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Friesendorf (Tschemerinsk, Stalindorf), bei Judenplan Kolonie

 

Judenplan Kolonie.

 

 

Ortsname: Friesendorf
Weitere Ortsnamen: Stalindorf (seit 1928), Tschemerinsk, Чимиринск.
Kolonie (menn.):
Mutterkolonie:
Admin. Zuordnung:
Gebiet Dnjepropetrowsk/ Rayon Nikopol, Dnjepropetrowsk/ Nikopol/ Friesendorf. Post Friesendorf, Bahnhof Pawlopole, Kreisgebiet Pjatichatki.
Gründungsjahr: 1924
Topografische Lage: [25 B6]; [720];
Landfläche: 1.264 ha
Einwohnerzahl: 32 (1940), 635 (1941), 874 (1942), 388 (1942, davon 31 Fam. ohne Oberhaupt)
Konfession: jüd./mennonitisch

Grandma 7: In der "Grandma 7" CD sind 2 Mennoniten, die in Stalindorf, Ukraine geboren sind, beschrieben.
Zusatzinformationen: Die ursprünglich jüdische und mennonitische Kolonie lag etwa 40 km im O von Kriwoj Rog. Sie wurde 1928 in Stalindorf umbenannt und Rayonzentrum. Zahl der deutschen Einwohner: 1941:32, 1942:388. Nach der Ermordung der jüdischen Einwohner 1941/42 wurde das Dorf mit deutschen Streusiedlern aufgefüllt und erhielt den Namen Friesendorf. Die Neusiedler kamen aus den umliegenden Dörfern. 1942 wurde eine 4-klassige Schule eröffnet. Obst wurde auf 10 ha, Wein auf 12 ha und Gemüse auf 9 ha angebaut. 1942 gab es 170 Höfe, von denen jeder 0,5 ha Hofland besaß. Insgesamt wurden 1.264 ha bearbeitet. Im  Eheregister, Mennoniten in Friesendorf 1942 sind 19 Familien und 103 Personen aufgelistet. Im Familienverzeichnis des Dorfes Ebenfeld von K. Stumpp 1942 sind 19 Ehen aufgelistet. 1942: Post Friesendorf, Bahnhof Pawlopole. 04.02.1931 - август 1941 - Сталиндорф, во время оккупации - Фризендорф.
Quellen: [2 1958, S. 190]; [3]; [4]; [14]; [158 S. 479]; [243]

 
 
Information und Quellen aus Orte in den Mennoniten in Russland bis 1943 lebten.
   
Quellen:
2. Heimatbuch die Deutschen aus Russland. (HB) Stuttgart: Landmannschaft die Deutschen  a. Russland. 1954-2007.
 

3. „Stumpp-Erhebungen 1941-1942“  in „Heimatbuch der Deutschen aus Rußland“ 1956-1964.

4. Handbuch Russland-Deutsche (mit Ortsverzeichnis ehemaliger Siedlungsgebiete). Mertens, Ulrich. Nürnberg.  2001.

14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2018. Beschreibung.

25. Karte der deutschen Siedlungen im Gebiet (Oblast) Dnepropetrowsk (ehem. nördl. Teil des Gouv. Jekaterinoslaw. Bearbeitet von Dr. K. Stumpp. In „Heimatbuch der Deutschen aus Rußland“ 1958.

158. Diese Steine, die Russlandmennoniten. Adina Reger, Delbert Plett. 2001. Manitoba. Von der "D. F. Plett Historical Research Foundation" runterladen.

243. Liste von Mennoniten die 1942 in nicht mennonitischen Dörfer lebten. Aus dem Dorfbericht von K. Stumpp 1942.

720. Karte Rajon Stalindorf 1930er Jahre. (ukrainisch) mit Judenplan, deutsche Orte in den auch Mennoniten leben konnten sind von Viktor Petkau hervorgehoben.

 

 

 

Skizze Friesendorf (Tschemerinsk, Stalindorf), bei Judenplan Kolonie 1942

Gezeichnet von der K. Stumpp Gruppe.

Skizze vergrößern.

Skizze Friesendorf (Tschemerinsk, Stalindorf), bei Judenplan Kolonie 1942. Gezeichnet von der K. Stumpp Gruppe. Auf der Webseite ЦГЭАУ.

 

 

 

Karte des Rayons Friesendorf (Tschemerinsk, Stalindorf), bei Judenplan Kolonie 1942

Gezeichnet von der K. Stumpp Gruppe.

Karte vergrößern.

Karte des Rayons Friesendorf (Tschemerinsk, Stalindorf), bei Judenplan Kolonie 1942. Gezeichnet von der K. Stumpp Gruppe. Auf der Webseite ЦГЭАУ.

 

 

 

Bilder und Fotos Friesendorf (Tschemerinsk, Stalindorf), bei Judenplan Kolonie.

Friesendorf, Judenplan Kolonie in Google My Maps. Von Andreas Tissen und Viktor Petkau.

Liste von Personen aus der Kolonie Judenplan im Jahre 1852.

Prediger in Baratov, Schlachtin, Judenplan und Kusmitsky.

Eheregister des Dorfes Friesendorf. Aus dem Dorfbericht von K. Stumpp 1942. (von Elli Wise)

Kopie vom Archivdokument Dorfbericht von Friesendorf (Tschemerinsk, Stalindorf), bei Judenplan Kolonie von K. Stumpp 1942. Auf der Webseite ЦГЭАУ. 56 Seiten. Hinweis von Viktor Petkau.

Juden in Südrussland und Ukraine im Buch "Diese Steine, die Russlandmennoniten". Adina Reger und Delbert Plett. Manitoba. 2001. S. 479.

Zuletzt geändert am 26 Juni 2019