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Bilder und Fotos Ebenfeld (Oberdorf), Kalantarowka Kolonie

 

Ortsseite Ebenfeld (Oberdorf), Kalantarowka Kolonie.

Bilder und Fotos Kalantarowka Kolonie.

 

 

Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Ort erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (12 Fotos)

 

   

P64583. Abram Jakob Konrad mit Familie (23.01.1865 - 26.10.1918) (#109363) geb. in Rosenort, Molotschna. Hier besuchte er die Dorfschule beim Lehrer Holzrichter. Seine vollen vier Dienstjahre hat er auf der Försterei Alt-Berdjan bei Melitopol verbracht. Er heiratete die Tochter des Diakonen der Mennoniten Bürgergemeinde von Rückenau – Katharina Gerhard Braun (1869-1899) (#109364) geb. in Waldheim, Molotschna. Sie

hatten 4 Kinder. Er war ein erfolgreicher Bauer und vergrößerte seine Wirtschaft in Alexanderkrone. Im Dorf hat er sehr viel Unternommen. Z.B. war er zusammen mit Heinrich Fast lange Zeit Verwalter der Gesellschaftsmühle. Beim Bauen der Zentralschule half er mit Baumaterialbeschaffung. Zweite Frau Katharina Johann (geb. Dirks) (1866-1949) (#109371) geb. in Bruderfeld, Krim. Sie hatten noch 8 Kinder. 1914 zog Abram nach dem Kaukasus, wo er in Kalantarowka ein großes Stück Land kaufte. Das Land war sehr fruchtbar, so dass er zum Wohlstand kam, was in den späteren Jahren ihm zum Verhängnis wurde. Die Kommunisten haben unter der Anleitung eines Feldschers (Gehilfsarzt) einen Überfall auf die Familie vorbereitet. Dabei wurde Abram erschossen. Seine Familie, außer zwei Kindern, wanderte 1924-1926 nach Kanada aus. Familie lebte 1894-1914 in Alexanderkrone, Molotschna; 1914-19 in Kalantarowka, Kuban. [14]; [35]; [50 S. 144]
   
P64582. Abram Abram Konrad (6.06.1898 - 27.12.1943) (#109368) geb. in Alexanderkrone, Molotschna. Nach der Schule absolvierte er die Handelsschule. 1918 wurde er in Katalanowka in der M.B.G aufgenommen und getauft. Hier wurde er als Mitarbeiter am Worte Gottes gewählt. Sein Vater Abram Jakob (#109363) wurde 1918, bei einem geplanten Überfall erschossen. Die Familie und er selbst, haben den Überfall überlebt. 1922 heiratete er Eva Johann Epp (1902-1989) (#109433). 1925 zog er nach
Fürstental, Suworowka. Hier wurde er zum Prediger ordiniert und als Leiter der Gemeinde gewählt. 1929 fuhr er nach Moskau, um die Papiere für die Auswanderung zu besorgen. Als er zurück kam um die Familie für die Auswanderung zu holen, wurde er an der Bahnstation verhaftet. Er wurde für drei Jahre in die Verbannung auf eine Insel bei Murmansk geschickt, wo ihm die Zehen an den Füßen abgefroren waren. Seine Familie durfte zu ihm kommen. 1933 wurde er entlassen und die Familie ist wieder in den Süden gefahren, wo sie in Neu-Hoffnung, auf der Ansiedlung Trakehn (Konesawod), im Nord Kaukasus im Kolchos aufgenommen wurden. 1937 wurde Abram wieder verhaftet. Wie er ums Leben gekommen ist, ist nicht bekannt. Familie lebte 1923-35 in Kalantarovka, Caucasus. [14]; [35]; [50 S. 146]
   
P64663. Isaak Pöttker (#neu) stammt aus Wernersdorf, Molotschna. Er bildete in seinem Heimatsdorf einen Sängerchor. Um seine Ausbildung zu vervollständigen, ging er ins Ausland und besuchte in Berlin die Bibelschule. In England besuchte er einen medizinischen Kurs. Später hat er nebenbei als Homöopathiearzt gearbeitet. Er heiratete Luise Wolf (#neu). Isaak hat hauptsächlich in Mennonitischen Dörfern an der Molotschna und in umliegenden Russendörfern gearbeitet. 1928 war er den ganzen Winter in
Petersburg in der russischen Bibelschule. Wie auch andere Prediger wurde er gezwungen in den Kaukasus zu fliehen. Hier lebte er im mennonitischen Dorf Kalantarowka. Er wurde verhaftet und nach langer Untersuchungshaft zum Tode verurteilt. Nach dem seine Frau einen Antrag auf Begnadiegung gestellt hat, wurde das Todesurteil auf 10 Jahre Verbannung nach Sibirien geändert, wo er als Zahnarzt arbeiten dürfte. Über sein späteres Schicksal ist nichts bekannt. [35]; [49 S. 220]
   
P64644. Kornelius Abraham Wiens (3.11.1866-1944) (#373011) geb. in der Kuban Kolonie. Er war viele Jahre Lehrer in Kuban. 1901 wurde er mit Johann J. Fast zum Prediger gewählt und ordiniert. 1905 wurde er als Ältester von David Schellenberg in Rückenau ordiniert. 1926 feierte er als Arbeiter am Wort, sein 25 Dienstjubiläum. 1932.1933 wurde er nach Irbit, Uralgebirge mit seiner Frau in die Verbannung geschickt. Aus der Heimat und Amerika bekamen sie Lebensmittel geschickt. Da sie nach der
Freilassung nicht zurück in die Kuban dürften, sind sie an dem Verbannungsort geblieben. Dann zogen sie nach Gabli und Kalantarowka. [14]; [35]; [49 S. 366]
   

P9758. Fünf Brüder Regehr. Von l. n. r.: Heinrich Peter Regehr (1860-1919) (#109529) geb. in Gnadenthal, Molotschna, gest. in Kalantarovka, Caucasus. Gerhard Peter Regehr, (1866-1960) (#217718) Heirat in Reinfeld, Yazykovo, Mühlenbesitzer in Nikopol. Ältester Peter Peter Regehr (1856-1933) (#217715) geb. in Nikolaidorf,

Molotschna, gest. in Margenau, Molotschna. Isaak Peter Regehr (1864-1930) (#217717) Heirat in Kleefeld, Molotschna, Lehrer. Jakob Peter Regehr (1851-1924). [11 S. 158]; [13 S. 109]; [14]
   

PW0043. Heinrich J. Janzen Familien in Lichtfelde, Molotschna. Heinrich Janzen (1885-1933) (#741398) geb. in Silberfeld, gest. in Kalantarovka, Caucasus und Katharina (geb. von Bergen) (1888-1924) (#1075271) geb. in Schoenau, Sagradovka mit ihrer ältester Tochter Tina (4 Jahre alt) (1906-1986) (#1157955). Sie zogen nach Neu-Schönsee, Sagradovka im Januar 1911 zu Tinas Bergen Familie. Familie lebte 1906-22 in Neu Schoensee, Sagradovka. Foto 1910. [14]; [18]

   
PW0050. Heinrich J. Janzen Familien in Lichtfelde, Molotschna. Heinrich Janzen (1885-1933) (#741398) geb. in Lichtfelde, Molotschna, gest. in Kalantarovka, Caucasus und Katharina (geb. von Bergen) (1888-1924) (#1075271) geb. in Schoenau, Sagradovka. Familie lebte 1906-22 in Neu Schoensee, Sagradovka. Foto 1910. [14]; [18]
   

PW0052. Die Familie Janzen in Lichtfelde, Molotschna. Witwe Margaretha Janzen (geb. Dyck) (1850-1911) (#1026282) mit ihren 5 Kindern und deren Ehepartner bei der Beerdigung von Johann K. Janzen (1843-1910) (#1026281). Von l. n. r.: 1. Franz Klassen (1888-1923) gest. in Glyaden, Slavgorod und Margaretha (geb. Janzen) (1889-1970) (#1026283). 2. Jakob Duerksen (1873-1914) (#1025158) gest. auf dem Gut Hoffnungsfeld, Kalantarovka und Justina (geb. Janzen) (1875-1943) (#1025159).

3. Der älteste Sohn, Jakob J. Janzen (1883-). 4. Abram Duerksen (1871-1963) (#1026256) und Elisabeth (geb. Janzen) (1877-1960) (#1026257). 5. Heinrich Janzen (1885-1933) (#741398) geb. in Lichtfelde, Molotschna, gest. in Kalantarovka, Caucasus und Katharina (geb. von Bergen) (1888-1924) (#1075271) geb. in Schoenau, Sagradovka. Die Familie Johann Janzen lebte 1877-90, 1908-10 in Lichtfelde, Molotschna. [14]; [18]
   
PW0008. Heinrich Johann Janzen (1885-1933) geb. in Lichtfelde, Molotschna. (20 Jahre alt) Foto 1.09.1905. Lebte 1905-31 in Neu Schoensee, Sagradovka; gest. 1933 in Kalantarovka, Caucasus. [14]; [18]
   
Dorfplan Ebenfeld (Oberdorf), Kalantarowka Kolonie 1941. Autor unbekannt. Von Anatolij Prosorow-Regehr.
   
Plan von Unterdorf und Oberdorf, Kalantarowka und umliegende Guts. Autor unbekannt. Von Anatolij Prosorow-Regehr.
   
P64325. Plan von Unterdorf und Oberdorf, Kalantarowka Kolonie und umliegende Guts. Autor unbekannt. Korrektur von Andreas Tissen. [67]
   
   
Quellen:
14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2018. Beschreibung.
 

11. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 2nd rev. edition in 1977.

13. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.

18. Bilder und Fotos Russlandmennoniten im Web.

35.  Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

50. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Band 2. Der grosse Leidensweg. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. North Clearbrook. 1954.

67. Berichte, Fotos und Informationen von Andreas Tissen, alle seine Berichte.

   
Zuletzt geändert am 10 November, 2019