohn Daniel und sein großsohn Franz Unrau (22 Jahre) in Nikolaipol ermordet. Sein jüngster Sohn Kornelius wurde vor der Tür erschossen. Lebte 1864-88 in Petersdorf, Yazykovo. [14]; [35]; [13 S. 125];

   
P8662. Franz Daniel Peters (18.09.1843 - 5.11.1919) (#266891) geb. in Petersdorf, Jasykowo. Er besaß 2000 Desjatin Land. Er war in den 90er Jahren in Nikolaipoler Wolost 6 Jahren Oberschulze. Danach wurde er Nachfolger von Isaak Dyck aus Rosental für 6 Jahre Prediger in der Mennonitischen Försterei. Mehrere Jahre war er Mitglied im Landschaftsrat in Jekaterinoslaw. Am 5.11.1919 wurde sein Haus von Machnobande überfallen, die mit Säbeln in Stücke zerhackt haben. Am 18.11.1991 wurde sein ältester

Sohn Daniel und sein großsohn Franz Unrau (22 Jahre) in Nikolaipol ermordet. Sein jüngster Sohn Kornelius wurde vor der Tür erschossen. Lebte 1864-88 in Petersdorf, Yazykovo. [14]; [35]; [48 S. 54];

   
P64569. Massengrab in Blumenort, Molotschna. Am 27.10.1919 wurde im Dorf stationierte Soldaten der Roten Armee von Banditen überfallen und einige erschossen. Als am nächsten Tag Verstärkung kam, wurden 8 unschuldige Dorfbewohner verhaftet und beschuldigt den Überfall organisiert zu haben. Es waren: Lehrer und Prediger
Peter J. Schmidt, Prediger Jakob D. Sudermann, Daniel D. Sudermann, Senior und Junior Johann Wall, Schulze Abram Regier, seine Söhne Peter (16 J.) und Jakob (18 J.). In den Keller, in dem alle eingesperrt waren, wurden erst Handgranaten eingeworfen und danach wurden die Überlebende mit einem Säbel getötet. Als nächste wurden erschossen: Abram J. Fast von Schönbrunn, Gerhard G. Neufeld, Jakob J. Epp, Jakob Schmidt, Kornelius Wall, Nikolai Teichröb und Abram G. Wiens. [35]; [50 S. 249]
   
P64565. Leonhard Peter Ratzlaff (18.01.1880 - 12.08.1946) (#134753) geb. in Dt. Wymyschle, Polen, als Sohn des ersten Ältesten in Wymyschle, Peter Ratzlaff. Als Nachfolger wurde sein ältester Sohn Leonhard gewählt. Leonhard hat Jahre lang, bis zu seiner Ausweisung aus Polen, im Jahre 1946, seiner Gemeinde als Ältester gedient. Auf der Flucht nach Deutschland ist er schwer erkrankt und in Stetin gestorben. [14]; [35]; [50 S. 344]
   

P64562. Vorne links Prediger Abram Heinrich Unruh (5.04.1878 - 15.01.1961) (#213418) geb. in Temir Bulat, Krim. Abram und Katharina zogen 1903 nach Barwenkowo, wo er als Lehrer tätig war. 1924 schafte die Familie nach Kanada auszuwandern, wo Abram eine Bibelschule gründete. 1945 Umzug nach Winnipeg, MB.

Hinten links seine Frau Katharina Franz Toews (1876-1963) (#213419) geb. in Klippenfeld, Molotschna. Familie lebte 1903, 1910, 1917 in Barvenkovo, Kharkov; 1920 in Karassan, Crimea; in Tschongraw, Crimea. Heirat 1900 in Menlertschik, Crimea.

Vorne rechts Gerhard Peter Fröse (26.07.1867 - 29.06.1955) (#110620). Mit 26 Jahren zog er von Andreasfeld nach Barmenkowo und gründete mit Brüder Peter und A. Lepp eine Dampfmühle. Nach 10 Jahren konnten sie eine noch viel größere Dampfmühle bauen. Da sich hier sehr viele Mennonitische Familien niederließen, wurde ein großes Versammlungshaus gebaut. In dieser Zeit zog Lehrer und Prediger Abram Unruh dazu und wurde Lehrer in der Schule. Bruder Gerhard Fröse war lange Zeit Kassierer der M.B. Konferenz für russische und bulgarische Mission. 1909 wurden Gerhard Fröse und Abram Unruh verhaftet, kamen aber nach 20 Tagen frei. Nach vielen Schikanen, konnte Gerhard Fröse 1929 nach Kanada flüchten.

Hinten rechts seine Frau Annna Johann (geb. Penner) (1870-1958) (#110628) geb. in Adelsheim, Yazykovo. Familie lebte 1892-93 in Andreasfeld, Ekaterinoslav; 1895-1913 in Barvenkovo; 1921 in Tchongrav, Krim. [14]; [35]; [50 S. 357]

   
P64557. Vertreter der Russland-Mennoniten: Peter Fr. Fröse, Benjamin H. Unruh und C. F. Klassen.

Peter Franz Froese (31.01.1892 - 23.09.1957) (#1026001) geb. in Memrik. Er besuchte die Dorfschule, bevor er in die Ohrloff Zentralschule ging. Nach seinem Abschluss begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. 1914 wurde er zum Sanitätsdienst eingezogen, wo er Bibelstunden für die Arbeiter durchführte. 1917 zog Peter nach Moskau. Dort gründeten sie eine mennonitische Vereinigung namens Mennobschestvo. Nach der Teilnahme am Allgemeinen Mennonitischen Kongress 1917 trat er dem United Council of Religious Brotherhoods and Groups bei, der bei den Prozessen gegen junge Männer half, die den Militärdienst abgelehnt hatten. Als 1921 das Allrussische Hilfskomitee organisiert wurde, wurde Peter als Mitglied des Komitees gewählt und diente ihm, bis die Tscheka die Organisation auflöste, die meisten Mitglieder verhaftete und ins Gefängnis brachte. Als die Hungersnot nach Russland kam, engagierte er sich für die Einwanderung von Mennoniten nach Nordamerika und half ihnen, Reisegenehmigungen für Russland und die Ukraine zu erhalten. Peter war Mitglied des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV), für den er später zum Vorsitzenden gewählt wurde. Am 15. Oktober 1929 wurde Froese verhaftet und ins Gefängnis Lubjanka gebracht. Er eine 10-jährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. Am 15. Oktober 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen. Er zog nach Jegorowik. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet eroberte, wurde Peter nach Deutschland geschickt und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder.

Benjamin H. Unruh (4.09.1881 - 12.05.1959) (#133597) geb. in Philippstal, Krim. Er besuchte die Orloffer Zentralschule in der Molotschna. Er erwarb das Lehrerexamen an der russischen Mittelschule in Simferopol und 1899 das russische Staatsexamen in Charkow. Von 1900 bis 1907 besuchte er zwei Hochschulen in Basel, Schweiz, studierte an der Universität und in den frühen Jahren besuchte er parallel dazu ein Predigerseminar. Nach Russland zurückgekehrt, unterrichtete er an der Halbstadt Kommerzschule die Fächer Deutsch und Religion. In dieser Zeit schrieb er eine Bibelkunde für die mennonitischen Schulen in Russland. Aufgrund der sich verschlechternden Bedingungen in Russland durch den atheistischen Kommunismus, wurde Unruh 1920 von den Russlandmennoniten als Mitglied einer Studienkommission ausgewählt, die nach Möglichkeiten einer Auswanderung in andere Länder suchten. Seine Aufgabe führte ihn nach Nordamerika und Westeuropa, wo er sich 1920 dann in Deutschland in Karlsruhe niederließ. 1937 bekam er von der Universität Heidelberg die Ehrendoktorwürde in Theologie. Lange Jahre war er Lektor für russische Sprache und Literatur an der Technischen Hochschule Karlsruhe. Von Beginn seiner Zeit in Deutschland an half er als Kommissar des Canadian Mennonite Board of Colonization und später für das Mennonitische Zentralkomitee Mennoniten aus Russland bei der Auswanderung nach Kanada und Paraguay. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sich unermüdlich für die vielen russlanddeutschen Flüchtlinge ein. Er war Mitglied in zahlreichen Organisationen, die die Rechte der Russlanddeutschen vertraten, darunter auch „Brüder in Not“ und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, wo er als Gründungsmitglied in den Beirat gewählt wurde.

Cornelius F. Klassen (3.08.1894 - 8.05.1954) (#414023) geb. in Dolinsk, Neu Samara. Er besuchte die Dorfschule in Donskoi, Neu-Samara, wo seine Familie ab 1900 lebte. Von 1907 bis 1910 besuchte C. F. Klassen die mennonitische Zentralschule in Karassan auf der Krim. Im Sommer 1911 ließ er sich in der Mennoniten-Brüdergemeinde in Lugowsk taufen. 1912 nahm er eine Stellung im Büro der Otto Deutz Co. in Moskau an. 1913–1914 studierte Klassen in Sankt Petersburg und arbeitete dann ein Jahr lang als Privatlehrer. Statt wie er es wünschte Medizin zu studieren, wurde er 1915 in den Forsteidienst einberufen, wo er bis 1917 seinen Dienst verrichtete. Er war aktives Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde in Kanada ab 1928, war eine führende Persönlichkeit der mennonitischen Hungerhilfe und der mennonitischen Auswanderung und Kolonisierung in Russland, Kanada und Europa. 1945–1954 war er der Direktor der Abteilung für Flüchtlinge und Ansiedler in dem Mennoniten Central Komitee (MCC) in Europa für die Flüchtlinge aus Russland und Danzig. [14]; [Wikipedia]; [35]; [50 S. 410, 415]

   
P64554. Vertreter der Russland-Mennoniten Ältester David Töws (9.02.1870 - 25.02.1947) (#4996) geb. in Lysanderhoeh, Am Trakt. Er war Ältester. Als David 10 Jahre alt war, zog seine Familie nach Turkestan. Nach vier Jahren der Enttäuschung in Turkestan wanderte die Familie Toews nach Newton, Kansas, aus, wo sein Vater Jacob Toews der mennonitischen Kirche etwa 30 Jahre lang als Ältester diente. David besuchte die öffentliche Schule und die Zentralschule in Halstead. Er unterrichtete dann in
Whitewater, Elbing und Newton, Kansas. Zwischen 1895-1897 besuchte Toews die Schule in Winnipeg. Er unterrichtete ein Jahr lang im Dorf Burwalde und ging dann nach Tiefengrund, Saskatchewan, wo er auf einem Bauernhof arbeitete und Lehrer war. Am 18. August 1901 wurde er zum Prediger gewählt. In den Jahren 1901-1904 lehrte Toews in Eigenheim, Saskatchewan, und dann an der Deutsch-Englischen Akademie in Rosthern, die er mit aufgebaut hatte. Er diente bis 1917 als Direktor und auch als Präsident der Schulgesellschaft, eine Position, die er bis in die späten Lebensjahre innehatte. 1913 wurde er zum Ältesten der großen Rosenorter Kirche geweiht. David Toews war viele Jahre lang Mitglied des Home Mission Board der Generalkonferenz. In dieser Eigenschaft war er eine echte Hilfe, insbesondere für die mennonitischen Einwanderer, die nach 1923 nach Kanada kamen. Als Vorsitzender des Canadian Mennonite Board of Colonization 1922-1946 war David Toews sehr am Wohlergehen der Mennoniten in Russland interessiert, die während der Revolution nach dem Ersten Weltkrieg große Schwierigkeiten erlitten hatten, und arbeitete unermüdlich daran, die mennonitische Einwanderung nach Kanada zu unterstützen. In den Jahren 1923-1930 wurden unter der Schirmherrschaft des Vorstands über 20.000 Mennoniten aus Russland nach Kanada gebracht. [14]; [Wikipedia]; [35]; [50 S. 410]
   
P64553. Vertreter der Russland-Mennoniten Benjamin Benjamin Janz (25.09.1877 - 16.10.1964) (#209027) geb. in Konteniusfeld, Molotschna. Janz wurde Schullehrer in Tiege. 1909 wurde er zum Prediger ordiniert. Im Jahr 1920 wurde er Vorsitzende der Vereinigung der Nachkommen der niederländischen Linie, die prominentesten Mennoniten Organisation in der Sowjetunion. Während der Hungersnot von 1921, verhandelte Benjamin mit amerikanischen Hilfsorganisationen. Zusätzlich setzte er sich
für die Freilassung der verhafteten Mennoniten ein. Ab 1922 begann er die Verhandlungen mit der sowjetischen Regierung, um die Auswanderung von Mennoniten nach Kanada zu ermöglichen. Im Jahr 1923 verließen, Dank seinen Bemühungen, 3000 Mennoniten die Sowjetunion. Im Jahr 1924 waren es 5048 Personen. Er blieb in der Sowjetunion, als Sprecher der Mennoniten, bis März 1926. Als er erfuhr, dass er verhaftet werden sollte, gelang ihm die Auswanderung nach Kanada. 1927 kaufte er Ackerland in Couldale, Alberta , wo er Prediger wurde. Janz arbeitete als Mitglied der kanadischen Mennonite Board of Colonization. Lebte 1907-08 in Sparrau, Molotschna; 1909-20 in Tiege, Molotschna. [14]; [Wikipedia]; [35]; [50 S. 410]
   

P64551. Peter und Frieda Dück, M.C.C. Mitarbeiter, die die Flüchtlinge auf dem Schiffe nach Paraguay, Süd- Amerika begleiteten. Peter Dück (4.12.1914 - 4.01.2010) (#414049) geb. in Lysanderhoeh, Am Trakt. Elfrieda Franz Klassen (1917-2004) (#414050) geb. in Donskoye, Neu Samara. Er war leitender Mitarbeiter des Mennonite Central Committee (USA), Direktor des MCC-Büros für Europa von 1957 bis 1967 in

Frankfurt/M., Deutschland. Er emigrierte mit der Familie 1927 nach Saskatchewan, Kanada. Am 26. Oktober 1947 wurde er zum Prediger in seiner Heimatgemeinde Tiefengrund Mennonite Church ordiniert. 1949 wurde er von Königin Juliane der Niederlande zum Ritter geschlagen, womit seine Verdienste in der Hilfswerksarbeit gewürdigt wurden. 1974 wurde ihm die Würde eines Ehrendoktors von der University of Waterloo, Ont., als einem bewunderten Redner verliehen, der für seine Hilfsbereitschaft gegenüber leidenden Menschen und als leidenschaftlicher Anwalt des Friedens bekannt war. Peter Dyck war Prediger in der Unified Church, Sudbury, Ontario (1940-1941), in der Eden Mennonite Church, Moundridge, Kansas (1940- 1947) und in Kingview Mennonite Church, Scottdale, Pennsylania (1983-1985). In der Arbeit für das →Mennonite Central CommiVee (MCC) diente er der Kirche mehr als 35 Jahre. Er hat tausenden von Flüchtlingen aus Russland, Polen und Preußen jetzt in Holland, Westdeutschland und Dänemark geholfen auszuwandern. Das MCC arbeitete hart daran, eine große Anzahl von Flüchtlingen in den USA und Kanada unterzubringen. Peter und Elfrieda waren Schlüsselfiguren beim Zustandekommen dieser „Flucht“ und begleiteten selbst 5.616 Flüchtlinge auf vier Seereisen zwischen 1947 und 1948 nach Südamerika. Peter koordinierte auch die kirchlichen Beziehungen unter den Mennoniten zwischen Ost und West. Peter organisierte eine Reihe von Reisen, die zu Mennoniten in der Sowjetunion Brücken bauen und später auch deren Abgesandten Reisen in den Westen ermöglichen sollten. Peter Dyck war wohl die bekannteste Gestalt des 20. Jahrhunderts unter den Mennoniten und verkörperte auf einmalige Weise die reiche und leidenschaftliche Geschichte dieses gewaltsamen Zeitalters. In seinen theologischen Überlegungen betonte er das Dienen als sein leitendes Motiv. Dienen „im Namen Christi“ war für Peter Dyck „Leben für andere“ und ein „Zeugnis vom Gott der Liebe und des Friedens“. [14]; [MennLex V]; [35]; [50 S. 415]
   
P64550. Bibelkonferenz ca. 1907 in Steinbach, Molotschna. Vorne v.l.n.r.: 1. Isaak Ediger. 2. Gerhard Harder. 3. Leo Rosenberg. 4. Heinrich Günther. 5. Professor Ströter. 6. Fritz Oexbach. 7. Franz Martens. 8. Peter Schmidt. 9. Jakob Kröker. Zweite Reihe: 1. ?. 2. ?. 3. Jakob Dick. 4. Peter Unruh. 5. Jakob Reimer. Dritte Reihe: 1. Jakob Thießen.
2. Jakob Löwen. 3. ?. 4. Johann Dyck. 5. Peter Kornelsen. 6. Abram Nachtigal. 7. Peter Ediger. 8. Heinrich Reimer. 9. Ältester J. Bückert. [35]; [50 S. 438]
   

P64693. Aron Aron Töws (22.01.1884 - 5.11.1969) (#4523) geb. in Alexanderkrone, Molotschna. Er hatte eine Pflegetochter Katharina Goosen (1901- 1983; #405926). Er war 3 J. Lehrer in Kleefeld, 2 J. in Friedensruhe, 10 J. in Rückenau und wieder 4 J. in Friedensruhe. 1914 wurde er zum Prediger gewählt und später ordieniert in Rückenau, Molotschna von der M. B. G. Lebte 1909-13 in Rückenau, Molotschna. Im Sommer 1926 wanderte er mit Familie nach Kanada aus, wo er in Alberta Farmer und Prediger

war. 1947 zog er nach Abbotsford, British Columbia auf eine Beerenfarm. Er starb in Vancouver, British Columbia. Autor von Bücher "Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949." und "Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Band 2. Der grosse Leidensweg. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. North Clearbrook. 1954." [14]; [35]; [49 S. 5]
   
P64692. Die erste Weltkonferenz der Mennoniten in der Schweiz im Jahre 1925. [35]; [49 S. 21]
   
P64691. Johann Johann Wieler (22.11.1839 - 30.07.1889) (#494489) geb. als Sohn des Lehrers Johann Wieler in Chortitza. Er lernte gründlich die russische Sprache, was damals ungewöhnlich war. 1860 trat er in die M. B. G. ein. Prediger, 1886 wurde Johann der erste Vorsitzende des Bundes der russischen Baptisten. Aus Angst um sein Leben musste er sich auf dem Anwesen von Johann Thielmann verstecken und floh später nach Hamburg und Bukarest. Er erhielt vorübergehendes Asyl in Berlin, zog
dann in eine Baptistengemeinde in Tulscha, Rumänien, wo er nach einem Unfall starb. [14]; [35]; [49 S. 29]
   
P64690. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883 - 1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko. Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Er erhielt finanzielle Unterstützung von Johann Thiessen, Mühlenbesitzer in Jekaterinoslaw, für ein Studium in Basel Schweiz 1906-1912. Er wurde 1929 ins Exil geschickt. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. In dem Buch Diese Steine, S. 476-478, wird vermutet, dass er 1941
erschoßen wurde. Laut Saskatchewan Mennonite Historian p18, ist er 1941 in Orel, Russland, hingerichtet worden. Der mennonitische Historiker Sep 2007 p12 sagt, dass er am 11. September 1941 im Alter von 58 Jahren gestorben ist. Walter Sawatzky sagt, dass es einen Nachkriegsbericht gibt, in dem es heißt, Jakob war unter 5 Leichen, die bei Orel erschossen wurden, als die deutsche Front vorrückte. [14]; [35]; [49 S. 31]
   
P64689. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883-1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko in Verbannung am 22 November 1933. Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. [14]; [35]; [49 S. 32]
   
P64688. Johan Johann Töws (25.06.1878-21.02.1933) (#225047). Wohnhaft erst in Farbikerwiese und später in Muntau bei Halbstadt, Molotschna. Er war 13 Jahre Lehrer in den Molotschna Dörfern. Er wurde in der Mennoniten Gemeinde zu Petershagen zum Prediger gewählt und ordiniert. Später wurde er Mitglied der Mennoniten Bürgergemeinde. 1909 Religion und Deutschlehrer an der Zentralschule in Nikolajewka (wahrscheinlich Molotschna Kolonie). 1927 hat er versucht auszuwandern, ohne Erfolg.
Beim zweiten Versuch 1929 auszuwandern, wurde er in Moskau für 5 J. verhaftet. Seine Familie gelingt es nach Brasilien auszuwandern. Er starb in der Verbannung. [14]; [35]; [49 S. 47, 49, 50]
   
P64687. Johan Johann Töws (25.06.1878-21.02.1933) (#225047). Wohnhaft erst in Farbikerwiese und später in Muntau bei Halbstadt, Molotschna. Er war 13 Jahre Lehrer in den Molotschna Dörfern. Er wurde in der Mennoniten Gemeinde zu Petershagen zum Prediger gewählt und ordiniert. Später wurde er Mitglied der Mennoniten Bürgergemeinde. 1909 Religion und Deutschlehrer an der Zentralschule in Nikolajewka (wahrscheinlich Molotschna Kolonie). 1927 hat er versucht auszuwandern, ohne Erfolg.
Beim zweiten Versuch 1929 auszuwandern, wurde er in Moskau für 5 J. verhaftet. Seine Familie gelingt es nach Brasilien auszuwandern. Er starb in der Verbannung. [14]; [35]; [49 S. 47, 49, 50]
   
P64686. Johan Johann Töws (25.06.1878-21.02.1933) (#225047). Wohnhaft erst in Farbikerwiese und später in Muntau bei Halbstadt, Molotschna. Er war 13 Jahre Lehrer in den Molotschna Dörfern. Er wurde in der Mennoniten Gemeinde zu Petershagen zum Prediger gewählt und ordiniert. Später wurde er Mitglied der Mennoniten Bürgergemeinde. 1909 Religion und Deutschlehrer an der Zentralschule in Nikolajewka (wahrscheinlich Molotschna Kolonie). 1927 hat er versucht auszuwandern, ohne Erfolg.
Beim zweiten Versuch 1929 auszuwandern, wurde er in Moskau für 5 J. verhaftet. Seine Familie gelingt es nach Brasilien auszuwandern. Er starb in der Verbannung. [14]; [35]; [49 S. 47, 49, 50]
   
P64685. Peter Kornelius Heidebrecht (20.11.1868-?) (#45512) geb. in Nikolaifeld, Molotschna. Mit 18 J. hatte er das Schmiedewerk erlernt. Mit 21 Jahren musste er zum Forstdienst antreten 1900 zog er nach Dawlekanowo, Ufa, wo er Prediger war. Zusammen mit Jakob Balzer war er Chorleiter und Sonntagsschullehrer. 1904 hat er die Aufsicht über die Hungerküchen. 1907 wurde er in Dawlekanowo zum Prediger ordiniert. 1908 kam er nach Kamenka, (wahrscheinlich Orenburg Kolonie) wo
eine Mennonitische Försterei gebaut werden sollte. Peter war 1929-1933 und 1937- 1941 in der Verbannung. Familie lebte 1895, 1907 in Gnadental, Molotschna; 1897 in Gnadenheim, Molotschna; seit 1900 in Ufa, Snamenka, im Kaukasus und zuletzt in Kasachstan. Peter ist 1941 in die Verbannung geschickt worden. [14]; [35]; [49 S. 57]
   
P64684. Peter Kornelius Heidebrecht (20.11.1868-?) (#45512) geb. in Nikolaifeld, Molotschna. Mit 18 J. hatte er das Schmiedewerk erlernt. Mit 21 Jahren musste er zum Forstdienst antreten 1900 zog er nach Dawlekanowo, Ufa, wo er Prediger war. Zusammen mit Jakob Balzer war er Chorleiter und Sonntagsschullehrer. 1904 hat er die Aufsicht über die Hungerküchen. 1907 wurde er in Dawlekanowo zum Prediger ordiniert. 1908 kam er nach Kamenka, (wahrscheinlich Orenburg Kolonie) wo
eine Mennonitische Försterei gebaut werden sollte. Peter war 1929-1933 und 1937- 1941 in der Verbannung. Familie lebte 1895, 1907 in Gnadental, Molotschna; 1897 in Gnadenheim, Molotschna; seit 1900 in Ufa, Snamenka, im Kaukasus und zuletzt in Kasachstan. Peter ist 1941 in die Verbannung geschickt worden. [14]; [35]; [49 S. 57]
   
P64683. Heinrich Peter Voth (19.10.1887-19.10.1973) (#134625) geb. in Schönau, Sagradowka. Er absolvierte 1906 Pedagogische Kurse in Neu Schönsee, Molotschna und war mehrere Jahre Lehrer in Tiege, Sagradowka und Schönsee. 1912 heiratete er Lise de Jager. 1921 wurde er zum Prediger gewählt und vom Ältesten Jakob Rempel, Grünfeld, ordieniert. Nach 1923 wählte die Nikolaifelder Kirchengemeinde ihn zu ihrem Ältesten. 1925 wurde er vom Ältesten der Neu-Chortitzer Gemeinde, J. Rempel ordiniert. 1929
versuchte er auszuwandern, ohne Erfolg. 1931 wurde er in den Norden für 5 Jahre verbannt. 1935 Umsiedlung nach Molotschna. Ca. 1938 wurde er zu 10 J. Gefängnis verurteilt. Laut Grandma ist Heinrich in Tokmak, am 19.10.1973 gestorben. [14]; [35]; [49 S. 64]
   
P64682. Alexander Ediger (17.03.1883-?) (#209012) geb. in Berdjansk. Er hatte in Petersburg, Berlin und Wien studiert. 1923 wurde er in der Schönseer Gemeinde aus der Krim zum Prediger gewählt. Er war 1923 Lehrer in Schoensee und Herausgeber von "Unser Blatt". Am 19. April 1925 wurde er in Schoensee zum Ältesten gewählt. 1929 in Melitopol verhaftet inhaftiert und dann freigelassen. Am 12. April 1932 wurde er erneut verhaftet und nach Charkow und später nach Lugansk, Stalino, Region Donbas
geschickt. 1935 wurde er wieder einmal mit seiner Frau verhaftet. Alexander wurde für 7 Jahre ins Gefängnis geschickt, seine Frau für 5 Jahre. Sie wurden 1938 getrennt. Seine Frau wurde 1940 freigelassen. Er kam aus dem Gefängnis nicht zurück. Alexander und Katharina hatten 3 Kinder, von denen 1 Kind früher als sein Vater starb. [14]; [35]; [49 S. 73]
   
P64681. Aron Peter Toews (28.01.1887-28.07.1938) (#224988) geb. in Fürstenau, Molotschna. Sein Vater war Peter war Prediger der Schönseer Mennoniten Gemeinde. Nach dem Absolvieren der Zentralschule, besuchte er die zweijährigen Pädagogischen Klassen in Neu-Halbstadt und wurde Lehrer in Nikopoler Kreis bis 1914. Dann diente er als Sanitäter auf dem Sanitätszug 194. 1917 nahm er regen Anteil an der „Neuschöpfung und Reorganisation einer besserer Welt“. Er heiratete Maria, Tochter von David
Sudermann. 1923 wurde er Mitarbeiter der AMRA (American Mennonite Relif Association). Danach hat er als Buchhalter gearbeitet. 1925 wurde er von der Chortitza Mennoniten Gemeinde zum Prediger gewählt und ordiniert. 1934 wurde er verhaftet und nicht mehr zurückgekommen. Ein Neustädter aus Chortitza hat in der Verbannung ein Zettel aus einem Transportwagen geworfen: „Prediger Aron Töws war mit uns. Wir werden alle weitergeschickt. Niemand weiß wohin.“ [14]; [35]; [ 49 S. 79]
   
P64680. David Johann Klassen (9.05.1855-1932) (#12418 ) geb. in Liebenau, Molotschna. Sein Vater Johann Klassen war einer der hervorragensten Mitbegründer der Mennoniten Bürgergemeinde ca. 1860 an der Molotschna. Er gründete mit einem Freund eine berühmte Baumschule und Gärtnerei. Er war Absolvent der Halbstädter Zentralschule und erwarb ein Hauslehrerdiplom. Er beherrschte gut die Russische Sprache und sprach fehlerfrei Deutsch. Er wurde Lehrer an der höheren Schule in
Wohldemfürst, wo er 24 J. (bis 1902) Leiter der Schule war. Zeitlang war er auch Oberschulze der Kolonie und Prediger der Mennnoniten Bürgergemeinde. 1906 wurde er Lehrer der deutschen Sprache der Zentralschule und den Pädagogischen Klassen in Halbstadt. Er hat sich stark gegen die Russifizierungsbestrebungen der russischen Obrigkeit eingesetzt, mit großem Erfolg. Er wurde als Bevollmächtigter aller Mennoniten in Kasernenangelegenheiten gewählt. In den 20er J. wurde er als schädlich gestempelt, verhaftet und lange im Gefängnis gehalten. Aus dem Gefängnis kam er als kranker, gebrochener Mann und starb bald drauf im Alter von 77 J. [14]; [35]; [49 S. 86]
   
P64679. Johann Martens (7.06.1875-1938) (#371259) geb. in Einlage, Chortitza. Nach der Dorfschule besuchte er die Chortitzer Zentralschule und ein Pädagogischen Kurs. Er erwarb ein Lehrerzeugnis für Elementarschulen und war 13 Jahre Lehrer in Fürstenland. Ab ca. 1905 war er Ältester in Kronsweide. 1917 wurde er als Prediger gewählt. Da er in der Zeit in Chortitzer Wolost Oberschulze war, nahm er das Amt nicht gleich an. 1924 wurde er als Ältester der Schönwieser Gemeinde gewählt. Von 1930- 1936 war er in der
Verbannung. 1938 wurde er wieder verhaftet und kam nicht mehr zurück. Johann und seine Frau Katharina hatten 14 Kinder, von denen 6 im Kindesalter starben. [14]; [35]; [49 S. 97]
   

P64678. Jakob Gerhard Wiens (15.02.1857 (laut Grandma 3.05.1857) - 15.02.1931) (#132499) geb. in Rosenort, Molotschna. Wahrscheinlich mit der zweiter Frau Agatha Franz Balzer (1867-) (#518551). Er wurde in der Memriker Kirche zum Prediger gewählt und später zum Ältesten der Gemeinde gewählt. Er schloß sich der Mennoniten Bürgergemeinde an. Von Ebental, Memrik zog er nach Gnadenthal, (wahrscheinlich Molotschna) wo er Leiter der Alexanderpol (wahrscheinlich St. Sajzewo Kolonie)

Bürgergemeinde wurde. Nach 1901 zog er nach Tschunajewka, bei Omsk und später in die Pawlodar Ansiedlung. Hier wurde er zum Ältesten gewählt. Zusätzlich war er als Reiseprediger tätig. Im Alter von 73 Jahren wurde er für 3 Jahre nach Nowosibirsk verbannt. Er starb im Gefängnis. Familie lebte 1880 in Orechowo; [14]; [35]; [49 S. 99]
   

P64677. Kornelius Peter Bergmann (25.02.1872 - 17.12.1937) (#479082) geb. in Ladekopp, Molotschna mit Frau Ida Staschau (1880-) (#682636) und Tochter. Sein Vater war Prediger Peter Bergmann in Ladekopp. Er besuchte die Zentralschule in Orloff und Pädagogischen Klassen in Neu-Halbstadt. Er war Lehrer in Neuhof uns später in Schönau, Molotschna. Er besuchte 3 Jahre das Lehrerinstitut in Petersburg und wurde Lehrer der deutschen Sprache in der Zentralschule und an den Pädagogischen Klassen in

Neu-Halbstadt, Molotschna. Nach 10 Jahren, studierte er an der Universität in Jena (Deutschland) Pilosophie. Nach einem Zusammenbruch, konnte er 15 Jahre keine öffentliche Arbeit machen. In dieser Zeit hat er in Russland christliche Traktate und Testamente in 35 Sprachen vorbereitet und fing an Lehrerkonferenzen mitzuarbeiten. Er war ein begnadeter Schriftsteller. Er schrieb über Tierschutz, besonder viel über die Vogelwelt. 1917 predigt er unter den russischen „Evangelischen Christen“ in Melitopol, wofür er ins Gefängnis eingesperrt wurde. Er starb in der Verbannung. [14]; [35]; [49 S. 110]
   
P64676. Jakob Jakob Dick (1890 - 26.10.1919) (#225752) geb. auf dem Gut Telentschi, Krim. Nach Beendigung der Zentralschule besuchte er in Ilmenau in Deutschland ein Technikum. Hier wurde er Mitglied „Christlicher Verein junger Männer“. Später Ingenieur in Berlin, wo er die Leitung Abteilung Ingenieure übernahm. Im August 1914 kehrte er nach Russland zurück und trat freiwillig den Sanitärdienst in Moskau an. Er bekam den Vertraungsposten als Gehilfe des Leitenden der mennonitischen Sanitäter
Abteilung. Mit großem Jubel begrüßte er 1917 die Religionsfreiheit. Nach dem Krieg beschloss er mit seinen Getreuen die Soldaten in ihre Dörfer zu folgen. Dazu bekamen sie 5 Zelte vom Roten Kreuz. Mit 26 Brüdern und Schwestern begann die Arbeit. Sie hielten Versammlungen, übten die Seelenpflege, Predigten und teilten Medizin aus. In einem Dorf Eichenfeld wurden die Zeltmissionare von Machno Männern überfallen und zusammen mit 80 Personen im Alter 15-75 Jahren hingerichtet. Das Verbrechen ist vermutlich am 26 Oktober 1919 geschähen (siehe Seite 138) [14]; [35]; [49 S. 130]
   
P64675. Johann Johann Schellenberg (28.05.1866 - 26.10.1919) (#50384) geb. in Osterwick, Chortitza. Gest. in Eichenfeld, Jasykowo. Nach der Ausbildung in der Chortitzer Zentralschule und Pädagogischen Klassen war er 12 Jahre Lehrer in: Sacharin, Reinfeld, Rosengart, Neuendorf und Ignatjewka. Nach der Ausbildung als Apotheker in Ekaterinoslaw, war er 3 Jahre in einer Apotheke beschäftigt. Er studierte Naturgeschichte, Pflanzen und Tierreich, lernte besser die russische Sprache und Latein.
1904 wurde er als Prediger der Mennoniten Bürgergemeinde vom Ältesten David Dürksen ordiniert. Viel Jahre war er Reiseprediger in Orenburg, Sibirien und Turkestan. 1916 wurde er Lehrer an der Zentralschule in Ignatjewka. Er arbeitete mit Jakob Dick in der Zeltmission mit. Lebte 1889-96, 1902-13 in Reinfeld, Yazykovo; 1900 in Helenenfeld, Taurida. [14]; [35]; [49 S. 137]
   
P64674. Julius Jakob Tießen (1.01.1872 - 23.09.1938) (#1030543) geb. in Münsterberg, Molotschna. Er besuchte die Zentralschule und war zwei Jahre in der Lehrerschule in Neu-Halbstadt. Nach Absolvierung der Pädagogischen Klassen trat er seine erste Lehrerstelle in Paulsheim, Molotschna an, wo er von 1891 bis 1922, 31,5 Jahre als Lehrer tätig war. Weil er auch noch Prediger war, verbot die rote Regierung als Lehrer zu arbeiten. Während dieser Zeit erhielt er zwei Auszeichnungen (Denkmünzen) von der
Kaiserlichen Regierung. Zusätzlich war er Prediger der Margenau-Landskroner Mennoniten Gemeinde. Obwohl er 1929 in Moskau die Einreiseerlaubnis nach Kanada und Freikarte erhielt, wurde er von den Roten zurück geschickt. Später zog die Familie nach Sibirien, wo die in der Nähe von Omsk bis 1937 lebten. Julius wurde verhaftet und in die Verbannung geschickt, um nie wieder zurückzukehren. [14]; [35]; [49 S. 151]
   
P67176. Teilnehmer der Allgemeinen Mennoniten-Konferenz in Russland am13-18 Januar 1925 in Moskau. 5514x3619 Pixel. Foto von Waldemar Daiker. Beschreibung zum Foto P67176. [35]; [49 S. 157]
   
P64673. Johann David Rempel (2.11.1874-1938) (#152990) geb. in Hoffnungsfeld, Neupluyevka. Am 6.01.1906 übersiedelte Johann in die Orenburger Siedlung. 1910 wurde er zum Prediger dem Mennoniten Bürgergemeinde von Klubnikowo berufen. Auf Bibelkursen und durch Selbststudium erarbeitete er sich umfangreiche und tiefgrundige Kenntnisse des Wortes Gottes. Er reiste nach Sibirien und predigte Deutschen und Russen das Evangelium. Er
wurde verhaftet und wie auch sein Sohn nach Archangelsk in die Verbannung geschickt. Nach 4 Jahren wurde er entlassen und zog mit seiner zweiten Frau in die Ukraine, wo er an manchen Abenden und Sonntagen heimlich Gottesdienst hielt. Er wurde wieder verhaftet und nach 7 Monaten wieder freigesprochen. Am 20.07.1938 erneute Verhaftung. Er kam nicht mehr zurück. Lebte 1898-1900 in Grigoryevka, Naumenko (Petrovka); 1906-09 in Rodnitchnoye, Orenburg 1910 in Kamenka, Orenburg. [14]; [35]; [49 S. 160]
   
P64672. Karl Jakob Friedrichsen (1879-) (#518737) geb. in Saribasch, Krim. Er hatte Zentralschulbildung und war Absolvent von der Predigerschule in St. Grischona in der Schweiz. Später wurde er Leiter und Lehrer der Karassaner Zentralschule. Seine Heimatgemeinde war die Men. Gemeinde Busan-Aktalschi, früher Ettingerbrun in der Krim. Von 1913 bis 1922 war er Religionslehrer in Dawlekanowo, Ufa an der Zentralschule zusammen mit Lehrer Fr. G. Tießen, Gerhard Gäde und Kornelius
Neufeld. 1922 gründete er in Dawlekanowo eine Bibelschule. Weil die Regierung ihm das Leben schwehr gemacht hat, zog er 1935 nach Alexandrowsk, Saporoschje. Er wurde schwer krank und starb vor 1941. Lebte 1901 in Boragan, Krim; 1904 in Aktatschi-Busau, Krim; 1907-14 in Karassan, Krim; 1916 in Dawlekanowo, Ufa. [14]; [35]; [49 S. 164]
   
P64671. Peter David Nickel (29.01.1884-? ) (#325566) geb. in Steinfeld, Molotschna. Sein Vater war Lehrer in der Dorfschule, später Ältester in Rudnerweider Gemeinde. 1891 zog die Familie nach Großweide. Er besuchte die Zentralschule in Gnadenfeld und die Pädagogischen Klassen in Halbstadt. Er arbeitete 2 J. auf dem Gut Jerlißki, bei Cherson als Lehrer. Von 1905-1906 besuchte er 3 J. das Petersburger Lehrerinstitut. In dieser Zeit hat er sein Glauben bewahrt, während viele Mitstudenten ihren Glauben
verloren haben. 1909 übernahm er eine Lehrstelle an der Zentralschule zu Spat, Krim. Nach dem Krieg übernahm er eine Lehrstelle an der Zentralschule in Ohrloff, Molotschna. 1917 wurde er als Prediger gewählt. 1926 wurde er von der Lichtenauer Mennoniten Gemeinde zum Ältesten gewählt und im selben Jahr von seinem Vater ordiniert. Nach 5 Jahren dienst, musste er 1928 nach Memrik flüchten und wohnte in Waldeck und Kalinowo. Am 14.04.1932 wurde er verhaftet. Am 19.04.1934 wurde er entlassen und kam zu seiner Familie nach Stalino. Im April 1938 wurde er mit seinem Sohn Viktor verhaftet. Er kam nicht mehr zurück. [14]; [35]; [49 S. 165]
   
P64670. Von l. n. r.: 1. Martin Thielmann (25 Feb 1871 - Jan.1923) (#798683). Er hat in Berlin die Bibelschule beendet und wurde in Aulie-Ata, Turkistan von einer Englischen Missionsgesellschaft angestellt für eine Missionsarbeit. Er war ein guter Sänger. Mehrere Jahre war er Lehrer in Petrowka (Borosenko, Naumenko-Petrowka oder Orenburg Kolonie).

2. David Wölk wurde entweder Ende 1870, oder 1871 geboren (#neu). Er hat in Sofijewka, Ekat. Gub., Aganetha , die Tochter des Lehrers in Fischau, Aron Warkentin geheiratet. Er trat in ein Ladegeschäft ein. Später hat er in Deutschland bei Berlin in der Allianz Bibelschule studiert. Nach der Rückkehr wurde er Prediger und bekannt als sehr begabter Kanzelredner. 1918-1919 musste die Familie aus Sofiewka flüchten und wurden in Spat, Krim aufgenommen. Später hat er in seinem Geburtstort eine Erbschaft gemacht, die er käuflich erwerben durfte und zogen nach Molotschna. Weil man ihn verhaften wollte, flüchtete er nach Jukowo, wo er in großer Armut gelebt hat. David Wölk muss etwas später als 1940 gestorben sein.

3. Cornelius (Julius?) Kliewer stammt aus Wymischle, Polen. Er hat die Allianz-Bibelschule bei Berlin
besucht und kam dann ins östliche Russland. Da hat er als Prediger gearbeitet. Bis 1929 arbeitete er
in Mittelasien bei Taschkent unter den russischen Gemeinden. Er wurde verbannt. Mehr ist von ihm
nicht bekannt. [35]; [49 S. 168]

   
P64669. Heinrich Heinrich Dirks (18.02.1872-1939, laut Grandma geboren am 6.06.1872) (#63029) in Sumatra, Ost-Indien auf der Missionsstation Pakanten. 1881 kehrte die Familie zurück nach Europa. Zuerst nach Holland und dann nach Gnadenfeld. Heinrich besuchte die Zentralschule. Seine theologische Ausbildung erhielt er in der Missionsanstalt zu Varmen. 1890 trat er als Zögling in die Missionsanstalt ein. Seinen Staatsdienst leistete er als Lehrer ab. 1893-1894 war er Lehrer in der Dorfschule in
Ogus-Tobe, Krim. Von 1895-1905 war er Religion und Deutschlehre an der neuerbauten Zentralschule in Neu-Schönsee, Sagradowka. 1895 hatte ihn die Gnadenfelder Mennoniten Gemeinde zum Prediger gewählt. Im selben Jahr wurde er von seinem Vater, Ältesten H. Dirks, ordiniert. 1905 wurde er auf Wunsch der Gemeinde Gehilfe bei seinem Vater, der als Ältester und Missionsreiseprediger tätig war. Sein Vater starb am 18.02.1915. Mit 43 Jahren musste Heinrich 1915 zum Staatsdienst antreten. 1929 wurde er enteignet. Am 10.061938 wurde er verhaftet und in den Norden geschickt. Im Frühling 1939 ist er an im Lager schwer erkrankt und gestorben. [14]; [35]; [49 S. 172]
   

P64668. Familie Heinrich Jakob Enns (31.07.1888-06.02.1933) (#691940) geb. auf dem Gut Tiegenhof, Ekaterinoslaw. Mutter Katharina Franz Janzen (1895-1981) (#691935) geb. in Alexanderwohl, Molotschna. Kinder. 1. Liese Enns (1921-) (#691841). 2. Katharina Enns (1923-2006) (#691840). 3. Jakob Enns (1926-2004) (#691839). 4 Heinrich Enns (1929-1933) (#691838). und Sara Enns (1929-1930) (#691838). Nach der Elementarschule, absolvierte Heinrich Jakob Enns die Halbstädter Zentralschule. 1914

wurde er nach St. Petersburg in ein Lazarett geschickt. Dann als Sanitäter nach Zarskoje Selo, die Sommer-Residenz des Kaisers. 1917 arbeitete er mit seinem Bruder im neu gegründeten christlichen Soldatenverein. Heinrich hatte gründlich die russische Sprache gelernt. Nach dem Krieg arbeitete er bei der Zeltmission. Durch die Plünderungen und Raube wurde die Familie bettelarm. Nach dem Tod des Predigers Adolf Reimer im Jahre 1921, wurde er dessen Nachfolger. Später wurde seine Familie als rechtlos erklärt und zu 5 Jahren Gefängnisstrafe und noch auf 5 Jahren Verbannung verurteilt. Heinrich gelang die Flucht nach Kaukasus. Als er später nach Molotschna zurückging, um seine Familie abzuholen, erkrankte er an Typhus und starb im Dorf Mariental. Familie lebte 1923, 1931 in Alexanderthal, Molotschna; 1979 in Karaganda. [14]; [35]; [49 S. 190]
   
P64667. Johann Regehr aus Sagradowka M.B.G. wurde in den Norden ausgesiedelt und ist dort gestorben. [14]; [35]; [49 S. 195]
   
P64666. Abram Aaron Klassen (1870-1943) (#267246) geb. in Gnadenfeld, wo er die Zentralschule besucht hat. Abram hat in Barmen, Deutschland die Missionsschule absolviert. Er war zeitlang Lehrer und wurde 1910 Prediger der Gnadenfelder Filialen in der Krim: Ogus-Tobe und Sanona. Hier war er Mitglied des Schulrats. Seine Frau war eine geborene Rempel aus Gnadenfeld oder Ogus-Tobe. Aus der Krim ging er nach Halbstadt und arbeitete als Religion und Deutschlehrer an den „Pädagogischen
Klassen“. Gleichzeitig diente er als Prediger an der Mennoniten Gemeinde Neu-Halbstadt. Er wurde Nachfolger von Ältesten Heinrich Unruh in Muntau. Als die Kommunisten die geistliche Arbeit unmöglich machten, zog er nach Melitopol. Er wurde trotz seines schwerkranken Zustands verhaftet und verbannt in den Norden, zusammen mit seiner Frau. 1943, auf dem Weg in die Verbannung ist Abram in einem Viehwagon gestorben. [14]; [35]; [49 S. 205]
   
P64665. Kornelius Kornelius Martens (18.11.1880-) (#1067367) geb. in Wernersdorf, Molotschna. Er besuchte die Zentralschule und später die Pädagogischen Kurse in Halbstadt und arbeitete als Lehrer in Samara, Donbecken, Alexanderpol (wahrscheinlich St. Sajzewo Kolonie). 1911 siedelte die Familie nach Petersburg um, wo er in der Buchhandlung „Raduga“ tätig war. Er beendete sein Hochschulstudium wurde 1915 Direktor der Gnadenfelder Zentralschule. 1922 wurde er aus dem Lehrerpersonal
ausgeschlossen und die Familie zog nach Großweide. 1931 erhielt er in Stalino am Medezinischen Institut die Stelle eines Pädagogen für Lateinische und Deutsche Sprache. 1937 wurde er verhaftet. Sein Schiksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 207]
   
P64664. Gerhard Julius Plett (30.06.1860-01.04.1933) (#385892) geb. in Pordenau, Molotschna. Seine Fortbildung nach der Dorfschule hat er in der Abendschule bei Lehrer Johann Dörksen gemacht. Einige Jahre war er Dorflehrer in Sparrau und Gnadenfeld. Nach dem Tod seiner ersten Frau, siedelte er nach Hierschau, wo er eine Kleinwirtschaft „Tongrube“ erwarb. Lange Zeit, bis 1904 war er Bezirksrichter in Gnadenfelder Wollost. Dann widmete er sich der Predigertätigkeit. Schon 1899 wurde er zum Prediger der
Margenauer Mennoniten Gemende gewählt. Als Ältester Peter Friesen 1907 starb, wurde er 1908 von Ältesten Heinrich Koop, Alexanderkrone, als Ältester dieser Gemeinde ordiniert. Später übernahm er die Gemeinen zu Landskrone und zu Alexanderwohl. Er hat 2000 Seelen getauft. 1919 wurde er von den Roten verhaftet. Nach dieser Zeit hat sich sein Gesundheitszustand nicht mehr erholt und musste 1928 sein Amt als Ältester aufgeben. Am 17.02.1930 wurde er enteignet. Seit dem war er bis zu seinem Tod auf der Flucht. Gerhard Plett starb in Friedensdorf, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 214]
   
P64663. Isaak Pöttker (#neu) stammt aus Wernerdorf. Er bildete in seinem Heimatsdorf einen Sängerchor. Um seine Ausbildung zu vervollständigen, ging er ins Ausland und besuchte in Berlin die Bibelschule. In England besuchte er einen medizinischen Kurs. Später hat er nebenbei als Homöopathiearzt gearbeitet. Er heiratete Luise Wolf (#neu). Isaak hat hauptsächlich in Mennonitischen Dörfern an der Molotschna und in umliegenden Russendörfern gearbeitet. 1928 war er den ganzen Winter in Petersburg in
der russischen Bibelschule. Wie auch andere Prediger wurde er gezwungen in den Kaukasus zu fliehen. Hier lebte er im Mennonitischen Dorf Kalantarowka. Er wurde verhaftet und nach langer Untersuchungshaft zum Tode verurteilt. Nach dem seine Frau einen Antrag auf Begnadiegung gestellt hat, wurde das Todesurteil auf 10 Jahre Verbannung nach Sibirien geändert, wo er als Zahnarzt arbeiten dürfte. Über sein späteres Schicksal ist nichts bekannt. [35]; [49 S. 220]
   

P64662. Familie Johann Johann Anders. Mutter Maria Isaak Hildebrand (1890-1983) (#683200) geb. in Pogorovka, Kharkov. In dieser Gruppe sind 4 Frauen dessen Männer in der Verbannung sind. Johann Johann Anders (15.01.1891-1937) (#683199) geb. in Fürstenau, Molotschna. Er hatte die Schule in Ladekop besucht. Nach der Hochzeit zog er 1911 nach Friedensruh. Er war Mitarbeiter der Evangelischen Mennoniten Gemeinde in Lichtfelde. 1930 wurde er verhaftet und schließlich nach Murmansk in die

Verbannung geschickt. Nach vier Jahren kam er wieder zurück, musste aber in den Kaukasus fliehen. Später kam er zurück und wohnte in Paulsheim. 1937 wurde er wieder verhaftet. Sein Schicksal ist unbekannt. Familie lebte 1912-15 in Kleefeld, Molotschna; 1918-24 in Friedensruh, Molotschna; 1926 in Paulsheim, Yazykovo; und in Mariawohl, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 222]
   
P64661. Johann Nieckel (23.07.1863 - 6.01.1932, laut Grandma) (#805458) geb. in Münsterberg, Molotschna. Er war 30 Jahre Ältester der Tieger Mennoniten Bürgergemeinde in Sagradowka gewesen. Am 6.09.1933 wurde er verhaftet. Sein Vermögen wurde verschleppt. Laut seiner Tochter ist er nach 5 Monaten im Gefängnis, am 6.01.1934 durch ein Tritt von einem Polizisten die Treppe runter gestoßen wurde und schwer verletzt in ein Zelt zu den Schwerverbrechern gesteckt, wo er durch furchtbare
Misshandlungen am nächsten Tag gestorben ist. Lebte 1898 in Reinfeld, Sagradovka; 1900 in Blumenort, Sagradovka. [14]; [35]; [49 S. 237]
   
P64660. David Johann Klassen (22.03.1899 - 29.08.1990) (#84233) und Sara Hermann (geb. Hamm), kam aus Lichtenau. Sie war viele Jahre Sonntagschullehrerin. Sie hatte eines Nachts Licht auf der Fensterbank stehen gehabt, das ihr zum Verhängnis wurde. Sie wurde verhaftet und beschuldigt, dass sie das Licht für das Deutsche Militär, die immer näher kamen, gestellt haben sollte. Ihre zwei Jungen wurden beide Eltern weggenommen. Sara wurde im Gefängnis zu Tode verprügelt. David ist in Rosenort,
Molotschna geboren. Er hatte in Ohrloff die Zentralschule besucht. Später war er Pfleger für Geisteskranke in der Nervenanstalt „Betania“ bei Einlage. Sie wohnten längere Zeit in Einlage, wo David Gesangslehrer und als Prediger war. 1936 wurde das erste Mal wegen seiner religiösen Tätigkeit verhaftet und 1937 auf 10 Jahre in die Verbannung geschickt. Das zweite Mal wurde er 1949 für 25 Jahre verhaftet, wurde aber 1955, nach dem Tode von Stalin freigelassen. Das dritte Mal war er im Gefängnis von 1962 bis 1965. [14]; [35]; [49 S. 248]
   

P64659. Familie Heinrich Heinrich Funk (29.12.1880-?) (#490514) geb. in Neuenburg, Chortitza. Mutter Susanna Gerhard Rempel (?-1931) (#693236) gest. in New York, Ignatyevo. Kinder: 1. Herta Heinrich Funk (?-1974) (#1335178). 2. Else Heinrich Funk (1913-1937) (#1335189). 3. Heinrich Heinrich Funk (1921-) (#1335192). Heinrich Heinrich Funk besuchte nach der Dorfschule mit seinem Zwillingsbruder die

Zentralschule in Chortitza. Nach der Beendigung der Zentralschule ging Peter Funk nach Ekaterinoslaw, um Rechtsanwalt zu werden. Heinrich ging ins Ausland, um Theologie zu studieren. Er studierte im theologischen Institut in Basel, Schweiz. Als er zurückkam, übernahm er eine Stelle als leitender Lehrer in der Schule zu Schönhorst. Danach hat er 20 Jahre als Religion und Deutschlehrer in der Zentralschule in New York, Ignatyevo gearbeitet. Bald wurde er als Prediger gewählt. 1914 musste er zum Staatsdienst. Nach dem Dienst wurde er oft verhaftet, saß tagelang im Gefängnis. Dann übernahm er von Abram Unruh das Amt des Ältesten. Am 4.11.1929 wollte er mit seiner Familie auswandern, aber kurz bevor er in den Zug stieg, wurde er verhaftet. Er wurde für 8 Jahre in den Norden verbannt. Nach 7,5 Jahren wurde er entlassen. Da es kein Zuhause mehr gab, machte er sich auf den Weg nach Mittelasien zu seiner Tochter. Da bekam er eine Anstellung als Lehrer. 1940 wurde er als alter gebrechlicher Mann wieder verbannt. Sein Schicksal ist unbekannt. Familie lebte in New York, Ignatyevo. [14]; [35]; [49 S. 250]
   
P64658. Johann Bargen studierte in Neukirchen, Kreis Wörs, Deutschland. Nach seiner Heimkunft wurde er zum Prediger gewählt. 1932 wurde er zum vierten Mal verhaftet. Es ging von Kronau nach Ekaterinoslaw. Er ist nicht wiedergekehrt. Der Rest der Familie von 4 Personen, einschließlich die Mutter, soll nach Paraguay ausgewandert sein. Evtl. ist es (#471684) 1875, Orloff, Sagradovka. [14]; [35]; [49 S. 258]
   
P64657. Jakob Peter Bargen (4.02.1893-24.08.1937) (#342560) geb. in Altonau, Sagradowka. Sein Schwager Aron Regehr wohnte in der Nachbarschaft. 1929 wurde Jakob aus seinem Dorf ausgewiesen und rechtlos gemacht. In Schönsee wurde in der Schule er als Tischlermeister angestellt. Im Oktober 1933 wurde von der G.P.U. verhaftet und auf 3 Jahre in den Norden verbannt. In Schujskoje an der Suchchona, nördlich von Wologda. Ca. 1936 kam er vor Weihnachten nach Hause. Aber schon am
24.08.1937 wurde er wieder verhaftet. Lebte 1919-28 in Altonau, Sagradovka. [14]; [35]; [49 S. 276]
   
P64656. Aron Regehr wurde gleichzeitig mit seinem Schwager Jakob Peter Bargen und Dück aus Schönau festgenommen. Die Sachen von den drei Männern wurden am nächsten Tag zurück geschickt. Davor wurde er wurde für drei Jahre in die Verbannung, nach Sibirien, in der Nähe von Tomsk geschickt. Aron war Prediger der Mennoniten Bürgergemeinde Sagradowka. (Todesdatum vermutlich 24.08.1937, wie bei Jakob Bargen #342560. Evtl. ist es (#342556) [14]; [35]; [49 S. 277]
   
P64655. Johann Martin Janzen (10.03.1885-12.03.1942) (#581344) geb. in Rosenort, Molotschna. Er erhielt seine Grundschulausbildung in Ebenthal, Memrik und besuchte das Gymnasium in Ohrloff, Molotschna. Später absolvierte er die Pädagogischen Klassen in Halbstadt, Molotschna. Er arbeitete als Lehrer auf dem Anwesen von H. Sudermann in der Nähe des Bahnhofs Grishino und unterrichtete später in der Kolonie Herzenberg in der Provinz Charkow. Im Ersten Weltkrieg war er als Erste-Hilfe-
Assistent tätig. Später kehrte er nach Memrik zurück, wo er zum Prediger in der Kotlyarevka M. B. Kirche gewählt und von Aeltester Jakob Doerksen (geb. 1853) ordiniert wurde. Nachdem Jakob Doerksen 1926 in den Ruhestand ging, wurde Johann Janzen Aeltester. Er wurde im Januar 1934 verhaftet und zu 10 Jahren Exil verurteilt. Sein Schicksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 282]
   
P64654. Johann Martin Janzen (10.03.1885-12.03.1942) (#581344) geb. in Rosenort, Molotschna. Er erhielt seine Grundschulausbildung in Ebenthal, Memrik und besuchte das Gymnasium in Ohrloff, Molotschna. Später absolvierte er die Pädagogischen Klassen in Halbstadt, Molotschna. Er arbeitete als Lehrer auf dem Anwesen von H. Sudermann in der Nähe des Bahnhofs Grishino und unterrichtete später in der Kolonie Herzenberg in der Provinz Charkow. Im Ersten Weltkrieg war er als Erste-Hilfe-
Assistent tätig. Später kehrte er nach Memrik zurück, wo er zum Prediger in der Kotlyarevka M. B. Kirche gewählt und von Aeltester Jakob Doerksen (geb. 1853) ordiniert wurde. Nachdem Jakob Doerksen 1926 in den Ruhestand ging, wurde Johann Janzen Aeltester. Er wurde im Januar 1934 verhaftet und zu 10 Jahren Exil verurteilt. Sein Schicksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 282]
   

P64653. Von l. n. r.: 1. Peter Köhn. 2. Ältester Kornelius A. Wiens (#373011). 3. Jakob W. Reimer, 4. Daniel Fast. Peter David Köhn (1.01.1866-11.02.1933) (#109977) geb. in Waldheim, Molotschna. Nach seiner Rückkehr aus der Schweiz, heiratete er Agnes, die Tochter des Predigers Isaak Koop. 1900-1907 war er Prediger der

M.B. in Mariental, Alt-Samara. 1907 ging er zurück nach Waldheim, wo er jahrelang als Reiseprediger der M.B. gearbeitet hat. 1920 wurde ihm ein Bein abgenommen. Ca. 1925 gründete er eine Bibelschule auf der Ansiedlung Orenburg. Als Kultusdiener musste er im Kaukasus Unterkunft suchen und ist dort als Heimatsloser und Geächteter in Kuban gestorben. [14]; [35]; [49 S. 290]
   
P64652. Abram Johann Fast (?-?) (#1015847) geb. in Tiegerweide, Halbstadt. Nach der Schule lehrnte er 5 Jahre in Halbstadt und wurde Lehrer in Neukirch und später Kleefeld. 1914 diente er als Sanitäter. 1918 heiratete er Agathe Harms (Vor 1894-1.02.1929) (#1015849). Er wurde als „Kulak“ aus Friedensruhe ausgewiesen und musste im Prischiber Bezirk neu anfangen. Einer Nacht wurde er verhaftet und nach Halbstadt gebracht. In Tscheljabinsk, Ural hatte er in der Haft eine Stelle in der Kanzlei
bekommen. Seit dem gab es keine Informationen mehr über sein Schicksal. [14]; [35]; [49 S. 298]
   
P64651. Franz Franz Wall (7.11.1882-?) ( (#109267) geb. in Muntau Molotschna. Der Vater von Franz hat sein solides Bauernvermögen für den Bau eines Krankenhauses in Muntau, Halbstadt eingesetzt. Es war durch Bestätigung der Regierung Eigentum der Familie. Als er 1906 starb, hat sein Sohn Franz, früher Elementarschullehrer, mit seinen Geschwistern die Leitung übernommen und insgesamt 25 Jahre im Krankenhaus gearbeitet. Schon als Jungling leitete er den christlichen Jünglingsverein in Halbstadt.
1930 wurde er gezwungen seinen Posten aufzugeben. 1932 ging die Familie nach Neu-Einlage zum Dneprostroj. Am 6.04.1936 wurde Franz verhaftet und nach Saporoshje ins Gefängnis gebracht. Dann wurde er nach Timir-Tau, Altajgebirge verschickt. Die letzte Nachricht kam von ihm 1939. Sein Schicksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 318, 320]
   

P64650. Franz Franz Wall (7.11.1882-?) ( (#109267) und Frau Anna Jacob Ediger (1879-1949) (#131964) geb. in Prangenau, Molotschna. Franz Franz Wall (7.11.1882-?) ( (#109267) geb. in Muntau, Molotschna. Der Vater von Franz hat sein solides Bauernvermögen für den Bau eines Krankenhauses in Muntau, Halbstadt eingesetzt. Es war durch Bestätigung der Regierung Eigentum der Familie. Als er 1906 starb, hat sein Sohn Franz, früher Elementarlehrer, mit seinen Geschwistern die Leitung übernommen

und insgesamt 25 Jahre im Krankenhaus gearbeitet. Schon als Jungling leitete er den christlichen Jünglingsverein in Halbstadt. 1930 wurde er gezwungen seinen Posten aufzugeben. 1932 ging die Familie nach Neu-Einlage zum Dneprostroj. Am 6.04.1936 wurde Franz verhaftet und nach Saporoshje ins Gefängnis gebracht. Dann wurde er nach Timir-Tau, Altajgebirge verschickt. Die letzte Nachricht kam von ihm 1939. Sein Schicksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 318, 320]
   
P64649. David David Nickel (30.08.1853 - 31.08.1940) (#239450) geb. in Rudnerweide, Molotschna. Nach der Schule hat er sich in einer Privatschule in Steinbach für den Lehrerberuf vorbereitet. Mit 20, hat er als Lehrer angefangen zu arbeiten und war 18 Jahre dabei. Die Stationen: 1 J. in Orechow, 2 J. in Neu- Halbstadt und 15 Jahre in Steinfeld, Molotschna. 1878 sind seine Eltern und Geschwister nach Amerika und Kanada ausgewandert. 1881 wurde er in der Rudnerweider Mennonitengemeinde zum
Predigtamt berufen. Im folgenden Jahr wurde zum Prediger ordiniert. 1891 wurde er zum Ältesten gewählt. Am 3.12.1896 reiste er nach Petersburg als Abgeordneter der Mennonitengemeinden von Rußland. 1898-1900 besuchte er Samara und Orenburg. 1909 und 1911 fuhr er nach Sibirien: Omsk, Pawlodar und Barnaul. Als Mitglied des Schulrates besuchte er jährlich Schulen in Molotschna. 1927 mit 74 Jahren, legte er das Ältestenamt nieder. Sein Sohn Abram David Nickel wurde der Nachfolger. Am 21.01.1931 flüchtete er in die Alt-Kolonie. Hier starb er im Alter von 87 Jahren. Familie Lebte 1876 in Halbstadt, Molotschna; 1884-90 in Steinfeld, Molotschna; 1893-98 in Grossweide, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 323]
   
P64648. Abraham David Nickel (29.10.1887-3.06.1935) (#325567) geb. in Steinfeld, Molotschna. Er ist der Sohn von Ältesten David Nickel und der Bruder von dem Ältesten Peter Nickel. Er besuchte nach der Schule die Zentralschule in Gnadenfeld und dann die Pädagogischen Klassen in Halbstadt. Die erste Stelle als Lehrer war in Kleefeld, danach in Friedensruh und Alexanderkrone. Nächste Station war Gajtschur. Im ersten Weltkrieg musste er zum Staatsdienst in der Nähe von Petrograd. Danach war
er Lehrer in Mariental. 1927 wurde er Nachfolger von seinem Vater als Ältester. Die Kommunisten haben ihm alles weggenommen und für rechtlos erklärt. Trotzdem ist er auf seinem Posten geblieben. 1935 gelang ihm, trotzt schlechter Gesundheit, die Flucht in den Kaukasus, in das Dorf Gsablji. Hier starb er nach langer, schwerer Krankheit. Lebte 1925 in Grossweide, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 326]
   
P64647. Heinrich Dietrich Neufeld (20.01.1884 - 29.11.1919) (#406064) geb. in Orloff, Sagradovka. Nach der Schule besuchte er die Zentralschule in Neu-Schönsee. Später besuchte er den Pädagogischen Kursus in Neu-Halbstadt, Molotschna. Er arbeitete 2 J. in Reinfeld und dann in Altonau. 1906 studierte er in Basel, Schweiz in der Predigerschule. 1910 arbeitete er in der Handelsschule in Alexanderkrone. 1914 wurde er in der Nikolaifelder Kirche zum Prediger ordiniert. Am 29.11.1919 wurde die Schule,
in der er sich befand, von Banditen überfallen und alle die sich in der Schule befanden, grausam getötet. [14]; [35]; [49 S. 329]
   

P64646. Familie Aron Aron Dück (?-?) (#217773) geb. in Prangenau, Molotschna. Mutter Judith "Ida" Regehr (1898-1932) (#217752). Kinder: 1. Vera Aron Dück (1920-) (#217774). 2. Theodore Aron Dück (1922-) (#(#217775). Nach der Schule besuchte Aron Aron Dück die Zentralschule in Gnadenfeld. In Neu-Halbstadt absolvierte er die

Pädagogischen Kurse. In Margenau übernahm er die Stelle als Lehrer in der neugebauten Dorfschule bis zu seiner Verbannung im Jahre 1931. Seine Frau Ida Regehr war Mitglied der Bürgergemeinde, er war Mitglied der Mennoniten Gemeinde Margenau, die ihn zum Prediger gewählt hat. Die Kommunisten haben ihn stimm- und rechtlos gemacht, die Familie wurde in die Verbannung geschickt. Die Kinder konnten den Verbannungsort verlassen und wurden von Verwandten abgeholt. Ida Dück konnte die Entbehrungen der Verbannung nicht ertragen und starb 1932. Aron kam 1934 frei und hat sich wieder in Margenau niedergelassen. Er wurde aber wieder verhaftet und in den Norden geschickt, wo er 1937 als Lehrer gearbeitet hat. Er kam nicht mehr zurück. [14]; [35]; [49 S. 339]
   
P64645. Lehmhütte in der Abram Harder mit Familie ihre alte Tage verlebten. Abram Abram Harder (29.09.1866-19.10.1941) (#164808) geb. in Hierschau, Molotschna. Prediger und Ältester. 1906 gründete das Ehepaar Abram Harder in Großweide, Molotschna das Waisenhaus mit eigener Schule in Großweide, Molotschna. Hier wurden auch Handwerke gelehrt. Die freihe Spenden trugen das Werk. 1910 lebten 27 Kinder im
Waisenhaus. In Hungerjahren 1921-1922 lebten 80 Kinder im Haus. Mit Pfleger, Helfer und Familie, waren es 104 Personen. Im Sommer 1921 griffen die Kommunisten in das innere Leben ein. Sie haben einen Leiter eingesetzt, der das Leben im Haus unmöglich gemacht hat. Die Pfleger gingen weg, von 80 Kindern, blieben 22. 1926 gaben die Harders das Waisenhaus auf und ließen sich in Rückenau nieder. Um eine Verhaftung zu entkommen, flüchteten die Harders in die Krim. Am 8.07.1936 starb in der Erdhütte bei Spat die Frau von Abram, Justina Harder. Abraham Harder starb 1941. Familie lebte 1893, 1897, 1906 in Rosenort, Molotschna; 1898 in der Krim; 1900 in Tocksaba, Krim; 1906-10 in Großweide, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 345]
   
P64644. Kornelius Abraham Wiens (3.11.1866-1944) (#373011) geb. in der Kuban Kolonie. Er war viele Jahre Lehrer in Kuban. 1901 wurde er mit Johann J. Fast zum Prediger gewählt und ordiniert. 1905 wurde er als Ältester von David Schellenberg in Rückenau ordiniert. 1926 feierte er als Arbeiter am Wort, sein 25 Dienstjubiläum. 1932.1933 wurde er nach Irbit, Uralgebirge mit seiner Frau in die Verbannung geschickt. Aus der Heimat und Amerika bekamen sie Lebensmittel geschickt. Da sie nach der
Freilassung nicht zurück in die Kuban dürften, sind sie an dem Verbannungsort geblieben. Dann zogen sie nach Gabli und Kalantarowka. [14]; [35]; [49 S. 366]
   
P64643. David Jakob Dick (29.06.1860-18.10.1919, laut Grandma am 29.06.1861 geb.) (#65177) und Frau Katharina, geb. Schmidt (15.11.1860-16.10.1919) (#65169). Er hat in drei Jahren die Zentralschule in Gnadenfeld absolviert und wurde Mitglied der M.G. bei Halbstadt. Am 21.10.1887 heiratete er Katharina Schmidt und wohnten in Steinbach bis 1894. Dann zogen sie auf ihr Erbgut Apanlee, wo sie bis zum Ende in großem
Wohlstand lebten. Er war ein leidenschaftlicher Landwirt. Er züchtigte erstklassiges Zuchtvieh, das er aus dem Ausland kaufte. In seinem Haus versammelten sich Prediger und andere Dienstboten, manchmal bis 40-50 Personen. Die kamen aus der eigen Mitte, Deutschland, Schweiz, England und Ostseeprovinzen. David war der Gründer und Initiator des ersten mennonitischen christlichen Traktatvereins und bis 1914 der Vorsitzender des Vereins. Von 1904-1910 war er Präsident über alle mennonitischen Forsteien in Russland. Auch auf dem Gebiet Schulwesen hat er hervorragendes geleistet. Er war Vorsitzender des Schulvereins. 1918-1919 wurde er verhaftet. Weil er so beliebt war, haben russische Nachbarn mit 7000 Unterschriften und er wurde entlassen. Am 16.10.1919 kamen schwer bewaffnete Männer ins Haus und raubten alles aus und erschossen David und Katharina. [14]; [35]; [49 S. 369]
   
P64642. Isaak Gerhad Dyck (9.12.1847 - 24.08.1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza. Er war viele Jahre Ältester der M.G. zu Chortitza. Nach der Heirat zog er nach Großfürstenland, wo er in Michelsburg 3 J. Lehrer war. 1876 wurde er ins Predigtamt berufen. 1882 wurde er für 6 J. als Prediger-Dekonom auf die Anadolsche Forsterei berufen. Dann kamm er nach 15 Jahren zurück nach Rosental. 1906 wurde er zum Ältesten gewählt und hat hier 33 Jahre gedient. Er war Präsident des Komitees zur
Unterhaltung aller Forstkommandos und Präsident des Chortitzer Zentralschulkommitees. Mehrmals wurde er in die Deputation gewählt, die in Petersburg bei der Regierung Angelegenheiten regelten. Wärend des ersten Krieges erlebte er schwere Zeiten. [14]; [35]; [49 S. 380]
   
P64641. Heinrich Peter Unruh (4.04.1845-3.11.1927) (#88470) geb.in Alexanderwohl, Molotschna. Er hat in Nikolaidorf die Schule besucht. Er hat sein ganzes Wissen durch Selbststudium angeeignet, obwohl es unter den Mennoniten sehr wenigen Büchern gab. Ziemlich jung wurde er Lehrer in Muntau, wo er 7 J. arbeitete und heiratete. Mit 26 Jahren wurde er Prediger der Halbstadt-Ohrloff Gemeinde. Dann übernahm er für 6 J. die Schule in Mariawohl. Nachdem seine Frau 1884 starb, reiste er nach Amerika. Als er
zurückkam, wurde er 1896 Ältester der Halbstädter Gemeinde. 31 Jahre war er im Schulrat tätig, genau so lang im Molotschnaer Kirchenkonvent. Er war mehrmals in Petersburg in Sachen aller Mennoniten und hat Audienz mit dem Kaiser. 1915 erlitt er einen Schlaganfall, sein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert. Mehrmals wurde er von den Banditen ausgeraubt. Obwohl er körperlich eine Ruine war, war sein Geist und besonders sein Gegächnis ungewönlich frisch und klar, bis zu Ende, Oktober 1927. Lebte 1870, 1881 in Mariawohl, Molotschna; 1890-92 in Muntau, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 382]
   

P64696. Lepps Russland mit Nummern.

1. Unbekannt.

2. Heinrich Peter Lepp (1847-1910) (#299719) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1877-84 in Rosenbach, Fürstenland, dann in Olgafeld, Fürstenland und dann nach New York, Ignatjewo.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

5. Dietrich Aron Lepp (1857-1939) (#227336) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Sohn von Aron Lepp (1827-1911). Lebte 1879-88 in Schoenhorst, Chortitza; 1890-93 in Olgafeld, Fuerstenland; 1893-1904 in Deyevka, Orenburg. Information von Ken Petkau, Walheim, Saskatchewan.

6. Kornelius? Peter Lepp (1864-) (#526490), Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1888 in Georgsthal, Fuerstenland.

7. Jacob Peter Lepp (1849-1917) (#526480) geb. in Osterwick, Chortitza, gest. in Dobrovka, Orenburg. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1870-88 in Georgsthal, Fuerstenland; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

Vorne sitzend von l. n. r.:

8. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

9. Peter Peter Lepp (1826-1912) (#313688), mein Ururgrossvater. 1870 Oberschulze in Fürstenland Kolonie. Lebte 1847-60 in Osterwick, Chortitza.

10. Aron Peter Lepp (1827-1911) (#228110) geb. in Einlage, Chortitza, gest. in Dolinovka, Orenburg. Bruder von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1857-73 in Schoenhorst, Chortitza; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

11. Isaak Gerhard Dyck (1849-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, gest. in Chortitza, Chortitza. Enger Freund von Peter Lepp. 1876-1896 Prediger in Fürstenland Kolonie. Später, seit 25 April 1896 bis 1929 Ältester in Chortitza Kolonie. Lebte 1875-93 in Rosenthal, Chortitza.

12. Gerhard Abram Thiessen (1856-1915) (#313773) gest. in Georgsthal, Fuerstenland. Vater von Agatha Thiessen, Frau von Heinrich Lepp. Lebte 1877-81, 1884-88, 1891-94 in Georgsthal, Fuerstenland; 1882, 1889 in Osterwick, Chortitza.

13. Unbekannt.

Andreas Petkau, Deutschland, hat dasselbe Foto mit einigen Namen auf der Rückseite. Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   

P64697. Dasselbe Foto wie P64696. Lepp Russland ohne Nummern. Hintere Reihe stehend von l. n. r.:

1. Unbekannt.

2. Heinrich Peter Lepp (1847-1910) (#299719) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1877-84 in Rosenbach, Fürstenland, dann in Olgafeld, Fürstenland und dann nach New York, Ignatjewo.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

5. Dietrich Aron Lepp (1857-1939) (#227336) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Sohn von Aron Lepp (1827-1911). Lebte 1879-88 in Schoenhorst, Chortitza; 1890-93 in Olgafeld, Fuerstenland; 1893-1904 in Deyevka, Orenburg. Information von Ken Petkau, Walheim, Saskatchewan.

6. Kornelius? Peter Lepp (1864-) (#526490), Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1888 in Georgsthal, Fuerstenland.

7. Jacob Peter Lepp (1849-1917) (#526480) geb. in Osterwick, Chortitza, gest. in Dobrovka, Orenburg. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1870-88 in Georgsthal, Fuerstenland; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

Vorne sitzend von l. n. r.:

8. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

9. Peter Peter Lepp (1826-1912) (#313688), mein Ururgrossvater. 1870 Oberschulze in Fürstenland Kolonie. Lebte 1847-60 in Osterwick, Chortitza.

10. Aron Peter Lepp (1827-1911) (#228110) geb. in Einlage, Chortitza, gest. in Dolinovka, Orenburg. Bruder von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1857-73 in Schoenhorst, Chortitza; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

11. Isaak Gerhard Dyck (1849-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, gest. in Chortitza, Chortitza. Enger Freund von Peter Lepp. 1876-1896 Prediger in Fürstenland Kolonie. Später, seit 25 April 1896 bis 1929 Ältester in Chortitza Kolonie. Lebte 1875-93 in Rosenthal, Chortitza.

12. Gerhard Abram Thiessen (1856-1915) (#313773) gest. in Georgsthal, Fuerstenland. Vater von Agatha Thiessen, Frau von Heinrich Lepp. Lebte 1877-81, 1884-88, 1891-94 in Georgsthal, Fuerstenland; 1882, 1889 in Osterwick, Chortitza.

13. Unbekannt.

Andreas Petkau, Deutschland, hat dasselbe Foto mit einigen Namen auf der Rückseite. Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   

P64695. Prediger in Fürstenland Kolonie mit Nummern.

1. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

2. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Krueger (1891-1942) (#463224) geb. in Rosenthal, Chortitza.

Vorne sitzend von l. n. r.:

5. Unbekannt.

6. Peter Johann Martens (1890-1935) (#455425). Prediger in Fuerstenland, ordiniert 1921. Lebte 1913, 1919, 1924 in Olgafeld, Fuerstenland. Konnte ein Kroeger sein.

7. Isaak Isaak Warkentin (1865-1935) (#510737) gest. in Michaelsheim, Memrik. Prediger in Fürstenland Kolonie. Lebte 1889-93, 1903-05 in Rosenbach, Fuerstenland. Traute Heinrich Lepp und Frau.

Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   

P64694. Dasselbe Foto wie P64695. Prediger in Fürstenland Kolonie ohne Nummern. Hintere Reihe stehend von l. n. r.:

1. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

2. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Krueger (1891-1942) (#463224) geb. in Rosenthal, Chortitza.

Vorne sitzend von l. n. r.:

5. Unbekannt.

6. Peter Johann Martens (1890-1935) (#455425). Prediger in Fuerstenland, ordiniert 1921. Lebte 1913, 1919, 1924 in Olgafeld, Fuerstenland. Konnte ein Kroeger sein.

7. Isaak Isaak Warkentin (1865-1935) (#510737) gest. in Michaelsheim, Memrik. Prediger in Fürstenland Kolonie. Lebte 1889-93, 1903-05 in Rosenbach, Fuerstenland. Traute Heinrich Lepp und Frau.

Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   

P64715. Dampfmühle A. I. (russ) Harder und Brüder Loewen in Dawlekanowo, Ufa. Prediger Daniel Jakob Loewen (1872-1951) (#266101). Адрес-Календарь Уфимской губернии на 1911 год. Уфа. 1911. [14]; [741 1911]

   

P64717. Dampfmühle A. I. (russ) Harder und Brüder Loewen in Dawlekanowo, Ufa. Prediger Daniel Jakob Loewen (1872-1951) (#266101). Адрес-Календарь Уфимской губернии на 1912 год. Уфа. 1912. [14]; [741 1912]

   

P64727. Mehlgesellschaft A. I. (russ) Harder und Brüder Loewen in Dawlekanowo, Ufa. Prediger Daniel Jakob Loewen (1872-1951) (#266101). Адрес-Календарь Уфимской губернии на 1914 год. Уфа. 1914. [14]; [741 1914]

   
P64997. August Hermann Lenzmann (29.01.1823-1877) (#706252) geb. in Brenkenhofswalde, Brandenburg, Preußen. Einwanderung nach Molotschna, Gnadenfeld vor 1835. Er wurde 1851 zum Prediger der Gnadenfelder Mennonitenkirche gewählt. 1854 zum Ältesten der Kirche gewählt und ordiniert. Er war Mitbegründer der Gnadenfelder Bruderschule und ein enger Freund von Eduard Wüst. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P65026. David Jacob Hamm (1822 - ca. 1884) (#4685) geb. in Preußen, Ladekopp, Groß Werder. 1852 Einwanderung nach Molotschna. Von 1853-1884 Ältester der mennonitischen Kirche „Am Trakt“, sprach auf der Kirchenkonferenz 1883. Lebte 1852 in Juschanlee, zog 1855 nach Hahnsau, Am Trakt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64994. Heinrich David Epp (18.12.1827-11.04.1896) (#69113) geb. in Chortitza, Chortitza. 1864, eine Woche nach dem Tod seiner ersten Frau, zum Ältesten der Chortitza Mennonitenkirche gewählt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64993. Bernhard Abram Harder (25.03.1832-01.10.1884) (#37422) geb. in Halbstadt, Molotschna, gest. in Muntau. 1860 zum Prediger der Kirche Orloff-Halbstadt gewählt. Herausragender Prediger, Lehrer und Dichter. m Jahr 1872 beendete er seine Lehrtätigkeit und verbrachte 3 Jahre als reisender Evangelist. Von 1879 bis 1880 Sekretär des Gebietsamtes in Halbstadt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64992. Prediger Bernhard Harders Denkmal auf dem Neuhalbtädter Kirchhof. Bernhard Abram Harder (25.03.1832-01.10.1884) (#37422) geb. in Halbstadt, Molotschna, gest. in Muntau. 1860 zum Prediger der Kirche Orloff-Halbstadt gewählt. Herausragender Prediger, Lehrer und Dichter. m Jahr 1872 beendete er seine Lehrtätigkeit und verbrachte 3 Jahre als reisender Evangelist. Von 1879 bis 1880 Sekretär des Gebietsamtes in Halbstadt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64981. Johann David Klaassen (27.07.1820.24.12.1876) (#12411) geb. in Orlofffelde, Groß Werder, Preußen. Einer der Gründer und Leiter der Mennonitischen Bürgergemeinde. Gründer der Kuban-Kolonie. Reformator, der half, MBC am 6. Januar 1860 zu gründen. Im Alter von 38 Jahren widmete er die meiste Zeit der Schule und der Kirche. Erfolgreicher Kaufmann in Liebenau. Lebte 1858 in Sparrau, Molotschna, 1862-64 in Liebenau, Molotschna, 1869 in Kuban Kolonie. [14]; [35]; [95 S. 236]
   
P64980. Heinrich Klaas Hübert (26.11.1810-16.12.1895) (#38547) geb. in Münsterberg, Molotschna. War der erste Ältester der mennonitischen Brüdergemeinde. Lebte 1835, 1858 in Münsterberg, Molotschna und 1864 in Liebenau, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 236]
   
P64975. Zeitweilige Wohnung des Ältesten Heinrich Klaas Hübert (26.11.1810-16.12.1895) (#38547) und des Reisepredigers Christian Schmidt in Blumenort Molotschna um 1870. [14]; [35]; [95 S. 237]
   
P64995. Peter Klassen (1825-1905) (#452111) geb in Insel Chortitza, Chortitza. Prediger seit 1860, Ältester der der Kronsweide Gemeinde 1867-1905. Ordiniert vom Chortitzer Ältesten Gerhard Dyck. Aus Neu-Schoenwiese. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64983. Eduard Wüst (1817-1859), Pfarrer. [35]; [95 S. 174]
   
P64982. August Liebig, Prediger. Geb. 1836 in Bernstein i. d. Neumark, Preussen. [35]; [95 S. 174]
   
P64978. Abram Abram Unger (1825-1880) (#351830). Erster Ältester der Einlager M.B.G. Fabrikbesitzer in Einlage, Chortitza. Besitzer der Wagenfabrik in Einlage. [14]; [35]; [95 S. 236]
   

P64976. Johann Johann Wieler (1839-1889) (#494489) aus Chortitza, Chortitza. Prediger der MB, Missionär unter den Russen (was verboten war), 1886 der erste Vorsitzende der Vereinigung von russischen Baptisten, musste aus Russland fliehen, gestorben in Rumänien. Lebte 1877 in Friedensfeld, Borozenko, 1879, 1882 in Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 236]

   

P64898. Hof eines mennonitischen Ältesten in Süd-Russland. [35]; [95 S. 679]

   

P64969. Tauffest der M.-B.-G. in Rückenau, Molotschna. [35]; [95 S. 407]

   
P64960. David Johann Klaassen, Bevollmächtiger der Mennonitengemeiden Russlands in
Forsteidienstangelegenheiten und der Molotschnaer für Schulsachen. Wahrscheinlich David Johann Classen (1855 - 1932) (#12418), geb. in Liebenau, Molotschna, gest in Wohldemfuerst, Kuban. Prediger. [35]; [95 S. 521]
   
P64959. Bernhard Peters, geb. 1817. Ältester der Mennoniten-Gemeinde Margenau, Molotschna (1861- 1887). [35]; [95 S. 540]
   
P64958. Heinrich Dirks (1842-1915) (#52279) geb. in Gnadenfeld, Molotschna. War Missionar in Sumatra und später Ältester der Gnadenfelder Mennonitengemeinde in Halbstadt, Molotschna. Herausgeber von "Mennonitische Jahrbücher" 1903-1910. Familie lebte 1877, 1883-85 in Gnadenfeld, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 540]
   
P64957. Isaak Gerhard Dyck (1847-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza. Ältester der Chortitza Mennoniten Gemeinde seit 1896. [14]; [35]; [95 S. 540]
   
P64956. Heinrich Unruh. Ältester der Halbstädter Mennoniten Gemeinde seit 1896. [35]; [95 S. 541]
   

P64955. Johann Klassen (1868-1947 (#162784). Ältester der Kronsweider Mennoniten Gemeinde 1907-1923. Lehrer, Prediger seit 1904 Sohn vom Ältesten Peter Klassen 1825-1905) (#452111). Ordiniert vom Chortitzer Ältesten Isaak Dyck. Lebte 1895, 1899 in Neu Schoenwiese, Yakovlevo; 1897, 1902-07 in Schoenwiese, Chortitza; [14]; [35]; [95 S. 541]

   

P64953. Abram Görz. Ältester der Mennoniten Gemeinde Orloff-Neikirch, Molotschna. Vertreter des Kirchenkonvents in Molotschna Mennoniten-Schulrat. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [35]; [95 S. 544]

   
P64923. Abram Görz. Ältester der Mennoniten Gemeinde Orloff-Neikirch, Molotschna. Vertreter des Kirchenkonvents in Molotschna Mennoniten-Schulrat. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [35]; [95 S. 646]
   
P64952. H. J. Braun. Bevollmächtigter Prediger der Mennoniten Gemeinde Rückenau, Molotschna. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [35]; [95 S. 544]
   
P64951. David Heinrich Epp (1861-1934) (#127002), Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888). Prediger der Chortitzer Mennoniten Gemeinde in Ekaterinoslaw. Redakteur des „Botschafter“. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [14]; [35]; [95 S. 544]
   
P64910. David Heinrich Epp (1861-1934) (#127002), Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888). Prediger der Chortitzer Mennoniten Gemeinde in Ekaterinoslaw. Redakteur des „Botschafter“. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [14]; [35]; [95 S. 673]
   
P64950. Missionar Heinrich Dirks mit Familie und Batta-Christ im Jahre 1881. Heinrich Dirks (1842-1915) (#52279) geb. in Gnadenfeld, Molotschna und Aganetha Schroeder (1844-1911) (#56957). War Missionar in Sumatra und später Ältester der Gnadenfelder Mennonitengemeinde in Halbstadt, Molotschna. Herausgeber von "Mennonitische Jahrbücher" 1903-1910. Familie lebte 1877, 1883-85 in Gnadenfeld, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 548]
   
P64949. Johann Fast. Missionar auf Java. Orloff, Molotschna. [35]; [95 S. 549]
   
P64948. Peter Janss (1820-1904). Erster Missionar der Taufgesinnten seit 1851. Übersetzer der Heiligen Schrift ins Javanische, Ritter des königlichen Niederländischen Löwenordens. [35]; [95 S. 549]
   
P64947. Missionsgeschwister (russlandische und amerikanische) der Nalgonda-Mission 1899. [35]; [95 S. 560]
   
P64946. Mission Station Nalgonda wurde unter anderen von russlandische und amerikanische Missionsgeschwister geführt. [35]; [95 S. 561]
   
P64940. Kornelius Unruh (1849-1910). Prediger. Lehrer der Halbstädter Zentralschule 1870/1871, der Orloffer Zentralschule (1873-1905). [35]; [95 S. 598]
   
P64937. Wilhelm Neufeld. Prediger. Lehrer der Zentralschule in Halbstadt, Molotschna und Gnadenfeld, Molotschna (1881-1911). [35]; [95 S. 599]
   

P64911. Abram Jakob Kröcker (1863-1944) (#97818) geb. in Rosenort, Molotschna. Prediger seit 1891. Herausgeber von "Christlichen Familienkalender" und "Friedensstimme", Mitglied der Verlagsgeselschaft "Raduga". Lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim; 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 672]

   
P64870. Aron Peter Lepp (1827-1913) (#110584). Ältester der Einlager Mennoniten Gemeinde 1876-1903. Früher Dorfaufseher in Kamenka und Islutschistoje, Judenplan. [14]; [35]; [95 S. 722]
   
P64869. Daniel Isaak Fast (18.02.1826-12.10.1911) (#62160) geb. in Halbstadt, Molotschna. Ältester der Kubaner Mennoniten Gemeinde 1877-1901. Gest. in Wohldemfuerst, Kuban. [14]; [35]; [95 S. 722]
   
P64868. Jakob Janz (28.09.1834-26.06.1917) (#267117) geb. in Warschau, Ostrog, Preußen. Ältester der Mennoniten Gemeinde Friedensfeld (Miropol) seit 1873. [14]; [35]; [95 S. 722]
   
P64867. David Gerhard Dürksen (1850-29.07.1910) (#14748) geb. in Alexandertal, Molotschna. Ältester der Mennoniten Gemeinde Spat-Schöntal, Krim von 1899-1910. Hat 18 Jahre in der Schule unterrichtet. Er widmete sich dem Dienst 1885-1920. Viele Jahre lang als Evangelist und kontinuierlicher Diener unterwegs, 1895 sogar nach Amerika. Diejenigen, die ihn kannten, nannten ihn einen "Prinzen unter den mennonitischen Predigern". Lebte 1889 in Margenau, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 722]
   
P64866. Peter Peter Schmidt (20.01.1860-30.05.1910) (#65167) geb. in Steinbach, Molotschna. Ältester in Steinbach. Mitgründer der evangelischen Mennonitischen Brudergemeinde an der Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 722]
   
P64865. Jakob Reimer. Reiseprediger der Mennonitischen Brudergemeinde Gemeinde. [35]; [95 S. 763]
   
P64864. Gerhard Harder. Reiseprediger der Mennonitischen Bundeskonferenz. [35]; [95 S. 763]
   
P64863. Abram Wall. Reiseprediger der Mennonitischen Brudergemeinde Gemeinde. [35]; [95 S. 763]
   
P64862. Jakob Quiring. Reiseprediger der Mennonitischen Bundeskonferenz. [35]; [95 S. 763]
   
P65059. Prediger Peter Jakob Neufeld (1821-1922) (#220930) wurde in der Chortitza Kolonie geboren, erlebte den Umzug nach die Bergthal Kolonie und dann 1874 die Auswanderung nach Kanada. Er wurde der "Hundert Joascha" genannt. Foto 1899. Lebte 1851 in Osterwick, Chortitza; 1860-63, 1869 in Bergthal Kolonie. [81 S. 338]; [712 Nr. 11 S. 6]
   
P65051. Tante Maria Enns mit der im Jahre 1630 gedruckten Bibel, die ihr Ururgroßvater Abraham von Riesen (1769-1823) von Preußen mit nach Nieder-Chortitza, Russland, gebrachte hat. Sein Sohn Jakob Abraham Friesen (1801-1886) (#69418) geb. in Neuendorf, Chortitza nahm die Bibel mit nach Bergthal und später nach Manitoba. 1877 verkauft er die Bibel an seinen Sohn, Prediger Heinrich Jacob Friesen (1842-1921) (#69639), Hochfeld, Ost-Reserve. Jakob Abraham Friesen
(1801-1886) (#69418) lebte 1840, 1845 in Schönfeld, Bergthal Kolonie. [81 S. 343]; [712 Nr. 2 S. 1]
   
P65113. Unbekannt. Taufe im Fluss. [674]
   
P65232. Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. Im "Christlichen Familienkalender" 1910. A. Kroeker. Halbstadt. [14]; [39]; [545]
   

P65902. Heinrich Heinrich Sawatzky (1861-1956) (#1108490) geb. in Muntau, Molotschna. Maler und Ältester. Autor des Buches "Templer memonitischer Herkunft. Winnipeg, 1955. Sawatzky, Heinrich. Mennonite Templers. Trans, and ed. Victor Doerksen. Winnipeg. 1990." Lebte 1883-86, 1906 in Pelestina; 1887-1902 in Wohldemfuerst, Kuban. [14]; [39]

   
P65289. Фабрика А. А. Унгер, Кичкас. Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. [39]
   

P65917. Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert. Календарь сельского хозяина на 1914 год. П. П. Сойкин. Санкт-Петербург. 1914. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. [14]; [39]; [73]

   
P65959. Erste Seite aus dem "Gesangbuch zum gottesdienstlichen und häuslichen Gebrauch in den Mennoniten-Gemeinden Rußlands". Exponat im Museum Saporoshje. [674]
   
P8352. Dorfgemeinde von Lysanderhöh, Am Trakt Kolonie. Diese Aufnahme wurde gemacht anlässlich des Jubiläums der 25 jährigen Lehrtätigkeit von Bruder Franz Bartsch im Dorfe Lysanderhöh. Fr. Bartsch ist der Autor der Broschure "Unser Auszug nach Mittelasien. 1. ist Prediger Hermann Neufeld. 2. Prediger Jakob Bergman. 3. Prediger P. Bergman. 4. Der

nach dem Tode von Ältester Johann Quiring gewählte Ältester Peter Wiens. 5. Lehrer Franz Bartsch. 6. Johann A. Bergman, Oberschulze der Ansiedlung von 1884 bis 1896. 7. Jak. D. Froese, Vorsitzer des L-W. Vereins von ungefähr 1912 bis zur Revolution 1918 als der Verein liquidiert wurde."

Hintere Reihe von l. n. r.:
1. Julius Peter Wiens (02.06.1885 Lysanderhöh - 04.03.1932 in Karaganda) (#1253850).                
2. Johannes Johan Dyck (16.04.1885 Lysanderhöh - 11.04.1948 Kanada) (#168774), Autor des  Buches „Am Trakt“.
3. Cornelius Peter Wiens (05.04.1882 Lysanderhöh - 18.07.1938 erschossen in Saratow) (#1254331).
4. Jakob Jakob Wiebe (27.01.1887 Lysanderhöh, Am Trakt - 04.01.1967 Beatrice, Nebraska USA) (#6796).
5. Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806).
6. Gustav Aron Töws (? - 1925) (#1240616).
7. Peter Peter Bergmann (03.10.1878 - 1935) (#1157847), Prediger.
8. Heinrich Johann Töws (07.12.1887 -) (#1254556).
9. Johannes Kornelius Fröse.
10. Wilhelm Franz Bartsch.

 Mittlere Reihe:
11. Johannes Dietrich Töws (13.03.1857 - 1935) (#1146237).
12. Jakob ???    Zangen.
13. Peter Peter Wiens (1880 Lysanderhöh - 1920 Lysanderhöh) (#1254447).
14. David David Fröse (07.02.1869 - 1921) (#1253837).
15. Abram Joh. Bergmann (02.11.1873 Hohendorf, Am Trakt - 07.04.1932 Karaganda) (#1254603).
16. Abram Peter Bergmann (13.10.1877 - 19.09.1961 Karaganda) (#1157799).
17. Gerhard Fieguth (14.03.1867 - 1930) (#19142).
18. Franz Abram Dyck.
19. Robert Franz Bartsch
20. Jakob Janzen.

Vordere Reihe:
21. Herrmann Peter Neufeld, Prediger .
22. Jakob Abram Bergmann (03.11.1852 - 01.08.1927) (#1157804), Prediger.
23. Peter Abram Bergmann (21.01.1850 - 1934) ( #1254616).
24. Peter Peter Wiens (16.02.1853 W. Preußen - 31.03.1931 Lysandarhöh) (#1253826).
25. Franz Bartsch, Autor der Broschure "Unser Auszug nach Mittelasien".
26. Johann Abram Bergmann (30.07.1844 - 01.04.1836 Lysanderhöh, Am Trakt) (#991212), Oberschultze der Ansiedlung von 1884 bis 1896.
27. Kornelius David Fröse (13.05.1868 - 01.04.1929) (#454720).
28. Jakob David Fröse (14.05.1870 - 24.08.1931) (#464093). Vorsitzer des Landwirtschaflichen Vereins von ungefähr 1912 bis zur Revolution 1918 als der Verein liquidiert wurde.
29. Aron Dietrich Töws (21.01.1863 - ?) (#1253828). [14]; [36]; [48 S. 134]

   
P8164. Konferenz der Prediger in Schumanowka, Kreis Slawgorod, 1914. [48 S. 163]
   
P8165. Prediger P. J. Wiebe in Orloff, Kreis Slawgorod. [48 S. 163]
   
P8146. Prediger Johann Bückert, Ökonom auf Neu-Berdjansk 1918. [48 S. 167]
   
P8087. D. D. Epp, Prediger-Ökonom auf Razin. [48 S. 175]
   
P8098. Wohnung des Prediger-Ökonomen auf Schwarzwald. [48 S. 173]
   
P8134. Prediger Dück, Ökonom auf Neu-Berdjansk. [48 S. 169]
   
P8176. Prediger Jakob Wall in Alexejfeld, Slawgorod. [48 S. 162]
   
P8368. 1921. Ritt zur Kirche in Orloff, Am Trakt Kolonie. [48 S. 132]
   
P8317. Kirche in Lugowsk, Neu Samara Kolonie. [48 S. 139]
   
P8316. Kirche in Pleschanowo, Neu Samara Kolonie. [48 S. 139]
   
P8287. Kirche der Mennoniten Brüdergemeinde in Gortschakowo, Ufa (Dawlekanowo) Kolonie. [48 S. 143]
   
P8292. Kirche der Mennoniten Brüdergemeinde in Beresowka, Ufa (Dawlekanowo) Kolonie. [48 S. 143]
   
P8290. Kirche der Mennonitengemeinde in Dawlekanowo. [48 S. 143]
   
P8444. Hochzeit von Jakob Aron Rempel (1883-1943) (#349212) Lehrer und Ältester geb. in Heuboden, Borozenko und Marie Sudermann (1885-1918) (#199472) auf Belenkoje, dem Gut der Eltern der Braut, Johann Sudermann (1848-1914) (#199468) geb aub dem Gut Neuteich, Taurida und Frau Katharina (geb. Heese) (1857-1921) (#197245) geb. in Ekaterinoslav. [14]; [48 S. 119]
   
P8354. Johann Quiring (12 Sept. 1851, Tessendorf bei Marienburg, Preußen - 09 Apr. 1912, Köppental, Am Trakt, Russland), (#342363). War Lehrer und Prediger in der Köppental-Orloffer Mennoniten Gemeinde. Von 1884 bis 1912 Ältester dieser Gemeinde. Gewählt als Nachfolger von David Hamm. Weitere Bilder und kleiner Artikel auf der Webseite Familien Quiring. [14]; [36]; [48 S. 134]
   
P8353. Vorstand der Köppental-Orloffer Mennonitengemeinde, Am Trakt Kolonie 1920. Sitzend, von l. n. r.: 1. Johann Bergmann (30 Jul. 1844, Preussen - 4 Jan. 1936, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#991212). Prediger und Oberschulze der Kolonie Am Trakt. Auf der Webseite Am Trakt. 2. Sein Bruder Jakob Bergmann (4 Nov. 1852 Preussen - 8 Jan 1927 Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#1157804). Prediger. Auf der Webseite Am Trakt.

3. Peter Wiens (16 Feb. 1853, Marienau, Gross Werder, Preussen - 31 März 1931, Lysanderhöh, Am Trakt, Russland), (#1253826). Prediger, ab 1912 Ältester der Gemeinde als Nachfolger von Johann Quiring. Ausserdem Heilpraktiker und Homöopath. Prediger. Webseite Familien Quiring.

4. Kornelius Nickel. Prediger, wurde zum Ältesten als Nachfolger von Peter Wiens gewählt. Daten nicht vorhanden.

Mitte, von l. n. r.: 1. Julius Siebert (09 März 1887, Ostenfeld, Am Trakt, Russland - 1943 in der Trudarmee, Gebiet Tscheljabinsk), (#1015425). Prediger. Auf der Webseite Am Trakt.

2. Peter Dyck, Lehrer.

3. Franz Quiring (18 Aug.1892, Köppental, Am Trakt, Russland-28 Okt.1944, in der Trudarmee), zwei mal in GRANDMA (#665080) und (#1032881). Sohn von Johann Quiring P8354. War Lehrer und Prediger. Mehr auf der Webseite Familien Quiring.

4. Johannes Töws (06 Okt. 1869, Fresenheim, Am Trakt, Russland-01 Sept. 1937 in Haft, Sibirien), zwei mal in GRANDMA (#1254793) und (#1014885). Prediger.

5. Jakob Penner, nichts bekannt, auch auf P66467 zusehen.

Hinten, von l. n. r.:

1. Kornelius Fröse (13 Mai 1868, Orloff, GW, Westpreussen-01 Apr. 1929, Hawarden, Saskatchewan, Kanada), (#454720). Diakon, ist mit seiner Familie 1927 nach Kanada ausgewandert. Auf der Webseite Am Trakt.

2. Johannes Penner (13 Dez. 1892, Ostenfeld, Am Trakt, Russland-22 Sept. 1976, Karaganda, Kasachstan, UdSSR), (#1254919). Prediger Am Trakt und in Karaganda. Einer der Gründer der dortigen Kirchengemeinde. Wurde wegen seiner Tätigkeit verhaftet. Auf der Webseite Am Trakt.

3. Jakob Schmidt, nichts bekannt.

4. Johann Quiring, Diakon und Wolostschreiber. Genau weis ich es nicht, aber es könnte auch ein Sohn von von Johann Quiring P8354  sein: (05 Mai 1876, Köppental, Am Trakt, Russland-1935). [14]; [36]; [48 S. 134]; [386]

   

P8313. Walzenmühle der Mehlgesellschaft "Brüder Loewen und A. Harder" in Dawlekanowo. Gegr. 1912 (U3249). Einer von den Besitzer war Prediger und Ältester Daniel Jakob Loewen (1872-1951) (#266101) geb. in Franzfeld, Yazykovo. Lebte 1898-1906 in Kondratyevka, Borissovo; Ufa Colony from 1909-18 in Dawlekanowo,

   
P8306. Ältester Franz Martens (?-?) (#1023070) und Frau Elise (geb. Ediger) in (?-?) (#1023069) in Dawlekanowo 1930. Familie lebte 1896 in Tashchenak, Taurida. [14]; [48 S. 141]
   
P8270. Lehrer und Ältester der Djejewer Mennonitengemeinde Isaak Krahn, Dolinowka, Orenburg Kolonie. [48 S. 146]
   
P8255. Heinrich Heinrich Rempel (1864-1924) (#148371) seit 1899 Prediger, 1911-1924 Ältester der Dejewer Mennonitengemeinde, Orenburg Kolonie. Lebte ab 1864 in Schönhorst, Chortitza; 1885-92 in Michaelsburg, Fuerstenland; 1895 in Petrovka, Orenburg; 1903 in Deyevka, Orenburg. [14]; [48 S. 148]; [99]
   
P8250. Von links: Ältester Abram Penner, Djejewka, Orenburg Kolonie. Daniel Dyck, Prediger Isaak Löwen, P. Dyck jun., Prediger, Peter P. Dyck, Frau Isaak Löwen, Mariechen Dyck, Frau P. P. Dyck, Frau Sara Driedger, Abram Dyck. [48 S. 148]
   
P8240. David Janz, Ältester der Mennonitengemeinde in Karaguj, Orenburg Kolonie. [48 S. 150]
   

P8383. Predigerkonferenz auf Arkadak 1912. Sitzend, von l. n. r.: 1. Prediger uns Lehrer Isaak Isaak Lehn (1857-1926) (#581498), aus Rosental, Chortitza Kolonie. Führte die Chortitzer Kirchenbücher. 2. Ältester Isaak Gerhard Dyck (1847-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, aus Rosental, Chortitza Kolonie. 3. Prediger, Lehrer und

Dichter Gerhard Gerhard Löwen (1863-1946) (#468333) geb. in Chortitza, Chortitza, aus Arkadak. Lebte 1886-91 in Osterwick, Chortitza; 1893-95 in Rosenthal, Chortitza. 1897-1903 in Chortitza, Chortitza; 1904-07 in Einlage, Chortitza.

Stehend Prediger von l. n. r.: 1. Johann Braun, Arkadak. 2. Abram Enns, aus Arkadak. Einer von den Letzten Predigern in Arkadak. Verbannt und im Gefängnis gestorben. 3. Aron David Klassen (1871-1919) (#452483), lebte 1895-1915 Eichenfeld, Jasykowo Kolonie. Während des Massakers in Eichenfeld ermordet. 4. Gerhard Heinrich Siemens (1878-1919) (#216395) geb. in Eichenfeld, Yazykovo, aus Neuendorf, Chortitza Kolonie. 5. Johann Nikkel (1859-1920) (#159929), aus Arkadak. Seit 1882 Prediger, in Chortitza geboren, 12 Jahre Lehrer in Kronsgarten, Chortitza Kolonie, ging 1894 nach New York, Ignatjewo und seit 1895 da Prediger, 1912 (1909) Woronezh, dann Arkadak, 1915 Rosenhof, Schoenfeld-Brasol, gestorben in Burwalde, Chortitza Kolonie. War Zentralschullehrer. 6. Johann Bückert, Arkadak. [14]; [48 S. 129]

   
P8341. Predigerbesuch auf einem Kamel. Wahrscheinlich im Gouvernement Samara. [48 S. 136]
   
P8324. Prediger Jakob K. Martens und Lehrer Jakob Töws in Dawlekanowo 1912. [48 S. 138]
   

P8303. Prediger und Lehrer Jakob Martens in Beresowka, Ufa (Dawlekanowo) Kolonie 1902. [48 S. 141]

Jakob Johann Martens (1861-1922) (#216979) geb. in Muntau, Molotschna. Lebte 1887 in Orloff, Sagradovka. Information von Andrej Krysanow. [14]; [393]
   
P8297. Lehrer und Prediger J. Tielmann in Dawlekanowo. [48 S. 142]
   
P8280. Cornelius Unrau und Frau. Stehend, links: J. B. Matthies und Frau, rechts: Prediger Martin Unrau, Kanzerowka, Orenburg Kolonie. [48 S. 144]
   
P8262. Prediger Loewen Isaak Jakob (1867-1946) (#226752) geb. in Schoenhorst, Chortitza, in Petrowka-Rodnitschnoje, Orenburg Kolonie. Landwirt, Prediger gewählt am 27.12.1900, und ordiniert am 17.01.1901, war lange in der Gefangenschaft. Lebte 1896 in Neuendorf, Chortitza; 1908, 1916 in Petrovka, Orenburg. [14]; [48 S. 146]
   
P8264. Haus von Prediger Isaak Löwen in Rodnitschnoje, Orenburg Kolonie. [48 S. 147]
   

P8239. Lepp Dietrich Aron (1857-1939) (#227336) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Landwirt, gewählt am 23.9.1894, ordiniert am 25.9.1891?. (wahrscheinlich 25.9.1894 W.V.) als Prediger in Dejewka, Orenburg, aus Dejevka. Frau Judith Bernhard Krahn (1859-1936) (#227330) geb. in Kronsweide, Chortitza. Lebten 1878-88 in Schoenhorst, Chortitza; 1890-93 in Olgafeld, Fuerstenland; 1894-1904 in Deyevka, Orenburg. [48 S. 150]

   
P8494. Franz Enns, Ältester der Mennonitengemeinde am Terek. [48 S. 113]
   
P8515. Bibelschule in Tschongraw, Krim 1924. Vorne, zweite Reihe, von links: 1. Prediger Gerhard Isaak. 2. Gerhard Peter Fröse (1867-1955) (#110620). Prediger der Brüdergemeinde in Barvenkovo. Mühlbesitzer (mit 2 anderen Teilnehmern) in Barvenkovo. Wurde 1909 wegen Missionsarbeit unter Russen, zusammen mit Unruh
Abram, verhaftet. 3. Gerhard J. Reimer. 4. Prediger Johann G. Wiens. 5. Prediger Abram H. Unruh, Lehrer und Prediger der Brüdergemeinde in Barvenkovo. Seine Frau war eine Katharina. Wurde 1909 wegen Missionsarbeit unter Russen, zusammen mit Froese Gerhard verhaftet. 6. Peter G. Warkentin. Konnte Prediger in Fuerstenland sein. [14]; [48 S. 109]
   

P8514. Lehrer und Prediger Karl Friedrichsen (1879-) (#518737) geb. in Saribasch, Krim und Frau Maria Fast (1877-) (#518736) geb. in Rudnerweide, Molotschna, in Karassan, Krim, später in Dawlekanowo. Familie lebte 1901 in Boragan, Krim; 1904 in Aktatschi-Busau, Krim, 1906-14 in Karassan, Krim; 1916 in Dawlekanowo. [14]; [48 S. 109]

   
P8558. Wilhelm Isaak Dyck (1854-1936) (#238989), Mühlbesitzer und Ältester der Mennoniten Brüdergemeinde in Millerowo. In Rosental, Chortitza Kolonie geboren, 1878-86 in Nikolaifeld, Yazykovo; 1889-93 in Reinfeld, Yazykovo; 1895 in Andreasfeld, Ekaterinoslav; 1898-1912 Millerovo, Don. Zum Prediger ordiniert 1892. [14]; [48 S. 102]
   
P8557. Mühle von W. J. Dyck, J. Nickel, W. Friesen und J. Siemens in Millerowo. Mühle der "Don-Gesellschaft". Besitzer: 1. Friesen W. I. (russ.). 2. Ältester Wilhelm Isaak Dyck (1854-1936) (#238989) geb. in Rosenthal, Chortitza. Lebte 1878-86 in Nikolaifeld, Yazykovo; 1889-93 in Reinfeld, Yazykovo; 1895 in Andreasfeld, Ekaterinoslav; 1898-1912 Millerovo, Don. 2. Nikkel Ja. I. (russ.). 3. Siemens Ja. P. Jahresproduktion: 385.000 Pud (1909); 44.0537 Rubel (1912). Arb.: 25 (1909); 25 (1912). Dampfmaschine 25 PS (1912). (U3038). [14]; [48 S. 102]
   
P8564. Prediger H. Plett und Frau in Friedensfeld, Sagradowka. [48 S. 101]
   
P8578. Ältester Johann Nickel in Sagradowka. [48 S. 100]
   
P8577. Hof von Prediger J. L. Dyck in Schönfeld. [48 S. 100]
   
P8587. Ältester Peter Janzen in Memrik. [48 S. 99]
   
P8589. Prediger Jakob J. Martens in Memrik 1920. [48 S. 99]
   
P8595. Prediger Jakob Martens in Kalinowo-Mariental 1910. Konnte Kalinowo (Marienort), Memrik Kolonie sein (WV). [48 S. 98]
   
P8600. Jakob Pätkau (1895-1947) (#435577), Ältester der Mennonitengemeinde in Memrik. Seit 1914 Lehrer in Schoenhorst, Chortitza Kolonie, seit 1917 Lehrer in Memrik. hier wurde er 1921 zum Prediger gewählt und 1922 als Ältester der Kalinower Mennonitengemeinde ordiniert. Mitglied der KsK wirkte an der Zeitung "Unser Blatt". [14]; [48 S. 98]
   
P8696. Tauffest in Nieder Chortitza in der Scheune von Johann Siemens. Mitte: Ältester Heinrich Winter. [48 S. 51]
   

P9545. Johann Martin Janzen (1885-1942) (#581344). Studierte Mathematik in Charkow. Lehrer in Ebenthal, Memrik und auf dem Gut von H. Sudermann bei Grishino. Prediger der B. G., in Bahndorf, Memrik. Teilnehmer der allgemeiner mennonitischer Bundes-Konferenz in Moskau 1925. 1934 verhaftet, kam frei, 1937 wieder verhaftet und zu 10 Jahren Verbannung verurteilt. Lebte in Herzenberg, 1911-12 in Barvenkovo, später in Memrik, Kotlarewka, 1916-18 in Ohrloff, Molotschna; 1924, 1930-32 in Bahndorf, Memrik; 1926 in Orlovo-Ivanovka, Donetsk; 1928 in Orlov, Memrik. [11 S. 117]; [13 S. 73]; [14]

P9667. Janzen Brüder. L-r, stehend: Lehrer Gerhard Martin Janzen (1893-1938) (#1110092) geb. in Ebenthal, Memrik; Müller Martin Janzen (1886-1934) (#1154238). Sitzend: Lehrer und Prediger Johann Martin Janzen (1885-1942) (#581344) und Kassierer Jakob (1888-1942) (#466635). Alle vier hat man geholt und nie wieder sind sie zurück gekommen. Lehrer Johann Martin Janzen lebte in Herzenberg, 1911-12 in Barvenkovo, später in Memrik, Kotlarewka, 1916-18 in Ohrloff, Molotschna; 1924, 1930-32 in Bahndorf, Memrik; 1926 in Orlovo-Ivanovka, Donetsk; 1928 in Orlov, Memrik. [11 S. 62]
   
Jakob Letkeman Familie mit Schwiegersohn Johann Martens in Olgafeld, Fürstenland. Von l. n. r.: 1. Ältester Johann Martens (1885-1935) (#705653) geb. in Olgafeld, Fuerstenland. Vor im sitzend seine Frau Maria Letkeman (1886-1965) (#705652) mit ihrem Sohn Johann (1906-1926) (#1035604). 2. Peter Letkeman (1896-) (#705658). 3. Jacob Letkeman (1893-1948) (#136676). 4. Vorne Oma Helena (geb. Löwen) (1862-1912) (#705604) geb. in Rosenthal, Chortitza. 5. Opa Jakob Letkeman (1862-) (#705603). ... Familie Letkeman lebte 1884-86, 1893, 1899 in Olgafeld, Fürstenland; 1890 in Michaelsburg, Fuerstenland. [99]; [14]
   
Ältester Johann Johann Martens (1885-1935) (#705653) Kirchengemeinde Olgafeld, Fürstenland. nach seiner Einwanderung in Canada. Foto ca.1930. Lebte 1908, 1913 in Olgafeld, Fürstenland. [99]; [14]
   
Johannes Quiring Ältester in Köppental-Orloff bis 1912. Konnte Johann Quiring (1851-1912) (#342363) gest. in Koeppental, Am Trakt sein. [99]; [14]
   
Jakob Martens Prediger und Lehrer in Davlekanovo. Foto1902. Sohn eines Predigers, beendete die Predigerschule in Basel, wurde Reiseprediger, Gründer der Armenschule in Beresowka, bei Dawlekanowo. [99]
   

P9543. Familie Isaak Peter Regehr (1864-1930) (#217717) geb. in Gnadenthal, Molotschna, Lehrer und Prediger der Mennoniten Brüder Gemeinde. Frau Elisabeth Letkeman (1869-1950) (#218059) geb. in Lichtfelde, Molotschna. Kinder: Anna (1889-1891), Elisabeth (1890-1992), Isaak (1892-1983), Peter (1894-1895), Katharina (1895-1926), Jakob (1897-1989), Anna (1899-1988), Peter (1902-1907) und Maria (1904-1922). Lebten 1889-99 in Kleefeld, Molotschna; 1907, 1922-26 in Alexanderkrone, Molotschna. [11 S. 118]; [13 S. 74]; [14]

   
P9524. Jakob Jantz (1834-1917) (#267117), Ältester der M.B. Gemeinde in Friedensfeld, Süd-Russland. [11 S. 142]; [13 S. 93]; [14]
   
P9523. Franz Martens und Frau, Ältester der Mennonitengemeinde in Davlekanovo, Ufa; er starb im Gefängnis. [11 S. 142]; [13 S. 93]
   
P9522. Peter Enns und Familie aus Grigorjevka, wanderten nach Kanada aus Er wurde hier Ältester der St. Elizabeth Gemeinde in Manitoba und starb plötzlich im Jahre 1944. [11 S. 142]; [13 S. 93]
   
P9521. Cornelius Harder und Frau. Ältester der Mennonitengemeinde zu Orlof, Sibirien. Er starb 1946 in Kanada. [11 S. 142]; [13 S. 93]
   
P9520. Von l. n. r.:: Diakon Isaak Thiessen, Rosenhof; Prediger Jakob Ens, Tiegenhof; Prediger Kornelius Epp, Neu- Rosenhof, Süd-Russland. [11 S. 142]; [13 S. 93]
   
P9519. Pastor Eduard Wuest, wohl nicht Mennonit; er hat aber auf unsere Gemeinschaft durch seine Freundschaft mit Ältester Lenzman und seine Wortverkündigung, solch einen Einfluss gehabt, dass ihm in unserer Geschichte ein Platz nicht versagt werden kann. [11 S. 143]; [13 S. 94]
   
P9518. Jakob Heinrich Janzen (1878-1950) (#110526) geb. in Steinbach, Molotschna, D.D., Lehrer, Prediger seit 1906 und Schriftsteller. Lebte 1903 in Pastwa, Molotschna; 1905 in Friedensdorf, Molotschna; 1909-15 in Tiege, Molotschna. Er starb 1950, in Kanada. Von seinen Schriften wären zu nennen „De Bildung”, „Aus meinem Leben”. [11 S. 143]; [13 S. 96]; [14]
   
P9517. Links: Abraham Peters, Prediger der M.B. Gemeinde, Sohn des Ältester Peters der Margenauer Gemeinde (Molotschna?). Er starb in Kanada in hohem Alter. Neben ihm der Evangelist und Prediger Jakob Reimer, M.B.G., der eine Auslegung der Offenbarung geschrieben hat. [11 S. 143]; [13 S. 96]
   
P9516. Wilhelm Enns aus Samojlowka, wanderte nach Kanada ein; war langjähriger Ältester der Springsteiner Gemeinde in Manitoba. Er starb im Jahre 1974. [11 S. 143]; [13 S. 96]
   
P9515. Martin Klassen, Grünfeld. [11 S. 147]; [13 S. 98]
   
P9514. Ältester Johann Quiring (1851-1912) (#342363) in Westpreussen geboren, kam 1855 nach Russland, war Lehrer und Prediger. Er wurde Ältester der Mennonitengemeinde in Samara und starb 1912. Man hat ihn einen „seltenen Mann” genannt. Lebte 1888, 1912 in Koeppental, Am Trakt. [11 S. 147]; [13 S. 98]; [14]
   
P9735. Abram Kornelius Fast (1886-1962) (#128229) geb. in Blumstein, Molotschna und seine junge Frau Louise, (geb. Haendiges) (1887-), aus Deutschland, auf ihrer Reise nach Russland. Photo: 1910. Studierte seit 1905 Predigerschule von Basel, 1908-1912 Theologie an der Universität Basel und Heidelberg. Durch den 1. Weltkrieg in Deutschland geblieben seit 1918 Prediger in Emden. Theloge, Verfasser und Herausgeber vielen Zeitschrifte: Freie Religion (1926-1929), Nachrichten-Blatt für ... (1929/30), Gemeindebrief der ... (1948-1949), Nachrichten für ... (1953-1957). [11 S. 167]; [13 S. 116]
   
P9465. Taufbild in Neuendorf, Chortitza im Jahre 1931. Vorne: Prediger Johann Matin Neufeld (1880-1938) (#223561), Ältester David Epp (1861-1934) (#127002) Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888), Herausgeber vo "Der Botschafter) aus Chortitza, Chortitza, Prediger Johann Abram Giesbrecht (1870-1939) (#768087) Wirkte auch in Zentral, Arkadak und Yazykovo. [11 S. 211]; [13 S. 156]; [14]
   
P9464. Bibelkursus in Welikoknjaschesk im Jahre 1924. Der Leiter und Lehrer war Prediger Johann J. Toews M.B.G. Er wurde weit und breit für solche Kurse eingeladen. Von Beruf war er Lehrer. Auch er ging durch tiefe Leiden und verschwand in der Verbannung. [11 S. 212]; [13 S. 157]
   
P9671. Franz Thiessen (1881-1950) (#405883) geb. in Rueckenau, Molotschna, Lehrer an der Zentralschule, Mitglied von AMLV in Davlekanowo, Ufa, Arbeiter im Mennozentrum in Moskau, zuletzt Lehrer und Prediger der M.B.G. in Kanada. Lebte 1902-11 in Rueckenau, Molotschna; 1914-24 in Davlekanovo, Ufa. [11 S. 61]; [13 S. 48]; [14]
   
P9668. Heinrich Klassen (1900-1969) (#480317) aus Donskaja, Neu-Samara und Frau Kaethe (1906-1998) (405887) geb. in Rueckenau, Molotschna, Tochter von Franz Thiessen (1881-1950) (#405883), Prediger, Lehrer an der Zentralschule, Mitglied von AMLV in Davlekanowo, Ufa. [11 S. 61]; [13 S. 48]; [14]
   
P9643. Jakob Wilhelm Reimer (1860-1948) (#173396) geb. in Alexanderkrone, Molotschna, bekannter Prediger und Bibelausleger der M.B. Gemeinden mit seiner jungen Frau Gertrude (geb. Neustädter) (1869-1920) (#405768). Sie sind in ihrer Flitterwoche im Jahre 1887. Lebten 1893-1910 in Rueckenau, Molotschna. [11 S. 74]; [14]
   
P9635. Ältester David Jakob Hamm (1822-1884) (#4685) in Preussen geboren, wurde dort zum Prediger gewählt; wanderte1852 nach Juschanlee, Molotschna. Anschließend zog er 1855 nach Hansau, Am Trakt. Er war von 1858-1884 Ältester der Köppental-Orloff Mennoniten Kirche in Kolonie "Am Trakt". Er trug wesentlich dazu bei, dass die Allgemeine Bundeskonferenz 1883, zustande kam. Er prägte auch den viel zitierten Ausspruch: „Einigkeit in den Hauptsachen, Freiheit im Nebensächlichem, und in allem Liebe.” GAMEO: Hamm, David. [11 S. 76]; [14]
   
P9629. Kornelius und Maria Epp. Epp diente viele Jahre lang als Lehrer; wurde von den Sowjets aus der Schule entfernt da er auch Prediger war. Etliche seiner früheren Schüler die bei den Sowjets zu Amt und Würden gekommen waren, haben ihn wiederholt beschützt und vor Kerker und Verbannung bewahrt. Schliesslich aber verbannte man ihn doch nach Solikamsk wo er dann auch, im Jahre 1948, umgekommen ist. [11 S. 78]
   
P9626. Prediger 1905-39 in Neuendorf, Chortitza Johann Giesbrecht (1870-1939) (#768087) und Frau Susanna Braun (1874-1937) (#768080). Als schon Prediger genommen waren diente er im Stillen so gut er es konnte. Wirkte auch in Zentral, Arkadak und Yazykovo. Lebten in Neuendorf, Chortitza. [11 S. 79]; [14]
   
P9642. Prediger August Straus (1863-1922) (#1042983) geb. in Schardau, Molotschna und Frau Maria Goossen (1870-1936) (#1042982) geb. in Ladekopp, Molotschna aus Spat, Krim. Er war der leitende Prediger der Lutheranerischen (kirchlichen) Gemeinde zu Spat. Mit den Brüdern aus den anderen (Menn. Lager (M.Br.G.) arbeitete er in Einigkeit und Frieden. Lebten 1901, 1906-10 in Spat, Krim; 1903 in Ewpatoria, Krim. [11 S. 75]; [14]
   

P9758. Fünf Brüder Regehr. Von l. n. r.: Heinrich Peter Regehr (1860-1919) (#109529) geb. in Gnadenthal, Molotschna, gest. in Kalantarovka, Caucasus. Gerhard Peter Regehr, (1866-1960) (#217718) Heirat in Reinfeld, Yazykovo, Mühlenbesitzer in Nikopol. Ältester Peter Peter Regehr (1856-1933) (#217715) geb. in Nikolaidorf, Molotschna, gest. in Margenau, Molotschna. Isaak Peter Regehr (1864-1930) (#217717) Heirat in Kleefeld, Molotschna, Lehrer. Jakob Peter Regehr (1851-1924). [11 S. 158]; [13 S. 109]; [14]

   
P9753. Familie Nikolai Friesen, Neu-Samara. Hinten in der Mitte steht der John, Ältester N. N. Friesen, B.C. [11 S. 159]; [13 S. 110]
   

P9709. Ältester Funk, Heinrich Heinrich (1880-1964) (#490514) aus Neuenburg, Chortitza mit seinem jüngsten Sohn Gerhard. Funk (#neu) . Hat in Basel, Schweiz Theologie studiert, war lange Jahre Religionslehrer an der Zentralschule in New York, Ignatjewer Ansiedlung. Dann wurde er Ältester der örtlichen Gemeinde und hat viel gelitten. Er wurde gefangen genommen, verbannt, entlassen und starb in Kasachstan. [11 S. 178]; [13 S. 127]; [250 S. 377]

   
P9708. Links: Ältester Johann Fast und Frau, Mennoniten Brüder Gemeinde. Rechts: Ältester Kornelius Wiens und Frau, Mennoniten Brüder Gemeinde. [11 S. 178]; [13 S. 127]
   
P9448. Silberhochzeit von Abram Isaak Matthies (?-?) (312961) und Anna (geb. Wiebe) (1847-1911) (#312955) geb. in Ladekopp, Molotschna, auf Prochladnaja, am Kaukasus, 1910 (zogen 1902 dahin). In der zweiten Reihe am rechten Ende ist Ältester Cornelius Wiens, M.B.G. Das kleine Mädel, bei der Mutter Schoss, ist jetzt Frau A. DeFehr, Kildonan, die kleine Blonde - ist Witwe W. Dyck, Niverville, zu ihrer Rechten sitzt Hulda Reimer, jetzt in Russland. Nur diese drei sind von den Obigen noch am Leben. Hulda Reimer ist wahrscheinlich Hulda Jakob Reimer (1901-) (#312966). Familie lebte 1888 in Wohldemfuerst, Kuban. [11 S. 227]; [13 S. 172]
   
P9601. Wilhelm und Maria Dyck. Maria, geb. Riediger war Lehrerin in der Stadt Kijev, wohl die erste mennonitische Lehrerin in Russland. Wilhelm Dyck, Ältester der M.B.G. starb in Manitoba. Wahrscheinlich Wilhelm Isaak Dyck (1854-1936) (#238989) geb. in Rosenthal, Chortitza und Maria (geb. Riediger) (1858-1890) (#201705). Lebten 1878-86 in Nikolaifeld, Jasykowo; 1889-93 in Reinfeld, Jasykowo; 1895-99 in Andreasfeld, Jekaterinoslaw; 1901 in Petrovka, Naumenko; 1903-12 in Millerovo. [11 S. 95]; [13 S. 51]; [14]
   
P9283. Ältester Wilhelm Isaak Dyck (1854-1936) (#238989) geb. in Rosenthal, Chortitza, Geschäftsmann in Russland, auch öffentlicher Arbeiter der M.B. Gemeinden. Lebten 1878-86 in Nikolaifeld, Jasykowo; 1889-93 in Reinfeld, Jasykowo; 1895-99 in Andreasfeld, Jekaterinoslaw; 1901 in Petrovka, Naumenko; 1903-12 in Millerovo. Er starb hier in Manitoba. [11 S. 63]; [14]
   

P9500. Mühle des Wilhelm Dyck (1854-1936) (#238989) geb. in Rosenthal, Chortitza (Ältester der Mennoniten Brüder Gemeinde zu Millerowo). Lebten 1878-86 in Nikolaifeld, Jasykowo; 1889-93 in Reinfeld, Jasykowo; 1895-99 in Andreasfeld, Jekaterinoslaw; 1901 in Petrovka, Naumenko; 1903-12 in Millerovo. [11 S. 189]; [13 S. 138]; [14]

   
P9314. Wilhelm Dyck (1854-1936) (#238989) geb. in Rosenthal, Chortitza in Millerowo, sein Sohn Willie (1903-1971) (#59344) steht vor ihm. Geschäftsmann und Gemeindeleiter der M.B.G. Von l. n. r.: David Klassen; Cornelius Abram DeFehr (1881-1979) (#201720) geb. in Einlage, Chortitza (nach anderen Quellen in
Kronsweide, Chortitza); Jakob Riediger (1883-1950) (#238976) geb. in Alexanderkrone, Molotschna. Кornelius Jakob Martens (1876-1974) (#213444). [11 S. 160]; [13 S. 111]; [14]
   
P9465. Taufbild in Neuendorf, Chortitza im Jahre 1931. Vorne: Prediger Johann Matin Neufeld (1880-1938) (#223561), Ältester David Epp (1861-1934) (#127002) Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888), Herausgeber vo "Der Botschafter) aus Chortitza, Chortitza, Prediger Johann Abram Giesbrecht (1870-1939) (#768087) Wirkte auch in Zentral, Arkadak und Yazykovo. [11 S. 211]; [13 S. 156]; [14]
   
P9434. Ältester Franz Enns, Terek, später Kanada. [11 S. 232]; [13 S. 177]
   
P9391. Paul Schaefer (1899-1969) (#218440) geb. in Eigenfeld, Kuban, Lehrer in Kaukasus. Später Prinzipal der M.C.I. in Gretna, Manitoba, und Ältester der Blumenorter Gemeinde in Manitoba. Lebte 1923 in Wohldemfuerst, Kuban. [11 S. 246]; [13 S. 191]; [14]
  
Quellen:
1. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger Weissenthurm, Deutschland.
  

2. Foto von Karen Jensen (Homepage).

3. Teilnehmer der Allgemeinen mennoniten Konferenz in Russland, 13-18 Januar 1925. Moskau.

11. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 2nd rev. edition in 1977.

13. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.

14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2019. Beschreibung.

17. Fotos und Information von Willi Janzen, alle seine Berichte.

18. Bilder und Fotos Russlandmennoniten im Web.

27. Jasykowo; ein Mennonitisches Siedlungsschicksal am Dnjepr: Gruendnung - Bluete - Untergang. Loewen (Löwen), Julius: Winnipeg, Manitoba: Selbstverlag, 1967.

29. Fotos und Informationen von Tamara Born, alle ihre Fotos.

33. Fotos und Informationen von Margarete Pasytsch (geb. Schmidt) aus Gummersbach, alle ihre Berichte.

35.  Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

36. Fotos und Informationen von Alexander Wiens aus Minden, alle seine Fotos.

39. Berichte, Karten und Fotos von Viktor Petkau aus Dortmund, alle seine Berichte.

40. Fotos und Informationen von Ludmila Böhm aus Lemgo, alle ihre Fotos.

41. Foto und Informationen von Lydia Friesen (geb. Esau) , alle ihre Berichte.

43. Information von Maria Feer (Email).

45. Fotos über Leninpoler von Elena Klassen aus Petershagen.

47. Fotos und Informationen von Artur Thiessen aus Oberhonnefeld, sein Bericht.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

50. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Band 2. Der grosse Leidensweg. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. North Clearbrook. 1954.

51. Orenburg am Ural. Die Geschichte einer mennonitisehen Ansiedlung in Russland. Peter P. Dyck. Abbotsford 1951.

52. Fotos von Johann Martin Janzens Sohn - Daniel Janzen (Detmold).

57. Fotos und Informationen von Maria Krahn, alle ihre Fotos.

61. Das Petkau Buch. Viktor Petkau. Dortmund. 2005.

65. Karten, Fotos und Informationen von Abram Klassen (1919-2015) aus Espelkamp, alle seine Berichte.

67. Berichte, Fotos und Informationen von Andreas Tissen, alle seine Berichte.

69. Fotos und Informationen von Walter Unrau, alle seine Berichte.

71. Fotos und Dokumente von Nikolaj und Alla Krylow, Universität Melitopol, alle ihre Berichte.

73. Werbung. Mennonitische Industrie und Handel in russischen Publikationen.

76. Fotos und Informationen von Jakob Esau, alle seine Fotos.

81. Diese Steine, die Russlandmennoniten. Adina Reger und Delbert Plett. Manitoba. 2001. Von der "D. F. Plett Historical Research Foundation" runterladen.

82. Fotos und Informationen von Stefan Froehlich (Email).

84. Berichte, Fotos und Informationen von Waldemar und Irina Penner aus Kalletal, alle ihre Berichte.

87. Froese Book 93 (1755-1993). Redekopp, David J. 1993.

93. Dokumente und Bilder von Viktoria Kipka, alle ihre Berichte.

95. Buch "Die Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Rußland (1798- 1910) im Rahmen der mennonitischen Gesamtgeschichte. Peter M. Friesen. Halbstadt, Odessa. 1911." Teil 1a, Seiten 1-393. Teil 1b, Seiten 394-776. Teil 2, Mennoniten in Nord-Amerika. Seiten 1-160. (gotisch)

96. Auf den Spuren der Ahnen (1882-1992), Die Vorgeschichte und 110 Jahre der Deutschen im Talas-Tal in Mittelasien. Robert Friesen. Minden. 2000.

97. Fotos und Informationen von Katharina Kokorski (geb. Rezlav) aus dem Kreis Siegen, alle ihre Berichte.

98. Fotos und Information von Jakob Barch aus Westerwald, alle seine Berichte.

99. Fotos und Information von von Edward Krahn aus Canada, alle seine Berichte.

109. В колониях меннонитов: Ам-Тракт и Аулие-Ата. (russisch)

111. Saints and Sinners: The Mennonite Kleine Gemeinde in Imperial Russia, 1812 to 1875. Plett, Delbert F., Steinbach. 1999. (englisch)

112. Einer von vielen. Die Lebensgeschichte von Prediger Aaron. P. Toews. Von Olga Rempel. Winnipeg, Manitoba. 1979.

116. Zeitschrift "Christlicher Familienkalender" Herausgeber Abram J. Kröker in Halbstadt, später in Odessa. Erschienen 1897-1915, und 1918-1920.

117. Zeitschrift "Mennonitisches Jahrbuch". Herausgeber (1903-1910) Heinrich Dirks und (1911-1913) David Epp. Druck von H. Lenzmann in Groß-Tokmak und H. Ediger in Berdjansk. Erschienen 1903-1913.

118. Dokumente, Fotos und Informationen von Helene Bergen, alle ihre Berichte.

156. Berichte, Fotos und Information von Loran Unger aus USA, alle seine Berichte.

215. Descendants of Jacob Dyck and Elisabeth Jaeger: Kronsthal, Chortitza, Russia to North America, 1800-1990. Stevenson, Elias, Joyce.

352. Suckau, Werner. Unsere Heimat war "Bergtal" im Tschu-Tal. Geschichte unserer Vorfahren. Entstehung und Leben des Dorfes. Das Gemeindeleben (Grünfeld, Jurjewka und Bergtal). Zeugnisse der Bergtaler. Waldbröl. 2009. S. 159.

393. Fotos, Dokumente und Informationen von Andrej Krysanow, alle seine Berichte.

414. Fotos und Informationen von Charlotte McCrae, alle ihre Berichte.

545. Zeitschrift "Christlicher Familienkalender". Herausgeber Abram J. Kröker in Halbstadt, später in Odessa. Erschienen 1897?-1915, und 1918-1920.

674. Quelle unbekannt.

712. Zeitschrift "Preservings". Gründer und Herausgeber Delbert Plett. 1993-2014. Manitoba. Englisch. Ausgaben 1993-2014 kann man als .pdf- Datei von "Preservings Archive" runterladen.

741. Адрес-Календарь Уфимской губернии на 1906 - 1914 годы. Уфа. Werbung.

       
  
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am 20 Juli, 2019