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Gut Matheis, bei Orenburg Kolonie

 

Mennonitische Guts und Gutbesitzer in Russland. Von Viktor Petkau.

Ortsseite Orenburg Kolonie.

Bilder und Fotos Orenburg Kolonie.

 


Gutsname: Matheis
Weitere Gutsnamen: Matheis Chutor,
Mathies.

Ortsnummer: D1126
Koordinaten:
Admin. Zuordnung:
Erworben: 1890-95
Topografische Lage: [33 F4]
Landfläche:
Einwohnerzahl: 55 (1926)
Konfession: evangelisch
Zusatzinformationen: Die Kolonie (Vorwerk) lag etwa 20 km im S von Orenburg. Sie gehörte zu den kleineren evangelischen Gemeinden, die neben den zahlreichen mennonitischen Kolonien in der Umgebung Orenburgs in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden. Diese ev. Kolonien wurden vor allem von Kolonisten aus dem Gebiet Odessa und aus Besarabien gegründet. Es handelte sich dabei hauptsächlich um wohlhabende Bauern. Die Gemeinde Mathies gehörte zum Kirchspiel Orenburg. Der Zusatz „Chutor“ täuscht oft über die Größe der Orte. Vielfach handelte es sich um kleiner Dörfer mit 20 bis 60 Einwohner. Die Gemeinden waren in der Regel wirtschaftlich nicht in der Lage einen Lehrer für ein ganzes Jahr zu bezahlen. Es kamen deshalb Wanderlehrer zum Einsatz, die von Siedlung zu Siedlung zogen.
Quellen: [2 1964, S. 26)
 
 
Information und Quellen aus Orte in den Mennoniten in Russland bis 1943 lebten.
   
Quellen:
14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2018. Beschreibung.
 

2. Heimatbuch die Deutschen aus Russland. (HB) Stuttgart: Landmannschaft die Deutschen  a. Russland. 1954-2007.

33. Karte der deutschen Siedlungen im Raum Alt-Samara, Ufa-Dawlekanowo, Orenburg, Neu-Samara und Aktjubinsk. Bearbeitet von Dr. K. Stumpp. In „Heimatbuch der Deutschen aus Rußland“ 1964.

   
Zuletzt geändert am 22 November 2019