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Gut Kopaschlee (Philipp Philipp Wiebe), am Asowschen Meer

 

Von Rita Dick (Email) (Webseite), alle ihre Berichte.

 

Ortsseiten mennonitische Guts und Gutbesitzer in Russland.

Mennonitische Guts und Gutbesitzer in Russland. Von Viktor Petkau.

Bilder und Fotos mennonitische Gutbesitzer und Guts (Chutors) in Russland.

 

 

Gutsname: Kopaschlee
Weitere Gutsnamen:
Ortsnummer: D1655
Koordinaten:
Admin. Zuordnung:
Gouvernement Taurida, Melitopol Ujesd, Juskujskaja Wolostj. Таврическая губерния, Мелитопольский уезд, Юзкуйская волость. Adresse: Jelan-Sagatsch, Taurida.
Erworben: geerbt
(1867)?
Topografische Lage: [562]
Landfläche:
2.800 Dess. (1867)?
Einwohnerzahl:

Zusatzinformationen: Ein Teil vom Gut Kampenhausen (Stokopani) (D1278) am nordlichem Ufer des Asowschen Meeres.Von den 6700 Dess., die Philipp Wiebe (#53874) seinen zwei Söhnen hinterließ, erbte Philipp Philipp Wiebe (1851-1882) (#689512) 2800 Desjatin Land.

Das Gut wurde Kopaschlee genannt. Der Name „Kopaschlee“ stammt von den dort vor vielen vielen Jahren ansässig gewesenen Tataren und heißt auf deutsch "die brotreiche Niederung".
Nach dem Philipp Ph. Wiebes Tode teilten die Kinder (Philipp, Johannes, Alexander und Katharina) dieses Gut auf. Die Besitzlage änderte sich erneut nach dem Tod von Johann (1906) und durch die Heirat 1901 von Katharina (#689518) (Sie wurde ausbezahlt.)
Philipp Philipp Wiebe (#689515) (1875-1948) nannte sein Gut mit 1270 Desjatin „Rasdolje“. Das ist russisch und bedeutet auf deutsch "Die Weite". Alexander Philipp Wiebe (1877-1916) (#689517) erbte das Gut „Kopaschlee“ mit 1530 Desjatin.

Im Jahre 1908 im Besitz von Katharina Heinrich Wiebe 2.818 Dess. im Jahre 1908. Späterer Besitzer Alexander Wiebe, wahrscheinlich Katharinas Sohn. Zu dieser Zeit 10.150 Morgen (2.375 Dess.). (eine Erklärung von Rita Dick: Katharina Heinrich Wiebe, geb. Klassen #689514 (1851- 1914), die Frau von Ph.Ph. Wiebe (#689512) und die Mutter von Philipp Wiebe (#689515) (1875 1948) und Alexander (#689517) (1877-1916).

Hauptbeschäftigung: Getreide. Viehbestand: 20 Zugpferde, 30 Ochsen, 20 Kühe, Hunderte von Schafen, Züchtpferde.
Arbeiter: 50 Vollzeit, 200 im Sommer, 8 im Haus. Schullehrer, der die Ausbildung bis zum Gymnasium anbietet. 1905 Kosaken geschickt, um Anwesen zu beschützen.
1917 floh, kehrte 1918 mit der deutschen Besatzung zurück, flüchtete jedoch erneut, als die Deutsche Truppen abzogen.

Guts von Nachkommen von Johann Martin Cornies (1741-1814).

Quellen: [14]; [23]; [333 S. 14]; [125 S. 97, 108]; [408]; [530]

 
   
Quellen:
14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2018. Beschreibung.
 

23. Fotos und Informationen von Rita Dick (Webseite), alle ihre Berichte.

125. Mennonite Estates in Imperial Russia. Second Edition rev. and expanded. Helmut Huebert. Winnipeg, Canada. 2008.

333. Jahresbericht des Bevollmaechtigten der Mennonitengemeinden in Russland in Sachen der Unterhaltung der Forstkommandos im Jahre 1908. Von Michael Penner.

408. Informationen aus dem Privatarchiv von Frau Heiderun v. Issendorff, die Ururenkelin von Philipp Wiebe (1816-1870).

530. Johann Philipp Wiebe. Sein Leben und Wirken in der Mennoniten Siedlungen in Rußland. Regehr N. Steinbach, Manitoba. Echo-Verlages, Buch 8, 1952.

 
 

Bilder und Fotos Gut Kopaschlee (Philipp Philipp Wiebe), am Asowschen Meer.

Ortsseite Gut Kampenhausen (Wiebe, Cornies), am Asowschen Meer. Von Rita Dick.

Ortsseite Gut Rasdolje (Philipp Philipp Wiebe), Taurida. Von Rita Dick.

 
Zuletzt geändert am 21 Februar 2019