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Bilder und Fotos Neu-Halbstadt,
Molotschna Kolonie

 
  Ortsseite Neu-Halbstadt, Molotschna Kolonie.
 
Bilder und Fotos Molotschna Kolonie.
  Bilder Molotschna Kolonie, Ort unbekannt.
   
 

Diese Bilder und Fotos wurden uns 2010 von Anatolij Prosorow-Reger, Ehemann von der verstorbener Schriftstellerin Adina Reger übergeben. Einige diese Fotos erschienen in ihrem Buch "Diese Steine" aber in schwarz-weiss, einige (aus Chortitza Kolonie) hat sie mir schon 2002-03 zur Verfügung gestellt, und sind auf dieser Seite zu sehen. Der größte Teil wurde aber noch nicht veröffentlicht. Helene Bergen hat den Text abgeschrieben und die Bilder für das Web vorbereitet.

Später wurden hier auch Bilder aus anderen Quellen hinzugefügt. Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Ort erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (6/63)

  
   
   

P64514. Diakonissenheim "Morija" in Neu-Halbstadt, Molotschna. [39]; [752 1936 S. 389a]

   

P64515. Mädchenschule in Neu-Halbstadt, Molotschna. [39]; [752 1936 S. 389a]

   

P64494. Kirche zu Neu-Halbstadt, Molotschna Kolonie. [39]; [752 1936 S. 116a]

   
P64549. Jakob Abraham Löwen (5.02.1872 - 3.05.1938) (#671085) geb. in Muntau, Molotschna. Seine Mutter hat nach dem Tod ihres Mannes, alleine 6 Kinder erzogen. Nach Beendung der Dorfschule besuchte er die Zentralschule in Halbstadt. Nach Beendung der Pädagogischen Klassen arbeitete er 14 Jahre als Lehrer an der Lichtenauer Schule. Am 10 April 1904 wurde er von der Lichtenauer Mennonitischen Gemeinde zum Prediger gewählt. 1905 schloss er sich des neu gegründeten Molotschnauer
Evangelischen Mennoniten Bürgergemeinde an. 1906 wurde er bis 1914 Reiseprediger. 1907 zog die Familie nach Fürstenau, wo die neue Filiale der Lichtenauer M.G. –„Allianzgemeinde“ eröffnet wurde. Um den älteren Söhnen das Studium zu ermöglichen, zog die Familie nach Neu-Halbstadt. 1914 wurden seine Söhne zum Staatsdienst eingezogen, dann auch Jakob. Danach arbeitete er als Lehrer in Lindenau, bis die Familie nach Tiegenhagen zog. Am 3.10.1925 wanderte die Familie nach Kanada aus, wo er weiter der Gemeinde gedient hat. Lebte 1896-99 in Lichtenau, Molotschna; 1907 in Fürstenau, Molotschna; danach Neu-Halbstadt, Molotschna; danach Lindenau und Tiegenhagen, Molotschna. [14]; [35]; [50 S. 460]
   
P64572. Heinrich Adrian. Im Sommer 1919 wurden in den Mennonitischen Dörfern Pferde von der Roten Armee eingesammelt. Dafür mussten Männer aus den Dörfern die Pferde zum Sammelpunkt nach Neu-Halbstadt bringen. Zehn Männern: Heinrich Adrian, Peter Enns, David Wölk aus Fischau und Abram Wiebe, Jakob Wiens, Johann Hildebrandt, Johann Isaak, Jakob Mandtler und Gerhard Riediger kamen danach nicht zurück. Wie sich später rausstellte, wurde alle in dem Russendorf Almeljnik mit Säbeln zerhackt und in Löchern vergraben. [35]; [50 S. 227]
   
P64594. Abram Jakob Kröker (11.12.1863 - 21.11.1944) (#97818) hat sich durch Selbststudium weitergebildet. Er ist in Rosenort, Molotschna geboren und später nach Krim gegangen, wo er mit Jakob Kröker christliche Literatur verfasst, gedruckt und verbreitet hat. Prediger seit 1891. Herausgeber von "Christlichen Familienkalender" und "Friedensstimme", Mitglied der Verlagsgeselschaft "Raduga". Durch seine kritischen Äußerungen gegen die Kommunistischen Regimes, war er oft auf der Flucht.
Nach großen Abenteuer konnte er nach Kanada auswandern, wo er als Schriftsteller und Buchhändler gearbeitet hat. Seine Büchern: „Fehovah hilft“, „Meine Flucht“, „Unsere Brüder in Not“, „Bilder aus Sowjet-Russland“ und andere. Lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim; 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [50 S. 55]
   
P64628. Postkarte der Gesellschaft "Raduga" in Neu-Halbstadt, Molotschna. Besitzer: Neufeld Peter Jakob (1824-1909) (#neu). Braun Heinrich (Leiter). Von Alexander Panjko. Rückseite vom P64628. [19]
   
P64629. Rückseite von der Postkarte der Gesellschaft "Raduga" in Neu-Halbstadt, Molotschna, P64628. Besitzer: Neufeld Peter Jakob (1824-1909) (#neu). Braun Heinrich (Leiter). Von Alexander Panjko. [19]
   

P64677. Kornelius Peter Bergmann (25.02.1872 - 17.12.1937) (#479082) geb. in Ladekopp, Molotschna mit Frau Ida Staschau (1880-) (#682636) und Tochter. Sein Vater war Prediger Peter Bergmann in Ladekopp. Er besuchte die Zentralschule in Orloff und Pädagogischen Klassen in Neu-Halbstadt. Er war Lehrer in Neuhof und später in Schönau, Molotschna. Er besuchte 3 Jahre das Lehrerinstitut in Petersburg und wurde Lehrer der deutschen Sprache in der Zentralschule und an den Pädagogischen Klassen in

Neu-Halbstadt, Molotschna. Nach 10 Jahren, studierte er an der Universität in Jena (Deutschland) Pilosophie. Nach einem Zusammenbruch, konnte er 15 Jahre keine öffentliche Arbeit machen. In dieser Zeit hat er in Russland christliche Traktate und Testamente in 35 Sprachen vorbereitet und fing an Lehrerkonferenzen mitzuarbeiten. Er war ein begnadeter Schriftsteller. Er schrieb über Tierschutz, besonder viel über die Vogelwelt. 1917 predigt er unter den russischen „Evangelischen Christen“ in Melitopol, wofür er ins Gefängnis eingesperrt wurde. Er starb in der Verbannung. [14]; [35]; [49 S. 110]
   
P64649. David David Nickel (30.08.1853 - 31.08.1940) (#239450) geb. in Rudnerweide, Molotschna. Nach der Schule hat er sich in einer Privatschule in Steinbach für den Lehrerberuf vorbereitet. Mit 20, hat er als Lehrer angefangen zu arbeiten und war 18 Jahre dabei. Die Stationen: 1 J. in Orechow, 2 J. in Neu- Halbstadt und 15 Jahre in Steinfeld, Molotschna. 1878 sind seine Eltern und Geschwister nach Amerika und Kanada ausgewandert. 1881 wurde er in der Rudnerweider Mennonitengemeinde zum
Predigtamt berufen. Im folgenden Jahr wurde zum Prediger ordiniert. 1891 wurde er zum Ältesten gewählt. Am 3.12.1896 reiste er nach Petersburg als Abgeordneter der Mennonitengemeinden von Rußland. 1898-1900 besuchte er Samara und Orenburg. 1909 und 1911 fuhr er nach Sibirien: Omsk, Pawlodar und Barnaul. Als Mitglied des Schulrates besuchte er jährlich Schulen in Molotschna. 1927 mit 74 Jahren, legte er das Ältestenamt nieder. Sein Sohn Abram David Nickel wurde der Nachfolger. Am 21.01.1931 flüchtete er in die Alt-Kolonie. Hier starb er im Alter von 87 Jahren. Familie Lebte 1876 in Halbstadt, Molotschna; 1884-90 in Steinfeld, Molotschna; 1893-98 in Grossweide, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 323]
   
P64674. Julius Jakob Tießen (1.01.1872 - 23.09.1938) (#1030543) geb. in Münsterberg, Molotschna. Er besuchte die Zentralschule und war zwei Jahre in der Lehrerschule in Neu-Halbstadt. Nach Absolvierung der Pädagogischen Klassen trat er seine erste Lehrerstelle in Paulsheim, Molotschna an, wo er von 1891 bis 1922, 31,5 Jahre als Lehrer tätig war. Weil er auch noch Prediger war, verbot die rote Regierung als Lehrer zu arbeiten. Während dieser Zeit erhielt er zwei Auszeichnungen (Denkmünzen) von der
Kaiserlichen Regierung. Zusätzlich war er Prediger der Margenau-Landskroner Mennoniten Gemeinde. Obwohl er 1929 in Moskau die Einreiseerlaubnis nach Kanada und Freikarte erhielt, wurde er von den Roten zurück geschickt. Später zog die Familie nach Sibirien, wo die in der Nähe von Omsk bis 1937 lebten. Julius wurde verhaftet und in die Verbannung geschickt, um nie wieder zurückzukehren. [14]; [35]; [49 S. 151]
   
P64666. Abram Aaron Klassen (1870-1943) (#267246) geb. in Gnadenfeld, wo er die Zentralschule besucht hat. Abram hat in Barmen, Deutschland die Missionsschule absolviert. Er war zeitlang Lehrer und wurde 1910 Prediger der Gnadenfelder Filialen in der Krim: Ogus-Tobe und Sanona. Hier war er Mitglied des Schulrats. Seine Frau war eine geborene Rempel aus Gnadenfeld oder Ogus-Tobe. Aus der Krim ging er nach Halbstadt und arbeitete als Religion und Deutschlehrer an den „Pädagogischen
Klassen“. Gleichzeitig diente er als Prediger an der Mennoniten Gemeinde Neu-Halbstadt. Er wurde Nachfolger von Ältesten Heinrich Unruh in Muntau. Als die Kommunisten die geistliche Arbeit unmöglich machten, zog er nach Melitopol. Er wurde trotz seines schwerkranken Zustands verhaftet und verbannt in den Norden, zusammen mit seiner Frau. 1943, auf dem Weg in die Verbannung ist Abram in einem Viehwagon gestorben. [14]; [35]; [49 S. 205]
   
P64992. Prediger Bernhard Harders Denkmal auf dem Neuhalbtädter Kirchhof. Bernhard Abram Harder (25.03.1832-01.10.1884) (#37422) geb. in Halbstadt, Molotschna, gest. in Muntau. 1860 zum Prediger der Kirche Orloff-Halbstadt gewählt. Herausragender Prediger, Lehrer und Dichter. m Jahr 1872 beendete er seine Lehrtätigkeit und verbrachte 3 Jahre als reisender Evangelist. Von 1879 bis 1880 Sekretär des Gebietsamtes in Halbstadt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   

P64986. Heinrich Simon Franz (1812-1889) (#12708). Zuerst Lehrer in Fesenthal, Molotschna. 1835-1844 Lehrer in Gnadenfeld, Molotschna. 1846-1858 in der Chortitzer Zentralschule (insgesamt 12 Jahre). Er war ein tüchtiger Mathematiker und für die Kirchenmusik schrieb er das "Choralbuch" von 1860 mit Noten. Er diente Chortitza für 12 Jahre. Gründung einer eigenen Privatschule in Gnadenfeld. Nach einigen Jahren Privatlehrer auf dem Gut von Jakob Dyck in Rosenhof bei Brodsky. 1880 in Ruhestand

getreten, wohnhaft in Neu-Halbstadt, Molotschna. Sammelte Gedichte des 1884 verstorbenen Predigers Bernhard Harder (von ihm herausgegeben bei J. F. Richter, Hamburg, 1888). Als Mensch war Franz eine durchaus hervorragende Persönlichkeit. "Seine Persönlichkeit war eine imponierende, fast erhaben war der Eindruck, den er bei der ersten Begegnung machte: der Stempel des Genialen trat eindrucksvoll bei ihm hervor" (Friesen). Und doch war er ein schwerer Charakter, dem es unmöglich war, sich zu beugen oder leicht den Verhältnissen anzuschmiegen. Auch seine außergewöhnliche Strenge in der Schule - A.A. Neufeld nennt sie eine "drakonische" Strenge - erklärt sich teilweise durch seinen schroffen Charakter und seine intensive Erregbarkeit. Letztere kam besonders beim Rechenunterricht zum Vorschein. Seine grausamen Strafen brachten ihn nicht selten in Schwierigkeiten mit der Schulverwaltung. Und doch trotz all diesem waren alle seine ehemaligen Schüler stolz, "Lehrer Franz' Schüler" gewesen zu sein, selbst die späteren "Brüder", obwohl der von Anfang an ein erbitterten Gegner der Brüdergemeinde war. [14]; [35]; [95 S. 162]
   

P64966. Denkmal in Neu-Halbstadt, Molotschna von 1854 (Podwod-Zeit). [35]; [95 S. 488]

   

P64943. Zweites Halbstädter Zentralschulgeäude in Neu-Halbstadt, Molotschna (erbaut 1860). [35]; [95 S. 597]

   

P64942. Neues Halbstädter Zentralschulgeäude in Neu-Halbstadt, Molotschna (erbaut 1893). [35]; [95 S. 597]

   
P64939. Heinrich Heinrich Franz (6.09.1847-3.10.1894) (#531298) geb. in Chortitza, Chortitza. Lehrer der Halbstädter Zentralschule 1874-1880. Gutbesitzer und Gründer der Fabrik Franz und Schröder. Lebte 1875-81 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 598]
   

P64930. Halbstädter Mädchenschule in Neu-Halbstadt, Molotschna. [35]; [95 S. 621]

   

P64917. Diakonissenheim "Morija" in Neu-Halbstadt, Molotschna. [35]; [95 S. 658]

   

P64911. Abram Jakob Kröcker (1863-1944) (#97818) geb. in Rosenort, Molotschna. Prediger seit 1891. Herausgeber von "Christlichen Familienkalender" und "Friedensstimme", Mitglied der Verlagsgeselschaft "Raduga". Lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim; 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [14]; [35]; [95 S. 672]

   

P64904. Modernes (um 1910) mennonitisches Wohnhaus in Neu-Halbstadt, Molotschna. [35]; [95 S. 675]

   

P64878. Fabrik "Franz und Schröder" in Neu-Halbstadt, Molotschna (frühere "Seidenhasplerei"). [35]; [95 S. 696]

   

P64871. Mennonitisches Bethaus in Neu-Halbstadt, Molotschna. [35]; [95 S. 703]

   

P65390. Liste der Einwohner von Neu-Halbstadt (Nowo-Molotschansk), Molotschna Kolonie, die Landbesitz hatten, in der Zeitung "Таврические губернские ведомости № 22, от 15 марта 1916 года". (russisch/deutsch) von Peter Franz. [377]

   
Foto 1. Школа сестер милосердия Мория. Фото 1910 г. Das Diakonissenheim "Morija". Foto 1910. [71]
   
Foto 2. Das Diakonissenheim "Morija" in Neu-Halbstadt. Hier wurden auch Krankenschwestsern ausgebildet. [11 S. 122]
   
Foto 3. Школа сестер милосердия Мория. Основано и перестроено в 1912. Das Diakonissenheim "Morija", gegründet (1909) und umgebaut 1912. [71]
Foto 3a. Kurz vor dem Krieg wurde diese Anstalt sehr erweitert und in einem neuen, zweistöckigen Gebäude in Neu-Halbstadt untergebracht. [4 S. 73]
   
Foto 4. Die Mädchenschule in Halbstadt. Foto: August 1997. [1]
   
Foto 5. Die Mädchenschule in Halbstadt. Foto: August 1997. [1]
 
Foto 6. Das Gebietsamt in Halbstadt ursprünglich. Es wrude 1816 gebaut. 1845 wurde ein neues Gebäude für das Gebietsamt in Neu-Halbstadt gebaut. Heute ist hier ein Laden. [11 S. 133]
   
Foto 7. Das ehemalige mennonitische Gebietsamt in Neu-Halbstadt. Im Keller dieses Gebäudes wurden viele mennonitische Männer, die in den Jahren 1937-38 von der NKWD verhaftet wuden, knieend durch einen Kopfschuss von hinten getötet. Die Leichen wurden in der Nacht in einem Massengrab geheim begraben (Aus "Preservings", Nr. 13, Seite 1). Foto: August 1997. [1]
 
Foto 8. Diese Tafel hängt am Gebietsamt in Halbstadt. Im Text geht es darum, dass sich 1917-1918 in diesem Gebäude der revolutionäre Kommissariat und der Stab der Rotarmisten der Stadt Molotschansk befanden. Foto: August 1997. [1]
   
Foto 9. Ehemalige Verlagsgesellschaft "Raduga". Heute - Wohnheim. Foto: 1997. [1]
 
   
Foto 10. Das zweite Zentralschulgebäude in Neu-Halbstadt. Erbaut 1860. [11 S. 182]
   
Foto 11. Das dritte Schulgebäude von 1895. Die mennonitische Zentralschule, erbaut 1860. Das Gebäude wird als Parteibüro gebraucht. Foto: August 1997. [1]
   
Foto 12. Открытка с видом меннонитской церкви в с Ной-Гальбштадт 1905. Ansichtskarte, die mennonitische Kirche in Neu-Halbstadt ca. 1905. Erbaut 1858. [71]
   
Foto 13. Kirche in Neu-Halbstadt 1905. [11 S. 136]
   
Foto 14. Открытка с видом улицы ведущей из Ной-Гальбштадта в Гальбшта... Ansichtskarte, Strasse in Neu-Halbstadt nach Halbstadt. [71]
   
Foto 15. Открытка с видом Центральной школы в с Ной-Гальбштадт 1905 г. Ansichtskarte, Zentralschule in Neu-Halbstadt, 1905. [71]
   
Foto 16. Открытка с видом школы для девочек с Ной-Гальбштат основана ... Ansichtskarte, Mädchenschule in Neu-Halbstadt gegründet 1874, Gebäude erbaut 1910. Foto ca. 1910. [71]
   
Foto 17. Die Mädchenschule in Neu-Halbstadt in ihrer ursprünglichen Gestaltung. [3 S. 187]
   
Foto 18. Здание волостного управления. Gebäude des Gebietsamtes. [71]
   
Foto 19. Schüler und Leher der Zentralschule in Neu-Halbstadt, Molotschna Kolonie. [83]
   
Foto 20. Obstgarten in Neu-Halbstadt, Molotschna Kolonie. [83]
   
Foto 21. Abram Kroeker (1863-1944) (#97818) geb. in Rosenort, Molotschna. Prediger seit 1891. Herausgeber von "Christlichen Familienkalender" und "Friedensstimme", Mitglied der Verlagsgeselschaft "Raduga". Lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim, 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [11 S. 147]; [14]; [50 S. 55]
   
Foto 22. Abram Jakob Kroeker (1863-1944) (#97818) geb. in Rosenort, Molotschna und Frau Aganetha (geb. Langeman) (1874-1962) (#99531) geb. in Margenau, Mol., mit ihren Kindern. A. Kroeker war der bekannte Editor der Zeitung „Die Friedensstimme". Die Familie lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim, 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [11 S. 52]; [14]
   
Foto 23. Modernes mennonitsches Wohnhaus in Neu-Halbstadt. [11 S. 60]; [11 S. 104]
   
Foto 24. Denkmal in Neu-Halbstadt, Molotschna von 1854 (Podwod- Zeit). Wurde von der Regierung gesetzt als Anerkennung für die Dienste, die unsere Bruderschaft während des Krim Krieges geleistet hatte. [11 S. 106]
   
Foto 25. Familie Johann Rempel aus Neu-Halbstadt, Molotschna. Hinten: John, Kommerzschüler, jetzt in Ontario, neben ihm seine Schwester Susie, jetzt Peters, Windsor. Neben der Mutter — Corny; neben dem Vater Peter. [11 S. 117]
   
Foto 26. Pred. Gerhard Harder und Familie, Neu-Halbstadt, Molotschna. [11 S. 158]
   

Foto 27. Familie Jakob Fehdrau (1865-1922) (#397141), Neu-Halbstadt, Gutsbesitzer in Marianowka. Frau Maria (geb. Bahnman) (1867-1946) (#168480), Kinder: Elisabeth (Frau Johann Dyck) (1891-), Katharina (Frau Jakob Dyck) (1892-1993), Maria (1894-1995), Peter (1896-1920), Jakob (1899-1928) und Nicolai (1904-1989). Die Revolution nahm ihr Gut, einen Sohn und zwei Schwiegersöhne: Jakob Dyck (7.12.1890-1919) (#225752) von der Zeltmission, ermordet, und Dr. Johann Dyck (1889-) (#225753), den die „Weissen" mitnahmen. [11 S. 160]; [14]

   
Foto 28. Wenn das Leben am rosigsten scheint 16 Jahre alt. In Neu-Halbstadt, Molotschna. Zweite von links, die jetzige Frau Maria Friesen, Gienbush, starb 1974. [11 S. 168]
   

Foto 29. Kommerzschüler Neufeld, Gerhard Jakob (#neu), aus Halbstadt. Studierte 2 Jahre im Kommerzinstitut in Moskau, 1918-23 Universität in Simferopol, Krym. 1924-38 Arzt in Dawlekanovo. Heiratete Margaretha Dyck, Tochter des Zentralschullehrers und Bankdirektor in Neu-Halbstadt David Dyck. Verhaftet am 11.02.1938, sein Sohn Ernst war ca. 1975 Matheprofessor an der Universität Ufa. [11 S. 182]; [6 S. 76, 86]; [7 S. 426]; [50 S. 42]

   

P9575. Heim der Familie Johann Janzen, in Orechow. [11 S. 106]

Heim der Familie Jakob Fehdrau, Neu-Halbstadt, Molotschna. [13 S. 63]

   
P9703. Heinrich Simon Franz (1812-1889) (#12708). Er gehört zu den Lehrern, die unseren Schulen ihren Charakter gegeben haben. Lebte und unterrichtete vor 1835 in Fesenthal, Molotschna, 1835-44, 1850 in Gnadenfeld, Molotschna; 1846-47 und 1856-58 in Chortitza, Chortitza; 1852 in Neuhof, Taurida, dann auf dem Gut von Jacob Dyck am Rosenhof bei Brodsky, ab 1880 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [11 S. 181]; [14]; [13 S. 130]
   
P9317. In Neu-Halbstadt. Die Strasse die früher„Wagsaljnaja" hiess, vor dem Willms Haus. Sommer 1972. [11 S. 278]; [13 S. 221]
   
P8960. Strasse in Neu Halbstadt, Molotschna mit Zentralschule und Wolost. [48 S. 65]
   
P8938. Post in Neu Halbstadt, Molotschna. [48 S. 67]
   
P8909. Sitzung der HalbstädterWolostverwaltung und der Dorfschulzen im Februar 1913. Erste Reihe, von links: P. Löwen, Ladekop, Molotschna; P. Friesen, Blumstein, Molotschna; P. Epp, Petershagen, Molotschna; J. Harder, Neu Halbstadt, Molotschna; A.
Voth, Muntau, Molotschna; Alt. H. Unruh, Muntau, Molotschna; Nikanowitsch, Semskij Natschalnik; D. Dick, Oberschulze; W. W. Schmidt, Beisitzer, Muntau; D. Klassen, Präsident in Forsteiangelegenheiten; H. Fast, Neu Halbstadt; J. Rempel, Tiegenhagen, Molotschna; J. Riediger, Blumstein, Molotschna. [48 S. 70]
   
P8903. Mädchenschule in Neu Halbstadt, Molotschna. [48 S. 71]
   
P8882. Obstgarten in Neu Halbstadt, Molotschna. [48 S. 73]
   
P8874. Wohnhaus in Neu Halbstadt, Molotschna 1943. [48 S. 73]
   
P8875. Kirche der Mennonitengemeinde in Neu Halbstadt, Molotschna. [48 S. 73]
   
P8880. Haus von Johann Peters in Neu Halbstadt, Molotschna. [48 S. 73]
   
P8877. Diakonissenanstalt "Morija" in Neu Halbstadt, Molotschna 1910. [48 S. 73]
   
P8873. Zentralschule in Neu Halbstadt, Molotschna 1895. [48 S. 73]
   
P8871. Strasse in Neu Halbstadt, Molotschna. [48 S. 73]
   
P8934. Belegschaft der Verlagsgesellschaft "Raduga" in Halbstadt 1912, anlässlich des 25 jährigen Bestehens. Dritte Reihe von vorne, vierter von links: Abram Kröker Herausgeber von "Christlichen Familienkalender" und Redakteur der "Friedensstimme",
David Isaak, Geschäftsführer der Buchhandlung, Heinrich Braun, Direktor, Peter Perk (1857-1939) (#528599) Kolporteur, Kornelius Klassen, Geschäftsführer. Prediger Abram Kroecker (1863-1944) (#97818) geb. in Rosenort, Molotschna. Lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Crimea; 1909 in Neu Halbstadt, Molotschna. [48 S. 68]; [14]
   
P8906. Vierte Klasse der Mädchenschule in Neu Halbstadt 1917. Lehrer B. H. Unruh. Lehrerinnen: Tina Willms, S. Klassen, Olga Willms und zwei Russinnen. Benjamin Heinrich Unruh (1881-1959) (#133597) geb. in Temir Bulat, Krim, Lehrer an der Kommerzschule in Halbstadt. Lebte 1908-10, 1914-18 in Halbstadt, Molotschna. [48 S. 71]; [14]
   
P8876. Schwesternfest in "Morija" in Neu Halbstadt. Oben, von links: Hausvater Friesen, Dr. Tavonius, Dr. Heinrichs. Dr. Erich Tavonius (1872-1927) (#1026002), Chefarzt des Muntauer Krankenhauses. [48 S. 73]; [14]
   
P8884. Heinrich Franz (1847-1894) (#531298) geb. in Chortitza, Chortitza; gest. in Bachmut, Memrik. Mitinhaber der Fabrik "Franz und Schröder" und Gutbesitzer. Lebte 1875-81 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [48 S. 72]; [14]
   

P8885. Fabrik Franz und Schröder in Halbstadt. Heinrich Franz (1847-1894) (#531298) geb. in Chortitza, Chortitza; gest. in Bachmut, Memrik. Mitinhaber der Firma "Franz und Schröder" und Gutbesitzer. Lebte 1875-81 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [48 S. 72]

   

P66442. Predigerkonferenz in der Molotschnaja, 1918. Erste Reihe vorne: 1. Franz Buckert, Jekaterinowka. 2. Fast, Neu-Halbstadt. 3. A. Klassen, Halbstadt. 4. H. Unruh, Muntau. 5. Kornelius Wiens, Halbstadt. 6. Benjamin Unrun, Halbstadt. 7. Epp, Petersnagen.

Mittlere Reihe: 1. Fast, Raduga. 2. Klassen, Jasykowo. 3. Bartels, Judenplan. 4. Olfert, Jasykowo. 5. Quiring, Jasykowo. 6. Plennert, Wiesenfeld. 7. P. Fröse, Sibirien. 8. Wolf, Molotschnaja.

Hintere Reine: 1. Wolk, Fischau. 2. Wiebe, Sagradowka. 3. Sawatsky, Schlachtin, 4. Derksen, Barwenkowo. 5. Janzen, Rudnerweide. 6. Driediger, Schönfeld. [250 S. 357]

   
       
       
  
Quellen:
1. Berichte, Fotos und Informationen von Adina Reger und Anatolij Prosorow-Reger, alle ihre Berichte.
     

6. Die Mennonitische Ansiedlung bei Ufa am Uralgebirge, 1894-1938. Hein, Gerhard (Hrsg.): Bad Bergzabern /Winnipeg, Man., 1975.

7. Huebert Helmut T. Mennonites in the Cities of Imperial Russia. Volume II: Alexandrovsk, Ekaterinoslav, Kharkov, Moscow, Nikopol, Odessa, Omsk, St. Petersburg, Tokmak. Springfield Publishers, 2008.

11. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 2nd rev. edition in 1977.

13. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.

14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2018. Beschreibung.

19. Dokumente, Fotos und Informationen von Alexander Panjko aus Nowgorodskoje, Ukraine, alle seine Berichte.

35.  Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

39. Berichte, Karten, Dokumente und Fotos von Viktor Petkau, alle seine Berichte.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

50. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Band 2. Der grosse Leidensweg. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. North Clearbrook. 1954.

71. Fotos und Dokumente von Nikolaj und Alla Krylow, Universität Melitopol, alle ihre Berichte.

83. Fotos und Informationen von Maria Martens.

95. Buch "Die Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Rußland (1798- 1910) im Rahmen der mennonitischen Gesamtgeschichte. Peter M. Friesen. Halbstadt, Odessa. 1911." Teil 1a, Seiten 1-393. Teil 1b, Seiten 394-776. Teil 2, Mennoniten in Nord-Amerika. Seiten 1-160. (gotisch)

250. Erinnerungen aus Ignatjewo im Lichte Geschichtlicher Wandlungen. Hamm, Oscar H.: Saskatoon, Sask.: 1980.

377. Fotos, Dokumente und Informationen von Peter Franz, alle seine Berichte

752. Zeitschrift "Mennonitische Warte". Herausgegeben von A. B. Dyck. 1935-1938. Winnipeg. Canada. (gotisch)

       
   
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am 26 Juli, 2019