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Bilder und Fotos Chortitza Kolonie, Ort unbekannt

   
  Ortsseite Chortitza Kolonie.
  Bilder und Fotos Chortitza Kolonie.
   
 

Diese Bilder und Fotos wurden uns 2010 von Anatolij Prosorow-Reger, Ehemann von der verstorbener Schriftstellerin Adina Reger übergeben. Einige diese Fotos erschienen in ihrem Buch "Diese Steine" aber in schwarz-weiss, einige (aus Chortitza Kolonie) hat sie mir schon 2002-03 zur Verfügung gestellt, und sind auf dieser Seite zu sehen. Der größte Teil wurde aber noch nicht veröffentlicht. Helene Bergen hat den Text abgeschrieben und die Bilder für das Web vorbereitet.

Später wurden hier auch Bilder aus anderen Quellen hinzugefügt. Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Ort erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (36 Fotos)

   
   

Bilder und Fotos Alt-Kronsweide (seit 1911 Bethania), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Blumengart (Kapustjanka), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Burwalde, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Chortitza, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Einlage (Kitschkas), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Insel Chortitza, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Kronsgarten, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Kronsthal (Dolinsk), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Neuenburg, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Neuendorf (Schirokoje), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Neuhorst (Ternowataja), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Neu-Kronsweide, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Neu-Osterwick (Pawlowka), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Nieder-Chortitza, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Rosengart (Nowoslobodka), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Rosenthal, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Schöneberg (Smoljanaja), Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Schönhorst, Chortitza Kolonie.

Bilder und Fotos Schönwiese, Chortitza Kolonie (seit 1911 Stadt Alexandrowsk).

Bilder und Fotos Sanatorium Alexandrabad (bei Chortitza Kolonie).

 

 

   
   

P64522. Das "Chortitzer Gebietsamt", das administrative Zentrum der Chortitzer Wolostj und damit maßgebende Stelle in allen bürgerlichen Angelegenheiten für die Gesamte Altkolonie und ihre Tochterkolonien. [39]; [752 1938 S. 24a]

   

P64589. Predigerkurs in Millerowo 1912. Von l. n. r.:

1. Johann Paul (Pauls?), Burwalde.

2. Leiter des Predigerkursus, Lehrer und Prediger Johann Penner, Millerowo.

3. Abram Klaas Quiring (21.07.1879 - 20.04.1933) (#313420) geb. in Adelsheim, Jasykowo. Nach der Schule hat er mehrere Jahre Privatunterricht erhalten. Er heiratete Maria Reimer. Sie hatten 7 Kinder. Er besaß eine Wirtschaft und Ziegelei. 1908 wurde er in der M.B. zu Nikolaipol zum Prediger gewählt. Dafür hat er noch die Bibelkurse in Millerowo im Donezkgebiet besucht. 1923 wurde er zum Leiter der M.B. zu Nikolaipol gewählt, bis er im März 1931 in die Verbannung geschickt wurde. Seine Familie musste ihm folgen. Am 25.04.1933 starb Abram Quiring des Hungertodes. Familie lebte 1906-25 in Adelsheim, Yazykovo.

4. Dietrich Wiebe, Burwalde. Dietrich Nikolai Wiebe (8.11.1879 - 22.09.1942) (#510291) geb. in Altonau, Sagradowka. Nach der Heirat zog er nach Hochfeld, Jasykowo. Hier wurde er von der Bürgergemeinde zu einem Prediger-Bibelkurs nach Milerowo geschickt, wo er mit Abram Quiring und Br. Pauls bei Prediger und Lehrer Joh. Penner am Unterricht teilnahm. 1913 zog die Familie nach Chortitza, Sibirien. Er wurde vom Ältesten Hübert zum Prediger ordiniert und wirkte 10 Jahre als Prediger, Seelsorger und Waisenvater. Dann zog er weiter südlich in die Slawgorod Gegend, wo er in Halbstadt für seine 9-Köpfige Familie ein Haus erwarb. 1926 wurde er Stimmrechtlos. Als er 1928 nach Moskau, mit der Absicht nach Kanada auszuwandern fuhr, wurde er zurück geschickt. Statt Sibirien fuhr er nach Nikolaifeld, Saporoschje (wahrscheinlich Jasykowo Kolonie), wo 1938 verhaftet und verschleppt wurde. Sein Schicksal ist unbekannt. Heirat 1905 in Alexanderheim (Wiesenfeld oder St. Sajzewo Kolonie), South Russia. Lebte nach 1905 in Hochfeld, Jasykowo; 1912 in Burwalde, Chortitza; 1913 in Chortitza, Omsk; danach in Halbstadt, Barnaul Kolonie; 1918 in Chortitza Kolonie; 1928 in Zlatopol, Altayskiy Kray. [14]; [35]; [50 S. 110, 216]

   
P64573. Dietrich Nikolai Wiebe (8.11.1879 - 22.09.1942) (#510291) geb. in Altonau, Sagradowka, wo er die Dorfschule beendet hat. Später übernahm er für seinen verheirateten älteren Bruder Nikolaus den Forstdienst (4 Jahre). Nach der Heirat zog er nach Hochfeld, Jasykowo. Hier wurde er von der Bürgergemeinde zu einem Prediger-Bibelkurs nach Milerowo geschickt, wo er mit Abram Quiring und Br. Pauls bei Prediger und Lehrer Johann Penner am Unterricht teilnahm. 1913 zog die Familie nach
Chortitza, Sibirien. Er wurde vom Ältesten Hübert zum Prediger ordiniert und wirkte 10 Jahre als Prediger, Seelsorger und Waisenvater. Dann zog er weiter südlich in die Slawgorod Gegend, wo er in Halbstadt für seine 9-Köpfige Familie ein Haus erwarb. 1926 wurde er Stimmrechtlos. Als er 1928 nach Moskau, mit der Absicht nach Kanada auszuwandern fuhr, wurde er zurück geschickt. Statt Sibirien fuhr er nach Nikolaifeld, Saporoschje (wahrscheinlich Jasykowo Kolonie), wo 1938 verhaftet und verschleppt wurde. Sein Schicksal ist unbekannt. Heirat 1905 in Alexanderheim (Wiesenfeld oder St. Sajzewo Kolonie), South Russia. Lebte nach 1905 in Hochfeld, Jasykowo; 1912 in Burwalde, Chortitza; 1913 in Chortitza, Omsk; danach in Halbstadt, Barnaul Kolonie; 1918 in Chortitza Kolonie; 1928 in Zlatopol, Altayskiy Kray. [14]; [35]; [50 S. 216]
   

P64593. David Heinrich Epp (18.05.1861 - 19.10.1934) (#127002) war viele Jahre Lehrer und Prediger. Er ist in der Alt-Kolonie geboren. Autor des ersten Buches über unsere Geschichte in Russland: "Die Chortitzer Mennoniten: Versuch einer Darstellung des Entwicklungsganges derselben. Epp, David Heinrich. Rosenthal bei Chortitz. Odessa. 1889." Er war der Herausgeber des Mennonitischen Wochenblattes "Der Botschafter" 1905-1914. Er zog nach Berdjansk am Asowschen Meer. Später kam er

zurück nach Chortitza, wo er Ältester wurde. Er wurde wiederholt von den Kommunisten verhört und schikaniert. Schließlich zog er wieder nach Berdjansk, wo er auch gestorben ist. Er war der Halbbruder von Heirich Epp (1873-1942) (#153276), Leiter der Chortitzer Zentralschule und Dietrich Epp (1875-1955) (#127005), Lehrer in der Chortitzer Zentralschule und später Gründer der Zeitung "Der Bote". Ausser dem "Botschafter" schrieb David Epp auch für die "Mennonitische Jahrbücher" und die letzte Ausgabe 1913 kamm sogar unter seiner Redaktion raus. Am bekantesten sind seine Werke: "Die Chortitzer Mennoniten" 1888, "Johann Cornies, Zuege aus seinem Leben und Wirken" 1909, "Die Memriker Ansiedlung" 1910. Der "Botschafter", wie auch die "Mennonitische Jahrbuecher", wurde 1914 von der russischen Regierung verboten. In den Jahren 1927-1934 war er Ältester in Chortitza Kolonie, in dieser Zeit lebte er in Rosental, Chortitza. [14]; [35]; [50 S. 55]; [90]; [405]; [546]
   
P64649. David David Nickel (30.08.1853 - 31.08.1940) (#239450) geb. in Rudnerweide, Molotschna. Nach der Schule hat er sich in einer Privatschule in Steinbach für den Lehrerberuf vorbereitet. Mit 20, hat er als Lehrer angefangen zu arbeiten und war 18 Jahre dabei. Die Stationen: 1 J. in Orechow, 2 J. in Neu- Halbstadt und 15 Jahre in Steinfeld, Molotschna. 1878 sind seine Eltern und Geschwister nach Amerika und Kanada ausgewandert. 1881 wurde er in der Rudnerweider Mennonitengemeinde zum
Predigtamt berufen. Im folgenden Jahr wurde zum Prediger ordiniert. 1891 wurde er zum Ältesten gewählt. Am 3.12.1896 reiste er nach Petersburg als Abgeordneter der Mennonitengemeinden von Rußland. 1898-1900 besuchte er Samara und Orenburg. 1909 und 1911 fuhr er nach Sibirien: Omsk, Pawlodar und Barnaul. Als Mitglied des Schulrates besuchte er jährlich Schulen in Molotschna. 1927 mit 74 Jahren, legte er das Ältestenamt nieder. Sein Sohn Abram David Nickel wurde der Nachfolger. Am 21.01.1931 flüchtete er in die Alt-Kolonie. Hier starb er im Alter von 87 Jahren. Familie Lebte 1876 in Halbstadt, Molotschna; 1884-90 in Steinfeld, Molotschna; 1893-98 in Grossweide, Molotschna. [14]; [35]; [49 S. 323]
   
P64690. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883 - 1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko. Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Er erhielt finanzielle Unterstützung von Johann Thiessen, Mühlenbesitzer in Jekaterinoslaw, für ein Studium in Basel Schweiz 1906-1912. Er wurde 1929 ins Exil geschickt. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. In dem Buch Diese Steine, S. 476-478, wird vermutet, dass er 1941
erschoßen wurde. Laut Saskatchewan Mennonite Historian p18, ist er 1941 in Orel, Russland, hingerichtet worden. Der mennonitische Historiker Sep 2007 p12 sagt, dass er am 11. September 1941 im Alter von 58 Jahren gestorben ist. Walter Sawatzky sagt, dass es einen Nachkriegsbericht gibt, in dem es heißt, Jakob war unter 5 Leichen, die bei Orel erschossen wurden, als die deutsche Front vorrückte. [14]; [35]; [49 S. 31]
   
P64689. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883-1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko in Verbannung am 22 November 1933. Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. [14]; [35]; [49 S. 32]
   
P64681. Aron Peter Toews (28.01.1887-28.07.1938) (#224988) geb. in Fürstenau, Molotschna. Sein Vater war Peter war Prediger der Schönseer Mennoniten Gemeinde. Nach dem Absolvieren der Zentralschule, besuchte er die zweijährigen Pädagogischen Klassen in Neu-Halbstadt und wurde Lehrer in Nikopoler Kreis bis 1914. Dann diente er als Sanitäter auf dem Sanitätszug 194. 1917 nahm er regen Anteil an der „Neuschöpfung und Reorganisation einer besserer Welt“. Er heiratete Maria, Tochter von David
Sudermann. 1923 wurde er Mitarbeiter der AMRA (American Mennonite Relif Association). Danach hat er als Buchhalter gearbeitet. 1925 wurde er von der Chortitza Mennoniten Gemeinde zum Prediger gewählt und ordiniert. 1934 wurde er verhaftet und nicht mehr zurückgekommen. Ein Neustädter aus Chortitza hat in der Verbannung ein Zettel aus einem Transportwagen geworfen: „Prediger Aron Töws war mit uns. Wir werden alle weitergeschickt. Niemand weiß wohin.“ [14]; [35]; [ 49 S. 79]
   
P64642. Isaak Gerhad Dyck (9.12.1847 - 24.08.1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza. Er war viele Jahre Ältester der M.G. zu Chortitza. Nach der Heirat zog er nach Großfürstenland, wo er in Michelsburg 3 J. Lehrer war. 1876 wurde er ins Predigtamt berufen. 1882 wurde er für 6 J. als Prediger-Dekonom auf die Anadolsche Forsterei berufen. Dann kamm er nach 15 Jahren zurück nach Rosental. 1906 wurde er zum Ältesten gewählt und hat hier 33 Jahre gedient. Er war Präsident des Komitees zur
Unterhaltung aller Forstkommandos und Präsident des Chortitzer Zentralschulkommitees. Mehrmals wurde er in die Deputation gewählt, die in Petersburg bei der Regierung Angelegenheiten regelten. Wärend des ersten Krieges erlebte er schwere Zeiten. [14]; [35]; [49 S. 380]
   

P64696. Lepps Russland mit Nummern.

1. Unbekannt.

2. Heinrich Peter Lepp (1847-1910) (#299719) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1877-84 in Rosenbach, Fürstenland, dann in Olgafeld, Fürstenland und dann nach New York, Ignatjewo.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

5. Dietrich Aron Lepp (1857-1939) (#227336) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Sohn von Aron Lepp (1827-1911). Lebte 1879-88 in Schoenhorst, Chortitza; 1890-93 in Olgafeld, Fuerstenland; 1893-1904 in Deyevka, Orenburg. Information von Ken Petkau, Walheim, Saskatchewan.

6. Kornelius? Peter Lepp (1864-) (#526490), Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1888 in Georgsthal, Fuerstenland.

7. Jacob Peter Lepp (1849-1917) (#526480) geb. in Osterwick, Chortitza, gest. in Dobrovka, Orenburg. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1870-88 in Georgsthal, Fuerstenland; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

Vorne sitzend von l. n. r.:

8. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

9. Peter Peter Lepp (1826-1912) (#313688), mein Ururgrossvater. 1870 Oberschulze in Fürstenland Kolonie. Lebte 1847-60 in Osterwick, Chortitza.

10. Aron Peter Lepp (1827-1911) (#228110) geb. in Einlage, Chortitza, gest. in Dolinovka, Orenburg. Bruder von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1857-73 in Schoenhorst, Chortitza; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

11. Isaak Gerhard Dyck (1849-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, gest. in Chortitza, Chortitza. Enger Freund von Peter Lepp. 1876-1896 Prediger in Fürstenland Kolonie. Später, seit 25 April 1896 bis 1929 Ältester in Chortitza Kolonie. Lebte 1875-93 in Rosenthal, Chortitza.

12. Gerhard Abram Thiessen (1856-1915) (#313773) gest. in Georgsthal, Fuerstenland. Vater von Agatha Thiessen, Frau von Heinrich Lepp. Lebte 1877-81, 1884-88, 1891-94 in Georgsthal, Fuerstenland; 1882, 1889 in Osterwick, Chortitza.

13. Unbekannt.

Andreas Petkau, Deutschland, hat dasselbe Foto mit einigen Namen auf der Rückseite. Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   

P64697. Dasselbe Foto wie P64696. Lepp Russland ohne Nummern. Hintere Reihe stehend von l. n. r.:

1. Unbekannt.

2. Heinrich Peter Lepp (1847-1910) (#299719) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1877-84 in Rosenbach, Fürstenland, dann in Olgafeld, Fürstenland und dann nach New York, Ignatjewo.

3. Unbekannt.

4. Peter Peter Lepp (1853-1932) (#306427) geb. in Osterwick, Chortitza. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Prediger seit 1885, 1910 Leitender in Fürstenland Kolonie. Landbesitzer und Handel mit Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von der Fabrik "Lepp und Wallman". War die letzten 6 Jahre seines Lebens im Rollstuhl (rheumatoider Arthritis). Lebte 1880-93 in Rosenbach, Fuerstenland; 1908 in Georgsthal, Fuerstenland.

5. Dietrich Aron Lepp (1857-1939) (#227336) geb. in Schoenhorst, Chortitza. Sohn von Aron Lepp (1827-1911). Lebte 1879-88 in Schoenhorst, Chortitza; 1890-93 in Olgafeld, Fuerstenland; 1893-1904 in Deyevka, Orenburg. Information von Ken Petkau, Walheim, Saskatchewan.

6. Kornelius? Peter Lepp (1864-) (#526490), Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1888 in Georgsthal, Fuerstenland.

7. Jacob Peter Lepp (1849-1917) (#526480) geb. in Osterwick, Chortitza, gest. in Dobrovka, Orenburg. Sohn von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1870-88 in Georgsthal, Fuerstenland; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

Vorne sitzend von l. n. r.:

8. Peter Peter Niebuhr (1869-1930) (#174870). Seit 1904 Prediger in Fürstenland. Mühlenbesitzer in Olgafeld, Fuerstenland. Lebte 1892 in Kronsthal, Chortitza; 1894,1913 in Georgsthal, Fuerstenland.

9. Peter Peter Lepp (1826-1912) (#313688), mein Ururgrossvater. 1870 Oberschulze in Fürstenland Kolonie. Lebte 1847-60 in Osterwick, Chortitza.

10. Aron Peter Lepp (1827-1911) (#228110) geb. in Einlage, Chortitza, gest. in Dolinovka, Orenburg. Bruder von Peter Lepp (1826-1912). Lebte 1857-73 in Schoenhorst, Chortitza; seit 1901 in Orenburg Kolonie.

11. Isaak Gerhard Dyck (1849-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, gest. in Chortitza, Chortitza. Enger Freund von Peter Lepp. 1876-1896 Prediger in Fürstenland Kolonie. Später, seit 25 April 1896 bis 1929 Ältester in Chortitza Kolonie. Lebte 1875-93 in Rosenthal, Chortitza.

12. Gerhard Abram Thiessen (1856-1915) (#313773) gest. in Georgsthal, Fuerstenland. Vater von Agatha Thiessen, Frau von Heinrich Lepp. Lebte 1877-81, 1884-88, 1891-94 in Georgsthal, Fuerstenland; 1882, 1889 in Osterwick, Chortitza.

13. Unbekannt.

Andreas Petkau, Deutschland, hat dasselbe Foto mit einigen Namen auf der Rückseite. Foto von Heinrich P. Lepp (1888-1966) (#376390). Foto und Informationen von Charlotte McCrae (Email). [14]; [414]

   
P64994. Heinrich David Epp (18.12.1827-11.04.1896) (#69113) geb. in Chortitza, Chortitza. 1864, eine Woche nach dem Tod seiner ersten Frau, zum Ältesten der Chortitza Mennonitenkirche gewählt. [14]; [35]; [95 S. 138]
   
P64987. Heinrich Heese (1787-1868) (#199356), gestorben in Einlage, Chortitza. Lehrer, kam als Lutheraner von Preussen nach Chortitza, aber schloss sich der Mennonitengemeinde an. Gebietschreiber Chortitza Kolonie 1822. Gründer 1842 der Zentralschule in Chortitza, 1846 von Johann Cornies entlassen. Lebte 1815-1818 in Einlage, Chortitza; 1828 in Jekaterinoslaw; 1829-1833 in Ohroff, Molotschna; 1842-1846 in Chortitza, Chortitza. [14]; [35]; [95 S. 162]
   

P64986. Heinrich Simon Franz (1812-1889) (#12708). Zuerst Lehrer in Fesenthal, Molotschna. 1835-1844 Lehrer in Gnadenfeld, Molotschna. 1846-1858 in der Chortitzer Zentralschule (insgesamt 12 Jahre). Er war ein tüchtiger Mathematiker und für die Kirchenmusik schrieb er das "Choralbuch" von 1860 mit Noten. Er diente Chortitza für 12 Jahre. Gründung einer eigenen Privatschule in Gnadenfeld. Nach einigen Jahren Privatlehrer auf dem Gut von Jakob Dyck in Rosenhof bei Brodsky. 1880 in Ruhestand

getreten, wohnhaft in Neu-Halbstadt, Molotschna. Sammelte Gedichte des 1884 verstorbenen Predigers Bernhard Harder (von ihm herausgegeben bei J. F. Richter, Hamburg, 1888). Als Mensch war Franz eine durchaus hervorragende Persönlichkeit. "Seine Persönlichkeit war eine imponierende, fast erhaben war der Eindruck, den er bei der ersten Begegnung machte: der Stempel des Genialen trat eindrucksvoll bei ihm hervor" (Friesen). Und doch war er ein schwerer Charakter, dem es unmöglich war, sich zu beugen oder leicht den Verhältnissen anzuschmiegen. Auch seine außergewöhnliche Strenge in der Schule - A.A. Neufeld nennt sie eine "drakonische" Strenge - erklärt sich teilweise durch seinen schroffen Charakter und seine intensive Erregbarkeit. Letztere kam besonders beim Rechenunterricht zum Vorschein. Seine grausamen Strafen brachten ihn nicht selten in Schwierigkeiten mit der Schulverwaltung. Und doch trotz all diesem waren alle seine ehemaligen Schüler stolz, "Lehrer Franz' Schüler" gewesen zu sein, selbst die späteren "Brüder", obwohl der von Anfang an ein erbitterten Gegner der Brüdergemeinde war. [14]; [35]; [95 S. 162]
   

P64965. Jahrhundert-Denkmal der Chortitzer Mennoniten in Chortitza (1789-1889). [35]; [95 S. 489]

   
P64957. Isaak Gerhard Dyck (1847-1929) (#150301) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza. Ältester der Chortitza Mennoniten Gemeinde seit 1896. [14]; [35]; [95 S. 540]
   
P64951. David Heinrich Epp (1861-1934) (#127002), Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888). Prediger der Chortitzer Mennoniten Gemeinde in Ekaterinoslaw. Redakteur des „Botschafter“. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [14]; [35]; [95 S. 544]
   
P64910. David Heinrich Epp (1861-1934) (#127002), Autor von "Die Chortitzer Mennoniten" (1888). Prediger der Chortitzer Mennoniten Gemeinde in Ekaterinoslaw. Redakteur des „Botschafter“. Mitglied der Komission für Glaubensangegenheiten, von der Allgemeinen Mennotischer Konferenz in Schönsee im Oktober 1910 ernannt. [14]; [35]; [95 S. 673]
   

P64909. Gebietsamt (Wolostverwaltung) in Chortitza, Chortitza. [35]; [95 S. 674]

   
P64999. Des Deputierten Bartsch Grabmal in der Kolonie Rosental bei Chortitza. Johann Jacob Bartsch (1757-1821) (#12624) gestorben in Rosenthal, Chortitza. [14]; [35]; [95 S. 72]
   
P65892. Gutsbesitzer von Susannowo, Orenburg Johann Paul Peters (#423255) (1849-1916) geb. in Petersdorf, Yazykovo und Susanna Peter (geb. Dyck) (#424897) (1856-1912) geb. auf Insel Chortitza. Familie lebte 1877- 83 in Nikolaifeld, Yazykovo; 1885-89, 1893, 1899 in Paulsheim, Yazykovo, 1891-92, 1895-97 in Chortitza Kolonie, seit 1903 in Dejewka, Orenburg, seit 1912 in Susannowo, Orenburg. [1]; [14]; [359 S. 5]
   
P65893. Familie des Gutsbesitzers von Susannowo, Orenburg Johann Paul Peters und Susanna Peter (geb. Dyck). Hinten stehend von l. n. r.: 1. Daniel Johann Peters (#424904) (1889-1937). 2. Peter Johann Peters (#424903) (1887-1981). 3. Dietrich Heinrich Hildebrandt (#424919) (1878-) geb. in Burwalde, Chortitza. 4. Johann Johann

Peters (#424902) (1885-1937). 5. Paul Johann Peters (#424901) (1883-1937). 6. Abram Johann Wieler (#424910) (1875-1922) Lehrer in Paulsheim, Yazykovo, Dampfmühle (U3110) in Dejewka, Orenburg. 7. Peter Jakob Dahl (#423115) (1878-1914) geb. in Kronsweide, Chortitza, Dampfmühle (U3110) in Dejewka, Orenburg.

Mitte sitzend von l. n. r.: 1. Elisabeth Johann Peters (#424905) (1892-1974). 2. Sara Johann Peters (#424907) (1893-1948). 3. Maria Johann Hildebrandt (geb. Peters) (#424900) (1879-1967) auf dem Schoß Tochter Susanne (1903-1923) (#499691). 4. Mutter Susanna Peter (geb. Dyck) (#424897) (1856-1912) geb. auf Insel Chortitza. 5. Helena Johann Peters (#424908) (1895-1980). 6. Vater Johann Paul Peters (#423255) (1849-1916) geb. in Petersdorf, Yazykovo. 7. Katharina Johann Wieler (geb. Peters) (#424898) (1877-1932), auf dem Schoß Tochter Maria (1905-1966) (#424912). 8. Susanna Johann Dahl (geb. Peters) (#424899) (1878-1926) mit Kind (?-?) (#neu) auf dem Schoß.

Vorne sitzend von l. n. r.: 1. Johann Hildebrandt (1901-1945) (#424920). 2. Heinrich Johann Peters (1902-1937) (#642070). 3. Johann Wieler (1898-1937) (#424911). 4. und 5. Kinder von Peter Dahl (?-?) (#neu).

Familie lebte 1877- 83 in Nikolaifeld, Yazykovo; 1885-89, 1893, 1899 in Paulsheim, Yazykovo, 1891-92, 1895-97 in Chortitza Kolonie, seit 1903 in Dejewka, Orenburg, seit 1912 in Susannowo, Orenburg. Foto ca. 1906. [1]; [14]; [358 S. 9]; [359 S. 6]

   
PW0016. Alte Wanduhr. Auf der Rückseite dieser Uhr steht "GH" und 1854 gestempelt und von Hand bemalt. Gerhard Hamm kam aus Preußen an die Mennoniten-Kolonie in Chortitza in den frühen 1800er Jahren als Uhrmacher. Ich glaube, dass Abraham Hamm hatte diese Uhr von seinem Vater, Gerhard Hamm. [18]
PW0014. Christian Hamm Familie, Russland. Der Mann ist Christian Hamm, wahrscheinlich ein Bruder von Abraham Hamm, und das Foto ist wahrscheinlich circa 1880-1890 augenommen. Altkolonie. [18]
   

PW0092. Familie, 3 Personen, unbeschriftet, die Mennoniten in Chortitza darstellen soll und Bericht. Пропавшая цивилизация: меннониты на Хортице. (russisch). [18]

   

P7629. Mennonitische Bauernfrau in ihrem Haus in Chortiza Kolonie mit dem Porträt von Hitler an der Wand. 1943. Foto von Herbert List (1903-1975). [19]; [37]

P7635. Mennonitische Mädchen in der Nähe der Schule in Chortitza Kolonie 1943. Das Mädchen rechts ist auch auf dem Foto P7630 in der Mitte zu sehen. Foto von Herbert List (1903-1975). [19]; [37]

   

P7630. Schüler einer Mädchenschule in Chortiza Kolonie 1943. Das Mädchen in der Mitte ist auch auf dem Foto P7635 zu sehen. Foto von Herbert List (1903-1975). [19]; [37]

   

P7631. Mennonitische Schule in Chortitza Kolonie 1943. Foto von Herbert List (1903-1975). [19]; [37]

   

P7634. Mennonitische Schule in Chortitza Kolonie 1943. Foto von Herbert List (1903-1975). [19]; [37]

 

   

P7633. Mennonitische Schule in Chortitza Kolonie 1943. Foto von Herbert List (1903-1975). [19]; [37]

   

P7632. Mennonitische Schule in Chortitza Kolonie 1943. Foto von Herbert List (1903-1975). [19]; [37]

   
Foto 1. Martens Abram geb. am 29. September 1881 in Chortitza Kolonie (#neu) und Ehefrau Anna (geb. ?) geb. 1885. Sie hatten vier Kinder: Anna (17. Juli 1910-) , Maria (2. Februar 1912 -), Peter (Juli 1917 -) und Jacob (31. August 1919 -). Die Familie lebte in Krestjanskoje (Borisopol), Arkadak Kolonie. [2]
   
P8908. Peter Schröder (1866-1942) (#207861) gest. in Chortitza Kolonie. Gutbesitzer und Abgeordneter in der Duma. [48 S. 70]; [14]
   
P66426. Familie Abram Abram Unrau (1856-1930) (#199044) geb. in Chortitza Kolonie, Ältester in New-York, Ignatjewo Kolonie 1918. [14]; [250 S. 362]
   
       
       
   
Quellen:
1. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger Weissenthurm, Deutschland.
     

2. Fotos und Informationen von Oleg Martens aus Moskau.

18. Bilder und Fotos auf anderen Webseiten.

19. Dokumente, Fotos und Informationen von Alexander Panjko (Email) aus Nowgorodskoje, Ukraine, alle seine Berichte.

35.  Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

37. Fotos von Herbert List, Mennoniten in Chortitza Kolonie.

39. Berichte, Karten, Dokumente und Fotos von Viktor Petkau, alle seine Berichte.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

50. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Band 2. Der grosse Leidensweg. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. North Clearbrook. 1954.

95. Buch "Die Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Rußland (1798- 1910) im Rahmen der mennonitischen Gesamtgeschichte. Peter M. Friesen. Halbstadt, Odessa. 1911." Teil 1a, Seiten 1-393. Teil 1b, Seiten 394-776. Teil 2, Mennoniten in Nord-Amerika. Seiten 1-160. (gotisch)

250. Erinnerungen aus Ignatjewo im Lichte Geschichtlicher Wandlungen. Hamm, Oscar H.: Saskatoon, Sask.: 1980.

358. Виноградник в прекрасном месте. Сузаново (1911-2011). Дик Давид Николаевич. Нюмбрехт. Германия, 2011.

359. Susanowo, damit es nicht vergessen wird 1911-1991. Detmold. 2005.

414. Fotos und Informationen von Charlotte McCrae, alle ihre Berichte.

752. Zeitschrift "Mennonitische Warte". Herausgegeben von A. B. Dyck. 1935-1938. Winnipeg. Canada. (gotisch)

       
 
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am 26 Juli, 2019