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Gut Dshaw-Borju (Jakob Gerhard Martens), Krim

 

Ortsseiten mennonitische Guts und Gutbesitzer in Russland.

Mennonitische Guts und Gutbesitzer in Russland. Von Viktor Petkau.

Bilder und Fotos mennonitische Gutbesitzer und Guts (Chutors) in Russland.

 

 

Gutsname: Dshaw-Borju (Gut)
Weitere Gutsnamen:
Джавбурю, Dshawburju, Dschav-Boryu.

Ortsnummer: D1043
Kolonie (menn.): Krym
Koordinaten:
Admin. Zuordnung:
Krym, Ujesd Perekop.
Adresse Kurman-Kemeltschi, Taurida
Erworben: 1868 gekauft, 1901 geerbt.
Topografische Lage: [140]; [125
S. 346, 392]
Landfläche:
1.531 Dess. (1901) geerbt; 513 дес. 852 саж. (gehörte 1901 Peter Schroeders Erben).
Einwohnerzahl:
 Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 6 Mennoniten, die in Dschaw-Borju, Crimea geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen:
Etwa 5 Werst nord-westlich von Karassan, Pachtkolonie auf Peter Heinrich Schroeder (1838-1896) (#207857) seinem Land. 1868 gekauft alles zusammen 12.487 Dessjatin Land (in der Krym und Molotschna) und das Gut Novo-Nikoljsk, beim verschuldeten Gutsbesitzer Lew Nikolajewitsch. 1901 erbten dieses Land seine Kinder. Gut Dshaw-Borju  gehörte Jakob Gerhard Martens (1868-1942) (#276820) und Albertina Peter (geb. Schroeder) (1875-1958) (#207864). Zuerst lebten die Martens auf dem Anwesen des Vaters in Tächtschenak und zogen dann auf die Krim. Zwischen 1902 und 1906 errichtete man in der Nähe des Dorfes Dschav-Boryu einen Gutshof mit Wohnhaus, Getreidespeicher, Scheunen, Keller, Eishaus, Gärten, gepflanzter Wald. 11 lebende Kinder, Lehrerin Anna Penner auf dem Anwesen. Jakob experimentierte mit Getreide, entwickelte "Martens Golden Wheat"
Einige Grünflächen auf dem Grundstück sind an türkische und moldauische Ziegen- und Schafbesitzer vermietet. In den frühen 1920er Jahren aus ihrem Anwesen vertrieben. Foto [125 S. 412]

Quellen: [14]; [110 S. 264-269]; [125 S. 34]; [333 S. 12];
 
 
Information und Quellen aus Orte in den Mennoniten in Russland bis 1943 lebten.
   
Quellen:
14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2018. Beschreibung.
 

110. Die Krim war unsere Heimat. Durksen, Martin. Winnipeg, Manitoba, Selbstverlag, 1977.

125. Mennonite Estates in Imperial Russia. Second Edition rev. and expanded. Helmut Huebert. Winnipeg, Canada. 2008.

140. Topografische Karte Krim 1922 (1 Zoll = 10 Werst). Mennonitische Orte von Viktor Pekau hervorgehoben.

333. Jahresbericht des Bevollmaechtigten der Mennonitengemeinden in Russland in Sachen der Unterhaltung der Forstkommandos im Jahre 1908. Von Michael Penner.

   
Zuletzt geändert am 25 Februar 2018