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Bilder und Fotos Herzenberg (Alexandrowka), bei Pawlograd

   
  Ortsseite Herzenberg (Alexandrowka), bei Pawlograd.
   
 

Diese Bilder und Fotos wurden uns 2010 von Anatolij Prosorow-Reger, Ehemann von der verstorbener Schriftstellerin Adina Reger übergeben. Einige diese Fotos erschienen in ihrem Buch "Diese Steine" aber in schwarz-weiss, einige (aus Chortitza Kolonie) hat sie mir schon 2002-03 zur Verfügung gestellt, und sind auf dieser Seite zu sehen. Der größte Teil wurde aber noch nicht veröffentlicht. Helene Bergen hat den Text abgeschrieben und die Bilder für das Web vorbereitet.

Später wurden hier auch Bilder aus anderen Quellen hinzugefügt. Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Ort erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (2/7)

   
   
   
P64655. Johann Martin Janzen (10.03.1885-12.03.1942) (#581344) geb. in Rosenort, Molotschna. Er erhielt seine Grundschulausbildung in Ebenthal, Memrik und besuchte das Gymnasium in Ohrloff, Molotschna. Später absolvierte er die Pädagogischen Klassen in Halbstadt, Molotschna. Er arbeitete als Lehrer auf dem Anwesen von H. Sudermann in der Nähe des Bahnhofs Grishino und unterrichtete später in der Kolonie Herzenberg in der Provinz Charkow. Im Ersten Weltkrieg war er als Erste-Hilfe-
Assistent tätig. Später kehrte er nach Memrik zurück, wo er zum Prediger in der Kotlyarevka M. B. Kirche gewählt und von Aeltester Jakob Doerksen (geb. 1853) ordiniert wurde. Nachdem Jakob Doerksen 1926 in den Ruhestand ging, wurde Johann Janzen Aeltester. Er wurde im Januar 1934 verhaftet und zu 10 Jahren Exil verurteilt. Sein Schicksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 282]
   
P64654. Johann Martin Janzen (10.03.1885-12.03.1942) (#581344) geb. in Rosenort, Molotschna. Er erhielt seine Grundschulausbildung in Ebenthal, Memrik und besuchte das Gymnasium in Ohrloff, Molotschna. Später absolvierte er die Pädagogischen Klassen in Halbstadt, Molotschna. Er arbeitete als Lehrer auf dem Anwesen von H. Sudermann in der Nähe des Bahnhofs Grishino und unterrichtete später in der Kolonie Herzenberg in der Provinz Charkow. Im Ersten Weltkrieg war er als Erste-Hilfe-
Assistent tätig. Später kehrte er nach Memrik zurück, wo er zum Prediger in der Kotlyarevka M. B. Kirche gewählt und von Aeltester Jakob Doerksen (geb. 1853) ordiniert wurde. Nachdem Jakob Doerksen 1926 in den Ruhestand ging, wurde Johann Janzen Aeltester. Er wurde im Januar 1934 verhaftet und zu 10 Jahren Exil verurteilt. Sein Schicksal ist unbekannt. [14]; [35]; [49 S. 282]
   

P67772. Nachkommen von Jakob und Katharina Becker mit Ehegatten in Rudnerweide, Molotschna. Von l. n. r.: 1. Sara Janzen (geb. Becker) (1881-1968). 2. Franz Kliewer (1870-1938) (#902037), unschuldig erschossen von NKWD. 3. Seine Frau

Elisabeth Kliewer (geb. Becker) (1878-1944) (#942812) geb. Rudnerweide, Molotschna. 4. Johann Becker - mein Opa (1883-1959) (#85523) - das jüngste Kind. 5. Helene Becker (1867-1951) (#neu) Ehefrau vom Heinrich Becker (1869-1922) (#neu), nicht auf den Foto. 6. Peter Becker (1868-1913) (#neu). 7. Seine Frau Helene Becker, (geb. Friesen) (1875-1945) (#neu). 8. Heinrich Fast (1861-1921), konnte Heinrich Fast (12.04.1856-21.09.1921) (#267238) geb. in Rudnerweide, Molotschna, ermordet in Herzenberg, Ekaterinoslav. 9. Seine Frau Helene Fast, (geb. Becker) (1865-1935), konnte Helena Becker (3.04.1857-?) (#267239) gest. in Rudnerweide, Molotschna. 10. Jakob Becker (1863-1942) (#neu). 11. Seine Frau Helene (1865-1943) (#neu). 12. Gerhardt Pankratz, (1856-) (#950870). 13. Seine Frau Katharina Pankratz. (geb. Becker) (1861-1943) (#1194570) geb. in Franzthal, Molotschna - das älteste Kind. Foto von Peter und Irene Becker. [57]; [14]
   

P9545. Johann Martin Janzen (1885-1942) (#581344). Studierte Mathematik in Charkow. Lehrer in Ebenthal, Memrik und auf dem Gut von H. Sudermann bei Grishino. Prediger der B. G., in Bahndorf, Memrik. Teilnehmer der allgemeiner mennonitischer Bundes-Konferenz in Moskau 1925. 1934 verhaftet, kam frei, 1937 wieder verhaftet und zu 10 Jahren Verbannung verurteilt. Lebte in Herzenberg, 1911-12 in Barvenkovo, später in Memrik, Kotlarewka, 1916-18 in Ohrloff, Molotschna; 1924, 1930-32 in Bahndorf, Memrik; 1926 in Orlovo-Ivanovka, Donetsk; 1928 in Orlov, Memrik. [11 S. 117]; [13 S. 73]; [14]

P9667. Janzen Brüder. L-r, stehend: Lehrer Gerhard Martin Janzen (1893-1938) (#1110092) geb. in Ebenthal, Memrik; Müller Martin Janzen (1886-1934) (#1154238). Sitzend: Lehrer und Prediger Johann Martin Janzen (1885-1942) (#581344) und Kassierer Jakob (1888-1942) (#466635). Alle vier hat man geholt und nie wieder sind sie zurück gekommen. Lehrer Johann Martin Janzen lebte in Herzenberg, 1911-12 in Barvenkovo, später in Memrik, Kotlarewka, 1916-18 in Ohrloff, Molotschna; 1924, 1930-32 in Bahndorf, Memrik; 1926 in Orlovo-Ivanovka, Donetsk; 1928 in Orlov, Memrik. [11 S. 62]; [14]
   

P67192. Grabstein von Heinrich Kornelius Siemens (1868-1955) (#957128) geb. in Neukirch, Molotschna, Prediger seit 1907, B. G., Gortschakowo, Ufa. Und Katharina "Tina" (geb. Bargen) (1873-1954) (#957113) geb. in Orloff, Sagradovka. Friedof Alberta, Canada. Familie lebte 1895, in Herzenberg, Ekaterinoslav; seit 1902 in Gortschakowo, Ufa; 1908 in Davlekanovo, Ufa. [99]; [14]

   
P67177. Grabstein von Sara Kliewer (verw. Siemens, geb. Born) (1891-1978) (#219096) geb. in Herzenberg, Ekaterinoslav. Lebte ab 1905 in Omsk Region, ab 1926 in Mexika. Zweite Frau von Johann Johann Kliewer (1872-1959) (#219092). Friedhof Maclure Road Mennonite Friedhof, Abbortsford, British Columbia, Canada. [99]; [14]
   
Windmühle Gerhard Wall in Alexandrowka, Post Petropawlowka, Gouv. Jekaterinoslaw (konnte Memrik, Borosenko, Kusmizkij oder Apuchtun Kolonie sein) zu verkaufen. Friedensstimme, 1907: Nr. 49, 51 (2). [115]
   
P8639. Nikolai Wiebe in Hochfeld, Jasykowo Kolonie, später in Sajzewo-Herzenberg, bekannter Knochenarzt. [48 S. 56]
   
P8607. Johann Töws (1877-1933) (#225047) geb. in Fabrikerwiese, Molotschna in der Verbannung im Gebiet von Murmansk 1932. Er war Lehrer an der Zentralschule in Nikolajewka, Ignatjewo und Prediger der Mennoniten Brüdergemeinde. Lebte 1902 in Herzenberg, Ekaterinoslav; 1910 in Nikolajewka, Ignatjewo. [48 S. 59]; [14]
   
       
       
   
Quellen:
1. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger Weissenthurm, Deutschland.
     

11. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 2nd rev. edition in 1977.

13. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.

14. Grandma 7 CD-ROM. CMHS Fresno, USA. 2012. Beschreibung.

35. Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

57. Fotos und Informationen von Maria Krahn (Email), alle ihre Fotos.

99. Fotos und Information von von Edward Krahn aus Canada, alle seine Berichte.

115. Zeitschrift "Friedensstimme, ein christliches Volks- und Familienblatt". Herausgeber Abraham J. Kröker. Druckerei Braun in Halbstadt. Erschienen 1906-1914.

       
 
Zuletzt geändert
     
am 21 Juni, 2019