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Bilder und Fotos Mennonten in Russland, die studiert haben

 

Mennoniten in Russland an Hochschulen und Universitäten.

 

 

Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Thema erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (0/66)

 

 

   
P66057. Gerhard und Peter Plett, Studenten an der Hochschule in Engels Lehramt am 8.02.1937. Nach Abschluß arbeiteten sie als Lehrer in Orlowo, Barnaul Kolonie. [72]
   
P7584. Prediger Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806) mit seiner erster Ehefrau Käthe Neufeld (#1254517). Familie wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. Stempel Gluschenko, Saratow. [36]
   
P7583. Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806) mit seiner dritter Ehefrau Anna Cornelius Andres (18.02.1887 Marienburg, G. Werder, Preußen - 14.02.1933 Karaganda) (#1254616).  Familie wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. [36]
   
P7582. Prediger Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806) im Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg. Wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. [36]
   
P7579. Familie Julius Peter Bergmann und Anna Andres alle in Lysanderhöh geboren. Hinten von l. n. r.: 1. Sohn aus der 1.Ehe Peter (1909 - 08.11.1938 erschossen in Leninpol, Kirgisien) (#1254864), er war ab 1930 Lehrer in Leninpol, Mittelasien. 2. Hans (11.04.1915 - 31.01.2005 Deutschland). Vorne von l. n. r.: 1. Katharina
(07.03.1917 - 03.11.1931 Karaganda) (#1254509). 2. Paul (17.03.1920 - 12.11.2007) (#1254472). 3. Vater Julius Peter Bergmann (24.03.1880 - 22.12.1965 Karaganda) (#1157806). 4. Maria (24.08.1926 - 01.01.1932 Karaganda) (#1254442). 5. Kornej (04.05.1924 - 17.04.2008) (#1254784). 6. Mutter Anna Cornelius Andres (18.02.1887 Marienburg, G. Werder, Preußen - 14.02.1933 Karaganda) (#1254616). 7. Lilli (Elisabeth) (24.09.1918 - 01.05.2011) (#1254445). 8. Anna (Annusch) (31.10.1921-) (#1254494). Familie wohnte in Lysanderhöh, Am Trakt, Julius war Mühlenbesitzer, hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine Bibelschule in Berlin besucht, war Prediger auch in Karaganda, wohin die Familie 1931 verschleppt wurde. [36]
   
P7888. Postkarte von Johannes P. Andres an Julius Peter Bergmann (1880-1965) (#1157806) vom 7.12.1912 Alianz-Bibelschule in Berlin. Julius Peter Bergmann war Prediger und Mühlenbesitzer in Lysanderhöh, Am Trakt. Rückseite. Als PDF. [29]
   
P7887. Rückseite von der Postkarte P7888 von Johannes P. Andres an Julius Peter Bergmann (1880-1965) (#1157806) vom 7.12.1912 Alianz-Bibelschule in Berlin. Julius Peter Bergmann war Prediger und Mühlenbesitzer in Lysanderhöh, Am Trakt. Als PDF. [29]
   
P67025. Меннонитский миссионер. Аулие-Атинский уезд. [109]
Auf dem Kamel sitzt Missionar Hermann Janzen (1866-1959) (#387919) geb in Hahnsau, Am Trakt Kolonie. Autor des Buches: Im wilden Turkestan. Ein Leben unter Moslems. Hermann Jantzen. 3. Auflage, Gießen, 1997. "Als 18-jähriger Junge kam er im Treck mit seinen Eltern zu Fuß von der Wolga nach Taschkent. Die Höhen und Tiefen der Auswanderung nach Turkestan, Buchara und Chiwa hatte er selbst erlebt, so auch die Geschichte mit Claas Epp in Ak Metschet..." aus Mennoniten in Mittelasien

von Robert Friesen, Seite 132. Zusammen mit seinen Eltern siedelten sie sich erst in Lausan und dann in Ak-Metschet an. Während dieser Zeit (1883) wurde Hermann Jantzen vom Chan in Chiwa, (heute Usbekistan) zum Hofdolmetscher bestellt, lebte aber weiter bei seinen Eltern in Ak-Metschet. Doch blieb er nicht lange, sondern übersiedelte 1890 samt seiner Familie in das Talas-Tal. Hier gründete er mit anderen Familien das Dorf Orloff. Dort bekam er aufgrund seiner vielfältigen Sprachkenntnisse eine Anstellung als Förster, später Oberförster. 1911-1912 studierte er an der Allianz-Bibelschule in Berlin Theologie und wurde Missionar in Turkestan. 1923 gelang ihm die flucht nach Deutschland. Später siedelte er sich Holland an. [67]

GAMEO (englisch): Janzen, Herman

Wikipedia: Hemann Janzen

   

P66126. Bernhard B(a)ergen (24 Mar 1884, Friedensdorf, Molotschna, South Russia - 1937, Russland) (#175572). Er ist in Pleschanowo, Neu Samara aufgewachsen und lebte nach der Hochzeit auf dem Chutor Blagodatnajaj, bei Neu Samara (Gut von seinem Schwiegervater Nikolaj Thiessen). Er ging 1912 zur Berliner Allianzbibelschule um Theologie zu studieren und war seit 1928 Gemeindevorsteher der Mennoniten Brüdergemeinde in Lugowsk, Neu Samara. 1929 wurde er nach Solowki verbannt.

Nach einigen Jahren wurde er freigelassen, dann wiederum verbannt und ist seit 1937 verschollen. Foto von Johann Funk aus Warendorf. [67]; [14]

Weitere Informationen über ihn findet man in „Neu Samara am Tock, Jakob H. Brucks und Heinrich P. Hooge“. Seite 109 - 110.

Seine Verbannung wird hier beschrieben: Brief aus Neu Samara in der "Mennonitische Rundschau" vom 16 April 1930, Seite 8.

   

P66127. Bernhard B(a)ergen (24 Mar 1884, Friedensdorf, Molotschna, South Russia - 1937, Russland) (#175572). Hier in der Verbannung in Sibirien. Er ist in Pleschanowo, Neu Samara aufgewachsen und lebte nach der Hochzeit auf dem Chutor Blagodatnajaj, bei Neu Samara (Gut von seinem Schwiegervater Nikolaj Thiessen). Er ging 1912 zur

Berliner Allianzbibelschule um Theologie zu studieren und war seit 1928 Gemeindevorsteher der Mennoniten Brüdergemeinde in Lugowsk, Neu Samara. 1929 wurde er nach Solowki verbannt. Nach einigen Jahren wurde er freigelassen, dann wiederum verbannt und ist seit 1937 verschollen. Foto von Johann Funk aus Warendorf. [67]; [14]

Weitere Informationen über ihn findet man in „Neu Samara am Tock, Jakob H. Brucks und Heinrich P. Hooge“. Seite 109 - 110.

Seine Verbannung wird hier beschrieben: Brief aus Neu Samara in der "Mennonitische Rundschau" vom 16 April 1930, Seite 8.

   

P66128. Anna geb. Thiessen (6 Jan 1892, Neu Samara Colony, Russia - Feb 1934, Neu Samara Colony, Russia) (#142799) und Bernhard B(a)ergen (24 Mar 1884, Friedensdorf, Molotschna, South Russia - 1937, Russland) (#175572). Bernhard ist in Pleschanowo, Neu Samara aufgewachsen. Nach der Hochzeit lebten sie auf dem Chutor

Blagodatnajaj, bei Neu Samara (Gut von Annas Vater, Nikolaj Thiessen). Berhard ging 1912 zur Berliner Allianzbibelschule um Theologie zu studieren und war seit 1928 Gemeindevorsteher der Mennoniten Brüdergemeinde in Lugowsk, Neu Samara. 1929 wurde er nach Solowki verbannt. Nach einigen Jahren wurde er freigelassen, dann wiederum verbannt und ist seit 1937 verschollen. Foto von Johann Funk aus Warendorf. [67]; [14]

Weitere Informationen über ihn findet man in „Neu Samara am Tock, Jakob H. Brucks und Heinrich P. Hooge“. Seite 109 - 110.

Seine Verbannung wird hier beschrieben: Brief aus Neu Samara in der "Mennonitische Rundschau" vom 16 April 1930, Seite 8.

   
P9275. Abraham Neufeld (1862-1909) (#69183) geb. in Fuerstenau, Molotschna. Stidierte drei Jahre lang die Universität in Odessa und zwei Jähre die Universität von Berlin. Kam 1890 in die Zentralschule in Chortitza, letete diese 1892-1905. Gründer und Leiter der Realschule in Berdjansk (1905-1909). Neufeld publizierte neun Arbeiten in Deutschland über das russische Bildungswesen und Erziehung in Russland. Im "Mennonitisches Jahrbuch 1909". Berdjansk. 1910. S. 128a. [2 1909 S. 128a]; [3]
   
P9274. Das Grabdenkmal Abraham Neufeld (1862-1909) (#69183) geb. in Fuerstenau, Molotschna. Direktor der Zentralschule in Chortitza und der Berdjansker Realschule. Von Freunden errichtet. Im "Mennonitisches Jahrbuch 1909". Berdjansk. 1910. S. 130a. [2 1909 S. 130a]; [3]
   
P9276. Dasselbe Grabdenkmal Abraham Neufeld (1862-1909) (#69183) geb. in Fuerstenau, Molotschna. Direktor der Zentralschule in Chortitza und der Berdjansker Realschule, in Berdjansk 2015. Foto zugeschickt von Professor Igor Lyman aus Berdjansk. [3]; [4]
   
P9718. Abgangszeugnis von Jacob Gerhard Evert (30.09.1884 - 5.11.1970) (#58389) aus Wohldemfuerst, Kuban, dass er an der Universität Basel vom 8.12.1910 bis zum Schlusse des S. J. (Studienjahres) 1912 philologie studiert hat. Preussische Staatsangehörigkeit (wieso? Sein Opa Wilhelm Ewert (#52701) soll schon 1835 nach Russland gekommen sein). Aus dem Archiv Samara, von Willi Janzen. [17]
   

P9717. Abgangszeugnis von Jacob Ewert aus Marienwerder, Preussen dass er an der Universität Zurich vom 22.10.1912 bis zum Schlusse des Wintersemesters 1912-13 philologie studiert hat. Willi Janzen meint dass es sich hier auch um Jacob Gerhard Evert (30.09.1884 - 5.11.1970) (#58389) aus Wohldemfuerst, Kuban handelt. Mindestens ist dieses Dokument auch aus dem Archiv Samara zusammen mit den 2 oberen, von Willi Janzen. [17]

   
Neufeld Gerhard Jakob - #neu, aus Halbstadt. Studierte 2 Jahre im Kommerzinstitut in Moskau, 1918-23 Universität in Simferopol, Krym. 1924-38 Arzt in Dawlekanovo. Heiratete Margaretha Dyck, Tochter des Zentralschullehrers und Bankdirektor in Neu-Halbstadt David Dyck. Sein Bruder N. J. Neufeld war 1946? Chirurg in Winnipeg, Canada. [13 S. 182]; [49 S. 42]
   
Ediger Alexander 1892- (#209012) aus Berdjansk (nach anderen Angaben aus Liebenau, Molotschna) mit Frau Katharina Dyck (1896-1998) geb. in Telentschi, Krim und Kind (wahrscheinlich Kaethe (1922-) (#209014) geb. in Okretsch, Krim)). Lehrer und seit 19 April 1925 Ältester in Schoensee, Molotschna. Studierte an den Universitäten von Petersburg, Berlin und Wien. Redakteur von "Unser Blatt". Teilnehmer der allgemeinen mennonitischen Bundes-Konferenz in Moskau 1925. [14]; [49 S. 73]
   
Jakob Jakob Dyck (7.12.1890-1919) (#225752) aus der Krym. Studium (1911-14) als Ingenieur in Ilmenau, Deutschland. Heiratete 1916 in Halbstadt, Molotschna. Zweiter Vorsitzender vom "Roten Kreuz" in Moskau wärend des 1. Weltkrieges, Prediger, Gründer und Leiter der Zeltmission 1918-23 in Russland. Wärend des Massakers in Eichenfeld, Jasykowo ermordet. [14]; [49 S. 130]
   
Prediger Thielmann Martin mit David Woelk und Kornelius Kliever. Thielmann Martin (1871-1923) (#798683) aus Aulie-Ata, Turkestan, Lehrer und Prediger. Beendete die Biebelschule in Berlin. Ca. 1899 Lehrer in Petrovka, Naumenko (Petrovka). Woelk David (1870-) (#neu) geboren in Fischau, Molotschna. Studierte in der Alianz-
Biebelschule in Berlin. Ladenbesitzer in Sofijewka. Seine Frau war eine Anganetha Aron Warkentin wahrscheinlich Tochter von Aron Warkentin (#741813). Kliewer Kornelius (oder Julius) geboren in Polen. Studierte in der Alianz-Biebelschule in Berlin. War später Prediger in Mitelasien bei Taschkent. [14]
   
Dirks Heinrich (1872-1938) (#63029) geboren in Sumatra. Theologische Seminar Barmen (1890-1893). Prediger in Gnadenfeld, Molotschna, Sohn des Ältesten und Missionär Dirks Heinrich (1842-1915) (#52279). [14]; [49 S. 172]
   
Nickel Peter (1884-) (#325566) aus Steinfeld, Molotschna. Lehrerinstitut in Petersburg (1906-1909). Lehrer der Zentralschule in Spat, Krym und Orloff, Molotschna. Seit 1926 Ältester der Lichtenauer Mennonitengemeinde. Mietglied des Mennonitenverbandes (?) 1938 verbannt. [49 S. 165]; [14]
   
Funk Heinrich (1880-) (#490514) geb. in Neuenburg, Chortitza mit Frau Susanna Rempel (?-1931) (#693236) und Kinder. Heinrich hat in Basel, Schweiz Theologie studiert, Lehrer in der Zentralschule New-York, Ignatjevo, Prediger und später ca. 1929 Ältester. Schreiber der Allgemeiner Konferenz 1911 und Teilnehmer der All-
Ukrainischen Bundekonferenz in Melitopol, Taurien. 5-9 Oktober 1926. [14]; [49 S. 251]
   
Bargen Johann. Um Missionär zu werden, studierte in Neukirchen, Kreis Mörs, Deutschland. Prediger der Brüdergemeinde in Sagradovka. 1932 verbannt. Prediger in Alt-Samara (1905-1907) und Waldheim, Molotschna (ab 1907). [49 S. 257]
   
V. l. n. r. Prediger Koehn Peter, Ältester Kornelius Wiens, Jakob Reimer und Daniel Fast. Koehn Peter (1866-1933) (#109977) aus Waldheim, Molotschna. Ging 1897 in die Pilgermissionsanstalt St. Chrischona bei Basel, Schweiz und hat dort 2 Jahre Theologie studiert. Prediger in Alt-Samara (1905-1907) und Waldheim, Molotschna (ab 1907). [14]; [49 S. 290]
   
P7088. ЕДІГЕР Абрам Петрович, 1894 р. народження, м. Молочанськ Токмацького р-ну, проживав у смт Пришиб Михайлівського р-ну Запорізької області, німець, освіта вища. Викладач Пришибського зоотехнікуму. Заарештований 25 листопада 1933 року. Звинувачення: учасник контрреволюційної організації. Судовою "трійкою" при колегії ДПУ УСРР 26 лютого 1934 року засуджений до 10 років позбавлення волі. Реабілітований у 1990 році. [55]
   
P7024. ЗУДЕРМАН Петро Генріхович, 1913 p. народження, с. Хортиця Алтайського краю (так у кр. справі), німець, освіта незакінчена вища. Проживав у с. Мінстерберг (нині с. Прилуківка) Мелітопольського р-ну Запорізької області. Вчитель Мінстербергської неповної середньої школи. Заарештований 3 вересня 1941 року. Звинувачення: соціально небезпечний елемент. Особливою нарадою при НКВС СРСР 15 липня 1942 року засуджений до 5 років позбавлення волі. Помер 31 серпня 1945 року в Івдельтаборі НКВС СРСР Свердловської області. Реабілітований у 1989 році. ДАЗО. – Ф. Р. – 5747. – Оп. 3. – Спр. 9484. [55]
   
P7010. ТЕЙХРЕБ Корній Іванович, 1913 р. народження, с. Якантуш Красноперекопського р-ну АР Крим, німець, освіта вища. Проживав у с. Новооленівка Запорізького р-ну Запорізької області. Учитель Новооленівської НСШ. Заарештований 21 липня 1941 року. Звинувачення: підозра в проведенні контрреволюційної діяльності. Особливою нарадою при НКВС СРСР 2 травня 1942 року засуджений до 8 років позбавлення волі. Реабілітований у 1957 році. ДАЗО. – Ф. Р. – 5747. – Оп. 3. – Спр. 11066. [55]
   
P67967. Jakob Jakob Janz (16.10.1897-8.07.1968) (#neu), studierte Lehrer, Parteimitglied, 1933 Instruktor Kraiispolkoma in Rostow-na-Donu. 1939 verhaftet. Bruder von David Jakob Janz (7.11.1895-22.03.1938) (#neu) Foto P67968. Einige Informationen zu Brüder David Jakob Janz (1895-1938) und Jakob Jakob Janz (1897-1968). [72]
   
Fabrik Abram Abram Unger in Kitschkas (Einlage, Chortitza Kolonie). Pflugscharen gehärtet und poliert, eigenes Patent. In Путеводитель и каталог Южно-Русской Областной Выставки в г. Екатеринослав 1910. Составил Д. Овчинников. Екатеринослав. 1910. Unger Abram Abram (1850-1919) (#351830), Ältester der MBG. Seit 1912 Leonard Abram Unger (1884-1941) (#467625) Ingenieur. [73]; [14]
   

Die Lehrer des Chortitzer Lehrerseminars und ihre Familien im Hungerjahr 1922. Sitzend von l. n. r.: 1. Frau M. Fröse und ihr Söhnchen Heinrich. 2. Agnes Epp (geb. Klassen) (1883-1964) (#150375) geb. in Rosenthal, Chortitza und "Putti" Agnes Epp (1921-1987) (#156647). 3. Frl. Anna David Sudermann (1892-1982) (#199466).

4. Malwine Epp (geb. Thiessen) (1880-1942) (#127007) geb. in Cherson. Frau und rechte Hand von Dietrich Epp (1875-1955) bei all seinen Tätigkeiten.

Stehend von l. n. r.: 1. Hans H. 2. Heinrich Epp. 3. Dietrich Epp (1875-1955) (#127005) geb. in Nieder-Chortitza, Chortitza, Studium in Petersburger Lehrerinstitut, Lehrer und Leiter der Chortitzer Zentralschule (1895-1923), Chorleiter des Maennerchors „Concordia", Gründer und Leiter 1902-1914 der Chortitzer Öffentlicher Bibliothek, Herausgeber der Zeitung „Der Bote". 4. Heinrich Fröse. 5. Heinrich Epp (1873-1938) (#153276) geb. in Chortitza, Chortitza, studierte in Moskau. [85]; [14]

   
Familie Abraham Fröse: Hintere Reihe von l. n. r.: 1. Johann Fröse (1871-1919) (#343284). Lehrer in Zentralschule in Chortitza, seine Kinder haben auch dort unterrichtet. 2. Wahrscheinlich Diedrich Paetkau (1864-1926) (#382075) geb. in Novo Podolsk, Judenplan. 3. Maria Fröse (1882-1970) (#381941). 4. Jakob Fröse (1876-1939)

(#381938) Lehrer in Chortitza, in den Memriker Dörfern, in Schöneberg und in Kronsweide, Chortitza. 5. Agatha Fröse (1884-1973) (#381942). 6. Abram Fröse (1873-1943) (#381936), Studium an der Universität von Jena, Deutschland. Leitete seit 1914 die Zentralschule in Nikolaipol, Jasykowo), lebte 1912 in Nikolaifeld, Jasykowo; 1922 in Kronsweide, Chortitza. 7. Johann Hildebrand (1873-) (#382254).

Mittlere Reihe von l. n. r.: 1. Maria Fröse (geb. Klassen) (1873-1955) (#343277) geb. in Chortitza, Chortitza. 2. Katharina Fröse (verh. Pätkau) (1869-1934) (#381934). 3. Anna Fröse (geb. Klassen) (1847-1919) (#173488) geb. in Rosenthal, Chortitza. 4. Abram Fröse (1843-1912) (#173487) geb. in Neuhorst, Chortitza. 5. Lena Fröse (geb. Janzen) (1871-) geb. in Einlage, Chortitza. 6. Anna Fröse (verh. Hildebrand) (1878-) (#381939).

Vorne von l. n. r.: 1. Peter Fröse (1887-1968) (#381943) . In den zwanziger Jahren zusammen mit den Schwestern Maria und Agatha nach Kanada ausgewandert. 2. Heinrich Fröse (1893-) (#381945). Agronom, hat als Gebietsagronom gearbeitet. 3. Liegend – Gerhard Fröse (1880-) (#381940) war Lehrer in der Krim im Ort Spat. 4. Helene Fröse (1887-1956) (#381944).

Familie lebte 1869 in Rosenthal, Chortitza; 1876-93 in Neu Chortitza, Baratov. Foto ca 1898-1900. [85]; [14]

   
Foto 1. Mennonitische Studenten in Petersburg 1895.
   
Foto 2. Mennonitische Studenten in Petersburg 1910. Stehend, von links: Derksen, Gerhard Solomon (2.09.1887-) aus Gruenfeld (2.35), H. H. Ediger (2.05 oder 7.09), G. G. Rempel (6.20)?, Schierling (7.128), Peter Jakob Klassen (1888-1977) (#797559) (4.02), G. G. Sawatzky (7.126). Mitte: A. J. Wiebe (7.136), P. P. Sawatzky
(7.127), H. J. Penner (2.27), Theodor Block (1885-?) (#791030) (2.73). Vorne: Nikolai. P. Ediger (6.86), H. Block (7.114), A. Neufeld (7.123).
   
Foto 3. Studenten in Petersburg 1914. Stehend, von links: Isaak I. Regehr (7.124), H. Wall (7.134), F. Harder (7.117). Sitzend: W. Rempel (7.125), H. J. Epp (4.12), J. Warkentin (7.135).
   
Foto 4. Mennonitische Studenten in Charkow 1914. Von links: J. Adrian (7.137), W. Voth (7.139), J. Epp (7.138), J. L. Testa, J. Wichert, Johann Martin Janzen (1885-) #581344 (2.38) , lebte 1911-12 in Barvenkovo, Kharkov; 1917-18 in Alexandrovskoye (Herzenberg, Alexandrovka); 1924-34 in Orlovo (Bahndorf), Memrik.
   
Foto 5. Mennonitische Studenten in Petersburg. Photo 1914. Von links: H. J. Epp (4.12) Landwirtschaft; A. J. Sudermann (7.131), Hauslehrer; K. T. Klassen (7.120), Universität; Isaak I. Regehr (7.124), Polytechnikum; J. J. Dyck (7.115), Universität; H. Wall (7.134) Taubstummenkursus.
   
Foto 6. Mennonitische Studenten in Leningrad (nach 1917 oder sogar nach 1924). Von links: Jakob Klassen (7.119), Koehn (7.121), Martens (7.122), Unger (7.133) und Janzen (7.118).
   
Foto 7. Russlandsmennonitische Studenten, die in Deutschland und der Schweiz studierten. Ca. 1925. V. l. n. r. stehend: Peter Epp, Abr. Fast, ?, Jakob Rempel (1883-1941), ?, ?, ?, Neufeld Dietrich (Nevall oder Navall) (1886-1951) (2.24), ?, ?, ?; vorne sitzend: ?, ?, Lena Epp, ?. Dr. Viktor Krieger meint dieses konnte aus dem Jahre 1911 stammen.
   
Foto 7a. Dasselbe Foto in besserer Qualität. Russlandsmennonitische Studenten, die in Deutschland und der Schweiz studierten. Ca. 1925. V. l. n. r. stehend: Peter Epp, Abr. Fast, ?, Jakob Rempel (1883-1941), ?, ?, ?, Neufeld Dietrich (Nevall oder Navall) (1886-1951) (2.24), ?, ?, ?; vorne sitzend: ?, ?, Lena Epp, ?.
   
Foto 8. Studenten der Medizin der Krymmer Universitat 1919. Von l. n. r.: Herman Neufeld, Samara; Agatha Rempel, Gnadenfeld; Hans Straus, Spat; Vorne: N. J. Neufeld, Dawlekanowo, Ufa; Mariechen Rempel, Agathas Schwester; Anja Martins, Eupatoria, Krim; Gerhard Neufeld, Ufa, Bruder von N. J. Neufeld. [91 S. 76]
Foto 9. Studenten der Medizinischen Hochschule in Omsk. Ca. 1938. V.l.n.r. sitzend: Hans Wilms, Peter P. Isaak, Abram P. Isaak, Hans (Johann) Epp (05.07.1914-12.07.1994) (#738278) Studium 1935-40, stehend: Abram Regier, Jakob Epp (1915-1981) (#586536) Studium 1939 beendet, Hans Hübert. [92 Band 3, S. 91]
   
Foto 10. Studenten auf dem Lehrerseminar in Simferopol, 1924. Lehrer Hans Durksen (mit x gezeichnet) (1902-1937) (#794896) Lehrer in Tapalowka, Busau, mit der dunklen Bluse Sergej Scharkow (Minlertschik, Krym), mit der weißen Mütze Lehrer Schäfer (Spat, Krym). [54 S. 148]
   
Foto 11. Absolventen Historiker des Odessaer Deutschen Pädagogischen Instituts 1937. 2. Reihe von unten von l. n. r.: 3. Giesbrecht H. 3. Reihe: 4. Klippenstein, 5. Krüger. 6. Goertzen, David Johann (1915-1937). 8. Klassen H. 4. Reihe: 1. Loewen. 4. Sudermann. 8. Proforg Klippenstein. (veilleicht auch andere, schlecht lesbar). Volk auf dem Weg, 1996, Nr. 3, S. 41. [93]
   
Foto 12. Lehrer und Schüler der Freien Evangelischen Predigerschule, Basel, Schweiz,
ca. 1908. Erste Reihe, letzte rechts: Peter G. Epp, letzte Reihe: fünfter von links: A. B. Enns, und ganz rechts: Johann P. Klassen. Intellectual Developments ong the Mennonites of Russia: 1880-1917 Harry Loewen, The University of Winnipeg. Journal of Mennonite Studies Vol. 8, 1990. S. 95.
   
Foto 13. Peter Peter Rempel (1885-1944) (#772308) aus Nieder-Chortitza (steht links) als Student (seit 1909) der Ingenieurschule (Technikum) Mittweida im Kreis seiner Kommilitonen. Beendete die Ingenieurschule 1911, zog mit seinem Vater nach Arkadak, wo er eine mechanische Werkstatt gründete, 1938 verhaftet, 1944 im Lager gestorben.
Foto 1911. Vom Schulmeister zum Nobelpreisträger: Geistige und intellektuelle Bestrebungen unter der deutschen Minderheit, in: Heimatbuch der Deutschen aus Russland 2014, Stuttgart 2014, S. 71-132.
   
Foto 14. Ingenieur Johann Rempel (6.89) mit seinem Traktor in der Fabrik in Millerowo 1912. Rempel, Johann Gerhard (1778-1957) (#163301), Ingenieur in der "Martens, DeFehr und Dyck Maschinenfabrik" in Millerowo, studierte in Deutschland. Sohn des Fabrikbesitzers Gerhard Rempel aus Rosental. Entwickelte 1912 einen sehr
fortschrittlichen Traktor, der weiter entwickelt war als der von K. Thiessen 1915 oder der erster sowjetischen Traktor von Leonhard Unger 1922. Über den ersten sowjetischen Traktor "Saporoshez". [94 S. 23]
   
Jakob Martens Prediger und Lehrer in Davlekanovo. Foto1902. Sohn eines Predigers, beendete die Predigerschule in Basel, wurde Reiseprediger, Gründer der Armenschule in Beresowka, bei Dawlekanowo. [99]
   
P8740. Abram P. Fast (vorne, rechts), Blumenort, Molotschna Kolonie, bei der Ausbildung als Zahnarzt in Berlin 1909. [48 S. 86]
   
P8778. Arzte und Krankenschwestern am Orloffer Krankenhaus. Mitte, sitzend, von links: Dr. Heinrichs, Dr. Peter Dyck. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 82]; [14]
   

P8630. Familie des Mühlenbesitzers Gerhard Rempel (1860-1920) (#693214) erste Ehe mit Margaretha (geb. Dyck) (1862-) (#693225) in Neu York, Ignatjewo Kolonie anlässlich der Verlobung von Heinrich Funk (rechts) mit Sonja (Susanna) Rempel (?-1931) (#693236). Prediger Heinrich Funk (1880-1964) (#490514) geb. in Neuenburg, Chortitza. Hat in Basel, Schweiz Theologie studiert, Lehrer in der Zentralschule

New-York, Ignatjevo und später Ältester. Die zweite Tochter aus der erster Ehe war Margaretha (1887-1958) (#534998) geb. in Alexanderthal, South Russia, (Molotschna oder Fürstenland Kolonie) verheiratet mit Peter Klassen (1897-1977) geb. in Ekaterinovka, Ignatyevo. Gerhard Rempel hatte aus der zweiter Ehe (Frau unbekannt) 2 Söhne. [48 S. 57]; [14]
   
P8915. Ältester der Mennonitengemeinde Alexander Ediger (1893-) (#209012) geb. in Berdjansk und Katharina Dyck (1896-1998) (#209013) geb. in Telentschi, Krim. Er ist in der Verbannung gestorben. Studierte in Petersburg, Berlin, and Wien. Prediger seit 1922 in Berdyansk. Herausgeber von "Unser Blatt." Ältester seit 19 April 1925 in Schoensee, Molotschna. Familie lebte 1922 in Okretsch, Krim; 1926 in Schoensee, Molotschna. [48 S. 69]; [14]
   
P8897. Peter Heese, Mitglied des Präsidiums des Molotschnaer Schulrates 1889-1896. Peter Heese (1852-1911) (#197243) aus Ekaterinoslav, Absolvent der Zentralschule in Chortitza. Universität/Technische Schule von Moskau 2 Semester. 1877-1878 lehrte er in der Zentralschule Gnadenfeld, dann Mathematik an der Ohrloff Vereinsschule, gest. auf dem Gut Tatschenak, Molotschna. [48 S. 71]; [14]
   
P8816. Dr. Peter Dyck, Assistenzarzt von Dr. Tavonius. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 79]; [14]
   
P8815. Dr. Erich Tavonius (1872-1927) (#1026002), Chefarzt des Muntauer Krankenhauses. [48 S. 79]; [14]
   

P8959. Peter M. Friesen und Gattin Susanna Fast (1854-) (#510696). Verfasser von „Altevangelische Mennonitische Bruderschaft in Russland." (1849-1914) (#274299) geb. in Sparrau, Molotschna; gest. in Tiege. Studierte in der Schweiz 2-3 Jahre, dann Moskau und Odessa. Lehrer an der Zentralschule in Halbstadt 1880-1886. Historiker. Autor von "Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft in Russland. 1911.

Halbstadt". Mitglied der KfK. Familie lebte 1875, 1885 in Halbstadt, Molotschna. [48 S. 65]; [14]
   
P8780. Dr. Peter Dyck und Familie am Orloffer Krankenhaus, Molotschna Kolonie. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 82]; [14]
   
P8778. Arzte und Krankenschwestern am Orloffer Krankenhaus. Mitte, sitzend, von links: Dr. Heinrichs, Dr. Peter Dyck. Peter Isaak Dyck (1900-1987) (#514735) geb. in Karassan, Krym. Arzt, Studium Universität Simferopol (1920er Jahren), dann Universität in Kasanj. 2 Jahre Arzt im Muntauer Krankenhaus, dann Leitung in Luxemburg (früher Gronau), Mariupol. 1930 nach Deutschland, 1935 Brasilien. [48 S. 82]; [14]
   

P66377. П. Я. Нибур. Peter Jakob Niebuhr (1879-1934) (#174848) Ingenieur und Leiter in der Fabrik seines Vaters in Olgafeld und später in New-York. Альбом 30-ти летнего юбилея заводов Я. Г. Нибура в колонии Ольгафельд и Нью-Йорк. Seite 4. (altrussisch). [14]; [19]

   
P66298. Lehrer Heinrich Funk (1880-1964) (#450517) geb. in Neuenburg, Chortitza und Susanna Rempel (?-1931) (#693236), Hochzeit am 8 Juni 1908. Ignatjewo Kolonie. Studierte auf dem theologiscnen Seminar in Basel. Prediger und Ältester New-York, Ignatjewo Kolonie. [250 S. 375]
   

P66336. Vier Schwiegersöhne der Familie Ungers: 1. Jakob? Funk. 2. Peter Peter Dyck (1893-) (#153315) geb. in New-York, Ignatyevo. 3. Ingenieur Peter Heinrich Riediger (1891-1979) (#199416) geb. in Nikolaifeld, Yazykovo. Familie lebte 1923 in Bachmut, Memrik. 4. Peter Peter Janzen (1888-) (#917476), Bankier. Laut Grandma war es nicht

Jakob Funk sondern Gerhard Heinrich Funk (1888-) (#506991) geb. in Neuenburg, Chortitza. Familie lebte 1919-21 in Chortitza, Chortitza. [14]; [250 S. 365]
   

P66332. Ingenieur (engineer) Peter Heinrich Riediger (1891-1979) (#199416) geb. in Nikolaifeld, Yazykovo. Familie lebte 1923 in Bachmut, Memrik. [14]; [250 S. 366]

   
P9723. Peter Franz Froese (1892-1957) (#1026001), als er aus der Verbannung kam. Peter Froese, jahrelang einer der Vertreter der Mennoniten vor der Sowjet-Regierung, musste später ins Gefängnis und in die Verbannung. Dort brachte er viele schwere Jahre zu. Während des Krieges entkam er nach Deutschland. Aufgewachsen in Memrik, begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium

wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Als die Hungersnot (1921) nach Russland kam, antworteten die Mennoniten in Nordamerika, in dem sie Hilfe schickten. Peter war einer der Koordinatoren der Hilfe auf russischer Seite. Mit Cornelius F. Klassen war er daran beteiligt, Mennoniten bei der Einwanderung nach Nordamerika zu helfen. Wären dieser Zeit lebte er in Moskau. In der Zwischenzeit half Peter bei der Organisation des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Später wurde er zum Vorsitzenden dieses Vereins gewählt. 1929 wurde Froese verhaftet und in das Lubjanka-Gefängnis gebracht. Er erhielt eine zehnjährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen, durfte aber nur für kurze Zeit nach Hause zurückkehren. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet überrannte, kam Peter nach Deutschland und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. Dort fand er schließlich seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit wieder. GAMEO: Froese, Peter. [11 S. 174]; [13 S. 123]; [14]; [67]

   
P9722. Peter Franz Froese (1892-1957) (#1026001) nach dem er sich in Deutschland erholt hatte. Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg. Vorsitzender des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Aufgewachsen in Memrik, lebte in Moskau, 10 Jahre Verannung. [11 S. 174]; [13 S. 123]; [14]; [67]
   
P9726. Links Cornelius Franz Klassen und rechts, Peter Froese, in Moskau 1924. Cornelius Franz Klassen (22 Jul 1894, Dolinsk, Neu Samara, Russia - 8 May 1954, Gronau, Nordrhein-Westfalen, Germany) (#414023). In Donskoj, Neu Samara aufgewachsen, studierte er 1913-1914 Erziehungswissenschaften in St. Petersburg. In den Jahren 1921 bis 1923 war er aktiv beim AMR (American Mennonite Relief = Amerikanisch-Mennonitisches Hilfswerk) tätig. Danach war er 1923 an der

Gründung des AMLV ( Allrussischer Mennonitischer Landwirtschaftlicher Verein ) beteiligt, dessen Vizepräsident er wurde. Im Rahmen seiner Arbeit beim AMLV in Moskau hat er zwischen 1923 und 1928 vielen bei der Ausreise nach Kanada geholfen. Während dieser Arbeit lebte er zeitweise in Moskau. Seine größte Leistung war seine Arbeit als europäischer Abgesandter für Flüchtlingshilfe und Umsiedlung des MCC (Mennonite Central Commettee) in Europa von Dezember 1945 bis zu seinem Tod 1954.

Peter Fröse (31 Jan 1892, Russia - 23 Sep 1957, Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany) (#1026001)
Aufgewachsen in Memrik, begann er ein Ingenieurstudium an der Universität St. Petersburg, aber sein Studium wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Als die Hungersnot (1921) nach Russland kam, antworteten die Mennoniten in Nordamerika, indem sie Hilfe schickten. Peter war einer der Koordinatoren der Hilfe auf russischer Seite. Mit Cornelius F. Klassen war er daran beteiligt, Mennoniten bei der Einwanderung nach Nordamerika zu helfen. Wären dieser Zeit lebte er in Moskau. In der Zwischenzeit half Peter bei der Organisation des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Vereins (AMLV). Später wurde er zum Vorsitzenden dieses Vereins gewählt.
1929 wurde Froese verhaftet und in das Lubjanka-Gefängnis gebracht. Er erhielt eine zehnjährige Haftstrafe, die später verlängert wurde. 1940 wurde Peter aus dem Gefängnis entlassen, durfte aber nur für kurze Zeit nach Hause zurückkehren. Als die deutsche Armee im Oktober 1941 das Gebiet überrannte, kam Peter nach Deutschland und ließ sich in Fellbach bei Stuttgart nieder. Dort fand er schließlich seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit wieder. [11 S. 173]; [13 S. 122] ; [14]; [67]

   

P66115. Mennoniten aus Aulie Ata Kolonie, Turkestan lernen Kirgisisch. Von links:
1. Missionar Martin Tielmann (25. Feb. 1871, Nikolaidorf, Molotschna, Südrussland - 29. Jan. 1923 Shymkent, Turkestan) (#798683). Er war 1906 an der Allianz-Bibelschule in Berlin Berlin; 1907-1908 an der Bibelschule in London.

2. Frau von Martin Tielmann (25. Feb. 1871, Nikolaidorf, Molotschna, Südrussland - 29. Jan. 1923 Shymkent, Turkestan) (#798683).
3. Achmed, ein zum Christentum bekehrter Mohammedaner.
4. Der Mullah, islamischen Religionsgelehrter.
5. Heinrich P.  Janzen (3 Feb 1882, Hohendorf, Am Trakt, Russia - 19 May 1949, Rio de Janeiro, Guanabara, Brazil) (#531436), Landwirt in Köppental, Aulie Ata, Turkestan.
6. Gerhard Regehr (9 Apr 1882, Tashkent, Turkestan - 4 Sep 1937, Aulie Ata Kolonie, Russia) (#529858), Prediger der Mennoniten Gemeinde Köppental, Aulie Ata, Turkestan. Regehr baute 1909 auf seinem Hof auf eigene Kosten ein Missionskrankenhaus mit Wohnung für den Arzt. [48 S. 155]; [67]; [14]
   
   
Quellen:
1. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger.
 

2. Zeitschrift "Mennonitisches Jahrbuch 1909". Berdjansk. 1910.

3. Bericht "Abraham Neufeld 1862-1909" von D. Epp im "Mennonitisches Jahrbuch 1909". Berdjansk. 1910. (gotisch)

4. Fotos und Informationen von Professor Igor Lyman aus Berdjansk.

13. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.

14. Grandma 7 CD-ROM. CMHS Fresno, USA. 2012. Beschreibung.

17. Fotos und Information von Willi Janzen (Email), alle seine Berichte.

19. Dokumente, Fotos und Informationen von Alexander Panjko (Email) aus Nowgorodskoje, Ukraine, alle seine Berichte.

29. Fotos und Informationen von Tamara Born, alle ihre Fotos.

36. Fotos und Informationen von Alexander Wiens (Email) aus Minden, alle seine Fotos.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

54. Die Krim war unsere Heimat. Durksen Martin. Winnipeg, Manitoba, Selbstverlag, 1977.

55. "Verbannte Mennoniten im Gebiet Saporoshje in ukrainischen Publikationen" (ukrainisch) von Viktor Petkau.

67. Berichte, Fotos und Informationen von Andreas Tissen (Email), alle seine Berichte.

72. Berichte, Karten und Dokumente von Nikolai Rempel (Email), alle seine Berichte.

73. Werbung. Mennonitische Industrie und Handel in russischen Publikationen.

85. Fotos und Informationen von Heinrich Schroeder, Berlin (Email), alle seine Berichte.

91. Die Mennonitische Ansiedlung bei Ufa am Uralgebirge, 1894-1938. Hein, Gerhard (Hrsg.): Bad Bergzabern /Winnipeg, Man., 1975.

92. Gedenke des ganzen Weges ... . Johann Epp. Band 1. Lage. 1998. Band 2. Lage. 1999. Band 3.  Bielefeld. 2005.

93. Dokumente und Bilder von Viktoria Kipka (Email) alle ihre Berichte.

94. Rempel, Peter Gerhard. Forever Summer, Forever Sunday: Peter Gerhard Rempel's Photographs of Mennonites in Russia, 1890-1917. St. Jacobs, ON: Sand Hill Books, 1981.

99. Fotos und Information von von Edward Krahn aus Canada, alle seine Berichte.

109. В колониях меннонитов: Ам-Тракт и Аулие-Ата. (russisch)

250. Erinnerungen aus Ignatjewo im Lichte Geschichtlicher Wandlungen. Hamm, Oscar H.: Saskatoon, Sask.: 1980.

   
Zuletzt geändert am 9 Juni, 2018